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In ihren AugenIn ihren Augen

In ihren Augen

Roman

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In ihren Augen — Inhalt

Eine Liebesgeschichte, die sich nicht erfüllt hat. Eine Freundschaft bis in den Tod. Ein brutaler Mord. Obsessionen. Die Perversionen des Militärs, das bald die Macht übernehmen wird, die Gleichgültigkeit der Justiz: Buenos Aires in den Siebzigern." Frankfurter Allgemeine Zeitung über den Film

 

Buenos Aires, 30. Mai 1968. Eine junge Frau wird vergewaltigt und erschlagen. Dem Justizbeamten Benjamín Chaparro gelingt es, den Mörder zu überführen, der Fall scheint abgeschlossen - bis die Militärjunta sich einmischt ... Fünfundzwanzig Jahre später, im Ruhestand, beschließt Chaparro, die Ereignisse von damals in einem Buch zu verarbeiten - ohne zu ahnen, wie sehr ihn die Vergangenheit einholen wird.

 

Klug, warmherzig und mit einem feinen, selbstironischen Unterton erzählt Eduardo Sacheri eine packende Geschichte über Gewalt, Obsessionen und die Verstrickungen Justiz und Politik. Vor allem aber erzählt er von der Liebe: gekränkte Liebe, freundschaftliche Liebe. Und eine Liebe, die über den Tod hinaus währt.

€ 19,99 [D], € 20,60 [A]
Erschienen am 01.10.2012
Übersetzer: Matthias Strobel
320 Seiten
ISBN 978-3-8270-0997-5
€ 9,99 [D], € 9,99 [A]
Erschienen am 01.08.2016
Übersetzer: Matthias Strobel
320 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-98298-6
"Eduardo Sacheris sensibler Roman spannt den Bogen vom Alltag während der Militärdiktatur bis zum unbeschwerten Lebensgefühl im modernen Argentinien."
GEO Saison
„Klug, warmherzig und mit einem feinen, selbstironischen Unterton erzählt Eduardo Sacheri eine packende Geschichte über Gewalt, Obsessionen und die Verstrickungen von Justiz und Politik.“
Buch Magazin
„[…] perfekt konstruiert und spannend und lebendig erzählt.“
WDR5 „Bücher“

Leseprobe zu »In ihren Augen«

Der Abschied
Benjamín Miguel Chaparro bleibt abrupt stehen. Er wird
nicht hingehen, Punktum. Zum Teufel mit den anderen.
Er hat es versprochen, ja, sein Abschied wird seit drei
Wochen vorbereitet, ja, der Tisch im El Candil ist bestellt,
ja, Benítez und Machado kommen extra hin, um
die Pensionierung des Urgesteins zu feiern, ja. Trotzdem.
Er bleibt so plötzlich stehen, dass der Mann, der hinter
ihm geht, fast in ihn gerannt wäre und nur ausweichen
kann, indem er mit einem Fuß auf die Straße tritt. Chaparro
hasst die engen Bürgersteige, die lärmigen, dunklen
Straße [...]

