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Die Frau, die ich sein wollteDie Frau, die ich sein wollteDie Frau, die ich sein wollte

Die Frau, die ich sein wollte

Mein Leben

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Die Frau, die ich sein wollte — Inhalt

»Ich wollte ein Männerleben in einem Frauenkörper - und Männer jagen nun mal.« Diane von Fürstenberg

 

»Diane the Huntress« - Diane, die Jägerin: Ihr Spitzname stammt aus ihren wilden Jahren im New Yorker Studio 54. Diane Halfin wuchs in Brüssel als Tochter einer aus Griechenland stammenden Jüdin auf, die 1944 nach Auschwitz deportiert wurde und ihren Eltern schrieb, sie gehe »mit einem Lächeln«. Und so erzieht sie auch ihre Tochter: als Frau, die sich weigert, Opfer zu sein, und von ihrem Kind erwartet, dass es seine Chancen nutzt. Diane verinnerlicht dies und legt bis heute Wert auf ihre Unabhängigkeit. Ihre Ehe mit Eduard Egon Prinz zu Fürstenberg, an dessen Seite sie ein ausschweifendes Jetset-Leben führt und der Vater ihrer Kinder wird, währt nur zwei Jahre. Nach ihrer Scheidung entwirft sie Strickkleider und beginnt ihr eigenes Geschäft aufzubauen. 1973 bringt sie das berühmte Wickelkleid heraus, das sich als so stilbildend erweist, dass es heute im Metropolitan Museum of Art ausgestellt ist. Als eine der einflussreichsten Frauen ihrer Generation, die sich nach Rückschlägen stets neu erfand, wird sie zur Verkörperung des Prinzips, das die Mutter ihr mitgegeben hat: »Du trägst die Fahne der Freiheit.«

