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Für die Sterne bestimmt (Lady Astronaut 2)

Mary Robinette Kowal
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Roman

„Interessanter, konsequent geschriebener Roman.“ - robots-and-dragons.de

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Für die Sterne bestimmt (Lady Astronaut 2) — Inhalt

1961 plant die Menschheit den ersten Flug zum roten Planeten. Elma York, die als „Lady Astronaut“ berühmt wurde, will daran teilnehmen, doch die Mission verlangt Opfer. Soll sie wirklich ihren Mann und die Chance, eine Familie zu gründen, hinter sich lassen, um Jahre im All zu verbringen? Und dann ist der Missionsleiter auch noch Colonel Parker, Elmas persönlicher Erzfeind, mit dem sie eine schwierige Vergangenheit verbindet. Die Herausforderungen sind groß, doch Elma setzt alles daran, ihren Traum zu verwirklichen – denn das Überleben der Menschheit hängt davon ab, dass der Sprung ins Weltall gelingt.

„So spannend wie ›Der Marsianer‹. Ein richtig großartiges Buch.“
ORF über „Die Berechnung der Sterne“

Mit dem zweiten Band „Für die Sterne bestimmt“ setzt Mary Robinette Kowal ihre preisgekrönte Alternativweltgeschichte fort, die mit „Die Berechnung der Sterne“ begann.

€ 18,00 [D], € 18,50 [A]
Erschienen am 27.10.2022
Übersetzt von: Judith C. Vogt
432 Seiten, Klappenbroschur
EAN 978-3-492-70734-3
Download Cover
€ 9,99 [D], € 9,99 [A]
Erschienen am 27.10.2022
Übersetzt von: Judith C. Vogt
432 Seiten, WMePub
EAN 978-3-492-60249-5
Download Cover
Mary Robinette Kowal

Über Mary Robinette Kowal

Biografie

Mary Robinette Kowal ist die Autorin der „The Glamourist Histories“-Reihe, des Romans „Ghost Talkers“ und der „Lady Astronaut“-Reihe. Sie ist Vorsitzende der Science Fiction & Fantasy Writers of America (SWFA), Teil des preisgekrönten Podcasts „Writing Excuses“ und erhielt bereits den Astounding...

Historischer Hintergrund zum Roman

Der Roman „Für die Sterne bestimmt“ ist der zweite Teil von Mary Robinette Kowals großer Alternativweltgeschichte, in der die Mathematikerin und Physikerin Elma York in den 1950er Jahren ihren großen Traum verwirklicht, Astronautin zu werden. Der erste Band, „Die Berechnung der Sterne“, erzählt, wie im Jahr 1952 ein Meteorit auf die Erde stürzt, der das Weltklima so stark aus dem Gleichgewicht bringt, dass die Menschheit dort auf lange Sicht nicht mehr überleben kann. Somit besteht die Notwendigkeit, weitaus größere Anstrengungen zu unternehmen, ein Raumfahrtprogramm auf die Beine zu stellen, als das in der Realität der Fall war. Von dieser großen Ausnahme abgesehen, basieren die Romane jedoch weitgehend auf tatsächlichen historischen Fakten. Nicht nur die Auszüge aus Zeitungsartikeln oder Radioberichten an den Kapitelanfängen sind zu einem Teil authentisch – auch die Situation der Frauen, die Karriere im Raumfahrtprogramm machen wollten, ist von wahren Begebenheiten inspiriert. 

