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Die Kunst des klaren DenkensDie Kunst des klaren Denkens

Die Kunst des klaren Denkens

Neuausgabe: komplett überarbeitet, mit großem Workbook-Teil

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Die Kunst des klaren Denkens — Inhalt

Jeder (Denk-)Fehler bietet eine Chance

Neuausgabe des Bestsellers: Komplett überarbeitet, neu gestaltet, mit großem Workbook-Teil und zahlreichen Illustrationen!

Unser Gehirn ist für das Leben als Jäger und Sammler optimiert. Heute leben wir in einer radikal anderen Welt. Das führt zu systematischen Denkfehlern – die verheerend sein können für unsere Finanzen, unsere Karriere, unser Glück. Rolf Dobelli nimmt die tückischsten „Denkfallen“ unter die Lupe, in die wir immer wieder tappen.

Und so erfahren wir

  • warum wir unser eigenes Wissen systematisch überschätzen (und andere für dümmer halten, als sie sind),
  • warum etwas nicht deshalb richtiger wird, weil Millionen von Menschen es für richtig halten,
  • warum wir Theorien nachhängen, selbst wenn sie nachweislich falsch sind.


Rolf Dobellis Texte sind sowohl inhaltlich ausgesprochen bereichernd als auch ein echtes Lesevergnügen

„Die Bücher des Schweizers Rolf Dobelli machen nicht nur klüger, sondern tatsächlich glücklicher. Das liegt an seinen angenehm unaufgeregten, profunden Ratschlägen.“
Denis Scheck, Tagesspiegel

„Rolf Dobellis Bücher habe ich nicht nur gelesen, sondern jedes Wort auf der Zunge zergehen lassen.“
Frank Elstner

€ 22,00 [D], € 22,70 [A]
Erschienen am 06.04.2020
400 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-492-05900-8
€ 4,99 [D], € 4,99 [A]
Erschienen am 06.04.2020
256 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-99670-9

Leseprobe zu „Die Kunst des klaren Denkens“

Vorwort

Angefangen hat alles an einem Abend im Herbst 2004. Auf Einladung des Verlegers Hubert Burda war ich nach München gereist, um an einem, wie es hieß, „ungezwungenen Austausch mit Intellektuellen“ teilzunehmen. Nie zuvor hatte ich mich als „Intellektueller“ wahrgenommen (ich habe BWL studiert und bin Unternehmer geworden – also das Gegenteil eines Intellektuellen), doch ich hatte zwei Romane veröffentlicht, und das genügte offenbar.

Am Tisch saß Nassim Nicholas Taleb, damals ein obskurer Wall-Street-Trader mit Hang zur Philosophie. Ich wurde ihm [...]

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Vorwort

Angefangen hat alles an einem Abend im Herbst 2004. Auf Einladung des Verlegers Hubert Burda war ich nach München gereist, um an einem, wie es hieß, „ungezwungenen Austausch mit Intellektuellen“ teilzunehmen. Nie zuvor hatte ich mich als „Intellektueller“ wahrgenommen (ich habe BWL studiert und bin Unternehmer geworden – also das Gegenteil eines Intellektuellen), doch ich hatte zwei Romane veröffentlicht, und das genügte offenbar.

Am Tisch saß Nassim Nicholas Taleb, damals ein obskurer Wall-Street-Trader mit Hang zur Philosophie. Ich wurde ihm vorgestellt als Kenner der englischen und schottischen Aufklärung – speziell David Hume. Man hatte mich ganz offensichtlich verwechselt. Ich sagte nichts, lächelte etwas unsicher in die Runde und ließ die so entstandene Pause als Beleg meiner enormen Philosophiekenntnisse wirken. Sofort zog Taleb einen freien Stuhl zu sich hin und hieß mich, die Sitzfläche tätschelnd, darauf Platz zu nehmen. Zum Glück schwenkte das Gespräch nach wenigen Sätzen von Hume zur Wall Street, wo ich wenigstens mithalten konnte. Wir amüsierten uns über die systematischen Fehler, die CEOs machten, ohne uns selbst auszunehmen. Wir redeten über die Tatsache, dass unwahrscheinliche Ereignisse rückblickend betrachtet viel wahrscheinlicher erscheinen. Wir lachten darüber, dass Anleger sich bei Kursen unter dem Einstandspreis kaum von ihren Aktien trennen können.

