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Die Geschichte meiner Sexualität

Tobi Lakmaker
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Roman

Hardcover
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Die Geschichte meiner Sexualität — Inhalt

„Dieser Debütroman hat das Zeug dazu, ein Hit zu werden.“ NRC Handelsblad

„Das neue literarische Talent 2021“ Vogue

Eigentlich lag Sofie immer daneben. Bei den Jungs und bei den Mädchen, bei der richtigen Antwort und noch wichtiger: bei der richtigen Frage. Mit siebzehn plante sie ihre Solide Entjungferung mit Walter, die immerhin keine Enttäuschung war, aber doch irgendwie Wahnsinn. So Wahnsinn wie ein Flugzeugabsturz, überwältigend und nicht so richtig gut. Einige Jahre später hat sie es aufgegeben, die Frau zu werden, die andere in ihr sehen. Sie trägt die Haare raspelkurz, schwärmt für Jennifer, Muriel und Frida.

„Ein Debüt, wie man es selten erlebt. Die Entdeckung einer ganz eigenen Stimme, voller Bravour und Mumm!“ Ruth Joos, VPRO

Wie Sofie fast zum Star der lesbischen Community von Amsterdam wird, unter heftiger Verliebtheit leidet und doch darum ringt, andere nah an sich heranzulassen, davon erzählt Tobi Lakmaker in seinem gefeierten Debütroman. Mit charmant-dreistem Witz und hinreißender Zärtlichkeit schreibt er von den Räumen zwischen Weiblichkeit und Männlichkeit, von queerer, fluider und Trans-Identität – und davon, dass wahre Intimität dort beginnt, wo wir alle Kategorien vergessen.

„Wenn Sie mich fragen, stößt Lakmaker Sally Rooney vom Thron.“ Jozedien van Beek, De Standaard

„Beißend, witzig und manchmal traurig, mit einem Touch Salinger.“ De Morgen

€ 20,00 [D], € 20,60 [A]
Erschienen am 27.01.2022
Übersetzt von: Christina Brunnenkamp
224 Seiten, Hardcover
EAN 978-3-492-07142-0
Download Cover
€ 14,99 [D], € 14,99 [A]
Erschienen am 27.01.2022
Übersetzt von: Christina Brunnenkamp
224 Seiten, WMePub
EAN 978-3-492-60149-8
Download Cover
„Dieser Debütroman hat das Zeug dazu, ein Hit zu werden.“
NRC Handelsblad
„Lakmaker debütiert fulminant. Sie hat zu allem eine Meinung, übt ungeschminkt Kritik und hat keine Angst, sich offen und verletzlich zu zeigen.“
Het Parool
„Ein Debüt, wie man es selten erlebt. Die Entdeckung einer ganz eigenen Stimme, voller Bravour und Mumm!“
VPRO
„Wenn Sie mich fragen, stößt Lakmaker Sally Rooney vom Thron.“
De Standaard
„Eine vielversprechende Nachricht für die Literatur: Hier ist Lakmaker. Gewöhnen Sie sich dran.“
 De Standaard
„Lakmaker ist wie ein guter Freund, mit dem man stundenlang über Sex, Fußball und das Leben reden kann.“
De Volkskrant
„Diese Geschichte respektiert keinerlei Konventionen, stellt mit souveräner und sehr souveräner Ironie alles auf den Kopf, worauf sich die Leute einigen, und lässt einen nach Luft schnappen.“
Tzum
„Beißend, witzig und manchmal traurig, mit einem Touch Salinger.“
De Morgen
„Das beste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich habe laut gelacht und war zugleich berührt.“
Lize Spit
Tobi Lakmaker

Über Tobi Lakmaker

Biografie

Tobi Lakmaker, geboren 1994 in Amsterdam, hieß noch Sofie Lakmaker, als „Die Geschichte meiner Sexualität“ ihn in den Niederlanden zum Shootingstar machte. Die Vogue kürte ihn zum literarischen Talent 2021, die Filmrechte an seinem Debüt verkauften sich im Nu. Lakmaker schreibt Kolumnen für De...

„Eigentlich lag ich immer daneben. Neben den Jungs und neben den Mädchen, neben der richtigen Antwort und noch wichtiger: neben der richtigen Frage.“ Autor Tobi Lakmaker im Interview

Lieber Tobi, dein Debütroman ist im Februar 2021 in den Niederlanden erschienen, und damals hieß die Autorin noch Sofie Lakmaker. Was ist seither passiert?

