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Die Akte RosenrotDie Akte Rosenrot

Die Akte Rosenrot

Thriller

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Die Akte Rosenrot — Inhalt

»Ich habe die Wut gespürt, die seinen Wahn nährt. Kein Stolz, kein Hochmut, wie sein mörderischer Vorgänger. Nur unberechenbare Wut.«
Ibsen Bach

Zwei Regierungsstädte.
Zwei grausame Verbrechen.
Ein dunkles Geheimnis.
Eiskalt und tödlich.

Ibsen ist nur noch ein Schatten des einst so brillanten und geschätzten Profilers Ibsen Bach, seit ihm vor fünf Jahren ein Unfall seine Frau Lara nahm und seine Karriere beendete. Mit den Folgen seiner Verletzungen kämpfend pflegt er im Innenministerium in Berlin Daten ein. Eines Tages wird am Tatort eines grausamen Verbrechens eine Postkarte für Ibsen gefunden, die Bezug nimmt auf eine Reihe von Morden, die einige Jahre zuvor in Berlin begangen wurden. Ibsen wird in den aktiven Polizeidienst zurückgeholt. Gleichzeitig recherchiert die Russin Leonela Sorokin, eine investigative Bloggerin in Moskau, in einer alten Vermisstensache und sticht in ein Wespennest, denn beide Fälle sind durch dasselbe dunkle Geheimnis verbunden …

Der Thriller »Die Akte Rosenrot« von Bestseller-Autorin Astrid Korten ist der Auftakt zu einer Serie um den Ermittler Ibsen Bach.

€ 16,99 [D], € 17,50 [A]
Erschienen am 01.03.2019
432 Seiten
EAN 978-3-492-50220-7
€ 4,99 [D], € 4,99 [A]
Erschienen am 01.03.2019
432 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-98527-7
Astrid Korten

Über Astrid Korten

Biografie

Das geschriebene Wort begleitet Astrid Korten seit ihrer Kindheit. Die in den Niederlanden geborene Autorin schrieb mit 13 Jahren bereits ihre erste Kriminalgeschichte. Doch bevor es zu Veröffentlichungen kam, studierte sie Wirtschaftswissenschaften an der Universität Maastricht. Nach dem...

Pressestimmen

irveliest.blog

»Wirklich gut gelungen ist es Astrid Korten, ihre akribische Recherchearbeit in eine fiktive Geschichte, zu einem super spannenden, atemlosen Thriller zu verarbeiten. Sie bewegt sich auf hohem Niveau, nicht nur was den Wortschatz betrifft. Sie schreibt in einer virtuoser, poetisch gefärbten Sprachmelodie und spielt für mein Empfinden in einer Liga mit den großen Literaten.«

Stadtspiegel Essen

»Die Auseinandersetzung mit Wahn, Lügen, Korruption und Entsetzen macht den Roman zu einer Faszinationsgeschichte und spannendem Leseerlebnis: Verstörende Bilder, ein außergewöhnlicher Protagonist und packende Szenen, mit hoher Intensität erzählt.«

meinlesezauber.blogspot.com

»Ein phänomenaler Thriller mit einer absoluten Leseempfehlung.«

facebook.com/ohnebuecherohneuns

»Eine gelungene Mischung aus Psychothriller und Politthriller, der in der Fiktion nicht realistischer hätte dargestellt werden können.«

die-rezensentin.blogspot.com

»Spannende Mischung aus Psychothriller und Politroman!«

susileseecke.wordpress.com

»Ein packender Thriller, schonungslos, ehrlich und vor allem sehr mutig.«

nichtohnebuch.blogspot.com

»Wer Serientätern auf die Schliche kommen möchte, sich von politische Verwicklungen angesprochen fühlt und zudem in die Abgründe der menschlichen Seelen blicken möchte, liegt mit diesem facettenreichen Thriller richtig!«

Kommentare zum Buch

Die Akte Rosenrot
Manuela Hahn am 09.04.2019

Inhalt: Ibsen Bach, war einmal ein brillanter Profiler, bis ihm ein schwerer Unfall vor 5 Jahren seine Frau, seine Karriere und seine Gesundheit nahm. Ibsen leidet nicht nur unter körperlichen Einschränkungen, auch seine kognitiven Fähigkeiten haben gelitten, so das er seine Arbeit als Profiler nicht mehr ausüben kann und mittlerweile im Berliner Innenministerium Daten einpflegt. Als allerdings in Moskau an einem Tatort eine Postkarte gefunden wird, die Bezug auf eine Mordserie nimmt und an Ibsen gerichtet ist, wird er in den Polizeidienst zurückgeholt. Mit der Beziehung zu seiner Kollegin Kate scheint auch sein Privatleben wieder in die Normalität zurückzukehren. Gleichzeitig erhält die Studentin und Bloggerin Leonela Sorokin eine Nachricht, die sie auf die Spur des Journalisten Stefan Bennet führt, der während der Recherche zu einem Artikel spurlos verschwand.   Meine Meinung: Meine Erwartungen waren hoch, ich habe bisher wohl jedes Buch der Autorin Astrid Korten gelesen und so wartete ich auch ungeduldig auf die Veröffentlichung der Akte Rosenrot, mit der ein neuer Ermittler die Bühne betritt. Hat es sich gelohnt? Ja, auf jeden Fall. Eigentlich vereinigt Ibsen Bach alles in einem Ermittler, was ich nicht mag, er leidet unter starken Schmerzen, seine kognitiven Fähigkeiten sind eingeschränkt, er weiß nicht wirklich wer er ist, denn die Erinnerungen an die Zeit vor seinem Unfall sind so gut wie weg. Nur manchmal erinnert er sich an den Ibsen Bach, der er vorher war und nennt ihn "den Anderen". Ibsen aber ist anders, als die vielen kaputten Ermittler der letzten Jahre, er jammert nicht, er kämpft, gegen alle Widrigkeiten die seine Gesundheit ihm auferlegt. Leonela, ist ein erfrischender Charakter, sie stürzt sich Hals über Kopf in die Suche nach Stefan Bennet, ohne zu ahnen in welche Gefahr sie sich und andere bringt, trotz dieser Naivität ist sie hochintelligent und einfach nur liebenswert. Astrid Korten, verbindet in der Akte Rosenrot fiktive Ereignisse mit wahren Begebenheiten und erschuf damit einen atemberaubenden Thriller, der nicht an grausamen Einzelheiten spart. Die Autorin schont ihre Leser nicht. Ich hatte schon lange nicht mehr das Vergnügen, das meine Vermutungen hinsichtlich des Täters, immer wieder auf den Haufen geworfen wurden, immer wenn ich dachte "Der ist es gewesen" ich hatte sogar Ibsen selbst in Verdacht (Mea Culpa) , kam eine neue Wendung, die all meine schönen Theorien über den Haufen warf. Und auch das ist das, was die Thriller der Autorin zu etwas besonderem macht, ich weiß, dass sie mir die Täter nicht auf dem Silbertablett serviert, das sich alles erst gegen Ende zusammenfindet. Und das ist es, neben ihrem grandiosen Schreibstil, der spannenden Story und den ausgefeilten Charakteren was ich so an ihren Büchern liebe.

Spannende Mischung zwischen Poli und Psychothriller
Carrrie am 03.04.2019

Rezension   Die Akte Rosenrot von Astrid Korten   Inhalt:   Zwei Regierungsstädte. Zwei grausame Verbrechen. Ein dunkles Geheimnis. Eiskalt und tödlich.   Ibsen ist nur noch ein Schatten des einst so brillanten und geschätzten Profilers Ibsen Bach, seit ihm vor fünf Jahren ein Unfall seine Frau Lara nahm und seine Karriere beendete. Mit den Folgen seiner Verletzungen kämpfend pflegt er im Innenministerium in Berlin Daten ein. Eines Tages wird am Tatort eines grausamen Verbrechens eine Postkarte für Ibsen gefunden, die Bezug nimmt auf eine Reihe von Morden, die einige Jahre zuvor in Berlin begangen wurden. Ibsen wird in den aktiven Polizeidienst zurückgeholt. Gleichzeitig recherchiert die Russin Leonela Sorokin, eine investigative Bloggerin in Moskau, in einer alten Vermisstensache und sticht in ein Wespennest, denn beide Fälle sind durch dasselbe dunkle Geheimnis verbunden …   Meine Meinung:   Ich lese relativ selten Politthriller, meistens fehlen mir da die blutigen Details. In dem Fall habe ich eine Ausnahme gemacht und sie nicht bereut. Der Autorin ist es gelungen eine spannende, brisante Mischung zwischen geheimnisvollen Details der Vergangenheit, politischen Themen und grausamen Morden herzustellen. Dazu eine menschlich Tragödie deren Ausmaß man erst nach und nach enträtselt, In mir rief die Person Ibsen Bach unterschiedlich Gefühle hervor, Mitgefühl, Bewunderung, Neugier, aber auch hin und wieder Augenrollen, menschlich eben. Auch Leonela ist alles andere als gleichförmig, sie zeigt Ecken und Kanten, verschiedene Charakterzüge. Damit hat Astrid ihre Protagonisten interessant und lebensnah erschaffen. Keine strahlenden Helden, Menschen mit Schwächen, Fehlern, aber auch mit Mut und großen Fähigkeiten. Dazu eine Geschichte voller Spannung, kniffligen Winkelzügen und Verwirrungen. Die politischen Details sind gut recherchiert und eingearbeitet. Ich empfehle auch starke Nerven, Astrid spielt grandios mit Angst und der Psychologie des Schreckens. Alles in Allem ein sehr empfehlenswertes, spannendes und fesselndes Buch.   Das Cover mit seinen Sprüngen im Eis, meine Interpretation, sowie der Rose passt in meinen Augen perfekt.

