Lieferung innerhalb 1-3 Werktage
Bezahlmöglichkeiten
Vorbestellung möglich
Lebenslang mein Ehemann?Lebenslang mein Ehemann?

Lebenslang mein Ehemann?

Roman

Paperback
€ 15,00
E-Book
€ 12,99
€ 15,00 inkl. MwSt.
Vorbestellung möglich
In den Warenkorb
Gratis-Lieferung ab 5,00 €
Geschenk-Service
Versand und Lieferbedingungen
€ 12,99 inkl. MwSt.
Vorbestellung möglich
In den Warenkorb
Gratis-Lieferung ab 5,00 €
Geschenk-Service
Versand und Lieferbedingungen

Lebenslang mein Ehemann? — Inhalt

Es ist kein Zufall, dass er in die Falle tappt: Denn die junge Amanda weiß, wie man den Mann fürs bequeme Leben findet. Sie hat sich Alex ausgeguckt, den geschmackvollen Anzugträger. Bloß – Alex ist mit Sanne verheiratet. Nach vier Monaten exzessivem Liebesleben beendet er die Affäre, doch Sanne braucht Abstand und geht als Granny-Aupair zu einer jungen Familie nach Shanghai. Während der beleidigte Alex seine Affäre neu aufrollt und Amanda im Familienhaus einzieht, erlebt Sanne ein chinesisches Abenteuer der besonderen Art. Derweil wähnt sich Amanda schon siegesgewiss am Ziel. Aber auch Alex irrt sich gewaltig, wenn er glaubt, dass er es ist, der hier die Strippen zieht ...

€ 15,00 [D], € 15,50 [A]
Erscheint am 05.08.2019
320 Seiten, Klappenbroschur
EAN 978-3-492-06158-2
€ 12,99 [D], € 12,99 [A]
Erscheint am 05.08.2019
320 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-99465-1

Leseprobe zu »Lebenslang mein Ehemann?«

Meine Tochter sagt, es seien die Hochhaus-Hyänen. Das hilft mir auch nicht weiter. Aber zumindest gehe ich heute mal hin, ich möchte sie mit einen Augen sehen, diese Frauen, die aufgespritzt und zurechtgemacht abends vor den Bankhäusern auf ihre Beute warten. Immer zur gleichen Zeit, sagt meine Tochter. Und wenn sie dann aus ihren Büros kommen, die Businessmen, werden sie taxiert. Von weitem Anzug und Schuhe. Beim Näherkommen Gürtel und Krawatte. Und ganz wichtig: die Uhr! Zum Feinjustieren noch die Frisur. Starfriseur oder Türke um die Ecke? Dann [...]

