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Halleluja

Valerie Schönian
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Wie ich versuchte, die katholische Kirche zu verstehen

„Auf unkonventionelle Weise vermitteln die Autorin und ihr Gesprächspartner Einsichten, Widersprüche, Missverständnisse und ungelöste Fragen zu Themen, die in der Kirche seit langem heftig und kontrovers diskutiert werden: die Theodizee-Frage, Zölibat, Frauenpriestertum und vieles mehr.“ - Aachener Zeitung

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Halleluja — Inhalt

Was macht ein Priester eigentlich, wenn nicht Sonntag ist?

Valerie Schönian lebt ein typisches Mittzwanziger-Leben in Berlin, ist politisch links und Feministin. Religion und Glaube sind ihr fremd. Doch dann lässt sie sich auf ein Experiment ein: Zwölf Monate lang soll sie den katholischen Priester Franziskus von Boeselager durch dessen Alltag begleiten und sich mit ihm austauschen - über seine Berufung, Frauen in der Kirche, das Zölibat, Sex. Kann das gut gehen? Eine Geschichte über zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Lebenswelten, die versuchen, einander zu verstehen.

€ 12,00 [D], € 12,40 [A]
Erschienen am 02.03.2020
368 Seiten, Broschur
EAN 978-3-492-24331-5
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€ 11,99 [D], € 11,99 [A]
Erschienen am 19.03.2018
368 Seiten, WMePub
EAN 978-3-492-99053-0
Download Cover
„Eine kluge und inspirierende Spurensuche, eine Annäherung an Themen wie Zölibat, Frauen in der Kirche und ›Happy Kadaver‹“
Neue Presse
Valerie Schönian

Über Valerie Schönian

Biografie

Valerie Schönian, Jahrgang 1990, wuchs in Magdeburg auf. Für ihr Studium der Politikwissenschaft und Germanistik ging sie nach Berlin und absolvierte anschließend die Deutsche Journalistenschule in München. Heute lebt sie als freie Journalistin in Berlin und arbeitet u.a. für das Leipziger Büro der...

© Valerie Schönian

Valerie Schönian darüber, wie ihr Buch „Halleluja“ entstanden ist

Kirchen waren für mich nur prachtvolle Steingemäuer, irgendwo zentral im Stadtbild: schöne Architektur, bereichernd für die Skyline. Hinein ging ich nie. Bis vor zwei Jahren.

Ich arbeitete eigentlich als Journalistin in Berlin, als ich im April 2016 für zwölf Monate meinen Lebensmittelpunkt nach Münster-Roxel verlagerte. Dort begleitete ich im Rahmen eines  Projekts der katholischen Kirche Franziskus von Boeselager, einen Priester. Was ich in diesem Jahr erlebt, erfahren und gedacht habe, habe ich auf dem Blog „Valerie und der Priester“ beschrieben – und jetzt in meinem Buch „Halleluja“.

 

Die Idee

Zwei Menschen aus verschiedenen Lebensrealitäten sollten sich begegnen: Großstadt- trifft auf Kirchenwelt, Freiheits- auf Traditionsliebe. Eine, die die katholische Kirche für ein verstaubtes Antiquariat hält, trifft einen, der alles für Gott gibt, weil ihm der Glaube so viel gibt.

Ein paar Wochen im Monat wohnte ich also in einem Hotel in Münster-Roxel, eine Minute vom Pfarrhaus entfernt, eine Minute von der Kirche. Ich habe Franziskus von Boeselager bei seinem Früh-, Mittag- und Abendgebet in der hauseigenen Kapelle erlebt und ihn bei Messdienerfahrten, Krankenbesuchen und Beerdigungen begleitet. Ich habe beobachtet, wie er mit Hunderten betet oder allein für sich. Und vor allem habe ich Fragen gestellt. Franziskus von Boeselager hat sie mir beantwortet — alle.

