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Gebrauchsanweisung für SpanienGebrauchsanweisung für Spanien

Gebrauchsanweisung für Spanien

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Gebrauchsanweisung für Spanien — Inhalt

Eigentlich besteht Spanien aus vielen verschiedenen Spanien. Es spricht vier Sprachen, besitzt ungezählte Mentalitäten, liebt seine alte Schönheit und feiert die Moderne. Spanien ist unbegreiflich und kann nur über seine Geschichten erklärt werden: Sie handeln von Großzügigkeit und dunklen Erinnerungen, von Fußballlegenden und spanischen Brückentagen. Und natürlich muss auch von Stierkämpfen die Rede sein, vom Erbe der Franco-Zeit und spanischen Persönlichkeiten, von großen Malern und kleinen Tapas. Ebenso wie Paul Ingendaay werden Sie verzaubert sein von einem Spanien, das anders ist als das, was wir immer für Spanisch gehalten haben.

€ 15,00 [D], € 15,50 [A]
Erschienen am 15.09.2011
224 Seiten, Flexcover mit Klappen
ISBN 978-3-492-27609-2
€ 12,99 [D], € 12,99 [A]
Erschienen am 18.10.2011
224 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-95358-0

Leseprobe zu »Gebrauchsanweisung für Spanien«

Das Bikini Universum

Dieses Buch handelt von Verwunderungen und Verzauberungen, von Rätseln und Klischees. Seit es Werke über fremde Länder gibt, seien es Reiseberichte, gelehrte Abhandlungen oder Bücher wie dieses, kommt dem Augenpaar des Nichteingeweihten eine ehrenvolle Aufgabe zu. Denn hier ist die Ahnungslosigkeit des Ausländers ausnahmsweise von Vorteil: Sie erlaubt zu erkennen, was den Einheimischen nicht mehr auffällt. Und wenn man den ungetrübten Blick dann noch um ein paar Kenntnisse bereichert, könnte dabei, nun, nicht die Wahrheit [...]

