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Kannst du mir verzeihen?Kannst du mir verzeihen?

Kannst du mir verzeihen?

Roman

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Kannst du mir verzeihen? — Inhalt

Einen Adventskalender bekommt jeder gern – nur nicht gerade vom eigenen Exfreund. Erst recht nicht, wenn er die große Liebe war und man ihn erst vor ein paar Wochen mit einer anderen erwischt hat. Also weiß Hanny nicht so recht, was sie davon halten soll, dass Bastian ihr vom 1. Dezember an jeden Morgen eine kleine Gabe vor die Haustür legt. Mit jedem der kleinen Geschenke scheint er ihr vierundzwanzig mal dieselbe Frage zu stellen: "Kannst du mir verzeihen?"

€ 9,99 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 15.10.2013
Übersetzt von: Marieke Heimburger
320 Seiten, Broschur
EAN 978-3-492-30205-0
€ 8,99 [D], € 8,99 [A]
Erschienen am 15.10.2013
Übersetzt von: Marieke Heimburger
352 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-96317-6

Leseprobe zu »Kannst du mir verzeihen?«

1. Dezember

Wie passend. Alles verschneit. Sie hatte die Vorhänge beiseitegeschoben und betrachtete die sonst so vertraute Landschaft, die jetzt unter der weißen Decke seltsam fremd wirkte. Genau so sah es auch in ihr aus: Sie war noch die Alte, und doch fühlte sich plötzlich alles anders an.

Kalt. Und still.

Ihr Haus war jetzt leer. Es war niemand mehr da, der sich bewegte oder atmete. Außer ihr.

Er war weg.

Sie waren doch glücklich gewesen!

Es hatte keinerlei Anzeichen gegeben. Keine genervten Blicke, kein böses Wort, nicht mal einen Streit. Sie waren [...]

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1. Dezember

Wie passend. Alles verschneit. Sie hatte die Vorhänge beiseitegeschoben und betrachtete die sonst so vertraute Landschaft, die jetzt unter der weißen Decke seltsam fremd wirkte. Genau so sah es auch in ihr aus: Sie war noch die Alte, und doch fühlte sich plötzlich alles anders an.

Kalt. Und still.

Ihr Haus war jetzt leer. Es war niemand mehr da, der sich bewegte oder atmete. Außer ihr.

Er war weg.

Sie waren doch glücklich gewesen!

Es hatte keinerlei Anzeichen gegeben. Keine genervten Blicke, kein böses Wort, nicht mal einen Streit. Sie waren die ganze Zeit Freunde gewesen, Liebende.

Und dann das.

So etwas passierte doch nur den anderen.

Ausgerechnet in der Bonfire Night. Sie war in Gedanken bei Sid gewesen, weshalb sie nicht wie die meisten anderen zum Himmel schaute, wo das Feuerwerk zu Ehren Guy Fawkes’ das Dunkel erleuchtete, sondern hatte Ausschau nach Bastian gehalten. Er war der Einzige, der sie verstand. Er würde nicht einfach nur mitleidig lächeln, sein Blick würde nicht sagen: »Tut mir wirklich leid für dich – aber er war doch nur ein Hund.« Bastian war der Einzige, der begriff, wie sehr der Verlust sie in ihren Grundfesten erschütterte. Grundfeste, die sie nach dem Tod ihrer Mutter Jahr für Jahr ein klein wenig mehr wieder aufgebaut hatte.

Doch Hanny konnte Bastian nirgends entdecken. So etwas wie Panik stieg in ihr auf, wenn auch nur für einen kurzen Moment. Sie ermahnte sich selbst, nicht albern zu sein, und machte sich auf die Suche nach ihm.

Schließlich fand sie ihn in der Menschenmenge: Schulter an Schulter mit einer anderen Frau. Hannys Herz fing an, wie wild zu hämmern, Adrenalin schoss ihr in die Blutbahn. Wenn sie weiterging, würde es wehtun, so viel war ihr klar.

Wie eine vom Licht angezogene Motte folgte sie den beiden bis zum Rand eines Parkplatzes, wo die beiden im Schutz eines Catering-Anhängers stehen blieben.

Hanny erstarrte. Ihr Herz setzte aus.

Ganz dicht waren ihre Gesichter nun beieinander.

Zu dicht.

Die Frau sah ihn herausfordernd an, er blickte zu Boden.

War das ein Spiel? Ihre Lippen bewegten sich kaum, sie schienen sich gut zu kennen.

Zu gut.

Die Spannung, die die beiden ausstrahlten, konnte Hanny bis in ihre Fingerspitzen spüren.

Und dann berührte sie seine Hand.

Hanny brauchte nicht zu hören, was sie sagten. Ihre Körpersprache war eindeutig.

Die Frau: drängend, begierig.