Erschienen am 19.10.2015
Übersetzer: Barbara Reitz, Gerlinde Schermer-Rauwolf
288 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-8270-1290-6
Erscheint am 04.09.2018
Übersetzer: Barbara Reitz, Gerlinde Schermer-Rauwolf
288 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-492-31281-3
Erschienen am 19.10.2015
Übersetzer: Barbara Reitz, Gerlinde Schermer-Rauwolf
288 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-8270-7831-5
»Ich möchte als Vorbild in Erinnerung bleiben. Seid, was ihr wollt - das ist meine Botschaft, für meine Kunden wie für meine Enkeltöchter.«
splendid
»In ihrer Autobiografie 'Die Frau, die ich sein wollte' erzählt sie nun von den Höhen und Tiefen ihres Lebens.«
My illu
»Sie war eine Socialite, lange bevor es diesen Status überhaupt gab, gehörte zum Park-Avenue-Adel von New York und drehte sich neben Bianca Jagger und Jerry Hall auf dem Dancefloor im Studio 54: Als die Designerin Diane von Fürstenberg Anfang der 70er-Jahre mit ihrem Wrap Dress eine Ikone schuf, wurde sie selbst eine.«
Interview Magazin
»Unprätentiös, lebensklug und elegant.«
moka-publishing.com
»1973 erfand sie das Wickelkleid – es kaschiert Pölsterchen und betont die Silhouette. Millionen Frauen kauften es, fast jeder Designer hat es heute im Programm. Nach Dianes Erfolg kamen Pleite, Eskapaden, Liebhaber, Krebs. Doch mit 50 startete sie noch einmal durch! In ihrer Autobiografie 'Die Frau, die ich sein wollte' erzählt sie davon.«
LISA
»Jetzt hat sie ihr turbulentes Leben in ihrem Buch 'Die Frau, die ich sein wollte' niedergeschrieben und möchte ihre Erfahrungen in Sachen Liebe und Erfolg weitergeben.«
CLOSER
»Ihre Biografie 'Die Frau, die ich sein wollte' liest sich so unterhaltsam wie ein Roman und sprüht nur so vor Lebensfreude.«
Laura
»Es gibt Frauen, die Menschen verstummen lassen, wenn sie einen Raum betreten. Designerin Diane von Fürstenberg ist so eine: charismatisch, unangepasst, erfolgreich. 1973 entwarf sie ihr legendäres Wickelkleid, das heute im Metropolitan Museum of Art hängt. Ebenso toll: ihre Biografie über ihr wildes Jetset-Leben, ihren pragmatischen Sinn für Mode und die Kraft, wieder aufzustehen.«
EMOTION
»Eine Frau die durch die Lebensweisheiten ihrer Mutter zu der Frau wurde, die sie sein wollte – und die Mut macht, an uns und unsere Träume zu glauben.«
von Frau zu Frau
»Sie ist Stil-Ikone, lebende Mode-Legende - und auch mit fast 70 immer noch ein 'It'-Girl: die Designerin Diane von Fürstenberg.«
ORF „Martinee am Sonntag“
»Glamourös und unterhaltsam geht’s in den Memoiren von Wrap Dress-Erfinderin und Jetset-Queen Diane von Fürstenberg zu.«
Cosmopolitan
»Die Erfinderin des Wickelkleids gibt Einblicke in ihr Leben, berufliche ebenso wie höchst persönliche.«
tina
»Die Modedesignerin Diane von Fürstenberg hat ihre Biografie geschrieben. Mit dem stern sprach sie über ihre Zeit als 'Jägerin', über Liebeskummer – und das Leben ihrer Mutter als Auschwitz-Überlebende.«
stern.de
»Stardesignerin, Autorin und Partygirl der Seventies. In dieser Zeit erfand Diane von Fürstenberg (68) das Wrap-Dress – und krempelte damit die Modewelt um. So viel zu den Fakten. Aber wie tickt eine der mächtigsten Frauen im Fashion-Business? Kleiner Einblick in Dianes Welt.«
GRAZIA
»In ihrer spannenden Autobiografie schildert sie Triumphe und Niederlagen ihres Glamour-Lebens zwischen den USA und Europa.«
MADAME
»Die Tochter zweier Holocaust-Überlebender wird zum It-Girl der Sechzigerjahre und eine Mode-Ikone: Diane von Fürstenbergs Leben ist wahrlich wie gemacht für eine Autobiografie. In 'Die Frau, die ich sein wollte' berichtet die 69-jährige amerikanische Designerin, wie sie es zu einer der bekanntesten ihres Metiers gebracht hat. So sinnlich, wie sie stellenweise erzählt, tickt sie auch in Sachen Mode: von Fürstenbergs berühmteste Erfindung, ein Wickelkleid aus Seidenjersey, heiss geliebt von Frauen wie Michelle Obama oder Kate Middleton, umarmt Frauenkörper seit Jahrzehnten.«
SonntagsZeitung
»Mit ihrem Buch will Fürstenberg junge Frauen inspirieren und ihnen folgendes mit auf den Weg geben: 'Du kannst die Frau sein, die du sein willst.'«
Abendzeitung München
»Mit 68 Jahren legt Designerin Diane von Fürstenberg ihre Autobiographie vor. […]. Das Leben dieser Frau ist wie ein Roman, ein Märchen eigentlich, und bevor ihr Hollywood zuvorkommt, hat von Fürstenberg ihre Geschichte schon mal selbst zu Papier gebracht.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»Diane von Fürstenberg hat Bikinis, Brillen, Taschen, Röcke, Parfüms, Bücher, Ketten gestaltet, ihr größtes Werk aber ist sie selbst. 'Die Frau, die ich sein wollte': Einen passenderen Titel hätte sie sich für ihre Autobiografie nicht aussuchen können.«
Der Tagesspiegel
»Sonntagslektüre.«
Madonna
»Diane von Fürstenberg ist mit ihrem Wickelkleid für jede Frau berühmt geworden. Nun sind ihre Memoiren erschienen, in denen sie vieles offenbart. Über Familie, Feminismus- und ihre Barfuß-Phase.«
welt.de
»Ein Phänomen: Mit fast 70 ist Diane von Fürstenberg bis heute die beste Botschafterin ihrer Marke – und das, obwohl ihre Entwürfe sich an Frauen richten, die vielleicht halb so alt sind wie sie. Was macht ihre Mode so interessant und vor allem: Warum ist diese Frau noch immer so faszinierend?«
zdf "aspekte"
»Von Fürstenberg hat viel zu erzählen, was man ja leider nicht von jedem behaupten kann, der seine Memoiren schreibt. Ihre heißen 'Die Frau, die ich sein wollte: Mein Leben' und sind im Berlin Verlag erschienen. Die Buchpremiere und einzige Lesung in Deutschland gab es am Mittwochabend in der autorenbuchhandlung am Savignyplatz.«
Berliner Zeitung
»Bewegende Biografie. Die erfolgreiche New Yorker Modedesignerin Diane von Fürstenberg erzählt von den Höhen und Tiefen ihres Lebens und wie sie von ihrer Mutter, einer Auschwitz-Überlebenden, geprägt wurde.«
bella
»Wer Spaß an Society hat, wird das Buch lieben.«
myself
»Die Frau, die ich sein wollte hat 288 Seiten, liegt gut in der Hand und passt perfekt zu allem anderen, was unter dem Siegel DvF in die Welt entlassen wird: Es ist unkompliziert, es atmet Lebensfreude und Vitalität, und es spricht von Luxus wie von Notwendigkeit«
LiteraturSpiegel
»Ihre Geburt: fast ein Wunder. Ihr Aufstieg zur Stardesignerin: eine Modelegende mit vielen Ups & downs. Jetzt erzählt sie selbst die Geschichte ihres Lebens.«
VOGUE
»Die Erfinderin des berühmten Wickelkleids hat die Höhen einer blühenden Firma erlebt, aber auch einen zweimaligen finanziellen Absturz, intensive Liebe und eine Krebserkrankung. Sie ist immer wieder mit Disziplin und dank ihrer guten Kontakte wie Phönix aus der Asche gestiegen.«
wlodarek-rezensionen.blogspot.de
»Diane von Fürstenberg erzählt in ihrem Buch nicht chronologisch, sondern anekdotisch. […]. Leitmotiv dieser Biografie ist Fürstenbergs Mahnung zur Eigenverantwortung.«
Berner Zeitung
»In 'Die Frau, die ich sein wollte' erzählt Diane von Fürstenberg, wie sie das Wickelkleid erfand und wie ihre Mutter, eine Auschwitz-Überlebende, ihr Leben prägte.«
ZEITmagazin
»Die Autobiografie von Diane von Fürstenberg hat etwas von einem angenehm parfümierten Märchen: Tochter zweier Holocaust-Überlebender wird Jetset- und Modeikone.«
Grazia
»Diane von Fürstenberg war das It-Girl der sechziger Jahre, sie hat das Wickelkleid erfunden, eine Ikone der Mode wie sie selbst. Jetzt hat sie ihre Autobiografie geschrieben.«
Die ZEIT
»'Die Frau, die ich sein wollte' ist ehrlich und offen geschrieben. Die berührende Geschichte einer Vorreiterin.«
PEOPLE
»Diane von Fürstenberg erinnert sich an ihre wilden Jahre.«
BUNTE
»Ihr Leben ist ein furioser Roman. Die Hauptdarsteller: Schönheit, Glamour, Zuversicht – und ein Kleid, das die Fashionwelt auf den Kopf stellte.«
ELLE

