Lieferung innerhalb 2-3 Tage
Bezahlmöglichkeiten
Vorbestellung möglich
Blick ins Buch
Gebrauchsanweisung für die USAGebrauchsanweisung für die USAGebrauchsanweisung für die USA

Gebrauchsanweisung für die USA

Taschenbuch
€ 15,00
Taschenbuch
€ 15,00
E-Book
€ 12,99
€ 15,00 inkl. MwSt.
Lieferzeit 2-3 Werktage
Jetzt kaufen Im Buchshop Ihrer Wahl bestellen
Gratis-Lieferung ab 5,00 €
Geschenk-Service
Versand und Lieferbedingungen
€ 15,00 inkl. MwSt.
Vorbestellung möglich
Jetzt kaufen
Gratis-Lieferung ab 5,00 €
Geschenk-Service
Versand und Lieferbedingungen
€ 12,99 inkl. MwSt.
sofort lieferbar
Jetzt kaufen
Gratis-Lieferung ab 5,00 €
Geschenk-Service
Versand und Lieferbedingungen

Gebrauchsanweisung für die USA — Inhalt

Der Autor weiß, warum der amerikanische Traum vier Räder hat und was die Menschen zwischen Orlando und Seattle mit ihrer umwerfenden Freundlichkeit meinen. Wie die Amerikaner ihr grünes Bewusstsein entdeckten und weshalb man in dem Land, in dem Fast Food erfunden wurde, vor Biosupermärkten Schlange steht. Wieso die Sicherheitsbehörden Ihren Zeigefinger besser kennen als Sie selbst. Warum Fernsehen und Küche viel mehr zu bieten haben als gedacht. Wen die meisten US-Einwohner gern als Präsidentin sähen. Wie man drei Tage, drei Monate oder auch 30 Jahre in den USA überlebt – vom Einreiseformular über Restaurantquittungen bis zur Social Security Number, von Flirtversuchen am Strand von Santa Monica bis zur Wohnungssuche in Manhattan.

€ 15,00 [D], € 15,50 [A]
Erschienen am 15.09.2011
240 Seiten, Flexcover mit Klappen
ISBN 978-3-492-27611-5
€ 15,00 [D], € 15,50 [A]
Erscheint am 02.11.2018
240 Seiten, Flexcover mit Klappen
ISBN 978-3-492-27730-3
€ 12,99 [D], € 12,99 [A]
Erschienen am 05.10.2011
224 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-95359-7

Leseprobe zu »Gebrauchsanweisung für die USA«

Young Americans

Wie ich ein Amerikaner wurde. Oder: Warum Sie sofort einen Flug buchen sollten. Und was Sie vor der Abreise wissen müssen.

Als ich mir darüber klar wurde, dass ich mit 39 Jahren nach Amerika ziehen würde, kaufte ich mir bei iTunes das Lied »Young Americans« von David Bowie. »Ain’t there one damn song that can make me break down and cry?«, singt Bowie. In meinem Fall ist es genau dieser damn song. Wenn ich von meinen Deutschlandbesuchen zurückkehre und die Stewardess nicht aufpasst, höre ich ihn beim Landeanflug, und nur meine Ohrstöpsel [...]

weiterlesen

Young Americans

Wie ich ein Amerikaner wurde. Oder: Warum Sie sofort einen Flug buchen sollten. Und was Sie vor der Abreise wissen müssen.

