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Hintergangen

Thriller

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Hintergangen — Inhalt

Nach Jahren als Ehefrau des Millionärs Hugo Fletcher ist Laura nur noch ein Schatten ihrer selbst. Dabei führte sie an seiner Seite ein Leben im Luxus. Als der Society-König ermordet aufgefunden wird, brutal ermordet während des Liebesspiels, ist schnell klar: Laura war nicht die einzige Frau in seinem Leben. Inspektor Tom Douglas stößt aus ein Geflecht aus Täuschung, Intrigen und Verrat, das unmöglich zu entwirren scheint. Wenn es ihm nicht gelingt, hinter die Fassade von Laura und Hugo Fletchers perfekter Ehe zu schauen ...

€ 9,99 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 20.01.2014
Übersetzer: Cornelia C. Walter
464 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-492-30366-8
€ 8,99 [D], € 8,99 [A]
Erschienen am 20.01.2014
Übersetzer: Cornelia C. Walter
464 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-96313-8

Leseprobe zu »Hintergangen«

Strahlender Sonnenschein flutete durch die hohen Fenster.

Jeder Winkel des Raums war in weiches gelbes Licht getaucht, was seine eleganten Proportionen am vorteilhaftesten zeigte. Es war ein Desaster. Das Einzige, womit sie nicht gerechnet hatte: ein sonniger Tag.

Maximale Wirkung – darauf legte sie es an. Kleidung, Haare, Schmuck, ihre Detailgenauigkeit war wichtig, denn jede falsche Note würde ihre Glaubwürdigkeit gefährden. Doch anstatt die Illusion durch subtile Beleuchtung und stimmungsvolle Schatten zu vervollständigen, ähnelte der Raum eher [...]

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Strahlender Sonnenschein flutete durch die hohen Fenster.

Jeder Winkel des Raums war in weiches gelbes Licht getaucht, was seine eleganten Proportionen am vorteilhaftesten zeigte. Es war ein Desaster. Das Einzige, womit sie nicht gerechnet hatte: ein sonniger Tag.

Maximale Wirkung – darauf legte sie es an. Kleidung, Haare, Schmuck, ihre Detailgenauigkeit war wichtig, denn jede falsche Note würde ihre Glaubwürdigkeit gefährden. Doch anstatt die Illusion durch subtile Beleuchtung und stimmungsvolle Schatten zu vervollständigen, ähnelte der Raum eher einer lichtüberfluteten Bühne. Es war Ende Oktober in London. Eigentlich sollte es regnen.

Sie war unschlüssig. Sollte sie die Vorhänge zuziehen ? Nein. Das würde nicht funktionieren. Viel zu offensichtlich, es würde ihm nicht gefallen. Doch die Zeit wurde knapp, sie musste sich schnell etwas einfallen lassen. Rasch rückte sie einen Ledersessel so zurecht, dass er zur Tür zeigte, gerade so viel, dass sie sein Gesicht würde sehen können, ohne den Kopf zu wenden. Aber nicht geradeaus, denn dann könnte sie sich nirgends verstecken. Und das Licht vom Fenster musste natürlich hinter ihr sein, damit ihr Gesicht genug im Schatten war, um zu verbergen, was ihr Blick möglicherweise unfreiwillig offenbaren würde.

Damit waren ihre Vorbereitungen abgeschlossen. Jetzt konnte sie nur noch abwarten. Jeder Muskel in ihrem Körper war angespannt, ihre Schultern verkrampft. Sie hörte, wie ein Auto anhielt und eine Wagentür zuschlug. Beim hastigen Blick in den Spiegel, ob auch alles perfekt war, bemerkte sie beunruhigt die innere Aufgewühltheit, die ihre Augen preisgaben. Sie atmete tief durch und unterdrückte die Gedanken und Bilder, die sie bedrängten, rang um Fassung.

Ein paar Minuten lang hörte sie nichts, wusste jedoch, dass er im Haus war. Es waren keine Schritte zu hören, der dicke Teppich im Korridor und auf der Treppe in den dritten Stock verschluckte jedes Geräusch. Doch er bewegte sich direkt auf das Schlafzimmer zu. Mit jeder Faser ihres Körpers spürte sie es.