Leseprobe zu »Die Frau, die ich sein wollte«

Einleitung
Wenn ich als Kind für Prüfungen gelernt habe, tat ich immer so, als würde ich andere Schüler unterrichten, die nur in meiner Vorstellung existierten. Das war meine Lernmethode.
Leben ist Lernen, und während ich auf den Erfahrungsschatz zurückblicke, den ich mir nach und nach erworben habe, will ich gern einige der Lektionen weitergeben, die ich dabei gelernt habe.
Leben heißt auch älter werden. Das Gute am Älterwerden ist, dass man eine Vergangenheit, eine Geschichte hat. Wenn man seine Vergangenheit schätzt und zu ihr steht, weiß man, dass man [...]

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Einleitung
Wenn ich als Kind für Prüfungen gelernt habe, tat ich immer so, als würde ich andere Schüler unterrichten, die nur in meiner Vorstellung existierten. Das war meine Lernmethode.
Leben ist Lernen, und während ich auf den Erfahrungsschatz zurückblicke, den ich mir nach und nach erworben habe, will ich gern einige der Lektionen weitergeben, die ich dabei gelernt habe.
Leben heißt auch älter werden. Das Gute am Älterwerden ist, dass man eine Vergangenheit, eine Geschichte hat. Wenn man seine Vergangenheit schätzt und zu ihr steht, weiß man, dass man in vollen Zügen gelebt und aus seinem Leben gelernt hat.
Diese Lektionen haben es mir ermöglicht, die Frau zu sein, die ich bin.
Als Mädchen wusste ich nicht, was ich später einmal machen wollte. Aber ich wusste, was für eine Frau ich sein wollte – eigenständig, unabhängig und frei. Und diese Freiheit ließ sich nur erlangen, wenn ich die volle Verantwortung für mich und mein Handeln übernahm, die Wahrheit nicht beschönigte und selbst meine beste Freundin wurde.
Es läuft nicht immer alles glatt im Leben. Die Gegebenheiten verändern sich, Menschen kommen und gehen. Hindernisse tauchen auf und stellen sich einem in den Weg. Aber eines weiß man sicher, man hat immer sich selbst.
Ich habe dieses Buch in Kapitel darüber gegliedert, was mich am meisten inspiriert hat und mir bis heute Kraft gibt: Familie, Liebe, Schönheit und das Modebusiness. Doch einen Menschen muss ich besonders herausstellen – denn dafür, wie ich mein Leben gestaltet habe und was mich zu der Frau gemacht hat, die ich sein wollte, war niemand wichtiger als … meine Mutter. Mit ihr beginnt diese Biografie.