weiterlesen

Meine Tochter sagt, es seien die Hochhaus-Hyänen. Das hilft mir auch nicht weiter. Aber zumindest gehe ich heute mal hin, ich möchte sie mit einen Augen sehen, diese Frauen, die aufgespritzt und zurechtgemacht abends vor den Bankhäusern auf ihre Beute warten. Immer zur gleichen Zeit, sagt meine Tochter. Und wenn sie dann aus ihren Büros kommen, die Businessmen, werden sie taxiert. Von weitem Anzug und Schuhe. Beim Näherkommen Gürtel und Krawatte. Und ganz wichtig: die Uhr! Zum Feinjustieren noch die Frisur. Starfriseur oder Türke um die Ecke? Dann schlagen sie zu. Aufrechter Sitz, Beine überschlagen, Busen präsentieren, Lippen schürzen. Die gebleachten Zähne zeigen. Sie wissen: es gibt Männer, die wollen genau so eine Frau an ihrer Seite. Keine zum diskutieren, keine für den Aufbau einer gemeinsamen Zukunft. Ihre Zukunft haben sie schon fest im Auge, diese Zukunft braucht ein schmückendes Beiwerk, etwas fürs Bett, ein Kreditkarten-Beauty. Meine Tochter kennt sich aus. Sie arbeitet ebenfalls in einem der Bank-Türme und sieht sie Abend für Abend dort sitzen. Ich habe es zu spät gemerkt. Sie heißt Amanda, hat sie mir eines Abends gesagt. Oder sie nennt sich zumindest so. Aha, habe ich total blauäugig geantwortet... und was soll mir das jetzt sagen? Nur falls du dich wunderst, dass Papa plötzlich Überstunden macht. Und so. Und so? Und so?? Er hat einen neuen Chef, antwortete ich unschuldig . Ja, sagte sie, der Chef heißt Amanda und ist eine der Hochhaus-Hyänen. Ich war sprachlos. Dann beobachtete ich ihn. Und unser Bankkonto. Es tat sich was. Sowohl bei ihm als auch auf unserem Konto. Linear zu seiner schwellenden Brust nahm unser Konto ab. Nicht, dass mich das sonderlich beunruhigt hätte, ich verdiene mein eigenes Geld. Ich bin nicht abhängig von seinem Einkommen als Investmentbanker. Aber dann wollte ich doch wissen: Wozu brauchst du zur Zeit eigentlich so viel Geld? Und er: ich habe ein paar neue Firmen im Focus. Die Aktien gehen gerade runter, aber die werden gewaltig kommen. Wer gerade gewaltig kam, war er, da war ich mir sicher, allerdings nicht bei mir. Unser gemeinsamer Sex beschränkte sich derzeit auf ein Minimum. Midlife-Crises, sagte er. Ich kann derzeit nicht. Kopfsache. Unterleibssache, dachte ich. Amanda. Eine Hochhaus-Hyäne. Muss ich mich mit so einer auseinandersetzen? Hab ich das nötig?aber sehen wollte ich sie doch. Ich bin hin, aber sie war nicht da. Wozu auch, sie hatte ihren Fisch ja an der Angel. An dem Tag, als ich sie dort sitzen sah, wusste ich: ich hatte meinen Gatten zurück. Nach drei Monaten. Da ist sie wieder, sagte meine Tochter abends. Ich hab sie gesehen, sagte ich. Sie sieht genau aus wie die anderen. Zum Verwechseln. Jetzt hast du ihn wieder, sagte sie und verzog ihr schönes junges Gesicht zu einem schmallippigen Lächeln. Die Frage war nur: wollte ich ihn noch? Amanda Ich habe den kleinen hellen Streifen an seinem Ringfinger gleich gesehen. Abgestreift oder frisch geschieden. Egal. Wenn abgestreift, sucht er was. Wenn frisch geschieden ... auch. Sein Blick war forschend. Gut, er war jetzt nicht der Beau, auf den ich gleich abfahren würde, aber er war ein Typ aus der oberen Etage, das sah ich gleich. Und dass er hier, in der kleinen Straßenbar zum ersten Mal war, sah ich auch. Zum einen daran, wie er sich umsah, zum anderen, weil ich ihn hier noch nie gesehen hatte. Er war gut angezogen, modern geschnittener Anzug, teures Hemd. Einer, dem man die Klamotten morgens anziebeteit auf das Bett legte? Vielleicht. Vielleicht steckte seine Frau dahinter. Auch seine Schuhe. Nicht die 0815 aus einem der teuren Schuhgeschäfte aus der Goethestrasse ... nein, das sah nach individuellem Geschmack aus. Irgendwo aus Italien? Mailand? Auch seine Frau? Egal. Sein Blick suchte- und fand mich. Das war auch nicht schwer, denn ich saß auf dem Barhocker Nähe des Eingangs. Er musste an mir vorbei. Mein Blick könnte fesseln, das weiß ich, seit ich Johann hatte. Vom ersten Moment an hat mich dein Blick gefesselt, hatte er mir gesagt. Damals war ich sechzehn und er 28. und mir war klar: ich hatte was. Ich könnte Männer fesseln. Einfach so - mit meinem Blick. Ich glaube, auf die Art hab ich viel erreicht. Dabei bin ich noch nicht mal die Schönste, zumindest nicht hier, denn hier ist die Konkurrenz groß. Andere haben offensichtlich mehr Geld für Schönheit-OPs. Ich? Ich habe meinen Blick. Und auf den sprang er an. Ihr Glas ist ja schon fast leer, sagte er. Ich spielte das Spiel mit und hob das halbleere Sektglas etwas an und betrachte zunächst den Inhalt, dann ihn bedauernd. Ja, sagte ich einfach. Wollen wir das wieder füllen? Gern. Er nickte, blieb an meinem Tisch stehen und gab dem Ellnerein Zeichen. Wie er das tat gefiel mir. Schnell und bestimmt. Der fackelt nicht lang, dachte ich. Umso besser, dann weiß ich auch schnell woran ich bin. Um viel Zeit zu vergeuden bin ich schon bald zu alt. Die nächsten zwei Jahre muss der Sack zu sein. Dann bin ich 32. Time, to say good bye... zumindest meinem bisherigen Leben.

