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Hilfe, wir machen uns verrückt!

Hilfe, wir machen uns verrückt!

Der Psychokult und die Folgen

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Hilfe, wir machen uns verrückt! — Inhalt

Sich andauernd selbst im Blick zu haben und das eigene Befinden an den Versprechen der Psychobranche zu messen lässt uns vermeintliche Defizite besonders schmerzlich empfinden. Getrieben vom Mythos der Machbarkeit halten wir unser Lebensglück für eine Frage der Disziplin und des richtigen Know-how. Doch je mehr wir uns abstrampeln, um endlich rundum zufrieden zu sein, desto schneller entfernen wir uns vom Ziel. Selbstoptimierung ist nicht der Schlüssel zum Glück. Denn wer sein Denken und Fühlen ständig unter Kontrolle halten will, der gewinnt nichts und verliert viel – nämlich eine Gabe, die uns die schönsten Momente beschert: Selbstvergessenheit.

€ 9,99 [D], € 9,99 [A]
Erschienen am 12.09.2012
240 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-95833-2

Leseprobe zu »Hilfe, wir machen uns verrückt!«

VORWORT


Wozu dieses Buch?
»Ja, renn nur nach dem Glück,
doch renne nicht zu sehr!
Alle rennen nach dem Glück,
das Glück rennt hinterher.«
Bertolt Brecht

 

 


Von der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auf dem Hohen Peißenberg genießt man einen weiten Blick über das Alpenvorland. So weit das Auge reicht, nichts als Wald, Wiesen, Äcker und in der Ferne eine Ahnung mächtiger Berge. Dort oben stand ich eines Nachmittags und betrachtete das Postkartenidyll, als mir die Idee zu diesem Buch kam.

In einem Seminarhaus wenige Kilometer entfernt hatte ich zuvor zwei [...]

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VORWORT


Wozu dieses Buch?
»Ja, renn nur nach dem Glück,
doch renne nicht zu sehr!
Alle rennen nach dem Glück,
das Glück rennt hinterher.«
Bertolt Brecht

 

 


Von der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auf dem Hohen Peißenberg genießt man einen weiten Blick über das Alpenvorland. So weit das Auge reicht, nichts als Wald, Wiesen, Äcker und in der Ferne eine Ahnung mächtiger Berge. Dort oben stand ich eines Nachmittags und betrachtete das Postkartenidyll, als mir die Idee zu diesem Buch kam.

In einem Seminarhaus wenige Kilometer entfernt hatte ich zuvor zwei Tage lang meine Seelenlandschaft erkundet. Ich hatte mit Buntstiften die in verschiedenen Phasen meines Lebens vorherrschenden Stimmungen auf Papier gebannt. Ich hatte einschneidende Erlebnisse Revue passieren lassen und versucht, mir darüber klar zu werden, wie und warum ich der geworden war, der ich bin. In einer zur Auflockerung eingestreuten Zweierübung sah ich meine Tischnachbarin Jutta eine Weile lang stumm an und sprach anschließend darüber, was das mit mir gemacht hatte. Jutta ihrerseits brauchte nur Sekunden, um mich zu durchschauen. Wer so offen auf andere zugehe wie ich, werde schnell enttäuscht, erklärte sie. Solche Verletzungen kenne sie nur zu gut. Deshalb habe sie sich auf Seminaren wie diesem einen »Ego-Panzer« zugelegt.

Der Zweck der Übung bestand offenbar darin, den anderen zur Selbstreflexion anzuregen. Also bemühte ich mich, meinen spontanen ersten Eindruck von Jutta möglichst unverfälscht wiederzugeben. Doch wenn ich ehrlich bin, war das wache Interesse, das ich ihr bescheinigte, vielleicht doch eher Unruhe.
Egal, was gerade Thema war, Jutta erzählte spätestens nach jedem zweiten Satz nur noch von sich. Sie verkündete munter, wie inspirierend das neue Buch von Paolo Coelho war, wie sehr die gemeinsame Biografiearbeit ihre verschiedenen Persönlichkeitsanteile miteinander in Einklang brachte und wie bereichernd sie es fand, anderen zu einem tieferen Bewusstsein ihrer eigenen inneren Mitte zu verhelfen. Das sei auch dringend nötig, um in der heutigen Zeit mit ihrer maßlosen Hast und Oberflächlichkeit an der Psyche heil zu bleiben.