1
Familie
Auf dem Bücherregal in meinem New Yorker Schlafzimmer steht ein großer Bilderrahmen. In ihm steckt eine Seite, die aus einer deutschen Zeitschrift von 1952 herausgerissen wurde. Sie zeigt eine elegante Frau mit ihrer kleinen Tochter auf dem Basler Bahnhof, wo beide auf den Arlberg-Orient-Express warten. Das Mädchen kuschelt sich in den weiten Mantel der Mutter und verzehrt eine Brioche.
So wurde ich im zarten Alter von fünf Jahren zum ersten Mal in einer Zeitschrift abgebildet. Es ist ein reizendes Bild. Juliette, die ältere Schwester meiner Mutter, schenkte es mir zu meiner ersten Hochzeit, aber erst kürzlich wurde ich mir seiner wahren Bedeutung bewusst.
Oberflächlich betrachtet ist es das Foto einer auffallend modebewussten, offensichtlich wohlhabenden Frau, die mit ihrem kleinen lockenköpfigen Mädchen unterwegs in den Skiurlaub ist. Die Frau blickt nicht direkt in die Kamera, aber man erkennt den Hauch eines Lächelns auf ihrem Gesicht, als wüsste sie, dass sie fotografiert wird. Eine elegante Erscheinung. Nichts deutet da-rauf hin, dass sie nur wenige Jahre zuvor auf einem anderen deutschsprachigen Bahnhof gestanden hatte: bei ihrer Rückkehr aus einem Konzentrationslager der Nazis, in dem sie dreizehn Monate verbringen musste – ein Bündel aus Haut und Knochen, vor Hunger und Erschöpfung dem Tod nahe.
Was fühlte sie, als der Fotograf sie nach ihrem Namen fragte, der zusammen mit dem Bild veröffentlicht werden sollte? Stolz, denke ich. Stolz darauf, dass sie ihm mit ihrem Stil und ihrer Eleganz aufgefallen war. Nur sieben Jahre waren seitdem vergangen. Sie war keine Nummer mehr. Sie hatte einen Namen, warme, schöne, saubere Kleidung und darüber hinaus – und das zählte mehr als alles andere – eine Tochter, ein gesundes, kleines Mädchen. »Gott hat mir das Leben gerettet, damit ich dieses Geschenk an dich weitergeben konnte«, schrieb sie mir jedes Jahr zu meinem Geburtstag an Silvester. »In dem Moment, als du geboren wurdest, gabst du mir mein Leben zurück. Du bist meine Fackel, meine Freiheitsflagge.«
Jedes Mal, wenn ich in der Öffentlichkeit über meine Mutter spreche, versagt meine Stimme. Und bei jeder Rede, die ich halte, bin ich mir bewusst, dass ich dazu nicht in der Lage wäre, wenn Lily Nahmias mich nicht geboren hätte. Manchmal fühlt es sich merkwürdig an, dass ich immer wieder auf ihre Geschichte zu sprechen komme, aber irgendetwas zwingt mich dazu. Sie ist der Schlüssel dafür, was für ein Kind ich war und wie ich zu der Frau wurde, die ich bin.
»Ich möchte Ihnen die Geschichte einer jungen Frau erzählen, die mit zweiundzwanzig Jahren fünfundfünfzig Pfund wog, kaum mehr als das Gewicht ihrer Knochen«, sagte ich in einem Harvard-Seminar zum Thema »Gesundheit junger Mädchen«. »Sie wog nur fünfundfünfzig Pfund, weil sie dreizehn Monate in den Konzentrationslagern Auschwitz und Ravensbrück verbracht hatte. Es grenzt an ein wahres Wunder, dass diese junge Frau nicht starb, obwohl sie dem Tod sehr nahe war. Als sie befreit wurde und zu ihrer Familie nach Belgien zurückkehrte, fütterte ihre Mutter sie wie ein Vögelchen: Alle fünfzehn Minuten bekam sie einen ganz kleinen Happen zu essen und dann noch einen, wodurch sie sich wie ein Ballon fühlte, der langsam und allmählich aufgeblasen wurde. Nach ein paar Monaten hatte sie fast ihr ursprüngliches Gewicht wieder erreicht.«
Immer wenn ich bei der Geschichte meiner Mutter an diesem Punkt angelangt bin, geht ein Raunen durchs Publikum, vielleicht weil es so schockierend und unerwartet ist oder weil für die jungen Zuhörer, die nur eine vage Vorstellung von Auschwitz haben, durch mich ein Stück Geschichte lebendig wird. Es ist wohl schwer vorstellbar, dass dieses kerngesunde weibliche Energiebündel, das da zu ihnen spricht, eine Mutter hatte, die einst nur fünfundfünfzig Pfund wog. Was auch immer der Grund ist, ich möchte und muss meine Mutter, ihren Mut und ihre Kraft ehren. Denn dies hat mich zu der Frau gemacht, die ich sein wollte.
»Gott hat mir das Leben gerettet, damit ich dieses Geschenk an dich weitergeben konnte.« Ihre Worte hallen jeden Tag in mir nach. Ich empfinde es als meine Pflicht, all das Leid, das sie erdulden musste, wettzumachen, stets die Freiheit in Ehren zu halten und das Leben voll auszukosten. Meine Geburt war ihr Triumph. Sie hätte nicht überleben sollen, und ich hätte nicht geboren werden sollen. Wir haben sie Lügen gestraft. Am Tag meiner Geburt wurden wir beide zu Siegerinnen.
Ich gebe an dieser Stelle ein paar der Lektionen wieder, die meine Mutter mir eingetrichtert hat und die mir gute Dienste erwiesen haben. »Angst kommt nicht in Frage.« – »Verweile nicht bei der düsteren Seite der Dinge, sondern betrachte das Schöne an ihnen und baue darauf auf.« – »Wenn sich eine Tür schließt, schau, welche andere du stattdessen öffnen kannst.« – »Gib niemals jemand anderem die Schuld für das, was dir widerfahren ist, egal wie schlimm es auch sein mag. Vertrau auf dich, denn du allein bist für dein Leben verantwortlich.« Sie lebte nach diesen Grundsätzen. Trotz allem, was sie durchgemacht hatte, wollte sie niemals als Opfer angesehen werden.