Gar nicht so viel! Ich glaube nicht daran, dass sich das eigene Leben von Grund auf ändert, nur weil man sich für einen anderen Namen oder ein anderes Pronomen entscheidet. Meine Freundin hat ihren beiden Töchtern irgendwann gesagt, dass sie mich nicht mehr Sofie, sondern Tobi nennen sollen, weil ich den Eindruck hatte, mich mit diesem Namen wohler zu fühlen.

Wir dachten uns ein Spiel aus: Wer weiterhin Sofie sagt, zahlt 10 Cent. Innerhalb einer Woche nannten mich die drei Tobi, und es fühlte sich richtig an, obwohl es mich gleichzeitig verletzbarer machte. Das gab mir das nötige Selbstvertrauen, um mehr Menschen von meinem neuen Namen zu erzählen.

Der Roman handelt auch, aber nicht nur von Sexualität. Worum geht es noch? Und warum läuft am Ende doch alles bei diesem Thema zusammen?
Ein anderer, vielleicht sogar wahrhaftigerer Titel für mein Buch hätte Die Geschichte meiner Einsamkeit sein können. Der Roman handelt von einer heranwachsenden Frau, die sich zunächst als lesbisch und später als transgender versteht. Hinter oder neben den Genderfragen steht das Motiv des Scheiterns, insbesondere was Intimität betrifft – wobei die Probleme der Protagonistin natürlich damit zu tun haben, dass sie mit diesen Genderfragen ringt. Die Einsamkeit, die daraus resultiert, dürfte aber jeder und jede kennen.

Letztlich geht es in meinem Roman auch um Trauer – und ein klein wenig um Fußball.

Deine Protagonistin Sofie sagt an einer Stelle: „Eigentlich lag ich immer daneben. Neben den Jungs und neben den Mädchen, neben der richtigen Antwort und noch wichtiger: neben der richtigen Frage.“ Gibt es diese richtige Frage?

Ha, gute Frage! Die Geschichte setzt ein, als Sofie ungefähr 17 ist. Damals habe ich mich zu allen möglichen Dingen gezwungen, um eine attraktive Frau zu werden: lange Haare, Eyeliner, jede Menge Foundation. All das schien die einzig richtige Antwort auf eine Frage zu sein, die kein Mensch explizit aussprach und die doch jeder stellte. Im Rückblick hätte ich gern den Mut gehabt, diese Frage zu hinterfragen und zu kritisieren – und nicht mich selbst.

Die richtige Frage wäre offener gewesen, natürlich, weniger binär und vor allem: behutsamer und wohlwollender.

Welche Funktion hat der Humor in deinem Erzählen? Du sparst Schmerz und Scheitern nicht aus, und doch lacht man bei der Lektüre ständig laut auf.

Beim Schreiben habe ich selbst ganz schön viel gelacht. Es stimmt, dass die meisten Ereignisse in meinem Roman nicht unbedingt heiter sind. Aber manchmal lässt sich Schmerz am wirkungsvollsten durch Humor ausdrücken, gerade wenn auch Scham im Spiel ist. Das erlaubt es einem, eine Sache und ihr Gegenteil zu behaupten, wodurch man als Autor zumindest ein wenig geschützt ist, während man die intimsten und schmerzhaftesten Geschichten erzählt. Meine Intention war zudem, Humor in einer Weise mit Queerness zu verbinden, die wir so vielleicht noch nicht kennen – kein Humor, der auf Kosten von Queerness geht, sondern queerer Humor.
 

Pressestimmen
NRC Handelsblad

„Dieser Debütroman hat das Zeug dazu, ein Hit zu werden.“

Het Parool

„Lakmaker debütiert fulminant. Sie hat zu allem eine Meinung, übt ungeschminkt Kritik und hat keine Angst, sich offen und verletzlich zu zeigen.“

VPRO

„Ein Debüt, wie man es selten erlebt. Die Entdeckung einer ganz eigenen Stimme, voller Bravour und Mumm!“

De Standaard

„Wenn Sie mich fragen, stößt Lakmaker Sally Rooney vom Thron.“

 De Standaard

„Eine vielversprechende Nachricht für die Literatur: Hier ist Lakmaker. Gewöhnen Sie sich dran.“

De Volkskrant

„Lakmaker ist wie ein guter Freund, mit dem man stundenlang über Sex, Fußball und das Leben reden kann.“

Tzum

„Diese Geschichte respektiert keinerlei Konventionen, stellt mit souveräner und sehr souveräner Ironie alles auf den Kopf, worauf sich die Leute einigen, und lässt einen nach Luft schnappen.“

De Morgen

„Beißend, witzig und manchmal traurig, mit einem Touch Salinger.“

Lize Spit

„Das beste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich habe laut gelacht und war zugleich berührt.“

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