Gaby Hauptmann

Über Gaby Hauptmann

Biografie

Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee.

Ihre Romane

  • »Suche impotenten Mann fürs Leben«,
  • »Nur ein toter Mann ist ein guter Mann«,
  • »Die Lüge im Bett«,
  • »Eine Handvoll...
Fragen und Antworten zu Gaby Hauptmann
Sie haben Fragen zum Autor? Wir haben das Wichtigste für Sie zusammengefasst.
Gibt es die Bücher von Gaby Hauptmann auch als Hörbuch?
Folgende Bücher gibt es auch als Hörbuch: - »Suche impotenten Mann fürs Leben« gelesen von der Autorin, OSTERWOLDaudio, Hamburg 2010 - »Ticket ins Paradies«, gelesen von Ulrike Grote, Osterwold, Hamburg 2010 - »Nicht schon wieder al dente«, gelesen von Ulrike Grote, Osterwold, Hamburg 2010 - »Wo die Engel Weihnachten feiern«, gelesen von der Autorin, Osterwold, Hamburg 2010 - »Hängepartie«, gelesen von Anne Weber, Osterwold, Hamburg 2011 - »Die Meute der Erben«, gelesen von Ulrike Grote, Osterwold, Hamburg 2011 - »Rückflug zu verschenken«, gelesen von Ulrike Grote, Osterwold, Hamburg 2012 - »Liebesnöter«, gelesen von Anne Weber, Osterwold, Hamburg 2012 - »Ich liebe dich, aber nicht heute«, gelesen von Anne Weber, Osterwold, Hamburg 2013 - »Liebling, kommst du?«, gelesen von Anne Weber, Osterwold, Hamburg 2014 - »Frei wie der Wind - Kayas Pferdesommer«, gelesen von Uta Dänekamp, Silberfisch, Hamburg 2014 - »Zeig mir, was Liebe ist«, gelesen von Anne Weber, Osterwold, Hamburg 2015 - »Die Italienierin, die....«, gelesen von Elisabeth Günther, Osterwold, 2016 - »Scheidung nie...«, gelesen von Sabine Arnhold, Osterwold, 2017 - »Plötzlich Millionärin...«, gelesen von Sabine Arnhold, Osterwold, 2018
Wo lebt Gaby Hauptmann?
Die Autorin lebt in Allensbach am Bodensee.
Gibt es ähnliche Bücher wie die von Gaby Hauptmann?
Wenn Sie die Romane von Gaby Hauptmann mögen, könnten Ihnen auch die Bücher von Sarah Harvey gefallen.
Gibt es eine Website der Autorin?
http://www.gaby-hauptmann.de
Gibt es Bücher von Gaby Hauptmann, die verfilmt wurden?
Folgende Romane wurden verfilmt: - Nur ein toter Mann ist ein guter Mann (Regie: Wolf Gremm, 1998) - Die Meute der Erben (Regie: Ulrich König, 2000) - Ein Liebhaber zuviel ist noch zu wenig (Regie: Wolf Gremm, 2002) - Suche impotenten Mann fürs Leben (Regie: John Henderson, 2002) - Fünf-Sterne-Kerle inklusive (Regie: Vivian Naefe, 2005) - Hengstparade (Regie: Michael Kreindl, 2005)
Wie heißt der neue Roman von Gaby Hauptmann?
Der aktuelle Roman »Plötzlich Millionärin - nichts wie weg!« ist im August 2018 erschienen.
Wieviele Bücher gibt es von Gaby Hauptmann?
Die Bestsellerautorin hat mehr als 30 Bücher geschrieben, die meisten davon im Piper Verlag.

Kommentare zum Buch

Kommentieren Sie diesen Beitrag:
(* Pflichtfeld)
Kommentar senden