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Die Dinge unseres LebensDie Dinge unseres Lebens

Die Dinge unseres Lebens

Und was sie über uns erzählen

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Die Dinge unseres Lebens — Inhalt

Wer wir waren

Wie viele Dinge sich im Laufe des Lebens und der Generationen ansammeln – das erste Kuscheltier, Liebes- und Abschiedsbriefe, Mamas Pelz, Papas Fotos aus dem Krieg, die Kollektion der Lippenstifte, ein alter Gartenhut, gilbe Dokumente, das gute Kristall. Bleibt alles übrig, wenn wir gehen. Vorbeugendes Aufräumen? Sich „sterbefein machen“, wie die Bayern sagen? Schafft kaum einer und warum auch?
Susanne Mayer verweigert sich dem Zeitgeist, das alles als Gerümpel zu entsorgen. Die gefeierte Autorin wendet sich den Dingen zu und schreibt, leicht und elegant, von dem, was sich in ihnen verdichtet. Es entsteht ein Familienporträt, das anrührend ist und tief verstörend, zum Lachen verführt und nichts weniger ist als eine poetische Geschichte der Bundesrepublik.

€ 20,00 [D], € 20,60 [A]
Erschienen am 02.09.2019
304 Seiten, Pappebuch
EAN 978-3-8270-1397-2
€ 16,99 [D], € 16,99 [A]
Erschienen am 02.09.2019
304 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-8270-7994-7

Leseprobe zu „Die Dinge unseres Lebens“

Hausaufgabe

Es war so etwas wie der Sommer meines Lebens. Nicht in dem Sinne, dass es der schönste gewesen wäre, der glücklichste oder auch nur der aufregendste. Es war ein Sommer, in dem sich die Jahre des vorangegangenen Lebens unerwartet zusammenballten, verdichteten zu einer Essenz von dem, was war und noch davor gewesen war. Ich verbrachte in diesem Sommer, der einer der ersten Sommer des neuen Jahrtausends war, viele Wochenenden in dem Haus meiner Mutter, in dem wir aufwuchsen, es war ein schönes Haus am Rande einer mittelgroßen Stadt mit Blick [...]

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Hausaufgabe

Es war so etwas wie der Sommer meines Lebens. Nicht in dem Sinne, dass es der schönste gewesen wäre, der glücklichste oder auch nur der aufregendste. Es war ein Sommer, in dem sich die Jahre des vorangegangenen Lebens unerwartet zusammenballten, verdichteten zu einer Essenz von dem, was war und noch davor gewesen war. Ich verbrachte in diesem Sommer, der einer der ersten Sommer des neuen Jahrtausends war, viele Wochenenden in dem Haus meiner Mutter, in dem wir aufwuchsen, es war ein schönes Haus am Rande einer mittelgroßen Stadt mit Blick auf den Wald. Meine Mutter war nicht mehr da. Alle waren weg. Der Vater schon lange, die Kinder, die Mieter im Obergeschoss – alle. Ich war allein, mit all diesen Dingen.

Wie viel wird bleiben von uns? Was möchten wir, was bleibt, wenn wir weg sind? In einer Ausstellung über das Alter im Wiener Belvedere zeigt die japanische Fotokünstlerin Miyako Ishiuchi im Jahr 2017 letzte Fundstücke von ihrer Mutter, sie heißen Mother #5 oder Mother #36. Das erste, Mother #5, zeigt ein Damenunterkleid aus schwarzer Seide, dessen Brustpartie sich in einer schönen schwarzen Spitze auffächert – ein kleines Nichts, es wirkt, als wäre der Körper der Mutter gerade erst daraus verschwunden und hätte diesen Hauch von Schwarz hinterlassen, eine Durchsichtigkeit, in der sich Abwesenheit und Verlangen, Liebe und Trostlosigkeit, Fassungslosigkeit und Akzeptanz des Unabänderlichen verschränken. Daneben: das Bild eines Lippenstifts. Aus einem bronzefarbenen Trichter, der auf einen lackschwarzen Sextagon aufgesetzt ist, wächst ein Stummel von dunklem Rot. Der Lippenstift ist fast bis zum Ende aufgebraucht, aber in dem winzigen Rest hat sich die Spur der Lippen erhalten, als kleine Kurve um ein Nichts. Eine Chiffre der Abwesenheit, sie sagt stumm: Mehr als diese Leerstelle im Fett des Lippenstifts bleibt vielleicht nicht von uns.

Nun, als meine Mutter fort war, sie verbrachte diesen letzten Sommer ihres Lebens in einem Seniorenheim am Ufer des Rheins, blieb sehr viel mehr zurück als ein seidenes Unterkleid und ein abgemümmelter Lippenstift. Da waren in dem Haus mit dem großen Garten ein weitläufiges Erdgeschoss und darunter – der Stolz der elterlichen Bauherren – die kostenintensive Komplettunterkellerung: Vorraum und Waschküche, sauber gefliest, das Gästezimmer mit der mausgrauen Auslegware; man hatte dazu einen Restbestand vom Teppichboden des Wohnzimmers verwertet, den meine Eltern, die von ihren Eltern zur Sparsamkeit erzogen worden waren, für den Fall der Fälle aufgehoben hatten.

