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Halbwissen eines VolljuristenHalbwissen eines Volljuristen

Halbwissen eines Volljuristen

Handbuch für den Rechtsstaat

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Halbwissen eines Volljuristen — Inhalt

Mit Recht unterhaltsam! Karsten Dusse ist der kundigste und lustigste Anwalt Deutschlands

§ 12 Es gibt Straftaten, bei denen ist es von Vorteil, sehr betrunken zu sein.

...

§ 22 Je ekelhafter ein Mitmensch ist, umso charmanter sollten Sie dessen Defizite sprachlich umschreiben.

...

§ 35 Die glücklichsten Nachbarn sind dumme Menschen mit dicken Wänden.

...

§ 44 Das Eingehen der Ehe ist an so gut wie keinerlei charakterlichen Voraussetzungen geknüpft.

...

§ 57 Lügen an sich ist nicht strafbar.

 

 

Egal, ob Nachbarschaftsstreit, Scheidungsrecht oder Ärger im Job: Rechtsanwalt Karsten Dusse greift alle juristischen Alltagsfragen auf und verrät die passenden Gesetze dazu. Man kommt jedoch nicht nur elegant zu seinem Recht - nach Lektüre seines Buches gewinnt man auch jede Diskussion mit dem nervigen Schwager, fühlt sich beim Umtausch des Smartphones schlauer als der Handyverkäufer und hat beim Klügerwerden auch noch jede Menge Lesespaß!

 

 

€ 9,99 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 07.12.2015
304 Seiten, Broschur
EAN 978-3-492-30805-2
€ 8,99 [D], € 8,99 [A]
Erschienen am 07.12.2015
304 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-97111-9

Leseprobe zu »Halbwissen eines Volljuristen«

Vorwort

 


Die Welt, in der wir leben, wird immer komplizierter. Also brauchen wir auch immer mehr Gesetze.
Das ist totaler Humbug.
Die Welt, in der wir leben, ist nicht die Bohne komplizierter geworden als zu Zeiten der Zehn Gebote. Jeder Mensch wird ge­­boren, und jeder Mensch stirbt. Die Grundbedürfnisse aller Menschen sind seit jeher Wärme, Nahrung und Schlaf. Störende Nachbarn gab es immer, Alkohol, Lügen und entsprechend vorschnell eingegangene Ehen ebenfalls. Daran hat sich weder durch die Globalisierung noch durch Facebook oder die Einführung der [...]

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Vorwort

 


Die Welt, in der wir leben, wird immer komplizierter. Also brauchen wir auch immer mehr Gesetze.
Das ist totaler Humbug.
Die Welt, in der wir leben, ist nicht die Bohne komplizierter geworden als zu Zeiten der Zehn Gebote. Jeder Mensch wird ge­­boren, und jeder Mensch stirbt. Die Grundbedürfnisse aller Menschen sind seit jeher Wärme, Nahrung und Schlaf. Störende Nachbarn gab es immer, Alkohol, Lügen und entsprechend vorschnell eingegangene Ehen ebenfalls. Daran hat sich weder durch die Globalisierung noch durch Facebook oder die Einführung der »heute«-App irgend etwas geändert.
Der einzige Unterschied ist, dass früher 10 Gebote völlig ausreichten, um alles Wesentliche zu regeln. Heute gilt es schon als Vereinfachung, wenn ein Paragraph weniger als 10 Absätze hat. Früher war allerdings auch Moses Justizminister und nicht Heiko Maas.
Gesetze sollten, früher wie heute, dazu da sein, das Leben zu vereinfachen. Tun sie das nicht, sind die Gesetze schlecht. Zum Glück leben wir in einem Staat, in dem die schlechten Gesetze als Ausrutscher auffallen, und nicht die guten. Anders wäre blöd.
In diesem Buch geht es um das, was gut ist. Und das Gute im Rechtsstaat hat System. Dieses System und meine Begeisterung dafür würde ich Ihnen gerne auf den nächsten Seiten näher bringen – oberflächlich genug, um nicht zu langweilen – hintergründig genug, um nicht als oberflächlich zu gelten. Sprich : mit dem fundierten Halbwissen eines durchschnittlichen Volljuristen.
Ein Volljurist ist ein Mensch mit zwei juristischen Staatsexamina. Das Halbwissen eines Volljuristen entspricht somit rein rechnerisch dem geistigen Niveau eines Theodor von Guttenberg – der hat nur ein juristisches Staatsexamen, macht damit aber trotzdem auf dicke Hose.
Mit dem Halbwissen dieses Buches sollten Sie ebenfalls dazu in der Lage sein – zumindest vor Mitmenschen ohne jegliche juristische Ausbildung –, erfolgreich so zu tun, als hätten Sie juristisch ziemlich was auf dem Kasten. Und nach der Lektüre dieses Buches haben Sie vielleicht ein wenig mehr Spaß am Rechtsstaat.
Mit besten Grüßen
Karsten Dusse
– Rechtsanwalt –