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Das Bikini Universum

Dieses Buch handelt von Verwunderungen und Verzauberungen, von Rätseln und Klischees. Seit es Werke über fremde Länder gibt, seien es Reiseberichte, gelehrte Abhandlungen oder Bücher wie dieses, kommt dem Augenpaar des Nichteingeweihten eine ehrenvolle Aufgabe zu. Denn hier ist die Ahnungslosigkeit des Ausländers ausnahmsweise von Vorteil: Sie erlaubt zu erkennen, was den Einheimischen nicht mehr auffällt. Und wenn man den ungetrübten Blick dann noch um ein paar Kenntnisse bereichert, könnte dabei, nun, nicht die Wahrheit herauskommen, aber möglicherweise ein Bild, das die fremden Länder einander leichter erklärbar macht. Und was sich verstehen lässt, lässt sich eher mögen. Restlos erklärbar sind Spanien und die Spanier ohnehin nicht. Im Zweifelsfall habe ich eher Geschichten vertraut als stolzen Theorien.
Für eine Eigenschaft, die die Spanier sich selbst zuschreiben, den Neid, fand sich in diesem Buch nirgendwo ein Platz. Daher erwähne ich sie jetzt. Viele Spanier meinen, der Neid, la envidia, sei ein hervorstechendes Merkmal ihres Charakters. Ich bin froh darüber, dass ich das nicht bestätigen kann. Obwohl es mir zu denken gibt, dass die spanische Sprache zwischen gewöhnlichem Neid, envidia, und gesundem Neid, envidia sana, unterscheidet. Die erste Form bedeutet, dass man einem Menschen wirklich etwas neidet (und wegnehmen will), die zweite, dass man jemanden um etwas beneidet, das man ihm aber gönnt. Jetzt würde mich interessieren, auf welche kollektive Schwäche die Deutschen sich einigen könnten?
Viel mehr als vom Neid handelt dieses Buch von einer Eigenschaft, die sich hinter der Überschrift des ersten Kapitels verbirgt: der spanischen Großzügigkeit, la generosidad. Niemand wird empirisch ermitteln können, ob Großzügigkeit wirklich der markanteste Zug des spanischen Gemüts und spanischer Lebensart ist. Aber es steht außer Frage, dass Reisende der letzten zweihundert Jahre, aus welcher Kultur sie auch kommen mochten, von der Geberlaune der Einheimischen beeindruckt waren und sie beschrieben haben. Der amerikanische Schriftsteller William Gaddis, in dessen Roman Die Fälschung der Welt das Land tiefe Spuren hinterlassen hat, nannte diese Eigenschaft generosity of spirit, womit Geist, Gesinnung und Charakter gemeint waren. Die Formulierung ist nicht zu übertreffen. Sie enthält das Materielle und das Immaterielle, die Gesten der Gastlichkeit ebenso wie die Fähigkeit, sich die Nöte des anderen zu eigen zu machen, zu geben, zu teilen und über alldem die Zeit zu vergessen. Hinter der spanischen Großzügigkeit steht kein Kalkül.
Stellen wir uns eine junge Frau in Deutschland vor, die ein Ersatzteil für ihre Vespa braucht, sagen wir, ein Vorderlicht. Es handelt sich um ein älteres Modell, wie es heute nicht mehr hergestellt wird. Die junge Frau fährt mit ihrem Motorroller zur Vespa-Werkstatt, und der Händler sagt ihr: Nein, ein solches Licht führe er nicht, das kaufe niemand mehr. Wenn die junge Frau dem Händler nun antwortet, er solle bitte schön mal in seinem Lager nachschauen, ob er das Vorderlicht vielleicht nicht doch irgendwo …? »Hören Sie«, entgegnet der Händler gereizt, »ich kenne doch mein Lager!« Die junge Frau nickt und zieht von dannen. Sie bezweifelt nicht, dass der Händler sein Lager kennt. Es ist ein deutscher Händler.
Dieselbe junge Frau sucht ihr Ersatzteil in Spanien, sagen wir, in Madrid. Sie fährt mit ihrer Vespa zur Werkstatt und erkundigt sich. José, so nennen wir den jungen Mann im Hof, zuckt ratlos die Achseln. Er ruft Ramón, der hinzutritt und anerkennend die junge Frau und die schöne alte Vespa mustert. Dann schüttelt Ramón den Kopf. Er pfeift durch die Zähne, und Paco taucht auf. Aber auch Paco, der die Vespa ebenfalls bewundert, kann sich nicht erinnern, ein solches Vorderlicht – nicht kantig, sondern gerundet – im Lager gesehen zu haben. Man berät, bemitleidet die junge Frau, deren Suche bisher vergeblich war, lobt ihr Spanisch, lobt dann noch einmal die Vespa und ruft schließlich Julio. Und Julio erinnert sich an ein Vorderlicht, eines von den alten, gerundeten, das schon seit Ewigkeiten niemand haben will und das noch irgendwo im Lager herumliegen muss. Drei Minuten später hält er es triumphierend in der Hand, alle lachen, teuer ist das Vorderlicht auch nicht, weil es ja schon fast ausgemustert war.
Die erste Geschichte trägt sich wahrscheinlich täglich in dieser oder einer ähnlichen Form in Deutschland zu. Die zweite hat sich ziemlich genau so abgespielt – in Spanien. Man könnte sich nun fragen, was die vier Leute in der Madrider Werkstatt den ganzen Tag machen. Womöglich ist das Erstatzteillager in so fürchterlichem Zustand, dass man mindestens vier Leute braucht, um das Chaos in den Griff zu bekommen. Oder einer hat einen Freund mitgebracht, der gerade nichts Besseres zu tun hat und ebensogut in der Werkstatt herumtrödeln kann wie in seiner Bude. Kurz, der Charme des geschilderten Erlebnisses, der erfolgreichen Suche nach dem Vorderlicht, gründet wahrscheinlich auf einer gewissen Unordnung und Ineffizienz der Lagerhaltung.