Und er: Das schlechte Gewissen in ihm brannte genau wie das Feuer zu Ehren von Guy Fawkes – lichterloh.

 

Für Hanny war der Abend gelaufen. Sie machte auf dem Absatz kehrt und rannte die drei Kilometer zurück nach Hause. Normalerweise hätten ihre Lungen das gar nicht ausgehalten, doch an diesem Abend spürte sie ihren Körper gar nicht. Sie hatte nur den einen Gedanken, der sich in Endlosschlaufe wiederholte.

Nein. Nein. Nein. Nein. Nein.

Zu Hause wusste sie nicht, was sie tun sollte. Sie schenkte sich ein Glas Wasser ein, beugte sich über das Waschbecken, als müsse sie sich übergeben. Sie umklammerte den Beckenrand, bis die Atmung sich beruhigt hatte.

Dann stürmte sie nach oben und fing an, wahllos seine Sachen in eine Reisetasche zu stopfen, alles auf einmal. Sie musste ihn aus ihrem Leben, ihrem Zuhause, ihrem gebrochenen Herzen verbannen. Nachdem die Tasche voll war, machte sie mit Mülltüten weiter, die zerrissen, als sie unsanft Jeans und Unterwäsche, Aftershave und Rasierklingen hineinpresste. Sie gab auf, weinte nicht, aber ihr Brustkorb hob und senkte sich unter Schmerzen. Sie zerrte die Taschen und Tüten zum Fenster, öffnete es und wuchtete die Sachen mit einem Urschrei hinaus. Dann stürmte sie hinunter in die Küche, zerrte die Tupper­waredose mit dem Christmas Cake, den sie jedes Jahr gemeinsam vorbereiteten, aus dem Vorratsschrank, stampfte damit wieder nach oben und schmiss auch diese wütend aus dem Fenster.

 

Als er voller Sorge und mit vor Angst und schlechtem Gewissen hämmerndem Herzen nach Hause kam, fand er alle seine Habseligkeiten im Vorgarten. Das Haus war dunkel und still.

Sie hörte, wie er sie rief.

»Hanny?«

Eigentlich war es nur ein Flüstern, aber so intensiv, dass es klar und deutlich zu hören war.

Dann rief er etwas lauter.

»Hanny!«

Sie hatte sämtliche Türen verriegelt, alle Fensterläden geschlossen. Er rief noch einmal nach ihr, doch er hatte die Botschaft verstanden. Er unternahm keinen Versuch, ins Haus zu kommen.

Hanny hatte sich in der hintersten Ecke ihres gemein­samen Schlafzimmers verzogen und saß zusammengekauert auf dem Boden, das Kinn auf die Knie gelegt.

Kreidebleich und stumm.

Es war ihr, als würde ihr Selbst, wie sie es kannte, von einer Windhose weggesogen. Weg, immer und immer weiter, bis ins All, bis die Welt immer kleiner wurde, bis es keine Gefühle mehr gab, keine Gedanken, keine Geräusche, nur Stille.

Und da blieb sie.

Und schwebte.

Völlig frei.

 

All das war jetzt sechsundzwanzig Tage her.

Sechsundzwanzig Tage. Sie hatte versucht, es nicht zu tun, aber dann hatte sie doch jeden einzelnen Tag gezählt. Hätte nur noch gefehlt, dass sie mit einem dicken roten Filzstift jeden Tag im Kalender durchgestrichen hätte.

Heute war der erste Dezember, und es war ein beson­derer Tag: Heute vor sechs Jahren hatten sie sich kennengelernt.

Sechs Jahre hatten sie miteinander verbracht.

So viele Tage. So viele Stunden. So viele Augenblicke.

Im Handumdrehen ausgelöscht.

Durch einen kleinen Verrat, so kraftvoll wie eine riesige Flutwelle, die ein Fundament wegspült, das vorher als unverrückbar galt.

Nie hätte Hanny geglaubt, dass ihr so etwas passieren könnte. Oder ihm. Ausgerechnet ihm, dem anständigsten Mann der Welt, dem Geliebten und besten Freund. Dem Lügner.

Alles war anders.

Der Schnee. Er hatte alles, was vertraut und warm gewesen war, in eine harsche Winterlandschaft verwandelt.

Noch während sie am Fenster stand, hörte Hanny ein ungewohntes Geräusch.

Sie brauchte einen Moment, bis sie es einordnen konnte.

Eigentlich doch gar nichts Ungewöhnliches, wenn sie mal davon absah, dass sonst selten jemand an die Haustür klopfte. Schließlich wohnten sie – nein, wohnte sie, korrigierte Hanny sich selbst –, also, schließlich wohnte sie etwa einen Kilometer außerhalb des nächsten Dorfes an einer Straße, die nur von Einheimischen als Abkürzung benutzt wurde. Hier kam niemand zufällig vorbei, nicht einmal die Zeugen Jehovas. Die wenigen Besuche, die sie bekam, stattete ihr entweder Tante Midge ab – und die klopfte grundsätzlich nicht an – oder ihre beste Freundin Edith, und die kam immer durch die Küchentüre herein.

