Niemands Land

Niemands Land

Die unglaubliche Geschichte von Moresnet, einem Ort, den es eigentlich gar nicht geben durfte

Hardcover
E-Book

€ 22,00 inkl. MwSt.

Ein Eldorado für Schmuggler, Abenteurer und Idealisten

1816 fiel ein kleines Stückchen Land in der Nähe von Aachen zwischen alle Stühle: Sowohl Preußen als auch das Königreich der Niederlande beanspruchten das Gebiet für sich, aber man konnte sich partout nicht einigen, weil ausgerechnet dort eine wirtschaftlich bedeutsame Zinkmine lag. So kam es zu einem phantastischen Provisorium, das über hundert Jahre währen sollte – einem 3,4 Quadratkilometer großen Mikro-Land namens »Neutral-Moresnet« mit zunächst 256 Einwohnern, von denen keiner so richtig wusste, wohin man eigentlich gehörte. Moresnet wurde zu einem Eldorado für Schmuggler, Abenteurer und Träumer aller Couleur, bis es im Ersten Weltkrieg von den Deutschen besetzt und kurz danach Belgien zugeschlagen wurde. Eine unglaublich skurrile Geschichte, charmant und humorvoll erzählt.

  • € 22,00 [D], € 22,70 [A]
  • Erschienen am 03.04.2017
  • 288 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • Übersetzt von: Christiane Burkhardt
  • ISBN: 978-3-492-05831-5
 
 

Leseprobe zu »Niemands Land«

Vorbemerkung

Nichts in diesem Buch ist frei erfunden. Alle beschriebenen Ereignisse und Personen beruhen auf Briefen, Augenzeugenberichten, (Auto-)Biografien, Archivmaterial, Zeitungsartikeln und anderen Quellen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit habe ich einige Episoden leicht dramatisiert. Welche genau das sind, lässt sich im Quellennachweis nachlesen.

Da Moresnet im Schnittpunkt verschiedener Sprachen liegt, gibt es für Personennamen je nach Quelle unterschiedliche Schreibweisen. Ein und dieselbe Person kann daher sowohl Charles, Karel als auch Karl heißen. Ich habe mich an der [...]

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Philip Dröge

Philip  Dröge

Philip Dröge ist ein niederländischer Autor von historischen Büchern. Er schreibt für verschiedene Zeitungen und tritt regelmäßig im Radio und im Fernsehen auf in Diskussionsrunden zu geschichtlichen und geographischen Themen. Seine Bücher über den Vulkan Tambora und das Miniaturland Moresnet waren mehr ...

Veranstaltungen

Vortrag: Am Freitag, 01. Dezember 2017 in Kelmis
Philip Dröge liest aus »Niemands Land« in Kelmis
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: Patronage Kelmis, B-4720 Kelmis

Rezensionen und Pressestimmen

NDR "Bücherjournal"


»An diesen Ort zu erinnern, ist das Verdienst von Philip Dröge. Nebenbei ist seine Geschichte sehr aktuell. Er fragt, wie die Zugehörigkeit zu einer Nation das eigene Denken, das Fühlen bestimmt. Seine Antwort: Es spiele keine Rolle, woher man kommt, sondern wer man ist.«   

Aachener Zeitung


»Philip Dröge erzählt diese unglaublich skurrile Geschichte charmant und humorvoll.«   

Neues Deutschland


»Der Niederländer Philip Dröge versichert im Vorwort seines interessanten wie unterhaltsamen Buches, das nichts erfunden ist, alle Ereignisse und Personen auf soliden Quellen beruhen.«   

General-Anzeiger


»Autor Philip Dröge erzählt in seinem Buch ›Niemands Land‹ die gut 100-jährige Geschichte von Neutral-Moresnet spannend und sehr lebendig. (...) Die Lektüre ist in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn. Dröge präsentiert eine unglaubliche Geschichte, so spannend geschrieben (und übersetzt), dass man das Buch nicht aus der Hand legen will.«    