 

 

Der Rechtsstaat

 

Kurzzusammenfassung aller Regeln
§ 1 Kein Mensch ist vollkommen.
§ 2 Damit Menschen trotz § 1 miteinander leben können, brauchen sie Regeln.
§ 3 Regeln werden von Menschen gemacht. Da es keine voll­kommenen Menschen gibt, gibt es auch keine vollkommenen Regeln.
§ 4 Wer Ihnen etwas anderes erzählt, fällt unter § 1.

 

Entfernte Begeisterung


Aus einem Abstand von mehreren Tausend Kilometern sind Menschen aus Syrien oder Somalia zu Fußmärschen durch Wüsten, Reisen in Containern und lebensgefährlichen Bootsfahrten über das Mittelmeer bereit, nur um einen Fuß in unseren Rechtsstaat setzen zu dürfen. Aus der Ferne hat unser Rechtsstaat offensichtlich eine große Anziehungskraft.
Aus der Nähe sieht das manchmal anders aus: Menschen, die in geringerem Abstand zum Rechtsstaat wohnen – zum Beispiel in einer Zwei-Zimmer-Wohnung in Sachsen –, können die Euphorie für das Land, in dem sie leben, oftmals nicht verstehen. Afrika oder den Mittelmeerraum dagegen würden sie, wenn überhaupt, nur widerwillig wieder verlassen, wenn der Pauschalurlaub endet. Ihr Wohnzimmer dagegen verlassen sie selbst dann nicht, wenn sie den Rechtsstaat aktiv mitgestalten können. Es sei denn, sie können gegen Afrikaner demonstrieren.
Da sie ohnehin schon im Rechtsstaat wohnen, wird beispielsweise für über 50 Prozent der sächsischen Wähler selbst der sonntägliche Gang zur Wahlurne alle vier Jahre eher als störend empfunden. Meistens regnet es gerade dann aber auch. Damit wäre gleich der größte Nachteil unseres Rechtsstaates erwähnt: das Wetter.
In den meisten Diktaturen, failing states oder Bürgerkriegs­gebieten ist es – statistisch gesehen – deutlich wärmer als bei uns. Und es scheint auch häufiger die Sonne.
Warum in aller Welt halten sich dann trotzdem mehr als 80 Millionen Menschen dauerhaft in der gemäßigten Klimazone unseres Rechtsstaates mit einer mittleren Jahrestemperatur von lediglich 8,2 Grad Celsius auf? Und warum nehmen pro Jahr Hunderttausende Menschen aus Regionen, die bei uns als Fernreiseziele beworben werden, die Strapazen auf sich, in unserem Rechtsstaat Asyl zu bekommen? Als Antwort darauf sollte man sich vielleicht zunächst einmal vor Augen führen, was ein Rechtsstaat überhaupt ist.


Rechtsstaat? Was ist das denn?


