Die Summe unseres Glücks

Die Summe unseres Glücks

Roman

€ 11,00 inkl. MwSt.

Wie Frankreich wurde, was es ist.

»Nie war man derart glücklich gewesen, nie hatte man so sehr gehofft.« Tausende liegen sich auf der Place de la Bastille in den Armen, als François Mitterand die französischen Präsidentschaftswahlen gewinnt. Jetzt beginnt etwas Neues, denkt der 17-jährige Rodolphe, der in der Politik für seine Ideale eintreten will. Auch seine Freunde Paul, Benoît und Tanguy haben große Pläne. Als sie sich Jahre später wiedertreffen, blicken sie zurück. Rodolphe sitzt im Parlament und hat eine kluge Frau. Doch ist er glücklich? Haben sich seine Hoffnungen erfüllt – und die einer ganzen Nation? Ein großer Generationen- und Gesellschaftsroman.

  • € 11,00 [D], € 11,40 [A]
  • Erschienen am 01.09.2017
  • 640 Seiten, Broschur
  • Übersetzt von: Elsbeth Ranke
  • ISBN: 978-3-492-31132-8
 
 

Leseprobe zu »Die Summe unseres Glücks «

10. Mai 1981


Das Land war faktisch zweigeteilt.
Seit mehreren Monaten erging sich ganz Frankreich in wilden Beschimpfungen, Vermutungen und Prognosen ; Linke wie Rechte standen sich in Temperament und Böswilligkeit in nichts nach.
Ich, Paul Savidan, siebzehn Jahre und sieben Monate alt, hatte keine besonderen Erwartungen an diese Präsidentschaftswahlen. Selbst wenn ich hätte wählen dürfen, ich hätte mich niemals dieser todlangweiligen Übung unterzogen. Ich hielt mich fern von allem Politischen, wies es mit einer Art diffusem Ekel, einem vagen Misstrauen weit von mir. Es wäre mir [...]

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François Roux

François Roux

François Roux, geboren 1957, ist ein französischer Autor und Regisseur, dessen Filme auf internationalen Festivals mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Sein Roman »Die Summe unseres Glücks« wurde vom französischen Publikum und der Literaturkritik gleichermaßen euphorisch aufgenommen.

0 Buchblog Veröffentlicht am 10.12.2015 von Piper Verlag

François Roux über »Die Summe unseres Glücks«

François Roux erzählt von Illusionen und Wahrheiten, von Träumen und Kompromissen, von der Suche nach dem richtigen Platz in der Welt. In diesem »epischen Generationenroman und perfekten Pageturner« (Livres Hebdo) stellt François Roux die alte Frage nach dem gelungenen Leben neu - in einer Gesellschaft, in der das Streben nach Glück das höchste Gut ist.

Rezensionen und Pressestimmen

Bayern 2 Favoriten


»In ›Die Summe unseres Glücks‹ zeichnet der Autor ein aktuelles Bild der französischen Gesellschaft und zeichnet das Panorama einer ganzen Epoche, die bislang von der französischen Literatur ignoriert wurde.«   

Oberhessische Presse


»›Die Summe unseres Glücks‹ ist ein großartiger Generationenroman, der die Leser mit sprachlicher Brillanz und philosophischer Tiefe fesselt.«   

Saarländischer Rundfunk, Kulturradio


»Ein französischer Gesellschaftsroman neuen Typs – und ein literarischer Seismograph für die aktuelle Stimmung in unserem Nachbarland.«   

Aachener Zeitung


»Er spiegelt in den Lebenswegen der vier Freunde ganz unaufdringlich und darum um so überzeugender die radikalen Veränderungen, die sich in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik vollzogen haben. Die Zeiten ändern sich – ganz gewiss nicht immer zum Positiven. Aber die Suche nach dem Glück jedes Einzelnen von uns bleibt; davon erzählt François Roux. Großartig!«   

Kölner Stadtanzeiger


»eine psychologische Studie über eine lang währende Männerfreundschaft, die im Mantel eines Generationenromans daherkommt (...) eine Geschichte über individuelle Erfahrungen wie das Erwachsenwerden und persönliche Schicksalsschläge, aber ebenso über weltumfassende Entwicklungen wie die Globalisierung Aids und die Finanzkrise.«   

Weser Kurier


»Das Buch stellt die Frage, was Glück ist, ist toll geschrieben, spannend und unterhaltsam. Die perfekte Lektüre für lange Winterabende«   

Deutschlandfunk ›Büchermarkt‹


»François Roux' Roman über die Generation Mitterrand ist die Geschichte einer großen Desillusionierung - ein Al Fresco, das gesellschaftliche Ganze auf großer Leinwand..«   

Deutschlandfunk ›Büchermarkt‹


»Klug beobachtete, sehr differenzierte Charaktere - ein Buch, das man mit Spannung und Vergnügen liest«   

Nürnberger Zeitung


»Roux versteht es, das private Schicksal der vier Freunde mit der gesellschaftlich-politischen Entwicklung der französischen Republik zu verknüpfen. Und: Roux schreibt einfach wunderbar!«   

sandammeer.at


»ungezwungener, richtig unterhaltender Duktus, ein erzählerischer Tsunami, von dem man einfach mitgerissen wird.«   

St. Galler Tagblatt


»ein packendes Generationenporträt«   

Die Welt


»er leuchtet mit großer Genauigkeit Lebenswelten aus, in denen die Gesetze der schönen neuen Welt Gültigkeit haben und zum Verderben führen... Virtuos und eines Balzac würdig...«   

Westfälischer Anzeiger


»Roux versteht sich ebenso auf glatt fließende Wechsel der Perspektiven zwischen seinem Ich-Erzähler (Paul) und dem auktorialen wie auf eine pointierte, anschauliche Sprache.«   

booksection.de


»ungemeine Leichtigkeit und sprachliche Eleganz... im einen Augenblick Porträt einer Generation und im nächsten intimer Moment einer persönlichen Entwicklung.«   

Focus online


»François Roux hat in epischer Breite einen psychologisch tiefgründigen Roman über eine lang währende Männer-Freundschaft geschrieben. Er erzählt vom Erwachsenwerden und -sein der einzelnen Charaktere, vor allem aber vom gesellschaftlichen Wandel während der vergangenen drei Jahrzehnte in Westeuropa. Große Themen wie Aids oder Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung, Überkonsum, Globalisierung oder Finanzmarktkrise verwebt er geschickt mit den leiseren Dramen seiner vier fiktiven Helden (...) streckenweise spannend wie ein Wirtschaftskrimi...«   

Buchkritik.at


»François Roux ist ein höchst talentierter Vermittler von Stimmungen und hat ein Händchen für die Schilderung schwieriger und komplexer menschlicher Beziehungsmomente.«   

Siegessäule


»Die miteinander verwobenen, psychologisch extrem genauen Lebensgeschichten bauen eine solche Spannung auf, dass man eine Seite nach der anderen verschlingt.«   

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