In der Folge schickte er mir Manuskriptseiten, die ich kommentierte, teilweise kritisierte, und die sich zum Weltbestseller Der Schwarze Schwan fügten. Das Buch katapultierte Taleb in die Liga der intellektuellen Weltstars. Mit wachsendem intellektuellem Hunger verschlang ich die „Heuristics-and-Biases“-Literatur. Parallel dazu verstärkte sich der Austausch mit einer Vielzahl von Leuten, die man als amerikanische Ostküsten-Intelligenzija bezeichnen könnte. Jahre später realisierte ich, dass ich neben meinem Job als Schriftsteller und Unternehmer ein veritables Studium der sozialen und kognitiven Psychologie absolviert hatte.

Denkfehler, so wie ich den Begriff hier verwende, sind systematische Abweichungen zur Rationalität, zum optimalen, logischen, vernünftigen Denken und Verhalten. Das Wort „systematisch“ ist wichtig, weil wir oft in dieselbe Richtung irren. Zum Beispiel kommt es viel häufiger vor, dass wir unser Wissen überschätzen, als dass wir es unterschätzen. Oder die Gefahr, etwas zu verlieren: Sie bringt uns viel schneller auf Trab als die Aussicht, etwas zu gewinnen. Ein Mathematiker würde von einer „asymmetrischen“ Verteilung unserer Denkfehler sprechen. Ein Glück: Die Asymmetrie macht die Fehler manchmal vorhersehbar.

Um das Vermögen, das ich im Lauf meiner schriftstellerischen und geschäftlichen Tätigkeit angehäuft hatte, nicht leichtfertig zu verspielen, begann ich, eine Liste der systematischen Denkfehler samt Notizen und persönlichen Anekdoten anzulegen. Ohne Absicht, diese jemals zu veröffentlichen. Ich tat dies ganz für mich allein. Bald merkte ich, dass mir diese Liste nicht nur im Bereich der Geldanlage von Nutzen war, sondern auch im Geschäfts- und Privatleben. Das Wissen um die Denkfehler machte mich ruhiger und besonnener: Ich erkannte meine eigenen Denkfallen frühzeitig und konnte ihnen ausweichen, bevor sie großen Schaden angerichtet hatten. Und ich verstand zum ersten Mal, wenn andere unvernünftig handelten, und konnte ihnen gewappnet begegnen – vielleicht sogar mit einem Vorteil. Aber vor allem war damit das Gespenst der Irrationalität gebannt – ich hatte Kategorien, Begriffe und Erklärungen zur Hand, um es zu verscheuchen. Blitz und Donner sind seit Benjamin Franklin nicht seltener, aber weniger angsteinflößend – und so geht es mir seither mit der eigenen Unvernunft.

Bald begannen sich Freunde, denen ich davon erzählte, für mein kleines Kompendium zu interessieren. Dieses Interesse führte zu einer wöchentlichen Kolumne in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in der Schweizer SonntagsZeitung und schließlich zu diesem Buch. Voilà. Sie halten es nun in der Hand – nicht Ihr Glück, so doch eine Versicherung gegen allzu großes selbst verschuldetes Unglück.

Ganz wichtig: Für die Neuausgabe hat das Buch einen Workbook-Teil mit Übungen zu jedem Denkfehler bekommen. Schauen Sie einmal nach: ab Seite 235!