Danke, Jutta! Ohne dich wäre dieses Buch vielleicht nie entstanden. Denn du hast mich auf einen Gedanken gebracht, der zum roten Faden der nachfolgenden Kapitel wurde: Der Tanz ums goldene Ich macht uns weder weiser noch glücklicher. Sondern nur schwindelig. Sich ständig mit sich selbst zu beschäftigen, wie es so viele von uns tun, verstellt den Blick aufs Wesentliche und schadet unter Umständen mehr, als es nutzt.

Der Grund dafür liegt in einem paradoxen Effekt der Selbstbespiegelung. Wer allzu verbissen nach dem Ich sucht, entfernt sich immer weiter davon; und wer permanent an seinem Seelenwohl arbeitet, produziert damit immer neue Bedenken und Nöte. Und stürzt so erst recht in die Krise, aus der er sich eigentlich retten will.
Bedenken? Nöte? Für Jutta ein gefundenes Fressen! Sie hing der Seminarleiterin an den Lippen, die über die Bedrohungen unseres Seelenheils dozierte. Jede Selbst­offenbarung eines Teilnehmers (»Ich kann nicht Nein ­sagen, weil ich als Kind zu wenig Anerkennung bekam«) entlockte Jutta gut gemeinte Ratschläge wie »Lass deine Gefühle ein Stück weit zu« oder empathische Ich-Botschaften: »Ich spüre da eine Sehnsucht in dir.«

Am Ende des Seminars, beim Abschied nach der Schluss­entspannung, drückte sie fest meine Hand, sah mir in die Augen und sagte: »Zu sich selbst zu finden ist ein steiniger Weg. Ich wünsche dir viel Kraft!« In diesem Moment ahnte ich, wie ernst es ihr damit war. Und dass sie das, ­wonach sie suchte, womöglich nie finden würde.

Jutta ist nicht allein. Viele Menschen treibt heute der Wunsch, sich selbst zu finden. Wer bin ich? Was will ich? Was soll ich tun? Das sind die großen Fragen unseres ­Lebens. Wir wollen unsere wahren Bedürfnisse erkennen und mehr bei uns sein, statt es immer nur den anderen recht zu machen. Wir versuchen – oft mithilfe von Kursen und Coachings oder durch Lektüre einschlägiger Ratgeber – uns selbst zu verwirklichen, Konflikte zu klären und unser Leben besser in den Griff zu bekommen. »Endlich diese schlechte Angewohnheit ablegen!« »Sich nie mehr über sich selbst ärgern!« »Einfach intuitiv richtig entscheiden!« Das klingt verlockend.
Aber mal ehrlich, wie viele Menschen kennen Sie, die solchen Ansprüchen gerecht werden? Ich keinen. Stattdessen fallen mir eine Menge Leute ein (ich selbst eingeschlossen), die im Labyrinth der wohlfeilen Erklärungen und Psychotipps umherirren. Dass wir Ist und Soll nie so recht zusammenbringen, liegt nicht etwa daran, dass wir uns zu wenig bemühten – im Gegenteil: Vor lauter Ehrgeiz, den ultimativ richtigen Glückspfad einzuschlagen, machen wir uns selbst verrückt.