Als ich mir darüber klar wurde, dass ich mit 39 Jahren nach Amerika ziehen würde, kaufte ich mir bei iTunes das Lied »Young Americans« von David Bowie. »Ain’t there one damn song that can make me break down and cry?«, singt Bowie. In meinem Fall ist es genau dieser damn song. Wenn ich von meinen Deutschlandbesuchen zurückkehre und die Stewardess nicht aufpasst, höre ich ihn beim Landeanflug, und nur meine Ohrstöpsel hindern die irritierten Sitznachbarn daran, sich nach dem Grund für meine Tränen zu erkundigen. Es ist die reine Freude, endlich wieder amerikanischen Boden betreten zu dürfen.
Wie jeder anständige Nachkriegsdeutsche bin ich mit einer ordentlichen Portion Antiamerikanismus aufgewachsen. Was für die Generation meiner Eltern der Vietnamkrieg, waren für meine der Nato-Doppelbeschluss und die Wahl Ronald Reagans zum Präsidenten. Natürlich glaubte ich in den 80ern nicht mehr, dass ein Leben im »real existierenden Sozialismus« erstrebenswert sein könnte, das hatten mir die Grenzkontrollen auf dem Weg zu unseren Verwandten in der DDR deutlich gemacht. Aber die USA waren in den Augen progressiver Teenager wie mir ein diffus bedrohliches Imperium, das den »Konsumwahn«, das »kommerzielle Hollywoodkino« und »Fast Food« hervorgebracht hatte und darüber hinaus das »Wettrüsten« betrieb, also mindestens den Atomkrieg, wenn nicht den Weltuntergang herbeiführen würde. Außerdem galten Amerikaner als ungebildet, denn Ronald Reagan war ja auch ein ehemaliger Schauspieler, und angeblich kein besonders guter. Natürlich hatte niemand, den ich kannte, je einen Film mit Ronald Reagan gesehen, aber diese Tatsache konnte das schroffe Urteil über sein Werk nicht mildern.
Schon damals deckten sich meine Vorurteile nicht ganz genau mit der Wirklichkeit, denn meine Familie hatte andere Erfahrungen gemacht. Mitte der 60er-Jahre – mein älterer Bruder war schon auf der Welt, ich noch nicht – zogen meine Eltern für ein Jahr in die USA. Ihren VW Käfer ließen sie aus Deutschland einschiffen, lebten erst in Columbus/Ohio, durchquerten dann das ganze Land und landeten schließlich in Berkeley, wo mein Vater an der UCB studierte. Ihr amerikanisches Jahr lieferte ein kulturelles Leitmotiv in unserem Familienleben. Meine Mutter erzählt heute noch stolz von der schon damals offenbar werdenden lebenspraktischen Begabung meines Bruders. In jedem Motel und jedem Restaurant schienen die Toilettenspülungen anders zu funktionieren. Der zweijährige Manuel jedoch war blitzschnell darin, mit ein paar Handgriffen rauszukriegen, wo er welchen Hebel in welche Richtung drehen oder drücken musste. Noch Jahrzehnte später bereitete mein Vater uns am Sonntagmorgen Spiegelei mit Speck und eine halbierte Grapefruit, die er mit einer Akribie filetierte, wie er sie in den amerikanischen Diners kennengelernt hatte. Und was meine Eltern auf ihrer Reise gesehen hatten, wurde immer wieder mit glänzenden Augen erzählt. Der Grand Canyon, die Muir Woods, das Death Valley, das waren schon früh mythische Orte in meinen Ohren. Es waren Orte, an denen meine Familie Abenteuer erlebt hatte und glücklich gewesen war. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: So ähnlich habe auch ich dieses Land erlebt. Die Möglichkeiten sind sicher nicht unbegrenzt, aber sie sind enorm. Ebenso wie die schiere Größe. Die Menschen sind, na ja, wie Menschen halt sind: fehlerhaft, manchmal nervig, aber in jedem Fall hochinteressant und liebenswert.
Eine liebesblinde Hymne auf die USA wird dieses Buch trotzdem nicht. Dieses Land ist voller Widersprüche. Es ist kindisch und brutal, provinziell und weltoffen, obszön reich und schockierend arm, egoistisch und gottesfürchtig, rücksichtslos und überwältigend freundlich. Ich kenne durchaus intelligente Menschen, die sich weigern, nach Amerika zu fahren, und ich kann verstehen, warum. Aus der Distanz lebt es sich leichter mit den eigenen Vorurteilen, diesseits des Atlantiks (aus Sicht des Deutschen) kann man sich dem brachialen und zauberhaften Charme dieses Landes leichter entziehen.
Als ich das erste Mal nach Berkeley kam, fühlte ich mich meinen Eltern sehr nah. Sie hatten beide den Krieg noch erlebt und waren in einem Deutschland aufgewachsen, das ihnen eng und beschränkt vorkam. Amerika war für sie zwar nicht das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Schließlich hatten sie einen kleinen Sohn und wollten auch gar nicht reich und berühmt werden. Aber sie sahen hier nicht nur ein Land, das einen sinnlosen Krieg am anderen Ende der Welt führte, sondern auch die Bürgerrechtsbewegung, die sich dagegen wehrte. Sie erlebten eine Kultur, in der ihnen das Atmen leichter fiel. Ich spazierte also über den Campus der University of California und blickte in die Februarsonne, die vom Pazifik aus die Hügel hinaufschien und sich vermutlich nicht sehr verändert hat, seitdem mein Bruder hier vom Campanile hinunterwackelte. Soweit ich das von Berkeley aus überschauen konnte, ist Amerika noch immer eines der grandiosesten Länder der Welt. Wer sich die USA ganz genau ansieht, der wird
a) von der Schönheit der Natur und Städte überwältigt,
b)sich unweigerlich in die Menschen hier verlieben: ihren blitzschnellen Humor, ihre praktische Intelligenz, ihre unendliche Neugier.

