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In den TodIn den Tod

In den Tod

Thriller

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In den Tod — Inhalt

Der gefeierte Journalist David Berkoff hat den nächsten Scoop an der Angel. Ein exklusives Interview mit Gregori Arkadin, dem skrupellosen König der Waffenhändler. Doch bevor es dazu kommt, wird Arkadin grausam ermordet, Berkoff fast zu Tode geprügelt und die große Enthüllungsgeschichte scheint geplatzt. Bis Arkadins Frau Nadja ihm einen Deal anbietet. Hilft Berkoff ihr, die Mörder ihres Mannes zu finden, gewährt sie ihm Einblicke in Arkadins Geschäfte mit der Bundesregierung und syrischen Terroristen. Berkoff ist einverstanden. Und merkt zu spät, dass Nadja ihn für einen erbarmungslosen Rachefeldzug benutzt. Für David Berkoff steht plötzlich alles auf dem Spiel: seine Integrität, sein Job und am Ende sogar sein Leben.

 

€ 16,00 [D], € 16,50 [A]
Erschienen am 19.03.2018
320 Seiten, Klappenbroschur
EAN 978-3-492-06115-5
€ 12,99 [D], € 12,99 [A]
Erschienen am 19.03.2018
320 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-99017-2

Leseprobe zu »In den Tod«

1

Es ist Freitag, und ich habe endlich genug Wissen und Kraft gesammelt, um meine Schuld zu begleichen. Die flirrende Kugel im Osten färbt die Wipfel der Berge, den Schnee, die Bäume in ein helles Rot. Ich habe Angst, dass sie mich verraten wird. Zwei Spatzen streiten um die Brotkrümel, die ich aus dem Küchenfenster in den Schnee geworfen haben. Dabei sehen sie fortwährend nach oben, wo ein Falke kreist und sich nicht entscheiden kann, welchen der beiden er reißen soll. Ich frage mich, wer ich in diesem Bild bin. Denn über Jahre hinweg war ich weder der [...]

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1

Es ist Freitag, und ich habe endlich genug Wissen und Kraft gesammelt, um meine Schuld zu begleichen. Die flirrende Kugel im Osten färbt die Wipfel der Berge, den Schnee, die Bäume in ein helles Rot. Ich habe Angst, dass sie mich verraten wird. Zwei Spatzen streiten um die Brotkrümel, die ich aus dem Küchenfenster in den Schnee geworfen haben. Dabei sehen sie fortwährend nach oben, wo ein Falke kreist und sich nicht entscheiden kann, welchen der beiden er reißen soll. Ich frage mich, wer ich in diesem Bild bin. Denn über Jahre hinweg war ich weder der Falke noch der Spatz. Über Jahre hinweg bin ich in diesem Bild nicht vorgekommen. Wie auch? Alles, was ich im Leben getan habe, bestand darin, wegzugehen und dich, Anais, im Stich zu lassen. Ich bin so lange durch das gereist, was man gemeinhin Leben nennt und was dir für alle Zeiten verwehrt sein wird. Und du hast angesichts dessen, was an Grausamkeiten geschehen ist, allen Grund, böse auf mich zu sein und enttäuscht. Dennoch bitte ich dich auf den Knien meines Herzens, sei nicht zu hart mit mir. Ich habe verstanden, was du zu mir gesagt hast, als wir in unserem Bett gelegen haben, und du mir vom Engel Pfau erzählt hast. Wer sich vor anderen versteckt, versteckt sich vor sich selbst, hast du gesagt. Und wenn ich nun sehe, wie der Falke herabstößt, mit angelegten Flügeln, den Kopf weit vorgestreckt, wie ein Pfeil, dann weiß ich, wer ich bin. Ich bin weder Falke noch Spatz. Wusstest du, dass es Zikaden gibt, die siebzehn Jahre in der Erde überleben und, wenn sie aufwachen, einen Wald leer fressen? So bin ich. Ich werde den Wald leer fressen. Und dann werde ich die Flügel ausbreiten und schnell zu dir fliegen, meine geliebte Schwester.

 

Gregori und Nadja Arkadin waren mit dem Hubschrauber in das wunderschöne Chalet in den französischen Alpen geflogen, hatten die Koffer im Flur stehen lassen und waren übereinander hergefallen wie ein ausgehungerter Löwe über eine Gazelle, wobei nicht klar war, wer die Rolle des Löwen und wer die der Gazelle einnahm. Doch selbst wenn der Vergleich darauf hindeutet, war es nicht nur animalische Begierde, die sie antrieb. Nein, Gregoris Plan lautete, als Zeichen seiner wiedererweckten Liebe ein Kind zu zeugen. In seinen Augen das Symbol der tiefsten Verbindung zweier Menschen. Aufbruch zu einer stolzen Familie, die irgendwann groß und glücklich sein sollte. Nadjas Plan dagegen war, Gregori umzubringen.