Doch wie sehr man an der kleinen Geschichte auch herumdeutet, das Ergebnis bleibt davon unberührt. Die junge Frau mit der Vespa wird aus der Werkstatt nicht nur ein Vorderlicht (gerundet) mitnehmen, sondern auch einen sehr guten Eindruck, dem keine spätere Erfahrung etwas anhaben kann. Und das nicht etwa in der Provinz, sondern in der spanischen Hauptstadt. Sie wird die Madrilenen, die Spanier als solche loben und preisen. Bis sich im Laufe der nächsten Wochen die Frage stellt, ob sie gut beraten ist, ihr schönes altes Gefährt in Madrid überhaupt zu benutzen, denn der Verkehr auf den pockennarbigen Straßen ist lebensgefährlich.
So geht es dem Fremden auf Schritt und Tritt. Ständig sind Erfahrungen aller Art – beim Bäcker und beim Friseur, auf dem Spielplatz oder auf dem Finanzamt – miteinander zu verrechnen. Wer umweltbewusster Vegetarier ist, Fußball verabscheut, aber gern Fahrrad fährt, die Stille liebt und ohne Körnerbrot und reibungsloses Abfall-Recycling nicht leben will, dem kann man Spanien oder jedenfalls große Teile des Landes nicht ohne weiteres empfehlen. Wer dagegen Spaß am Gespräch und gutem Essen hat, den offenen Himmel mag, fehlende Systematik und etwas Anarchie nicht fürchtet, wer vielleicht alteuropäische oder gar katholische Neigungen hegt und es darüber hinaus schade findet, nachts zu schlafen …
Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass Spanien groß ist. Dafür ist es mit achtundvierzig Millionen Menschen ziemlich dünn besiedelt. Im Inneren gibt es riesige unbewohnte Flächen, Wüste, leere Hochplateaus, schroffe Bergketten, Ödland – und eine Menge Ruinen, verfallene Häuser und verlassene Dörfer. In den letzten sechzig Jahren haben verschiedene innerspanische Migrationsbewegungen das Gesicht des Landes drastisch verändert. Der britische Schriftsteller Gerald Brenan, der mit seinem Buch The Spanish Labyrinth (1943) eine faszinierende Außensicht der spanischen Gesellschaft zwischen 1874 und 1939 lieferte, hat die Dürre als das vorherrschende klimatische Element bezeichnet. Sie sei so verteilt, schreibt Brenan, »dass der schlechteste Boden die meisten Regenfälle bekommt, während der beste keinen Tropfen erhält«. Dank moderner Bewässerungstechniken spielt das heute keine so große Rolle mehr. Dennoch veröffentlichen die Zeitungen täglich den aktuellen Stand der Wasserreservoirs; mehrere regenarme Jahre hintereinander können verheerende Folgen haben.
Wer mit dem Auto durchs Land fährt, glaubt manchmal, in den Vereinigten Staaten zu sein, so weit dehnt sich der Himmel über der gähnend leeren Fläche. Selbst eine Fahrt auf der Nationalstraße von Madrid nach Saragossa vermittelt überwältigende Landschaftseindrücke, die ich metaphysisch nennen würde, wenn ich nicht wüsste, dass sich mancher Leser an die Stirn tippte. Was soll ich machen? Es ist das Gegenteil des Lieblich-Kultivierten, das die deutsche Seele so inbrünstig in Italien entdeckt. Das Herbe, oft Karge, jedenfalls Kraftvolle der spanischen Landschaften ist von Reisenden immer wieder beschrieben worden. Wer dafür empfänglich ist, verliebt sich in Spanien rettungs- und bedingungslos. Vieles davon ist auch heute noch zu entdecken, obwohl ein dank kräftiger EU-Zuwendungen ausgebautes Straßennetz manche pittoreske Holperstrecke planiert hat.
Dieses Buch wird in der Hauptsache nicht von dem handeln, was viele Millionen Deutsche Jahr für Jahr im Urlaub konsumieren, also weder von spanischen Stränden noch von Sangría und Diskotheken. Es wird auch nicht von den verbleibenden Ureinwohnern auf den Balearen handeln, die sich gegen die Invasion der Briten und besonders der Deutschen mit durchaus gemischtem Erfolg zur Wehr setzen. Ich glaube, die Besucher der einschlägigen Ferienorte mit ihren Bettenburgen und den deutschen Importwürstchen brauchen zur Erfüllung ihrer Wünsche keine Lektüre. Jedenfalls nicht diese.
Andererseits möchte ich bekennen, dass mich das Strandleben nicht weniger fasziniert als Sie. Deshalb gehört in das erste Kapitel, gleichsam programmatisch und zu Anfang, ein Gedenkblatt für den tapferen Spanier, der das Erblühen der Bikinikultur in finsteren Zeiten ermöglicht hat. Denn Pedro Zaragoza Orts, so sein voller Name, war ein Visionär, einer von jenen, den die Geschichte des menschlichen Fortschritts so gern übergeht, von dessen Leistung wir jedoch alle profitieren. In den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts sah der Bürgermeister eines idyllischen Fischerdörfchens namens Benidorm in der Provinz Alicante voraus, dass für eine Gegend mit schönen Stränden und 3400 Sonnenstunden im Jahr das Heil im geordneten Tourismus liegt. Also beschloss er, ihn zu ordnen. Der Staat, in dem er das tat, war Francos Spanien, und dessen Kräfte hatten zwar viel für Ordnung, aber weniger für Spaß und lose Sitten übrig.