 

Es gibt ein paar kleinere Hürden, die man bei der Einreise überwinden muss. Eine Sprachbarriere gibt es jedoch nicht. Zugegeben: Im Vergleich zu Holländern, Schweden oder Deutschen sind die Amerikaner nicht besonders fremdsprachengewandt. Die meisten sprechen nur Englisch – und eventuell Russisch, Spanisch oder Mandarin, aber damit ist einem ja nicht unbedingt weitergeholfen. Wenn Sie sich nicht nur in New Yorker Galeristenkreisen aufhalten wollen, wo jeder mindestens noch zwei weitere Sprachen beherrscht, sondern das ganze Land erobern möchten, müssen Sie sich in dem Idiom der Eingeborenen verständigen können. Aber Englisch ist bekanntlich kinderleicht. Glaubt man deutschen Sprachwächtern, ist unser Deutsch ohnehin schon bedenklich überfremdet und anglisiert. Und ein paar Brocken hat jeder durch Popmusik, Internet oder Schulunterricht aufgeschnappt.
Die Amerikaner mögen zwar keine anderen Sprachen beherrschen, aber sie machen es auch dem Anfänger leicht. Während ja die Franzosen den Besucher schon bei der falschen Betonung des Wortes Croissant am liebsten zur Guillotine (oder zumindest bis zur Landesgrenze) führen würden. Bringen Sie ruhig Ihren albernen britischen Akzent aus der Schule mit, hier hat jeder irgendwie einen Dialekt. Und wenn Sie zum Beispiel nach Texas fahren, sollten Sie sich darauf einstellen, dass Sie einen irre gemütlich klingenden und komplett unverständlichen Sprachbrei zu hören kriegen. Entweder Sie haben sich da vorher mithilfe von untertitelten Südstaatenfilmen reingehört, oder Sie müssen jetzt schnell von Begriff sein. Aber keine Angst. Die Amerikaner haben die Erkenntnis im Blut, dass jeder Mensch ein Zugereister ist, denn sie sind ja selbst erst ein paar Hundert Jahre hier. Zumindest die überwiegende Mehrheit. Fast jeder Amerikaner kennt seine Herkunft und weiß, dass er zu einem Achtel Ire ist, seine Großmutter mütterlicherseits aus Kampanien stammte oder sich seine Vorfahren aus einem Dorf am Mittelrhein auf die Reise machten.
Als die Eltern meines Freundes Frank uns in New York besuchten, sprachen sie kein Wort Englisch. Eine Woche später hatte sich mein Schwiegervater mit dem Hausmeister aus dem Kosovo angefreundet, und die chinesische Verkäuferin bei Gracefully hielt jeden Morgen schon seinen Lieblingsbagel für ihn bereit. Auf die Frage, wie er das gemacht habe, grinste er nur. »Wenn wir nach Amerika kommen, werden wir Amerika«, schrieb Camilla Paglia. Was sind da schon ein paar fehlende Vokabeln ?
Außerdem sind die Amerikaner beinahe erschreckend höflich. Natürlich sind die Kellner hier auf das Trinkgeld angewiesen, natürlich ist nicht jedes Kompliment ein Heiratsantrag. Aber die alte Debatte, ob Freundlichkeit das Gegenteil von Ehrlichkeit ist, kann man hier vergessen, für ein paar Tage, für ein paar Wochen oder besser noch für den Rest des Lebens. Die paar entscheidenden Floskeln sind schnell gelernt, noch entscheidender aber ist die richtige Einstellung. Im Grunde gelten für ein gutes Auskommen mit Amerikanern die gleichen Regeln wie überall auf der Welt, trotzdem ist ein Besuch in den USA, richtig genutzt, wie ein Grundkurs im easy going: Gehen Sie auf Menschen zu. Stellen Sie Fragen. Freuen Sie sich über den Erfolg des anderen. Bezahlen Sie die nächste Runde. Loben Sie die Handtasche/die Uhr/das Auto. Und bevor Sie Ihre selbstverständlich vollkommen berechtigte Kritik an Außenpolitik, Schlaglöchern oder Ernährungsgewohnheiten äußern, überlegen Sie noch einmal kurz, ob es wirklich das Interessanteste ist, was Sie zu sagen haben.