Nadja Arkadina, siebenundzwanzig Jahre alt, Diplom im Fach Biologie an der Universität Heidelberg, Schwerpunkt Evolutionsbiologie. Nebenbei Ballettunterricht bei Eléonore Deckker. Ehrgeizig, klug, egozentrisch. Und Gregori Arkadin, siebenundfünfzig, ehemals Offizier der russischen Armee, inzwischen Geschäftsmann im Bereich illegaler Export von Waffen, mit Vorliebe in Länder, die mit einem Embargo belegt waren.

Als Nadjas Professor bei der Bachelor-Abschlussfeier von ihrer Absicht erfahren hatte, Gregori Arkadin zu heiraten, hatte er sich gewundert. Dann aber sah er seine Theorie bestätigt, der zufolge es zwei Konzepte gibt, nach denen Frauen ihre Zukunft gestalten. Entweder sie verlassen sich auf ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten, schlagen sich durch, machen bisweilen auch Karriere, bleiben dann aber einsam und gehen seelisch zugrunde, oder sie angeln sich einen Mann, der diese Arbeit für sie übernimmt im Austausch gegen Sex, eheliche Treue und ein trautes Heim mit Kindern, und gehen ebenfalls seelisch zugrunde. Nadja hatte gelächelt und gesagt, sie würde beide Wege gehen. Den reichen Kerl nehmen und Karriere machen. Und wer daran zugrunde gehe, werde man noch sehen. Warten wir’s ab, antwortete ihr Professor.

Doch dann ließ Gregori seine frischgebackene Ehefrau Nadja einige Male wochenlang allein in der Villa am Stadtrand von St. Petersburg zurück, um seinen Geschäften nachzugehen, über deren Details sie nichts wissen durfte. In den letzten Monaten hatte er sie auch noch betrogen. Wo und mit wem es nur ging. Nun war Nadja keine Frau, die stets die Gesellschaft eines Mannes brauchte, um halbwegs glücklich und zufrieden zu sein. Sie genoss sogar die Zeiten, in denen sie allein in der Villa war und verschont wurde von den Wutanfällen, Omnipotenzfantasien und sadistischen Anwandlungen ihres Mannes. Doch als sie Gregori eines Tages überraschte, wie er im Belmond Grand Hotel mit einer vierzehnjährigen Ballettschülerin im Bett lag, sah sie ihre Chance gekommen. Sie heuerte einen Privatdetektiv an, der die beiden über drei Wochen hinweg verfolgte und inkriminierende Fotos schoss. Mit diesem Beweismaterial in den Händen drohte sie Gregori mit Scheidung und forderte 50 Millionen Dollar Abfindung.

Das schreckte Gregori auf. Nicht so sehr die Summe als vielmehr die Vorstellung, diese einzigartige Frau zu verlieren. Er schwor Nadja, sie von nun an nie wieder zu betrügen. Und als Nadja verlangte, dass er sie als gleichberechtigte Partnerin akzeptierte und sie in seine Geschäfte einweihte, war Gregori einverstanden. Um nun die neue Qualität ihrer Ehe angemessen zu feiern, hatte er einen Monat später den Ausflug in das Chalet vorgeschlagen. Er hatte es in den letzten zwei Jahren auf den abgebrannten Grundmauern eines Bauernhofs errichten lassen. Das Haus lag abseits jeglicher Infrastruktur, die nächste ordentliche Straße war kilometerweit entfernt.

Nachdem der erste hormonelle Schub nicht zu dem erwarteten sexuellen Höhepunkt geführt hatte, nahm Gregori ein paar Handschellen aus der Reisetasche. Nadja war mit der Prozedur, die nun folgen sollte, vertraut. Also wehrte sie sich nicht, damit Gregori weiterhin der Illusion anhängen konnte, sie habe ihm verziehen und würde an seiner Seite den Erfolg des Familienunternehmens steigern wollen. Lächelnd verfolgte sie mit den Blicken einer liebenden, verständnisvollen und duldenden Ehefrau, wie Gregori die stählernen Ringe zuerst um ihr rechtes Handgelenk, dann um das linke Handgelenk legte und sie dann an die hölzernen Pfosten des alten Bauernbettes fesselte.

Das Bett – es stöhnte und quietschte bei jeder Bewegung, wie ein Tier, das sich in Vorahnung des Kommenden beschweren wollte. Als Gregori auch noch Nadjas Beine mit zwei Seidentüchern an die unteren Bettpfosten gefesselt hatte, lag sie in der idealisierten Proportion da, die Leonardo da Vinci im Jahre 1490 in der Zeichnung des vitruvianischen Menschen dargestellt hatte. Gregori sah Nadja zufrieden an.

»Ich könnte mit dir machen, was ich will«, sagte er.