Ihr Herz stockte.

War er das vielleicht?

War das womöglich Bastian?

Es war seltsam. Sie wollte ihm so vieles sagen. Ihn so vieles fragen. Aber ...

Aber sie brachte es nicht über sich, mit ihm zu reden, geschweige denn, ihm die Tür zu öffnen. Nach diesem verhängnisvollen Abend hatte sie in ihrer Enttäuschung und Wut sogar sämtliche Türschlösser auswechseln lassen.

Bastian.

Der Gedanke an ihn machte sie traurig. Lieber stürzte sie sich in ihre Arbeit und drängte ihn vollkommen aus ihrem Bewusstsein. Vor Bastian hatte sie ein eigenes Leben gehabt. Also würde sie auch eines nach ihm haben. Schließlich war sie, Hannelore Richmond, Kinderbuch­illustratorin, und eine sehr gute und gefragte dazu.

Zu ihrem Glück befand sie sich gerade in der Schlussphase eines Auftrags, da konnte sie sich ganz ihren Bildern hingeben. Malen war ihre erste große Liebe gewesen, noch vor Bastian. Ins Malen hatte sie sich stets geflüchtet, wenn die Welt um sie herum zu chaotisch wurde.

Wenn sie malte, war sie nicht mehr sie selbst und konnte verschwinden an einen Ort, an dem alles schön war.

Vor sechs Tagen hatte er es aufgegeben, sie anzurufen.

Seither hatte sie überhaupt nichts mehr von ihm gehört.

Zunächst war sie froh gewesen, nicht jedes Telefonklingeln fürchten zu müssen. Sein Schweigen war erst einmal eine große Erleichterung, und sie war dankbar dafür.

Dankbar, dass sie ihm nicht aus dem Weg gehen, ihn nicht ignorieren, ihn nicht konfrontieren, ihn nicht wieder erleben musste.

Doch das Gefühl hielt nicht lange an.

Bereits am Morgen des dritten Tages überprüfte sie, ob das Telefon eingestöpselt und der Klingelton aktiviert war.

Alles in Ordnung.

Trotzdem sah sie noch mindestens sechsmal nach. Das Telefon funktionierte einwandfrei.

Vierter Tag. Keine Veränderung. Er rief nicht an. Rief er deshalb nicht an, weil er hoffte, sie würde den Kontakt zu ihm suchen, wenn er es nicht versuchte?

Das konnte er vergessen.

Sie würde es in vollen Zügen genießen, nichts mehr von ihm zu hören. Je eher er aus ihrem Leben verschwand, desto eher konnte sie sich ein neues Leben aufbauen. Nach vorne schauen. Vergessen, dass Bastian Summers je existiert hatte.

Am fünften Tag dachte sie daran, wie er sie immer an sich gezogen hatte, wenn sie fror. Wie er die Arme um sie geschlungen, ihr den Nacken geküsst hatte. Wie sie im Einklang geatmet und sie schließlich gemeinsam eingeschlafen waren.

Sie dachte an die guten Zeiten. Daran, wie glücklich sie miteinander gewesen waren. Warum gab er so schnell auf? Wollte er nicht um sie kämpfen? Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Tatsache war, dass Hanny in diesem Augenblick nicht mehr wusste, was sie selbst eigentlich wollte. Tatsache war, dass er ihre Gefühle verletzt hatte und darauf herumgetrampelt war.

Und nun stand der Mann, der ihre Gefühle als Fußabtreter benutzt hatte, wieder vor ihrer Tür.

Das konnte nur er sein. In dieser Herrgottsfrühe.

Sie zögerte einen Augenblick.

Wollte ihn sehen.

Wollte ihn so gerne sehen!

Wollte ihn nicht sehen.

Wollte ihn auf gar keinen Fall sehen.

Ihr Magen krampfte sich zusammen. Sie stellte sich vor, wie die Zeiger der Küchenuhr sich bewegten. Die Zeit schlich, und Hanny spitzte die Ohren in Erwartung eines zweiten Klopfens, das normalerweise auf das erste folgte, wenn es nicht beantwortet wurde.

Eine Minute.

Zwei Minuten.

Eigentlich keine lange Zeit, aber wenn man auf etwas wartet, eine Ewigkeit.

Kein zweites Klopfen.

Kurz bevor sie die Luft nicht länger anhalten konnte, vernahm sie ein weiteres Geräusch, etwas weiter entfernt.

Das Zuschlagen einer Autotür.

Das Starten eines Motors.