Rolf Dobelli

 

1 The Survivorship Bias

Warum Sie Friedhöfe besuchen sollten

Egal, wo Reto hinschaut, überall sieht er Rockstars. Sie treten im Fernsehen auf, auf den Titelseiten der Illustrierten, in Konzertprogrammen und auf den Fan-Pages im Internet. Ihre Songs sind unüberhörbar – im Einkaufszentrum, auf der eigenen Playlist, im Fitnessstudio. Die Rockstars sind da. Es sind viele. Und sie haben Erfolg. Animiert vom Erfolg zahlloser Gitarrenhelden gründet Reto eine Band. Wird er es je schaffen? Die Wahrscheinlichkeit liegt eine Haaresbreite über null. Wie so viele wird er vermutlich auf dem Friedhof der gescheiterten Musiker landen. Diese Begräbnisstätte zählt 10.000-mal mehr Musiker als die Showbühne, doch kein Journalist interessiert sich für die Gescheiterten – mit Ausnahme der heruntergefallenen Stars. Dies macht den Friedhof für Außenstehende unsichtbar.

Survivorship Bias (deutsch etwa: Überlebensirrtum) bedeutet: Weil Erfolge größere Sichtbarkeit im Alltag erzeugen als Misserfolge, überschätzen Sie systematisch die Aussicht auf Erfolg. Als Außenstehender erliegen Sie (wie Reto) einer Illusion. Sie verkennen, wie verschwindend gering die Erfolgswahrscheinlichkeit ist. Hinter jedem erfolgreichen Schriftsteller verbergen sich 100 andere, deren Bücher sich nicht verkaufen. Und hinter jedem dieser wiederum 100, die keinen Verlag gefunden haben. Und hinter jedem dieser wiederum Hunderte mit einem angefangenen Manuskript in der Schublade. Wir aber hören nur von den Erfolgreichen und verkennen, wie unwahrscheinlich schriftstellerischer Erfolg ist. Dasselbe gilt für Fotografen, Unternehmer, Künstler, Sportler, Architekten, Nobelpreisträger, Fernsehmoderatoren und Schönheitsköniginnen. Die Medien haben kein Interesse, auf den Friedhöfen der Gescheiterten zu graben. Dafür sind sie auch nicht zuständig. Bedeutet: Diese Denkarbeit müssen Sie übernehmen, wenn Sie den Survivorship Bias entschärfen wollen.

Der Survivorship Bias wird Sie spätestens beim Thema Geld erwischen: Ein Freund gründet ein Start-up. Zum Kreis der potenziellen Investoren gehören auch Sie. Sie wittern die Chance: Das könnte die nächste Microsoft werden. Vielleicht haben Sie Glück. Wie sieht die Realität aus? Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass die Firma gar nicht erst aus den Startlöchern kommt. Das Nächstwahrscheinliche ist der Bankrott nach drei Jahren. Von den Firmen, die die ersten drei Jahre überleben, schrumpfen die meisten zu einem KMU mit weniger als zehn Angestellten. Fazit: Sie haben sich von der Medienpräsenz der erfolgreichen Firmen blenden lassen. Also keine Risiken eingehen? Nein. Aber tun Sie es mit dem Bewusstsein, dass der kleine Teufel Survivorship Bias die Wahrscheinlichkeiten wie ein geschliffenes Glas verzerrt.

Nehmen wir den Dow Jones. Er besteht aus lauter Überlebenden (Survivors). Nicht in einem Aktienindex vertreten sind nämlich die fehlgeschlagenen und klein gebliebenen Firmen – also die Mehrzahl. Ein Aktienindex ist nicht repräsentativ für die Wirtschaft eines Landes. So wie die Presse nicht repräsentativ über die Gesamtmenge der Musiker berichtet. Auch die Unmenge an Erfolgsbüchern und Erfolgstrainern sollte Sie skeptisch machen: Gescheiterte schreiben keine Bücher und geben keine Vorträge über ihr Scheitern.