»Ja, das könntest du.«

»Und du könntest dich nicht wehren.«

»Nein, das könnte ich nicht.«

»Macht es dir keine Angst?«

»Warum sollte es mir Angst machen?«

»Immerhin wolltest du dich scheiden lassen und hast gedroht, 50 Millionen Dollar Abfindung zu verlangen. Das hat noch keine Frau vor dir gewagt. Ich hätte also allen Grund, wütend auf dich zu sein.«

»Auch wenn es sich nach einem kitschigen Songtext anhört, aber der beste Beweis der Liebe ist Verzeihen«, sagte Nadja. »Und natürlich Vertrauen. Verzeihen und Vertrauen.«

»Du magst es, wenn du mir ausgeliefert bist«, sagte er.

»Ich bin dir zu jeder Zeit ausgeliefert. Die körperliche Abhängigkeit ist dabei noch die harmloseste Form der Abtretung meines Herzens an dich«, sagte sie.

»Wo hast du das denn wieder her?«

»Ich glaube, es ist von Shakespeare.«

»Du bist unglaublich.«

Sein Blick streifte über ihren Körper.

»Und du bist unglaublich schön.«

Er gab ihr einen Kuss auf den Bauch. Dann stieg er aus dem Bett und schickte sich an, das Schlafzimmer zu verlassen.

»Wo gehst du hin?«, fragte sie.

»Ich habe eine Überraschung für dich.«

»Was für eine Überraschung?«

In der Tür blieb er kurz stehen, lächelte sie an.

»Das wirst du gleich sehen.«

»Sag es mir.«

»Aber dann ist es doch keine Überraschung mehr.«

Er wandte sich ab und verließ das Schlafzimmer.

»Gregori?«

Keine Antwort. Was konnte das für eine Überraschung sein? Wusste er von ihren Plänen? Oder genügten die Handschellen nicht, und er brauchte eines jener Utensilien, mit denen er ab und an seine verkümmerte Libido auf Trab brachte? Ihr blieb nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass er zurückkommen würde. Eine Minute verging.

»Greg!«

Dass sie keine Antwort bekam, beunruhigte sie. Und mehr noch beunruhigte sie, dass nun auch noch die Haustür geöffnet wurde und wieder ins Schloss fiel. Wo ging er hin?

»Gregori?«

Stille. Eine endlose, drohende Stille. Nadja spürte, wie kleine Schweißperlen auf ihrer Stirn wuchsen. Wieso ließ er sie allein in dem Bett liegen, gefesselt? Wusste er es? Wusste er, dass sie ihn umbringen wollte? Nein, das war unmöglich. Sie hatte es perfekt geplant. Niemandem etwas von ihren Plänen erzählt. War vor zwei Wochen, während er in Genf mit Bankern verhandelt hatte, zum Chalet geflogen und hatte alles vorbereitet.

»Greg!?«

Vielleicht waren die Reise in das Chalet und seine Schwüre, ein besserer Ehemann zu werden, doch nur Camouflage gewesen. Vielleicht war er wütend auf sie und wollte sie nun für die in seinen Augen ungeheuerliche Auflehnung bestrafen. Das war durchaus möglich, denn Nadja hatte in den letzten zwei Jahren ihrer Ehe erfahren, dass Menschen wie Gregori, die sich aus einfachen Verhältnissen hochgearbeitet hatten und mit Skrupellosigkeit und auch etwas Glück die Zeit der Rechtlosigkeit nach dem Fall der Sowjetunion für sich ausnutzen konnten, der Meinung waren, sie seien gottgleich. Sie bauten auf den Trümmern des alten Staates ihre eigenen Reiche auf. Wer sich ihnen in den Weg stellte, musste mit erbarmungsloser Vergeltung rechnen. Ermutigt durch die schützende Hand des Präsidenten, betrogen, raubten und töteten sie. Diese Menschen waren Reptilien. Und Gregori war eines der Schlimmsten. Würde er sie hier sterben lassen? Möglicherweise. Aber nicht jetzt.

Jetzt noch nicht. Nadja atmete aus. Denn nun konnte sie hören, wie ein Schlüssel in das Schloss der Haustür glitt, wie die Tür geöffnet wurde, wie Gregori die Stiefel gegeneinanderschlug und auszog. Er ging in Richtung der offenen Küche. Nadja konnte das leise Klatschen seiner nackten Fußsohlen auf dem Schieferboden hören. Sie war ganz Ohr. Alle anderen Sinne waren auf ein Mindestmaß zurückgefahren. Sehsinn, Geruchssinn, Geschmackssinn, Tastsinn wurden nicht gebraucht. Eine Schublade wurde geöffnet. Besteck klapperte. Was suchte er? Sie strengte sich noch mehr an. Ein Messer? Suchte er ein Messer? Wozu brauchte er ein Messer? Eine Schranktür wurde geöffnet. Geschirr klirrte. Etwas fiel zu Boden, und Gregori fluchte. Die Kühlschranktür ging auf und nach einer Weile wieder zu. Eiswürfel fielen aus dem Spender in ein metallenes Gefäß. Wozu Eiswürfel? Gregori hantierte, fluchte wieder, weil er sich offensichtlich ungeschickt anstellte. Dann konnte sie das Klirren von Gläsern hören. Schlapp, schlapp, schlapp, kamen seine Schritte näher.

