Der Totgeglaubte

Der Totgeglaubte

Eine wahre Geschichte

€ 20,00 inkl. MwSt.

The Revenant - totgeglaubt

Er ist dem Tod geweiht - und schlägt sich 3 000 Meilen durch die Wildnis. Eine wahre Geschichte über bitteren Verrat, den Kampf ums Überleben und den Rachefeldzug eines Mannes. Spannend wie ein Thriller.

 

Hugh Glass ist ein Mann, der das Abenteuer sucht. Und so heuert er bei der Rocky Mountain Fur Company an und zieht als Pelztierjäger durch die schier endlose Weite der amerikanischen Prärie. Durch Land, das im frühen 19.?Jahrhundert noch dem Stamm der Arikara-Indianer gehört und fern jeder Zivilisation ist. Doch Gefahr droht plötzlich von einem ganz anderen Gegner: Bei einem Wachgang am Grand River wird Glass von einem Grizzly angefallen und lebensgefährlich verletzt. Seine beiden Begleiter geben dem Mann keine großen Überlebenschancen. Sie heben ein Grab für den Schwerverwundeten aus und warten auf seinen Tod. Als Indianer in der Nähe des Lagers gesichtet werden, zögern sie nicht lange: Sie nehmen dem Hilflosen Gewehr, Messer und den Rest seiner Ausrüstung ab und lassen ihn in der Wildnis zurück.

Doch wie durch ein Wunder überlebt Glass – und schwört Rache. Mit einem gebrochenen Bein schleppt er sich Tausende von Meilen durch die einsame Prärie auf der Suche nach denen, die ihn so schändlich im Stich gelassen haben.

 

Eine packend erzählte, historisch verbürgte Geschichte über die verwegene Welt des Wilden Westen.

 

The Revenant / Der Totgeglaubte ab Januar bei uns im Kino mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle.

  • € 20,00 [D], € 20,60 [A]
  • Erschienen am 10.08.2015
  • 320 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
  • Übersetzt von: Klaus Timmermann, Ulrike Wasel
  • ISBN: 978-3-89029-768-2
 
 

Leseprobe zu »Der Totgeglaubte«

1. September 1823 

Sie würden ihn im Stich lassen. Der Verletzte wusste es, als er den Jungen ansah, der den Blick senkte, dann wegschaute, um ihm nicht länger in die Augen sehen zu müssen.

Tagelang hatten der Junge und der Mann mit der Wolfsfellmütze gestritten. Sind wirklich Tage vergangen? Der Verletzte hatte gegen Fieber und Schmerzen gekämpft, ohne genau zu wissen, ob Gespräche, die er hörte, Wirklichkeit waren oder bloß Hirngespinste im Delirium.

Er blickte an der Felsformation hoch, die über der Lichtung aufragte. Eine einsame, verkrüppelte Kiefer hatte es irgendwie geschafft, [...]

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Michael Punke

Michael Punke

Michael Punke ist Anwalt für internationales Handelsrecht und derzeit US-Botschafter bei der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf. Er ist Autor zweier historischer Sachbücher und hat außerdem einen Lehrauftrag an der University of Montana. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit »Der mehr ...

0 Buchblog Veröffentlicht am 04.12.2015 von Malik / National Geographic

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Medien zu »Der Totgeglaubte«

Rezensionen und Pressestimmen

Heilbronner Stimme


»So liest man seinen sehr gut recherchierten Roman auf einen Rutsch weg – und glaubt einfach nicht, dass man so etwas überleben kann.«   

Süddeutsche Zeitung


»›Der Oscar für den besten Hauptdarsteller geht an Leonardo DiCaprio!‹ Diese magischen Worte, diese unendliche Erleichterung – wir haben sie natürlich schon vorab gespürt, als wir den Roman ›Der Totgeglaubte‹ von Michael Punke gelesen haben. Denn das ist: richtig geiler Oscarstoff.«   

Abendzeitung München


»Ein ungewöhnliches und höchst spannendes Buch. (...) Wem der Film unerträglich erscheint oder wer ihn besser verstehen will, dem sei das Buch empfohlen.«   

Emsdettener Volkszeitung


»könnte ein neuer Abenteuer-Klassiker werden. Er beeindruckt durch seine starken Charaktere und durch die überraschende, fesselnde Handlung mit wahrem Kern, denn die wichtigsten Ereignisse sind historisch belegt.«   