Mit dem Appell zur Ichbeschau fördert eine boomende Psychoindustrie die Nachfrage nach ihren Diensten. Tausende von Helfern, Heilern und Seelengurus spenden Rat in allen Lebenslagen. Die Coaching- und Therapieszene verzeichnet stetige Zuwächse, seit Selbstoptimierung zur Devise für jedermann wurde. Besser entspannen, besser denken, besser drauf sein – vermeintlich alles kein Problem. Doch gleichzeitig wächst die Zahl derer, die sich überfordert und unzufrieden fühlen. Wie kommt das? Woran scheitert das Versprechen vom psychologisch fundierten Selbstmanagement? Und warum fallen wir trotzdem immer wieder darauf herein?
Je mehr Traditionen und Vorbilder uns abhandenkommen, desto mehr dürsten wir nach neuen Sinnangeboten. Die Seelenkunde scheint hierfür wie geschaffen, denn sie verbindet Lebensnähe mit wissenschaftlicher Exaktheit. »Die Lücke zwischen der Freiheit des Individuums und der Sorge für die besten Entfaltungsmöglichkeiten des freien Individuums stopft die Psychologie«, konstatierte vor Jahren die Journalistin Miriam Gebhardt.1 Seither ist der ­Bedarf an Lebenshilfe noch rasant gestiegen.

Doch statt uns ­Sicherheit zu geben, fördert die Ratgeberindustrie nur die allgemeine Verwirrung. Ihre Glücksrezepte sind der Dünger, der unsere Ansprüche in den Himmel wachsen lässt. Der Traumjob, die große Liebe, Harmonie mit sich selbst – mit den richtigen Psychotricks rücke das endlich in greifbare Nähe. Zustände des Unbehagens oder Missmuts da­gegen sind zum No-go geworden.

Wir leben in einer Maximierungskultur, deren größter Feind das Risiko ist. Gefährdet ist längst nicht nur, wer ohne Helm Rad fährt oder den jährlichen Vorsorge-Check-up versäumt. Auch auf seelischem Gebiet wähnen wir uns laufend bedroht von Traumata, Ängsten und Schwermut – durch verständnislose Eltern, fiese Chefs, mobbende Kollegen, unsensible Partner, ewig fordernde Kinder.

Bin ich noch normal? Diese Frage stellen sich heute ­bereits Grundschüler, deren überschäumendes Tempe­rament man zur Aufmerksamkeitsdefizitstörung erklärt. Junge Erwachsene schlittern, kaum dass sie auf eigenen Beinen stehen, in die Quarterlife-Krise. Und Millionen Arbeitnehmer fühlen sich als Burnout-Opfer.
Nicht, dass Sie mich falsch verstehen: Natürlich gibt es gravierende psychische Störungen, die großes Leid ver­ursachen. Wer an einer Depression, an Angstzuständen, Sucht, Zwang oder anderen Seelenleiden erkrankt, sollte bestmögliche Hilfe erhalten – keine Frage! Doch wir ­pathologisieren immer öfter auch Befinden, das zum Leben dazugehört. Die Angst vor einer Prüfung, beruflicher Stress, Durchhänger, Liebeskummer, familiärer Zwist, unerfüllte Sehnsüchte, ja negative Gefühle jeglicher Art ­erscheinen nicht länger hinnehmbar. Indem wir Dinge, die beinah unvermeidlich sind, als inakzeptable Notlagen betrachten, gerät unser Alltag zum Minenfeld. Und schon schlägt die Stunde der Psychoexperten.