Früher habe ich so gut wie nie über meine Mutter gesprochen. Ich hielt sie für selbstverständlich, wie alle Kinder das tun. Erst als sie 2000 starb, erkannte ich überhaupt, welch unglaublich großen Einfluss sie auf mich hatte und wie viel ich ihr verdanke. Wie jedes Kind hatte ich ihr keine übertrieben große Aufmerksamkeit geschenkt. »Ja, ja, das hast du mir schon gesagt«, unterbrach ich sie oder überhörte ihre Worte. Oder ich regte mich über die ungebetenen Ratschläge auf, die sie meinen Freundinnen ständig gab. Sie ärgerten mich. Jetzt allerdings finde ich, dass ich inzwischen selbst die nötige Erfahrung und Altersweisheit besitze, um anderen ungefragt Ratschläge zu erteilen, und nutze jede Gelegenheit, um die Grundsätze, die meine Mutter mich gelehrt hat, an meine Kinder, Enkel und an jeden, mit dem ich spreche, weiterzugeben. Jetzt bin ich so, wie sie einst war.
Als kleines Mädchen lebte ich in Brüssel. Damals wusste ich nicht, warum meine Mutter auf dem linken Arm zwei in blauer Farbe eintätowierte Zahlen hatte. Ich dachte, sie seien eine Art Schmuck, und hätte gerne selbst so etwas gehabt, damit meine Arme nicht so kahl aussahen. Ich verstand auch nicht, warum die Haushälterin mir oft sagte, ich solle sie nicht stören, wenn sie sich in ihr Schlafzimmer zurückzog. Aber instinktiv wusste ich, dass meine Mutter ihre Ruhe brauchte, und so ging ich auf Zehenspitzen durchs Haus, um sie ja nicht zu stören.
Manchmal aber ignorierte ich die Anweisungen der Haushälterin, sammelte meine geliebten kleinen Bilderbücher ein und schlich mich in den abgedunkelten Raum. Ich hoffte, sie würde lächeln und mir aus ihnen vorlesen. Meistens tat sie es. Sie liebte Bücher und brachte auch mir bei, sie zu schätzen. Und sie las mir meine kleinen Bilderbücher so oft vor, dass ich sie schließlich auswendig kannte. Es machte mir großen Spaß, so zu tun, als könne ich schon lesen und mich damit zu brüsten, während ich gewissenhaft darauf achtete, an der richtigen Stelle umzublättern.
Meine Mutter war sehr streng. Ich zweifelte nie daran, dass sie mich liebte, aber wenn ich etwas sagte, das nicht ihre Zustimmung fand oder nicht ihren Erwartungen entsprach, sah sie mich finster an oder kniff mich. Ich musste mich dann, mit dem Gesicht zur Wand, in die Ecke stellen. Manchmal ging ich von allein in die Ecke, weil ich wusste, dass ich etwas Unrechtes getan hatte. Sie war viel mit mir zusammen, manchmal spielten wir auch, aber meistens brachte sie mir irgendetwas bei. Sie las mir Märchen vor und zog mich auf, wenn ich mich dabei ängstigte. Ich erinnere mich, dass sie sich einmal einen Spaß daraus machte, mir zu erzählen, ich sei als Kind ausgesetzt worden, und sie habe mich im Müll gefunden. Ich fing bitterlich zu weinen an und konnte mich gar nicht mehr beruhigen, bis sie mich in die Arme schloss und tröstete. Ich sollte stark und furchtlos sein.
Sie war sehr fordernd. Noch bevor ich lesen konnte, hielt sie mich dazu an, die Fabeln von La Fontaine aus dem siebzehnten Jahrhundert auswendig zu lernen und aufzusagen. Sobald ich alt genug war, um zu schreiben, bestand sie darauf, dass ich Geschichten und Briefe schrieb, die orthografisch und grammatikalisch korrekt waren. Ich erinnere mich, wie stolz ich war, wenn sie mich dafür lobte.
Um mir jede Form von Schüchternheit auszutreiben, musste ich von Kindesbeinen an bei jeder Familienfeier eine Rede halten. So brachte sie mir bei, mich bei jeder Rede, egal vor welchem Publikum, wohl zu fühlen. Wie viele Kinder hatte auch ich Angst vor der Dunkelheit, aber anders als die meisten Mütter sperrte sie mich in eine dunkle Abstellkammer und wartete vor der Tür, damit ich von allein lernte, dass es nichts gab, wovor ich mich fürchten musste. Das war nur eine der vielen Gelegenheiten, bei denen sie zu sagen pflegte: »Angst kommt nicht in Frage.«
Meine Mutter hielt nichts davon, Kinder zu sehr zu verhätscheln oder überzubehüten. Sie wollte mich zu einem unabhängigen Menschen erziehen, der selbst die Verantwortung für sich übernahm. Meine frühesten Erinnerungen sind die an gemeinsame Reisen mit meinen Eltern, bei denen ich allein im Hotelzimmer zurückblieb, während sie zum Essen gingen. Ich fand das weder schlimm noch fühlte ich mich verlassen. Im Gegenteil, ich war stolz darauf, dass sie mir zutrauten, allein zu bleiben. Gern spielte ich dann für mich allein und fühlte mich dabei sehr erwachsen. Bis zum heutigen Tag empfinde ich das gleiche Gefühl von Freiheit, wenn ich allein in einem Hotel einchecke.
Erlaubten meine Eltern mir, sie ins Restaurant zu begleiten, dann ermunterte mich meine Mutter des Öfteren, vom Tisch aufzustehen und mich im Raum umzusehen, ja manchmal sogar nach draußen zu gehen und ihr nachher zu berichten, was ich alles gesehen und wen ich getroffen hatte. Das weckte die Neugier in mir – auf andere Menschen, darauf, sie zu beobachten oder mich mit Leuten anzufreunden, die ich nicht kannte. Als ich neun Jahre alt war, setzte sie mich allein in den Zug von Brüssel nach Paris, wo ihre Schwester, meine Lieblingstante Mathilde, lebte. Ich war sehr stolz darauf, für mich selbst verantwortlich zu sein. Ganz tief in meinem Innern war ich vielleicht auch ein wenig nervös, aber das hätte ich nie im Leben zugegeben, und so bezwang ich meine Angst.