Da war der Heizungskeller mit abgedichteter Ölwanne und Sicherheitsschloss an der Tür, ein Raum für Eingemachtes mit einem Weinregal aus kraftvollen Schmiedeeisenarabesken, dessen Tür abzuschließen gewesen wäre, aber nie wurde, man hatte es wohl angeschafft, weil es gut zum Haus passte, mit seiner Haustür aus schwerem Schmiedeeisen, den Fenstern, dem Treppengeländer aus Schmiedeeisen, deren Kringel mein Vater in Nachtarbeit entworfen hatte. Da war der sogenannte Zickzackkeller, der bis unter den Garten ragte, und vor all diesen Kellerräumen lag die kleine Kellerdiele, in der die Chippendale-Vitrine abgestellt worden war, die sich einmal das Schmuckstück des Esszimmers hatte nennen können. Das Chippendale, das zur Aussteuer meiner Mutter gehört hatte, dann aber in den Keller abgeschoben wurde, als ein stylishes Möbel aus Glas mit Bronze ihren Platz im Esszimmer eroberte.

Man kam in den Keller und wurde dort also von der einsamen Vitrine begrüßt und dem in ihr immer noch zur Schau gestellten silbernen Teegeschirr, ebenfalls Aussteuer und seit Jahrzehnten nicht mehr benutzt. Immerhin behauptete es seinen Platz in der Vitrine, dieses Set aus Teekanne, Kaffeekanne, Milchkännchen mit Zuckerdose. Das Silber war schon ein wenig abgeschubbert, darunter trat das weiße Porzellan zutage. Die Teekanne hatte ihren Deckel verloren, wohl in den Jahren, in denen wir Kinder sie zur Abmessung des Kaninchenfutters entwendet hatten – bis Heidi, unser Kaninchen, geschlachtet worden war, vielleicht, weil die Eltern mit Grund bezweifelten, ob sie das geeignete Objekt war, um den Kindern verantwortungsvolles Kümmern beizubringen. Jemand hatte aber mit der Kanne Erbarmen gehabt und ihr wieder den angestammten Platz in der Vitrine eingeräumt, wiewohl jetzt mit ihr heruntergestuft zum Kellermöbel, aber wenigstens nicht entsorgt. Niemand war in den Jahrzehnten nach der Schlachtung von Heidi und ihrer Verarbeitung zum Sonntagsbraten auf die Idee gekommen, die Vitrine zu entsorgen, geschweige denn, das abgeschubberte silberne Geschirr. „Wegschmeißen kann man noch immer!“, pflegte meine Mutter zu sagen. Das galt auch für viele andere Dinge.

Alle Kellerräume waren voll. Mit was? Nicht gebrauchten Möbeln aus einem ganzen Jahrhundert, klumpigen schweren Daunendecken, kratzigen Pferde-Wolldecken, muffigen Kissen, den Dokumenten und Urkunden von Generationen, verklebten Büchern, abgelaufenen Konserven etc., davon wird noch im Einzelnen die Rede sein. Einige Kellerräume waren bis unter die Decke vollgestopft. Reichlich gefüllt auch Mutters Räume im Erdgeschoss, die Küche mit der Abstellkammer und dem Spind, das Esszimmer und das Wohnzimmer, das sich anschließende Arbeitszimmer, ihr Schlafzimmer: alles sehr, sehr voll.

Man darf es sich nicht als Messiehaushalt vorstellen, alles war so schön arrangiert, mit einem Auge für Proportionen, die Möbel und Teppiche, die Sofas und Sessel, der alte Schaukelstuhl, ihr Fernsehsessel aus Nubuk, der ganze Nippes. Die kleine Elefantenherden aus Jade, der knallrote Terrier aus Porzellan, die fast durchsichtige Schattenspielpuppe aus Java, der geschnitzte Geisterkopf aus Australien mit seinen leuchtenden Perlmuttaugen, die einem folgten – alles sorgsam ausgesucht, nie hatte ich bemerkt, wie hübsch dieser Nippes war.

Unter dem Chippendale-Esstisch lag noch der Perserteppich aus deutscher Qualitätsproduktion der Fünfziger, im Wohnzimmer dann der echte Perser, von dem Papa kichernd zu sagen pflegte, als gestehe er eine Sünde, er sei teurer als das Auto gewesen, und dann der chinesische Seidenteppich in Lavendel und der Gebetsteppich vor dem Blumenfenster mit kastig vertiefter Fensterbank zur Bepflanzung, ein Hit der Sechzigerjahre, der allerdings nie bepflanzt wurde, weil meine Eltern nach ihren Bauaktivitäten vielleicht zu erschöpft waren. Die Amaryllis wurden auf einen umgedrehten Blumentopf gestellt, damit sie aus dem Fenster gucken konnten.

