Liebesgrüße aus Minsk

Liebesgrüße aus Minsk

Wo die Babuschka regiert und Heringe Pelzmäntel tragen

Paperback
E-Book

€ 14,99 inkl. MwSt.

Von Datschas und Despoten

Von Datschas und Despoten, Sowjetismus und Moderne

 

Weißrussland – das genau genommen Belarus heißt – ist so facettenreich, dass es in keine Schublade passt: politische Isolation und Spionageromanatmosphäre auf der einen Seite; Gastfreundschaft, eine pulsierende Hauptstadt sowie idyllische Seenlandschaften auf der anderen. Nadine Lashuk, die in Minsk beruflich durchstarten möchte, stolpert völlig unvorbereitet in diese Welt, in der Linienbusse Rüschengardinen haben, Kondome im Restaurant auf der Speisekarte stehen und Warteschlangen einer hochkomplexen Logik folgen.

 

Als sie dann noch ihr Herz an Aliaksei verliert, ist ihre Verbindung zu diesem exotischen Land, das nicht etwa hinterm Mond, sondern zwischen Polen und Russland liegt, für immer besiegelt. Die junge Deutsche muss lernen, dass ein Fest ohne Wodka kein Fest ist, der erste Besuch bei den Eltern des Freundes einer Verlobung gleichkommt und eine anständige Frau immer ein Huhn im Kühlschrank hat. Ein kluger und witziger Bericht über ein Land, das als letzte Diktatur Europas gilt und in dem die Schwiegermütter das Sagen haben.

 

Mit Fotos und Rezepten aus der belarussischen Wahlheimat.

  • € 14,99 [D], € 15,50 [A]
  • Erschienen am 01.04.2016
  • 256 Seiten, Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-89029-463-6
 
 

Leseprobe zu »Liebesgrüße aus Minsk«

Am Anfang war Dschinghis Khan

»Dein Traumprinz wird als Dschingis Khan mit wehenden Haaren durch die Tundra geritten kommen, schwingt dich auf sein Pferd, und dann lebt ihr glücklich und zufrieden in seiner Jurte!« Zusammen mit meinen Kommilitonen saß ich im Kreml, unserer Lieblingsbar in der nordfranzösischen Stadt Lille, wo wir Politikwissenschaft studierten. Sie hatten mir mein bevorstehendes Praktikum in Osteuropa irgendwie realitätsfern ausgemalt. Demokratie will ich nach Belarus und vorher auch noch in die Ukraine bringen, nicht einen Kosaken ehelichen!

Bei der Erinnerung an [...]

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Nadine Lashuk

Nadine Lashuk

Nadine Lashuk, 1984 geboren, hat Politik- und Osteuropawissenschaften studiert und kam 2006 zum ersten Mal nach Minsk, um dort in der EU-Außenstelle zu arbeiten. Bis 2014 lebte sie mit einer zweijährigen Unterbrechung in der weißrussischen Hauptstadt. Inzwischen ist sie mit ihrem Mann und den mehr ...

1 Buchblog Veröffentlicht am 25.05.2016 von Piper Verlag / Nadine Lashuk

Wie lebt es sich in der letzten Diktatur Europas?

Weißrussland: Von Datschas und Despoten, Sowjetismus und Moderne. Nadine Lashuk nimmt uns mit in ein facettenreiches wie auch exotisches Land, das als letzte Diktatur Europas gilt und gibt ungeahnte Einblicke in eine Lebenswelt, in der Borschtsch, Datschas und Militärparaden zum Alltag gehören.

Veranstaltungen

Lesung: Am Freitag, 09. Juni 2017 in Düsseldorf
Nadine Lashuk liest aus »Liebesgrüße aus Minsk« in Düsseldorf
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: Restaurant »Der Henkelmann«, 40219 Düsseldorf
Lesung: Am Dienstag, 13. Juni 2017 in Mülheim
Nadine Lashuk liest aus »Liebesgrüße aus Minsk« in Mülheim
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Altstadtkeller, Kohlenkamp 2 , 45468 Mülheim
Lesung: Am Sonntag, 05. November 2017 in Mülheim/Ruhr
Nadine Lashuk liest aus »Liebesgrüße aus Minsk« in Mülheim
Zeit: 11:00 Uhr
Ort: Museum »Die Fünte«, 45472 Mülheim/Ruhr

Rezensionen und Pressestimmen

vitamin.de


»Land und Leute erlebt Nadine Lashuk viel unmittelbarer als es einem Ausländer in der Regel möglich ist. Mit klarem Blick, offenem Herzen und humorvollem Augenzwinkern spürt sie den landeskundlichen, kulturellen und kulinarischen Besonderheiten in Belarus nach. (...) Die Lektüre macht Lust auf eigene Entdeckungen. Und für den belarussischen Leser ist es interessant zu erfahren, wie Außenstehende das Land sehen.«   

denglers-buchkritik.de


»Auf nach Weißrussland! Eine vergnügliche, interessante und lehrreiche Lektüre. Wer das Land und die Leute kennenlernen will, der bekommt mit diesem Buch schöne Happen geliefert. Diese Happen verschlingt man schnell, da die Autorin flüssig und ohne große Umschweife erzählt.«   