Dann gab jemand Gas, und das Autogeräusch entfernte sich.

Sie wartete, bis es wieder vollkommen still war, dann zog es sie magnetisch zur Haustür. Sie öffnete sie. Vor ihr lag ein riesiger Strauß Blumen.

»Blumen«, sagte sie laut, als müsse sie sich selbst bestätigen, was ihre Augen da sahen.

»Blumen«, wiederholte sie, dieses Mal mit einem verächtlichen Unterton.

»Blumen«, sagte sie zum dritten Mal, deutlich lauter.

Sie schüttelte den Kopf. Was für ein Klischee!

Treibhauswicken im Dezember.

Wie daneben.

Er hatte ihr noch nie Blumen gekauft, und jetzt auf einmal, nur weil sein Gewissen ihn plagte.

Hanny verschränkte die Arme vor der Brust. Sah, wie ihr Atem zu Nebelwolken wurde. Sie war versucht, die Tür wieder zu schließen und so zu tun, als hätte sie die Blumen nie gesehen, aber sie wusste genau, dass sie ständig an sie denken würde. Also nahm sie sie mit in die Küche. Sie konnte es sich nicht verkneifen, kurz die Nase zwischen die zarten Blüten zu stecken, um ihren Duft einzuatmen.

Aber sie dufteten gar nicht.

Hanny öffnete den Abfalleimer und stopfte den über­dimensionalen Strauß hinein, so gut sie konnte. Dabei fiel die Karte zum Strauß herunter und landete vor ihren Füßen. Wütend hob sie sie auf und stopfte auch sie ungelesen in den Eimer.

Wahrscheinlich wollte er sie um Verzeihung anbetteln.

Hanny musste heftig blinzeln.

Konnte sie ihm verzeihen?

Ach, wenn sie es doch nur könnte. Wirklich. Sie wünschte, sie könnte es. Aber wenn man jemanden von ganzem Herzen liebt, dann reißt dieser Jemand dir das Herz heraus, wenn er geht. Und wie könnte Hanny, herzlos wie sie war, ihm verzeihen?

 

 

2. Dezember

Wenn der Zweck seiner Übung gewesen war, dafür zu sorgen, dass ihr erster Gedanke am nächsten Morgen ihm galt, dann hatte er sein Ziel erreicht, allerdings wohl kaum mit den Vorzeichen, die er sich erhofft hatte.

»Blumen«, sagte sie abermals laut, kaum dass sie die Augen aufschlug (und sie sagte es ungefähr so, wie sie sonst »Arschloch« gesagt hätte), »das ist doch die reinste Beleidigung!«

Ihre bisher unterdrückte Wut kochte nun hoch wie eine Suppe, die zu stark erhitzt wurde. Sie war früh auf­gewacht, viel früher als sonst, und hatte an diese ver­dammten Blumen gedacht. Es war erst halb sechs. Beim Blick auf die Uhr kam Hanny zu der Erkenntnis, dass sie den Wecker mit seinen Leuchtziffern nicht ausstehen konnte, sprang aus dem Bett, schnappte sich das Objekt ihrer Irritation, rannte wütend damit in die Küche, nahm die Blumen aus dem Abfalleimer und pfefferte den Wecker stattdessen hinein. Die Blumen warf sie zu Boden und trampelte wie besessen darauf herum, bis nur noch eine unschöne Masse aus Blütenblättern und abgebro­chenen Stängeln davon übrig war, ein bunter Haufen Farbe.

Dann hielt sie inne und schaute auf das Ergebnis ihres Ausbruchs. Irgendwie schön. So schön, dass sie beschloss, noch ein bisschen damit weiterzumachen. Hanny trampelte und sprang auf den Blumenresten herum, bis sie unvermittelt innehielt. Sie überlegte, ob sie lachen oder weinen sollte, entschied sich dann fürs Lachen und trampelte und sprang weiter wie eine Verrückte.

Das war Therapie.

Sie war nicht verrückt.

Das war Therapie.

Sie war nicht verrückt.

Dann klopfte es an der Tür.

Wer, um alles in der Welt ...?

Doch im selben Augenblick wusste sie bereits die Antwort, und ihr Herz begann zu flattern.

Sollte sie zur Tür marschieren, sie aufreißen und ihm einen Armvoll matschigen Wickensalat entgegenschleudern? Oder ihn doch besser mit anhaltendem Schweigen bestrafen?

Aber die Entscheidung lag nicht bei ihr.

Immer noch wie erstarrt, hörte sie, wie seine Schritte sich wieder entfernten. Dann das Quietschen des Gartentors. Eine Autotür. Einen Motor. Ein wegfahrendes Auto.

Er hatte angeklopft und dann nicht gewartet? Er hatte angeklopft und war gleich wieder gefahren?