Atemraubender Thriller
Fleurs Bücherwelt am 03.04.2019

Meinung: Das Cover besticht schon durch sein tolles Titelbild. Es zeigt eine Rose, die auf gesplittertem Glas liegt. Der Titel „Die Akte Rosenrot“ ist in Rot geschrieben und der Autorenname in Weiß. Daher wirkt das Cover nicht überladen und doch schaut man es gerne an. Es lockt den Leser und der Klappentext reizt den Leser zusätzlich, das Buch endlich anzufangen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und man ist sofort in der Handlung. Die Autorin schreibt atemraubend spannend und baut einen Komplex an Handlungsstricke auf, ohne den roten Faden zu verlieren. Sie verwebt ihre Details und die Geschehnisse so perfekt miteinander, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann und will. Der Leser will unbedingt wissen, was das alles bedeutet und ob die schreckliche Erkenntnis, dass das alles auch real sein könnte, stimmen würde. Und genau damit hat die Autorin es geschafft, dass einem die Brisanz des hier zugrunde liegendem Thema erst beim Lesen so bewusst wird. Das macht den Reiz des Buches aus. Astrid Korten erschafft Protagonisten, die hervorragend ausgearbeitet und beschrieben werden und die nicht nur die Sympathien des Lesers erhalten. Was ich als Leser nicht schlecht finde, denn ich mag es, wenn Protagonisten und auch andere Charaktere eine Tiefe besitzen und dadurch auch die negativen Seiten ihres Ich´s zeigen dürfen. Die Handlungen einiger Protagonisten empfand ich ab und an nicht ganz passend zu ihrer Figur, aber trotzdem passte es so in die Geschichte und macht die Handlung zu dem was sie ist. Tiefgründig, brisant und extrem spannend. Ibsen Bach ist ein Protagonist, mit dem ich es schwer hatte. Er war mir nicht sympathisch, aber auch nicht gänzlich unsympathisch. Ibsen, ist der „Dr. House“ der Profiler – und das nicht nur aufgrund seiner körperlichen Probleme, sondern auch wegen seiner Art mit Menschen und Erlebnissen umzugehen. Sein Unfall und seine Amnesie lassen ihn manchmal etwas misstrauisch werden. Aber genau diese Persönlichkeit braucht die Polizei in Deutschland und in Russland um die Morde zu enträtseln und den Täter zu fassen. Ibsen ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Handlung, die wahre Begebenheiten und Hypothesen zu einem Geschehnis zusammenbringt. Die anderen Protagonisten rund um Andreas Neumann und Leonela Sorokin waren so perfekt für die Handlung und auch für Ibsen Bach, dass es einfach nur unglaublich spannend war, sie und ihre Ermittlungen zu verfolgen. Andreas Neumann, der Freund aus dem alten Leben von Ibsen Bach zeigt auf, wie der alte Ibsen gewesen war und schafft daher immer den Bezug zu der Vergangenheit – nur ist das auch immer gut, diese zu kennen? Leo und Pola, die beiden Russinnen waren mein Highlight in dem Buch. Sie leben in Russland und finden durch die Taten zueinander und recherchieren gemeinsam. Sie stoßen in ein Wespennest, denn die Wahrheit zeigt die wahren Menschen. Ihre Logik und ihre Art mit dem Ganzen umzugehen, fand ich einfach nur toll. So müssen Nebenprotagonisten sein – fesselnd und beeindruckend. Mich hat ein Satz, den Leo von ihrem Vater immer gehört hat, besonders geprägt für dieses Buch und es beschriebt einfach sehr gut die „Akte Rosenrot“: „Äußere deine Meinung laut und stark, Leonela, fliehe vor den Heuchlern und ignoriere, was die Leute sagen.“ (Seite 33, Die Akte Rosenrot, Astrid Korten). Das fasst das Buch zusammen, schaue hinter die Fassade, denn nichts ist wie es sein sollte und stehe zu dir selbst! Fazit: Ein Thriller, der einem in Atem hält und nicht loslässt, auch wenn man das Buch beendet hat. Spannend, actionreich und nachdenklich machend. Denn die Realität schrieb immer noch die grausamsten Taten.

Ein spannender und an Feinheit fesselnder Thriller von der Queen of Thriller & Suspence
dreamlady66 am 03.04.2019

Die Akte Rosenrot Ein Thriller von Astrid Korten mit 432 Seiten und 88 Kapiteln aus dem Piper-Verlag, erschienen am 01.03.2019   Zum Inhalt: Ein genialer Profiler, Ibsen Bach, wird vom Schicksal hart getroffen. Durch einen Unfall kann er seiner Tätigkeit nicht mehr nachgehen und muss Datenpflege im Innenministerium betreiben. Dann wird eines Tages am Tatort eines grausamen Verbrechens eine Postkarte für Ibsen gefunden. Diese nimmt Bezug auf eine Reihe von Morden, die Jahre zuvor in Berlin begangen wurden. Eine Einheit der russischen Polizei bittet das Bundeskriminalamt um Hilfe. Ibsen wird vom Polizeidienst zurückgeholt, da in Moskau eine Leiche gefunden wurde, bei der man eine Nachricht an Ibsen fand. Gleichzeitig erhält die russische Bloggerin Leonela Sorokin einen Hinweis, dass der Journalist Stefan Bennet spurlos verschwunden ist. Daraufhin stürzen sich Ibsen und Leonela in die Ermittlungsarbeit und können nicht ahnen, welchen dunklen Geheimnissen sie auf die Spur kommen...   Zur Autorin: Ihr Spezialgeiet: Suspence Thriller und Psychothriller. Bei ihrer akribischen Recherche lässt sie sich von Forensikern, Psychologen, Gentechnologen, Pathologen und Mediziner beraten. Sie schreibt außerdem Biografien, satirische Kurzgeschichten, Romane, Dreh- und Kinderbücher. Theaterstücke entstehen unter einem Pseudonym. Über ihr bevorzugtes Genre, die Spannung, sagt Astrid Korten: „Psychopathen faszinieren mich. Sie leben außerhalb der Norm und meinen, über dem Gesetz zu stehen. Meine Feder kann genau so furchtbar und gnadenlos böse sein.“ Die Autorin ist Mitglied im Syndikat und Mörderischen Schwestern e.V. und außerdem als Kultur-Redakteurin für das erfolgreiche Online-Portal FRAUENPANORAMA tätig. In ihrer Freizeit spielt sie Saxophon, malt (Öl auf Leinen) und unterstützt ehrenamtlich diverse humanitäre Organisationen.   Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit: Die äusserst erfolgreiche, hoch-dotierte und sehr umtriebige aber stets auch menschlich-gebliebene Garant-Autorin für Spannung pur kenne ich bereits seit 2017, seit ihrem Werk "Zeilengötter" und hat sich seitdem in mein Thrillerherz geschrieben - danke dafür!   Der aktuelle Plot ist spannend und fesselnd zugleich, quasi ein Herzschlag mit der Zeit, ticktack... Astrid Korten schickt ihren Protagonisten Ibsen (Bach) auf eine gefährliche, atemlose Jagd und versteht es einfach, den Leser sehr lange hinzuhalten. Sie sorgt für viele Irrungen und Verwirrungen und spielt praktisch mit uns Lesern, die sie selbst zu Marionetten des Geschehens macht, was ich persönlich einfach als genial empfinde, denn, das kann, will und versteht nicht Jede(r). Die gewählte Story spielt abwechselnd in Berlin und Moskau, zwei mo(r)de(r)n(d)e Schmelztigel (jede auf ihre Art und Weise einzigartig), was aber eine enorme Rasanz - auf zwei Zeitebenen - mit sich bringt, gut so! Ihre Recherchen sind hervorragend.   Die Charaktere der Hauptprotagonisten von Ibsen Bach und Leonella Sorokin kommen interessant und authentisch herüber, ich hatte lebhafte Bilder von Augen und mein Kopfkino wurde sogleich entfacht. Der Leser muss sich anstrengen und konzentrieren, um das hohe Niveau zu halten. Ihr Schreibstil ist flüssig und aufregend zugleich, ihre Plots absolut filmreif! Es besteht niemals Langeweile zwischen den Zeilen, Alles geht Schlag auf Schlag und ist auch so beabsichtigt. In Bezug auf den Täter tappte ich stets im Dunkeln.   Es ist immer wieder eine Überraschung für mich, dass eine Autorin es schafft, die Spannung - auf hohem Niveau - bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. An neuen Ideen mangelt es nie, Chapeau und, wie sie daraus einen hervorragenden Politthriller komponiert ist und bleibt gigantisch - wow! Überzeugt Euch gerne selbst, denn, ich für mich hab's genossen!   Liebe Astrid, ich freue ich mich einfach auf weitere genial-inszenierte Plots aus Deiner doch so akrischguten Feder und bewerte sehr gerne Dein aktuelles Zauberwerk mit der Höchstpunktzahl, Du hast es Dir nicht anders verdient! Was für ein fulminanter Serienauftakt ❤ Lass bald wieder von Dir lesen...Du denkst Dir jedesmal andere Szenarien der Extraklasse aus, mach nur weiter so!

Spannender Polit-Thriller mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur, die viel Potential für weitere Fälle mitbringt
ech am 03.04.2019

Nach einer ganze Reihe von überzeugenden Psycho-Thrillern legt Astrid Korten hier bei ihrer ersten Veröffentlichung im Piper-Verlag einen Polit-Thriller vor, der vor allem durch seine außergewöhnliche Hauptfigur besticht, die mich beim ersten Auftritt gleich auf ganzer Linie überzeugen konnte und auch viel Potential für weitere Auftritte mitbringt.   Nach einem Unfall, bei dem er seine Frau Lara verloren hat, ist der brilliante Profiler Ibsen Bach nur noch ein Schatten seiner selbst. Auch 5 Jahre später kämpft er immer noch mit den Folgen der damaligen Geschehnisse und den fehlenden Erinnerungen an seine Vergangenheit, die ihn seitdem plagen. Als ein brutaler Mörder eine persönliche Botschaft an Ibsen hinterlässt und sich dabei Verbindungen zu einem alten Fall ergeben, holt ihn sein ehemaliger Partner Andreas Neuman zurück an die vorderste Front. Doch ist Ibsen seinem neuen oder doch altem Gegner wirklich schon wieder gewachsen ? Zeitgleich recherchiert die russische Bloggerin Leonela "Leo" Sorokin in einem alten Vermisstenfall und sticht bei ihren Nachforschuingen in ein wahres Wespennest, bei dem sich schnell Verbindungen zu Ibsens Ermittlungen ergeben. Sind die Geister der Vergangenheit wieder zum Leben erwacht ?   Die Autorin liefert hier wieder einmal mit gewohnt packendem Schreibstil eine gut aufgebaute, ungemein komplexe und atmosphärisch dichte Geschichte, bei der man schon sehr aufmerksam lesen muss, damit einem kein zunächst so unscheinbar wirkendes Detail entgeht. Wie bei einem der Puzzle von Dimitri Kamorow, dem russischen Ermittler in diesem Buch, fügen sich diese Details erst nach und nach zusammen, bis sie schließlich im großen Finale das erschreckende Gesamtbild enthüllen und so eine überzeugende und schlüssige Auflösung bieten, bei der keine wesentlichen Fragen offen bleiben. Getragen wird die Geschichte durch eine Reihe von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren, die zwar zu Beginn noch so ein wenig im fast schon übermächtig erscheinenden Schatten von Ibsen Bach stehen, sich dann aber im Verlauf der Geschichte immer mehr freistrampeln und dem Geschehen ihren eigenen Stempel aufdrücken können. Abgerundet wird das Ganze noch durch ein Nachwort, das einige Zusatzinformationen zu den wahren Hintergründe der Geschichte liefert.   Auf die weiteren Auftritte von Ibsen Bach und seinen Mitstreitern bin ich schon mehr als gespannt. Der Auftakt legt die Messlatte für die weiteren Bände aber gleich schon einmal mächtig hoch.

