Eine vorläufige Theorie der Liebe

Roman

Erschienen am 10.03.2014
Übersetzt von: Eva Bonné
416 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-492-05517-8
€ 21,99 [D], € 22,70 [A]
Lieferzeit 3-4 Werktage

»Vaterlose Töchter, von Mutterliebe erdrückte Söhne, verführerische Exfrauen, großmäulige Schulabgänger – verdammt, dieses Buch hat was für jeden Leser!« Gary Shteyngart

Mit Mitte dreißig steht Neill Bassett jr. wieder ganz am Anfang. Seine Frau hat ihn abserviert, jetzt muss er sich auf Tennis-Abende für Singles einlassen, um wieder Anschluss zu finden. Auf der Haben-Seite seines Lebens steht nur das aberwitzig umfangreiche Tagebuch, das ihm sein Vater hinterlassen hat. Immerhin verschafft es ihm einen Job im Silicon Valley, wo er mit Hilfe der vielen persönlichen Einträge einen Computer entwickeln soll, der ein eigenes Bewusstsein hat. Während Neill nebenbei dem Grund für den Selbstmord seines Vater auf die Spur kommt und die Ehe seiner Eltern in völlig neuem Licht zu sehen beginnt, macht der Computer in Beziehungsfragen ebensolche Fortschritte wie Neill selber, der die schräge Wochenendbekanntschaft Rachel nie für voll genommen hat.

Leseprobe zu »Eine vorläufige Theorie der Liebe«

1

Vor ein paar Tagen hielten ein Feuerwehrauto und ein Krankenwagen vor meinem Wohnhaus auf dem Hügel südlich des Dolores Park. Mehrere Sanitäter stiegen aus, der Größte von ihnen hatte eine schwarze Trage mit roten Gurten und Schnallen dabei. Sie waren wegen des Nachbarn gekommen, der über mir wohnt, Fred, ein Trinker und Einsiedler, für den ich seltsamerweise eine gewisse Bewunderung hege. Nicht, dass ich mit ihm tauschen wollte. Er verbringt den Großteil seiner Zeit vor einem kleinen Flachbildfernseher, den er vor der Wand am hinteren Ende seines Küchentischs aufgestellt hat und [...]

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Scott Hutchins

Scott Hutchins

Scott Hutchins, Jahrgang 1974, war Truman Capote Stipendiat an der Stanford Universität und veröffentlichte eine Reihe von Erzählungen u.a. in Esquire, The New York Times und StoryQuarterly, bevor 2012 sein erster Roman erschien, »Eine vorläufige Theorie der Liebe«. Hutchins arbeitet zurzeit an der mehr ...

0 Buchblog Veröffentlicht am 24.03.2014 von Piper Verlag

Scott Hutchins über künstliche Intelligenz, San Francisco und das Silicon Valley

Ausgerechnet das Gespräch mit einem Computer bietet Neill Orientierung in seinem aus den Fugen geratenen Leben. Wie sind Sie auf das Thema “Künstliche Intelligenz” gekommen? Hat Ihre geographische Nähe zum Silicon Valley etwas damit zu tun? ...

Medien zu »Eine vorläufige Theorie der Liebe«

Rezensionen und Pressestimmen

Wiener Zeitung (A)


»Unterhaltsamer Debütroman über das Verhältnis Mensch-Technik und Liebe im digitalen Zeitalter geschrieben.«   

Kieler Nachrichten


»Sensibel und mit Humor erzählt, erweist sich seine Geschichte um Selbstfindung, Liebe und späte Vergebung nicht nur als beunruhigendes Denkmodell, sondern auch als äußerst unterhaltsame Lektüre.«   

Südkurier


»Ein nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Forschungen im Silicon Valley höchst aktuelles Buch, das vor allem von seiner Selbstironie lebt; und ein äußerst bemerkenswertes Debüt.«   

Badische Zeitung


»›Eine vorläufige Theorie der Liebe‹ regt zum Nachdenken und Philosophieren an und ist dabei ausgezeichnete Unterhaltung.«   

ORF Online


»Ein kluger, witziger Roman über das Menschsein und das Maschinesein.«   

buecherrezension.com


»Mit untrüglichem Auge für die Paradoxien des Lebens und angenehmem Humor führt dieser Roman vor Augen (...), was die menschliche Existenz im 21. Jahrhundert gefährdet. (...) Vielleicht wird man ›Eine vorläufige Theorie der Liebe‹ in einigen Jahren einen der definierenden Romane unseres Jahrzehnts nennen.«   

Tages-Anzeiger (CH)


»Hutchins Roman über künstliche Intelligenz ist intelligente Kunst: komisch, bitterernst und vergnüglich zu lesen.«   

Maxi


»Bewegend und einfühlsam.«   

Hamburger Morgenpost


»Ein nachdenklich stimmender, mit einer wohltuenden Leichtigkeit geschriebener, witziger Roman.«   

blog.literaturwelt.de


»Neill selbst weiß am Ende kaum noch, ob er mit einer Maschine chattet oder ob sein Vater in Form des Computers von den Toten auferstanden ist. Das ist zuweilen fast ein bisschen unheimlich.«   

Der Spiegel


»Dieser Roman stellt die Liebe ins Zentrum beim Versuch, das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine zu klären - denn erst die, wenn auch vorläufige, Theorie der Liebe, so Hutchins, mache aus dem Wust an Informationen aus dem Computer so etwas wie ein Wesen, mit so etwas wie einer Seele.«   

Regensburger Nachrichten


»Ein bezaubernder Roman, der für jeden Leser etwas zu bieten hat.«   

sf magazin


»Scott Hutchins schafft es mit seiner leichten, aufgeräumten und stets ein wenig traumverhangenen Sprache das Buch wie einen Trip wirken zu lassen.«   

Hamburger Abendblatt


»Das Romandebüt des Amerikaners Scott Hutchins (...) erreicht durch den ungeschönten Blick auf die emotionalen Defizite seines Helden Lebensnähe.«   

rezensionsseite.de


»Sprachlich und in der Dynamik der Beziehungen zwischen den Personen und zwischen Personen und ›der Maschine‹ ein unterhaltsam und anregend zu lesendes Buch.«   

uMag


»Mensch versus Menschlichkeit .(...) Szenarien, die allzu fern nicht wirken - die Frage bleibt: Utopie oder Dystopie?   

InStyle


»Warmherzig, offen, genial!«   

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