Ein Winter voller Wunder

Ein Winter voller Wunder

Roman

Taschenbuch
E-Book

€ 10,00 inkl. MwSt.

Ich küss dich, wenn die Schneeflocken tanzen.

Als ihr Mann stirbt, ist Bea nach dreißig Jahren Ehe wieder allein. Für immer, so denkt sie. Ihren Schmerz bekämpft sie, indem sie sich in die Arbeit stürzt, und bald ist ihr Café bekannt für den besten Karottenkuchen von Sydney. Aber dann, kurz vor Weihnachten, lockt eine Brieffreundschaft Bea nach Schottland. Der glitzernde Lichterzauber und die tanzenden Schneeflocken führen sie unvermittelt zurück in die Vergangenheit und zu einer heimlichen Liebe – die sie vor langer Zeit zu vergessen versuchte.

  • € 10,00 [D], € 10,30 [A]
  • Erschienen am 02.10.2017
  • 336 Seiten, Broschur
  • Übersetzt von: Anja Mehrmann
  • ISBN: 978-3-492-31156-4
 
 

Leseprobe zu »Ein Winter voller Wunder«

Prolog

Bea stand im Licht des frühen Abends und ließ sich den warmen Wind von New South Wales durch das lange, graue Haar wehen. Es war der Jahreszeit entsprechend mild, und die Stadt strahlte etwas Erwartungsvolles aus. Für die Einwohner von Sydney galt: Je wärmer, desto besser, denn das erlaubte ihnen, alles zu genießen, was das Leben im Freien zu bieten hatte. Sie starrte auf das Wildschwein aus Bronze, das vor ihr stand; Il Porcellino starrte zurück, und ihre Finger zuckten in der Tasche ihres grasgrünen Leinenkittels. Pendler, die es kaum erwarten konnten, nach Hause zu kommen [...]

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Amanda Prowse

Amanda Prowse

Amanda Prowse kündigte vor fünf Jahren ihren Job als Unternehmensberaterin, um sich fortan nur noch dem Schreiben zu widmen. All ihre Bücher haben drei Dinge gemeinsam: Sie halten uns nachts davon ab, die Nachttischlampe auszuknipsen. Sie erzählen Geschichten, die mitten aus dem Leben gegriffen mehr ...

0 Buchblog Veröffentlicht am 18.12.2017 von Piper Verlag

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Kommentare zum Buch
1. Ein wundervolles Buch
Reading Books am 19.11.2017 - 10:42:35

Amanda Prowse ist für mich eine Autorin deren Bücher ich einfach lesen muss. Wo bei anderen Romanen auch der Klappentext wichtig ist, reicht hier der Autorenname. Sie ist für mich ein Garant für gute Geschichten, echte Figuren und ergreifende Schicksale. Nicht anders ist es auch jetzt in "Ein Winter voller Wunder".   Ich bin so froh, dass es endlich mal eine etwas in die Jahre gekommende Protagonistin gibt, die zudem noch ehrlich und ohne Klischees dargestellt wird. Figurprobleme werden von Prowse genauso selbstverständlich dargestellt wie leichte Selbstzweifel ihrer Figuren. Das macht die ganze Geschichte für mich persönlich noch greifbarer.   Der klare, einfache Schreibstil der Autorin macht es wie erwartet einfach in Buch und Handlung zu finden. Die Geschichte selbst hält den Leser danach gefangen. Dieses Buch kann man einfach nicht zur Seite legen. Es ist wie gewohnt großartig, Figuren und Handlung sind durchdacht und dank der realistischen Darstellung wirkt es mehr wie eine Darstellung tatsächlich lebender Personen als einer "erfundenen" Geschichte.   Wer Amanda Prowse und ihre Bücher noch nicht kennt, sollte dies unbedingt nachholen. "Ein Winter voller Wunder" ist für mich nicht unbedingt ihr bisher bestes Buch, doch es steht ihren anderen Romanen in Gefühl und Schicksal kaum nach. 

