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Als die Kirche den Fluss überquerte Zum Buch
Erschienen am : 01.08.2018
Daniels Welt gerät aus den Fugen. Am letzten Urlaubstag beschließen seine Eltern völlig überraschend, sich zu trennen. Daniel erklärt den Vater zum Schuldigen und stürzt sich mit aberwitzigem Eifer in die Überkompensation: Er verliebt sich in seine Schwester Laura, will für sie der einzige Mann sein, will Künstler werden wie seine schräge Großcousine Miriam und Lebemann wie sein Onkel Billy. Und scheitert dabei kolossal. Beinahe entgeht ihm, dass auch seine Mutter unter der Situation leidet. Ihre schlummernde Parkinson-Demenz macht sich bemerkbar. Und während sie immer schwächer und vergesslicher wird, sortiert sich die Familie um sie herum neu. Tragikomisch erzählt dieser Entwicklungsroman von großen Verlusten und ebenso großen Chancen.
Das Weiße Schloss Zum Buch
Erschienen am : 01.08.2018
Ada und Yves planen, ihr Kind von der Zeugung an in einer Eliteeinrichtung aufziehen zu lassen, denn sie wollen sich ihr selbstbestimmtes Leben erhalten. – Ein mutiger Zukunftsroman über moderne Elternschaft und die Grenzen unserer Freiheit. Sie sind ein glückliches Paar. Ada und Yves haben sich für ein Kind entschieden, doch fürchten sie die Unvereinbarkeit von Liebe, Karriere und Erziehung. Deshalb nehmen sie am Prestigeprojekt des Weißen Schlosses teil, wo Leihmütter Kinder fremder Eltern austragen und aufziehen, alles sozusagen Bio und Fair Trade. Elternschaft ist hier Beruf, überwacht und gelenkt von einem alles kontrollierenden Apparat. Der Nachwuchs kann jederzeit besucht werden. Über neun Monate zeigt der Roman die beiden auf dem Weg zum eigenen Kind, folgt den Veränderungen ihres Selbstbilds und ihrer Beziehung. Im Stile von Kazuo Ishiguros „Alles, was wir geben mussten“ stellen sich wichtige Fragen unserer Zeit in eigener Versuchsanordnung: Ab wann ist Bindung ein Verlust von Freiheit? Was ist Familie? Sind die tradierten Rollenbilder von Mutter und Vater verhandelbar? Spielerisch erreicht „Das Weiße Schloss“ eine stilistische Größe sowie eine gedankliche Tiefe voller literarischer Verweise und Fragestellungen und wird so zu einem fulminanten Gewebe von transzendenter Leuchtkraft.
Als die Kirche den Fluss überquerte Zum Buch
Warten auf Bojangles Zum Buch
Erschienen am : 03.07.2018
Sie tanzen zu „Mr. Bojangles“, mixen sich Cocktails, reisen in ihr Schloss nach Spanien. Sie ist charmant und charismatisch, Georges liebt sie hingebungsvoll. Die beiden feiern das Leben, denn sie kennen auch seine dunklen Momente: Georges' schillernde Frau ist manisch-depressiv. Als diese bittere Wahrheit alles zu zerstören droht, entführen Vater und Sohn die Frau, die sie lieben, aus der Psychiatrie. Gemeinsam nehmen sie Kurs auf Spanien, in der Hoffnung, dort weiterleben zu können wie bisher. – Eine originelle Liebesgeschichte, traurig und schön, leicht erzählt und mit Tiefgang.
Eine englische Ehe Zum Buch
Erschienen am : 03.07.2018
Eigentlich hatte Ingrid andere Pläne. Ein selbstbestimmtes Leben, Reisen, eine Karriere als Schriftstellerin. Doch als sie sich in ihren Literaturprofessor Gil Coleman verliebt und von ihm schwanger wird, wirft sie für ihn all dies über Bord. Gil liebt seine junge Frau, und dennoch betrügt er sie, lässt sie viel zu oft mit den Kindern in dem kleinen Ort an der englischen Küste allein. Und dann verschwindet Ingrid plötzlich auf rätselhafte Art und Weise.
