Oona und Salinger

Oona und Salinger

Roman

€ 19,99 inkl. MwSt.

Oona O’Neill und J.D. Salinger – ein Roman über die erste Liebe des Kultautors

 

Eines Nachts im verrauchten Stork Club im New York City der 40er-Jahre. Der aufstrebende Schriftsteller J.D. Salinger begegnet einer Frau, deren mystische Schönheit ihn in seinen Bann zieht: der fünfzehnjährigen Oona O’Neill. Einen Sommer dauert ihre Liebesgeschichte, bis der Zweite Weltkrieg ihr ein Ende setzt. Jerry meldet sich zur Armee, und Oona geht nach Hollywood. Die glühenden Liebesbriefe des jungen Autors bleiben unbeantwortet, denn Oona lernt den späteren Vater ihrer acht Kinder kennen: Charlie Chaplin. Jerry wird Oona nie vergessen – war sie gar die Inspiration für seinen Welterfolg »Der Fänger im Roggen«? Unverstellt, geistreich und selbstironisch erzählt Frédéric Beigbeder aus einem wenig beachteten Kapitel im Leben des Kultautors und vom größten Quell der männlichen Inspiration: dem Streben nach Jugend.

  • € 19,99 [D], € 20,60 [A]
  • Erschienen am 09.03.2015
  • 304 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • Übersetzt von: Tobias Scheffel
  • ISBN: 978-3-492-05415-7
 
 

Leseprobe zu »Oona und Salinger«

I
Manhattan romance


»?I knew he’d be a writer. I could smell it.?«
Oona O’Neill über J. D. Salinger

 

1940 rauchten in New York alle überall, in den Bars, ­Restaurants, Taxis, Zügen und vor allem im Stork Club. Wenn man den Club verließ, brannten einem die Augen, und die Haare rochen nach Zigaretten. Die Menschen ruinierten sich die Gesundheit stärker als heute, weil niemand ihnen vorwarf, sie würden das Sozialversicherungssystem belasten, da Letzteres noch nicht erfunden worden war. Es war fast elf Uhr abends?; um diese Zeit hatte man Mühe, an den Tischen in dem langen Saal der Bar [...]

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Frédéric Beigbeder

Frédéric Beigbeder

Frédéric Beigbeder, geboren 1965 in Neuilly-sur-Seine, studierte Politikwissenschaft und lebt als Kritiker und Schriftsteller in Paris. Außerdem war er zehn Jahre lang als Texter in einer renommierten Werbeagentur tätig, die ihn nach der Veröffentlichung seines ersten Romans vom Fleck weg mehr ...

Medien zu »Oona und Salinger«



Rezensionen und Pressestimmen

STERN


»..ein geradezu umwerfender Künstlerroman... Das Buch, eine Mischung aus Fiktion und Fakten, ist klug, lebendig, mitreißend und analysiert scharfsinnig Werke von Eugene O'Neill, Joseph Conrad und Hemingway.«   

Neue Osnabrücker Zeitung


»Dieses Buch ist berührend, pathetisch, kühn, manchmal anmaßend«   

Badische Zeitung


»Das Buch ist grundiert von einem Sinn für Tragik, von Melancholie und jenem traurig-emphatischen Blick auf die menschlichen Abgründe. Hinter dem Schwadroneur ist der begeisterte Cineast, der Literaturkenner und immer auch der Moralist Beigbeder erkennbar.«   

Die Presse am Sonntag


»Wer ein Fan der amerikanischen Literatur- und Filmkultur der frühen 1940er-Jahre ist, wird es genießen, viel über Capote, Chaplin oder Hemingway zu lesen und mitunter auch etwas Neues zu erfahren.«   

HÖRZU


»Grandios.«   

Basler Zeitung


»Das ist grosses Kino. Aber auch sonst ist dieser Roman, der mit dem Medium Biografie spielt, es mit viel Leidenschaft füttert, aber auch immer wieder unterläuft, ein Wurf.«   

Zentralschweiz am Sonntag


»Ein kraftvolles Buch.«   

Neue Presse


»Frédéric Beigbeder erzählt diese wahre Geschichte mit viel Einfühlungsvermögen, amüsierter Distanz und Herzenswärme.«   

WDR5 Scala


»Ein funkelndes, facettenreiches Buch mit einer bestechenden These: seinen großen weltberühmten Roman ›Der Fänger im Roggen‹ hätte J.D. Salinger ohne die unerfüllte Liebe zu Oona wohl nie geschrieben.«   

