Eine Prise Sterne

Eine Prise Sterne

Roman

Hardcover
E-Book

€ 20,00 inkl. MwSt.

Von einem, der auszog, die Sterne vom Himmel zu holen

 

 

 

Hinauf zu den Sternen – davon träumte der Astronom Marc Heller schon seit der Kindheit. Nun, da ihm die Leitung des Paranal-Observatoriums in Chile zugesagt wird, kommt er seinem Traum ein Stück näher. Ausgelassen feiert er mit Freunden in Köln und trifft dort zufällig Anne, seine große Jugendliebe, wieder. Aber ihr ist nicht nach Feiern zumute, wurde sie doch gerade sitzen gelassen. Dabei ist es ihr größter Wunsch, eine Liebe zu finden, die bleibt – für immer. Und weil er Anne glücklich wissen will, fasst Marc einen Plan. Erstens: Den perfekten Mann für sie finden. Zweitens: Es wie Schicksal aussehen zu lassen, denn daran glaubt die junge Sommelière. Drittens: Anne soll nie erfahren, dass er dahintersteckt. Mit naturwissenschaftlichem Eifer macht sich Marc ans Werk, vergisst dabei aber, dass die Liebe unberechenbar ist. Und dass manches vielleicht doch vorherbestimmt ist ...

  • € 20,00 [D], € 20,60 [A]
  • Erschienen am 02.10.2017
  • 336 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • ISBN: 978-3-86612-429-5
 
 

Leseprobe zu »Eine Prise Sterne«

Prolog
Licht ist in fünf Minuten aus!«
»Ja, klar, Mama.«
»Nicht ja, klar, Mama! Ich mein’s ernst, Großer.«
»Ja, kla–« Marc grinste. »Ich mach’s aus. Versprochen.«
»Du schreibst morgen direkt in den ersten beiden Stunden eine Mathearbeit.«
»Weiß ich doch.«
»Und Schlaf ist so wichtig.«
»Ja, Mama.«
»Morgen kommst du wieder nicht aus dem Bett!«
»Wenn du noch länger in der Tür stehst, ganz bestimmt nicht.«
Marcs Mutter straffte den Körper. »Jetzt mal nicht frech werden.«
»Nein, Mama. Ich will nur schlafen, bin ganz müde.« Er rieb sich die Augen. Hoffentlich war das nicht zu dick aufgetragen.
»Ich guck [...]

mehr

Carsten Sebastian Henn

Carsten Sebastian Henn

Carsten Sebastian Henn, geboren 1973 in Köln, arbeitet als Schriftsteller, Weinjournalist und Restaurantkritiker. Er ist Chefredakteur des Gault & Millau WeinGuides sowie Redaktionsleiter Deutschland des Weinmagazins Vinum. In St. Aldegund an der Mosel besitzt er einen Steilstweinberg mit alten mehr ...

Veranstaltungen

Lesung und Gespräch: Am Samstag, 25. November 2017 in Pulheim
Carsten Sebastian Henn liest aus »Eine Prise Sterne« in Pulheim
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Martinushaus in Pulheim-Stommeln , Venloerstr. 546 , 50259 Pulheim

Weblinks

Kommentare zum Buch
1. Eine Mischung aus "Das Rosie-Projekt" und "Der Algorithmus der Liebe" - allerdings weniger humor- und gefühlvoll
Lena am 03.11.2017 - 18:50:24

Der passionierte Astronom Marc Heller trifft zufällig in Köln auf seine Freundin Anne Päffgen aus seiner Jugend wieder, für die er geschwärmt und nach der er sogar einen Kometen benannt hatte. Die Sommeliere im Sternerestaurant "Champagne Supernova" ist todunglücklich, wurde sie doch ausgerechnet an ihrem Kennenlerntag von ihrem Freund Dirk betrogen.   Marc möchte Anne wieder lächeln sehen und beschließt, ihr mit Hilfe der Sterne und seiner naturwissenschaftlichen Analyse den perfekten fürs Leben zu suchen. Durch einen Fragebogen, den er nach mehreren Pleiten schrittweise optimiert, versucht Marc rein aufgrund von Logik, Gesetzmäßigkeiten und deren Schlussfolgerungen den für Anne optimalen Partner zu finden.   Marc ist ein Nerd, der sich leidenschaftlich seiner Berufung, der Astronomie, widmet und sich deshalb auch erfolgreich für die Leitung des Paranal-Observatoriums in Chile empfohlen hat, der aber im Umgang mit Menschen sehr unbeholfen ist. Da Marc wenig empathisch und sozial inkompetent ist, Anne aber nichts von seinen Anstrengungen erfahren soll, sorgt er für die ein oder andere witzige Situation, wenn Anne "rein zufällig" auf den für sie ausgesuchten und vermeintlich perfekten Partner trifft.   Ich empfand den Roman insgesamt zu gewollt komisch, einzelne Begegnungen mehr albern als amüsant. Auch Annes Hobby als begeisterte Taubenfütterin oder Marcs Umgang mit dem Hummer, den er zu einem Haustier umfunktionierte, waren in dem Ausmaß nur bedingt komisch und zogen die Handlung ins Lächerliche. Darüber hinaus war mir die Beschreibung von Annes Arbeit als Sommelière mit dem Hintergrund wissen zu Champagner zu sehr in den Vordergrund gerückt., so dass diese Details den Roman unnötig in die Länge zogen und mich persönlich langweilten. Hierbei wurde sehr deutlich, dass der Autor Restaurantkritiker und als Winzer tätig ist und ich hatte den Eindruck, dass er einen Teil seines Fachwissens zum Thema Champagner zum Besten geben wollte.   "Eine Prise Sterne" bietet eine leichte Unterhaltung, traf aber nicht ganz meinen Humor und ist kein Roman, der mir länger im Gedächtnis bleiben wird. Das mag auch daran liegen, dass der Roman wenig Neues bot. So fühlte ich ich während des Lesens einerseits an "Das Rose-Projekt", nur weniger komisch, und andererseits an "Der Algorithmus der Liebe", nur mit weniger Gefühl, erinnert.   Als Wahl-Kölnerin fand ich dagegen interessant, dass der Schauplatz des Romans in der Domstadt ist und man durch die detaillierten Ortsbeschreibungen mitten im Geschehen ist. Diese Details hätte ich mir auch in Bezug auf eine tiefgründigere Charakterisierung der Protagonisten gewünscht. So blieb sowohl Marc als auch Anne sehr eindimensional. 

Kommentieren Sie diesen Beitrag:

(wird nicht angezeigt)

Das könnte Ihnen auch gefallen

404 Seite Email