Und dann erschien er im Schlafzimmer. Trug ein Tablett mit einer Flasche Champagner, zwei Gläsern, einer Schüssel mit Eiswürfeln, einer weiteren Schüssel mit Erdbeeren und einem kleinen Messer, um den Strunk der Früchte abzuschneiden.

»Überraschung«, sagte er, was ein wenig redundant war, weil sie ja die Überraschung sehen konnte, er brauchte sie nicht auch noch zu verkünden.

Erdbeeren waren gut. Nach dem Sex hatte sie jedes Mal Lust auf etwas Frisches, Fruchtiges, weil es den Geschmack von Sperma am besten verwischte. Dass allerdings auch noch diese eine, spezielle Flasche Champagner auf dem Tablett stand, beunruhigte sie.

»Nachher zeige ich dir den Keller. So etwas hast du noch nicht gesehen. Er ist ein natürlicher Kühlschrank. An der hinteren Seite fließt Wasser aus dem Berg und kühlt den Raum konstant auf vier Grad über null. Siehst du? Die Erdbeeren liegen da seit gestern, seit Mikail sie angeliefert hat, und sie sind frisch und haben diesen besonderen Geschmack von Schiefergestein angenommen.«

Dass Gregori sich als Lagermeister und Geologe präsentierte, war neu. Bisher hatte er sich eher als Gourmand erwiesen, dessen Anforderungen an die Nahrungsaufnahme sich auf Quantität beschränkten. Er nahm die Flasche Champagner vom Tablett, Dom Perignon Luminous Rose Vintage 2003. Geschickt löste er die Zinnkapsel, die den Korken umfasste.

»Das ist die letzte«, sagte er mit einem kaum hörbaren Bedauern in der Stimme.

Nadja wusste, dass es die letzte von ehemals zwölf Flaschen war. Sie bildete den zentralen Teil ihres Plans. Dass Gregori sie nun öffnete, beunruhigte sie aufs Äußerste.

»Wollen wir nicht warten, bis wir Liebe gemacht haben?«, fragte sie.

Der Korken flog gegen die Zimmerdecke, ein feiner Nebel quoll aus der Flasche hervor.

»Ich mag jetzt nicht, Gregori. Bitte.«

»Was hast du denn?«

»Ich will dich ohne Alkohol spüren.«

»Champagner ist kein Alkohol, sagst du doch immer.«

Er schenkte zwei Gläser ein. Die feinen Perlen, die sofort einen Weg an die Luft suchten, verteilten das besondere Aroma des Champagners im ganzen Raum. Er hielt Nadja ein Glas hin.

»Soll ich dich füttern?«

»Nein. Stell das Glas weg, und komm zu Mama. Komm schon. Ich will dich zwischen meinen Beinen. Ich will, dass du mich leckst und fickst.«

»Und wenn ich es nicht mache?«

»Dann werde ich ganz böse.«

»Was wirst du denn machen, wenn du böse bist?«

»Ich werde dir den Hintern versohlen.«

»Du bist gefesselt.«

»Irgendwann wirst du mich wieder losbinden.«

»Und wenn nicht? Wirst du dann ins Bett pissen?«

»Greg, hör auf. Warum musst du immer so ordinär sein? Mach mich los, ich hab keine Lust mehr.«

Er lachte, als hätte er einen besonders guten Witz gemacht. Dann trank er das Glas in einem Zug leer und warf es hinter sich, wo es an einer Natursteinwand zerschellte. Einen kurzen Augenblick lang verzog er das Gesicht.

Aber Nadja wusste es. Sein Zungengrund hatte ihm einen ungewöhnlichen Nachgeschmack signalisiert, der nicht zu dem 2003er Luminous Rose passte. Unter anderen Umständen hätte er auf diese Irritation sofort reagiert, aber nun hatte der Hypothalamus so viel Testosteron ausgeschüttet, dass jedes Misstrauen beiseitegedrängt wurde. Gregori sank auf Nadja herab, befeuchtete seinen Schwanz mit Spucke, drang in sie ein und bewegte sein Becken in rhythmischen Stößen.

»Ist es gut so?«, fragte er.

»Nein, ist es nicht.«

Gregori beschleunigte seine Bewegungen.

