Die Frau, die ein Jahr im Bett blieb

Die Frau, die ein Jahr im Bett blieb

Roman

Taschenbuch

€ 11,00 inkl. MwSt.

An dem Tag, als ihre geliebten Zwillinge ausziehen, entschließt sich Eva Biber, ins Bett zu gehen und nicht mehr aufzustehen. In den ganzen 17 Jahren, in denen sie sich ausschließlich um ihre Familie sorgte, träumte sie davon, eines Tages dem Alltagstrott zu entfliehen. Nun ist ihre Chance gekommen: Eva bleibt im Bett. Doch von »Bettruhe« ist sie weit entfernt – die Nachricht von ihrem Ausstieg verbreitet sich wie ein Lauffeuer, vor Evas Haustür versammeln sich begeisterte Anhänger und skurrile Besucher, bis Evas Rückzug vollkommen aus dem Ruder zu laufen droht ...

  • € 11,00 [D], € 11,40 [A]
  • Erschienen am 19.11.2014
  • 448 Seiten, Broschur
  • Übersetzt von: Juliane Zaubitzer
  • ISBN: 978-3-492-30598-3
 
 

Leseprobe zu »Die Frau, die ein Jahr im Bett blieb«

1


Nachdem sie weg waren, schob Eva den Riegel vor die Tür und stöpselte das Telefon aus. Sie liebte es, das Haus für sich allein zu haben. Sie ging von Zimmer zu Zimmer, räumte und wischte und stellte Tassen und Teller weg, die ihr Mann und die Kinder überall stehen gelassen hatten. Jemand hatte einen Esslöffel auf die Lehne ihres Lieblingssessels gelegt – den sie bei einem Volkshochschulkurs selbst bezogen hatte. Sofort ging sie in die Küche und studierte den Inhalt der Kiste mit den Putzmitteln.
»Womit könnte ein Heinz-Tomatensuppenfleck aus besticktem Seidendamast rausgehen?«
Währ [...]

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Sue Townsend

Sue Townsend

Sue Townsend, geboren 1946 und gestorben 2014 in Leicester, verließ mit 15 Jahren die Schule ohne Abschluss. Der Durchbruch als Autorin gelang ihr mit den »Tagebüchern des Adrian Mole«, die zum Bestseller wurden. Townsend war bekannt für ihre spitzfindige Kritik an der Monarchie und der englischen mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Märkische Allgemeine


»Sue Townsend Charaktere sind schrill, skurril und schonungslos ehrlich zueinander.«   

WDR Was liest du?


»Ein Buch über die tragikomischen Absurditäten des modernen Familienlebens.«   

Klinik Rundschau


»Diese Geschichte ist witzig und unheimlich lebensklug.«   

Bielefelder


»bitter-sweet.«   

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