Es gab Regale mit Büchern, viele Regale und noch mehr Regale mit Büchern, die Bücher standen doppelt und dreifach, es waren Bücher, meist Taschenbücher, auf deren Umschlägen Männer auf Segelbooten mit Südwestern in der Stirn einem Sturm trotzten oder Frauen im Damensattel auf Pferden ritten oder Rosen an Cottages hochkletterten, meine Mutter pflegte sie in Stapeln aus den Holzkisten vor den Buchhandlungen zu ziehen. Es gab in den Möbeln dicht aneinandergeschobenes und gestapeltes Geschirr, in der Speisekammer ein Set alter Pfannen aus schwarzem Eisen, emailliert, so schwer, dass sie wohl Jahrzehnte keiner mehr hochgehoben hatte. Warum auch, es gab ja längst zierliche Pfannen aus Edelstahl. Da waren Backbleche im Zustand fortgeschrittener Verrostung, weil ja schon lange nicht mehr gebacken worden war. Im Schrank seit Ewigkeiten nicht mehr berührte Reste von Mehl oder Zucker in knittrigen Tüten, dafür im Tiefkühlfach ganze Batterien von Fertigmahlzeiten, die sie nicht mehr hatte aufessen können.

Ich erinnere mich daran, wie ich morgens auf der Klappliege im Wohnzimmer aufwachte und durch das Panoramafenster in den großen Garten sah. Ich hätte mich natürlich auch in ihr Bett legen können, in diese großartige Angelegenheit aus mächtigen verschlungenen Messingleisten, die sie sich noch gegönnt hatte, aber ich hatte es nicht über mich gebracht, mich in dieses Bett zu legen, das nach ihr roch, und das Sofa, ein Produkt der Sechzigerjahre in Creme und mit umlaufender Fransenkante, hatte eine zum Schlafen unpraktische Hufeisenform.

So kampierte ich, einen Sommer lang, inmitten des sich um mich herum ausbreitenden Hausstands einer deutschen Beamtenfamilie, als wäre ich ein Gast, zu Besuch in einer Vergangenheit, die ja auch meine war, unserer aller Vergangenheit. Neugierig, hilflos, manchmal wütend, endlich entschieden, gelegentlich nicht ohne Panik, pickte ich mich durch die Dinge, viele Wochenenden lang, versuchte zu ordnen, zu verteilen, loszuwerden oder zu bewahren, so verging das Jahr, an dessen Ende das Haus leer war und meine Mutter tot. Es war, als hätte ich eine Ewigkeit im Anblick dieser Dingwelt verbracht und tauchte nun wieder auf, atemlos.

Der Ethnologe Daniel Miller empfiehlt, Haushalte wie ein Gemälde zu betrachten – mit einer Neugier für die Details, aufmerksam für die Komposition, zugleich nachdenkend über die Frage, was wohl der Rahmen dieses Bildes ist, ohne den seine Entstehung und unser Verstehen nicht möglich ist. Aber, möchte man ergänzen, nicht immer ist es so, dass sich alle Teile eines Puzzles zu einem Bild ordnen lassen, das uns seinen Sinn enthüllt. Dann muss man aushalten, was die Fragmente an Erinnerungen und Gefühlen auslösen, und auch, dass sie Fragen aufwerfen, die vielleicht nie beantwortet, aber uns immer quälen werden.

Erinnerung ist etwas, dessen Regeln wir nicht bestimmen, eher ist es so, dass sie die Regie übernimmt, wie der französische Philosoph Roland Barthes mit Blick auf seine Kindheit schrieb: »Von Anbeginn an drängen sich Szenen, die darauf brennen, eine Rolle zu spielen, ins Rampenlicht der Erinnerung: häufig spüre ich das, sehe ich das in eben dem Augenblick voraus, in dem sie sich bilden. Dieses Theater der Zeit ist das genaue Gegenteil der Suche nach der verlorenen Zeit; denn ich erinnere mich pathetisch, punktuell und nicht philosophisch, diskursiv: ich erinnere mich, um glücklich/unglücklich zu sein – nicht um zu begreifen.« Genau so war es.

In den ersten Wochen des Jahres hatte morgens, wenn ich in der Früh in diesem kalten Haus wach wurde, noch ein Hauch von Reif über dem Rasen gelegen; darauf die sogenannte weiße Lady, eine sich um die eigene Achse wendende Nymphe mit Amphore, die Mama auf einer der Kreuzfahrten ins Auge gestochen war – war es Kreta gewesen oder die Akropolis? –, sie stand jetzt jedenfalls in Nordrhein-Westfalen auf diesem glitzernden Teppich aus Eiskristallen. Würde man auch entsorgen müssen. Es war allerdings das erste Mal, dass ich sie nicht kitschig fand. Ich war erstaunt über mich selbst, ich dachte, dass der Anblick Mama gefallen hätte, es war etwas, worüber sie unzweifelhaft wortreich am Telefon berichtet haben würde, hinein in mein Schweigen. Nun hätte ich ihr berichten können, wenn ich sie in ihrer Seniorenresidenz am Rhein besuchte, aber es war nichts mehr, was sie noch interessiert hätte.

