Lieferung innerhalb 1-3 Werktage
Bezahlmöglichkeiten
Vorbestellung möglich
Die Akte RosenrotDie Akte Rosenrot

Die Akte Rosenrot

Thriller

Taschenbuch
€ 16,99
E-Book
€ 1,99
€ 16,99 inkl. MwSt.
Lieferzeit 1-3 Werktage
In den Warenkorb
Gratis-Lieferung ab 5,00 €
Geschenk-Service
Versand und Lieferbedingungen
€ 1,99 inkl. MwSt.
sofort lieferbar
In den Warenkorb
Gratis-Lieferung ab 5,00 €
Geschenk-Service
Versand und Lieferbedingungen

Die Akte Rosenrot — Inhalt

»Ich habe die Wut gespürt, die seinen Wahn nährt. Kein Stolz, kein Hochmut, wie sein mörderischer Vorgänger. Nur unberechenbare Wut.«
Ibsen Bach

Zwei Regierungsstädte.
Zwei grausame Verbrechen.
Ein dunkles Geheimnis.
Eiskalt und tödlich.

Ibsen ist nur noch ein Schatten des einst so brillanten und geschätzten Profilers Ibsen Bach, seit ihm vor fünf Jahren ein Unfall seine Frau Lara nahm und seine Karriere beendete. Mit den Folgen seiner Verletzungen kämpfend pflegt er im Innenministerium in Berlin Daten ein. Eines Tages wird am Tatort eines grausamen Verbrechens eine Postkarte für Ibsen gefunden, die Bezug nimmt auf eine Reihe von Morden, die einige Jahre zuvor in Berlin begangen wurden. Ibsen wird in den aktiven Polizeidienst zurückgeholt. Gleichzeitig recherchiert die Russin Leonela Sorokin, eine investigative Bloggerin in Moskau, in einer alten Vermisstensache und sticht in ein Wespennest, denn beide Fälle sind durch dasselbe dunkle Geheimnis verbunden …

Der Thriller »Die Akte Rosenrot« von Bestseller-Autorin Astrid Korten ist der Auftakt zu einer Serie um den Ermittler Ibsen Bach.

€ 16,99 [D], € 17,50 [A]
Erschienen am 01.03.2019
432 Seiten
EAN 978-3-492-50220-7
€ 1,99 [D], € 1,99 [A]
Erschienen am 01.03.2019
432 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-98527-7
Astrid Korten

Über Astrid Korten

Biografie

Das geschriebene Wort begleitet Astrid Korten seit ihrer Kindheit. Die in den Niederlanden geborene Autorin schrieb mit 13 Jahren bereits ihre erste Kriminalgeschichte. Doch bevor es zu Veröffentlichungen kam, studierte sie Wirtschaftswissenschaften an der Universität Maastricht. Nach dem...

Pressestimmen

Stadtspiegel Essen

»Die Auseinandersetzung mit Wahn, Lügen, Korruption und Entsetzen macht den Roman zu einer Faszinationsgeschichte und spannendem Leseerlebnis: Verstörende Bilder, ein außergewöhnlicher Protagonist und packende Szenen, mit hoher Intensität erzählt.«

meinlesezauber.blogspot.com

»Ein phänomenaler Thriller mit einer absoluten Leseempfehlung.«

facebook.com/ohnebuecherohneuns

»Eine gelungene Mischung aus Psychothriller und Politthriller, der in der Fiktion nicht realistischer hätte dargestellt werden können.«

die-rezensentin.blogspot.com

»Spannende Mischung aus Psychothriller und Politroman!«

susileseecke.wordpress.com

»Ein packender Thriller, schonungslos, ehrlich und vor allem sehr mutig.«

nichtohnebuch.blogspot.com

»Wer Serientätern auf die Schliche kommen möchte, sich von politische Verwicklungen angesprochen fühlt und zudem in die Abgründe der menschlichen Seelen blicken möchte, liegt mit diesem facettenreichen Thriller richtig!«

