Lasst die Spiele beginnen

Roman

E-Book

€ 15,99 inkl. MwSt.

Der Gastgeber ist ein zwielichtiger Immobilienmagnat, und sein Fest soll das Ereignis des Jahres werden: Schönheitschirurgen, Mittelstürmer, TV-Sternchen, Schauspieler, Models, Schriftsteller – alle sind sie an diesem Abend in die legendäre Villa Ada in Rom gekommen. Auch ein paar ungebetene Gäste sind anwesend – die »Bestien des Abbadon«, eine kleine satanistische Sekte. Doch es wird nicht nur an ihnen liegen, dass es beim Höhepunkt des Festes, einer Jagdsafari, zur Katastrophe kommt ...

  • € 15,99 [D], € 15,99 [A]
  • Erschienen am 17.09.2013
  • 336 Seiten , WMEPUB
  • Übersetzt von: Ulrich Hartmann, Petra Kaiser
  • ISBN: 978-3-492-96387-9
 
 

Leseprobe zu »Lasst die Spiele beginnen «

 

 

1 

 

Die Bestien des Abaddon saßen in der Pizzeria Jerry 2 in Oriolo Romano und hielten eine Versammlung ab.

Ihr Anführer Saverio Moneta, genannt Mantos, stand ziemlich unter Druck.

Die Lage war kritisch. Wenn es ihm nicht gelang, das Ruder wieder in die Hand zu bekommen, dann war das vielleicht die letzte Zusammenkunft der Sekte.

In letzter Zeit war die Gruppe bedrohlich geschrumpft. ­Paolino Scialdone, genannt der Sensenmann, war als Erster ­ab­­gesprungen. Ohne ein Wort zu sagen, hatte er sich abgeseilt und war zu den Kindern der Apokalypse, einer sata­nistischen [...]

mehr

Niccolò Ammaniti

Niccolò Ammaniti

Niccolò Ammaniti wurde in Rom geboren. Er hat bis dato sechs Romane veröffentlicht und ist nach Umberto Eco der wohl erfolgreichste Autor Italiens. Seine Bücher wurden in 44 Sprachen übersetzt und erreichen weltweit eine Gesamtauflage von 5 Millionen Exemplaren. Nach »Du und ich« erschien zuletzt mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung


»›Lasst die Spiele beginnen‹ ist ein schräger Comicstrip über die Entgleisungen der vergangenen Jahre.«   

Frankfurter Neue Presse


»Eine köstliche Satire.«   

hronline.de


»Mir hat dieses Buch Spaß gemacht. Es kommt verspielt und laut daher, frech und drastisch, slapstickhaft, manches Detail auch an der Grenze zum Absurden oder Kindischen. Das muss ja auch mal möglich sein.«   

Ruhr Nachrichten


»Eine fantasievolle Parodie auf die italienische "Bunga Bunga"-Gesellschaft.«   

Stern


»Eine fiese Komödie über Berlusconis Bunga-Bunga-Gesellschaft, die auch Bussi-Bussi-München sein könnte. Geniale Persiflage!«   

Kurier Wien (A)


»Bunt und wahnwitzig.«   

Münchner Merkur


»Der Untergang der raffgierigen Elite als wüste Groteske: zum Niederknien gut!«   

Sonntagszeitung


»Das alles liest sich gut, weil Ammaniti wunderbar erzählt.«   

Main-Post


»Der halbseidenen Bunga-Bunga-Society hat Italiens Bestseller-Autor Niccolò Ammaniti eine köstliche Satire gewidmet.«   

buecherrezensionen.org


»Eigentlich müsste man den Kopf schütteln über solche Typen - wenn man sie ernst nähme. Doch Ammaniti zeichnet sie leichthändig, vollständig aus ihrer merkwürdigen Weltsicht heraus und dazu in einem unnachahmlich anschaulichen, von Details überschäumenden Erzählstil.«   

Handelsblatt


»Eine Gesellschaftssatire, die sich wunderbar liest, manchmal zum lauten Lachen, manchmal zum Staunen, manchmal zum Gruseln.«   

Esslinger Zeitung


»Ammanitis Roman ist ein satirischer Volltreffer gegen die Berlusconi-Gesellschaft. Fast alle Figuren werden zu Karikaturen ihrer selbst.«   

Fuldaer Zeitung


»Ein satirischer Rundumschlag gegen die Berlusconi-Gesellschaft, die in ihrer peinlichen Protzerei eine solche Persiflage geradezu herausfordert.«   

NDR Kultur


»Virtuos und mit filmreifen Gespür für Cliffhänger führt Ammaniti die Handlungsstränge zusammen und auf ein quasi apokalyptisches Finale zu. (…) Kurzweilig und Komisch.«   

dpa


»Ein satirischer Rundumschlag gegen die Berlusconi-Gesellschaft. (...) Der Roman ›Lasst die Spiele beginnen‹ ist wie ein buntes Fest absurder Einfälle: grell, plakativ, manchmal auch überdreht - wie die Meute, die er porträtiert.«    

Deutschlandradio Kultur


»Es scheint, hier habe sich ein Mitglied des Literaturbetriebs seinen ganzen Überdruss an dem Business um die Dichtung von der Leber geschrieben, von dem Jahrmarkt der Eitelkeiten und Sumpf der Intrige.»   

Business lounge


»Dieser entfesselte und exklusive Endzeitroman macht Spaß. [...] Eine wudnerbare Satire auf die Bunga-Bunga-Gesellschaft Italiens.«   

TOP Magazin Würzbug/Nürnberg/Regensburg


»In dieser wunderbaren Parodie auf unser hypermedialisierte Gesellschaft zeigt der Autor die Fratze eines von Vulgarität geprägten und von Macht- und Geldgier zerfressenen neuen Italiens, der Kehrseite unseres geliebten Urlaubsparadieses.«   

Buchkultur


»Ein genialer Rundumschlag gegen die gierzerfressene, verlogene, mediengeile Welt: BOMBASTISCH. BIZARR. GROSSARTIG.«   

Kommentare zum Buch
Kommentieren Sie diesen Beitrag:

(wird nicht angezeigt)

Das könnte Ihnen auch gefallen

404 Seite Email