Noch immer reise ich gern allein, und manchmal ist mir das sogar lieber. Selbst bei Geschäftsreisen bin ich nicht gern von einem Tross umgeben, denn das schränkt meine Freiheit ein und verringert den Spaß an Unvorhersehbarem. Ich liebe das Abenteuer, dieses Gefühl von Aufregung und tiefer Befriedigung, das ich als kleines Mädchen empfunden habe. Allein unterwegs zu sein – auf einem Flughafen, mit meiner Tasche, meinem Reisepass, meinen Kreditkarten, meinem Handy und einer Kamera –, gibt mir das Gefühl von Freiheit und macht mich glücklich. Ich werde meiner Mutter stets dankbar sein, dass sie mich immer dazu ermutigt hat, einfach »loszuziehen«.
Unabhängigkeit. Freiheit. Selbstvertrauen. Das waren die Werte, die sie mir einschärfte, und sie tat es mit einer solchen Selbstverständlichkeit, dass ich sie nie hinterfragte oder mich dagegen auflehnte. Es gab keinen anderen Weg, außer für mich selbst die Verantwortung zu übernehmen. Sosehr ich sie liebte und respektierte, ich hatte gewiss auch etwas Angst vor ihr und wollte sie keinesfalls verärgern. Heute verstehe ich, dass sie all ihre früheren Niederlagen und unglücklichen Erlebnisse zu einem Paket aus Kraft und Zuversicht gebündelt hatte. Das war ihr Geschenk an mich. Gelegentlich fühlte es sich wie eine schwere Bürde an, aber ich hinterfragte es nie, auch wenn ich mir gelegentlich wünschte, einer anderen Familie anzugehören.
Als ich sechs war, ließ meine Mutter glücklicherweise ein bisschen von mir ab und konzentrierte sich auf meinen gerade geborenen kleinen Bruder Philippe, den ich vergötterte. Obwohl ich nie mit Puppen gespielt hatte, entwickelte ich zu meiner eigenen Überraschung plötzlich mütterliche Gefühle. Und daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert, ich behandle ihn immer noch, als wäre er mein Erstgeborener. Ich, die ältere Schwester, spielte mit ihm und manchmal quälte ich ihn auch ein wenig. Aber wie meine Mutter es bei mir gemacht hatte, brachte auch ich ihm alles bei, was ich wusste, und war sehr fürsorglich. Wenn wir Doktor spielten, forderte ich ihn auf, in ein Fläschchen zu urinieren, nur um ihn dann auszulachen, weil er es tatsächlich tat. Wir spielten auch gerne Reisebüro mit den Flugplänen meiner Eltern und buchten und planten Fantasiereisen rund um die ganze Welt.
Philippe sagt, er habe erst so richtig begriffen, wie sehr ich ihn liebte, als ich ihm während seines Internataufenthalts in England sämtliche Liedtexte einer Beatles-Platte aufschrieb und schickte. Damals gab es noch keine Computer, kein Internet, keine iTunes, nur eine völlig in ihren Bruder vernarrte Schwester mit Stift und Papier, die sich die Songs wieder und wieder anhörte und sie wortgetreu niederschrieb. Wir stehen uns immer noch sehr nahe, und er ist und bleibt mein kleiner Bruder, den ich immer zu beeindrucken und zu necken versuche. Inzwischen ist Philippe ein erfolgreicher Geschäftsmann in Brüssel und hat zwei bezaubernde Töchter, Sarah und Kelly. Seine Frau Greta hat die belgische Niederlassung meiner Kette, DVF Belgium, aufgebaut und leitet sie. Philippe und ich telefonieren jedes Wochenende miteinander, und wann immer ich meine Eltern vermisse, rufe ich ihn an.
Ich glaube nicht, dass meine Mutter auch nur halb so streng zu ihm war, wie sie es mir gegenüber gewesen ist. Schließlich war er der Sohn, und den Jungen in unserer Familie gegenüber sind wir viel nachgiebiger und weniger fordernd. Doch zu mir hatte sie die engere Beziehung, ich war ihre Tochter, die um jeden Preis überleben musste, ganz gleich was das Leben bereithielt. Als ich älter wurde, verstand ich diesen Wunsch. Unabhängigkeit und Freiheit waren für sie das Wichtigste, weil sie beides verloren hatte. Und Selbstvertrauen hatte sie am Leben gehalten.
Im Jahr 1944 war meine Mutter zwanzig Jahre alt und bereits mit meinem Vater verlobt, als die Nazis sie am 17. Mai verhafteten, weil sie in der belgischen Résistance arbeitete. Sie lebte in einem »sicheren Haus« und hatte die Aufgabe, als Fahrradkurier in Brüssel Dokumente und gefälschte Papiere zu überbringen. Sofort nach ihrer Festnahme wurde sie auf einen überfüllten Laster verfrachtet, der sie und viele andere mutmaßliche Saboteure in ein Gefängnis nach Mechelen in Flandern brachte, eine rund fünfundzwanzig Kilometer von Brüssel entfernte Stadt. Um der Folter zu entgehen, bei der sie möglicherweise Informationen über andere Mitglieder der Widerstandsbewegung preisgegeben hätte, behauptete sie, sie wisse rein gar nichts und habe sich lediglich wegen ihrer jüdischen Herkunft in einem sicheren Haus versteckt gehalten. Die Frau, die sie verhörte, riet ihr, nicht zu sagen, dass sie Jüdin sei. Doch sie ignorierte diesen Rat und wurde mit dem Transport XXV deportiert, der Mechelen am 19. Mai 1944 verließ. In Auschwitz erhielt sie die Häftlingsnummer 51 99.
Meine Mutter erzählte mir oft, sie habe eine Nachricht auf ein Stück Papier gekritzelt und sie aus dem Lkw auf die Straße geworfen. Sie hoffte, irgendjemand würde den Zettel finden und ihren Eltern bringen. Erst nach ihrem Tod fand ich heraus, dass sie die Botschaft tatsächlich erhalten hatten. Ich hatte das Haus, das meine Mutter auf der Bahamas-Insel Harbour Island besaß, meinem ältesten Cousin Salvator zur Verfügung gestellt. Er hinterließ mir einen dicken Umschlag voller Familienfotos, zwischen denen ein verschlossenes Kuvert mit der Aufschrift »Lily, 1944« steckte. Darin befand sich ein Fetzen Papier, auf dem in verblasster Schrift etwas geschrieben stand. Ich starrte so lange darauf, bis ich es endlich zu entziffern vermochte:


