Gebrauchsanweisung für Tirol

Gebrauchsanweisung für Tirol

Taschenbuch
E-Book

€ 15,00 inkl. MwSt.

Blasmusik und Fensterln, Goldenes Dachl und Zugroaste

Von Landeck bis Lienz, Zillertal bis Kufstein: Bernd Schuchter, waschechter Tiroler, begibt sich jenseits der gängigen Werbeslogans auf die Suche nach dem Mythos seiner Heimat. Vorbei an Almwiesen und steilen Hängen zieht es ihn in die Universitätsstadt Innsbruck – seit dem Mittelalter wichtiger Knotenpunkt zwischen Nord und Süd. Er ergründet seine Landsleute, diese seltsamen Wesen, die so gerne schweigen und dabei stolz sind auf ihre Berge und tausend Kirchen, auf Krimiautoren wie Bernhard Aichner und Erfolgsunternehmen wie Swarovski. Und er geht selbstironisch den brisantesten Fragen nach: Kennen sich hier alle fünfhunderttausend Einwohner wirklich persönlich? Beginnen amouröse Abenteuer immer noch mit einer Leiter, die am Fenster der Angebeteten angelegt wird? Und was bewegt Jahr für Jahr Millionen von Menschen dazu, hier ihren Urlaub zu verbringen?

  • € 15,00 [D], € 15,50 [A]
  • Erschienen am 01.08.2017
  • 224 Seiten, Flexcover mit Klappen
  • ISBN: 978-3-492-27696-2
 
 

Leseprobe zu »Gebrauchsanweisung für Tirol«

Wo sind die Tiroler?

 

Tirol isch lei oans,

Isch a Landl a kloans,

Isch a schians, isch a feins,

Und dås Landl isch meins.

Tirol ist nur eines,

Ist ein Ländchen ein kleines,

Ist ein schönes, ist ein feines,

Und das Ländchen ist meines.

Inoffizielle Landeshymne Tirols, verfasst
von Reimmichl, d. i. Sebastian Rieger,
heute bekannt durch den Reimmichl-Kalender

 

Ich bin Tiroler.

Wenn ich meiner Mutter sage: »Ich gehe nach Deutschland« oder »Ich gehe nach Frankreich« oder »Ich gehe nach Schweden«, dann sagt sie nichts, sondern zuckt nur mit den Schultern. Das soll heißen, ich werde [...]

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Bernd Schuchter

Bernd Schuchter

Bernd Schuchter, 1977 geboren, Autor, Rezensent und Verleger, lebt mit seiner Familie in Innsbruck. Er ist Preisträger beim Prosapreis Brixen/Hall und beim Preis für künstlerisches Schaffen der Stadt Innsbruck. Zuletzt erschienen die Erzählung »Jene Dinge«, die Romane »Link und Lerke« sowie mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Rundschau Ausgabe Telfs (A)


»Als waschechter Tiroler versucht Schuchter auf eine lockere Art, die Bräuche des Landes für andere Europäer, Urlauber und Touristen verständlich zu machen. (...) Die Leser dürfen sich über einen kleinen, kompakten Einblick in die Lebensgewohnheiten und kulinarischen Spezialitäten der Tiroler freuen.«   

kultur.tirol.at


»Schuchter ist ein guter Beobachter, ein kundiger Erzähler und verfügt über die nötige Portion Selbstironie.«   

StadtBlatt Innsbruck (A)


»Bernd Schuchter erzählt mit Genauigkeit und Leichtigkeit über Tirol (…) Dabei erfährt man auf amüsante Weise, was Tirol zu dem macht, was es ist: Ein liebenswertes, stolzes und gleichzeitig kontroverses Land.«   

Wiener Zeitung (A)


»Bernd Schuchter, legt eine ›Gebrauchsanweisung für Tirol‹ vor, in welcher er ebenfalls in subjektiver Manier Phänomenen wie dem ›Kaspressknödelfaktor‹ oder der Trias ›Leder, Loden und Polyester‹ leserfreundlich auf der Spur ist und sich dabei weniger als klassischer Reise- denn mehr als kulturhistorischer Mentalitätsführer durch sein Heimatbundesland erweist.«    

reisebuecherwanderfuehrer.blogspot.de


»Schuchter nimmt seine Leser an die Hand, wird persönlich, wenn er aus seinem Tiroler Leben und seinen Erlebnissen erzählt, und er weiß unheimlich viel.«   

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