Ganz heikel wird der Survivorship Bias, wenn Sie selbst Teil der „überlebenden“ Menge sind. Selbst wenn Ihr Erfolg auf purem Zufall basiert, werden Sie Gemeinsamkeiten mit anderen Erfolgreichen entdecken und diese zu „Erfolgsfaktoren“ erklären. Beim Besuch des Friedhofs der Gescheiterten (Personen, Firmen etc.) würden Sie allerdings feststellen, dass die vermeintlichen „Erfolgsfaktoren“ oft auch von diesen angewendet wurden.

Wenn genügend Wissenschaftler ein bestimmtes Phänomen untersuchen, wird es vorkommen, dass ein paar dieser Studien aus reinem Zufall heraus statistisch relevante Ergebnisse liefern – zum Beispiel über den Zusammenhang zwischen Rotweinkonsum und hoher Lebenserwartung. So erzielen diese (falschen) Studien sofort einen hohen Bekanntheitsgrad. Ein Survivorship Bias.

Doch genug Philosophie. Survivorship Bias bedeutet: Sie überschätzen systematisch die Erfolgswahrscheinlichkeit. Zur Gegensteuerung: Besuchen Sie möglichst oft die Grabstätten der einst vielversprechenden Projekte, Investments und Karrieren. Ein trauriger Spaziergang, aber ein gesunder.

 

2 The Swimmer’s Body Illusion

Ist Harvard eine gute oder schlechte Universität? Wir wissen es nicht

Als der Essayist und Börsenhändler Nassim Taleb den Entschluss fasste, etwas für seinen Körper zu tun, schaute er sich bei den verschiedensten Sportarten um. Die Jogger machten ihm einen dürren und unglücklichen Eindruck. Die Bodybuilder sahen breit und dümmlich aus. Die Radfahrer, ach, so beinschwer! Doch die Schwimmer gefielen ihm. Sie hatten diese gut gebauten, eleganten Körper. Also entschloss er sich, zweimal die Woche in das chlorhaltige Wasser des lokalen Schwimmbades zu steigen und richtig hart zu trainieren. Es dauerte eine ganze Weile, bis er merkte, dass er einer Illusion auf den Leim gekrochen war. Die professionellen Schwimmer haben diesen perfekten Körperbau nicht, weil sie ausgiebig trainieren. Es ist andersherum: Sie sind gute Schwimmer, weil sie so gebaut sind. Ihr Körperbau ist ein Selektionskriterium, nicht das Resultat ihrer Aktivitäten.

Weibliche Models machen Werbung für Kosmetika. So kommt manche Konsumentin auf den Gedanken, die Kosmetika würden einen verschönern. Doch es sind nicht die Kosmetika, die diese Frauen zu Models machen. Die Models sind zufälligerweise als schöne Menschen geboren, und nur deshalb kommen sie für die Kosmetikawerbung überhaupt erst infrage. Wie bei den Schwimmern ist hier die Schönheit ein Selektionskriterium, nicht ein Ergebnis.

Wann immer wir Selektionskriterium und Ergebnis vertauschen, sitzen wir der Swimmer’s Body („Körper des Schwimmers“) Illusion auf. Ohne diese Illusion würde die Hälfte der Werbung nicht funktionieren.

Aber es geht nicht nur um sexy Körper. Harvard hat den Ruf, eine Topuniversität zu sein. Viele höchst erfolgreiche Personen haben in Harvard studiert. Heißt das, dass Harvard eine gute Schule ist? Das wissen wir nicht. Vielleicht ist die Schule miserabel, aber sie rekrutiert die gescheitesten Studenten der ganzen Welt. Die Universität St. Gallen habe ich so erlebt. Ihr Ruf ist ausgezeichnet, aber der Unterricht (vor 20 Jahren) war medioker. Aus irgendwelchen Gründen – gute Selektion der Studenten, das Klima in dem engen Tal, das Kantinenessen? – ist trotz allem aus vielen Absolventen etwas geworden.