Ich bin, ich bin, ich bin Zum Buch
Erschienen am : 01.06.2018
Von Anfang an bestimmt der Tod ihr Leben: als Maggie O'Farrell im Alter von 8 Jahren beinah an einer unbekannten Virusinfektion starb. Als sie mit 15 aus Übermut und Freiheitsdrang einen törichten Fehler beging. Als sie in der Idylle des Lake District eine zutiefst verstörende Begegnung hatte. Oder als sie in einer unterbesetzten Klinik mit inkompetentem Personal bei der Geburt ihrer ersten Tochter fast gestorben wäre. An den unterschiedlichsten Orten, zu unterschiedlichen Zeiten lenkte der Tod Maggie O'Farrells Leben. Ihre tiefgründige, außergewöhnliche Geschichte stellt existenzielle Fragen: Wie würde ich handeln, wenn ich in tödliche Gefahr geriete? Was stünde für mich auf dem Spiel? Und, nicht zuletzt, wer würde ich danach sein? „Ich bin, ich bin, ich bin“ ist ein Buch, das man mit einem neuen Gefühl der Verletzlichkeit aus der Hand legt, mit dem Gefühl, dass jeder neue Herzschlag zählt.
Oschralien Zum Buch
Erschienen am : 02.05.2018
Oschralien - so nannte Roy es als Dreijähriger. Roy ist Hillels Kind aus einer Beziehung, die nur eine unbeschwerte Ferienromanze sein sollte. Und nach Oschralien - Australien - sind Roy und seine Mutter Anat irgendwann ausgewandert, weil sich Hillel auch im Lauf der Jahre nicht binden mochte. Seitdem hat er seinen „umgekehrten Jungen“ nur sporadisch gesehen. Nun aber bittet Anat ihn inständig, zu Besuch zu kommen, das Kind habe Probleme, brauche (s)einen Vater. Hillel fährt widerwillig, er empfindet die Reise als Bußgang. Und natürlich gestaltet das Wiedersehen sich schwierig - zu gewaltig sind die Erwartungen, die aufgestaute Vorfreude von Roy, zu groß die Verzagtheit, der Jetlag, die Beklemmungen bei Hillel. Aus der Begegnung zwischen Vater und Sohn wird eine Konfrontation von Hillel mit sich selbst, mit seinem Leben, seinen Lieben und seinen fast übermächtigen Ängsten zu versagen.
Das Herz kommt zuletzt Zum Buch
Erschienen am : 02.05.2018
Wer wohnt schon gern in seinem Auto? Stan und Charmaine, durch die Wirtschaftskrise in Not geraten, sind verzweifelt. Das Positron Project, ein „soziales Experiment“, verspricht ein Leben in Sicherheit. Hastig unterschreiben sie, obwohl die Bedingungen eigenwillig sind – alle Bewohner der Stadt Consilience wechseln monatlich zwischen dem Status eines Gefangenen und dem eines Freien. Zunächst läuft alles bestens – auch wenn Charmaine und Stan jeweils eine sexuelle Obsession für ihre Hauspartner entwickeln – also jene Leute, die ihr Heim bewohnen, wenn sie selbst im Gefängnis sind. Doch dann finden sich die beiden durch einen „Buchungsfehler“ in verschiedenen Zyklen wieder, und bald ist viel mehr gefährdet als nur ihre Ehe ...
Die Tochter meines Vaters Zum Buch
Erschienen am : 03.04.2018
Schon als Kind weiß Felizia Lauritzen, dass sie eines Tages das Bestattungsunternehmen ihrer Eltern übernehmen soll. Diskretion, Würde und Zurückhaltung sind die Grundsätze des Betriebs – und des elterlichen Regimes. Wer hätte gedacht, dass sie als erwachsene Frau ihren Lebensunterhalt mit dem Legen von Tarotkarten verdient und eigentlich ein ganz anderes Ziel verfolgt: Die Eroberung eines Mannes, der aussieht wie Cary Grant? – Humorvoll, hintersinnig und berührend: „Die Tochter meines Vaters“ ist sensible Familiengeschichte und Entwicklungsroman zugleich.
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