Kalte Fährte

Kalte Fährte

Kriminalroman

€ 14,99 inkl. MwSt.

»Wer das macht, muss ein Ungeheuer sein«

Als Steffen Plate gefunden wird, ist er kaum mehr zu identifizieren. Ratten haben ihn bei lebendigem Leibe zernagt! Kommissarin Francesca Dante, eine impulsive Neapolitanerin, und ihr Vorgesetzter Jessen, der reservierte Hanseat mit einer Schwäche für Maßanzüge und alte Geschichte, stoßen schnell auf eine kalte Fährte. Vor 18 Jahren war Plate in ein Verbrechen verstrickt: Eine Familie wurde in Geiselhaft genommen, ein Banküberfall scheiterte. Eine der Töchter starb, so auch Plates Komplize. Dante und Jessen decken viele Ungereimtheiten auf und machen eine grausige Entdeckung: Hier befindet sich jemand auf einem minutiös geplanten, mit erschreckender Geduld ausgeführten Rachefeldzug. Und die drängendste Frage ist: Wer hat sich noch schuldig gemacht?

  • € 14,99 [D], € 15,50 [A]
  • Erschienen am 09.03.2015
  • 464 Seiten, Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-8270-1248-7
 
 

Leseprobe zu »Kalte Fährte«

Heute war Judith an der Reihe, das Tischgebet zu sprechen. Sie machte es kurz: Komm, Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast, amen.
»Amen«, wiederholten die Eltern. Hannah dagegen bewegte nur die Lippen. Ihr eisiger Blick traf ihre Schwester Judith, die trotzig das Kinn reckte. Unter dem leeren Blick des Erlösers in Eiche griff der Vater nach der Suppenkelle.
Jeden Abend um Punkt sieben Uhr versammelte sich die Familie im Esszimmer, jemand sprach das Tischgebet, danach wurde die Mahlzeit eingenommen, schweigend. Peter Lamprecht war der Meinung, die Nahrung sei [...]

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Susanne Mischke

Susanne Mischke

Susanne Mischke wurde 1960 in Kempten geboren und lebt heute bei Hannover. Sie war mehrere Jahre Präsidentin der »Sisters in Crime« und erschrieb sich mit ihren fesselnden Kriminalromanen eine große Fangemeinde. Für das Buch »Wer nicht hören will, muß fühlen« erhielt sie die »Agathe«, den mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

lenisvea.blogspot.de


»Ich muss sagen, mir hat das Buch von Anfang bis zum Ende total gut gefallen. Es war einfach ein sehr interessanter und total fesselnder Krimi.«   

NDR Kultur


»Die Guten erweisen sich in dieser Geschichte des Öfteren als die Bösen und andersherum. Und da Susanne Mischke es versteht, die Motive der handelnden Personen immer klar nachvollziehbar zu schildern, gewinnt man nicht nur das Ermittlerteam lieb, sondern hat darüber hinaus auch Verständnis für die Schuldigen.«   

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