Liebe Mama, lieber Papa,
ich schreibe Euch, um Euch zu sagen, dass Eure kleine Lily die Stadt verlässt. Wohin, weiß sie nicht, aber Gott ist überall, nicht wahr? Also wird sie niemals allein oder unglücklich sein.
Ihr müsst jetzt beide sehr stark sein, und vergesst ja nicht, gut auf Euch achtzugeben, damit Ihr bei meiner Hochzeit bei bester Gesundheit seid. Ich rechne mehr denn je mit einer wunderschönen Feier.
Ich möchte, dass Ihr wisst, dass ich mit einem Lächeln auf den Lippen gehe, versprochen. Ich liebe Euch wirklich sehr und werde Euch schon bald mit Küssen überschütten.
Euer kleines Mädchen
Lily

Über Diane von Fürstenberg

Biografie

Diane von Fürstenberg wurde 1946 in Brüssel geboren. Ihr Vater, ein aschkenasischer Jude, stammte aus Kischinau, ihre Mutter, eine sephardische Jüdin, aus Griechenland. Diane Halfin studierte Spanisch in Madrid und Betriebswirtschaft in Genf. 1969 heiratete sie Egon zu Fürstenberg und zog mit ihm...

Pressestimmen

splendid

»Ich möchte als Vorbild in Erinnerung bleiben. Seid, was ihr wollt - das ist meine Botschaft, für meine Kunden wie für meine Enkeltöchter.«

My illu

»In ihrer Autobiografie 'Die Frau, die ich sein wollte' erzählt sie nun von den Höhen und Tiefen ihres Lebens.«

Interview Magazin

»Sie war eine Socialite, lange bevor es diesen Status überhaupt gab, gehörte zum Park-Avenue-Adel von New York und drehte sich neben Bianca Jagger und Jerry Hall auf dem Dancefloor im Studio 54: Als die Designerin Diane von Fürstenberg Anfang der 70er-Jahre mit ihrem Wrap Dress eine Ikone schuf, wurde sie selbst eine.«

moka-publishing.com

»Unprätentiös, lebensklug und elegant.«

LISA

»1973 erfand sie das Wickelkleid – es kaschiert Pölsterchen und betont die Silhouette. Millionen Frauen kauften es, fast jeder Designer hat es heute im Programm. Nach Dianes Erfolg kamen Pleite, Eskapaden, Liebhaber, Krebs. Doch mit 50 startete sie noch einmal durch! In ihrer Autobiografie 'Die Frau, die ich sein wollte' erzählt sie davon.«

CLOSER

»Jetzt hat sie ihr turbulentes Leben in ihrem Buch 'Die Frau, die ich sein wollte' niedergeschrieben und möchte ihre Erfahrungen in Sachen Liebe und Erfolg weitergeben.«

Laura

»Ihre Biografie 'Die Frau, die ich sein wollte' liest sich so unterhaltsam wie ein Roman und sprüht nur so vor Lebensfreude.«

EMOTION

»Es gibt Frauen, die Menschen verstummen lassen, wenn sie einen Raum betreten. Designerin Diane von Fürstenberg ist so eine: charismatisch, unangepasst, erfolgreich. 1973 entwarf sie ihr legendäres Wickelkleid, das heute im Metropolitan Museum of Art hängt. Ebenso toll: ihre Biografie über ihr wildes Jetset-Leben, ihren pragmatischen Sinn für Mode und die Kraft, wieder aufzustehen.«

von Frau zu Frau

»Eine Frau die durch die Lebensweisheiten ihrer Mutter zu der Frau wurde, die sie sein wollte – und die Mut macht, an uns und unsere Träume zu glauben.«

ORF „Martinee am Sonntag“

»Sie ist Stil-Ikone, lebende Mode-Legende - und auch mit fast 70 immer noch ein 'It'-Girl: die Designerin Diane von Fürstenberg.«

Cosmopolitan

»Glamourös und unterhaltsam geht’s in den Memoiren von Wrap Dress-Erfinderin und Jetset-Queen Diane von Fürstenberg zu.«

tina

»Die Erfinderin des Wickelkleids gibt Einblicke in ihr Leben, berufliche ebenso wie höchst persönliche.«

stern.de

»Die Modedesignerin Diane von Fürstenberg hat ihre Biografie geschrieben. Mit dem stern sprach sie über ihre Zeit als 'Jägerin', über Liebeskummer – und das Leben ihrer Mutter als Auschwitz-Überlebende.«

GRAZIA

»Stardesignerin, Autorin und Partygirl der Seventies. In dieser Zeit erfand Diane von Fürstenberg (68) das Wrap-Dress – und krempelte damit die Modewelt um. So viel zu den Fakten. Aber wie tickt eine der mächtigsten Frauen im Fashion-Business? Kleiner Einblick in Dianes Welt.«

MADAME

»In ihrer spannenden Autobiografie schildert sie Triumphe und Niederlagen ihres Glamour-Lebens zwischen den USA und Europa.«