»Hör auf, du tust mir weh.«

Er stieß fester zu, härter. Nannte sie seine süße Nutte, seine Hure, die durchgefickt werden müsste. Als er nach wenigen Augenblicken kam, stieß er den Kopf in den Nacken. Aber nicht aus Lust, sondern weil er einen Stich im Herzen spürte. Ein Blutgerinnsel an einer Engstelle des Herzkranzgefäßes hatte eine Durchblutungsstörung verursacht, woraufhin das Organ hektisch zu schlagen begann. Gregori richtete sich auf, kniete zwischen Nadjas weit gespreizten Beinen und fasste sich an die Brust.

»Scheiße.«

»Was ist?«

»Ich kriege … keine Luft …«

»Gregori!«

»Ein Arzt. Ich brauch einen Arzt. Scheiße, ich brauch einen Arzt. Ruf Mikail an. Er muss mit dem Hubschrauber zurückkommen.«

Schweiß lief ihm übers Gesicht. Und während sein Kreislauf langsam kollabierte, erbrach Gregori sich. Nadja würgte angesichts des gelblichen Breis, der bitter und sauer roch, rutschte von Gregori weg, soweit es die Fesseln zuließen.

»Gregori, ich ruf den Hubschrauber. Aber du musst zuerst die Handschellen lösen.«

Gregori sah zu dem kleinen Schlüssel hin, den er auf den Nachttisch rechts neben dem Bett gelegt hatte. Er wollte schon danach greifen, hielt dann aber inne. Direkt neben dem Schlüssel stand die Flasche Dom Perignon. Und Nadjas Glas, in dem feine Kohlensäureperlen nach oben taumelten. Er zögerte.

»Gregori, was ist? Mach die Handschellen los!«

Er hatte getrunken. Nadja nicht. Obwohl sie sonst auf Champagner versessen war. Vor allem vor und während des Sex.

»Gregori. Bitte.«

Mit einem Mal schien er zu verstehen, was mit ihm passierte. Und da fiel auch schon sein Schwanz ängstlich in sich zusammen. Gregori deutete auf die Flasche Dom Perignon.

»Der Champagner.«

»Was ist damit?«

»Was hast du gemacht?«

»Was soll ich gemacht haben?«

Er schlug ihr ins Gesicht.

»Gregori! Bitte, sei vernünftig. Mach mich los. Du brauchst einen Arzt, sofort!«

Er krümmte sich, atmete stoßweise. Sein Kopf wurde puterrot, die Augen traten aus den Höhlen hervor.

»Vielleicht hat Mikail …«

Noch ein Schlag ins Gesicht. Es tat nicht weh, weil er kaum noch Kraft hatte.

»Mikail? Mikail und ich würden füreinander sterben, du verdammtes Miststück. Warum hast du das getan?«

»Beruhige dich, Greg, bitte. Schließ die Handschellen auf, ich rufe einen Arzt, und alles wird gut.«

Ein bitteres, höhnisches Lächeln erschien auf seinen Lippen.

»Warum?«, krächzte er. »Wir wollten doch …«

Sollte sie es ihm sagen? Warum eigentlich nicht? In wenigen Sekunden würde er ohnehin sterben. Es ihm zu sagen würde ein letzter Triumph sein.

»Du weißt, warum ich das tue. Nicht wegen der Schläge oder weil du ein verkommener Lügner und Betrüger bist. Noch nicht mal wegen deiner perversen Sexfantasien.«

»Wegen Anais?«

Nadja sah ihn unbewegt an.

»Erinnerst du dich an die Schlange, die ich dir im Zoo gezeigt habe? Es war eine Viper. Das Besondere an der Viper ist ihr Gift, es wirkt hämotoxisch und zerstört die Blutzellen durch differente Proteasen. Weißt du, was Proteasen sind? Nein, es ist auch nicht mehr wichtig. Die Folge sind sehr schmerzhafte Blutungen in der Haut, in Nasen- und Mundhöhle und vor allem auch in Darm und Gehirn der Beutetiere. Sie wirken lähmend, weshalb du mich jetzt auch nicht mehr angreifen kannst. Spürst du es?«

Gregori versuchte, die Arme zu bewegen, ließ es aber sofort sein, weil die Muskeln zu sehr schmerzten.

»Das wirklich Besondere an dem Gift«, fuhr Nadja fort, »sind allerdings die Proteine, die die Blutgerinnung unterdrücken und damit zu einer Thrombose führen.«

»Wenn ich …«

Weißer Schaum füllte seinen Mund aus und tropfte von den Lippen herab. Sein Blick brach. Und dennoch schien es, als würde er sich mit letzter Kraft noch einmal aufrichten.

»Wenn ich … hier abkratze, wirst du mit mir abkratzen und dann …«

Er grinste bitter, griff nach dem Handschellenschlüssel, führte ihn zum Mund und verschluckte ihn. Dann fiel er vornüber, landete ungelenk zwischen Nadja und dem Nachttisch.

Als Nadja das sah, schrie sie auf.