Ihre Branche ist ein bunt gemischter Haufen. Motiva­tionstrainer mit einstudierten Phrasen tummeln sich hier ebenso wie Esoteriker, die uns auf höhere Bewusstseinsstufen bugsieren wollen. Gut organisierte Zirkel wie die Freunde des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) oder der Familienaufstellung finden sich neben Selfmade-Heilern, die auf ihren ganz eigenen Ansatz der »sanften Energiearbeit« schwören. Berater, Coachs und Therapeuten jeglicher Couleur weisen den Weg zur inneren Harmonie. Ob Achtsamkeit, Handauf­legen oder Übungen im positiven Denken – viele Anbieter kombinieren Halb- oder Ganzseidenes mit durchaus an­erkannten Behandlungstechniken. Wellness, Esoterik und Lebenshilfe gehen ­fließend ineinander über. Die einen wollen unser Körperempfinden schärfen, die anderen zu spiritueller Erleuchtung verhelfen, die Nächsten doktern an unbewussten ­Gefühlsmustern herum. Doch fast allen Psychomethoden ist zweierlei gemeinsam: erstens das Ziel, tief greifende ­Veränderungen im Leben der Kunden zu bewirken, und zweitens der Weg dorthin. Denn der führt nahezu unausweichlich über mehr Sensibilität, mehr Bewusstsein, mehr In-sich-Hineinhorchen! Von dem Irrtum, das zum Allheilmittel zu erheben, handelt dieses Buch.
Erkunden Sie mit mir die wundersame Welt des Psychokults. Finden Sie heraus, wie hilfsbedürftig Sie wirklich sind und warum die Suche nach der inneren Balance so schnell in die Grübelfalle führt. Ergründen Sie Ihr Innerstes und erfahren Sie, warum »es« in Ihnen denkt. Lernen Sie, warum wissenschaftlich bewiesen nicht unbedingt wahr bedeutet, lassen Sie sich den Psychojargon auf der Zunge zergehen und staunen Sie über die Mythen der Seelenkunde. Vor allem aber: Lassen Sie mal locker – denn selbstvergessen lebt sich’s leichter!

Permanent das Ich im Blick zu haben und das eigene Befinden an den Slogans der Psychobranche zu messen, lässt uns die täglichen Probleme besonders schmerzlich empfinden. Der Schuh drückt eben umso mehr, je stärker man sich darauf konzentriert; und so fördert intensive Innenschau mitunter gerade jene Nöte, die wir durch sie zu lindern hoffen. Der Mythos der Machbarkeit verleitet uns dazu, persönliches Lebensglück nur für eine Frage der Disziplin und des Know-hows zu halten. Klappt es damit nicht, sind wir selbst schuld.

Gibt es einen Ausweg aus dieser Zwickmühle? Sollen wir etwa in seliger Ignoranz durchs Leben stolpern? Uns ein möglichst dickes Fell zulegen und bloß nicht mehr über uns nachdenken? Vergessen Sie’s! Sich die Selbstbeschäftigung ausreden zu wollen funktioniert ungefähr so gut, wie vorsätzlich spontan zu sein.2 Trotzdem: Wir können sie wenigstens ab und zu austricksen! »Man sollte sich nicht andauernd mit seiner Psyche befassen. Dafür ist sie nicht gebaut«, erklärt der Kölner Psychiater Manfred Lütz.3 Ein erster Schritt in diese Richtung ist es, sich von der Idee zu verabschieden, man könnte durch exakte Analyse und Selbstkontrolle alles in den Griff bekommen. Richten Sie sich stattdessen lieber »denkfreie Zonen« in Ihrem Alltag ein. Es gilt, die hohe Kunst der Selbstvergessenheit, die uns der Psychokult fast ausgetrieben hat, neu zu entdecken – denn wer vom Tiefschürfen eine Pause macht, kommt dem Glück näher, als (wenn) er denkt.
Dieses Buch hat drei Teile. Im ersten geht es um die Gesellschaft, in der wir leben, um die Inflation der Seelennöte und um die Frage, warum wir so ein Problem damit haben, Probleme zu haben. Der zweite Teil handelt von der Psychologie als Wissenschaft und erklärt, warum sie so anfällig für Legenden ist. Der dritte Teil schließlich schildert die Folgen des Psychokults im Alltag – etwa bei der Partnerwahl und der Kindererziehung – und zeigt, wie wir es schaffen, uns nicht dauernd selbst verrückt zu machen.

»Höre nicht auf die Ratgeber!« – Das klingt verdächtig nach jenem Kreter, der sagt, alle Kreter lügen. Zugegeben. Aber es wird Zeit, dass wir die Kirche im Dorf lassen: Psychologie taugt nicht als Ersatzreligion.