Absolute Leseempfehlung
Andrea Sommer am 03.04.2019

Ich muss ja ehrlich gestehen, ich habe diesen Thriller beim ersten Versuch abgebrochen. Zu wirr schienen mir die Worte, die Handlung. Doch als ich diesen vor wenigen Tagen wieder von vorne zu lesen begann, machte auf einem alles einen Sinn. Dieser Thriller sollte wirklich hochkonzentriert gelesen werden, denn ansonsten läuft man Gefahr Wichtiges zu überlesen. Und das wäre fatal. Ibsen Bach ist ein Charakter in diesem Buch, mit dem ich ganz und gar nicht warm werden konnte. Er hat durch einen Unfall sein Gedächtnis verloren. Und auch seine Frau. Ständig arbeitet sein Hirn auf Hochtouren und lernt das, was er vergessen zu haben schien. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich mit ihm nicht auf einen Nenner kam. Auch Leo, die Bloggerin, war nicht mein „Fall“. Sie ist mir viel zu naiv in bestimmten Situationen vorgegangen. Was nicht negativ auszulegen ist, denn ich war mitten drin in der Story. Und seien wir mal ehrlich, mögen wir jeden Menschen auf dieser Welt? Trotz allem ist dieser Thriller ein tolles Leseerlebnis, für alle, die ein gut recherchiertes Buch in ihren Händen halten wollen. Spannend, fesselnd und wirklich toll geschrieben.

Brandaktuell, packend & spannend bis zum Schluss.
Franci am 03.04.2019

"Die Akte Rosenrot" von Astrid Korten   Zu Anfang möchte ich sagen, dass dies mein erstes Buch der Autorin war, welches ich und wenige andere buchbegeisterte Menschen vorab lesen durften - dafür ein großes Danke! Aber war dieser erste Kontakt mit der Autorin mein letzter? Lest selbst:   Worum geht es in diesem Politthriller, auf dessen blauen Cover eine Rose prangt? Der Hauptprotagonist, ein ehemaliger erfolgreicher Profiler beim BKA Berlin, Ibsen Bach, wird nach einem schweren Unfall, von dem er neben einem großen Verlust auch Schmerzen und ungewöhnliche Eigenarten zurückbehalten hat, in den Innendienst versetzt. Nach einigen Jahren bekommt er, wenn auch nicht aufgrund erfreulicher Nachrichten, wie z.B. seiner vollständigen Genesung der Unfallschäden, die Möglichkeit aktiv an einem Fall mitzuarbeiten: An einem Tatort in Moskau wurde eine Nachricht hinterlegt - speziell adressiert an Ibsen. Eine Reihe symbolischer Mordfälle beginnt - oder ist es möglich das sie weitergeht und nie beendet war? Wieso kommt die Art der Tötung Ibsen so bekannt vor? Und wieso ist der ehemalige Profiler persönlich involviert? Welche Verbindung besteht zwischen dem Täter & ihm?   "Die Akte Rosenrot" behandelt ungeschönt jedoch realistisch ein gewagtes, aktuelles Thema. Von Beginn an hat mich das Buch gefesselt, tatsächlich nahm ich sogar den einen oder anderen Termin verspätet wahr, weil ich nicht aufhören wollte zu lesen. Und auch beim pausieren blieb dieser Thriller in meinem Kopf. Oft habe ich darüber nachgedacht, gekniffelt und zittrig gewartet, bis ich endlich weiter lesen konnte. Trotz wirr wirkender Vernetzungen hatte ich keine Probleme an der Geschichte dranzubleiben. Obwohl der Einstieg in dieses spannungsgeladene Leseabenteuer mit einigen Namen und scheinbar unzusammenhängender Teilabschnitte beginnt, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden. Mein Interesse wurde dadurch nur weiter angeregt, denn diese gestreuten Puzzleteile müssen sich doch irgendwo auf den nächsten Seiten, zum richtigen Zeitpunkt schlüssig in die Geschichte einfügen können!? Weder die russischen Namen noch die einzelnen Fachbegriffe stoppten meinen Lesefluss, da der gesamte Schreibstil unkompliziert gehalten wurde. Die einzelnen Kapitel sind zum Teil kurz, vielleicht um dem Leser so die Möglichkeit zu geben, das Buch bedenkenlos zur Seite legen zu können, um durchzuatmen? Zudem sind sie mit knappen Überschriften sowie Ort und Datum betitelt, was ein unkompliziertes zurechtfinden ermöglicht, da die Handlung in diesem intensiven Politthriller sowohl in Moskau als auch in Deutschland stattfindet und die Protagonisten oftmals pendeln. Sehr positiv ist mir aufgefallen das kein Kapitel den Zweck erfüllt lediglich als eine Art "Füllmaterial" zu fungieren, jedes ist - früher oder später - relevant um zu verstehen, dadurch kommt es beim lesen zu keiner Langatmigkeit oder dem aufnehmen unwichtiger Zeilen. Die Nebendarsteller sind gut ausgearbeitet, sodass ich sie mir vor Augen führen konnte. Oftmals rücken andere Charaktere zu sehr in den Hintergrund, werden nur kurz angeschnitten, oberflächlich beschrieben, was zu meiner Freude in "Die Akte Rosenrot" nicht der Fall war. Durch äußerliche Beschreibungen, die Wahrnehmung von Ibsen oder das Betrachten einer Situation aus der Sicht eines anderen Protagonisten, zum Beispiel aus dem Blickwinkel von Dimitri oder Leo, wurde auf andere Figuren großartig eingegangen, was meiner Ansicht nach dem Leser intensiver die Möglichkeit bietet in eine Geschichte einzutauchen sowie mitzufühlen, - zu leiden und zu - fiebern. Die detaillierten Schilderungen von unvorstellbar grausamen Szenarien wurden nicht klischeehaft oder altbacken übernommen. Durch den mysteriösen Täter, der jeder sein könnte, bleibt die Geschichte bis zum Ende, oft nervenzerreißend, spannend. Aufgrund der vielen Fährten, der Andeutungen & Verknüpfungen lässt Astrid Korten es nicht zu, dass dem Leser Neugier und Interesse abhandenkommen, die Fragen nach dem Täter und den Zusammenhängen verfrüht beantwortet werden oder auch nur ein Funken Langeweile aufkeimen könnte.   Beeindruckt hat mich auch das Nachwort, welches deutlich zeigt das Frau Korten für dieses aufklärende Werk engagiert recherchierte. Für diesen brisanten Einblick, welcher unter Anderem mit hoher Wahrscheinlichkeit Leidenschaft & Mut benötigte sowie schlaflose Nächte forderte, in ein Thema, das sich kaum jemand derart ungeschönt öffentlich anzusprechen traut, erhält die Autorin meinen größten Respekt - ebenso wie ehrliche Begeisterung für das entstandene Buch.   Nach dem Beenden dieses mitreißenden Thrillers blieben - neben einem mulmigen Gefühl - für mich fast so viele Fragen offen, wie jahrelang für den Hauptprotagonist Ibsen Bach: War oder ist das selbst heute noch die grausame Realität, die hinter den verschwiegenen Mauern der stets lächelnden Politik herrscht? Was ist letztendlich die Wahrheit um Lara und was hat es mit dem Kind, welches Ibsen auf dem Foto nicht wahrnimmt, auf sich? Wird es eine Fortsetzung des Grauens geben?   Und wird Astrid Korten meine Neugier befriedigen?   Falls sie es wagt die übrigen Protagonisten noch einmal mit diesem Gräuel zu konfrontieren, sie noch einmal in die Abgründe des Systems tauchen zu lassen werde ich definitiv eine der ersten sein, die dafür Schlange stehen!   Fazit: Ein erschreckender Politthriller, der aufgrund seines eigentlichen Themas zum nachdenken anregt. Lektüre, welche man nach Beendigung augenblicklich vergisst, kann kein allzu bereicherndes Buch gewesen sein - ich kann euch sagen, dass dies hier definitiv nicht der Fall ist. Dieses packende Werk beschäftigt mich auch jetzt noch und ist meine persönliche Leseempfehlung!   Das erste Buch von Astrid Korten, ja - definitiv aber nicht das Letzte!

Absolute Leseempfehlung
Andrea Sommer am 03.04.2019

Ich muss ja ehrlich gestehen, ich habe diesen Thriller beim ersten Versuch abgebrochen. Zu wirr schienen mir die Worte, die Handlung. Doch als ich diesen vor wenigen Tagen wieder von vorne zu lesen begann, machte auf einem alles einen Sinn. Dieser Thriller sollte wirklich hochkonzentriert gelesen werden, denn ansonsten läuft man Gefahr Wichtiges zu überlesen. Und das wäre fatal. Ibsen Bach ist ein Charakter in diesem Buch, mit dem ich ganz und gar nicht warm werden konnte. Er hat durch einen Unfall sein Gedächtnis verloren. Und auch seine Frau. Ständig arbeitet sein Hirn auf Hochtouren und lernt das, was er vergessen zu haben schien. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich mit ihm nicht auf einen Nenner kam. Auch Leo, die Bloggerin, war nicht mein „Fall“. Sie ist mir viel zu naiv in bestimmten Situationen vorgegangen. Was nicht negativ auszulegen ist, denn ich war mitten drin in der Story. Und seien wir mal ehrlich, mögen wir jeden Menschen auf dieser Welt? Trotz allem ist dieser Thriller ein tolles Leseerlebnis, für alle, die ein gut recherchiertes Buch in ihren Händen halten wollen. Spannend, fesselnd und wirklich toll geschrieben.