MBA-Kurse in aller Welt locken mit Einkommensstatistiken. Dem Interessenten wird vorgerechnet, dass ein MBA das Einkommen um durchschnittlich soundso viel Prozent steigert. Die einfache Rechnung soll aufzeigen, dass sich die horrenden Schulgebühren schon in kurzer Zeit bezahlt machen. Viele fallen darauf herein. Ich will den Schulen nicht unterstellen, dass sie die Statistiken getürkt haben. Und doch sind ihre Aussagen wertlos. Menschen, die keinen MBA anstreben, sind ganz anders gestrickt als Menschen, die einen MBA anstreben. Der spätere Einkommensunterschied hat tausend andere Gründe als das MBA-Diplom. Hier also wiederum die Swimmer’s Body Illusion: Auswahlkriterium wird mit Ergebnis verwechselt. Wenn Sie sich überlegen, eine Weiterbildung zu machen, suchen Sie sich bitte andere Gründe als Einkommenssteigerung.

Wenn ich glückliche Menschen frage, worin das Geheimnis ihres Glücks bestehe, höre ich oft Sätze wie: „Man muss das Glas halb voll statt halb leer sehen.“ Als könnten diese Menschen nicht akzeptieren, dass sie als glückliche Menschen geboren sind, und nun halt die Neigung haben, in allem das Positive zu sehen. Dass Glückseligkeit zum großen Teil angeboren ist und im Verlauf des Lebens konstant bleibt, wollen die Glücklichen nicht einsehen. Die Swimmer’s Body Illusion gibt es also auch als Selbstillusion. Wenn die Glücklichen dann noch Bücher schreiben, wird die Täuschung perfid.

Darum: Machen Sie von jetzt an einen weiten Bogen um Selbsthilfeliteratur. Sie ist zu 100 % von Menschen geschrieben, die eine natürliche Tendenz zum Glück besitzen. Nun verschleudern sie auf jeder Buchseite Tipps. Dass es Milliarden von Menschen gibt, bei denen diese Tipps nicht funktionieren, bleibt unbekannt – weil Unglückspilze keine Selbsthilfebücher schreiben.

Fazit: Überall, wo etwas Erstrebenswertes – stählerne Muskeln, Schönheit, höheres Einkommen, langes Leben, Aura, Glück – angepriesen wird, schauen Sie genau hin. Bevor Sie ins Schwimmbecken steigen, werfen Sie einen Blick in den Spiegel. Und seien Sie ehrlich mit sich.

Rolf Dobelli

Über Rolf Dobelli

Biografie

Rolf Dobelli, Jahrgang 1966, studierte Betriebswirtschaft und promovierte in Philosophie an der Universität St. Gallen. Er war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden den weltgrößten Verlag von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in...

Inhaltsangabe

Vorwort
                  

1 The Survivorship Bias: Warum Sie Friedhöfe besuchen sollten

2 The Swimmer’s Body Illusion: Ist Harvard eine gute oder schlechte Universität? Wir wissen es nicht

3 Der Overconfidence-Effekt: Warum Sie systematisch Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten überschätzen

4 Social Proof: Wenn Millionen von Menschen eine Dummheit behaupten, wird sie deswegen nicht zur Wahrheit

5 The Sunk Cost Fallacy: Warum Sie die Vergangenheit ignorieren sollten

6 Die Reziprozität: Warum Sie sich keinen Drink spendieren lassen sollten

7 The Confirmation Bias (Teil 1): Passen Sie auf, wenn das Wort „Spezialfall“ fällt

8 The Confirmation Bias (Teil 2): Murder your darlings

9 The Authority Bias: Warum Sie gegenüber Autoritäten respektlos sein sollten

10 Der Kontrasteffekt: Warum Sie Ihre Fotomodellfreundinnen zu Hause lassen sollten

11 The Availability Bias: Warum Sie lieber einen falschen Stadtplan als gar keinen verwenden

12 Die Es-wird-schlimmer-bevor-es-besser-kommt-Falle: Spricht jemand von einem „schmerzvollen Weg“, sollten Ihre Alarmglocken läuten