Closer


»Witziger Bericht über ein einzigartiges Land und seine ungewöhnliche Kultur.«   

faustkultur.de


»Lashuks Buch liest sich wie eine kuriose Mischung aus Reisebericht und Tagebuch. (...) man blickt auf ein längst fremd gewordenes Land. Umso interessanter, dass mit Nadine Lashuk nun eine deutsche Autorin Belarus entdeckt.«   

lokalkompass.de


»Ein liebevoll geschriebenes Buch - wer es einmal in die Hand bekommt, legt es so schnell nicht wieder weg.«   

Lonely Planet Traveller


»Kurios, herzlich.«   

Kommentare zum Buch
1. Eine wunderbare Liebeserklärung
Reinhold M. am 13.11.2016 - 22:51:51

Im März diesen Jahres war ich zum ersten Mal in Weißrussland. Unsere Reise führte uns nach Brest (die Festungsanlage mit Gedenkstätte und das Eisenbahnmuseum),nach Baranowitschy (auf halber Strecke zwischen Brest und Minsk - ebenfalls mit Eisenbahnmuseum), einem kleinen Dorf in der Nähe von Baranowitschy (mit Holzhäusern und Wasser aus dem Brunnen), nach Minsk (wo wir am Siegesplatz wohnten) und in ein Museumsdorf südlich von Minsk. Die Herzlichkeit der Menschen in der Familie meiner Schwiegertochter hat mich überwältigt. Vieles von dem was in dem Buch beschrieben wurde habe ich selbst erlebt, Vieles in den Städten und auf dem Dorf der Großeltern gesehen. Weißrussland ist meiner Meinung nach ein Land mit großem Potential an wissensdurstigen Menschen, die zu Europa gehören. Schülerinnen und Schüler lernen begeistert Deutsch und suchen Briefkontakte nach Deutschland.

2. liebesgruesse aus minsk
margret klein am 25.06.2016 - 14:44:57

Ein interessantes und vergnuegliches buch -habe es im Zug gelesen. endlich mal kein Krimi und trotzdem spannend.

3. Wien
Nadine Lashuk am 07.06.2016 - 17:49:07

Liebe Frau Bachmaier, ich freue mich sehr, dass Ihnen mein Buch gefallen hat. Ich würde mich natürlich sehr freuen, im nächsten Jahr in Wien zu lesen und mich persönlich mit Ihnen auszutauschen. Wenn Sie mich auf meinem Blog (http://nadinelashuk.wordpress.com) besuchen, finden Sie dort ein Kontaktformular, über das ich Sie persönlich kontaktieren kann. Ich würde mich sehr freuen, von Ihnen zu hören! Mit den besten Grüßen Nadine Lashuk 

4. Liebesgrüße aus Minsk
Elisabeth Bachmaier-Lewis am 19.05.2016 - 14:35:31

Herzlichen Glückwunsch aus Wien zu diesem großartigen Buch! Eben bin ich / sind wir (private Gruppe aus 11 Personen - bestehend aus Mitgliedern der Österreichisch-Weißrussischen Gesellschaft, Wien) aus Minsk zurückgekehrt.   Da war die Entdeckung dieses Buches eine besondere Freude. So vieles kann ich nachempfinden, nicht nur wegen des Belarus-Bezuges, sondern auch wegen der Beschreibung der Schwiegermutter /Babuschka, die in meinem Alter sein dürfte. Ja, ganz genau so gehört es sich aber ;-)) !!!! Auch etliche andere Details aus dem belarussischen Alltag, aus der Kinderbetreuung, der medizinischen Betreuung etc. gefallen mir in der Schilderung durch die Autorin außerordentlich gut : köstlich zu lesen sind die unterschiedlichen Zugänge zu Schwangerschaft und Geburt / Klinik / zum Hype darum an den Kliniken in D, das ist in Ö ganz genauso. Aaaaber - wir haben das in unserer Jugend so erlebt wie offenbar jetzt noch in BY, und das war recht in Ordnung! Ich wüsste jetzt noch vieles aufzuzählen, was mich an dem Buch so begeistert hat, doch werde ich mich auf meine wichtigste Frage beschränken:   IST VIELLEICHT IM KOMMENDEN JAHR EINE LESEREISE IN DAS SCHÖNE WIEN GEPLANT? Was kann der Verlag unternehmen, was könnte man von privater Seite dazutun?   In der Hoffnung auf Antwort - Elisabeth Bachmaier 

5.
Björn Lietz am 24.04.2016 - 14:59:15

Ich habe die Lektüre dieses kurzweiligen Buches seeehhr genossen und in zwei Tagen ausgelesen. Hervorragend diese Mischung aus Reisebericht, kenntnisreicher Landeskunde, Satire und Lovestory. Bis eben war das Buch einfach nur ein sehr gutes Buch, das ich jedem mit Interesse an Belarus oder exotischen Ländern allgemein dringend ans Herz legen möchte...   und jetzt habe ich das erste Rezept ausprobiert: Syrniki ganz einfach und extrem lecker. Zugegeben ich habe die in Litauen vor vielen Jahren schon einmal gegessen. Jetzt wird es die häufiger geben und ich bin neugierig, die anderen Rezepte bald auszuprobieren.

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