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HikikomoriHikikomori

Hikikomori

Roman

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Hikikomori — Inhalt

Was soll nur aus mir werden, fragt sich Till, als er nicht zum Abitur zugelassen wird, und beschließt, sich so lange in sein Zimmer einzuschließen, bis er darauf eine Antwort weiß. Aus dem Zimmer wird ein Kokon und schließlich kreiert er eine Separatwelt, einen Zufluchtsort für alle, denen die reale Welt zu fordernd oder auch zu eingeschränkt ist. Kevin Kuhns Debütroman erzählt vom Erwachsenwerden ohne Geländer und verschränkt dabei Realität und Virtualität miteinander. Irgendwo zwischen diesen Grenzen beginnen wir uns aufzulösen – und uns neu zu erfinden.

€ 10,00 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 20.01.2014
224 Seiten, Broschur
EAN 978-3-8333-0930-4
€ 9,99 [D], € 9,99 [A]
Erschienen am 10.09.2012
240 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-8270-7585-7
„Natürlich lassen sich Gründe für Tills Rückzug in dem Buch finden. So wie auch bei Wikipedia für die japanischen Hikikomori Erklärungen angeführt werden, der grosse Erwartungsdruck der Gesellschaft etwa oder die Angst zu versagen. Kevin Kuhn deutet solche Gründe aber nur an. Oder besser: Er zeigt sie uns, faltet sie erzählerisch aus. Und er hält sich angenehm fern von allen Thesen. So entsteht eine sehr sympathische Offenheit. Wir sind als Leser gewissermassen frei, uns Tills Experiment anzusehen, und vor allem: es lesend zu erleben. Das ist sehr viel. Oder mit einem von Tills Bloggern gesprochen: “Reeeeaaaally hot„.“
NZZ
Ein moderner Coming-of-Age-Roman, der literarische Tradition mit einer zeitgemäßen Sicht vermischt. – Ein Generationenroman!
RBB Kulturradio
Kevin Kuhn hat einen Debütroman von beklemmender Realitätsnähe geschaffen. Sein authentischer Blick auf eine Welt des Erwachsenwerdens zwischen Realität und Virtualität, zwischen Freiheit und Erfolgsdruck, zwischen der Sehnsucht nach Nähe und Abgrenzung geht wirklich unter die Haut.
Standard
Ein bemerkenswertes Romandebüt
Deutschlandfunk
Hikikomori stellt sehr geschickt die Verschränkung von Realität und Virtualität dar, und liefert darauf eine boshafte, detailgetreue Studie des gehobenen Mittelstands. Ein spannendes Buch, das viele Fragen aufwirft
Deutschlandfunk
„Ohnmächtig sieht man Till als Leser bei seinem Totalrückzug zu. Das ist so beängstigend wie plausibel.“
NEON
Ein sehr moderner, zeitgenössischer Roman ... ein bedrängend aktuelles Thema ... genau beobachtet ... in absurder und auch komischer Art und Weise.
hr 2
„[…] dieser Roman ist überaus ambitioniert. Er liefert weder einfache Erklärungen, noch folgt er den Mustern, die der Leser erwartet. […] Wer je einen schweren Fall von Anorexie oder jugendlicher Depression aus der Nähe verfolgt hat, wird diese Unsicherheiten im Umgang mit einem sich entfaltenden Krankheitsbild in diesem Buch exzellent wiedergegeben finden. […] Kevin Kuhn ist ein sehr gut komponiertes, scharfsichtiges Buch gelungen, das jedem Klischee aus dem Weg geht und dabei doch Themen behandelt, die in allen Familien aktuell sind. Er schildert diese riskante Phase am Ende der Schulzeit und des beginnenden Erwachsenwerdens als lebensgefährlichen Balanceakt, und damit trifft er es wirklich. […] ‘Hikikomori‘ ist kein tröstlicher oder erklärender Roman, er schildert präzise die unlösbaren Fragen und lotet die Abgründe aus, die sich mitten in einer deutschen Wohnung unter wohlversorgten, gebildeten und sich liebenden Bürgern auftun können. Es ist große Kunst.“
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Kuhn vereint zwei Daseinsformen miteinander, eine virtuelle – die man früher auch als eine märchenhafte hätte bezeichnen können – und eine reale, und spiegelt deren Ineinandergreifen geschickt in einer Erzählhaltung, die ständig zwischen den Innenansichten des Ich-Erzählers Till und der Übersicht eines auktorialen Erzählers schwankt. So lösen sich alle Grenzen auf und geraten letzte Gewissheiten ins Wanken. Und so wird aus einem sehr gewagten Experiment ein Debütroman von erstaunlich sicherer Intensität.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Kevin Kuhn

Über Kevin Kuhn

Biografie

Kevin Kuhn, geb. 1981 in Göttingen, hat Philosophie, Kunstgeschichte und Religionswissenschaften in Tübingen und Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim studiert. Seit 2010 ist er Lehrbeauftragter am dortigen Institut. Immer wieder hat Kuhn auch im Ausland gelebt,...