Zaragozas erste Leistung bestand darin, sich nicht für die Weite, sondern für die Höhe zu entscheiden. 1956 wurde unter seiner Federführung ein Bebauungsplan beschlossen, 1963 hob Benidorm die Höhenbeschränkung bei Neubauten auf, und im Spät-Franquismus, zwischen 1965 und 1975, baute das Städtchen fast die Hälfte der heute existierenden Hoteltürme. Da hatte der 1922 geborene Zaragoza, der von 1950 bis 1967 die Geschicke des Ortes leitete, sein Amt schon wieder abgegeben, doch das Erbe wirkte fort. Heute werden in über dreihundert Wolkenkratzern jährlich rund fünf Millionen Touristen abgefertigt, und die Einwohnerzahl Benidorms erreicht im Hochsommer mehr als vierhunderttausend Menschen.
Dass dies nicht jedermanns Idee von Urlaub ist, liegt auf der Hand. Und deshalb ist – noch weit jenseits des deutschen »Ballermann«-Klischees aus Mallorca – kaum ein Ferienort auf der Welt so sehr mit Spott und Häme übergossen, kein Name auf vergleichbare Weise zum Synonym für Sand, Sonne und Saufen geworden wie Benidorm. Die Begründung dafür ist nicht allein in den strandhungrigen Menschenmassen (meist Spaniern oder Briten und nur zwei Prozent Deutschen) zu suchen, die jedes Jahr genau diesen und keinen anderen Punkt der Costa Blanca ansteuern, sondern vor allem in ihrer sozialen Herkunft. Denn hierhin schafft es jeder, der seinen Namen auf die gepunktete Linie der Kreditkartenquittung schreiben kann. Ein englischer Arbeiter braucht nur ins Reisebüro zu gehen und zu sagen: »Vier Personen, drei Wochen Sonne, Flug inklusive, was haben Sie da für unter siebenhundert Pfund?« Die Antwort kann nur lauten: Benidorm. Mehr als vierzig Prozent der Besucher bekennen, gäbe es Benidorm nicht, könnten sie sich keinen Urlaub leisten. Inzwischen hat der Ort, den manche als Sandkasten britischer Proleten schmähen, sogar die höheren Weihen von Urbanisten und Architekten erhalten, denn nirgendwo sonst wird so penibel Wasser recycelt. Benidorm kann also von sich behaupten, seine natürlichen Ressourcen für die größtmögliche Zahl von Menschen zu nutzen.
Mit mächtigen Gegnern, den Ideologen des Regimes und den Moralhütern der katholischen Kirche, nahm Zaragoza es auf, als er für die Strände seines Städtchens den zweiteiligen Badeanzug zuließ. Darauf drohte ihm die Exkommunikation. Der früheste Streiter für die Durchsetzung des Bikinis, so die gern erzählte Geschichte, schwang sich auf seine Vespa, fuhr die 450 Kilometer nach Madrid und erbat ein Gespräch mit Francisco Franco, um ihm seine Pläne für die touristische Erschließung Benidorms zu erläutern. Und er hatte Erfolg. »Im Interesse des Tourismus«, hieß es, solle der Bikini zugelassen werden. Das war 1959. Pedro Zaragoza krönte seine kulturhistorische Leistung mit einer Verordnung, welche die öffentliche Beleidigung von Bikiniträgerinnen unter Strafe stellte. Meine Leserinnen ! Denken Sie an ihn, der leider nicht mehr unter uns weilt, wenn Sie sich das nächste Mal in die spanische Sonne legen.
In der Zeitung war mal ein tiefer Satz über die spanische Gesellschaft zu lesen: Wer auf die Titelseiten der Klatschmagazine kommen will, hieß es da, schafft es am ehesten in Handschellen oder im Bikini. Und wie man es auch dreht und wendet, es stimmt. Als einmal die bekannte spanische Sängerin Isabel Pantoja wegen des Verdachts auf Geldwäsche und Korruption dem Haftrichter vorgeführt wurde, machte ihre Popularität einen großen Satz, und bei ihren nächsten Konzerten (die neunzigtausend Euro Kaution waren schnell bezahlt) zeigten ihr die Fans, dass sie hinter ihr stehen, und zwar voll. Es war ergreifend.
Mit dem Bikini geht es noch einfacher, aber nur bei denen, die es sich leisten können, von der Physis her. Jede Reflexion über den iberischen Zweiteiler muss sich, wenn die Bademodengründungsakte von Benidorm abgehakt ist, mit Ana Obregón befassen, einer nicht sehr wichtigen, dafür aber hochpopulären Schauspielerin und Fernsehpräsenz, die den Spaniern über viele Jahre hinweg das zuverlässigste Startsignal für den Beginn der Badesaison gegeben hat. Dann nämlich, wenn die Klatschmagazine ihr jährliches Bikini-Foto veröffentlichen. Man könnte sogar sagen, der Sommer habe erst angefangen, wenn Ana Obregón in Málaga die Fotografen versammelt und für ihr Bikini-Foto posiert hat. Im Juni 2011 sagte sie, wichtig für das Aussehen seien nicht »die Jahre des Lebens, sondern das Leben der Jahre«. Wie man an ihr selbst studieren kann: Auch mit Mitte fünfzig ist sie noch an vorderster Front zu finden und bleibt ein Ruhmesblatt für die plastische Chirurgie.