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Der Abschied
Benjamín Miguel Chaparro bleibt abrupt stehen. Er wird
nicht hingehen, Punktum. Zum Teufel mit den anderen.
Er hat es versprochen, ja, sein Abschied wird seit drei
Wochen vorbereitet, ja, der Tisch im El Candil ist bestellt,
ja, Benítez und Machado kommen extra hin, um
die Pensionierung des Urgesteins zu feiern, ja. Trotzdem.
Er bleibt so plötzlich stehen, dass der Mann, der hinter
ihm geht, fast in ihn gerannt wäre und nur ausweichen
kann, indem er mit einem Fuß auf die Straße tritt. Chaparro
hasst die engen Bürgersteige, die lärmigen, dunklen
Straßen. Seit vierzig Jahren geht er hier entlang, von
der Calle Talcahuano in Richtung Avenida Corrientes,
und er wird ihn nicht vermissen, diesen nahezu täglichen
Weg, wenn er am Montag aufhört, bestimmt nicht. Diese
Bürgersteige nicht und auch vieles andere nicht in dieser
Stadt, in der er nie ganz heimisch geworden ist.
Nein, er darf sie nicht enttäuschen. Er muss hingehen.
Und sei es nur, weil Machado extra aus Lomas de Zamora
gekommen ist, trotz seiner Gebrechen. Und Benítez
aus Palermo. Von Palermo zum Justizpalast Tribunales
ist es zwar nicht so weit, aber der Arme ist nicht mehr gut
zu Fuß. Trotzdem, Chaparro will nicht hingehen. Er ist
sich nur sehr weniger Dinge sicher, aber dies gehört dazu.
Im Schaufenster eines Papierwarengeschäfts betrachtet
er sich in der Scheibe. Die Hakennase, das schmale
Gesicht. Oje, sagt er sich. Er mustert seine Augen. Über
seine Manie, sich ständig im Schaufenster zu betrachten,
hat sich schon in Jugendtagen eine Freundin lustig gemacht.
Aber weder ihr noch sonst einer Frau, die später
in sein Leben trat, hat er je den wahren Grund dafür
genannt. Seine Angewohnheit hat nichts mit Koketterie
zu tun, nichts mit Eitelkeit. Es geht ihm nur um eins: Er
will ergründen, wer er ist.
Dieser Gedanke macht ihn noch trauriger. Er geht
weiter, als könnte er so diese zusätzliche Traurigkeit
wieder abschütteln. In aller Ruhe schlendert er den Bürgersteig
entlang, der nachmittags immer im Schatten
liegt, schielt aber nach wie vor zu den Schaufenstern.
Schräg gegenüber, auf der linken Seite, in etwa dreißig
Meter Entfernung, erspäht er das Schild El Candil. Er
sieht auf die Uhr: Viertel vor zwei. Wahrscheinlich sind
die anderen längst da. Er selbst hat die Mitarbeiter
seines Sekretariats um zwanzig nach eins losgeschickt,
damit sie nicht hetzen müssen. Das Arbeitspensum für
diesen Monat ist geschafft, das neue Pensum steht erst
im nächsten Monat an. Chaparro ist zufrieden. Es sind
gute Mitarbeiter. Fleißig. Fix im Kopf. Der nächste Gedanke:
Ich werde sie vermissen. Weil Chaparro nicht
in Nostalgie versinken will, bleibt er stehen. Diesmal
ist niemand hinter ihm, der ihn umzurennen droht:
Alle Passanten, die in diese Richtung unterwegs sind,
können dem hochgewachsenen Mann in blauem Sakko
und grauer Hose, der sich in der Scheibe eines Lottogeschäfts
betrachtet, rechtzeitig ausweichen.
Plötzlich wirbelt er herum. Nein, er wird nicht hingehen.
Wenn er sich beeilt, erwischt er die Frau Doktor noch, bevor sie zu seinem Abschiedsessen aufbricht.
Vielleicht ist sie spät dran, weil sie noch einen vorläufigen
Haftbefehl ausstellen muss. Er denkt nicht zum ersten
Mal daran, aber es ist das erste Mal, dass er genügend
Mut aufbringt, es zu tun. Vielleicht ist aber auch nur die
Vorstellung, was ihn sonst erwartet, eine Hölle, in der
er nicht schmoren will. Sich zu Benítez und Machado
ans Kopfende des Tisches setzen? Das Trio ehrwürdiger
Mumien vervollständigen? Hören, wie der knausrige Álvarez
seine typische Frage stellt – »Wir teilen die Rechnung,
oder?« –, um dann peinlich genau jedem gleich
viel von dem guten Wein einzuschenken? Laura fragen
hören, ob jemand die Cannelloni mit ihr teilen möchte,
weil sie am Montag – wieder mal – eine Diät begonnen
hat? Mitansehen, wie Varela sich systematisch betrinkt
und am Ende rührselig alle Freunde, Bekannte und Kellner
umarmt? Dieser Albtraum treibt ihn an. Er steigt die
Treppe zum Haupteingang hinauf, der noch nicht geschlossen