2. Zauberhafter Vorweihnachtsschmöker mit viel Herz - & auch Verstand ;)
Sagota am 11.11.2017 - 17:48:55

Als ihr Mann nach über 30 Ehejahren stirbt, stürzt sich Bea in die Arbeit in ihrem Café in einem Stadtteil von Sydney, wo sie von Kim und Tait, zwei wundervollen Mitarbeitern, unterstützt wird. Ihren Sohn Wyatt hingegen sieht sie eher selten; die beiden haben ein eher distanziertes Verhältnis. Als es jedoch Probleme in der Schule für die Enkelin Flora gibt, wendet sich Wyatt doch an seine Mutter und die Familie sorgt erst mal für Abstand zwischen der 13jährigen Flora und ihren Eltern Wyatt und Sarah. Bea freut sich sehr über den Besuch der Enkeltochter und die beiden kommen sich näher: Man kommt überein, dass Flora nicht mit den Eltern in den Weihnachtsurlaub fährt, stattdessen jedoch eine spontane Reise ins entfernte Schottland mit Bea antritt.... Diese Entscheidung entpuppt sich als die beste, die die Familie je treffen konnte, denn es gibt ein Geheimnis, dem sich Bea nach Jahrzehnten endlich stellt und die mit einer verlorenen Liebe zu tun hat, über die sie stets schwieg...   Dieser Roman, der mich wirklich bezaubern konnte, behandelt die Themen Konflikte in der Familie, Geheimnisse und ein spätes zweites Glück, die Pubertät und das Älterwerden, moralische Vorstellungen gegenüber unverheirateten jungen Müttern gestern und heute, den Neuanfang und einiges mehr: Amanda Prowse hat mit Bea, Flora, Wyatt, Sarah und auch Mr. Giraldi sehr authentische Figuren in dieser wunderschönen und hoffnungsstimmenden Geschichte geschaffen, die mir sehr sympathisch waren. Ihr Stil ist sehr gut zu lesen, flüssig und klar und die Charaktere sind in all ihren Facetten schillernd dargestellt: Die Probleme der Familie wirken sehr realistisch und die Handlung ist spannend, emotional und sehr in die Tiefe gehend. Es gibt einige sehr weise und lebenskluge, auch lebensbejahende Sätze zu entdecken, die mir gut gefallen haben und inhaltlich sehr stimmig waren, etwa   "Wenn die Zeit sie (Bea) etwas gelehrt hatte, dann, dass die Welt ein schönerer Ort war, wenn man weder Bedauern noch Groll im Herzen trug" (Zitat)   Auch das bestickte Tuch von 1850 aus St. Andrews und die Botschaft der Stickerin fand ich sehr schön: Die erste Romanhälfte ist in Australien, Sydney verortet und die zweite Hälfte - nachdem Bea und Flora aufbrachen, spielt in Schottland/Edinburgh oder auch "Auld Reekie". Bea ist in England aufgewachsen und erstmals seit Jahrzehnten wieder im Königreich: Edinburgh in der Vorweihnachtszeit mit seinem allein architektonischen Zauber und die Stimmung Beas und Floras ist in einer Art beschrieben, dass man selbst große Lust empfindet, vor Weihnachten noch in diese tolle Stadt zu reisen. Ein elektronischer Briefkontakt führte im Grunde nach Edinburgh, der als solcher ebenfalls einige (witzige) Überraschungen bereithält.   Fazit:   "Ein Winter voller Wunder" von Amanda Prowse ist gerade jetzt in der trüben und dunklen Jahreszeit ein zauberhafter, sehr positiver Frauen- und Liebesroman, der mich sehr gut unterhalten konnte und nie trivial war: Ein richtiger "Wohlfühlroman" mit dennoch wichtigen Botschaften, Mut im Leben zu haben und einen Neuanfang zu wagen, wenn er angezeigt ist - auch jenseits der 50 ;) Mit einer absoluten Leseempfehlung vergebe ich die volle Punktezahl und 5*. Vielen Dank an den Piper-Verlag fürs Veröffentlichen und Anja Mehrmann für die Übersetzung!   Einzelbeurteilung:   Schreibstil: 5/5 Charaktere: 5/5 Spannung: 4/5 Ende: 5/5 Cover: 5/5

