Die megascharfe Maus von Milo

Die megascharfe Maus von Milo

Vierundzwanzig neue Arbeiten des Herakles

Hardcover
E-Book

€ 14,99 inkl. MwSt.

Homer ist, wenn man trotzdem lacht!

Keine gute Zeit für Griechenland: Die Drachme verfällt, Troja droht, die Währungsunion zu verlassen, die Perser fordern den Peloponnes, um im Ferienparadies gemäß dem Gewohnheitsrecht des Stärkeren ihre Flotte zu stationieren, und jeden Tag gibt es ein Dutzend Erdbeben. Man hat das Gefühl, die Götter müssen verrückt sein, und das sind sie wohl auch. Außer Sklaven gibt es im ganzen Land nur eine einzige Person, die ohne Lohn ackert, angestellt vom skrupellosen König von Mykene. Der Name des Idioten: Herakles von Theben, ein trotz psychosomatischer Gebrechen liebenswerter Halbgott. Dieser hat nämlich aus Versehen seine Frau erschlagen und das folgende Urteil lautet: 24 Strafarbeiten, die zusammen 24 Jahre dauern sollen, obwohl einige, wie »Die megascharfe Maus von Milo ansprechen (nüchtern!) und ihr die Handy-Nummer abluchsen«, auf den ersten Blick nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Aber sie sollen ja auch ordentlich vor- und nachbereitet werden. Herakles macht sich an die Arbeit.

  • € 14,99 [D], € 15,50 [A]
  • Erschienen am 01.02.2016
  • 208 Seiten, Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-8270-1285-2
 
 

Leseprobe zu »Die megascharfe Maus von Milo«

»Ist doch die Zunge des Menschen gelenk und
an allerlei Reden reich, und endlos erstreckt
sich umher das Gefilde der Worte.« (Homer)

Dem Anämischen Löwen ein Bein stellen

 

Die erste Arbeit, die Eurystheus seinem Gratisknecht auftrug, hatte es gleich ordentlich in sich. »Eine harte Nuss«, wie Eichhörnchen und Mathematiker sie unisono kategorisieren würden. Der Einsatzort lag eine Wochenreise entfernt, was im Vergleich zu kommenden Arbeiten allerdings noch ein Katzensprung war.

 

Der Anämische Löwe war ein Riesenarschloch, nur traute sich das zwischen Olymp und Hades keiner auch nur [...]

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Uli Hannemann

Uli Hannemann

Uli Hannemann, geboren 1965 in Braunschweig, lebt als Autor in Berlin-Neukölln. Er ist Mitglied der Berliner Lesebühne »LSD - Liebe statt Drogen«.

Rezensionen und Pressestimmen

Neues Deutschland


»Ein Kosmos bevölkert von urwüchsigen Gestalten, beseelt von Eros und Thanatos, durchwebt von Intrigen und Gewalt, Obsession und purem Chaos – bei Hannemann fängt der Olymp gleich hinter Neukölln an. Die ebenso kurzweilige wie im Subtext bissige Lektüre wirft die Frage auf, ob Uli Hannemann seine Neuköllner Sicht auf die Welt von Ilias und Odyssee übertragen hat. Oder ob er nicht vielmehr Neukölln schon immer mit der Sicht des mythenbildenden Chronisten angeschaut hat. Hannemann – ein Neuköllner Homer? Das schriftstellernde antike Vorbild heißt in der Sagensatire übrigens – Humor.«   

bücher


»Der erfolgreiche Lesebühnenveteran, Autor und Satiriker Uli Hannemann hat wieder einmal zugeschlagen und entführt die Leser nun in seinem neuen Buch 'Die megascharfe Maus von Milo' von der Talsohle Neuköllns ins ebenso schräge antike Griechenland.«   

tip Berlin


»Neben einem Buch, das 'Die megascharfe Maus von Milo - Vierundzwanzig neue Arbeiten des Herakles' heißt, eigentlich jeder weitere Gag ein Auswärtsspiel hat.«   

weltexpress.de


»Nichtsnutziges Leserlein, du wirst während der Lektüre dein blaues Wunder erleben. Feingeist Hannemann schickt dich auf die gnadenlose Reise durch eben jene Mythen, denen du im Unterricht und vielleicht sogar im Studium immer zu entkommen trachtetest. Nun bekommst du es Janz Dicke hinter deine Ohren gebimmst. Das Buch ist gnadenlos lustig, ohne billig zu sein. Es biedert sich nicht an, es verzichtet auf Zitate berühmter Homers auf dem Klappentext, brilliert im schönen Rot, hat einen Schlüpper auf dem Buchrücken und lässt jeden aufgeklärten Menschen tief in den Nebel unvergleichlicher Freunde versinken. Kauf oder lauf!«   

XAVER stadtmagazin


»Wenn es dem gewieften Lesebühnen-Autor damit gelingen sollte, der Jugend Interesse an der Antike einzubimsen, dann hätte er damit seine eigene Heldentat vollbracht.«   

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