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Die schönste Art, sein Herz zu verlierenDie schönste Art, sein Herz zu verlieren

Die schönste Art, sein Herz zu verlieren

Roman

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Die schönste Art, sein Herz zu verlieren — Inhalt

Madrid. Eine Literaturzeitschrift steht vor dem Ruin. Der steife Brite Atticus soll sich im Auftrag seines Vaters die Geschäfte abwickeln. Doch den fünf weiblichen Angestellten ist jedes Mittel recht, ihre Arbeitsplätze zu sichern. Und so ersinnen die fünf Damen eine List: Soléa, die Schönste von allen, soll den Engländer ablenken. Wenig später sitzt Atticus (gerüstet mit Unmengen von Earl-Grey-Tea) mit der schönen Soléa auf einem Gemüsekarren Richtung Andalusien. Dort warten angeblich hundert Liebesbriefe des Schriftstellers Federico García Lorca auf ihre Entdeckung.

€ 10,00 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 01.07.2016
Übersetzt von: Anja Rüdiger
368 Seiten, Broschur
EAN 978-3-492-30854-0
€ 8,99 [D], € 8,99 [A]
Erschienen am 16.02.2015
Übersetzt von: Anja Rüdiger
360 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-96540-8

Leseprobe zu »Die schönste Art, sein Herz zu verlieren«

1

Das Büro von Inspektor Manchego war kein Büro im eigentlichen Sinne. Es war eine Art Verschlag in einem großen Raum, der durch dünne Gipswände in mehrere kleine Parzellen unterteilt wurde, was sehr praktisch war, denn auf diese Weise konnte jeder seine eigene Collage aus Zeitungsausschnitten, Fotos, kurzen Nachrichten, Weihnachtsgrüßen, Polizeiberichten und Flyern von Take-away-Restaurants an der Wand befestigen. Die Aufteilung ließ einen unwillkürlich an Umkleidekabinen in Kaufhäusern denken, in denen man, weil diese Kabinen in der Regel nach oben [...]

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1

Das Büro von Inspektor Manchego war kein Büro im eigentlichen Sinne. Es war eine Art Verschlag in einem großen Raum, der durch dünne Gipswände in mehrere kleine Parzellen unterteilt wurde, was sehr praktisch war, denn auf diese Weise konnte jeder seine eigene Collage aus Zeitungsausschnitten, Fotos, kurzen Nachrichten, Weihnachtsgrüßen, Polizeiberichten und Flyern von Take-away-Restaurants an der Wand befestigen. Die Aufteilung ließ einen unwillkürlich an Umkleidekabinen in Kaufhäusern denken, in denen man, weil diese Kabinen in der Regel nach oben hin offen und somit auch nicht akustisch isoliert waren, manchmal unfreiwillig Zeuge indiskreter Äußerungen und Kommentare wurde, wenn beispielsweise weibliche Anatomie und zu enge Hosen sich nicht miteinander vereinbaren ließen. Doch in den kleinen Rechtecken dieses Büros ging es nicht (oder in den seltensten Fällen) um ästhetische Katastrophen, es ging um andere Dinge, die eher mit Gewalt oder Misshandlung zu tun hatten, mit Raubüberfällen an Bankautomaten oder Straßenschlägereien. Worte wie »Anzeige«, »Beschuldigung«, »Gerichtsprozess« und»Gefängnisstrafe« sprangen von einem Rechteck zum anderen wie die Flöhe in einer alten Matratze.

Auch der Inspektor hieß nicht wirklich Manchego (sein richtiger Name war Alonso Jandalillo), doch gab er sich gern der Vorstellung hin, Don Quijote zu ähneln, nicht nur wegen des gleichlautenden Vornamens, sondern auch wegen seiner unvergänglichen Taten. Und auch wenn es im Lebenslauf des Inspektors bisher keine nennenswerten Ereignisse gegeben hatte, konnte er der Verlockung nicht widerstehen, sich in den zwei oder drei größeren Einsätzen, an denen er teilgenommen hatte, das Pseudonym »Manchego« zuzulegen, obwohl er nicht einmal aus La Mancha stammte. Man-che-go – diese drei Silben klangen zusammen mit den Hintergrundgeräuschen des Walkie-Talkies einfach zu gut.