Später im Jahr würde ich wach werden in einem nicht mehr so kühlen Haus und als Erstes die knallroten Rosen erblicken, die entlang der breiten Terrasse blühten, Polyantha-Rosen von Kordes oder Tantau, deren Kataloge Papas Feierabendbibel gewesen waren, es war ja die deutsche Rosenzeit, die der deutsche Kanzler Adenauer eingeleitet hatte, als er sich mit seinen zur Perfektion gerüschten Edelrosenblüten ablichten ließ. Die Liege, auf der ich meine Nächte verbrachte, steht übrigens schon auf den Fotos der Sechzigerjahre herum, genau vor diesem lang gestreckten leuchtend roten Rosenbeet, flankiert von ihren beiden Schwesterliegen. Noch heute höre ich das Klick-klack-klick, mit der das Kopf- oder das Fußteil erst einmal ganz herunter-, dann langsam wieder hochgefahren werden musste, bis die gewünschte Schräglage erreicht war.

Die Fotos zeigten uns Mädchen mit Mama, die Töchter in Bikinis und sie in einem Strandkleid aus Frottee von Marimekko, angesagtes Nugat auf Creme, man sieht die Bilder und hat sofort einen Whiff von Ambre Solaire in der Nase. Rückblickend scheint es, als hätten wir so gar nichts zu tun gehabt an heißen Nachmittagen, als uns endlosen Schmökerstunden hinzugeben, die Teenager mit ihrer Hausfrau-Mutter, so lange, bis Papas Auto in der Auffahrt der Garage knirschte, dann war es Punkt halb sechs, der Amtsleiter war zurück. Es war ein Leben, das der Autor Harald Jähner in seinem Buch Wolfszeit „das bespöttelte Paradies des Mittelmaßes“ nennt, und nie hätte man damals gedacht, dass es einmal enden könnte.

Der Sommer ging vorbei, die Rosen blühten bis weit in den Oktober hinein, wie sie es immer getan hatten, ich erinnerte mich daran, wie meine Mutter in jedem Herbst ausführlich berichtet hatte, die Rosen würden ja erstaunlicherweise noch immer blühen. Der Spätsommer war die Zeit der aufstrahlenden Astern, die mein Vater so geliebt hatte. Mit ihren schlichten dunkelgoldenen Blüten erfüllten sie perfekt seine Forderung nach Einfachheit, der er alles unterwarf: Anzüge, Blumen oder die Frisuren der Kinder, deren Ponys penibel zur Seite gekämmt werden mussten, um ja nicht in die Augenbrauen zu hängen, so sollten die hohen Stirnpartien zur Geltung kommen, die angeblich Intelligenz signalisierten. Es war ein großes Vater-Thema, was „gesund“ war oder, Gott behüte, „debil“ wirken könnte, „nervös“ oder „überreizt“. Auf den Fotos halten wir die Köpfe so steif und gerade, als hätten wir Angst, ein Haar könnte ins Rutschen kommen und damit unser ganzes kleines, doch gerade erst anfangendes Leben.

In schrecklichen Momenten dachte ich, wenn ich morgens in diesem nun wieder kühler werdenden Haus aufwachte, voller Panik, dass die Aufgabe zu groß für mich sei, all die Dinge in diesem Haus zu sichten, mich ihnen zu stellen, auszuhalten, was sie preisgeben würden, von meiner Mutter und uns allen, sie dann irgendwie herauszuschaffen aus diesem Haus, das Haus für neue Bewohner vorzubereiten. All diese Dinge und die in ihnen komprimierten Geschichten schienen mehr, als ich je in meinem Restleben bewältigen könnte.

Es war ein Exzess von Dingen. Es gab die Dinge meiner Mutter. Ihre und Papas, der doch schon Jahrzehnte tot war, aber da waren noch die splissigen Holzski, die er aus Zakopane in Polen mitgebracht hatte, aus seinen schwärmend erwähnten Ferien inmitten des Krieges im „judenfrei“ gestellten Zakopane. Es zeigte sich, es waren auch nicht wenige Dinge von uns da, Dinge aus der Kindheit. Der abgelutschte Gummizwerg meiner Schwester. Meine Rollschuhe, auf denen ich in meiner Marika-Kilius-Imitation den kleinen Hügel vor dem Haus heruntergekurvt war in der beliebten „Flieger“-Formation, ein Begriff, der zehn Jahre nach dem Krieg seinen Schrecken verloren hatte, bis ich allerdings ins Wackeln, dann Schlingern geriet, nach vorne kippte und aufs Pflaster knallte. Hansis goldenes Vogelbauer, jetzt in Rostgold. Der Welpenkorb von Hundi, dem schwarzen Pudel in der Größe medium, der in den Achtzigerjahren gestorben war. In den letzten Monaten, hatte sie berichtet, mochte er nicht mehr allein in der Küche schlafen, sondern immer nur neben ihrem Bett, sie habe dann, wenn er unruhig wurde, die Hand in seinen Korb runterhängen lassen und ihn ein wenig gekrault, bis er wieder ruhig wurde, wer weiß, vielleicht auch sie.