ist, und nimmt den erstbesten Fahrstuhl. Er
muss der Fahrstuhlführerin nicht erklären, dass er in den
fünften Stock möchte, denn im Justizpalast kennen ihn
sogar die Steine.
Die Sohlen seiner Mokassins hallen dumpf auf den
schwarz-weißen Fliesen wider, als er entschlossen den
Flur entlanggeht, der parallel zur Calle Tucumán verläuft.
Schließlich steht er vor der schmalen hohen Tür
seines Sekretariats. Kurz denkt er über dieses Possessivpronomen
nach. Jawohl, es ist »sein« Sekretariat, mehr
jedenfalls als das von García oder dessen Vorgänger, und
mehr, als es je das seiner Nachfolger sein wird.
Als er die Tür öffnet, klirrt der Schlüsselbund in der
Stille des leeren Flurs. Lautstark schließt er die Tür hinter
sich, damit die Frau Richterin bemerkt, dass jemand
das Büro betreten hat. Moment: Wieso »Frau Richterin
«? Weil sie Richterin ist natürlich. Aber warum nicht
Irene? Darum. Das, worum er bitten will, ist schon
schwer genug, da muss er sich das Leben nicht noch zusätzlich
erschweren, indem er Irene darum bittet statt
Frau Doktor Hornos.
Sachte klopft er zweimal an und hört, wie sie »Herein
« sagt. Als er eintritt, blickt sie erstaunt auf und
fragt, wieso er noch nicht im Restaurant sei. Tatsächlich
fragt sie: »Wieso bist du noch nicht im Restaurant?«
Was nicht das Gleiche ist. Doch Chaparro will sich von
diesem intimen »du« nicht aus dem Konzept bringen
lassen, denn dann liefe er Gefahr, seinen Vorsatz über
den Haufen zu werfen, sie um das zu bitten, was er vor
ein paar Minuten beschlossen hat, in der Calle Talcahuano,
kurz vor der Avenida Corrientes. Auch so sinkt
ihm der Mut, weil diese Frau ihn über die Maßen verwirrt.
Doch er reißt sich zusammen, sagt sich, dass er es
durchziehen muss, koste es, was es wolle, dass er sich
ein Herz fassen und sie endlich bitten muss um das,
was ihn hierher geführt hat. »Die Schreibmaschine«,
sagt er schließlich, einfach so, ganz direkt. Blödmann,
Idiot. Wie plump. Kein: Hör mal, Irene, ich dachte, wir
könnten vielleicht mal, was hältst du davon, wenn …
Keine Floskeln, wie sie das Spanische in solchem Übermaß
bietet, um genau dem vorzubeugen, was Chaparro
in Irenes Miene abliest, oder vielmehr in der Miene der
Frau Doktor oder der Frau Richterin: Verblüffung über
dieses merkwürdige Ansinnen.
Chaparro begreift, dass er ins Fettnäpfchen getreten
ist, wieder einmal. Also kommt er auf das zurück, was
sie gefragt hat, zu dem Essen, das in diesem Augenblick
zu seinen Ehren stattfindet. Er sagt, er fürchte sich davor,
nostalgisch zu werden, am Ende über das Gleiche wie immer
zu reden, mit den gleichen Leuten, in peinliche Rührseligkeit
zu versinken. Und weil er ihr dabei in die Augen
sieht, kommt irgendwann der Moment, in dem ihm flau
im Magen wird, ihm kalter Schweiß ausbricht, sein Herz
wie wild zu schlagen beginnt. Dieses Gefühl ist so intensiv,
so alt und so sinnlos, dass er zum Fenster eilt, um
es zu schließen, Hauptsache weg von diesen kastanienbraunen
Augen. Das Fenster ist aber bereits geschlossen,
also öffnet er es. Eiskalte Luft strömt herein, so dass er
das Fenster sofort wieder zumacht. Schließlich bleibt ihm
nichts anderes übrig, als wieder an seinen Platz zurückzukehren,
nur dass er klug genug ist, sich nicht zu setzen,
damit er ihr nicht über den Tisch hinweg, über die vor
ihr liegende Akte hinweg in die Augen sehen muss. Irene
nimmt alles, was er tut, all seine Blicke, all die Nuancen
seiner Stimme, aufmerksam zur Kenntnis. Chaparro
verstummt, weil er weiß, dass er sonst unwiderrufliche
Dinge sagen wird. Er kriegt gerade noch die Kurve und
kommt lieber wieder auf die Schreibmaschine zurück.
Er sagt, er habe keine Ahnung, was er jetzt mit seinem
Leben anfangen solle, aber er trage sich mit dem Gedanken,
ein altes Projekt aufzugreifen: ein Buch zu schreiben.
Kaum hat er es ausgesprochen, kommt er sich töricht vor.
Ein alter Mann – zweimal geschieden, pensioniert – mit
literarischen Ambitionen. Der Hemingway des dritten
Lebensalters. Der García Márquez der Vorstädte. In Ire
nes Augen blitzt jedoch Interesse auf, oder, besser gesagt,