Die Tür wurde langsam geöffnet, doch er blieb mit unergründlicher Miene im Türrahmen stehen. Eine Zeit lang sagte er nichts, und sie erwiderte seinen Blick unbeirrt. Er war zweifellos ein gut aussehender Mann. Sein maßgeschneiderter Anzug saß perfekt an seiner hochgewachsenen, sehnigen Gestalt, sein grau meliertes Haar war wie immer makellos. Er sah genau wie der erfolgreiche Mann aus, der er war. Ein Liebling der Medien, kein Wunder.

Endlich lächelte er, Siegesgewissheit umspielte seine geschwungenen Lippen. Ihr Herz pochte unregelmäßig, doch ihr Gesicht blieb unbewegt.

» Ich wusste, du würdest kommen. « Er hielt inne und ließ den Blick über ihren Körper gleiten. » Du hattest keine Wahl, hab ich recht ? « Er nickte selbstgefällig. » Du siehst perfekt aus. «

Wohl wissend, dass sie sich keine Fehler leisten konnte, hatte sie alles sorgfältig ausgewählt – den knielangen schwarzen Lederrock mit den durchsichtigen schwarzen Strümpfen, dazu ein weißes Oberteil mit V-Ausschnitt in Seidenstrick, so geschnitten, dass es ihre Brüste leicht umspielte und nur erahnen ließ, was darunter war. Ihre gekonnt übereinandergeschlagenen Beine offenbarten einen Blick auf die Schenkel, schlichter, aber eleganter Goldschmuck vervollständigte das Bild. Er schien erfreut. Den ersten Test hatte sie bestanden. Nun hoffte sie, ihre Gefühle noch eine Weile kontrollieren zu können.

» Wozu die Handschuhe ? «, fragte er, als er ihre bis zum Ellbogen reichenden schwarzen Seidenhandschuhe bemerkte.

» Ich dachte, sie würden dir gefallen. «

Wieder lächelte er, und sie wusste, dass er sich über sie lustig machte.

» Und du hattest recht. «

Er deutete auf den Eiskübel, den sie zusammen mit zwei Sektflöten auf den Beistelltisch mit der Marmorplatte gestellt hatte.

» Champagner ! Zur Feier des Tages. « Sein leises Lachen klang freudlos.

Sie griff danach und zwang ihre Hände, nicht zu zittern, während sie einen dünnen Strahl des blassgoldenen, perlenden Getränks in beide Gläser schenkte. Er trat auf den Tisch zu, griff nach einem Glas und nahm zögernd einen Schluck.

» Köstlich, aber keine gute Idee. Wir sollten unsere Sinne lieber nicht betäuben, was meinst du ? « Behutsam stellte er das Glas wieder auf den Tisch und schaute ihr direkt in die Augen.

» Du hast die Initiative ergriffen. Das ist gut. Heißt das, du übernimmst heute die Führung ? «

Sie stand auf und ging entschlossen auf ihn zu, dabei versanken ihre hohen Stilettoabsätze im flauschigen Teppich. Sie wusste genau, was er wollte, und tippte ihm mit einem behandschuhten Finger leicht an die Wange.

» So ist es. Ich hoffe, du bist bereit. «

Sie brauchte die Antwort nicht abzuwarten, nur gebieterisch zu klingen, dann würde er sich fügen.

» Zieh deine Sachen aus. Alles. Dann leg dich aufs Bett und warte, bis ich so weit bin. «

Sein Blick wurde skeptisch, doch sie wusste, dass es ihm
gefiel.

» Was machst du dann mit mir ? «, fragte er, Gleichgültigkeit vortäuschend, die er offenkundig nicht mehr verspürte.

» Erst mal schaue ich einfach bloß zu. « Sie zwang sich, ihm in die Augen zu schauen, die vor Erregung funkelten, obwohl sein Gesicht wenig oder gar kein Gefühl preisgab. Sie hatte diesen Blick schon einmal gesehen und wusste genau, wie gefährlich er sein konnte. Sie schob die Furcht beiseite.

Er durchquerte das Zimmer und begann sich langsam auszuziehen, schaute sie dabei die ganze Zeit unverwandt an. Jedes einzelne Teil, das er ablegte, wurde sorgfältig gefaltet und auf
einen Stuhl gelegt, bis er vollkommen nackt war. Die Vor­ahnung erregte ihn, wie immer, und sie wollte nur noch wegsehen.