Ein alter schmaler Besenschrank, im Keller verstaut, öffnete sich, und ich stand, Auge in Auge, Stapeln von Stoffresten gegenüber, Gardinen jedweden Musters, gelb abstrakt, buntblumig, streng gestreift, grobe Leinentücher, Kittelschürzenreste. In den Kellerregalen standen hohe, kleine, bullige, zierliche Tontöpfe aus Bunzlauer Blau, in denen in meiner Kindheit der Kohl eingelegt worden war, fein geschnitten, mit salziger Lauge übergossen, platt gedrückt von einem kleinen Felsbrocken, der zuletzt auf einen oben mittig platzierten kleinen Teller gelegt wurde, sodass dann alles sorgsam versiegelt war, bis es sich in Sauerkraut verwandelt hatte.

All das und sehr viel mehr war nun im Haus meiner Mutter versiegelt gewesen, auch weil sie gar nicht wenig mitgenommen hatte, als sie und ihr Mann mit der kleinen Familie vierzig Jahre zuvor das Dorf hinter sich gelassen hatten, in das meine Mutter kurz nach Kriegsende und der Eheschließung mit meinem Vater gezogen war, neben den Hof seiner Familie, und wo meine Schwester und ich unsere ersten Jahre verbrachten, um dann mit ihnen in das schicke Neubaugebiet bei der Stadt zu ziehen, wie es meine Mutter so lange ersehnt hatte. Merkwürdig allerdings, wie viele Dinge sie doch mitgeschleppt hatte aus dieser Phase ihres Lebens, aus dem Dorf, das sie so gehasst hatte, „dieses blöde Kaff“, pflegte sie mit mühsam gebändigter Wut zu sagen, mit der an Panik grenzenden Verzweiflung einer, die den Krieg glücklich überlebt hatte und jetzt voller Furcht ist, ihr Restleben könnte in einem rheinischen Kaff verpuffen.

Vielleicht hatten sich die Dinge aus dem Dorf so angeheftet, dass sie auch auf dem ersehnten Umzug nicht abzustreifen gewesen waren. Sie wurden jedenfalls in den Keller verbannt, vielleicht, um sie so besser ignorieren zu können, aber sie waren hartnäckig, diese Dinge, ja, sie waren sogar noch da, als meine Mutter nicht mehr da war. Ich hielt die schweren schwarzen Gehröcke von Onkel Christian hoch, der der letzte Bauer der Familie gewesen war und dessen Schwester die Mutter meines Vaters wurde und dessen kleine Schwester ihr Leben in einem Kloster in Holland verbracht hatte und von der sich saubere, in miniskulen Lettern dicht an dicht geschriebene Briefchen an die Familie finden würden, garniert mit Heiligenbildchen, auf denen blutende Herzen pochten. Meine Mutter pflegte zu raunen, Onkel Christian sei womöglich schwul gewesen, aber davon war in den schweren Gehröcken nichts zu erschnüffeln.

Es wurde ein Sommer, in dem sich Stunden und Tage zu Wochen addierten, die ich also in diesem Haus war, die Dinge betrachtete und wendete und aufnahm, was sie über uns zu erzählen hatten. „Es schien mir eine Zeit lang, als ob ein Ding, das man während seiner Reise durch die Hände der Menschen und ihre Beziehungen verfolgt, mehr über eine Epoche erzählen könne als ein psychologischer Roman“, hatte der russische Autor Sergej Tretjakov einmal formuliert. Wohl wahr. In den Dingen verdichten sich Geschichten. Sie blühen auf, wenn man die Gegenstände in die Hand nimmt. Wenn man sie nur lässt, umgarnen sie uns mit Erinnerungen, sie ziehen uns zurück in eine Vergangenheit, von der wir glaubten, nicht selten erhofften, sie hinter uns gelassen zu haben. Sie zeigen uns, wer wir waren.