Über Steve Ayan

Biografie

Steve Ayan, geboren 1971 in Berlin, studierte Literaturübersetzen, Psychologie und Wissenschaftsjournalismus. Seit 2003 arbeitet er als Redakteur beim Verlag Spektrum der Wissenschaft in Heidelberg.

Medien zu »Hilfe, wir machen uns verrückt!«
Inhaltsangabe

INHALT



VORWORT  Wozu dieses Buch?

TEIL I SEELENHEIL


1 MODERNE SCHAMANEN
Vom Boom der Psychoindustrie
Seelenmassage im Blätterwald · Facetten der Psychobranche · Paradoxes Denken · Vier Lockmittel · Verkenne dich selbst!


2 DAS FREMDE ICH
Warum wir uns selbst hinterherhinken
Im Labyrinth von Denken und Fühlen  · Nützliche Verzerrung · Weniger ist mehr · Schöner lügen


3 IMMER AUF NUMMER SICHER
Wie wir verlernt haben, mit Problemen zu leben
Der Fluch der guten Absichten · Bewusster alles! · Die Kunst, locker zu lassen · Vom Problem zur Störung


4 DIE NORMALITÄT WIRD ABGESCHAFFT
Weshalb seelische Leiden zunehmen
Wer ist noch normal? · Krank per Definition · Die Misere in Zahlen · Burnout macht ­Karriere · Andere Zeiten, andere Leiden · Immer mehr Seelennöte? · Ausweitung der Behandlungszone 

5 EVIDENZ STATT EMINENZ
Was seriöse Therapie von Quacksalberei unterscheidet
Der alternative Psychomarkt · Was tatsächlich hilft · Drum prüfe, wer wirksam will heilen ·  Um kein Argument verlegen · Zu viel versprochen  · Schlechte Versorgung · Was tun?


TEIL II SEELENKUNDE

6 ERFORSCHT UND BEWIESEN?
Die Mythen der Seelenkunde
Die Wette auf das Unbewusste · IQ-Doping für die Ohren · Sieben Holzwege und ein schwarzer Schwan

7 DIE STATISTISCHE WÜNSCHELRUTE
Warum Psychologie eine weiche Wissenschaft ist
Die Methode macht den Gegenstand · Forsche Forschung · Wunder gibt es immer wieder ·  Effekthascherei im Labor · Und jetzt?

8 »DAS MUSS ICH ERST VERARBEITEN«
Irrungen der Küchenpsychologie
Sag, was soll es bedeuten? · Denken über das Denken · Beliebte Typenlehren · Sechs Tricks der Seelengurus

9 DUMMDEUTSCH MIT SCHUSS
Ausflüge in den Psychojargon
Das ist schizophren! · Sprache schafft Realität · Bauanleitung für einen Phrasen­drescher



TEIL III SEELENHYPE


10 GUT, BESSER – ICH!
Vom Lockruf des Perfektionismus
Fehler sind Freunde 149 · Die Pi-mal-Daumen-Regel · Wir können auch anders


11 DAS VERMESSENE SELBST
Was Psychotests mit Wahrsagerei gemeinsam ­haben
Wunsch und Wirklichkeit · Beliebte Typen­lehren · Was Forscher anders machen · Mein IQ, dein IQ · Verbreitete Fehlschlüsse


12 RECHNERISCH UNMÖGLICH
Liebe in Zeiten des Partnermatching
Der Markt der einsamen Herzen · Auf das Miteinander kommt es an · Wir Beziehungs­arbeiter 

13 NUR DAS BESTE FÜRS KIND
Die neuen Leiden der Eltern
Jenseits von Disziplin und Gehorsam · Balsam für gestresste Elternseelen · Modediagnose ADHS · Erziehung ist nicht alles · Haupt­sache gut gebunden · Coaching für alle Fälle


SCHLUSS Wie Rituale das Leben erleichtern
Moderne Glücksritter · Zwei Arten zu ­denken · Der Autopilot im Kopf · ­Menschen brauchen Rituale


Danksagung
Anmerkungen
Literaturverzeichnis

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