13 The Story Bias: Warum selbst die wahren Geschichten lügen

14 Der Rückschaufehler: Warum Sie ein Tagebuch schreiben sollten

15 Das Chauffeur-Wissen: Warum Sie Nachrichtensprecher nicht ernst nehmen dürfen

16 Die Kontrollillusion: Sie haben weniger unter Kontrolle, als Sie denken

17 Die Incentive-Superresponse-Tendenz: Warum Sie Ihren Anwalt nicht nach Aufwand  bezahlen sollten

18 Die Regression zur Mitte: Die zweifelhafte Leistung von Ärzten, Beratern, Coachs und Psychotherapeuten

19 Die Tragik der Allmende: Warum vernünftige Menschen nicht an die Vernunft appellieren

20 The Outcome Bias: Beurteilen Sie nie eine Entscheidung aufgrund des Ergebnisses

21 Das Auswahl-Paradox: Warum mehr weniger ist

22 The Liking Bias: Sie handeln unvernünftig, weil Sie geliebt werden wollen

23 Der Endowment-Effekt: Klammern Sie sich nicht an die Dinge

24 Das Wunder: Die Notwendigkeit unwahrscheinlicher Ereignisse

25 Groupthink: Warum Konsens gefährlich sein kann

26 The Neglect of Probability: Warum die Jackpots immer größer werden

27 The Zero-Risk Bias: Warum Sie für das Nullrisiko zu viel bezahlen

28 Der Knappheitsirrtum: Warum knappe Kekse besser schmecken

29 The Base-Rate Neglect: Wenn du in Wyoming Hufschläge hörst und schwarz-weiße Streifen siehst …

30 Der Spielerfehlschluss: Warum es keine ausgleichende Kraft des Schicksals gibt

31 Der Anker: Wie uns ein Glücksrad den Kopf verdreht

32 Die Induktion: Wie Sie Leute um ihre Millionen bringen

33 Die Verlustaversion: Warum uns böse Gesichter schneller auffallen als freundliche

34 Social Loafing: Warum Teams faul sind

35 Das exponentielle Wachstum: Warum ein gefaltetes Blatt unser Denken übersteigt

36 The Winner’s Curse: Wie viel würden Sie für einen Euro bezahlen? 

37 Der fundamentale Attributionsfehler: Fragen Sie nie einen Schriftsteller, ob der Roman autobiografisch sei 

38 Die falsche Kausalität: Warum Sie nicht an den Storch glauben sollten

39 The Halo Effect: Warum schöne Menschen leichter Karriere machen 

40 Die alternativen Pfade: Gratulation! Sie haben im Russisch Roulette gewonnen 

41 Die Prognoseillusion: Wie die Kristallkugel Ihren Blick verzerrt

42 The Conjunction Fallacy: Warum plausible Geschichten verführen können 

43 Framing: C’est le ton qui fait la musique

44 The Action Bias: Warum abwarten und nichtstun eine Qual ist 

45 The Omission Bias: Warum Sie entweder die Lösung sind – oder das Problem

46 The Self-Serving Bias: Warum Sie nie selber schuld sind 

47 The Hedonic Treadmill: Warum Sie Ihren Arbeitsweg kurz halten sollten 

48 Selection Bias und Self-Selection Bias: Staunen Sie nicht, dass es Sie gibt

49 The Association Bias: Warum Erfahrung manchmal dumm macht

50 Das Anfängerglück: Vorsicht, wenn zu Beginn alles gut läuft 

51 Die kognitive Dissonanz: Wie Sie mit kleinen Lügen Ihre Gefühle in Ordnung bringen

52 Hyperbolic Discounting: Carpe Diem – aber bitte nur am Sonntag

Nachwort 

Dank

Der Dobelli-Disclaimer

Stimmen zum Buch

 

Das Workbook

Auswertung

Ihre Top-Five-Denkfehler

Literatur
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