» Und jetzt ? «, fragte er.

» Leg dich aufs Bett, so wie ich gesagt habe «, erwiderte sie. Mit wachsendem Selbstvertrauen wurde ihre Stimme immer kräftiger.

Er wandte sich dem Himmelbett in der Zimmermitte zu, seine stolze Haltung zeigte jedoch verräterisch, wie befangen er sich in seinem nahezu perfekten Körper fühlte. Sein leicht gebräunter Rücken, die muskulösen Hinterbacken und die straffen Schenkel hätten auch einem Mann gehören können, der halb so alt war wie er. Mit einem triumphierenden Lächeln legte er sich auf das Bett.

» Ich bin bereit. « Seine Stimme wurde tiefer vor kaum verhohlener Lust. Sie unterdrückte einen Schauder.

» Schau mal, was ich für dich habe «, sagte sie. Hoffentlich wirkte ihr Lächeln überzeugend.

Aus ihrer Tasche zog sie fünf identische dunkelrote Seiden­tücher. » Deine Lieblingsfarbe. «

Er begann sich die Lippen zu lecken, als seine Erregung wuchs. Seine Gesichtszüge hatten einen fast animalischen Ausdruck angenommen, die Lippen lüstern geschwollen, die Augen erwartungsvoll flackernd.

Sie trat ans Bett, um behutsam und geschickt nacheinander erst die Arme und dann die Beine an je einen der vier hölzernen Bettpfosten zu binden. Sie nahm das fünfte Tuch und zögerte einen kurzen Augenblick.

Mit einem raschen Atemzug streckte sie sich und trat auf das Kopfteil des Betts zu.

» Heute kommt etwas Besonderes – ich will, dass du erst ganz zum Schluss etwas siehst. «

In seinem Lächeln lagen mehr als nur eine Spur von Selbst­zufriedenheit und die Erwartung, dass sie es allein darauf abgesehen hatte, ihm Vergnügen zu bereiten. Wortlos band sie ihm das Tuch fest um die Augen und ging in Richtung Tür. Seine Erregung war unübersehbar und seine Stimme kaum wiederzuerkennen, als er fragte: » Und was kommt als Nächstes ? « Sie schaute zu ihm hinüber und zwang sich zu einer Antwort.

» Jetzt musst du dich kurz gedulden. Ich verspreche dir, es ist mehr als du erwartest. «

Rasch verschwand sie in dem luxuriösen, ans Schlafzimmer angrenzenden Bad. Im Nu hatte sie sich ihrer Sachen entledigt und schlüpfte, ohne die langen schwarzen Handschuhe auszuziehen, behutsam in ihre Verkleidung. In weniger als drei
Minuten war sie fertig.

Als sie ins Schlafzimmer zurückkam, stellte sie fest, dass die Vorahnung seine Leidenschaft nur noch gesteigert hatte. Ein Anflug von Unsicherheit lag in seiner Stimme, als er bei ihrer Bewegung ein leises Rascheln hörte und dann das kaum vernehmbare Geräusch, mit dem zwei Gegenstände nacheinander vorsichtig auf den Nachttisch gelegt wurden.

» Was hast du an ? Ich dachte, es wäre Seide. «

Sie legte ihre behandschuhten Hände an das Tuch, mit dem seine Augen verbunden waren, und zog es rasch und entschlossen herunter über seinen Mund, wo sie es festzurrte.

Er blinzelte ein wenig und musterte sie in ihrer Verkleidung. Er war so erregt, dass es einige Sekunden dauerte, bis er begriff, was er sah, und er starrte sie entsetzt an, während er vergeblich zu schreien versuchte.

Die Maske über ihrem Gesicht ließ bloß die Augen frei. Darin mischten sich die verschiedensten Gefühle. Nur die wenigen, die sie gut kannten, hätten das wichtigste dieser Gefühle erkannt – feste Entschlossenheit.