 

2

Sie waren alle gekommen. Marlene Albers, seine Ex-Frau Heidi und sogar sein Sohn Jonas, der nach einer kurzen Phase der Entspannung wieder dazu übergegangen war, ihn zu hassen. Und natürlich die Kolleginnen und Kollegen von der Konkurrenz, die gehofft hatten, den Preis zu erhalten oder, wenn nicht das, zumindest den Gewinner schmähen zu können. Sie saßen in den ersten drei Reihen des Kongresssaals im Hotel Pullman Schweizer Hof in Berlin. Einige hatten das gewohnt falsche Lächeln wie Rouge aufgelegt, ein paar andere waren selbstlos und freuten sich, wiederum andere machten keinen Hehl aus ihrer Missbilligung und Verachtung. Ausgerechnet David Berkoff, der mit fragwürdigen Methoden recherchiert hatte und in den Tod mehrerer Menschen verwickelt war, wurde mit dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus ausgezeichnet.

Nicht Ruhe und Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit, hatte Otto Brenner, der 1972 verstorbene Vorsitzende der IG Metall, gesagt. Nach ihm war der Preis benannt, den David Berkoff nun für die Aufdeckung eines Komplotts um die Rosenholz-Dateien erhielt.

Die Laudatio, die Marlene Albers, Chefredakteurin des Magazins Die Woche hielt, entsprach den Erwartungen. Wer in den ersten beiden Reihen saß, tat aus Respekt so, als würde er interessiert zuhören. Ab der dritten Reihe wurden auf den Smartphones Mails, Artikel und Facebook gecheckt.

»Die Jungen lesen keine Zeitung mehr, und die Alten fragen sich, ob wir sie überhaupt noch sehen. In spätestens fünf Jahren wird die Presselandschaft wie ein Friedhof aussehen. Natürlich werden ein paar von uns überleben, die Großen, die genug Geld mit anderen Geschäften verdienen. Oder die einen Mäzen wie Jeff Bezos haben, der sich die Washington Post hält, wie Könige sich früher Dichter und Komponisten zu ihrer Zerstreuung gehalten haben.«

In diesem Tenor ging es noch eine Viertelstunde weiter. Ein wenig Lamento, dann Kritik an Google, Facebook und Co. und das Hohelied auf den Qualitätsjournalismus. Als Marlene zum Schluss den Journalisten die Heisenberg’sche Unschärferelation zu studieren empfahl, wonach ein beobachtetes Objekt durch die Anwesenheit des Beobachters verändert wird, driftete Berkoff in Gedanken weg. Er dachte daran, dass der Rummel um seinen letzten Scoop langsam verklang, er nicht mehr in Talkshows eingeladen wurde, die Interviewanfragen inzwischen nur noch von Käseblättern kamen und sich daher erste Entzugserscheinungen einstellten. Er war so sehr in diese Gedanken vertieft, dass er nicht hörte, wie Applaus aufbrandete, weil sein Name genannt wurde. Heidi musste ihm erst den Ellbogen in die Seite stoßen, um ihn aus seinen Gedanken zu wecken.

»Los, auf die Bühne«, zischte sie lächelnd. »Und bedanke dich bei all den Kollegen, die den Preis nicht bekommen haben, obwohl sie ihn verdient hätten.«

David erhob sich, umarmte seine Ex-Frau und zwinkerte Jonas zu, der an seinem Smartphone klebte und keine Reaktion zeigte. Dann ging er langsam die Stufen zur Bühne hoch, küsste Marlene auf die Wangen und nahm die Trophäe entgegen. Eine schmucklose Glasscheibe, darauf sein Name, der Name des Stifters und der Hinweis, dass es sich um den 1. Preis handelte. David warf einen kurzen Blick darauf, bevor er ans Mikrofon trat.

Und bedanke dich bei all den Kollegen, die den Preis nicht bekommen haben, obwohl sie ihn verdient hätten.

Heidis Ermahnung echote noch in seinen Ohren. Es wäre ein Zeichen der Höflichkeit gewesen, eine Unterwerfung unter die Regeln einer verabredeten Etikette. Deswegen steckte ein Zettel in der rechten Tasche seines Jacketts, auf dem stand, dass er nicht besser sei als die Kollegen, die den Preis nicht erhielten, dass er sich vor ihnen verneige und dass ihr Engagement für jeden im Saal ein Antrieb sei, als Journalist noch besser, noch gründlicher und noch inspirierter zu arbeiten. Wenn er den Zettel jetzt aus der Tasche nahm, könnte er davon erzählen, dass die Arbeit des Journalisten eine ernste und wichtige Angelegenheit sei, um die Mächtigen, die Rücksichtslosen, die Lügner und Betrüger im Zaum zu halten und sie zu entlarven. Das Hohelied auf die vierte Gewalt im Staat. Eben all das, was man in so einem Moment sagt und was deshalb schon Hunderte Male gesagt wurde. Er sah ins Publikum, sah die erwartungsvollen Gesichter derer, die sich freuten, und derer, die ihn für ein Arschloch hielten. Weit hinten stand ein Mann, den er von Fotos kannte und der nicht in diesen Kreis passte. Er hieß Mikail Gerkin.