Ein superspannender und zutiefst beunruhigender Thriller
Krimine am 02.04.2019

Fünf Jahre ist es her, seit der Profiler Ibsen Bach seine Frau Lara bei einem Unfall verloren hat, während er selber schwer verletzt worden ist. Sei dem plagt sich der einst geniale Analytiker neben körperlichen Gebrechen mit einem fatalen Gedächtnisverlust herum, durch den er zu einer öden Tätigkeit im Innenministerium verdammt worden ist. Allerdings nur so lange, bis ihn sein einstiger Kollege und BKA-Kommissar Andreas Neumann mit zu einem Einsatz nach Moskau nimmt, wo die dortige Kriminalpolizei um Amtshilfe gebeten hat. Denn unweit der russischen Hauptstadt wurde an einem Tatort mit zwei merkwürdig zur Schau gestellten Leichen eine Postkarte mit einer Nachricht an Ibsen Bach und Andreas Neumann entdeckt, die auf eine längst abgeschlossene Berliner Mordserie verweist. Zur gleichen Zeit gerät die in Moskau wohnende Bloggerin Leonela Sorokin in höchste Gefahr, als sie umfassende Recherchen zu einem seit Jahren vermissten Journalisten anstellt und dabei den falschen Leuten auf die Füße tritt.   „Die Akte Rosenrot“ ist ein superspannender Thriller, der auf einer äußerst brisanten Thematik basiert und daher zutiefst beunruhigend und verstörend ist. Denn das, was der Leser gemeinsam mit dem einst brillanten, inzwischen aber an sich selbst zweifelnden Profiler Ibsen Bach erlebt, ist mehr, als nur eine gut in Szene gesetzte Fiktion. Nehmen wir nur einmal das von Astrid Korten erwähnte geheime Forschungsprogramm der CIA MK ULTRA, das sich mit den Möglichkeiten der Bewusstseins- und Gedankenkontrolle beschäftigte und in dessen Rahmen Versuche an tausenden ahnungslosen Menschen mit teilweise verheerenden Folgen vorgenommen wurden. Oder die immer wieder einmal unter vorgehaltener Hand erwähnten Kinder, die zu Killermaschinen ausgebildet werden und im Krieg oder für Terroraktionen im Einsatz sind. Wissen wir denn, wie weit die Forschungen und Möglichkeiten, Menschen zu willenlosen Wesen umzufunktionieren wirklich gehen?   Astrid Korten ist es in ihrem Thriller gelungen, mit einem gut recherchierten Hintergrundwissen ein Horrorszenario zu inszenieren, das sich nicht weit entfernt von tatsächlich verübten Verbrechen bewegt. Vor allem deshalb fiebert der Leser Seite für Seite mit, fühlt sich gefangen in einem gefährlichen Spiel, während kurze Kapitel, knackige Dialoge und abwechslungsreiche Handlungsstränge das Tempo voranzutreiben verstehen. Ein Pageturner par excellence, der neben einem real erscheinenden Plot, mit dazu passenden Figuren ausgestattet worden ist. Angefangen mit dem innerlich zerrissenen und von Dämonen geplagten Ibsen Bach, der trotz gesundheitlicher Defizite einen enormen Kampfeswillen besitzt, über die Bloggerin Leonela Sorokin, die ihr gut situiertes Leben für einen gefährlichen Kampf gegen Korruption und verbrecherische Machenschaften aufgibt, bis hin zu einem russischen Kommissar, der trotz anfänglicher Zwielichtigkeit, seine letzte Entscheidung nach dem Gewissen fällt.   Fazit: Zwei grausame Mordserien, faszinierende Figuren und eine Thematik, die das Blut in den Adern gefrieren lässt. „Die Akte Rosenrot“ überzeugt mit einem nah an der Realität angesiedelten und clever erdachten Plot, der sich ungemein spannend präsentiert und mit einem Ende überrascht, das so nicht erahnt werden kann.

Wow, was für ein Wahnsinnsthriller vom Feinsten, der mir ziemlich zugesetzt hat!
Jeanette Lube am 02.04.2019

Dieses Buch (ebook) erschien 2018 im Piper-Verlag und beinhaltet 415 Seiten. Ibsen Bach und Leonela Sorokin sind die Hauptprotagonisten dieses aufregenden Thrillers. Ibsen hatte vor fünf Jahren einen schweren Unfall, bei dem er seine Frau Lara verlor und damit auch seine Karriere endete. Zuvor war er der brillante und geschätzte Profiler Ibsen Bach. Doch seit diesem Unfall ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Da er mit den Folgen seiner Verletzungen kämpft, pflegt er im Innenministerium in Berlin Daten ein. Am Tatort eines grausamen Verbrechens in Moskau wird eine Postkarte für Ibsen gefunden, die Bezug auf eine Reihe von Morden nimmt, die einige Jahre zuvor in Berlin begangen wurden und Ibsen wird somit in den aktiven Polizeidienst zurückgeholt. Zeitgleich recherchiert in Moskau die Russin Leonela Sorokin, eine investigative Bloggerin, in einer alten Vermisstensache und sticht dabei in ein Wespennest. Und man kann erkennen, dass beide Fälle durch dasselbe Geheimnis miteinander verbunden sind. Dies ist der Auftakt zu einer Serie um den Ermittler Ibsen Bach. Gestern habe ich dieses Buch beendet. Die Autorin Astrid Korten hat es mit diesem Politthriller, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat, geschafft, dass sich meine Gedanken im Kreis gedreht haben und ich eine ruhelose Nacht hatte. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen. Wenn es auch nur eine Geschichte ist, die sich die Autorin ausgedacht hat, weiß ich doch auch, dass Astrid Korten ausgezeichnet für ihre Werke recherchiert und so macht es diese Geschichte zu einer Geschichte, die mich, nachdem ich sie fertig gelesen habe, sprachlos gemacht hat und meine Nerven blank lagen. Mit diesem Ende hätte ich keinesfalls gerechnet. Die Autorin hat es geschickt gemeistert, immer wieder andere Spuren zu legen. Aufregend, spannend, nervenaufreißend und fesselnd und sehr erschütternd ist dieses Buch. Ich kann hier leider nichts verraten, dieses Buch muss ein Thriller-Fan einfach lesen. Es wird euch nicht mehr los lassen. Diese Geschichte ist nicht nur außergewöhnlich und atemberaubend, sie könnte sich genauso jederzeit so zugetragen haben und genau das macht sie so toll! Ich bin wieder total begeistert von diesem Thriller und bin jetzt schon gespannt, wie es mit Ibsen Bach weiter geht. Genau so muss ein guter Thriller sein, dass man ihn liest und er noch einige Zeit nachwirkt! Ein supertolles Lesevergnügen für mich als Thriller-Fan, um nicht zu sagen, der absolute Wahnsinn!

Ein brillanter Top-Thriller
nellsche am 01.04.2019

Vor fünf Jahren wurde Ibsen Bach durch einen Unfall alles genommen: seine Karriere als brillanter Profiler und seine Frau Lara. Seitdem ist er nur noch ein Schatten des damaligen Ibsen. Da er noch immer mit den Folgen der Verletzungen zu kämpfen hat, arbeitet er im administrativen Bereich des Innenministeriums in Berlin, indem er Daten einpflegt. Doch dann wird an einem Tatort eine Postkarte für Ibsen gefunden, die auf eine Mordreihe vor einigen Jahren in Berlin hinweist. Also wird Ibsen wieder in den aktiven Polizeidienst zurückgeholt. Parallel dazu recherchiert die  russische Bloggerin Leonela Sorokin in Moskau in einer alten Vermisstensache, nicht ahnend, dass sie in ein Wespennest sticht und in große Gefahr gerät.   Ich kannte bereits einige der spannenden Thriller dieser herausragenden Autorin, dementsprechend neugierig war ich auf ihr neuestes Werk. Und wieder war ich absolut gefesselt von dieser dichten und spannenden Geschichte, die mich nicht mehr losgelassen hat, bis ich den letzten Satz gelesen hatte. Der Schreibstil war detailreich, fesselnd und total mitreißend. Die unterschiedlichen Schauplätze Berlin und Moskau hatte ich gut vor Augen, ebenso die unterschiedlichen Personen. Ibsen Bach war mir sofort unglaublich sympathisch und er hatte mein echtes Mitgefühl. Durch einen Unfall, an den er sich nicht erinnern kann, wurde sein ganzes bisheriges Leben und seine Karriere über den Haufen geworfen. Ich empfand ihn sehr authentisch und außergewöhnlich, aber auch faszinierend, denn ihn umgab eine ganz besondere Aura. Ich hatte ihn perfekt vor Augen, wie er seine Augen schloss und sich seinen Visionen und Stimmen hingab. Und langsam kamen dann immer mehr seiner Erinnerungen zurück, was ich absolut spannend fand. Sehr gut von der Autorin gewählt fand ich die Ich-Form der Passagen um Ibsen, denn dadurch kam er mir noch viel näher. Auch die Russin Leonela fand ich anschaulich beschrieben. Sie war voller Elan, in dem Vermisstenfall zu recherchieren und möglichst neue Erkenntnisse ans Licht zu befördern. Dabei ging sie so manches Risiko ein, wofür ich sie sehr bewundert habe. Sie hat sich vor nichts gescheut und deshalb stockte mir so manches Mal der Atem vor Spannung. Der Plot war hervorragend durchdacht und recherchiert. Mir gefielen die beiden Erzählstränge, bei denen sich langsam immer mehr die Zusammenhänge und Verbindungen zeigten, die aber trotzdem nicht richtig greifbar waren. Wie hängen denn nun beide Stränge zusammen? Welche Bedeutung hat der heftige Prolog? Die Spannung wurde damit perfekt aufgebaut und hielt sich bei mir bis zum Ende. Und ich hatte so manche Gänsehautmomente, die mir wahre Schauer über den Rücken jagten.   Dieser außergewöhnlich dichte Thriller hat mir hervorragend gefallen und ich kann ihn nur jedem absolut empfehlen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Die Akte Rosenrot
Tanja Kampmann am 01.04.2019