Pressestimmen
NZZ

„Natürlich lassen sich Gründe für Tills Rückzug in dem Buch finden. So wie auch bei Wikipedia für die japanischen Hikikomori Erklärungen angeführt werden, der grosse Erwartungsdruck der Gesellschaft etwa oder die Angst zu versagen. Kevin Kuhn deutet solche Gründe aber nur an. Oder besser: Er zeigt sie uns, faltet sie erzählerisch aus. Und er hält sich angenehm fern von allen Thesen. So entsteht eine sehr sympathische Offenheit. Wir sind als Leser gewissermassen frei, uns Tills Experiment anzusehen, und vor allem: es lesend zu erleben. Das ist sehr viel. Oder mit einem von Tills Bloggern gesprochen: “Reeeeaaaally hot„.“

RBB Kulturradio

Ein moderner Coming-of-Age-Roman, der literarische Tradition mit einer zeitgemäßen Sicht vermischt. – Ein Generationenroman!

Standard

Kevin Kuhn hat einen Debütroman von beklemmender Realitätsnähe geschaffen. Sein authentischer Blick auf eine Welt des Erwachsenwerdens zwischen Realität und Virtualität, zwischen Freiheit und Erfolgsdruck, zwischen der Sehnsucht nach Nähe und Abgrenzung geht wirklich unter die Haut.

Deutschlandfunk

Ein bemerkenswertes Romandebüt

Deutschlandfunk

Hikikomori stellt sehr geschickt die Verschränkung von Realität und Virtualität dar, und liefert darauf eine boshafte, detailgetreue Studie des gehobenen Mittelstands. Ein spannendes Buch, das viele Fragen aufwirft

NEON

„Ohnmächtig sieht man Till als Leser bei seinem Totalrückzug zu. Das ist so beängstigend wie plausibel.“

hr 2

Ein sehr moderner, zeitgenössischer Roman ... ein bedrängend aktuelles Thema ... genau beobachtet ... in absurder und auch komischer Art und Weise.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„[…] dieser Roman ist überaus ambitioniert. Er liefert weder einfache Erklärungen, noch folgt er den Mustern, die der Leser erwartet. […] Wer je einen schweren Fall von Anorexie oder jugendlicher Depression aus der Nähe verfolgt hat, wird diese Unsicherheiten im Umgang mit einem sich entfaltenden Krankheitsbild in diesem Buch exzellent wiedergegeben finden. […] Kevin Kuhn ist ein sehr gut komponiertes, scharfsichtiges Buch gelungen, das jedem Klischee aus dem Weg geht und dabei doch Themen behandelt, die in allen Familien aktuell sind. Er schildert diese riskante Phase am Ende der Schulzeit und des beginnenden Erwachsenwerdens als lebensgefährlichen Balanceakt, und damit trifft er es wirklich. […] ‘Hikikomori‘ ist kein tröstlicher oder erklärender Roman, er schildert präzise die unlösbaren Fragen und lotet die Abgründe aus, die sich mitten in einer deutschen Wohnung unter wohlversorgten, gebildeten und sich liebenden Bürgern auftun können. Es ist große Kunst.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Kuhn vereint zwei Daseinsformen miteinander, eine virtuelle – die man früher auch als eine märchenhafte hätte bezeichnen können – und eine reale, und spiegelt deren Ineinandergreifen geschickt in einer Erzählhaltung, die ständig zwischen den Innenansichten des Ich-Erzählers Till und der Übersicht eines auktorialen Erzählers schwankt. So lösen sich alle Grenzen auf und geraten letzte Gewissheiten ins Wanken. Und so wird aus einem sehr gewagten Experiment ein Debütroman von erstaunlich sicherer Intensität.“

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Dieser Roman ist überaus ambitioniert. Er liefert weder einfache Erklärungen, noch folgt er den Mustern, die der Leser erwartet. (...) Wer je einen schweren Fall von Anorexie oder jugendlicher Depression aus der Nähe verfolgt hat, wird diese Unsicherheiten im Umgang mit einem sich entfaltenden Krankheitsbild in diesem Buch exzellent wiedergegeben finden. (...) Kevin Kuhn ist ein sehr gut komponiertes, scharfsichtiges Buch gelungen, das jedem Klischee aus dem Weg geht und dabei doch Themen behandelt, die in allen Familien aktuell sind. (…) Es ist große Kunst.“

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