Die Definition für Rechtsstaat ist relativ simpel:
»Alle haben immer die gleichen, einklagbaren Rechte.«
Verwechseln Sie das bitte nicht mit einer ähnlichen klingenden Definition:
»Immer hat die Gleiche alle Rechte, klagt aber trotzdem.«
Letzteres ist die Definition für Ehe und bietet die wundervolle Möglichkeit, innerhalb des Rechtsstaates ganz legal seine Vorlieben für diktatorische Lebensformen auszuleben. Dazu aber gesondert im Kapitel »Die Ehe«.
Der Rechtsstaat ist keine vollkommene Welt, egal, ob Sie verheiratet sind oder nicht. Der Rechtsstaat ist lediglich eine recht er­­folgreiche Möglichkeit, in einer unvollkommenen Welt zu leben.
Philosophisch gesehen, ist es völlig unstrittig, dass wir Menschen nicht vollkommen sind. Das beruhigt. Damit können wir uns schon mal den Stress sparen, so tun zu müssen, als ob ein vollkommenes Leben möglich wäre. Ist es nicht. Völlig egal, was die CSU, ZDF-Sonntagsfilme oder die Almased-Werbung Ihnen vorgaukeln.
Bleibt also im Diesseits nur noch der Stress, mit der mensch­lichen Unvollkommenheit zu leben.
Eine Schwäche der menschlichen Natur ist es, dass der Mensch stets bereit ist, nach der Macht zu greifen, wie schon John Locke, der gut frisierte englische Philosoph, wusste. Je schwächer der Mensch, desto größer der Machtwille. Das kann mitunter zu Nachbarschaftsstreitigkeiten und Weltkriegen führen.
Ein weit verbreitetes Hilfsmittel, Nachbarschaftsstreitigkeiten und Weltkriege zwischen unvollkommenen Machtmenschen nicht eskalieren zu lassen, sind Regeln. Zum Beispiel die des Nachbarschafts- oder des Völkerrechts.
Regeln sind also prinzipiell erst mal etwas Gutes.
Wie alles, was prinzipiell gut ist, lassen sich aber auch Regeln wunderbar verhunzen.



Die verschiedenen Regeln


Es gibt im Prinzip nämlich nur drei Arten von Regeln:

  • Regeln von einem unfehlbaren Wesen außerhalb der Menschheit.
  • Regeln von einem unfehlbaren Menschen.
  • Regeln von fehlbaren Menschen.

 

 

Regeln von einem unfehlbaren Wesen außerhalb der Menschheit
Menschen, die zwar einen großen Machtwillen, aber nicht das Rückgrat haben, persönlich zu ihrer Machtgeilheit zu stehen, erfinden sich gerne eine höhere Legitimation. Die Verantwortung für den Irrsinn, den sie veranstalten, geben sie gerne einem Gott.
Anstatt zu sagen: »Ich will nicht, dass ihr Spaß am Leben habt«, heißt es dann: »Gott will nicht, dass ihr Spass am Leben habt.«
Die Legitimation für ihre Macht ist in diesem Falle: »Weil Gott es so will.«
Dieses Prinzip gilt für die katholische Kirche genauso wie für den Islamischen Staat.
Mit diesem Prinzip können überteuerte Bischhofsbadewannen in Limburg genauso gerechtfertigt werden wie Massenenthauptungen im Irak. Denn in einem solchen System werden die Regeln von Gott persönlich gemacht, vom jeweiligen Machthaber – natürlich nur stellvertretend – durchgesetzt, und Verstöße auf Erden werden lediglich im einstweiligen Rechtsschutz vom Machthaber für Gott geahndet. Endgültige Urteile fällt ja erst nach dem Tod das Jüngste Gericht.
Ein solches System hat in der Regel den Nachteil einer ne­­gativen Klimabilanz. Die zahlreichen Scheiterhaufen belasten schlicht und ergreifend die CO2-Werte.