in den Augen der Frau Doktor oder, noch besser,
in den Augen der Frau Richterin. Für einen Rückzieher
ist es jetzt zu spät, also murmelt er etwas davon, es
noch einmal wissen zu wollen, von einem alten Projekt,
von der vielen Zeit, die er von nun an haben wird,
und warum nicht. Damit erhält auch die Frage nach der
Schreibmaschine ihren Sinn. Chaparro ist es jetzt wohler
in seiner Haut, er hat wieder festeren Boden unter
den Füßen. »Wie du dir denken kannst, habe ich nicht
vor, mich auf meine alten Tage noch mit diesem Computerkram
zu beschäftigen. Die Remington kenne ich
aus dem Effeff, wie eine vierte Phalanx.« (Vierte Phalanx?
Wie kommt er nur auf diesen Schwachsinn?) »Sie
ist wie ein Panzer: der fünf Millimeter dicke Stahl, die
olivgrüne Farbe und dieses Artilleriegeräusch bei jedem
Anschlag. Ich werde wohl zwei, höchstens drei Monate
brauchen, vorausgesetzt, ich komme nicht ins Stocken,
soll ja schließlich kein Wälzer werden, wo kämen wir
da hin!« (Jetzt macht er sich über sich selber lustig,
wie immer). »Die jungen Leute benutzen ja heutzutage
alle Computer, und außerdem stehen oben im Regal
noch drei ausrangierte Modelle. Solltet ihr sie trotzdem
brauchen, ruft ihr mich einfach an, und ich bringe
sie vorbei«, plappert Chaparro weiter, verstummt aber,
weil sie die Hand hebt und sagt, ist gut, Benjamín, du
kannst sie gern mitnehmen, das ist das Mindeste, was
ich für dich tun kann, und Chaparro schluckt, denn man
kann Dinge so oder so sagen, nicht nur, was die Wortwahl
betrifft – dieses »du«, das sehr, wirklich sehr intim
klingt –, sondern auch den Tonfall, und ihr Tonfall erinnert ihn an gewisse Situationen, Situationen, die sich
Chaparro eingeprägt haben wie Brandzeichen im gleichförmigen
Einerlei seiner Tage, sosehr er auch nächtelang
wach gelegen hat, um sie zu vergessen, oder, im Gegenteil,
um sich an sie zu erinnern, und deshalb macht er sich
jetzt auf, dankt ihr, reicht ihr die Hand, nähert sich der
duftenden Wange, die sie ihm hinhält, schließt die Augen,
als er mit den Lippen ihre Haut streift, wie immer, wenn
er ihr einen Kuss geben darf, weil er sich so besser auf
diese Berührung konzentrieren kann, diese unschuldigeschuldige
Berührung, und dann geht er, rennt fast, ins angrenzende
Büro, packt die Schreibmaschine und flüchtet,
ohne sich noch einmal umzudrehen, durch die schmale
hohe Tür.
Er läuft den Flur zurück, der jetzt noch leerer ist als
vorhin, fährt mit dem Fahrstuhl 8 nach unten und nimmt
die kleine Tür zur Calle Talcahuano, nickt den Wachleuten
zu, wendet sich nach rechts, überquert die Calle Tucumán,
steht fünf Minuten an der Haltestelle und hievt
sich dann mühsam in den 115er.
Als der Bus nach rechts in die Calle Lavalle abbiegt,
blickt Chaparro instinktiv nach links, aber natürlich
kann er auf diese Entfernung das Schild von El Candil
nicht erkennen. Irene ist jetzt dorthin unterwegs, oder,
besser gesagt, Frau Doktor, oder, noch besser, Frau Richterin,
um den anderen zu erklären, dass der Ehrengast
ausgebüxt ist. Kein Beinbruch, denkt er, das Essen wird
ihnen trotzdem schmecken.
Er greift sich an die Gesäßtasche, zieht sein Portemonnaie
heraus und steckt es in die Innentasche seines
Sakkos. In den vierzig Jahren, die er diesen Beruf ausgeübt hat, ist er nie bestohlen worden, und er denkt
gar nicht daran, ausgerechnet an seinem letzten Arbeitstag
das Opfer von Taschendieben zu werden. Am
Bahnhof Once steigt er aus und geht so schnell er kann
in Richtung Bahnsteig. Der Zug auf Gleis drei fährt als
Erster, der nach Moreno, der überall hält. In den hinteren,
nächstgelegenen Waggons ist alles belegt, aber ab
dem vierten Waggon sind jede Menge Plätze frei. Wie
immer fragt er sich, ob die Leute, die sich mit einem
Stehplatz in den hinteren Waggons begnügen, bald aussteigen
werden, bewusst die Beine ausstrecken wollen
oder einfach dumm sind. Jedenfalls ist er ihnen dankbar.
Chaparro setzt sich ans Fenster, auf die linke Seite,
damit die Nachmittagssonne ihn nicht blendet. Er will
darüber nachdenken, was zum Teufel er mit dem Rest
seines Lebens anfangen soll.