Kommentare zum Buch

Brillanter und fulminanter Auftakt zu einer neuen Serie!
Veronika am 03.02.2019

Dieses Buch ist der Start zu einer neuen Thrillerreihe um Ibsen Bach, einen ehemals genialen Profiler, der aber vor fünf Jahren einen schlimmen Unfall hatte, bei dem seine Frau ums Leben kam. Seither kämpft Ibsen mit seinem Gedächtnis und den verloren gegangenen Erinnerungen. Aus diesem Grund ist er auch nicht mehr als Profiler tätig. Als in Moskau eine Leiche auftaucht, bei der eine Nachricht für Ibsen hinterlegt ist, wird er hinzugezogen. Es tauchen Parallelen zu einer vergangenen und vermeintlich abgeschlossenen Mordserie auf, und das Grauen scheint noch nicht beendet zu sein, denn es gibt weitere Mordfälle, die alle Bezug auf Ibsen nehmen. Durch diese Morde kommen so nach und nach ganz sanft immer wieder einige verloren gegangene Erinnerungen bei Ibsen zurück. In einem weiteren Handlungsstrang spielt die russische Bloggerin Leonela Sorokin eine bedeutende Rolle. Mehr möchte ich an dieser Stelle zum Inhalt nicht verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte.   Es handelt sich um einen spannenden und brillanten Polit-Thriller, den man einfach selbst lesen sollte. Autorin Astrid Korten scheut sich nie, in ihre Bücher sehr brisante und aktuelle Themen mit einzubauen. Und so ist es auch diesmal. Der Plot spielt abwechselnd in Berlin und Moskau. Es sind historische und politische Machenschaften mit aktuellem Bezug eingebaut. Die Autorin recherchiert für ihre Bücher immer sehr akkurat und zuverlässig, so dass es sich zwar um Fiktion handelt, die aber nicht weit von der Realität entfernt ist. Und dies ist manchmal richtig erschreckend!   Das Buch ist durchgängig sehr spannend und fesselnd geschrieben. Astrid Korten versteht es auch diesmal wieder die LeserInnen lange Zeit im Ungewissen zu lassen und für Verwirrung zu sorgen. Auch hat sie am Ende wieder eine richtige Überraschung parat, so dass der Schluss in keinster Weise vorhersehbar ist. Im Gegenteil: Als ich das Buch fertig gelesen hatte, hätte ich am liebsten direkt den Folgeband gelesen, da ein Cliffhanger mit eingebaut wurde. Aber da dies der Auftaktband zu einer neuen Serie ist, muss ich mich sicher noch einige Zeit gedulden.   Alles in allem handelt es sich hier um einen brillant geschriebenen und richtig anspruchsvollen Thriller, den ich absolut weiterempfehlen kann. Astrid Korten ist einfach immer wieder ein Garant für fesselnde, schockierende und aufrüttelnde Bücher. Ich muss gestehen, dass ich ganz selten ein Buch zweimal lese (dafür gibt es einfach zu viele interessante Neuerscheinungen), aber dieses muss ich auf jeden Fall nochmals lesen. Vielen Dank, dass ich dieses tolle Buch vorab lesen durfte!

DIE AKTE ROSENROT ist eine ungewöhnliche Mischung aus Psychothriller, Thriller und Polit-Thriller
MeinLesezauber am 01.02.2019