SonntagsZeitung

»Die Tochter zweier Holocaust-Überlebender wird zum It-Girl der Sechzigerjahre und eine Mode-Ikone: Diane von Fürstenbergs Leben ist wahrlich wie gemacht für eine Autobiografie. In 'Die Frau, die ich sein wollte' berichtet die 69-jährige amerikanische Designerin, wie sie es zu einer der bekanntesten ihres Metiers gebracht hat. So sinnlich, wie sie stellenweise erzählt, tickt sie auch in Sachen Mode: von Fürstenbergs berühmteste Erfindung, ein Wickelkleid aus Seidenjersey, heiss geliebt von Frauen wie Michelle Obama oder Kate Middleton, umarmt Frauenkörper seit Jahrzehnten.«

Abendzeitung München

»Mit ihrem Buch will Fürstenberg junge Frauen inspirieren und ihnen folgendes mit auf den Weg geben: 'Du kannst die Frau sein, die du sein willst.'«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Mit 68 Jahren legt Designerin Diane von Fürstenberg ihre Autobiographie vor. […]. Das Leben dieser Frau ist wie ein Roman, ein Märchen eigentlich, und bevor ihr Hollywood zuvorkommt, hat von Fürstenberg ihre Geschichte schon mal selbst zu Papier gebracht.«

Der Tagesspiegel

»Diane von Fürstenberg hat Bikinis, Brillen, Taschen, Röcke, Parfüms, Bücher, Ketten gestaltet, ihr größtes Werk aber ist sie selbst. 'Die Frau, die ich sein wollte': Einen passenderen Titel hätte sie sich für ihre Autobiografie nicht aussuchen können.«

Madonna

»Sonntagslektüre.«

welt.de

»Diane von Fürstenberg ist mit ihrem Wickelkleid für jede Frau berühmt geworden. Nun sind ihre Memoiren erschienen, in denen sie vieles offenbart. Über Familie, Feminismus- und ihre Barfuß-Phase.«

zdf "aspekte"

»Ein Phänomen: Mit fast 70 ist Diane von Fürstenberg bis heute die beste Botschafterin ihrer Marke – und das, obwohl ihre Entwürfe sich an Frauen richten, die vielleicht halb so alt sind wie sie. Was macht ihre Mode so interessant und vor allem: Warum ist diese Frau noch immer so faszinierend?«

Berliner Zeitung

»Von Fürstenberg hat viel zu erzählen, was man ja leider nicht von jedem behaupten kann, der seine Memoiren schreibt. Ihre heißen 'Die Frau, die ich sein wollte: Mein Leben' und sind im Berlin Verlag erschienen. Die Buchpremiere und einzige Lesung in Deutschland gab es am Mittwochabend in der autorenbuchhandlung am Savignyplatz.«

bella

»Bewegende Biografie. Die erfolgreiche New Yorker Modedesignerin Diane von Fürstenberg erzählt von den Höhen und Tiefen ihres Lebens und wie sie von ihrer Mutter, einer Auschwitz-Überlebenden, geprägt wurde.«

myself

»Wer Spaß an Society hat, wird das Buch lieben.«

LiteraturSpiegel

»Die Frau, die ich sein wollte hat 288 Seiten, liegt gut in der Hand und passt perfekt zu allem anderen, was unter dem Siegel DvF in die Welt entlassen wird: Es ist unkompliziert, es atmet Lebensfreude und Vitalität, und es spricht von Luxus wie von Notwendigkeit«

VOGUE

»Ihre Geburt: fast ein Wunder. Ihr Aufstieg zur Stardesignerin: eine Modelegende mit vielen Ups & downs. Jetzt erzählt sie selbst die Geschichte ihres Lebens.«

wlodarek-rezensionen.blogspot.de

»Die Erfinderin des berühmten Wickelkleids hat die Höhen einer blühenden Firma erlebt, aber auch einen zweimaligen finanziellen Absturz, intensive Liebe und eine Krebserkrankung. Sie ist immer wieder mit Disziplin und dank ihrer guten Kontakte wie Phönix aus der Asche gestiegen.«

Berner Zeitung

»Diane von Fürstenberg erzählt in ihrem Buch nicht chronologisch, sondern anekdotisch. […]. Leitmotiv dieser Biografie ist Fürstenbergs Mahnung zur Eigenverantwortung.«

ZEITmagazin

»In 'Die Frau, die ich sein wollte' erzählt Diane von Fürstenberg, wie sie das Wickelkleid erfand und wie ihre Mutter, eine Auschwitz-Überlebende, ihr Leben prägte.«

Grazia

»Die Autobiografie von Diane von Fürstenberg hat etwas von einem angenehm parfümierten Märchen: Tochter zweier Holocaust-Überlebender wird Jetset- und Modeikone.«

Die ZEIT

»Diane von Fürstenberg war das It-Girl der sechziger Jahre, sie hat das Wickelkleid erfunden, eine Ikone der Mode wie sie selbst. Jetzt hat sie ihre Autobiografie geschrieben.«

PEOPLE

»'Die Frau, die ich sein wollte' ist ehrlich und offen geschrieben. Die berührende Geschichte einer Vorreiterin.«

BUNTE

»Diane von Fürstenberg erinnert sich an ihre wilden Jahre.«

ELLE

»Ihr Leben ist ein furioser Roman. Die Hauptdarsteller: Schönheit, Glamour, Zuversicht – und ein Kleid, das die Fashionwelt auf den Kopf stellte.«

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