Paul Ingendaay

Über Paul Ingendaay

Biografie

Paul Ingendaay, geboren 1961 in Köln, lebte als Schriftsteller und Journalist lange in Madrid. 1997 erhielt er den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik, 2006 wurde er für sein Debüt »Warum du mich verlassen hast« mit dem Aspekte-Preis ausgezeichnet. Nach dem Roman »Die romantischen Jahre« und dem...

Pressestimmen

taz

Sogar die spanische Tageszeitung ›El Pais‹ ist begeistert von diesem Buch.

Ruhr Nachrichten

Funkelnder Humor und leidenschaftliche Sympathie.

Inhaltsangabe

Inahlt

Das Bikini-Universum

Feine Unterschiede: Ein Katalog

Meines Bruders Hüterin

Die Linsen auf dem Silberlöffel

Vier Wände für jeden

Willst du bei mir bleiben?

Feste des Lebens

Ein wahrhaft unzerknirschtes Land

Die Toten der anderen

Kampf dem Fußgänger

Unruhe im Baskenland

Anbetung der Berühmten

Hallo, Tony! Hallo, Silvio!

Die Wahrheiten des Herrn Fälkhöm

Hablamos español

Monteure der Meninas

Fußball als schöne Kunst

Toro bravo

Muslimische Exklave

und britische Anomalie

Rilke mit Entenbrust

Spanien in Büchern:

Empfehlungen zum Schluss

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