Es gab zwei Gründe, warum Gerkin hier sein konnte. Erstens, er würde Berkoff eine Nachricht übergeben, die den Beginn des nächsten Scoops bedeutete. Ein Scoop, der aufsehenerregender war als alles, was er in den letzten Jahren geschrieben hatte. Zweitens, Gerkin würde ihn bis in die Tiefgarage verfolgen und dort mit einem feinen Draht erwürgen. Was soll’s, dachte er, in einer Stunde werde ich es wissen. Jetzt war erst mal seine Rede dran.

»Liebe Freunde, Kollegen, Jury, ich möchte mich an dieser Stelle zuerst bei den beiden Frauen bedanken, die mir in den letzten Monaten das Leben gerettet haben und somit schuld daran sind, dass ich diesen Preis erhalte. Meine Ex-Frau Heidi, die dafür gesorgt hat, dass ich nach einer Überdosis nicht abgekratzt bin, und die mir gesagt hat, dass ich tatsächlich der Vater eines wunderbaren jungen Mannes namens Jonas bin.«

Jonas zeigte ihm den Finger, während er sich weiterhin seinem Smartphone widmete.

»Dann bedanke ich mich natürlich bei Marlene Albers, die mich während meiner Recherchen fallen ließ, um mich zu retten, als ich wieder mal knietief in der Scheiße gestanden habe. Danke, Marlene, für deine Unterstützung, deine Kraft und deine unmoralischen Verbindungen ins Innenministerium.«

Höflicher Applaus.

»Und zuletzt bedanke ich mich bei der Otto-Brenner-Stiftung, die seit Jahren den Kopf einzieht und so tut, als würde sie die Tapferen ermutigen und die Aufrechten mit Preisen bedenken.«

Smartphones verschwanden in Taschen, Mails, SMS, Nachrichten mussten warten. Was hatte Berkoff eben gesagt?

»Dabei vergessen wir alle, wo das eigentliche Problem liegt. Der Journalismus stirbt. Aber nicht, weil die Jugend nicht mehr liest, wie meine Chefin meint, sondern weil sich eine verdammte Eierlosigkeit breitmacht. Weil sich niemand traut, den großen Unternehmen in den Arsch zu treten. Denn sonst kommen unsere Chefs und verweisen darauf, dass wir die Werbegelder brauchen und die heimische Industrie nicht schwächen dürfen und deswegen mit VW, Mercedes, den Banken, der Pharmaindustrie nicht so streng sein sollen. Immerhin gehört uns jetzt Monsanto. Und es gibt die Eierlosigkeit, weil unsere Artikel daran gemessen werden, wo sie im Ranking ganz oben stehen, gleich nach den Katzenvideos und vor den Videos von grässlichen Unfällen. Und weil unsere Chefs sich mehr für die Winterreifen ihrer Porsches interessieren als für die Aufdeckung der üblichen Schweinerein. Und nicht zuletzt, weil für manche von uns sonst die Umschläge mit den Hundertern ausbleiben. Deswegen sind wir harmlos und bequem geworden, sind mit Politikern per Du und verstehen ihre Nöte. Treffen sie in der Sauna und der Businessclass. Freuen uns, wenn wir ganz nahe bei ihnen sein dürfen, und schreiben artige Artikel.«

Verblüffte Gesichter. Verunsichertes Lachen. Die ersten Buhs. Rachitischer Applaus.

»Wir sind keine Lügenpresse, wir sind eine mutlose Presse.«

Marlene schüttelte den Kopf, senkte ihn, als wollte sie in Deckung gehen vor dem, was nun noch kommen würde. In der Jury, die in der ersten Reihe saß, entstand erheblicher Bluthochdruck. Sie hatten es befürchtet, und jetzt wurde es bestätigt. Ja, es war ein Fehler gewesen, David Berkoff den Preis zu geben.

Es ist leicht, sich Feinde unter denen zu machen, gegen die man kämpft. Es ist mutig, sich unter denen, die auf derselben Seite stehen, Feinde zu machen, indem man ihnen widerspricht und sie auf ihre Schwächen und Fehler hinweist, hatte Hunter S. Thompson gesagt. Oder war es Rousseau gewesen? Egal. In den Sturm der Empörung hinein, der sich langsam auch bei denen aufbaute, die ihn eigentlich bewunderten, holte er zum finalen Rundumschlag aus.