DIE AKTE ROSENROT, der Titel es neuen Thrillers von Astrid Korten, hat mich sofort zum Nachdenken gebracht und meine Gedanken weite Kreise ziehen lassen. Worum würde es gehen? Eine Akte ist ein Aufbewahrungsmittel für Informationen. Heute eher digital. Doch ist DIE AKTE ROSENROT eine geschlossene Akte, eine Cold-Case-Akte, eine TOP-SECRET-Akte? Was bedeutet die wundervolle Rose unter dem Eis, was diese rosenrote Farbe. Geschmeidig, tiefgründig, romantisch, rot, blutrot? Ich durfte DIE AKTE ROSENROT bereits vor Veröffentlichung lesen. Es war kurz nach Weihnachten und die langen Nächte waren längst eingekehrt. Ich wusste, dass die Autorin wieder ein Thema in ihrem neuen Thriller aufgreifen würde, welches äußerst brisant ist und wahre Begebenheiten und Schreckliches miteinander verbindet. Denn darauf hat sich Astrid Korten spezialisiert. Umso überraschter war ich zunächst, als ich von dem Protagonisten Ibsen Bach las. Früher einmal ein geschätzter Profiler ist er heute, 5 Jahre nach einem tragischen Unfall, der ihm nicht nur seine Frau, sondern auch seinen angesehenen Beruf und sein Gedächtnis nahm, eine Belastung für sich und für andere. Schnell am Limit und angewiesen auf Schmerzmittel versucht er, sein Leben zu meistern und sein Gedächtnis durch Wortfindungen neu zu katalogisieren. Eines Tages wird gerade der zerschmetterte Ibsen Bach an einen Tatort gerufen, und es bleibt bei weitem nicht nur bei diesem einen, dessen Szenario mir heute immer noch im Kopf präsent ist. Der Täter will Kontakt zu Ibsen aufnehmen. Doch warum? Was bedeuten die Rosen am Tatort und der Duft von Myrrhe? Und die Botschaft: Wer bist du, Ibsen Bach? Zu Beginn hatte ich Mitleid übrig für den Protagonisten, der so ganz anders ist, als die herkömmlichen Ermittler der deutschen Thriller Landschaft. Wirkt er doch zunächst eher schwächlich wird schnell klar, was für ein brillanter Intellekt hinter Ibsen Bach steckt. Auch dieses Mal reist Astrid Korten in ihrem Thriller über die deutschen Grenzen hinaus und nimmt uns mit nach Russland. Das hat mir besonders gut gefallen. Dieses Land ist von vielen Verschwörungstheorien umgeben und die Autorin gibt uns einen tiefen Einblick in die Machenschaften dieses Staates. Ibsen tut sich schwer in Moskau, die Sonderkommission der Kripo blockt zunächst ab. Als jedoch ein weiterer Mord in Berlin geschieht, gehen beide Behörden aufeinander zu. Als die Russin Leonela Sorokin auf den Plan tritt, reiht sich eine zweite Geschichte mit in die Handlung ein. Zu Beginn konnte ich mir nicht erklären, wie diese beiden Handlungsstränge zusammenhängen. Leonela sticht in ein Wespennest, denn beide Fälle sind durch dasselbe dunkle Geheimnis verbunden ? Im Laufe des Thrillers wurde Leonela für mich neben Ibsen zu meinem Lieblingscharakter in diesem Roman. Im letzten Drittel nimmt DIE AKTE ROSENROT ein letztes Mal gewaltig an Fahrt auf. Fäden werden unaufhörlich miteinander verknüpft und geben erschreckende Einblicke und führen zu einer fulminanten Auflösung des Falles. Ich wusste zuletzt nicht mehr wohin mit meinen Gedanken, las Seite um Seite ... Spannung pur. Ein offenes Kapitel jagte das nächste ... dann das Ende. Puh! Atempause. Buch zur Seite legen und noch einmal die letzten Kapitel Revue passieren lassen. ... und wieder hat Astrid Korten mit gekonnter Recherche einen sehr spannenden Roman geschaffen. DIE AKTE ROSENROT ist eine ungewöhnliche Mischung aus Psychothriller, Thriller und Polit-Thriller. Gekonnt wird mit Wahn, Lügen und Entsetzen gespielt. Was mich erschüttert hat, ist die Tatsache, dass die Hypothese, die dieser Roman birgt, der Wahrheit so verdammt nahe kommt. Aber so ist es stets in ihren Romanen. Ein phänomenaler Thriller mit einer absoluten Leseempfehlung. Vielen Dank an Astrid Korten für das Vorabmanuskript und ein Dankeschön an den Piper Verlag, Blogger das Vorwortes verfassen zu lassen.