Über Eduardo Sacheri

Biografie

Eduardo Sacheri wurde 1967 in Buenos Aires geboren. Er ist Professor für Geschichte und unterrichtet an Universitäten und Gymnasien. Mitte der 1990er Jahre las der Radiomoderator Alejandro Apo drei Erzählungen des bis dato unbekannten Autors ins einer Sendung Todo conafecto vor. Das Publikum fragte...

Pressestimmen

GEO Saison

"Eduardo Sacheris sensibler Roman spannt den Bogen vom Alltag während der Militärdiktatur bis zum unbeschwerten Lebensgefühl im modernen Argentinien."

Buch Magazin

„Klug, warmherzig und mit einem feinen, selbstironischen Unterton erzählt Eduardo Sacheri eine packende Geschichte über Gewalt, Obsessionen und die Verstrickungen von Justiz und Politik.“

WDR5 „Bücher“

„[…] perfekt konstruiert und spannend und lebendig erzählt.“

Kommentare zum Buch

Verfilmung
Daniel Ammann am 09.12.2016

Der Hinweis auf den Kino-Blockbuster von 2015 ist werbetechnisch verständlich, aber auch etwas irreführend, da die Neuverfilmung des Stoffes sehr vom Original abweicht und die Geschichte in die US-amerikanische Terrorabwehr transferiert. Umso beeindruckender ist die Adaption « In ihren Augen» (El secreto de sus ojos) von Juan José Campanella, der 2010 als bester fremdsprachiger Film mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Näher am Originial und punkto Plot, Atmosphäre und Figurenzeichnung höchst packend und überzeugend!

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