 

Regeln von einem unfehlbaren Menschen


Wer nach der Macht greift, weil er sich selbst ziemlich geil findet und obendrein auch die Eier dazu hat, das genauso schamlos zu sagen, der gründet einfach eine Diktatur. Ein Diktator braucht keinen Gott unter sich. Natürlich kann man jede Diktatur auch noch philosophisch damit untermauern, dass entweder die ­eigene Familie oder zumindest die eigene Rasse genetisch Güteklasse A sei, aber der Grundgedanke ist immer derselbe : Es gibt einen Chef, der sich ziemlich cool findet und daraus auch keinen Hehl macht.
Die Legitimation für Macht ist in diesem Falle: »Weil ich es so will.«
Und weil der Chef in der Regel auch multitaskingfähig ist, macht er die Regeln nicht nur, er setzt sie auch durch und urteilt über Verstöße. Oder lässt dies tun, durch – meist uniformiertes – Personal.
Nach diesem Prinzip lässt sich Syrien genauso führen wie Arcandor.
Der Nachteil eines solchen Systems besteht in der Regel darin, dass man nicht mehr entspannt Karneval feiern kann, weil alle Pappnasen mit Führungsverantwortung schon das ganze Jahr über in lustigen Kostümen durch die Gegend laufen.

 

Regeln von einem fehlbaren Menschen

Wer nach der Macht greift und einsieht, dass seine Vollkommenheit genauso limitiert ist wie die aller anderen Menschen, die ebenfalls nach der Macht greifen, der erkennt irgendwann drei Dinge:

  • dass seine Mitmenschen genau das gleiche Recht auf Macht haben wie er selber,
  • dass alle Menschen genauso fehlbar sind wie er selber und
  • dass Gott sich das Ganze, wenn überhaupt, gerne einfach nur von oben anschaut.

Auf dieser Basis lässt sich dann mit den anderen, genauso gepolten Menschen zusammen ein Staat bilden, in dem sich alle Beteiligten ihre Regeln selber geben.
Die Legitimation für Macht ist in diesem Falle : » Weil wir es so wollen. «
Der große Nachteil dieses Systems besteht darin, dass es keinen Gott und keinen Diktator gibt, dem man die Schuld geben kann, wenn sich herausstellt, dass manche der Regeln ziemlicher Mumpitz sind. Dafür wird man in der Regel aber auch weder erschossen noch geköpft oder öffentlich verbrannt, wenn man diese Zweifel am System offen ausspricht.
Da fehlbare Menschen schnell überfordert sind, teilen sie sich die Arbeit. Die einen machen die Gesetze, die anderen setzen sie durch, und wer dann noch übrig ist und Lust hat mitzuarbeiten, darf zwei juristische Staatsexamina machen und über die Einhaltung der Regeln seitens der Bürger und seitens des Staates urteilen.
In dieser Art der Regelgebung sind die wesentlichen Elemente eines Rechtsstaates enthalten.
Während es solche Staatsformen immer gegeben hat, die ihre Macht von einem sehr coolen Gott oder einem noch geileren Menschen ableiten, ist die Staatsform »Rechtsstaat« eine vergleichbar junge Erfindung.

Karsten Dusse

Über Karsten Dusse

Biografie

Neben seiner Tätigkeit als Anwalt schreibt Karsten Dusse als Headwriter für ausgewählte TV-Projekte (u.a. »Ladykracher«) und wurde als Autor mit dem Deutschen Fernsehpreis und mehrfach mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet sowie für den Grimmepreis nominiert. Seit über vier Jahren ist Karsten...

Medien zu »Halbwissen eines Volljuristen«
Inhaltsangabe

Vorwort

Der Rechtsstaat

Alle Regeln
Entfernte Begeisterung
Rechtsstaat? Was ist das denn?
Die verschiedenen Regeln
Regeln von einem unfehlbaren Wesen außerhalb der Menschheit
Regeln von einem unfehlbaren Menschen
Regeln von einem fehlbaren Menschen
Die Geschichte des Rechtsstaates
Die Aufklärer
Der Föderalismus
Die Paulskirchenverfassung
Die Weimarer Verfassung
Das Grundgesetz
Zehn Gründe
Von der Bäckerei in den Knast
Klugscheißerwissen

Das Paragrafenzeichen

Alle Regeln
Das Symbol
Der Name
Die Herkunft
Der Inhalt

Klugscheißerwissen

Der Rechtsweg allgemein

Alle Regeln
Die Länge
Davon gibt es ja mehrere!
Beispielfall: Mit der Tür ins Haus
Welches Gericht darf es denn sein? – Die Zuständigkeit
Der Anwaltszwang
Klugscheißerwissen