»Und deswegen, liebe Freunde, deswegen werde ich die 10.000 Euro Preisgeld an Facebook spenden. Hallo, Mark Zuckerberg! Die Spende ist mit der Auflage verbunden, all das, was du ohnehin machst, noch ein bisschen schneller zu machen, nämlich die fetten, satten, trägen Zeitungsverlage vor dir her zu treiben.«

Als Berkoff diesen Satz grinsend ins Publikum rief, war die Preisverleihung schneller als üblich beendet. Jury und Stifter eilten in einen Nebenraum, wo sie vermutlich überlegten, wie sie David Berkoff den Preis wieder aberkennen könnten.

Berkoff zog sich mit den beiden Frauen und seinem Sohn an die Bar zurück, wo er seinen Auftritt mit einer Magnumflasche Champagner feierte. Marlene nahm die Situation mit fatalistischer Todesverachtung, die zur Grundausstattung einer Chefredakteurin gehört, Heidi wunderte sich nicht, weil sie David nicht anders kannte, und Jonas sah sich darin bestätigt, dass sein Vater ein Kotzbrocken war.

»Die hassen dich alle«, sagte er verächtlich.

»Das will ich doch hoffen.«

»Und darauf bist du stolz?«

Als eine Kollegin auf ihn zustürmte und ihm ihr Glas Rotwein ins Gesicht schüttete und sagte, sie habe noch nie Geld für einen Artikel bekommen, nahm Berkoff es mit einem Lächeln. Heidi und Jonas mussten zurück nach Boston fliegen, was Jonas nur recht war. Er machte noch einmal klar, dass Berkoff sich nicht bei ihm zu melden brauche und schon gar nicht, um eine Tour entlang der amerikanischen Westküste zu machen. Berkoff versprach trotzdem, in den nächsten Ferien nach Boston zu kommen, eine 61er Corvette C1 Convertible zu mieten, und dann würde man sehen. Und dann waren er und Marlene allein.

»War das nötig?«

»Ich hab ein Zimmer gebucht.«

»Das ist nicht die richtige Antwort auf meine Frage.«

»Nein? Ist es nicht so, dass der Held den Ruhm, das Geld und die Frauen kriegt?«

»Welcher Held?«

Der Mann aus der letzten Reihe kam auf Berkoff zu. Er blieb vor ihm stehen und drückte ihm einen Zettel in die Hand. Ein kurzer Blickkontakt, dann verschwand er wieder. Berkoff überflog den Zettel. Marlenes Blick war eine einzige große Frage.

»Wer war das denn?«

»Mikail Gerkin.«

»Mikail Gerkin ist die rechte Hand von …«

»Gregori Arkadin.«

Berkoff reichte ihr das Stück Papier. Marlene las.

»Bist du jetzt völlig verrückt geworden?«

Lucas Grimm

Über Lucas Grimm

Biografie

Lucas Grimm ist das Pseudonym eines erfolgreichen Drehbuchautors, der sein Leben jahrelang als Musiker, Schauspieler, Filmemacher und Entrepreneur gefristet hat. Nach einem Schicksalsschlag ist er mehrere Monate durch Amerika, Indien, Tansania und Israel gereist und hat begonnen zu schreiben. 2017...

Veranstaltung
Lesung
Samstag, 27. Oktober 2018 in Fröndenberg/Ruhr
Zeit:19:30 Uhr
Ort:Kulturschmiede Fröndenberg,
Ruhrstr. 12
58730 Fröndenberg/Ruhr
Im Rahmen von Mord am Hellweg
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Lesung
Mittwoch, 07. November 2018 in Lauf
Zeit:20:00 Uhr
Ort:Bertleinaula,
Martin-Luther-Str. 2
91207 Lauf
www.literaturtage-lauf.de
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Weitere Titel der Serie »David Berkoff«

Reihe um den Investigativ-Journalisten David Berkoff

Pressestimmen

Dresdner Morgenpost

»Mit ›In den Tod‹ ist Lucas Grimm ein spannender und actionlastiger Polit-Thriller gelungen, der ein brandaktuelles Thema behandelt.«

theempireofme.wordpress.com

»Wer einen Thriller mit politischem Hintergrund und viel Action sucht, ist hier genau richtig!«

denglers-buchkritik.de

»Ein dichter, dramatischer, aktueller und spannender Thriller.«

lesendesfedervieh.blogspot.de

»Ein spannender politischer Thriller mit Tiefgang.«

nomasliteraturblog.wordpress.com

»Wer nach einem rasant erzählten Politthriller sucht, wird hier fündig. Großartige Unterhaltung!«

booksection.de

»›In den Tod‹ ist alles andere als leichte Kost, aber gerade deshalb ein Thriller, den man nicht mehr aus der Hand zu legen vermag.«

Visa Complete Magazin

»Wie immer top recherchiert.«

sabine-ibing.ch

»Ein spannender Politthriller mit aktuellem Thema, kantig, wie die Protagonisten.«

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