 

Die Journalistin

Ich besuchte ein katholisches Gymnasium in Magdeburg, daher kann ich das Vaterunser aufsagen. Mit 14 spielte ich mal den Hirten in einem Krippenspiel. Ich bin konfirmiert, weil meine Eltern das für eine gute Idee hielten. Das war’s dann bald mit meinem kirchlichen Bezug. Nach der Schule ging ich nach Berlin, um Politikwissenschaft und Germanistik zu studieren. Für eineinhalb Jahre lebte ich in München und war dort an der Deutschen Journalistenschule. Jetzt arbeite und lebe ich wieder in Berlin. Ich gehöre zu der urbanen Mittzwanzigergeneration, die eher linksliberal und feministisch als gläubig ist.

Ich wollte verstehen, was jemanden heutzutage dazu bringt, Priester zu werden. Was ist da, das jemanden davon überzeugen kann? Davon, den Rest seines Lebens auf freie Sonntage, eine eigene Familie, auf Sex zu verzichten?

 

Der Priester

Franziskus von Boeselager ist in Wickede (Ruhr) geboren und in Menden im Sauerland aufgewachsen. Einen Teil seiner Schulzeit verbrachte er in einem benedektinischen Internat in Irland. Zurück in Deutschland besuchte er ein Jesuiteninternat, beides hat er sich selbst gewünscht. Er studierte BWL in Elmshorn bei Hamburg und Köln. Er sagt, er führte ein normales Studierendenleben. Nach Abschluss suchten sich seine Kommilitonen Jobs und gründeten Familien. Franziskus wurde Priester. Dafür studierte er noch einmal sieben Jahre, 2013 wurde er im Kölner Dom geweiht. Seit September 2014 lebt und arbeitet er in Roxel, einem Ortsteil von Münster.

 

Kann das klappen?

Das Projekt war ein Experiment für alle Beteiligten: für mich, die Journalistin, für Franziskus von Boeselager, für die Gemeinde in Münster. Es passierte im Rahmen der katholischen Kirche, die für viele gefühlt seit 2000 Jahren das gleiche macht. Sodass sich alle fragten: Kann das funktionieren?

In einem unserer ersten Gespräche erzählte ich Franziskus, warum ich Journalistin geworden bin und sagte, es sei der beste Beruf der Welt. Er hob zwei Finger hoch: „Der zweitbeste.“ Wir lächelten.

Na dann: Halleluja.

Pressestimmen
Neue Presse

„Eine kluge und inspirierende Spurensuche, eine Annäherung an Themen wie Zölibat, Frauen in der Kirche und ›Happy Kadaver‹“

Aachener Zeitung

„Auf unkonventionelle Weise vermitteln die Autorin und ihr Gesprächspartner Einsichten, Widersprüche, Missverständnisse und ungelöste Fragen zu Themen, die in der Kirche seit langem heftig und kontrovers diskutiert werden: die Theodizee-Frage, Zölibat, Frauenpriestertum und vieles mehr.“

katholisch.de

„Die 27-Jährige hat ein mutiges Experiment gewagt.“

Tag für Tag

„›Valerie und der Priester‹ hieß das Projekt, es ist eigentlich abgeschlossen, aber es wirkt nach. Valerie Schönian hat ein Buch geschrieben über ihren Versuch, den Glauben und die Institution Kirche zu verstehen.“

birkatpet.de

„Eine ganz klare Leseempfehlung, egal ob gläubig oder nicht.“

Rheinische Post

„›Halleluja ist ein erfrischend persönlicher Bericht über die Auseinandersetzung einer jungen Frau mit theologischen Fragen, vor allem aber mit gelebtem Katholizismus.“

FAZ

„Wer sich ähnliche Fragen wie Schönian stellt, trifft hier auf eine kämpferische Antwortensucherin.“

Konradsblatt

„Doch was mit Naivität und gewollter Komik beginnt, entwickelt sich von Seite zu Seite mehr zu einer bemerkenswerten Auseinandersetzung nicht nur mit katholischem Leben, sondern vor allem mit dem eigenen Gottes(un-)glauben.“