Der Zivilrechtsweg

Alle Regeln
Grundsatz beim Zivilrecht: Die Dispositionsmaxime
Die örtliche Zuständigkeit: Wo wohnt der Gegner?
Die instanzielle Zuständigkeit: Wie viel ist der Streit wert?
Die Klage
Die wichtigste Norm: Die Anspruchsgrundlage
Und wenn Sie nicht zufrieden sind: Die Rechtsmittel
Klugscheißerwissen

Der Strafrechtsweg

Alle Regeln
Grundsatz beim Strafrecht: Die Offizialmaxime
Zuständigkeiten
Örtliche Zuständigkeit
Instanzielle Zuständigkeit: Die Vierjahresregel
Das kriminelle Existenz-Minimum: Der Strafbefehl vom Amtsgericht
Beim Amtsgericht: Einzelrichter oder Schöffengericht? Die Zweijahresregel
Landgericht: Große Strafkammer oder Schwurgericht
Die wichtigste Norm: Der Straftatbestand
Rechtsmittel
Klugscheißerwissen

Der Verwaltungsrechtsweg

Alle Regeln
Unterhaltsamer als sein Ruf
Der Verwaltungsakt
Vorverfahren
Zuständigkeiten
Klage einreichen
Der Gerichtsbescheid
Die mündliche Verhandlung
Die wichtigste Norm: Die Ermächtigungsgrundlage
Rechtsmittel
Klugscheißerwissen

Das Alter

Alle Regeln
Ein Zitat
Rechte, bevor man lebt
Rechte vor der Geburt
Rechte vor der Zeugung
Rechte, wenn man lebt
Die Geburt
 1. Geburtstag
 5. Geburtstag
 6. Geburtstag
 7. Geburtstag
12. Geburtstag
13. Geburtstag
14. Geburtstag
15. Geburtstag
16. Geburtstag
18. Geburtstag
21. Geburtstag
25. Geburtstag
27. Geburtstag
30. Geburtstag
40. Geburtstag
Rechte am Lebensabend
55. Geburtstag
58. Geburtstag
60. Geburtstag
63. Geburtstag
65. Geburtstag
70. Geburtstag
Der Tod
70 Jahre nach Ihrem Tod
Klugscheißerwissen

Die Gesetzmäßigkeiten der Lüge

Alle Regeln
Lügen an sich

Lügen vor Gericht

Alle Regeln
Die falsche uneidliche Aussage
Die Eidesformel
Schweigen vor Gericht
Klugscheißerwissen

Lügen über andere

Alle Regeln
Das unwahre Trio
Die Beleidigung
Die üble Nachrede
Die Verleumdung
Die Blödheit
Klugscheißerwissen

Lügen gegenüber der Polizei

Alle Regeln
Herr Wachtmeister, was soll ich sagen?
Was sind Personalien?
Schriftliche Ladung zur Vernehmung
Klugscheißerwissen

Lügen in der Geschäftswelt

Alle Regeln
Wirtschaftlich sinnvolles Lügen
Das mentale Funkloch
Anfechtbarkeit wegen Täuschung oder Drohung
Der Herausgabeanspruch
Klugscheißerwissen

Die Lüge beim Vorstellungsgespräch

Alle Regeln
Die Arbeit
Klugscheißerwissen

Die Ehe

Alle Regeln
Der Hafen der Ehe
Warum heiraten?
Bis zum Hafentor
Der kürzest romantische Sachverhalt
Die Verlobung
Am Hafentor: Die Einreisevoraussetzungen
Die Einreisedokumente
Der Einreisetermin
Die Trauung
Im Hafen angekommen
Der Name
Die Haushaltsführung im Einvernehmen
Der Güterstand der Zugewinngemeinschaft
Verfügungen über das Vermögen als Ganzes
Erbansprüche
Klugscheißerwissen

Die Nachbarn

Alle Regeln
Nichts als Probleme mit den Leuten
Das europäische Haus
Piep-piep-piep, wir haben uns alle lieb
Was stört?
Wie stelle ich das ab?
Polizei und Ordnungsamt
Hilfe vom Gericht
Hilfe vom Vermieter
Klugscheißerwissen