Nicht ist, wie es scheint
Patricia Nossol am 01.02.2019

„Meine Augen sind auf den Computerbildschirm vor mir gerichtet, aber meine Gedanken sind weit jenseits des hellen Screens.“ (Auszug aus „Die Akte Rosenrot“)   Ich bin Ibsen Bach und bearbeite Akten im Innenministerium in Berlin. Das war nicht immer so. Früher war ich ein genialer Profiler, ein Meister meines Fachs. Meine Karriere wurde vor fünf Jahren jäh beendet. Noch immer leide ich an den Folgen dieses schlimmen Unfalls, der mir auch meine Frau Lara nahm. Gern würde ich wieder in meinen alten Job zurückkehren, obwohl ich mir nicht sicher bin, der Aufgabe gewachsen zu sein. Denn da ist „Der Andere“, der meine Gedanken ständig durcheinanderbringt. Doch plötzlich holt mich die Realität ein. Am Tatort eines grauenvollen Verbrechens wird eine Postkarte gefunden, die an mich adressiert ist. Sie nimmt Bezug auf Morde in Berlin, die schon einige Jahre zurückliegen. Ich bin also wieder im Rennen und „Die Akte Rosenrot „ ist der erste Fall einer Thriller-Reihe von Astrid Korten, in der ich eine tragende Rolle spiele. Das Buch ist beim Piper-Verlag erschienen.   Während ich auf Hochtouren ermittle, geht die investigative Bloggerin Leonela Sorokin in Moskau einer alten Vermisstensache nach. Noch ahne ich nicht, dass unsere Ermittlungen an einem Punkt zusammenlaufen. Und jetzt kommt Ihr ins Spiel, liebe Leser. Findet heraus, welches dunkle Geheimnis unsere beiden Fälle verbindet und was sich hinter der Akte Rosenrot verbirgt. Es wird haarig und megaspannend!   Mit Ibsen Bach hat Astrid Korten einen ungewöhnlichen Charakter geschaffen. Er ist von einer geheimnisvollen Düsternis umgeben. Mutig stellt sich Ibsen seinem eigenen Trauma und läuft dabei Gefahr, in den Abgrund zu fallen. Dennoch stürzt er sich akribisch in die Ermittlungen. Ich fand es interessant, diesen geheimnisvollen Mann näher kennenzulernen. Leonela Sorokin bringt frischen Wind in die Szenerie. Unerschrocken begibt sie sich auf Spurensuche und trotzt der Gefahr. Es ist spannend, den Gedankengängen der Akteure zu folgen und Stück für Stück der Lösung des verzwickten Falles näher zu kommen. Ein eigenwilliges Dream-Team, von dem ich gern mehr lesen möchte.   Astrid Korten schreibt intelligent und mitreißend, gelegentlich mit einer Prise Sarkasmus. Sie spart nicht mit Grausamkeiten und kommt ohne Umschweife zum Punkt. Außerdem arbeitet sie historisch belegte Fakten in ihre fiktive Story ein und schafft damit Realitätsnähe. Angespannt verfolge ich die Szenerie. Das Blatt wendet sich ständig und ich lasse mich von der mystischen Buchatmosphäre einfangen. Konzentriertes Lesen zahlt sich aus, denn nur so kann man die komplexe Geschichte in ihrer Gänze erfassen. Das Buch endet schließlich mit einem actionreichen Showdown.   Wer Serientätern auf die Schliche kommen möchte, sich von politische Verwicklungen angesprochen fühlt und zudem in die Abgründe der menschlichen Seelen blicken möchte, liegt mit diesem facettenreichen Thriller richtig!

Hochbrisant und sehr nah an der Realität
Susanne Barlang am 01.02.2019

Wer Astrid Korten kennt, weiß das sie sich gerne an hochbrisante Themen wagt. In Die Akte Rosenrot hat die Autorin eine Romanfigur erschaffen, die außergewöhnlicher nicht sein könnte. Ibsen Bach, Profiler und ein Mann dem das Leben alles genommen hat. Nicht nur seine Frau Lara, auch Ibsens Identität . Ein Thriller der wahrlich unter geht und an Spannung kaum zu überbieten ist. Eine Fiktion, die näher an der Wahrheit liegt als man sich vorzustellen vermag. Der flüssige Schreibstil und vor allem der bildgewaltige Erzählstil lassen ein Kopfkino entstehen das absolut schockierend wirkt. Astrid Korten zeigt dem Leser schonungslos auf wie man durch Manipulation sich selbst verlieren kann. Ein packender Thriller, schonungslos, ehrlich und vor allem sehr mutig. Herausragende Protagonisten, die lebendiger nicht sein könnten. Für mich ein weiteres Meisterwerk.   Mein Fazit:   Astrid Korten und ihre Werke sind nicht in Worte zu fassen. Man muss die Werke der Autorin mit eigenen Augen und Gedanken erleben, dieses Kopfkino das sich aufbaut selbst sehen. Es entsteht beim lesen eine Vereinigung zwischen Leser und Buch, die man niemals in Worte zusammenfassen kann. Die Wahrheit liegt zwischen den Zeilen.   Vielen Dank an Astrid Korten für diese wundervolle Zusammenarbeit. Auch ein Dankeschön an den Piper Verlag für diese wundervolle Idee uns Blogger mit in das entstehen des Vorwortes zu involvieren

Spannende Mischung aus Psychothriller und Politroman!!!
Annette Lunau am 01.02.2019