Die Akte Rosenrot von Astrid Korten   Das Cover sprach mich zuerst an. Ich finde, es passt hervorragend zum Buch. Ich mag die satten und kräftigen Farben, die kontrastreiche Wirkung durch die Rose. Wirklich hübsch anzusehen, und es wäre mir im Buchladen auf jeden Fall aufgefallen.   Für mich war es das zweite Buch von Astrid Korten. "Gleis der Vergeltung" begeisterte mich schon, doch mit diesem aktuellen Buch hat sich die Autorin nochmals selbst übertroffen. Es ist aus meiner Sicht sehr beeindruckend, wie genau und detailliert die Autorin alles beschreibt. Die viele Recherchearbeit, die sie in das Buch gesteckt hat, merkt man deutlich beim Lesen, da alles sehr realistisch und authentisch wirkt. Ein bildgewaltiger Schreibstil, der sich außerdem flüssig und angenehm liest, rundet das Ganze großartig ab.   Spannend ist "Die Akte Rosenrot" bereits von Anfang an. Dadurch, dass ständig etwas passiert und man von einem Punkt zum nächsten getrieben wird, bleibt die Story durchweg interessant und temporeich – und das auf einem hohen Niveau. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, überfordert oder gelangweilt zu sein.   Das Kernthema des Buches ist äußerst brisant und wurde von der Autorin sehr verständlich sowie unterhaltsam vermittelt. Da die meisten Handlungen an zwei verschiedenen Orten stattfindet – nämlich in Berlin und Moskau -, entsteht beim Leser ein Gefühl von absoluter Teilnahme. Bedeutet, dass man sich so gut in die Geschehnisse integriert, dass man quasi "mitläuft". Man ist nicht mehr nur Beobachter, sondern ein Teil der Figuren.   Diese wurden perfekt ausgearbeitet. Ibsen Bach, ein vom Leben gezeichneter Mann, ist sehr sympathisch, und man leidet stellenweise mit ihm. Dennoch merkt man recht früh, dass ihn etwas Geheimes umgibt. Man ist sich nur nicht sofort sicher, ob es sich hierbei um ein positives oder ein negatives Geheimnis handelt. Er selbst kann sich zunächst nicht daran erinnern, und das hat zur Folge, dass das Kopfkino der Leser in Betrieb bleibt. Astrid Korten lässt dabei bewusst genug Raum für eigene Spekulationen und Gedankengänge. Die Suche nach der Lösung führt die Protagonisten weit in Ibsens Vergangenheit und in politische Kreisen - von Deutschland nach Russland und wieder zurück. Ein Kreis aus Verstrickungen und falschen Fährten, der sich bis zuletzt wie ein Labyrinth darstellt und in einem fulminanten Showdown zusammenfügt.   Man sollte das Buch konzentriert lesen und möglichst ohne Ablenkungen, sonst läuft man womöglich Gefahr, dass man durcheinanderkommt.   Fazit: Für mich ist "Die Akte Rosenrot" einer der besten Thriller der vergangenen Jahre. Ich gehe sogar so weit, zu sagen, dass es nichts Vergleichbares gibt – weder bei den Politthrillern noch bei den Psychothrillern. Beide Genreunterteilungen treffen hier aufeinander und hinterlassen eine gewaltige Explosion im Bildkino der Leserschaft. Uneingeschränkte Empfehlung meinerseits!  

Die Akte Rosenrot
Tanja Kampmann am 01.04.2019

Die Akte Rosenrot von Astrid Korten   Das Cover sprach mich zuerst an. Ich finde, es passt hervorragend zum Buch. Ich mag die satten und kräftigen Farben, die kontrastreiche Wirkung durch die Rose. Wirklich hübsch anzusehen, und es wäre mir im Buchladen auf jeden Fall aufgefallen.   Für mich war es das zweite Buch von Astrid Korten. "Gleis der Vergeltung" begeisterte mich schon, doch mit diesem aktuellen Buch hat sich die Autorin nochmals selbst übertroffen. Es ist aus meiner Sicht sehr beeindruckend, wie genau und detailliert die Autorin alles beschreibt. Die viele Recherchearbeit, die sie in das Buch gesteckt hat, merkt man deutlich beim Lesen, da alles sehr realistisch und authentisch wirkt. Ein bildgewaltiger Schreibstil, der sich außerdem flüssig und angenehm liest, rundet das Ganze großartig ab.   Spannend ist "Die Akte Rosenrot" bereits von Anfang an. Dadurch, dass ständig etwas passiert und man von einem Punkt zum nächsten getrieben wird, bleibt die Story durchweg interessant und temporeich – und das auf einem hohen Niveau. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, überfordert oder gelangweilt zu sein.   Das Kernthema des Buches ist äußerst brisant und wurde von der Autorin sehr verständlich sowie unterhaltsam vermittelt. Da die meisten Handlungen an zwei verschiedenen Orten stattfindet – nämlich in Berlin und Moskau -, entsteht beim Leser ein Gefühl von absoluter Teilnahme. Bedeutet, dass man sich so gut in die Geschehnisse integriert, dass man quasi "mitläuft". Man ist nicht mehr nur Beobachter, sondern ein Teil der Figuren.   Diese wurden perfekt ausgearbeitet. Ibsen Bach, ein vom Leben gezeichneter Mann, ist sehr sympathisch, und man leidet stellenweise mit ihm. Dennoch merkt man recht früh, dass ihn etwas Geheimes umgibt. Man ist sich nur nicht sofort sicher, ob es sich hierbei um ein positives oder ein negatives Geheimnis handelt. Er selbst kann sich zunächst nicht daran erinnern, und das hat zur Folge, dass das Kopfkino der Leser in Betrieb bleibt. Astrid Korten lässt dabei bewusst genug Raum für eigene Spekulationen und Gedankengänge. Die Suche nach der Lösung führt die Protagonisten weit in Ibsens Vergangenheit und in politische Kreisen - von Deutschland nach Russland und wieder zurück. Ein Kreis aus Verstrickungen und falschen Fährten, der sich bis zuletzt wie ein Labyrinth darstellt und in einem fulminanten Showdown zusammenfügt.   Man sollte das Buch konzentriert lesen und möglichst ohne Ablenkungen, sonst läuft man womöglich Gefahr, dass man durcheinanderkommt.   Fazit: Für mich ist "Die Akte Rosenrot" einer der besten Thriller der vergangenen Jahre. Ich gehe sogar so weit, zu sagen, dass es nichts Vergleichbares gibt – weder bei den Politthrillern noch bei den Psychothrillern. Beide Genreunterteilungen treffen hier aufeinander und hinterlassen eine gewaltige Explosion im Bildkino der Leserschaft. Uneingeschränkte Empfehlung meinerseits!  

Rosen und der Duft nach Myrrhe
Hennie am 01.04.2019

Als erstes fiel mir das schöne Cover ins Auge. Eine rote Rose, im Aufblühen begriffen, liegt auf gesplittertem Eis. Gemeinsam mit dem blaugrünen Hintergrund vermittelt es für mich schon, dass der Inhalt nicht märchenhaft sein wird. Mit Rosenrot assoziierte ich zunächst etwas Anderes. Nach meiner Einschätzung sind Cover und Titel hervorragend gewählt, passen gut zusammen. „Die Akte Rosenrot“ ist der Auftakt zu einer Serie um den Ermittler Ibsen Bach. Was erwartet den Leser nun im ersten Band?   Ibsen Bach, ein ehemals exzellenter und außerordentlich geschätzter Profiler, soll nach über fünf Jahren wieder ermitteln. Er überlebte einen schweren Autounfall, bei dem er seine Frau Lara verlor. Seine Karriere war abrupt beendet. Mit seinem ehemaligen Partner Andreas Neumann wird er nun nach Moskau zur OMON gerufen. Das ist eine Sonderkommission der russischen Kripo. Sie bitten das Berliner BKA um Amtshilfe. Scheußliche Verbrechen sind geschehen, die mit den Berliner Untaten in enger Verbindung zu stehen scheinen. Zur gleichen Zeit recherchiert die junge Russin und investigative Bloggerin Leonela Sorokin im Fall eines vor längerer Zeit verschwundenen Journalisten. Sie tritt bei ihren Untersuchungen einigen Leuten mächtig auf die Füße und gerät in Lebensgefahr. Beide Fälle haben den gleichen, mysteriösen, dämonischen Hintergrund...   Für mich ist dieser Thriller die zweite, sehr angenehme Leseerfahrung, die ich mit der Autorin Astrid Korten erleben durfte. Ich habe im Juni 18 „Gleis der Vergeltung“ gelesen, ein Buch mit einer anderen brisanten Thematik, aber ebenso brillant und unglaublich fesselnd geschrieben.   Es beginnt bereits im Prolog, in dem ich mehrfach mit dem Wort Rosenrot konfrontiert wurde, äußerst spannend. Man ist gut beraten, die Aktionen im Hochsommer 1988 im Hinterkopf zu behalten, obwohl zunächst alles etwas verwirrend erscheint. Die vielfältigen Schauplätze in Berlin und Moskau sind außerordentlich aktionsreich gestaltet, so dass ich höllisch aufpassen musste, um nichts zu überlesen. Ich hatte eine große Menge an Eindrücken und Informationen zu verarbeiten. Dabei blieb der Spannungsbogen ständig erhalten. Die 88 kurzen und knackigen Kapitel enden nicht selten in einem Cliffhanger. Die Seiten über Ibsen Bach (was für ein wundervoller Vorname!) sind aus der Ich-Perspektive beschrieben. Seine Gedanken kann man in kursiver Schriftart verfolgen. Kursiv gesetzter Text wird auch sonst oft als Stilmittel verwendet, so auch bei Leonela Sorokin, die häufig gedankliche Zwiesprache mit ihrem dominanten Vater hält. Ansonsten wird der auktoriale Schreibstil bevorzugt. Die Charaktere sind ausnahmslos gut gezeichnet, wobei Ibsen mein absoluter Favorit ist. Bis zum Ende dieser großartigen Geschichte fieberte ich mit, ob es ihm gelingt, sich in den Irrungen seiner Vergangenheit wiederzufinden und die richtigen Schlußfolgerungen zu ziehen. Mir gefiel es auch sehr, wie es Astrid Korten gelingt, Stimmungen zu transportieren, wie sie es im exzellenten Stil versteht, Inspirationen zu erzeugen. Ich nenne an dieser Stelle nur zwei Begriffe: Myrrhe und Rose. Die sind ungeheuer wichtig!   „Die Akte Rosenrot“ beschreibt ein sehr brisantes Thema, eine Problematik mit realistischem Hintergrund, was mir im Nachwort sehr deutlich wurde. Diese Geschichte ist eine äußerst gekonnt in Szene gesetzte Mischung aus politischem und psychologischen Thriller, gut recherchiert und logisch bis zum vorläufigen Ende. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und möchte erneut dabei sein, wenn Ibsen die Schleier seines dunklen Geheimnisses endgültig beseitigen kann.   Ich vergebe meine bedingungslose Lese-/Kaufempfehlung mit fünf von fünf strahlenden Sternen!