Ding-Freude

Solange ich zurückdenken kann, habe ich die Dinge als Faszinosum erlebt. Warum? Vielleicht, weil sie einfach da waren. Manchmal denke ich, die Dinge des Lebens sind mir so nah, weil mir die Menschen oft so fern sind. In dem ersten Haus, in dem ich als Kind lebte – ein langweiliges Giebelhaus, das neben dem alten Fachwerkhof der Familie stand, als Altenteilhaus –, gab es für Erwachsene viel zu tun, sie putzten oder waren im Stall bei den Tieren oder im Garten, wo Kohl und Salat in langen Reihen gesetzt und hochgepäppelt wurden und dann plötzlich Gas gaben, der Salat schoss und wurde in Waschschüsseln eiligst geerntet und war zu essen, die Erwachsenen zogen in die Kartoffeln oder steckten bei den Hühnern, sie waren im Keller bei der großen Wäsche, die in einem steinernen Bottich, unter dem ein Feuer loderte, gekocht wurde, sie standen in der Küche hinterm Herd.

Es war nicht die Zeit, in der man für Kinder viel Zeit gehabt hätte. Es wurde ja immerzu gekocht und eingekocht. Was geerntet wurde, musste auch geschnippelt und verarbeitet werden. Es entstanden in den Kellerregalen lange Reihen von Weckgläsern mit Eingemachtem, mit Aprikosen und Kirschen, mit Tomaten und Schweinebraten, Leberwurst und Blutwurst, es wurde nämlich auch geschlachtet. Dann wurde das Schwein, das doch gerade noch von mir in seinem Koben besucht worden war für ein kleines Tête-à-Tête mit mir, seiner Freundin, tot in einer Schubkarre vom Metzger angeliefert und landete in der Zinkwanne, wo es mit heißem Wasser abgeschrubbt wurde. Es lag da in seiner rosigen Haut, und sein Kopf ruhte auf dem Rand der Wanne, und der Bauch wölbte sich vor bis über den Wasserspiegel, die Frauen kicherten und spotteten: „Wie Onkel Paulchen in der Badewanne“, und dann kreischten sie ausgelassen und böse. Es war eigentlich unsere Zinkwanne, also die der Kinder, in der wir im Sommer badeten, das hatte danach jedenfalls seine Unschuld verloren.

Das Ding, erklärt uns die Psychologie, kann ein Werkzeug sein, mithilfe dessen sich unser autonomes Ich konstituiert. Dazu reicht schon, wie Sigmund Freud beobachtete, eine Holzspule, die an einem Faden hängt, dessen Ende in der Hand eines Kindes liegt. Das Kind wird ja, immer wieder, erschüttert von Abwesenheiten seiner Mutter, an der es doch mit der größten Innigkeit hängt, in einer ursprünglichen Verschmolzenheit des Ich mit der Welt. Deshalb kann es sich in ihrer Abwesenheit auch gefährlich abhandenkommen. Das Kind rettet sich, indem es die Holzspule über den Rand seines Bettes wirft und verschwinden lässt („weg!“) und noch einmal hervorzaubert und mit dem größten Entzücken begrüßt („da!“). Mithilfe eines einfachen Holzdings kann es in einer Erfahrung von Selbsttätigkeit das Gefühl der Ohnmacht überwinden, und es scheint, dass sich unsere Faszination mit den Dingen oft ein Leben lang in diesem weiten Spektrum zwischen Freude und Schmerz, Verschmelzung und Trennung bewegt.

Waldi, unser erster Hund, also meiner. Ein Bild zeigt, wie ich Waldi gepackt habe und ihn festhalte, oder ist es womöglich andersrum, dass ich an Waldi etwas habe, an dem ich mich festhalten kann? So wie ein Seiltänzer seinen Stab benutzt, dieses fiepsige Ding, ohne das er nicht über das Seil balancieren könnte, unter dem sich der Abgrund auftut? Der Stab hält ihn, obwohl in der Luft und unbefestigt, also nur, weil der Tänzer sich an ihm festhält. Waldi war von Steiff, hatte aber Rollen, weshalb er dazu gebracht werden konnte, mir brav zu folgen. Erste Dominanz-erfahrung.

Oder Mecki, an dessen Haarschopf meine Schwester zu kleben schien, Nähe und Trost. Kann auch ein Kuscheltuch spenden, also irgendetwas, was gegenständlich ist, wir im Griff haben können, darauf zielen unsere Sehnsüchte, es scheint manchmal so, als könnten wir von den Dingen nie genug bekommen. Meine Puppe Wolfgang hatte schweinchenfarbene Ärmchen und Beinchen aus Bakelit, die mit Gummibändern befestigt waren, damit ich sie so drehen konnte, wie ich wollte, und ich liebte ihn so herunter, dass er alle paar Jahre wieder zur Kur in eine Puppenklinik eingeliefert werden musste, zur Restauration. Welch ein Drama, wenn die Dinge, an die wir uns halten, verschwinden, für eine Zeit lang oder für immer.