Sie griff zum Nachttisch hinüber, auf dem sie kurz zuvor eine Spritze deponiert hatte. Mit einem raschen Atemzug teilte sie die dunkle Behaarung in seiner Leiste mit der behandschuhten Hand und stieß die Spritze so tief wie möglich hinein. Ein leises Stöhnen, mehr war nicht zu hören, während er noch vergeblich versuchte, sich zu befreien. Sie wusste, dass die Spritze nicht allzu sehr wehgetan hatte, und sie wusste auch, dass er begriff, was sie bedeutete.

Und dann regte er sich nicht mehr.

 

1. Kapitel

Detective Chief Inspector Tom Douglas schaute aus dem Fenster seiner Wohnung, während er im Zimmer herumlief und die paar Sachen einsammelte, die er brauchte. Der Blick über den breiten, schmutzig gelben Fluss nach Greenwich hinüber erfreute ihn normalerweise, im Moment musste er sich aber konzentrieren und durfte keine Zeit vergeuden.

Mehrere Gläser Wein zum Mittagessen, wie idiotisch ! Andererseits – woher hätte er wissen sollen, dass sein erster großer Fall bei der Met auf seinen freien Tag fallen würde ? Murphys Gesetz, kein Zweifel. Sein Auftreten in den kommenden Tagen musste tadellos sein, und er musste den Respekt und das Vertrauen seines neuen Teams gewinnen. Sich wegen mittäglichen Trinkens einen Wagen schicken zu lassen war jedenfalls nicht der Start, den er sich erhofft hatte.

Er sah sich noch einmal um, ob er auch wirklich nichts vergessen hatte, doch sein Mantra » Telefon, Schlüssel, Brieftasche, Notizbuch, Dienstausweis « war ihm so in Fleisch und Blut übergegangen, dass er nicht damit rechnete. Dann knallte er die Wohnungstür hinter sich zu, rannte die sechs Treppen hinunter. Er erreichte die doppelte Eingangstür seines Wohnblocks genau in dem Moment, als ein dunkelblauer Wagen quietschend um die Ecke bog und vor dem Gebäude zum Stehen kam. In der Fahrerin erkannte Tom seine neue Kollegin, Sergeant Becky Robinson. Er öffnete die Beifahrertür und sprang hinein. Noch bevor er sich angeschnallt hatte, fuhr der Wagen auch schon wieder los.

» Tut mir leid, dass Sie bis hier herausfahren mussten, Becky «, sagte Tom.

» Schon gut, Sir. Schickes Haus, in dem Sie wohnen, wenn ich das mal so sagen darf .«

Tom sah sie an. Er war sich nicht ganz sicher, ob es bloß eine Feststellung war oder ob sie Näheres erfahren wollte. Doch ihr dunkles, glänzendes Haar schwang vorwärts und verdeckte ihr Gesicht, sodass er es nicht beurteilen konnte. Er hatte eigentlich keine Lust, ihr zu erklären, wieso ein Polizist, noch dazu ein geschiedener Polizist, sich eine Wohnung im Herzen der Docklands leisten konnte. Auch war jetzt weder die Zeit noch der Ort dazu.

Zum Glück konzentrierte sich Becky aufs Fahren, eine Abfolge von raschen Beschleunigungs- und vehementen Bremsmanövern. Tom zögerte, sie abzulenken.

» Können Sie gleichzeitig fahren und reden, Becky ? «

» Kein Problem. Bisschen viel Verkehr, aber ich kann mich ja durchfädeln. «

Daran hatte er kaum einen Zweifel und stellte erleichtert fest, dass sie offenbar kein Bedürfnis hatte, ihn beim Reden anzu­sehen.

» Also, was wissen wir ? Am Telefon sagte man mir nur was von einem › ungeklärten Todesfall ‹ – und dass er für mich sei. Ich vermute, der Zwischenfall hat sich im Zentrum von London ereignet, und wir sind dorthin unterwegs ? «

» Ja. Mitten hinein nach Knightsbridge. Bei dem Opfer handelt es sich um keinen Geringeren als um Hugo Fletcher. Er ist tot. Klar. Die ersten Kollegen, die zum Tatort gerufen wurden, meinten, es sieht nach Mord aus. Sicher ist es aber nicht. Mehr weiß ich momentan auch nicht. «

Becky schwenkte abrupt nach links, um einem schwarzen Taxi auszuweichen, und drückte heftig auf die Hupe. Der Taxifahrer zeigte ihr den Stinkefinger, und Tom empfand unwillkürlich Mitgefühl für ihn, trotz Beckys gemurmelten Verwünschungen gegen Taxifahrer im Allgemeinen.