Schon kurz nachdem ich in die USA gezogen war, wurden die Telefonate mit Freunden und Kollegen in Deutschland immer seltsamer. Oder zumindest schien es mir so. Die Gespräche begannen stets mit einer Eloge von Sorgen und Nöten. Klassischerweise angefangen mit dem schlechten Wetter. Und manchmal wurde mir fast vorwurfsvoll mitgeteilt, dass es mir ja immer gut gehe. Diese Welle an Negativität – gar nicht böse gemeint, einfach nur verinnerlicht – wurde mir mit jedem Tag suspekter. Ich gebe zu, mir ist es in Amerika auch oft genug passiert, dass ich auf die Frage »How are you?« mit einer umständlichen Erläuterung meiner verschiedenen Deadlines, der anfliegenden Erkältung und dem Problem der überheizten Wohnung geantwortet habe. Warum erzählt er das nicht seinem Psychiater? Oder seinem Hausmeister?, meinte ich dann im Gesicht meines Gegenübers lesen zu können.
Die passende Antwort auf »How are you?« (oder auch »How you doin’?« oder »What’s up?«) ist für den Neuankömmling eine Wissenschaft für sich. Wenn sie mir von einem Nachbarn auf der Straße gestellt wurde, überlegte ich noch, wie es mir eigentlich ging, als der schon zwanzig Meter (sixty feet) weiter war. Entscheidend ist zu begreifen, dass hier gar keine Frage gestellt wird. Im Regelfall kontert man schlicht »Good. How are you?«, erwartet ebenfalls keine Antwort und geht einfach zum Tagesgeschäft über: eine Packung Zigaretten verlangen, dem Taxifahrer die Adresse sagen, weitergehen. Wenn man sich differenzierter äußern will, muss man dem angeborenen amerikanischen Enthusiasmus Rechnung tragen. Folgende Varianten sollten entsprechend eingesetzt werden.
»Not bad« = Mein Psychiater kann mir auch nicht mehr helfen.
»Couldn’t be better« = Eigentlich mies, aber was soll’s.
»I’m good« = Mir geht es ganz normal.
»I’m great/very good« = Mir geht es gut.
Irgendwann habe ich beschlossen, mir die amerikanische Strategie anzueignen, dass man einfach nur behaupten muss, es gehe einem gut. Dann klappt es auch. Die deutsche Neigung zu Pessimismus und Grübelei ist ohnehin gut genug verankert.
Die bohrende Frage, ob aus der Unterhaltung mit Ihrem Gesprächspartner, also dem gefürchteten Small Talk, eine lebenslange Freundschaft wird, sollte man in Amerika ignorieren. Es sei denn, man hält es für Tiefsinn, bei einer Cocktailparty konzentriert aufs Bücherregal oder auf die Skyline zu starren. Es reicht ja, wenn man nach fünf Minuten oder Stunden auseinandergeht und sich während der gemeinsam verbrachten Zeit wohlgefühlt hat. Was dabei unbedingt hilft, ist die Fähigkeit, das Leben nicht zu schwer zu nehmen und im Zweifel darüber zu lachen.
Man wird die Amerikaner nie verstehen, und schon gar nicht ihre Politik, wenn man nicht ihr Grundbedürfnis nach dem akzeptiert, was sie »to have a good time« nennen. Die wahrscheinlich stärkste Waffe von Ronald Reagan oder auch George W. Bush war ihre Fähigkeit, eine Zufriedenheit zu vermitteln, die sich selbst nicht ganz ernst nimmt. Ein selbstironischer Spruch wiegt hier im Zweifel schwerer als ein mittelschwerer außenpolitischer Skandal. Nicht umsonst haben die Amerikaner die plattesten wie die raffiniertesten Comedys der Welt.