Da er trotz seines in letzter Zeit deutlich gewachsenen Bauchumfangs ein Mann der Tat war, beklagte sich Inspektor Manchego manchmal über die Büroarbeit, zu der er in dem Kommissariat in dem kleinen Viertel gezwungen war, in das man ihn versetzt hatte, als er fünfzig geworden war. Und auch wenn er eigentlich genug davon hatte, durch die Straßen von Madrid zu patrouillieren, so vermisste er doch diesen Adrenalinstoß, der ihn jedes Mal am Steuer seines Dienstwagens ereilt hatte, wenn er mit heulender Sirene laut und einschüchternd durchs Megafon gerufen hatte: »Machen Sie die Straße frei, der Lieferwagen vor uns, dies ist ein dringender Einsatz.«

Ja, diesen Adrenalinstoß hatte er geliebt!

Daher gab ihm die imposante Erscheinung von Marlow Craftsman, der da plötzlich mit seinem Dolmetscher Mr. Bestman in seinem drei Quadratmeter großen Domizil aufgetaucht war – beide im dunklen Tweedanzug mit Weste, Aktenkoffern aus schwarzem Leder, teuren Schuhen und grauen Mänteln –, die Hoffnung an seinen Beruf zurück, der ihn stets mit so großer Leidenschaft erfüllt hatte, auch wenn die meiste Zeit über eher unangenehme Dinge zu erledigen waren.

Er verspürte den Impuls, sich zu erheben, um die beiden Herren gebührend zu empfangen, konnte sich jedoch gerade noch zurückhalten. Ein Polizeiinspektor ist ein Geschäftsmann, erinnerte er sich, er schüttelt keine Hände, lächelt nicht, unterbricht nicht einmal die rhythmische Bearbeitung der Computertastatur. Er nimmt höchstens – als maximale Höflichkeitsbezeugung – die Zigarette aus dem Mund, streift die Asche am Aschenbecher ab, räuspert sich und sagt mit unbewegter Miene: »Nehmen Sie bitte Platz.« Dann, wenn sich die Augen der Besucher auf gleicher Höhe wie die eigenen befinden und dies die Möglichkeit eines einschüchternden Blicks von oben herab ausschließt, kann er ohne Eile den Kopf heben und fragen: »Was kann ich für Sie tun?«

Marlow Craftsman war, von den Fältchen um seine Mäuseaugen her zu schließen, etwa sechzig Jahre alt. Er war sehr hellhäutig – seine Gesichtsfarbe erinnerte Manchego an einen blassen gekochten Schinken –, und seine Lippen waren so schmal, dass sie mit einem Federstrich ins Gesicht gezeichnet schienen.

Der Dolmetscher war ein wenig jünger, seine Haut jedoch ebenso hell und rosa. Er hatte mehr Haare auf dem Kopf, und sie waren dunkler, grau meliert, und er trug eine Brille. »Erlauben Sie, dass ich Ihnen meinen Chef vorstelle«, sagte Bestman in einem grammatikalisch korrekten, ansonsten jedoch haarsträubenden Spanisch. »Mr. Marlow Craftsman von Craftsman & Co.«

Der Inspektor machte ein dummes Gesicht und zog die Augenbrauen hoch. So wie der Mann diesen Namen ausgesprochen hatte, so gewichtig und gefolgt von einem längeren Schweigen, wohl um das Echo seiner Stimme von den Gipswänden widerhallen zu lassen, hatte er es höchstwahrscheinlich mit einem Finanzmagnaten zu tun. Craftsman & Co klang nach Bank. Nach einer jener Banken, die seit mehr als hundertundfünfzig Jahren in der Hand derselben englischen Aristokratenfamilie lag. Denn es gab keinen Zweifel, dass diese beiden Subjekte Söhne des perfiden Albions waren; daher ihre Überheblichkeit und ihre Uhren der Marke Hamilton. Das war eine scharfe Beobachtung, für die Manchego sich später in Erinnerung an diese Szene rühmen würde.