Ein starker und außergewöhnlicher Thriller
Recensio Online am 31.03.2019

Für mich war es das zweite Buch von der Autorin, und obwohl bereits "Gleis der Vergeltung" für mich das Nonplusultra im Thriller-Bereich war, konnte Astrid Korten mich erneut überraschen. Beeindruckend, spannend und hochbrisant - mit diesen drei Worten würde ich "Die Akte Rosenrot" beschreiben. In jedem Satz stecken Herzblut, Fachwissen und Professionalität. Man merkt dem Plot an, dass hier äußerst gründlich recherchiert wurde. //   Vor allem jedoch überzeugte mich der Thriller ob des Mutes, mit dem die Autorin hier ans Werk ging. Nicht jedem Autor gelingt es, ein brisantes und aktuelles Thema aufzugreifen und mit ungezügelter Ehrlichkeit in die Welt hinauszutragen. Geschickt werden falsche Fährten gelegt, Netze gesponnen und Abgründe aufgetan, in die man als Leser nicht nur reinstolpert, sondern tief hinabfällt. Ich war dermaßen gefangen in diesem Sog, dass mich das Buch noch nach dem Zuschlagen beschäftigte. Auch, weil ich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit dem Subgenre Politthriller vor dem Lesen bereits negativ eingestellt war. Voreingenommen. Umso besser für mich, dass ich "Die Akte Rosenrot" lesen durfte. Dieses Buch ist eine Mischung aus Thriller, Psychothriller und Politthriller. //   Mit Ibsen Bach bekommt der Plot einen außergewöhnlichen Protagonisten an die Seite gestellt. Ein verwundetes Lamm, vom Leben gezeichnet und mit einer faszinierenden Finsternis umhüllt. Er war mir auf Anhieb sympathisch und vermittelte Authentizität. Passend also, dass er als ermittelnde Figur die Geschichte vorantreibt. Ein Geheimnis, an das er sich zunächst nicht mehr erinnert, ließ mich aufhorchen. Ich liebe es, in den Sachen Anderer zu wühlen und das Schmutzige zu entlarven. Innerlich habe ich mich darauf eingestellt, von der Autorin auf Irrwege geführt zu werden, und so kam es dann auch. Stück für Stück arbeitet der Leser an diesem geschickt inszenierten Schiebepuzzle, bewegt hier ein Teilchen, dort eins, um dann letztendlich festzustellen, dass die Lösung eine ganz andere ist. //   An dieser Stelle möchte ich einbringen, dass dieser Thriller Szenen enthält, die unmissverständlich, direkt und grausam sind. Damit ist zu rechnen, wenn man sich für ein solches Werk entscheidet. Mir gefiel es, wie kritisch, souverän und ehrlich Astrid Korten die Motive und Handlungen ihrer fein gezeichneten Figuren dem Leser nahebringt. //   Mit Berlin und Moskau als Schauplätze bekommen wir ein spannendes Setting, und in einzelnen Handlungssträngen wird jeweils die Geschichte von Profiler Ibsen Bach und die der russischen Bloggerin Leonela Sorokin erzählt. Zwei einprägsame Charaktere, die differieren. Beide recherchieren in unterschiedlichen Fällen, die offenbar durch dasselbe Geheimnis miteinander verbunden sind. //   Oft katapultiert die Autorin den Leser zurück in die Vergangenheit, die immer noch wichtig für die Protagonisten zu sein scheint und sie in der Gegenwart stark beeinflusst. Dabei wird zwischen der auktorialen (Außen)Perspektive und der Ich-Erzählung gewechselt, etwa wenn Ibsen Bach aus seiner Sicht erzählt. Und obwohl der Plot sich ob der Komplexität des Themas auf hohem Niveau bewegt, kann er dennoch mit überraschenden Wendungen und Spannungselementen aufwarten. Warum "dennoch"? Weil ich, wie eingangs erwähnt, die Erfahrung gemacht habe, dass vor allem sehr anspruchsvolle Lektüre ausreichend Spannungskurven vermissen lässt. Dies ist hier nicht der Fall. Ich fühlte mich zu jedem Zeitpunkt bestens unterhalten. //   Persönliches Fazit: Ein beeindruckener Mix aus Thriller, Psychothriller und Politthriller, der mit gründlicher Recherche, einem temporeichen sowie intelligenten Plot und überzeugenden Charakteren punktet. Unbedingt lesen! //   © Rezension, 2019, Julie

Die perfekte "Symbiose" aus Polit- und Psychothriller!
Ro_Ke am 30.03.2019

Meine Meinung:   Mich konnte Astrid Korten zuletzt mit ihrem großartigen Psychothriller „Gleis der Vergeltung“ überzeugen und so war ich natürlich sehr gespannt, ob es ihr mit ihrem neuen Werk ebenfalls gelingen wird.   Und ob!   Bereits mit dem Prolog hat die Autorin mich wieder vollends in den Bann ziehen können und mir dabei zahlreiche spannende Fragezeichen in den Kopf transportiert.   Zu diesen die passenden Antworten zu finden, gestaltet sich als ein durchweg fesselndes und angenehm forderndes Lesevergnügen, bei dem es mir sehr gefallen hat, die Auflösung nicht in mundgerechten Häppchen auf einem Silbertablett serviert zu bekommen, sondern einem spannungsgeladen Weg zu Folgen, der zwar immer mal wieder für scheinbare Verwirrung sorgt, letztendlich aber einen schier unfassbaren aber absolut stimmigen/intelligenten Zieleinlauf bereit hält.   Begleiten durfte ich dabei gut ausgearbeitete Figuren mit greifbaren Persönlichkeiten und sehr passenden „Erzählstimmen“, so dass ich ihre Schicksale gerne verfolgt habe und mich insbesondere Ibsens tragische Vergangenheit sehr berühren konnte.   Die verschiedenen Schauplätze lassen eine hervorragende Recherchearbeit erkennen, die zusammen mit den begleitenden Denkprozessen beim Schreiben meinen allergrößten Respekt verdient.   Fazit:   Psycho- und Politthriller gehen hier die perfekte "Symbiose" ein und wer einen „Top Thriller“ sucht, der hat ihn hier ganz gewiss gefunden!

Die Akte Rosenrot
Hermann A. Oppermann am 26.03.2019

Ich habe den Thriller 'Die Akte Rosenrot' geradezu verschlungen und gehe gedanklich seit Tagen damit schwanger. Astrid Korten jongliert mit der Deutschen Sprache und das auf einem Level, der wohl die Spitze der Deutschen Literaten ins Grübeln bringen wird. Die fesselnde 'Action' wird von der Autorin in angepassten, perfekt dosierten Spannungswellen durchwebt, und man mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Dazu: Nicht ein 007 ist DER Protagonist sondern 'Ibsen', - so wie er eben ist. Ich ziehe den Hut. Hermann A. Oppermann

Die Akte Rosenrot
leseratte1310 am 26.03.2019

Ibsen Bach war ein ein genialer Profiler. Doch das Schicksal hat zugeschlagen und seither ist er nicht mehr er selbst. Er ist nicht nur körperlich angeschlagen, auch seine kognitiven Fähigkeiten sind nicht mehr so da wie früher. Daher kann er auch seinen Beruf als Profiler nicht mehr ausüben und muss Datenpflege im Innenministerium betreiben. Doch dann wird Bach vom BKA kontaktiert. In der Nähe von Moskau wurden Leichen in einem Maisfeld entdeckt. Es lag eine Postkarte mit den Namen von Ibsen Bach und Andreas Neumann und einem Geruch von Myrrhe dabei. Daher wird Ibsen in den Polizeidienst zurückgeholt. Gleichzeitig erhält die Bloggerin Leonela Sorokin einen Hinweis. Sie geht der Sache nach und macht sich auf die Suche nach dem Journalisten Stefan Bennet, der bei einer Recherche spurlos verschwunden ist. Ibsen und Leonela stürzen sich in die Ermittlungen und ahnen nicht, welch düstere Mächte sie damit wecken. Der Schreibstil ist wirklich sehr packend. Es geht Schlag auf Schlag. Die Zeiten und Handlungsorte wechseln schnell, daher ist beim Lesen Aufmerksamkeit notwendig. Aber es ist durch diese Wechsel auch sehr spannend. Allerdings geht es auch grausam zu, also nicht unbedingt etwas für Leser mit schwachen Nerven. Die Charaktere sind sehr authentisch Gestaltet. Jeder hat seine ganz besondere Persönlichkeit. Ibsen Bach wurde wirklich gebeutelt, aber es ist toll, wie er sich trotz seiner Einschränkungen durchschlägt und kämpft. Ein Unfall vor fünf Jahren kostete ihn nicht nur seine Gesundheit und damit seinen Job, er verlor auch seine Frau. Leonela Sorokin ist sympathisch, jung und intelligent, aber auch ziemlich naiv. Die Spannung wurde die ganze Zeit hochgehalten und viele Wendungen ließen mich in Bezug auf den Täter im Dunkeln tappen. Ein sehr fesselnder Thriller mit einem brisanten Thema. Empfehlenswert!

Ein schonungsloser Politthriller
Verena Bielefeldt am 25.03.2019

Ein schonungsloser Politthriller   „Die Akte Rosenrot“ war mein erstes Buch von Astrid Korten und ich kann mit Sicherheit sagen, dass es nicht mein Letztes war.   In Berlin und Moskau geschieht eine grausame Mordserie, die in Verbindung mit ähnlichen Taten von vor fünf Jahren zuvor zu stehen scheint. Der eigensinnige Profiler Ibsen Bach, der stark mit den Folgen seines schweren Unfalls zu kämpfen hat, hat die Aufgabe dem BKA mit seinen ungewöhnlichen Fähigkeiten zur Seite zu stehen. In Russland trifft er auf die Kollegen Dimitri Kamorow und dessen Nichte und Profilerin Pola für die landesübergreifende Zusammenarbeit. Gleichzeitig recherchiert die junge Studentin und Bloggerin Leonela Sarokin in Moskau um den vor Jahren verschollenen Journalisten Stefan Bennet, der wie vom Erdboden verschwunden zu sein scheint und folgt ominösen Hinweisen.   Das Cover ist ein richtiger Eye Catcher und lockt das Interesse. Dazu einfach perfekt passend zum Titel und der Story.   Astrid Korten scheut sich nicht ein gewagtes Thema in die Hand zu nehmen, was auch den Leser zum Nachdenken anregt. Das Thema ist teils brisant, wie auch beklemmend. Die Autorin nimmt hier kein Blatt vor den Mund, was die Authenzität des Buches nur noch mehr steigert.   Die Autorin schafft es mit jeder Seite den Leser ans Buch zu fesseln. Eine kontinuierliche Spannung zieht sich über die gesamte Geschichte, die am Ende nochmals zulegt. Ich mochte das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil es dermaßen packend war.   Besonders gut haben mir zwei Punkte gefallen. Zum einen der wortgewandte Schreibstil. Dazu ist dieser sehr ausdrucksstark. Sowohl die Geschehnisse, als auch die Randbeschreibungen sind wunderbar getroffen. Man braucht zwar die nötige Konzentration, was aber den Lesefluss und –spaß nicht im Geringsten beeinträchtigt.   Zum anderen die Ausarbeitung der Charaktere. Allen voran der Profiler Ibsen Bach. Mit seiner ganz eigenen Art hat er sich in mein Leserherz geschlichen. Ein Mann, der schon so viel durchmachen musste und dennoch das Herz am rechten Fleck hat. Diese Ruhe und Entschlossenheit, die er trotz vorhandener Selbstzweifel ausstrahlt. Ibsen, der herausfinden will, wer er eigentlich wirklich ist, mit seinem ganz eigenen Charme. Aber auch andere Charaktere sind sehr schön getroffen. Ich konnte mich gut in die Figuren hinein versetzen und mit ihren einzelnen Geschichten und Schicksalen mitfühlen, da ich sie im Laufe der Geschichte immer besser kennen gelernt habe. Charakteristisch sehr stark, sowohl die positiven, als auch die negativen Eigenschaften. Jeder einzelne Charakter hat seine ganz bestimmte Rolle, die ich ihnen abkaufe.   Vielleicht können wir auf eine Fortsetzung hoffen. Ich würde sie sofort lesen.   Fazit: Ein grandioser Politthriller! Packend, beklemmend und zum Nachdenken. Keine leichte Lektüre, die man nebenbei lesen sollte, aber absolut lohnenswert. Ich kann „Die Akte Rosenrot“ nur jedem Thrillerfan empfehlen. Von mir gibt es fünf von fünf Sternen.