Adriano Sack

Über Adriano Sack

Biografie

Adriano Sack, geboren 1967 in Köln, Schriftsteller und Journalist, war Redakteur bei Tempo und kulturSpiegel, leitete das Kulturressort der Welt am Sonntag und war Chefredakteur des BMW Magazins. Seit Beginn der Neunziger bereist Adriano Sack die USA immer wieder ausgiebig; 2005 bis 2010 lebte er...

Inhaltsangabe

Inhalt

Young Americans

Wie ich ein Amerikaner wurde. Oder: Warum Sie sofort einen Flug buchen sollten. Und was Sie vor der Abreise wissen müssen.

Imagine Whirled Peace

Warum hier Eiscremefabrikanten John Lennon zitieren. Oder: Wie man Amerikanisch lernt.

Once Upon A Time in America

Wie ich John F. Kennedy verfiel. Oder: Warum die Amerikaner ihre kurze Geschichte meisterhaft erzählen können.

(Get Your Kicks On) Route 66

Wie der Tempomat zum Freund wurde. Oder: Warum der amerikanische Traum vier Räder hat ( mindestens ).

In The Future Everyone Will Be Famous For Fifteen Minutes

Wie ich im Chateau Marmont Robbie Williams übersah. Oder: Warum es hier viel mehr Stars gibt als im Rest der Welt. Und wie man mit ihnen umgeht.

Have A Nice Day

Warum ich mich hier permanent bedanke und entschuldige. Oder: Was Amerikaner mit ihrer Freundlichkeit wirklich meinen.

Over 2 Billion Meals Served

Wie ich lernte, die amerikanische Küche zu lieben. Oder: Warum sich im Mutterland des Fast Food vor Ökosupermärkten Schlangen bilden.

Catch Me If You Can

Warum die Einreisebehörde meinen rechten Zeigefinger besser kennt als ich selbst. Oder: Warum in den USA Paranoia der Normalzustand ist.

Into The Wild

Wovon ich auf meinem Bisonfell träume. Oder: Warum der Lockruf der Wildnis in Amerika besonders laut ist.

Be Sure To Wear Some Flowers In Your Hair

Wie der Anblick eines Busens mich mit dem amerikanischen Militarismus versöhnte. Oder: Warum die Alternativkultur in den USA so schwer totzukriegen ist.

Let’s Talk About Sex

Warum ich froh bin, dass mir das amerikanische Dating-System erspart blieb. Oder: Wie die Amerikaner Prüderie und Sexbesessenheit paaren.

Let’s Get Physical

Was ich von meinem Personal Trainer lernen musste. Oder: Warum die Amerikaner entweder doppelt so dick oder doppelt so stark wie wir Deutschen sind.

My Own Private Idaho

Wie ich Amerika immer wieder neu entdecke. Oder: Warum fünfzig Staaten nicht immer ein Ganzes ergeben.

Everything Is Illuminated

Wie meine Seele fast von einer Taxifahrerin gerettet wurde. Oder: Warum Gott ein Amerikaner ist.

Stay Tuned

Warum ich mich vor Fernsehserien in den USA fürchte. Oder: Über die völlig unterschätzte Qualität der amerikanischen Medien.

I Have A Dream

Wie mich Aretha Franklin ahnen ließ, was es heißt, schwarz zu sein. Oder: Warum die Rassentrennung in Amerika noch lange nicht vorbei ist.

Learning From Las Vegas

Wie ich auf dem » Markusplatz « den teuersten Martini meines Lebens trank. Oder: Warum die Zukunft der Städte in den USA erfunden wurde.

Money Makes The World Go Round

Wie mir eine Stretchlimousine die Schamesröte ins Gesicht trieb. Oder: Über den obszönen Reichtum mancher Amerikaner.

The Great Gatsby

Wie ich lernte, meine Calvin-Klein-Unterhosen zu lieben. Oder: Warum Amerikaner einfach immer gut gekleidet sind.

Doctor Feelgood

Wie ich vier Stunden in einem New Yorker Krankenhaus überlebte. Oder: Warum das amerikanische Gesundheitssystem besser ist als sein Ruf.

The Day After Tomorrow

Warum ich hier meinen Jutebeutel zu Hause lasse. Oder: Wie Amerika grün wird. Oder auch nicht.

Living In America

Warum ich nie wieder hier wegwollte. Oder: Wie die USA von der zweiten zur ersten Heimat werden können.

Kommentare zum Buch

Kommentieren Sie diesen Beitrag:
(* Pflichtfeld)
Kommentar senden