Kowals Protagonistin Dr. Elma York ist Mathematikerin, Physikerin und Pilotin, was sie auf zwei Arten für das Raumfahrtprogramm prädestiniert: Zum einen verfügt sie als Pilotin während des Zweiten Weltkrieges über die ausreichende Praxiserfahrung im Steuern von Flugzeugen. Zum anderen arbeiteten Mathematikerinnen – wie auch Elma York – in den 1950er und 60er Jahren für die NASA als menschliche „Computer“, bevor es ausreichend leistungsfähige mechanische Computer gab bzw. bevor man diesen zutraute, die komplexen Berechnungen auszuführen, die für die Planung von Reisen in den Weltraum notwendig waren. Diese Tätigkeiten wurden in dieser Zeitperiode als minderwertig angesehen, und darum fast immer von Frauen – darunter viele Schwarze Frauen und Women of Color – im Hintergrund ausgeführt, während im Vordergrund männliche Ingenieure die Raketentechnik entwickelten und dabei auf der Arbeit der Frauen aufbauten. Die reale Geschichte einiger dieser Frauen wurde 2017 im Film „Hidden Figures“ auch auf der Kinoleinwand erzählt. Wo „Hidden Figures“ die wahre Geschichte der Mathematikerin Katherine Johnson thematisierte, hat Mary Robinette Kowal eine fiktive Protagonistin erschaffen, deren Lebenssituation durch ihr Weißsein und ihren privilegierten familiären Hintergrund eine deutlich bessere Startposition bietet, als sie Katherine Johnson hatte. 

Ursprünge in der tatsächlichen US-Geschichte hat auch Elma Yorks Tätigkeit als WASP, „Women Airforce Service Pilot“. Hierbei handelte es sich um eine real existierende, zivile Organisation, die Frauen während des Zweiten Weltkriegs als Testpilotinnen und für diverse weitere Dienste einsetzte, wie beispielsweise für Flugzeugüberführungen und Flugübungen. Auf diese Weise konnten mehr männliche Piloten für den Kampfeinsatz im Zweiten Weltkrieg freigestellt werden. Eine der ersten WASPs, Jackie Cochran, wird von Kowal in ihrem Nachwort zu „Die Berechnung der Sterne“ als Inspiration für Elma York genannt. Lange Zeit war wenig über die WASPs und ihren Beitrag zu den Kriegsanstrengungen bekannt, da die Unterlagen darüber unter Verschluss waren. In den letzten Jahren und Jahrzehnten erhielten sie jedoch mehr Anerkennung und 2009 verlieh der damalige US-Präsident Barack Obama ihnen eine Congressional Gold Medal. Generell dienten die WASPs Frauen überall als wichtige Inspiration dafür, Karrieren als Pilotinnen, auch bei kommerziellen Airlines, anzustreben. 

Eine weitere historische Persönlichkeit und Pilotin, die als reales Spiegelbild für Elma York fungiert, ist Jerrie Cobb. Cobb war zu jung, um Teil der WASPs zu werden, doch sie lernte das Fliegen schon in jungem Alter und brach mehrere Rekorde. Sie bestand im Rahmen des „Mercury 13“-Programms alle Astronautentests, denen auch die männlichen Astronauten sich unterziehen mussten. Das „Mercury 13“-Programm war allerdings kein offizielles Programm der NASA, sondern privat finanziert, und sein Hauptzweck war, herauszufinden, ob weibliche Körper auf die Tests genauso reagieren würden wie männliche. Auch wenn in der realen Welt keine der Kandidatinnen zur Astronautin wurde, so führte es doch zu wachsenden politischen Bestrebungen, Frauen in der NASA auch zum Astronautenprogramm zuzulassen. Es sollte jedoch noch viele Jahre dauern, bis tatsächlich die erste US-amerikanische Astronautin ins Weltall reiste (Sally Ride im Jahr 1983). 

Weitere Informationen über den historischen Hintergrund der Reihe und Mary Robinette Kowals Recherchen finden sich jeweils im historischen Nachwort der Romane. 

 

Pressestimmen
robots-and-dragons.de

„Interessanter, konsequent geschriebener Roman.“

The Verge

„Die Lady-Astronaut-Reihe mag in einer alternativen Vergangenheit spielen, aber es handelt sich um hochmoderne SF-Romane, die über unsere Gegenwart Bände sprechen.“

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