Ausgerechnet Hugo Fletcher, überlegte Tom. Was für ein Debüt für seine Laufbahn bei der Met. Er wusste einiges über das gesellschaftliche Leben des Opfers – wie wohl jeder. Die Medien hatten ihn zum Fressen gern, und der einfache Mann auf der Straße hielt ihn für eine Art Halbgott. Über sein Privatleben wusste Tom jedoch recht wenig. Er erinnerte sich, dass es eine Ehefrau gab, die Fletcher vor ein paar Jahren stolz – und Toms Meinung nach ziemlich geschmacklos – als seine » Seelenverwandte « präsentiert hatte. Doch dann hatte es irgendwelchen Klatsch über sie gegeben, an den Tom sich aber nicht mehr genau erinnerte, und jetzt war sie offenbar völlig aus der Öffentlichkeit verschwunden.

Mist ! Dieser Fall würde bestimmt verdammt große Aufmerksamkeit erregen, und sie würden einer unablässigen Flut von dämlichen Fragen seitens der Presse ausgesetzt sein. Er wurde oft gefragt, wie er denn damit umging, wenn er Familien die schlimmsten Nachrichten überbringen musste, aber wenigstens konnte er da zeigen, wie leid es ihm tat. Er hielt einem trauernden Verwandten kein Mikrofon unter die Nase, um zu fragen, wie es ihm ging.

Weil Becky wegen des starken Verkehrs nur im Schneckentempo vorankam, schien es ihm sicher, ihr noch ein paar Fragen zu stellen.

» Wer hat ihn gefunden ? «

» Die Putzfrau. Sie wartet dort, damit wir mit ihr reden können. DCS Sinclair ist auf irgendeiner schicken Hochzeit in Bath und wird von einem Wagen abgeholt und direkt zum Tatort gefahren. Er bat mich, die Verbindungsperson zur Familie zu sein, weil es so ein prominenter Fall ist. Das habe ich vor meiner Beförderung schon x-mal gemacht, ist also kein Problem. «

» Haben wir von den nächsten Verwandten schon jemanden erreicht ? «, wollte Tom wissen.

» Ich fürchte, nein. Er wurde in Knightsbridge gefunden, wo er normalerweise die Woche über wohnt, sein Familiensitz liegt aber in Oxfordshire. Die dortigen Kollegen wurden hingeschickt, es ist aber niemand zu Hause. Aus einer früheren Ehe gibt es eine Tochter, das ist aber alles, was wir bisher wissen. Wir schicken jemanden zur Exfrau, sobald wir wissen, was mit der jetzigen ist. Es wäre doch nicht richtig, wenn die Ex es zuerst erfahren würde, oder ?«

Rachel Abbott

Über Rachel Abbott

Biografie

Rachel Abbott, geboren und aufgewachsen in Manchester, leitete viele Jahre als Systemanalytikerin ihre eigene kleine Softwarefirma. Seit 2005 lebt die freiberufliche Webdesignerin und Autorin mit ihrem Ehemann und ihren zwei Hunden in den Marken in Italien und auf der französischen Kanalinsel...

Weitere Titel der Serie »Tom-Douglas-Reihe«

Detective Chief Inspector Tom Douglas ermittelt in den Krimis von Rachel Abbott in London und später in Manchester.

Pressestimmen

Ruhr Nachrichten

»Ein spannend geschriebenes Krimi-Debüt.«

Lovelybooks

»Rundum gelungen.«

Kommentare zum Buch

Der Zorn einer Frau.....
tina am 24.03.2014

Der erste Fall seit seiner Versetzung und schon ein hinein mitten in den Medienrummel. Der Tode war ein Medienstar und scheint in seiner Mietwohnung nicht alleine gewesen zu sein. Aufgefunden wird er Nackt und mit allen Vieren an die Bettpfosten geknotet… Tom ermittelt mit Hilfe von Becky in diesem erstklassig gestrickten Krimi!

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