Katholisches Sonntagsblatt der Diözese Rottenburg-Stuttgart

„Als Christ herausgefordert zu sein ist gut. [...] Wenn das auf so sympathische Weise wie in diesem Buch geschieht, umso besser.“

Die Kirche

„Eine überraschend erkenntnisreiche Lektüre, die mich noch längere Zeit beschäftigen wird.“

katholisch.de

„Im Stil flott und mit gutem dramaturgischem Aufbau ist das Buch auch für Gläubige interessant: Vieles von dem, was Christen selbstverständlich ist, lädt zur Selbstreflektion ein, wenn es von einer Außenstehenden beschrieben wird.“

kirche-und-leben.de

„›Halleluja‹ (ist ein) Buch sowohl für Kirchenferne, die einen distanzierten Einblick erhalten wollen, als auch für jene, die der Kirche nah sind, die aber eben auch ihre Fragen an Moral und Wertvorstellungen, Tradition und Zukunft haben.“

Westfälische Nachrichten

„Wer Lust hat auf die intelligenten Fragen eines jungen Menschen, der verstehen will, warum und vor allem wie Menschen glauben, den wird dieses Buch interessieren.“

Clemissio

„Ein außerordentlich empfehlenswertes Buch!“

Christ + Bildung

„Ein sehr empfehlenswertes Buch, welches sich nicht nur durch den angenehmen Schreibstil der Autorin hervorhebt.“

st-michaelsbund.de

„Valerie Schönian und Franziskus von Boeselager [...] haben mit dem Projekt gezeigt, dass es möglich ist, die Selbstbezüglichkeit zu überwinden. Und dass man dabei gewinnt. Bei der Lektüre dieses Buches auch.“

oebib.de

„Ein wichtiges, berührendes Buch für Gläubige und Atheisten, Katholiken und Protestanten, Christen und Moslems und alle, die bereit sind, über ihren eigenen Tellerrand zu blicken.“

Kommentare zum Buch
Raus aus der Blase
yellowdog am 26.03.2018

Ein Buch mit einem sehr interessantem Thema. Ich bin kein Blog-Leser, daher froh, dass dieses Buch jetzt da ist und man das einjährige Zusammentreffen und Auseinandersetzen zwischen einer Journalistin und einem katholischen Priester lesen kann. Anfangs dachte ich Valerie Schönian würde sich dem Thema nur oberflächlich nähern, aber mit der Zeit entfalten sich die Qualitäten eines ordentlichen Journalismus. Sie lässt sich auf die Themen ein, ohne dabei auf ihre eigene Meinung zu verzichten, ist aber auch bereit, sich auf die andere Meinung einzustellen und alles zu überdenken. Kennzeichnend dafür ist z.B. ihr Eindruck vom Zusammenhalt der Menschen auf dem Jugendtag in Polen, als auch sie den Rausch spürt. Das kann man als Leser gut nachvollziehen. Oft gibt es aber auch keine Annäherung.   Valerie Schönian lässt es sich nicht nehmen, auch die unbequemen Themen einzubringen, die fatalen Verfehlungen der katholischen Kirche. Sie macht es aber auf eine lockere Art, die es überhaupt erst ermöglicht, weiterzudenken.   Der Priester Franziskus ist zwar eher konservativ, aber nicht unsympathisch. Das Thema konservative gegen reformwillige Katholiken ist überhaupt zur Zeit ein großes Thema. Durch dieses Buch kann der reformbefürwortende Leser die “Gegenseite” auf eine geeignete Weise kennen lernen und aus der eigenen Blase heraustreten. Bewegende Szenen gibt es, wenn Valerie Franziskus von Boeselange auf seiner seelsorgerischen Tätigkeit begleitet.   Für interessierte ist dieses Buch nicht gerade langweilig!

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