Auf Zehenspitzen schlich sie durch den Flur und zur Haustür und öffnete sie. Ungläubig starrte sie zu Boden. Vor ihr lag eine kleine, sorgsam verpackte Schachtel, die sie zuerst zögerlich, dann erwartungsvoll auspackte.

Es waren Pralinen.

Und nicht einmal ihre Lieblingssorte, die er doch kannte.

Stattdessen diese Muscheln aus zweitklassiger Schokolade. Viel zu süß.

Geschmacklos im wahrsten Sinne des Worte.

In diesem Moment wollte sie ihn prügeln. Verbal. Ihm sagen, dass er sich seine seltsamen Stippvisiten sparen konnte. Sie wollte ihm sagen, dass sie ihn hasste. Dass sie ihm niemals verzeihen würde. Dass er der schlechteste Mensch der Welt war.

Natürlich konnte man einen Menschen nicht eben noch lieben und im nächsten Augenblick hassen. Was ging wohl gerade in seinem Kopf vor? Nein, nicht nur gerade jetzt, sondern auch, als ... Hanny schüttelte heftig den Kopf. Ihr kam es vor, als hätte sich der Mann, den sie so gut zu kennen glaubte, in einen völlig anderen Menschen verwandelt. Vielleicht hatte er es genau deshalb getan, so etwas völlig Untypisches. Der Mann, den sie zu kennen glaubte, hätte ihr niemals wehgetan.

Aber dieser Mann war er nicht mehr, er war ein anderer. Oh, wie sie sich wünschte, selbst auch eine andere zu sein!

Sie stopfte die Schachtel mit den Pralinen in den Küchenschrank.

»Großartiger Versöhnungsversuch, Bastian.«

Zum ersten Mal seit fast einem Monat sprach sie seinen Namen laut aus, und sie verschluckte sich fast daran. Dann machte sie sich an die Arbeit in ihrem Atelier. Hier war Hannys Welt.

Gott sei Dank war es Hannys Welt. Die Frage, wer bleiben und wer gehen sollte, hatte sich gar nicht erst gestellt. Sie hatte ihn rausgeschmissen, nicht nur aus ihrem wunderschönen Cottagehaus, sondern auch aus ihrem Herzen.

 

Als ihre Mutter Ruth damals krank wurde, war deren jüngere Schwester Midge von London hergezogen, um bei ihnen zu sein. Sie hatte ihren einträglichen Job aufge­geben, ihre schicke Wohnung in Camden und ihr Jetset-Leben, um sich um ihre Schwester und ihre Nichte zu kümmern.

Tante Midge. Sie führte so ein glamouröses Leben, und sie liebte es, um die Welt zu reisen, aber es war keine Frage für sie, dass sie sich ihrer Verantwortung stellte und ihrer Schwester und Hanny beistand. Und obwohl Ruths Ende nicht ohne Vorwarnung kam, war ihr Tod ein immenser Schock für Midge und Hanny. Das Leben ohne Ruth war so anders. Doch entgegen aller Erwartungen gelang es Tante Midge mit ihrer Heiterkeit, der zarten Hanny über die schwere Zeit der Trauer hinwegzuhelfen.

Mit achtzehn nahm Hanny ihr Studium in London auf, und natürlich begleitete Tante Midge sie, denn sie konnte es kaum abwarten, endlich wieder den Rummel der Metropole um sich zu haben, auch wenn sie kurz darauf erstaunt feststellen musste, dass London für sie nicht mehr viel zu bieten hatte.

»Das Gras auf der anderen Seite ist nicht immer grüner, Hanny«, erklärte sie. »In diesem Fall gibt es hier ja nicht mal Gras. Oder kaum. Und mir fehlt das Gras. Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ja, mir fehlt das viele Grün!«

Hanny verbrachte drei Jahre in London – Tante Midge hielt es nur drei Monate aus. Mit ihrem Job hatte sie tatsächlich so gut verdient, dass sie jetzt finanziell unabhängig war und tun und lassen konnte, was sie wollte. Sie zog zurück in das kleine Dorf in Cornwall, nahe dem Bodmin Moor, zurück in das Haus, in dem sie und Hanny gewohnt hatten, seit Ruth gestorben war. Sie fuhr regelmäßig nach London und ging auch wieder auf Reisen – nun aber nicht aus geschäftlichen Gründen, sondern zu ihrem Privatvergnügen.

Nach dem Abschluss ihres Studiums stellte auch Hanny fest, dass ihr Cornwall fehlte und sie vom Londoner Großstadtmief genug hatte. Auch sie beschloss, in den Westen zurückzukehren, aber sie wollte nicht wieder mit Midge unter einem Dach wohnen. Jedenfalls nicht auf Dauer. Sie wollte ihr eigenes Häuschen.