Frankfurter Neue Presse


»Ein präzises und empathisches Buch, dessen Lektüre zugleich äußerst vergnüglich und lehrreich ist.«   

Die Rheinpfalz


»Ein packendes Buch als Faction-Prosa, in dem Fakten und Fiktion wild durcheinandergerührt werden, zusammengemischt zu einem ganz eigenen, locker-flockig geschriebenen, eben typisch hippen Beigbeder-Literaturcocktail.«   

ZDF Das blaue Sofa


»Dieser ganz der historischen Wahrheit verpflichtete Roman behandelt brennende Themen unserer Zeit: Krieg und Terror, verlorene Utopien, die Religion der Jugend«   

InStyle


»Geistreich und wirklich hinreißend.«   

Augsburger Allgemeine


»Was für eine wundervolle Romanze, was für ein schillerndes Umfeld, was für eine dramatische Zeit. Es ist alles versammelt in Frédéric Beigbeders neuem Roman: das Herz, der Geist, die Prominenz, die Weltgeschichte, der Klatsch, die Tragödie... «   

NDR Kultur


»Faction - eine Mischung aus Fakten und Fiktion. Wer sich darauf einlassen kann, wer gern eintaucht in diese Welt der Schönen und Reichen, der 40er Jahre, der wird dieses Buch mögen.«   

ORF Ex libris


»Ein dichter, informativer und kreativer Roman, voller Witz und gleichzeitig voller Abgründe.«   

Sächsische Zeitung


»Beigbeder ist etwas gelungen, was wohl nur der französische Roman kann. Der Autor greift Traditionen von Balzac, Stendhal und Zola auf und erweist sich als deren moderner Meister. (...) Beigbeder leistet sich Abschweifungen und verwöhnt mit blitzgescheiten Aphorismen.«   

Die WELT


»Ein hochraffinierter, witziger, anspielungsreicher, selbstreferentieller Roman...Beigbeder erneuert in ›Oona & Salinger‹ glanzvoll eine Gattung, die natürlich in Frankreich erfunden wurde..., die ›biographie romancée‹«   

Der Spiegel


»Frédéric Beigbeder, Schriftsteller, Regisseur und Exwerber, erzählt in seinem neuen Roman ›Oona & Salinger‹ wie der amerikanische Kultuautor J.D. Salinger die Perspektive auf die Welt des Konsums und der Erwachsenen veränderte.«   

Kölner Stadt-Anzeiger


»Es ist dieser sanftmütige Realismus, der den Leser für die Geschichte einnimmt.«   

BRIGITTE


»Beigbeder erzählt mit Leidenschaft von einer großen Liebe, die es wirklich gab, gleichzeitig bleibt er als Autor (...) durch persönliche Kommentare selbst präsent, was aber den Charme dieses Buchs durchaus ausmacht.«   

VOGUE


»Beigbeder zeichnet in Sequenzen und Dialogen von magischer Dichte ›Jerry‹ Salingers zähes Ringen um die Gunst der jungen Frau nach. Mit seiner hinreißenden Imagination grundiert er stimmig die Atmosphäre der drei soeben aus dem Nachlass Salingers publizierten Storys ›Die jungen Leute‹.«   

Rolling Stone


» Es gibt wunderbare Überlegungen zum Wesen der Liebe in diesem Buch, zum Amerika vor dem Krieg und zum Stork Club in New York, in dem Oona mit den reichen Töchtern Gloria Vanderbilt und Carol Marcus herumsaß (...) bevor alles anders wurde.«   

Harper's Bazar


»Unsterblich romantisch!«   

Woman


»Wunderbare Liebesbriefe und die Magie der ersten Liebe, die es tatsächlich gab, von Beigbeder nachkonstruiert.«   

Kommentare zum Buch
1.
JulesBarrois / lovelybooks.de am 07.04.2015 - 10:36:05

Oona und Salinger ist eine sehr schöne fast poetische Geschichte, hochraffiniert, witzig, anspielungsreiche und selbstreferentiell. Er ist dem konventionellen Realismus amerikanischer Prosa turmhoch überlegen Eine wahre Freude für die Liebhaber der amerikanischen Literatur und Interessenten in der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts.   Rezension ursprünglich auf www.lovelybooks.de veröffentlicht

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