Der Hauch von Myrrhe
Martin Schult am 24.03.2019

Ibsen Bach war einmal ein vielbeachteter und äußerst erfolgreicher Profiler. Nach einem Unfall vor fünf Jahren wurde sein Leben allerdings mit einem Schlag auf den Kopf gestellt. Seine Frau überlebte diesen Schicksalsschlag nicht und Ibsen zog sich in eine Depression zurück, die ihn letztendlich zum Datenpfleger im Innenministerium machte. Ein persönlicher Bezug zu einem grausamen Verbrechen in Russland bringt ihn wieder in den Fokus und in den aktiven Polizeidienst zurück. Neben den sehr mysteriösen und blutrünstigen Taten muss er sich aber bei den Ermittlungen auch seiner eigenen Vergangenheit stellen...   Die Autorin Astrid Korten konnte mich mit ihren Thrillern schon einige Male begeistern so dass ich mit hohen Erwartungen in ihr neues Werk "Rosenrot" gestartet bin. Ihr äußerst temperamentvoller und lebendiger Schreibstil hat mich schnell wieder an das Buch gefesselt. Die Hauptprotaginsten Ibsen Bach und Leonela Sorokin werden interessant und spannend charakterisiert, so dass sie dem Buch einen besonderen Charme verleihen. Gerade die rätselhafte Vergangenheit und die außergewöhnlichen Fähigkeiten von Ibsen Bach heben den Unterhaltungswert von "Rosenrot" und sorgen sogar für einen Hauch Mystik. Der Spannungsbogen dieser komplexen und sehr clever konzipierten Geschichte wird schon gleich im Prolog aufgebaut und über viele unvorhersehbare und plötzliche Wendungen auf einem hohen Niveau gehalten. Es erfordert schon die volle Konzentration, den unterschiedlichen Handlungssträngen zu folgen und eine Übersicht über das schwer zu durchschauende Geflecht zu behalten, aber der Leser wird mit einem aus meiner Sicht völlig überzeugenden und fulminanten Finale belohnt. Eines fügt sich zum anderen und dem Leser wird einer lange nicht für mögliche gehaltene Auflösung des Ganzen nachvollziehbar präsentiert.   Wie von ihr im Nachwort erwähnt wurde Astrid Korten für ihren neuen Thriller von den tragischen Geschehnissen um das Attentat auf den russischen Doppelagenten Sergej Skripal motiviert. Sie setzte sich mit den Gedanken auseinander, was einen Menschen antreiben kann, ein solch kaltblütiges Attentat zu begehen und behandelte so ein sehr brisantes Thema, was bei mir im Nachgang auch noch länger nachwirkte. Ich halte daher "Rosenrot" für einen sehr lesenswerten Thriller, der von der Erzählkunst der Autorin, den außergewöhnlichen Protagonisten und einer guten Recherche lebt. Sehr gerne empfehle ich daher das Buch weiter und bewerte es folgerichtig mit den vollen fünf von fünf Sternen!!!

Brillanter und fulminanter Auftakt zu einer neuen Serie!
Veronika am 03.02.2019

Dieses Buch ist der Start zu einer neuen Thrillerreihe um Ibsen Bach, einen ehemals genialen Profiler, der aber vor fünf Jahren einen schlimmen Unfall hatte, bei dem seine Frau ums Leben kam. Seither kämpft Ibsen mit seinem Gedächtnis und den verloren gegangenen Erinnerungen. Aus diesem Grund ist er auch nicht mehr als Profiler tätig. Als in Moskau eine Leiche auftaucht, bei der eine Nachricht für Ibsen hinterlegt ist, wird er hinzugezogen. Es tauchen Parallelen zu einer vergangenen und vermeintlich abgeschlossenen Mordserie auf, und das Grauen scheint noch nicht beendet zu sein, denn es gibt weitere Mordfälle, die alle Bezug auf Ibsen nehmen. Durch diese Morde kommen so nach und nach ganz sanft immer wieder einige verloren gegangene Erinnerungen bei Ibsen zurück. In einem weiteren Handlungsstrang spielt die russische Bloggerin Leonela Sorokin eine bedeutende Rolle. Mehr möchte ich an dieser Stelle zum Inhalt nicht verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte.   Es handelt sich um einen spannenden und brillanten Polit-Thriller, den man einfach selbst lesen sollte. Autorin Astrid Korten scheut sich nie, in ihre Bücher sehr brisante und aktuelle Themen mit einzubauen. Und so ist es auch diesmal. Der Plot spielt abwechselnd in Berlin und Moskau. Es sind historische und politische Machenschaften mit aktuellem Bezug eingebaut. Die Autorin recherchiert für ihre Bücher immer sehr akkurat und zuverlässig, so dass es sich zwar um Fiktion handelt, die aber nicht weit von der Realität entfernt ist. Und dies ist manchmal richtig erschreckend!   Das Buch ist durchgängig sehr spannend und fesselnd geschrieben. Astrid Korten versteht es auch diesmal wieder die LeserInnen lange Zeit im Ungewissen zu lassen und für Verwirrung zu sorgen. Auch hat sie am Ende wieder eine richtige Überraschung parat, so dass der Schluss in keinster Weise vorhersehbar ist. Im Gegenteil: Als ich das Buch fertig gelesen hatte, hätte ich am liebsten direkt den Folgeband gelesen, da ein Cliffhanger mit eingebaut wurde. Aber da dies der Auftaktband zu einer neuen Serie ist, muss ich mich sicher noch einige Zeit gedulden.   Alles in allem handelt es sich hier um einen brillant geschriebenen und richtig anspruchsvollen Thriller, den ich absolut weiterempfehlen kann. Astrid Korten ist einfach immer wieder ein Garant für fesselnde, schockierende und aufrüttelnde Bücher. Ich muss gestehen, dass ich ganz selten ein Buch zweimal lese (dafür gibt es einfach zu viele interessante Neuerscheinungen), aber dieses muss ich auf jeden Fall nochmals lesen. Vielen Dank, dass ich dieses tolle Buch vorab lesen durfte!

DIE AKTE ROSENROT ist eine ungewöhnliche Mischung aus Psychothriller, Thriller und Polit-Thriller
MeinLesezauber am 01.02.2019

DIE AKTE ROSENROT, der Titel es neuen Thrillers von Astrid Korten, hat mich sofort zum Nachdenken gebracht und meine Gedanken weite Kreise ziehen lassen. Worum würde es gehen? Eine Akte ist ein Aufbewahrungsmittel für Informationen. Heute eher digital. Doch ist DIE AKTE ROSENROT eine geschlossene Akte, eine Cold-Case-Akte, eine TOP-SECRET-Akte? Was bedeutet die wundervolle Rose unter dem Eis, was diese rosenrote Farbe. Geschmeidig, tiefgründig, romantisch, rot, blutrot? Ich durfte DIE AKTE ROSENROT bereits vor Veröffentlichung lesen. Es war kurz nach Weihnachten und die langen Nächte waren längst eingekehrt. Ich wusste, dass die Autorin wieder ein Thema in ihrem neuen Thriller aufgreifen würde, welches äußerst brisant ist und wahre Begebenheiten und Schreckliches miteinander verbindet. Denn darauf hat sich Astrid Korten spezialisiert. Umso überraschter war ich zunächst, als ich von dem Protagonisten Ibsen Bach las. Früher einmal ein geschätzter Profiler ist er heute, 5 Jahre nach einem tragischen Unfall, der ihm nicht nur seine Frau, sondern auch seinen angesehenen Beruf und sein Gedächtnis nahm, eine Belastung für sich und für andere. Schnell am Limit und angewiesen auf Schmerzmittel versucht er, sein Leben zu meistern und sein Gedächtnis durch Wortfindungen neu zu katalogisieren. Eines Tages wird gerade der zerschmetterte Ibsen Bach an einen Tatort gerufen, und es bleibt bei weitem nicht nur bei diesem einen, dessen Szenario mir heute immer noch im Kopf präsent ist. Der Täter will Kontakt zu Ibsen aufnehmen. Doch warum? Was bedeuten die Rosen am Tatort und der Duft von Myrrhe? Und die Botschaft: Wer bist du, Ibsen Bach? Zu Beginn hatte ich Mitleid übrig für den Protagonisten, der so ganz anders ist, als die herkömmlichen Ermittler der deutschen Thriller Landschaft. Wirkt er doch zunächst eher schwächlich wird schnell klar, was für ein brillanter Intellekt hinter Ibsen Bach steckt. Auch dieses Mal reist Astrid Korten in ihrem Thriller über die deutschen Grenzen hinaus und nimmt uns mit nach Russland. Das hat mir besonders gut gefallen. Dieses Land ist von vielen Verschwörungstheorien umgeben und die Autorin gibt uns einen tiefen Einblick in die Machenschaften dieses Staates. Ibsen tut sich schwer in Moskau, die Sonderkommission der Kripo blockt zunächst ab. Als jedoch ein weiterer Mord in Berlin geschieht, gehen beide Behörden aufeinander zu. Als die Russin Leonela Sorokin auf den Plan tritt, reiht sich eine zweite Geschichte mit in die Handlung ein. Zu Beginn konnte ich mir nicht erklären, wie diese beiden Handlungsstränge zusammenhängen. Leonela sticht in ein Wespennest, denn beide Fälle sind durch dasselbe dunkle Geheimnis verbunden ? Im Laufe des Thrillers wurde Leonela für mich neben Ibsen zu meinem Lieblingscharakter in diesem Roman. Im letzten Drittel nimmt DIE AKTE ROSENROT ein letztes Mal gewaltig an Fahrt auf. Fäden werden unaufhörlich miteinander verknüpft und geben erschreckende Einblicke und führen zu einer fulminanten Auflösung des Falles. Ich wusste zuletzt nicht mehr wohin mit meinen Gedanken, las Seite um Seite ... Spannung pur. Ein offenes Kapitel jagte das nächste ... dann das Ende. Puh! Atempause. Buch zur Seite legen und noch einmal die letzten Kapitel Revue passieren lassen. ... und wieder hat Astrid Korten mit gekonnter Recherche einen sehr spannenden Roman geschaffen. DIE AKTE ROSENROT ist eine ungewöhnliche Mischung aus Psychothriller, Thriller und Polit-Thriller. Gekonnt wird mit Wahn, Lügen und Entsetzen gespielt. Was mich erschüttert hat, ist die Tatsache, dass die Hypothese, die dieser Roman birgt, der Wahrheit so verdammt nahe kommt. Aber so ist es stets in ihren Romanen. Ein phänomenaler Thriller mit einer absoluten Leseempfehlung. Vielen Dank an Astrid Korten für das Vorabmanuskript und ein Dankeschön an den Piper Verlag, Blogger das Vorwortes verfassen zu lassen.