Die Dinge, schreibt die Kindheitsforscherin Donata Elschenbroich in ihrem schönen Buch über die Dingwelt, „können uns entgleiten, sich gegen uns kehren oder uns vielleicht ganz besonderen Beistand leisten. Und wie manche Dinge uns durch ihre Überlegenheit einschüchtern! Uns mitleidlos vorführen, dass unser Talent nicht ausreicht, ihnen gerecht zu werden, dass unser Leben zu kurz ist für alle Dinge.“

Dinge können Zuflucht bieten. Ich erinnere mich an die endlosen Stunden, in denen ich auf dem Dachboden allein herumstöberte und all die Dinge besuchte, die meine Freunde waren. Sie waren nur für mich da. Sie verbargen sich ganz offensichtlich, wenn ich nicht da war, sie hielten sich vor anderen versteckt in großen Deckelkörben, die mir bis unter die Arme reichten, und wenn ich die Deckel hochhob, erwachten sie, und ich schaute sie an und sie mich. Sie stellten Heilige dar. Kleine Gestalten, nicht höher als eine Kinderhand, zerbrechlich. Große Laken in Kobaltblau oder Grasgrün waren um sie gewickelt, an den Säumen hatte sie jemand mit goldenen Sternen verziert. Manchmal trugen die Männer einen Stab in der Hand, der oben wie ein Kreuz aussah, einige hatten ein, zwei Schafe neben sich, die sich an ihre Beine drückten oder zu ihren Füßen lagen wie ein Hund.

Die meisten dieser Männer trugen, anders als die Männer im Dorf, ihr Haar lang, es lag dicht an ihrem Kopf und wellte sich meist nach hinten den Nacken herunter und fiel nie nach vorn oder verklumpte, so wie mein Haar es zu tun pflegte, als ich noch kleiner war und es lang trug, bis meine Mutter entschied, es gehöre abgeschnitten, weil langes Haar zu viel Arbeit mache. Schwuppdiwupp und ab! Nicht in der Welt der Deckelkorb-Freunde! Alles an ihnen war konstant, wie es bei Heiligen sein soll, der Schwung ihrer Locken, das ewige Lächeln, die ein wenig himmelwärts gedrehten Augen, selbst dort, wo der Zahn der Zeit sie erwischt hatte, wo etwas abgeplatzt war, von der Fußspitze oder mal ein Näschen – so was kann passieren bei kleinen Gipsfiguren, das wusste ich schon mit vier oder fünf, es hieß schließlich dauernd, wenn etwa ein Regen plötzlich einsetzte: „Du bist ja nicht aus Gips!“

Nun, ich nicht, aber meine Freunde, sie waren aus Gips und warteten geduldig das ganze Jahr, bis es Fronleichnam war und man den Korb vom Boden holte, alle Figuren abstaubte und auf dem Altar dekorierte, der schräg gegenüber unserem Haus aufgebaut war, dort hatten sie ihren großen Auftritt. Unser Altar stand vor der alten Wasserpumpe, die ihrerseits auf einem kleinen Hügel stand. Hier lag eine der zwölf Stationen der großen Prozession, die auf kunstvoll gemusterten Teppichen aus frischen Blüten durch das ganze Dorf führte, und dann würde der Pfarrer kommen, auch zu unserem Altar, der doch sicherlich der schönste im Dorf war, über den Blumenteppich würde er gehen, für den wir alle unsere Pfingstrosen und die Gänseblümchen und die Stiefmütterchen geköpft hatten, und sich vor ihnen verneigen, vor meinen Freunden, den kleinen Heiligen.

Es gab auf dem Dachboden auch einen großen Schrankkoffer aus braun gebeizter Pappe mit Holzleisten verstärkt, er trug die Initialen meines Vaters, ein anspruchsvolles Dr. H. M., und hatte zwei Schnappverschlüsse und in der Mitte noch einen dritten kleinen, der klemmte. Alle drei waren verrostet. Man ruckelte an ihnen, und als sie sich geöffnet hatten und der große schwere Deckel sich hob, stieg eine Wolke aus Mottenkugelgeruch auf und vermischte sich mit dem Duft von Schinken, der aus dem Kamin entkam, der hier auf dem Dachboden eine Öffnung hatte, in die man die riesigen, abgetrennten Schweineschenkel hängte.

Da lagen sie, in diesem Koffersarg, die Kleider der Toten. Schwere lange Mäntel aus grauem Loden, die Arme vor der Brust gefaltet, platt gedrückt die breiten Revers und insgesamt nur noch ein Schatten ihrer selbst. Omas weiches tiefschwarzes Maulwurf-Cape, in das man Gesicht und Nase wuscheln konnte. Ihr Kleid aus gehäkelter Wollspitze, so umfänglich, dass ich als Kind zweimal darin Platz gefunden hätte, ich kannte es von den Hochzeitsfotos meiner Eltern. Der Rock aus weißer Lochspitze, meine Lieblingscousine hatte ihn einmal vergessen.