»Aha«, entgegnete er ohne jeden weiteren Kommentar, da er absolut keine Ahnung hatte, was er mit diesem Namen anfangen sollte.

»Mr. Craftsman ist aus London hergekommen, um seinen Sohn, Atticus Craftsman, als vermisst zu melden. Da der letzte bekannte Wohnort des jungen Mr. Craftsman sich in der Calle del Alamillo Nummer 5 befand, hat Scotland Yard uns angewiesen, hier, in Ihrem Kommissariat, die nötigen Schritte einzuleiten, weil es das nächstliegende ist.«

»Scotland Yard hat Sie geschickt?«Das klang vielversprechend.

»Nicht direkt, Señor Jandalillo …«

»Inspektor Manchego«, unterbrach Manchego.

»Nicht direkt, Inspektor Manchego«, wiederholte der andere. »Wir wurden lediglich von dem dortigen Büro an Sie verwiesen.«

»Ich verstehe.«

»Es ist nämlich so, dass Mr. Atticus Craftsman seit einigen Monaten verschwunden ist. Er hat kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben. Das Letzte, was sein Vater von ihm gehört hat, war eine Nachricht auf dem Mobiltelefon, die er ihm am zehnten August hinterließ.«

»Und dürfte ich diese Nachricht einmal hören?«, fragte Manchego.

»Nun. Natürlich. Sie ist auf Englisch«, antwortete der Dolmetscher, während er seinen Aktenkoffer öffnete und ein Smartphone neuester Bauart herausnahm.

Er drückte auf mehrere Knöpfe, brachte das Telefon umständlich an das Ohr des Inspektors und hielt den Atem an, als der Apparat jetzt die Nachricht wiedergab. Inspektor Manchego hörte eine nasale Stimme, die ganz so klang, als sei der Sprechende erkältet, vor dem Hintergrund eines rhythmischen Geräuschs, einer Art Klagen oder Gebet, und dem Klang einer Gitarre. Natürlich verstand er nicht ein Wort von dem, was gesagt wurde, aber er erkannte sofort, dass es sich eindeutig nicht um einen Hilferuf handelte, da keinerlei Angst aus der Stimme herauszuhören war. Wieder einmal beglückwünschte der Inspektor sich zu seinen hervorragenden Ermittlerfähigkeiten. Dass er zu solch fortgeschrittener Stunde noch solchen Scharfsinn aufbrachte, war wirklich bemerkenswert.

»Was sagt er?«, fragte er dann. Er musste sich eingestehen, dass es von Vorteil sein könnte, die englische Sprache doch noch zu erlernen. »Er sagt wortwörtlich: ›Vater, du kannst das ruhig mir überlassen. Ich habe alles unter Kontrolle.‹«

Der Inspektor warf Mr. Craftsman automatisch einen inquisitorischen Blick zu. Der seinerseits richtete seine kleinen Äuglein direkt auf die des Inspektors.

»Und?«, fragte Manchego streng. »Was meint er damit? Verstehen Sie, worauf er sich bezieht?«

Der Dolmetscher übersetzte. Mr. Craftsman antwortete.

»Mein Chef sagt, dass sein Sohn sich wahrscheinlich auf den Auftrag bezieht, mit dem er ihn hier nach Madrid geschickt hat.«

Manchego lehnte sich zurück. Wie es aussah, lief es wohl doch auf das Übliche hinaus: eine hässliche Angelegenheit, in der es um Drogen ging oder darum, mit jemandem abzurechnen. »Mr. Craftsman«, begann er vorwurfsvoll. »Ist Ihr Sohn vielleicht in einen Drogenhandel verwickelt?«

»Nein, um Himmels willen!«, antwortete Bestman, ohne zu übersetzen. »Der junge Mr. Craftsman widmet sich, genau wie sein Vater, sein verstorbener Großvater und alle seine Vorfahren väterlicherseits seit dem siebzehnten Jahrhundert der verlegerischen Tätigkeit.«

»Ich verstehe«, sagte Manchego.