Nicht ist, wie es scheint
Patricia Nossol am 01.02.2019

„Meine Augen sind auf den Computerbildschirm vor mir gerichtet, aber meine Gedanken sind weit jenseits des hellen Screens.“ (Auszug aus „Die Akte Rosenrot“)   Ich bin Ibsen Bach und bearbeite Akten im Innenministerium in Berlin. Das war nicht immer so. Früher war ich ein genialer Profiler, ein Meister meines Fachs. Meine Karriere wurde vor fünf Jahren jäh beendet. Noch immer leide ich an den Folgen dieses schlimmen Unfalls, der mir auch meine Frau Lara nahm. Gern würde ich wieder in meinen alten Job zurückkehren, obwohl ich mir nicht sicher bin, der Aufgabe gewachsen zu sein. Denn da ist „Der Andere“, der meine Gedanken ständig durcheinanderbringt. Doch plötzlich holt mich die Realität ein. Am Tatort eines grauenvollen Verbrechens wird eine Postkarte gefunden, die an mich adressiert ist. Sie nimmt Bezug auf Morde in Berlin, die schon einige Jahre zurückliegen. Ich bin also wieder im Rennen und „Die Akte Rosenrot „ ist der erste Fall einer Thriller-Reihe von Astrid Korten, in der ich eine tragende Rolle spiele. Das Buch ist beim Piper-Verlag erschienen.   Während ich auf Hochtouren ermittle, geht die investigative Bloggerin Leonela Sorokin in Moskau einer alten Vermisstensache nach. Noch ahne ich nicht, dass unsere Ermittlungen an einem Punkt zusammenlaufen. Und jetzt kommt Ihr ins Spiel, liebe Leser. Findet heraus, welches dunkle Geheimnis unsere beiden Fälle verbindet und was sich hinter der Akte Rosenrot verbirgt. Es wird haarig und megaspannend!   Mit Ibsen Bach hat Astrid Korten einen ungewöhnlichen Charakter geschaffen. Er ist von einer geheimnisvollen Düsternis umgeben. Mutig stellt sich Ibsen seinem eigenen Trauma und läuft dabei Gefahr, in den Abgrund zu fallen. Dennoch stürzt er sich akribisch in die Ermittlungen. Ich fand es interessant, diesen geheimnisvollen Mann näher kennenzulernen. Leonela Sorokin bringt frischen Wind in die Szenerie. Unerschrocken begibt sie sich auf Spurensuche und trotzt der Gefahr. Es ist spannend, den Gedankengängen der Akteure zu folgen und Stück für Stück der Lösung des verzwickten Falles näher zu kommen. Ein eigenwilliges Dream-Team, von dem ich gern mehr lesen möchte.   Astrid Korten schreibt intelligent und mitreißend, gelegentlich mit einer Prise Sarkasmus. Sie spart nicht mit Grausamkeiten und kommt ohne Umschweife zum Punkt. Außerdem arbeitet sie historisch belegte Fakten in ihre fiktive Story ein und schafft damit Realitätsnähe. Angespannt verfolge ich die Szenerie. Das Blatt wendet sich ständig und ich lasse mich von der mystischen Buchatmosphäre einfangen. Konzentriertes Lesen zahlt sich aus, denn nur so kann man die komplexe Geschichte in ihrer Gänze erfassen. Das Buch endet schließlich mit einem actionreichen Showdown.   Wer Serientätern auf die Schliche kommen möchte, sich von politische Verwicklungen angesprochen fühlt und zudem in die Abgründe der menschlichen Seelen blicken möchte, liegt mit diesem facettenreichen Thriller richtig!

Hochbrisant und sehr nah an der Realität
Susanne Barlang am 01.02.2019

Wer Astrid Korten kennt, weiß das sie sich gerne an hochbrisante Themen wagt. In Die Akte Rosenrot hat die Autorin eine Romanfigur erschaffen, die außergewöhnlicher nicht sein könnte. Ibsen Bach, Profiler und ein Mann dem das Leben alles genommen hat. Nicht nur seine Frau Lara, auch Ibsens Identität . Ein Thriller der wahrlich unter geht und an Spannung kaum zu überbieten ist. Eine Fiktion, die näher an der Wahrheit liegt als man sich vorzustellen vermag. Der flüssige Schreibstil und vor allem der bildgewaltige Erzählstil lassen ein Kopfkino entstehen das absolut schockierend wirkt. Astrid Korten zeigt dem Leser schonungslos auf wie man durch Manipulation sich selbst verlieren kann. Ein packender Thriller, schonungslos, ehrlich und vor allem sehr mutig. Herausragende Protagonisten, die lebendiger nicht sein könnten. Für mich ein weiteres Meisterwerk.   Mein Fazit:   Astrid Korten und ihre Werke sind nicht in Worte zu fassen. Man muss die Werke der Autorin mit eigenen Augen und Gedanken erleben, dieses Kopfkino das sich aufbaut selbst sehen. Es entsteht beim lesen eine Vereinigung zwischen Leser und Buch, die man niemals in Worte zusammenfassen kann. Die Wahrheit liegt zwischen den Zeilen.   Vielen Dank an Astrid Korten für diese wundervolle Zusammenarbeit. Auch ein Dankeschön an den Piper Verlag für diese wundervolle Idee uns Blogger mit in das entstehen des Vorwortes zu involvieren

Spannende Mischung aus Psychothriller und Politroman!!!
Annette Lunau am 01.02.2019

  Berlin: Ibsen Bach, ein ehemals genialer Profiler, ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Seit ein schwerer Unfall ihm vor 5 Jahren seine Frau nahm und ihn zum Krüppel ohne Gedächtnis machte, ist nichts mehr wie vorher. Inzwischen sitzt er im Innenministerium und pflegt dort, mehr recht als schlecht, Daten ein. Trotz seiner schweren Verletzungen besitzt er aber immer noch eine Intuition, die ihn von allen anderen abhebt. Als im fernen Moskau ein grausamer Mord geschieht, bei dem eine Nachricht für Ibsen gefunden wird, wird er in den Polizeidienst zurückbeordert. Weitere Morde folgen und eine grausame Wahrheit kommt ans Licht.   Moskau: In einem anderen Handlungsstrang lernen wir die Russin Leonela Sorokin kennen. Sie ist eine investigative Bloggerin und liebt es, nachzuforschen und eventuelle Geheimnisse aufzudecken. Umso angefixter ist sie, als sie einen anonymen Hinweis erhält, eine Nachricht aus dem Darknet. Es geht um den verschwundenen Kriegsreporter Stefan Bennet. An welcher großen Sache hat er damals gearbeitet und wieso ist er nach 1978 nie wieder aufgetaucht? Leo recherchiert und verfolgt bald eine heiße Spur. Damit begibt sie sich nicht nur selbst in tödliche Gefahr, sondern auch die Menschen, die ihr nahestehen.     Auch in `Die Akte Rosenrot` versteht es Astrid Korten wieder meisterhaft, ihre Leser in Angst und Schrecken zu versetzen und so lange komplett zu verwirren, bis sie mit einem fulminanten Ende aufwartet. In ihren Thrillern geht es oft um Dinge, die weit zurückliegen. Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind, aber immer noch großen Einfluss auf die Protagonisten haben. Zu jeder neuen Story wird genau recherchiert und Astrid hat auch keine Angst, sich mit kritischen Themen auseinanderzusetzen. Diesmal begibt sie sich nach Russland und herausgekommen ist eine spannende Mischung aus Psychothriller und Politroman.

Ohne Bücher? Ohne uns am 01.02.2019

Meine Meinung: Dieses war mein erstes Werk von Astrid Korten, trotzdem durfte ich Die Akte Rosenrot vorablesen und war begeistert, wie viel Recherche die Autorin auf sich nimmt um ihre Leser bestens zu unterhalten. Als Auftakt zu einer neuen Thriller-Serie hat sie sich mit dem ehemaligen Profiler Ibsen Bach einer echten Herausforderung gestellt, der auch der Leser nicht umgehen kann. Ibsen hat nicht nur seine Frau Lara verloren sondern auch sein Gedächtnis. Während seiner Arbeit im Innenministerium macht er sich Denkzettel zu Wörtern, die ihm gerade einfallen und die er nicht mehr vergessen möchte – Sein Notizheft hat er stets am Mann und ist ohne regelrecht aufgeschmissen. Kein Wunder, dass er nur widerwillig in den Polizeidienst zurückkehrt, als sein alter Partner ihn braucht. Während Ibsen mit seinem altem Kollegen versucht, einen aktuellen Mordfall zu klären, recherchiert Leonela Sorokin in Russland in einem Vermisstenfall. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, was sich aber recht schnell legte. Musste ich anfangs immer noch mal zurück blättern um Zusammenhänge zu sehen, war ich nach einiger Zeit so in der Geschichte gefangen, dass ich selbst nicht mehr wusste, ob ich mich gerade noch in der Realität befinde oder doch schon in der Fiktion. Astrid Korten schreibt stilecht und bildgewaltig, als Leser ist man mittendrin statt nur dabei. Die teilhabenden Charaktere zeugen von einer echten Authentizität und ich bin positiv beeindruckt, wie sie hier Vergangenheit und Gegenwart in zwei verschiedenen Fällen und Orten zueinander bringt. Sehr genial eingebaut in der ganzen Geschichte ist die Tatsache, wie leicht man Menschen manipulieren kann.   Mein Fazit: Eine gelungene Mischung aus Psychothriller und Politthriller, der in der Fiktion nicht realistischer hätte dargestellt werden können. Auch wenn dieses mein erstes Buch der Autorin war, so war es definitiv nicht mein letztes.

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