Die Privatinsolvenz

Alle Regeln
Arme Künstler
Was ist das?
Die Alternative zur Fremdenlegion
Die Voraussetzungen
Zahlungsunfähigkeit
Weniger als 20 Gläubiger
Gescheiterte außergerichtliche Einigung
Eidesstattliche Versicherung
Die Schufa
Der Privatinsolvenzantrag
Die Wohlverhaltensphase
Die Restschuldbefreiung
Die Löschung des Schufa-Eintrags
Dauer
Klugscheißerwissen

Die Grundrechte

Alle Regeln
Grundsätzliches
Grundgesetz oder Verfassung?
Die einzelnen Grundrechte
Die Grenzen der Freiheit
Das Grundrecht
Die Schranke
Die Schranken-Schranke
Verwirkung von Grundrechten
Klugscheißerwissen

Die Verfassungsbeschwerde

Alle Regeln
»Ich geh bis nach Karlsruhe!«
Vor Gericht endlich mal rot sehen dürfen
Vor Gericht nicht nur recht, sondern Grundrecht ­bekommen
Wie legt man Verfassungsbeschwerde ein?
Klugscheißerwissen

Der Straftataufbau

Alle Regeln
Hinter Gittern
Der Tatbestand
Die Rechtswidrigkeit
Die Einwilligung
Die Notwehr
Der Notstand
Die Schuld
»Geht es jetzt endlich in den Knast?« Die Strafzumessung
Die Geldstrafe
Die Freiheitsstrafe
Klugscheißerwissen

Die Einstellung und der Deal

Alle Regeln
Die Wahrheit
Die Einstellung des Verfahrens
Der Deal
Klugscheißerwissen

Das blaue Kapitel – Alkohol und Strafrecht

Alle Regeln
Blau und Böse
Blau-Sein als Maßeinheit – die BAK
Blaue Grenzerfahrungen
Alkohol als Strafmilderungsgrund
Wenn Alkohol die Lösung ist, was war dann die Frage ?
Der Vollrausch
Die »alic«
Promillegrenzen zum Nachteil des Trinkenden
Alkohol als Strafgrund
Vorbestraft …
… und Lappen weg
Wann muss ich eigentlich blau sein?
Woher kommt der Ausdruck »blau sein«?
Klugscheißerwissen

Dank
Stichwortverzeichnis
Bildnachweis

Kommentare zum Buch

HWeV - Erratum
Lothar Söns am 16.02.2016

Gratulation zum Debutwerk! Lehrreich und amüsant zugleich, jetzt fühle mich endlich ganz als Halb-Klugscheißer:   Nämlich ein halbes Erratum im Abschnitt "1. Geburtstag": Mitnichten hat das BVerfG über Fug oder Unfug einer Familienphantasie geurteilt. Sondern in seinem Urteil mit salomonischer Weisheit lapidar festgestellt, dass unsere Volksvertreter sich manchmal für kompetenter geben als sie tatsächlich sind: "Dem Bundesgesetzgeber fehlt die Gesetzgebungskompetenz für das Betreuungsgeld" (Pressemitteilung vom 21.07.2015).   Erhellend im nachhinein auch, wie komplex ein besoffener Zustand sein kann; denn meine Komplikationen begannen immer erst am folgenden Morgen, soweit ich mich erinnere...   Informativ auch die Ausführungen zum "Betrug", denn solche geschäftlichen Fälle werden in TV-Shows leider doch meist nur nach privater Betrügerei gelöst...   Auf die nächste Hälfte des Wissens darf man gespannt sein!  

HWeV Karsten Dusse
Ingrid Stolper am 11.12.2015

Sehr unterhaltsam. witzig und spritzig geschrieben auch für Laien, wie ich es eine bin, verständlich. Aber vor allem ist es sehr informativ. Von mir gibt es dir volle Punktzahl. Ich wünsche mir weiter solche Bücher. Jetzt habe ich auch das Klugscheißerwissen. 

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