Mamas kratziges graues Kostüm mit dem kleinen Persianerkragen, das ihr nicht mehr passte, man konnte es nur noch auf Fotos bewundern, die Mama als junge Frau zeigten, also vor der Hochzeit, mit hohen Hacken, als Stadtlady, sie kam ja aus Hannover. Die weiße Hirtenbluse, ein umgearbeitetes Bettlaken, an den Armansätzen und den Bündchen leicht gesmokt – sie trug es auf dem Foto, auf dem sie auf einer Pferdekutsche in einem Trägerrock sitzt, das erste Foto von ihr auf dem Dorf. Es zeigt sie mit Onkel Christian, dem Bauern, der die junge Frau, die aus Hannover angereist kam, um sich das Rheinland anzuschauen, vom Bahnhof abholte, der damals mitten im Wald lag und später nur noch ein Gebäude war, an dem Züge in Richtung Bonn vorbeirauschten.

Waldi, der Korb mit den Heiligen, der alte Schrankkoffer – alles Dinge, die im Laufe meines Lebens verschwunden sind. Wohin? Ich habe keine Ahnung. Als ich anrückte, um im Haus meiner Mutter die Dinge zu sichten, hatte ich ein wenig Hoffnung, ich könnte ihnen wiederbegegnen. Es war nämlich nicht nur so, dass ich mich vor der Flut der Dinge gefürchtet hätte, es war auch andersrum: Ich begegnete dort zwar eher mehr als weniger Dingen, und trotzdem war es so, dass es Dinge gab, die ich schmerzlich suchte und auf immer vermissen werde. Da war einerseits eine Bedrängung durch die vielen Dinge, andererseits blieb eine Sehnsucht. Es war, als hätten sich einige Dinge selbstständig gemacht, wären abgehauen, ohne auf mich zu warten oder auch nur zurückzuschauen. Eine kindliche Kränkung, könnte man höhnen.

Wo war er, unser alter Kinderwagen aus lindgrünem Plastik, der im heißen Wintergarten stand und uns noch viele Jahre als Spielzeug gedient hatte und in den ich mich zu verkriechen pflegte, wenn mir die Welt zu viel wurde, selbst dann noch, als ich die Knie bis zur Nase hochziehen musste, um hineinzupassen? Von den Dingen, schreibt Marie Luise Kaschnitz, erwarten wir, dass sie uns begleiten „mit der leidenschaftslosen Gelassenheit von Freunden aus alter Zeit“. Warum? „Weil sie uns lange kannten, erkannten wir uns selbst als lange Überdauernde. Sie verurteilen uns nie. Wir waren so lange gewohnt, Liebe an Dinge zu wenden, so lange gewohnt, in ihnen einen Halt zu finden und eine Bestätigung unserer selbst.“

Man kann Dinge mit einem Fingerschnippen verlieren, wahrscheinlicher aber ist es, dass am Ende wir abhandenkommen, ihnen und der Welt. „Viele Dinge werden uns überleben, wir sind ihnen gleichgültig“, schreibt Donata Elschenbroich. Darin liege auch ihre Macht. Und wenn wir Glück haben, finden wir sie dann, im besten Fall, in der Auslage eines Geschäfts, an dem wir nichts ahnend vorbeigehen, und das Auge bleibt hängen dort, an dem alten Besteck, und hier, an dem schönen Kristall, das wir weggegeben haben, und es bietet sich schamlos neuen Menschen an. Oder sollte es gar nicht unseres sein, sondern ein anderes Besteck, anderes Geschirr, anderes Kristall, das nur so ähnlich aussieht wie das, an das wir uns erinnern, weil das, was wir so sehr unser eigen wähnten, doch schnöde Massenware war und nur in unserer Erinnerung ganz besonders ist?

Susanne Mayer

Über Susanne Mayer

Biografie

Susanne Mayer, geboren 1952, ist Kulturreporterin und Literaturkritikerin der Wochenzeitung „Die Zeit“, in deren Feuilleton ihre freche Kolumne „Männer!“ erscheint. Für ihre Arbeiten wurde sie 1985 mit dem Theodor-Wolff-Preis sowie 1990 und erneut 1994 mit dem Emma-Journalistinnen-Preis...

Veranstaltung
Gespräch
Mittwoch, 16. Oktober 2019 in Frankfurt
Zeit:10:00 Uhr
Ort:Frankfurter Buchmesse,
Lesart-Bühne Frankfurt
Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse. Moderation: Frank Meyer
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Lesung und Gespräch
Mittwoch, 16. Oktober 2019 in Frankfurt/Main
Zeit:17:00 Uhr
Ort:Haus am Dom - Giebelsaal,
Domplatz 3
60311 Frankfurt/Main
Moderation: Sabine Rückert (Die ZEIT)
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Lesung und Gespräch
Donnerstag, 24. Oktober 2019 in Meldorf
Zeit:20:00 Uhr
Ort:Traumausstatter,
Süderstr. 9
25704 Meldorf
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