  Berlin: Ibsen Bach, ein ehemals genialer Profiler, ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Seit ein schwerer Unfall ihm vor 5 Jahren seine Frau nahm und ihn zum Krüppel ohne Gedächtnis machte, ist nichts mehr wie vorher. Inzwischen sitzt er im Innenministerium und pflegt dort, mehr recht als schlecht, Daten ein. Trotz seiner schweren Verletzungen besitzt er aber immer noch eine Intuition, die ihn von allen anderen abhebt. Als im fernen Moskau ein grausamer Mord geschieht, bei dem eine Nachricht für Ibsen gefunden wird, wird er in den Polizeidienst zurückbeordert. Weitere Morde folgen und eine grausame Wahrheit kommt ans Licht.   Moskau: In einem anderen Handlungsstrang lernen wir die Russin Leonela Sorokin kennen. Sie ist eine investigative Bloggerin und liebt es, nachzuforschen und eventuelle Geheimnisse aufzudecken. Umso angefixter ist sie, als sie einen anonymen Hinweis erhält, eine Nachricht aus dem Darknet. Es geht um den verschwundenen Kriegsreporter Stefan Bennet. An welcher großen Sache hat er damals gearbeitet und wieso ist er nach 1978 nie wieder aufgetaucht? Leo recherchiert und verfolgt bald eine heiße Spur. Damit begibt sie sich nicht nur selbst in tödliche Gefahr, sondern auch die Menschen, die ihr nahestehen.     Auch in `Die Akte Rosenrot` versteht es Astrid Korten wieder meisterhaft, ihre Leser in Angst und Schrecken zu versetzen und so lange komplett zu verwirren, bis sie mit einem fulminanten Ende aufwartet. In ihren Thrillern geht es oft um Dinge, die weit zurückliegen. Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind, aber immer noch großen Einfluss auf die Protagonisten haben. Zu jeder neuen Story wird genau recherchiert und Astrid hat auch keine Angst, sich mit kritischen Themen auseinanderzusetzen. Diesmal begibt sie sich nach Russland und herausgekommen ist eine spannende Mischung aus Psychothriller und Politroman.

Ohne Bücher? Ohne uns am 01.02.2019

Meine Meinung: Dieses war mein erstes Werk von Astrid Korten, trotzdem durfte ich Die Akte Rosenrot vorablesen und war begeistert, wie viel Recherche die Autorin auf sich nimmt um ihre Leser bestens zu unterhalten. Als Auftakt zu einer neuen Thriller-Serie hat sie sich mit dem ehemaligen Profiler Ibsen Bach einer echten Herausforderung gestellt, der auch der Leser nicht umgehen kann. Ibsen hat nicht nur seine Frau Lara verloren sondern auch sein Gedächtnis. Während seiner Arbeit im Innenministerium macht er sich Denkzettel zu Wörtern, die ihm gerade einfallen und die er nicht mehr vergessen möchte – Sein Notizheft hat er stets am Mann und ist ohne regelrecht aufgeschmissen. Kein Wunder, dass er nur widerwillig in den Polizeidienst zurückkehrt, als sein alter Partner ihn braucht. Während Ibsen mit seinem altem Kollegen versucht, einen aktuellen Mordfall zu klären, recherchiert Leonela Sorokin in Russland in einem Vermisstenfall. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, was sich aber recht schnell legte. Musste ich anfangs immer noch mal zurück blättern um Zusammenhänge zu sehen, war ich nach einiger Zeit so in der Geschichte gefangen, dass ich selbst nicht mehr wusste, ob ich mich gerade noch in der Realität befinde oder doch schon in der Fiktion. Astrid Korten schreibt stilecht und bildgewaltig, als Leser ist man mittendrin statt nur dabei. Die teilhabenden Charaktere zeugen von einer echten Authentizität und ich bin positiv beeindruckt, wie sie hier Vergangenheit und Gegenwart in zwei verschiedenen Fällen und Orten zueinander bringt. Sehr genial eingebaut in der ganzen Geschichte ist die Tatsache, wie leicht man Menschen manipulieren kann.   Mein Fazit: Eine gelungene Mischung aus Psychothriller und Politthriller, der in der Fiktion nicht realistischer hätte dargestellt werden können. Auch wenn dieses mein erstes Buch der Autorin war, so war es definitiv nicht mein letztes.

Kommentieren Sie diesen Beitrag:
(* Pflichtfeld)
Kommentar senden