Kreiszeitung Wesermarsch


»Eine sagenhafte Geschichte erzählt der niederländische Historiker Philip Dröge da aus den Perspektiven verschiedener Akteure - erst 1920 fiel Neutral-Moresnet endgültig an Belgien.«   

Liboriusblatt


»Der Autor belebt sein Buch mit vielen Anekdoten und lebendigen Schilderungen historischer Persönlichkeiten, vom findigen Bäcker Jenan Schijns, der die steuerlichen Bedingungen zu seinem Vorteil nutzt, hin zu Gustave Roy und Wilhelm Molly, die aus Neutral-Moresnet den ersten Esperanto-Staat der Welt machen wollten.«   

Die Rheinpfalz


»Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Roman und Sachbuch, detailliert, witzig und spannend zugleich geschrieben. Geschichte, die gut rübergebracht wird.«   

Kleine Zeitung (A)


»Ein underbares Stück (Lese-)Geschichte. (...) Die Realität war schon so unglaublich, dass der Autor nichts hinzufügen musste außer schriftstellerischer Eleganz. Bei aller Ernsthaftigkeit der Lage ist das Augenzwinkern des Historikers nicht zu übersehen.«   

Westdeutsche Allgemeine


»Philip Dröge gelingt es in ›Niemands Land‹ Geschichte greifbar zu machen. Anhand vieler kleiner, skurriler Beispiele stellt er die Besonderheit dieses Staates heraus. Ein amüsant geschriebenes Buch. So macht Geschichte Spaß.«    

Ultimo Münster &Bielefeld


»›Niemandsland‹ heißt das höchst amüsant geschriebene Buch, in dem die 100 Jahre fröhlicher Einsamkeit der Bürgern von Moresnet geschildert werden.«   

Deutschlandfunk Kultur


»Eine an Atmosphäre reiche historische Erzählung. Philip Dröge erzählt dank fleißiger Recherche detailverliebt und lebendig.«   

wasliestdu.de


»Ein wirklich gelungenes Buch - unbedingte Empfehlung!«   

BRF 1


»Skurril, aber charmant und humorvoll erzählt.«   

WDR 4 "Bücher"


»›Niemands Land‹ ist ein überraschendes und witziges Buch über erfindungsreiche Menschen in einer historisch einmaligen Situation. Philip Dröge hat es mit viel Sympathie für diese Leute geschrieben. In einer Zeit ohne Gesetze nahmen sie ihr Schicksal in die Hand. Was gut 100 Jahre lang auch funktionierte.«   

Westdeutsche Allgemeine


»Die verblüffende Geschichte um das Territorium bei Aachen, auf das sowohl Preußen als auch die Niederlande Anspruch erhoben, hat der niederländische Historiker Philip Dröge in seinem Buch ›Niemands Land‹ zusammengetragen. (...) Warum schon bald sehr viele Menschen nach Moresnet zogen, erzählt der Autor auf unterhaltsame Weise.«   

aus-erlesen.de


»Philip Dröge gelingt es mit einfachen Worten und beharrlicher Recherche amüsant ein spannendes und weitgehend unbekanntes Kapitel Geschichte darzustellen. Er verzichtet darauf, die große Politik zu verklausulieren und ebnet so den Weg für den Leser selbige endlich einmal zu verstehen.«   

NZZ am Sonntag (CH)


»Philip Dröge hat in Archiven gegraben und alles über jenes Provisorium Moresnet, das über hundert Jahre bestand, zu einem unterhaltsamen, fesselnden Buch verdichtet. ›Niemandsland‹ ist ein Lehrstück in Sachen Politik. So erzählt, mit knapp, aber plastisch skizzierten Figuren, zeigt es eine große Oper, die versehentlich auf die Bühne eines Schmierentheaters geraten ist: 3,4 Quadratkilometer Mikroland im Ausnahmezustande. Darin eine ganze Welt.«   

P.M. History


»Eine skurrile Episode europäischer Geschichte, vom Autor auf der Basis historischer Dokumente im Plauderton erzählt.«   

Hieronymus - das Kupferstadtmagazin


»Eine unglaublich skurrile Geschichte, charmant und humorvoll erzählt.«    

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