»Er ist ein angesehener, am Exeter College in Oxford ausgebildeter junger Mann mit herausragender akademischer Bildung und einem einwandfreien beruflichen Werdegang. Niemals war er in irgendeine undurchsichtige Angelegenheit welcher Art auch immer verwickelt. Er ist das Opfer, nicht der Verdächtige, verstehen Sie?«

Inspektor Manchego nahm einen tiefen Zug aus seiner Zigarette. Er hatte einen Schritt in die falsche Richtung getan, gewiss, doch es war nun einmal erforderlich – so erklärte er es den beiden Engländern –, absolut jeden möglichen Grund für ein Verschwinden in Erwägung zu ziehen, so unwahrscheinlich er auch sein mochte.

»Wir müssen die Möglichkeiten nacheinander ausschließen«, entschied er.

»Mr. Craftsman neigt zu der Annahme, dass es sich um eine Entführung handeln könnte«, erklärte der Dolmetscher.

»Wieso das?«, erkundigte sich Manchego. »Hat man sich mit einer Lösegeldforderung an Sie gewandt? Haben Sie einen Beweis dafür, dass der junge Mann gegen seinen Willen irgendwo festgehalten wird?«

»Zugegebenermaßen nein.«

»Also bleiben wir bei den Tatsachen und ergehen wir uns nicht in irgendwelchen Vermutungen, meine Herren.«

Es war wichtig, dass er diesem Engländer gegenüber seine Position wahrte, sagte sich Manchego. Er startete das Computerprogramm, das die Anzeigenformulare enthielt, öffnete ein neues Dokument und hackte »Fall Crashman« in die Tastatur, wobei er Crashman auf Drängen des Dolmetschers schließlich in Craftsman änderte. Dann schrieb er weiter:

Señor Marlow Craftsman meldet hiermit das Verschwinden seines Sohnes Atticus Craftsman, dreißig Jahre alt, ein Meter siebenundachtzig groß, von eher kräftigem Körperbau, blond, grüne Augen, leichtes Hinken aufgrund eines früheren Ruderunfalls …

Er hielt inne und runzelte die Stirn.

»Eines Ruderunfalls?«

»Richtig. Ein Riss der Achillessehne.«

Manchego stellte sich einen jungen Mann in einem Ruderboot auf der Themse vor. Einen muskulösen Rücken, breite Schultern, durchtrainierte Arme, aber … die Beine? Die brauchte man beim Rudern doch eigentlich gar nicht. Im Geiste notierte er: Gebrauch und Funktion der Beine beim Rudersport ergründen.

… wohnhaft unter der Adresse Calle del Alamillo 5 in Madrid. Die letzte Kontaktaufnahme seitens des Vermissten erfolgte am 10. August 2012, um acht Uhr abends nach Londoner Zeit.

Er hielt einen Moment inne. Zögerte. Dann tippte er den letzten Satz ein:

Es gibt keinen Hinweis darauf, dass eine Verbindung zum Drogenhandel besteht.

»Gut, meine Herren«, sagte er, nachdem er tief Luft geholt hatte. »Ich werde die Anzeige noch heute weiterleiten und gleich mit den Ermittlungen beginnen. Sie werden sehr bald wieder von mir hören.«

Er schickte sich an, aufzustehen, um die Männer zu verabschieden, doch als er sah, dass die beiden sitzen blieben, ließ auch er sich wieder in seinen Stuhl sinken.

Mr. Craftsman redete auf den Dolmetscher ein. Lange.