3. Gib der Liebe eine zweite Chance
Marie's Salon du Livre am 16.10.2017 - 07:55:02

Bea ist sich bewusst, wie viel Glück sie hatte Peter zu begegnen. Alleinerziehend, ohne Familie und Freunde ist Peters Freundlichkeit und Liebe, wie ein Lichtstreifen am Ende des Tunnels. 27 Jahre sind sie ein glückliches Paar, wenn Peter auch weiß, dass er nicht Beas ganz große Liebe ist. Seine Liebe reicht für beide und auch für Wyatt, Beas Sohn. Als Peter stirbt, bleibt Bea alleine in Sydney zurück und kümmert sich um ihr gemeinsames Cafe. Die Arbeit lenkt sie von ihrem Schmerz ab und hindert sie auch daran, sich zu sehr an die schmerzliche Vergangenheit zu erinnern. Eines Tages flattert ganz altmodisch ein Brief per Post in Beas Haus. Darin erfährt sie von einem weltumspannenden Forum für außergewöhnliche Cafes. Der Schreiber sitzt in Edinburgh und mit Hilfe Flora, Beas 13jährige Enkelin beginnt ein elektronischer Schreibwechsel zwischen Alex und Bea. Wie es der Zufall will, beschließt sie ganz kurzfristig vor Weihnachten nach Schottland zu fliegen, um ein wenig vom Weihnachtszauber in Edinburgh zu erleben. Flora begleitet ihre Großmutter, in der Hoffnung, dass ein wenig Abstand von den Ereignissen in ihrer Schule ihr gut tun würde. So tauschen sie den australischen Sommer mit dem Winter in Schottland und Bea stellt sich in kleinen Schritten ihrer Vergangenheit.   Wie hat es mir gefallen?   Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Sobald Weihnachten vor der Tür steht, schießen die passenden Geschichten wie Pilze aus dem Boden. Normalerweise halte ich mich von der speziellen Lektüre fern, da ich mich nicht auf eine Jahreszeit, zum Lesen von Weihnachtsgeschichten, beschränke. Aber wer mich kennt und mir schon länger folgt, dass ich eine entscheidende Schwachstelle habe. Sobald Schottland erwähnt wird, bin ich ein leichtes Opfer. So auch dieses Mal, denn Edingburgh zur Weihnachtszeit ist ein Reisetraum, den ich mir noch erfüllen muss. Die Geschichte beginnt allerdings im heißen Australien. Bea stürzt sich nach dem Tod ihres Mannes Peter in die Arbeit. Ihr Cafe ist weiterhin sehr erfolgreich. Aber Bea leidet unter der Entfremdung zu ihrem Sohn Wyatt. Noch ist ihr dafür keine Lösung eingefallen. Als Flora, ihre Enkelin kurzfristig zu ihr kommt, erreicht sie ein Brief aus Schottland. Mit Floras Hilfe nimmt sie per eMail Kontakt mit dem Absender auf. Bea versucht Flora gute Tipps zu ihren schulischen Problemen zu geben und Flora zeigt ihr, wie sie richtig mit einem Laptop umgeht. Wie es der Zufall so will, gelangen die beiden nach Schottland und dort angekommen, ziehen die zwei los und erliegen dieser zauberhaften Stadt. Bea erzählt von ihrer ersten großen Liebe und ihre ungemein offenherzige Enkelin gibt ihr die Kraft sich ihren Erinnerungen zu stellen. Die Geschichte besticht vor allem durch die wundervollen Beschreibungen der Orte, egal ob in Australien oder Schottland. Ortstypische Leckereien lassen meinen Magen laut knurren. Zusammen mit den sympathischen Figuren, allen voran Bea ergibt sich ein Buch, das mich sofort in seinen Bann zog. Ein wenig Drama, Wertevorstellungen der 70iger Jahre, verlorene Familien und zweite Chancen haben mich auf guten Niveau unterhalten. Somit hat die Weihnachtssaison für mich begonnen.   Seite 273 "Bedingungslose Liebe lässt sich leicht behaupten, wenn sie niemals auf die Probe gestellt wurde."   www.mariessalondulivre.at

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