Ihre Mutter hatte ihr einen kleinen Treuhandfonds hinterlassen, auf den sie Zugriff hatte, wenn sie einundzwanzig war – allerdings nur auf so viel, wie sie selbst bereits aus eigener Kraft angespart hatte. Da sie gerade erst in den Beruf der Illustratorin eingestiegen war und sich noch etablieren musste, nahm sie einen Nebenjob in einem angesagten Bistro an und arbeitete, so viel es ihr irgend möglich war, um die Hälfte einer Anzahlung für ein eigenes Haus zusammenzusparen. Eines Tages entdeckte sie das Cottage und verliebte sich Hals über Kopf in das kleine urige Haus. Von da an arbeitete sie noch mehr, bis sie ­endlich das nötige Geld beisammenhatte. Ihren Treuhandfonds setzte sie als Sicherheit für den Kredit ein, der für ihr geringes Einkommen eigentlich etwas zu hoch war.

 

Sie war an einem warmen Herbstabend eingezogen, und bereits am darauffolgenden Abend – wohlweislich, bevor sie alles ausgepackt hatte, damit möglichst wenig zu Schaden kommen konnte – feierte sie die Einweihung mit einem Grillfest. Jai – ihr bester Freund und gleichzeitig der Mann, der sie mit Aufträgen versorgte – war immer noch untröstlich, weil er seine geliebte Mitbewohnerin und beste Freundin ans Land verloren hatte, außerdem kamen einige von Hannys alter Londoner Gang sowie neue Freunde aus dem Bistro, die wiederum Freunde mitbrachten. Dafür, dass sie gar keinen großen Bekanntenkreis, sondern eher eine Handvoll richtig guter Freunde hatte, entwickelte sich das kleine Grillfest zu einer ziemlich guten Party.

Und wie das Leben so spielte: Bei dieser Gelegenheit lernte sie Bastian kennen. Weit nach Mitternacht, als alle bereits mehr oder weniger alkoholisiert waren und unter den vielen Gäste, von denen sie nicht einmal die Hälfte kannte, Aufbruchsstimmung herrschte. Die Gesellschaft löste sich auf wie Frühnebel in der Sonne – und gab den Blick frei auf ein Naturschauspiel. Auf ihn.

Er stand mit ein paar Leuten zusammen, und als er bemerkte, dass sie zu ihm sah, kam er zu ihrer Überraschung auf sie zu.

»Du bist also Hanny.«

Sie nickte. Zu mehr war sie nicht fähig.

»Bastian.«

Er reichte ihr die Hand.

Sie gab ihm ihre, und er hielt sie eine Millisekunde länger als erwartet. Gerade so lange, wie Hanny benötigte, um sich in sein warmherziges Lächeln und seine blaugrauen Augen zu verlieben. Aber da wurde er auch schon von drei weiblichen Partylöwinnen weggezerrt, die um seine Aufmerksamkeit buhlten, und weg war er wieder.

Von da an beobachtete Hanny ihn verstohlen von der ­anderen Seite des Zimmers. Sie war fasziniert von seiner Schönheit, es war, als vertiefe sie sich in den Anblick eines Gemäldes. Verträumt sog sie dieses Bild von einem Mann in sich auf, und jedes Mal, wenn er ihrem Blick begegnete, fühlte sie sich ertappt und sah schnell weg.

Als sie dann wieder zu ihm hinsah, war sein Blick fest auf sie gerichtet. Dieses Mal nahm sie allen Mut zusammen und schaute nicht weg. Sie lächelte sogar. Und sie sah, wie er ihr Lächeln erwiderte. Und damit war es um sie geschehen, sie wusste es bereits in dem Augenblick.

Am nächsten Morgen waren alle außer Jai und ein paar verkaterten Londoner Freunden verschwunden.

Aber das Gefühl war noch da, es war noch genauso gegenwärtig wie die Leute. Immer wieder sagte sie sich, es sei doch nur ein Lächeln gewesen. Aber es war eben nicht einfach nur ein Lächeln gewesen.

Fortan war er ihr erster Gedanke am Morgen und ihr letzter am Abend. Sein Name klang ihr ständig in den Ohren ... Bastian.

Bastian.

Bastian.

Sie ließ sich den Namen auf der Zunge zergehen und genoss die Bewegungen, die ihr Mund und ihre Lippen machten, um ihn auszusprechen.

Sie erzählte niemandem davon und behielt ihr kleines Geheimnis für sich wie einen Schatz, an dem sie sich nur erfreute, wenn sie sicher war, dass niemand anderes zusah.

Und dann traf sie ihn wieder, abends in einer Bar. Kaum entdeckte sie ihn, verwandelte sie sich von der Zweiundzwanzigjährigen, die sie war, in eine Zwölfjährige. Mit einem einzigen Blick gingen zehn Jahre Selbstbewusstsein und Würde dahin.

Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis er auf sie auf­merksam wurde, was vermutlich auch daran lag, dass sie sich, so gut es ging, versteckte. Und daran, dass er in ein ausgesprochen lebhaftes Gespräch mit seinen Freunden vertieft war.

Sie konnte sich kaum sattsehen an ihm. Alles an ihm strahlte: seine Augen, sein Lächeln, seine Art. Ihr kam es vor, als sei er doppelt so lebendig wie alle anderen im Raum, dreimal so aufmerksam, viermal so dynamisch, fünfmal so schön. Und darum tausendmal interessanter als alle anderen zusammen. Sie konnte den Blick nicht von ihm abwenden, konnte nicht anders, als ihn zu beobachten und zu bestaunen. Jetzt wusste sie, dass das Bild, das sie sich seit ihrer ersten Begegnung von ihm gemacht hatte, nicht nur ein Wunschbild war.

Dann sah er in ihre Richtung, und bevor sie sich wieder verstecken konnte, hatte er sie entdeckt. Er verstummte mitten im Satz, ließ seine Freunde stehen und kam auf sie zu.

»Hallo. So sieht man sich wieder.«

Sein Lächeln sprach Bände.

Sie gingen zu ihr.

Staunend sah er sich in dem Haus um, das nach außen wie ein ganz normales Cottage daherkam und innen eher einer Galerie oder Bibliothek glich.

»Wow, so habe ich das von der Party gar nicht mehr in Erinnerung, was ist das für ein Haus?«

»Mein Zuhause. Mein Arbeitsplatz. Alles.« Sie zuckte die Achseln.

»Alles«, entgegnete er und sah sie dabei so intensiv an, dass es sie in Verlegenheit brachte.

Sie brannte darauf, ihm ihre Arbeiten zu zeigen – und hätte sie gleichzeitig am liebsten vor ihm versteckt. Also bot sie ihm erst mal ein Glas Wein an. Kaum hatte er das in der Hand, ging er auf Entdeckungsreise, und sie folgte ihm nervös bis zu der Tür, hinter der sich ihr Atelier befand.

Er zögerte.

Die Tür stand einen Spalt offen, was sich dahinter verbarg, war klar – den Teil mit »Und was machst du so?« hatten sie längst hinter sich.

Hanny, die Illustratorin.

Bastian, der Arzt.

Er hatte sich schon gleich im Flur gefragt, ob die Kunst an den Wänden wohl von ihr war. Jetzt blätterte er in ihren Skizzenbüchern, ihren Mappen, den Belegexem­plaren der Bücher, die sie bisher illustriert hatte, und fand das alles richtig gut. Er wollte unbedingt mehr über sie erfahren, aber sie war nicht sonderlich gesprächig, und so studierte er ihre Bücherregale, die drei ganze Wände einnahmen.

Romane, Biografien, Lyrik. Und vor allem: Kunstbücher. Ganze Türme dicker, schwerer Bände.

»Die hast du alle gelesen?« Seine Hand ruhte auf einem ihrer Lieblingswerke. Er lächelte sie an.

Hannys Magen zog sich unwillkürlich zusammen. Sie schüttelte den Kopf und erwiderte sein Lächeln. Er bemerkte einen Anflug von Wehmut darin.

»Viele davon gehörten meiner Mutter.«

»Gehörten?«

»Sie hat Bücher geliebt. Überhaupt Sprache. Geschriebene und gesprochene. Ihren Rhythmus. Wie eine Melodie, hat sie immer gesagt.« Ihre Finger strichen zärtlich über ein paar Bücher. »Sie war Schriftstellerin.«

»Was hat sie denn geschrieben?«

»Romane. Liebesgeschichten. Sie war nicht berühmt, aber sie hat sich damit ihren Lebensunterhalt verdient. Was echt erstaunlich ist, ich hatte nämlich immer das Gefühl, dass sie mehr Zeit damit verbrachte, die Bücher anderer Leute zu lesen, als eigene zu schreiben. Sie hatte noch mehr, aber ich habe nicht genügend Platz, jetzt stehen sie in Kisten auf dem Dachboden. Du hättest mal ihre Bibliothek sehen sollen ... Eigentlich war das ganze Haus eine einzige Bibliothek. In jedem einzelnen Zimmer waren Bücher.«

»Klingt toll.«

»War es auch.«

»Aber du wolltest da nicht wohnen bleiben?«

»War zu groß.«

Zu groß ohne sie.

Schon seltsam, wie selbst das kleinste alte Haus sich zu groß anfühlen konnte, sobald nur ein einziger Mensch fehlte.

»Aber das hier hätte ihr auch gefallen.« Hanny sah sich um und zuckte die Achseln. »Das bin ich.«

Und genau so war es. Das Haus war wie ein erweiterter Teil von ihr. Ein Abbild ihrer Persönlichkeit. Warm, einladend, herrlich vielseitig, bezaubernd.