»Mein Chef wundert sich, dass Sie weiter nichts von uns wollen.«

Manchego hob eine Augenbraue. »Hier geht alles seinen gewohnten Gang. Die Formalitäten müssen eingehalten werden. Wir nehmen keine Zahlungen oder sonstige Arten von Zuwendungen entgegen, um den Gang der Dinge zu beschleunigen, das werden Sie sicher verstehen.«

»Aber wovon sprechen Sie?«, wunderte sich der Dolmetscher. »Wir meinen Dinge wie DNA-Proben, Fotografien des Opfers, Bankdaten, Telefonaufzeichnungen, das Kennzeichen des Wagens, den er fuhr, als er das letzte Mal gesehen wurde …«

Der Inspektor räusperte sich. Er wandte sich auf seinem Stuhl um. Und schlug zurück. »Dann haben Sie mir also die Tatsache verschwiegen, dass Señor Crashman einen Wagen fuhr, als er zum letzten Mal gesehen wurde.«

»Wir haben gar nichts verschwiegen«, protestierte Bestman. »Sie haben uns nicht danach gefragt.«

»Wollen Sie damit andeuten, dass ich meine Arbeit nicht korrekt erledige?«

»Natürlich nicht.«

»Also sagen Sie mir jetzt bitte alles, was Sie über den Fall wissen. Und ich weise Sie darauf hin, dass, sollte sich herausstellen, dass Sie mir irgendeine Information vorenthalten haben, Sie zum Objekt der Ermittlungen werden.«

Die beiden Engländer wechselten mit leiser Stimme ein paar Sätze. Anschließend öffneten sie ihre Aktenkoffer und nahmen jeder einen Ordner heraus, den sie auf dem Schreibtisch des Inspektors ablegten. Machego blickte mit Unbehagen auf die beiden Aktenordner. Es würde eine lange Nacht werden, dachte er frustriert; er würde wohl das gesamte Zeug lesen müssen, um die schriftliche Anzeige zu verfassen.

»Dieser Ordner enthält alle Angaben auf Englisch und der andere die Übersetzung ins Spanische«, erklärte der Dolmetscher.

»Gut.«

»Da wir nicht über eine DNA-Probe des jungen Mr. Craftsman verfügen«, setzte der Engländer hinzu, »wäre es vielleicht angebracht, dass Sie meinen Chef, seinen Vater, um eine solche bitten.«

Manchego kratzte sich im Nacken. In seinem ganzen Leben hatte er sich noch nicht in einer vergleichbaren Situation befunden.

»Bitte warten Sie einen Moment«, verkündete er gewichtig. Er stand auf und verließ eilig das Büro.

Er trat aus dem Haus, überquerte an der Ampel die Straße, ging in Adelinas Apotheke und bat um ein paar Wattestäbchen. Er bezahlte und kehrte ins Kommissariat zurück, wo die beiden Herren ihn in seinem Verschlag neugierig erwarteten. Dann sagte er: »Also, Señor Crashman, bitte öffnen Sie den Mund.«

 

Über Mamen Sánchez

Biografie

Mamen Sánchez, geboren 1971, studierte in ihrer Geburtsstadt Madrid Kommunikationswissenschaften, dann Literaturwissenschaften an der Pariser Sorbonne und an den Universitäten von London und Oxford. Heute ist sie die stellvertretende Chefredakteurin der spanischen Zeitschrift »Hola!« und...

Pressestimmen

ELLE

»Die Aufgabe, eine unrentable spanische Zeitschrift zu schließen, misslingt. Denn plötzlich befindet sich der britische Verlegersohn mit einer bildschönen Angestellten auf einem Gemüsekarren Richtung Andalusien – auf der Suche nach einer Truhe mit 100 Liebesbriefen von Federico García Lorca … Sonnige Feelgood-Lektüre mit Herz.«

FÜR SIE

»Eine Truhe mit verschollenen Liebesbriefen. Eine Frau, die einen Verlegersohn bezirzen soll, um die Schließung einer Zeitung abzuwenden. Romantik auf Umwegen: Die Spanierin Mamen Sánchez überzeugt mit einem Liebesroman voller Raffinesse.«

Madame

»Fantasievoll. Literaturkrimi und Liebeserklärung an Andalusien. Eine vergnügliche und anspruchsvolle Feelgood-Lektüre, die sich um die Jagd auf ein angeblich unentdecktes Werk von Federico García Lorca dreht. Letztlich kann nur einer das Liebes-und Lügengewirr entzerren: Hemingway!«

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