Im Wohnzimmer, das sich über die gesamte andere Seite des Hauses erstreckte, hatte Hanny noch mehr Bücher untergebracht, aber hier hörte sie vor allem Musik. Sie bestand darauf, dass man nie genug CDs haben konnte, und ignorierte die Tatsache, dass das Medium eigentlich schon wieder veraltet war. Genau wie DVDs. Sie besaß reihenweise Filme.

»Du bist die organisierteste Sammlerin, die mir je begegnet ist. Stehen die in alphabetischer Reihenfolge? Ja, klar. Und nach Genre sortiert ...«

»Wie viele Liebesfilme?«

»Hast du was gegen Liebesfilme?«

»Geht so. Ich stehe mehr auf Liebe im echten Leben.«

Sie hob eine Augenbraue und blickte ihn herausfordernd an, was sie in seinen Augen nur noch attraktiver machte.

»Ich finde, alle Männer sollten sich Liebesfilme ansehen, das würde ihnen gar nicht schaden.«

»Ach, ja?«

»Ja, klar. Wenn Männer wissen wollen, was Frauen von Männern erwarten, dann müssen sie sich nur die Männer in diesen Filmen ansehen.«

»Ich soll mir die jetzt alle angucken?«

»Du kannst es dir auch einfacher machen und Stolz und Vorurteil lesen. Und ich meine tatsächlich lesen«, betonte sie lächelnd. »Nicht den Film ansehen. Lies es und strebe danach, Mr Darcy zu sein.«

Er lehnte sich gegen die Regale. Sein Grinsen rief Fältchen um seine Augen hervor, die ihn so unglaublich sexy machten, dass Hanny die Luft wegblieb.

»Reich und arrogant? Das ist es, was Frauen wollen?« Sein wunderbares Lächeln wurde noch breiter. »Das ist es also, was ich all die Jahre falsch gemacht habe.«

»Na ja, reich ist natürlich kein Muss, aber auf jeden Fall ein Plus.« Auch Hannys Lächeln wurde breiter, und ihre honigfarbenen Augen strahlten noch intensiver. »Aber ­arrogant, nein. Es geht natürlich um Darcys Schokoladenseiten ...«

»Also nicht um seine Distanziertheit?«

Sie zuckte die Achseln und bewegte den Kopf, ohne dass auszumachen war, ob sie ihn schüttelte oder nickte.

»Mit der Arroganz ist das so eine Sache. Die kann Frauen entweder abschrecken oder anmachen. Kommt immer auf die Dosierung an ...«

Aber das wusste er natürlich schon.

Dr. Bastian Summers. Im Erobern von Frauenherzen brauchte er ganz sicher keine Nachhilfe. Er war klug, witzig, hinreißend. Und er hatte Stolz und Vorurteil bereits gelesen, denn er konnte eine intelligente Unterhaltung über das Buch führen.

In dieser ersten gemeinsamen Nacht redeten sie noch über so viele andere Dinge: über Physik und Metaphysik, Philosophie, den Sinn des Lebens, die Energie und das Universum. Ein bisschen schräg, aber wunderbar.

Als er ging, war es schon wieder hell.

Ihr Bett war unberührt geblieben, er hatte sie nicht einmal geküsst. Zum Abschied berührte er nur ihre Hand, strich mit den Fingerspitzen ganz zart über ihre. Die Berührung war so sanft und gleichzeitig so gewaltig, dass Hanny vor Schreck die Hand zurückzog. Sie ließ ihn gehen. Wenn auch ungern.

Dann ging sie zu Bett, um wenigstens ein bisschen auszuruhen. Sehnlichst wünschte sie sich, er läge neben ihr. Warum hatte sie ihn gehen lassen? Warum hatte sie ihn nicht mit hinaufgenommen? Fast schon ärgerte sie sich über ihre ewige Zurückhaltung. Doch als sie später wieder aufwachte, erfüllte sie ein ganz wunderbares Gefühl der Gegenseitigkeit. Ein Glücksgefühl, das man nur empfand, wenn man einen Seelenverwandten gefunden hatte, einen Freund fürs Leben.

Ein Glückgefühl, das ihr verriet, dass sie sich rettungslos verliebt hatte.

Sarah Harvey

Über Sarah Harvey

Biografie

Sarah Harvey, geboren 1969, lebte viele Jahre in einem alten Herrensitz in Cornwall. Vor Kurzem ist sie wieder zurück in ihre Heimat Northhampton gezogen, wo sie heute gemeinsam mit ihren Hunden in einem Cottage wohnt. Mit ihren atmosphärischen Romanen, die häufig den Schauplatz Cornwall haben,...

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