Märkische Allgemeine


»Aus der wahren Geschichte holt der Autor das John-Wayne-Potenzial heraus.«   

Münchner Merkur


»Rachefeldzug im Wilden Westen. (...) Ein Buch, das – etwas klischeehaft – die Mythen und Legenden des Wilden Westens beschwört.«   

Schweizer Familie


»Diese von US-Autor Michael Punke erzählte Geschichte ist nicht nur ungemein packend, sie beruht auch auf einer historisch verbürgten Begebenheit.«   

Siegener Zeitung


»Es ist keine verkitschte Karl-May-Geschichte, die Michael Punke, der einen Lehrauftrag an der University of Montana hat, schrieb, sondern sie gewährt einen Einblick in das harte Leben der Pelztierjäger, ihren Überlebenskampf, in dem es auch um Ehre und Kameradschaft geht.«   

Main-Echo


»Michael Punke ist ein spannender Roman gelungen, und viele seiner Schilderungen dürften authentisch sein.«   

Dom Radio


»›Der Totgeglaubte‹ ist zwar vor allem die authentische Chronik eines Überlebenden mit fiktiven Ergänzungen, aber auch eine großartige Darstellung der frühen Siedlungsgeschichte des amerikanischen Westens. Spannend bis zur letzten Zeile«   

Kurier am Sonntag


»Michael Punke entfaltet seinen Roman auf Basis tatsächlicher Begebenheiten und schildert auf diese Weise eindrucksvoll, welche Werte das Zusammen- und Überleben in der Pionierzeit bestimmt haben.«   

niklas-leseblog.jimdo.com


»Das Ende ist etwas überraschend, anders als gedacht und überzeugt gerade deshalb. (...) Ein wirklich in allen Bereichen überzeugender Roman, der nirgends Schwachstellen aufweist. Absolute Leseempfehlung.«   

Kölner Stadt-Anzeiger


»Punke lässt den Leser tief eintauchen in die herb-romantische Welt der Trapper des Wilden Westens.«   

Playboy


»Gefällt Ihnen, wenn Sie Trapper und Flinten mögen.«   

Stadtblatt Osnabrück


»Der Western, oft totgeglaubt, lebt noch immer. Auch als Buch.(...) Eine harte Durchhaltegeschichte, lakonisch erzählt, nicht ohne Romantik. Viel Natur, viel Innenschau. Handelsposten, Pulverhörner, Mokassins.«   

Buchkultur (A)


»›Der Totgeglaubte‹ liest sich wie ein Wild-West Klassiker, ist dabei aber authentischer und kommt ohne jeglichen Kitsch aus. (...) In seinen Grundfesten ist Michael Punkes erstaunlich kurzweiliges Buch eine authentische Wiedergabe einer der großen Geschichten Amerikas im 19. Jahrhundert, die erwiesenermaßen keine Erfindungen sind.«   

Kommentare zum Buch
1. Lesen, es lohnt sich!
Thomas Jessen am 10.08.2015 - 04:38:55

Das Buch ist echtes Meisterwerk. Eine Geschichte die den Leser gleich in seinen Bann zieht und nicht wieder loslässt bis zu ihrem Ende. Die Story hat das Zeug dazu ein Klassiker zu werden. Selten hat mich ein Buch so fesseln können wie dieses. Die Geschichte, spannend von der ersten bis zur letzten Seite zieht den Leser besonders durch die sehr bildhafte Sprache in seinen Bann. So fällt es dann auch sehr leicht in die Story hinein zu kommen und sich sowohl die Figuren als auch die Schauplätze gut vorzustellen. Besonders die Hauptfigur nimmt einen sofort gefangen und es ist nicht ganz leicht das Buch aus den Händen zu legen. Sehr gefallen hat es mir, dass es dem Autor gut gelungen ist die Atmosphäre einzufangen. So kam es mir so vor, als würde ich mitten in der Story stehen und nicht außen vor nur als Leser. Dieses Buch ist nicht nur reiner Lesestoff, nein es ist eher ein Buch das man erleben kann bzw muss. Es ist ein intensives Buch und so (er)lebt man mit dem Protagonisten den Weggang der Gefährten und den Kampf zurück ins Leben. Die Schreibweise erinnert entfernt an den Autor James Fenimore Cooper und seine Erzählung „Lederstrumpf“. Und ebenso wie diese Erzählung hat auch „Der Totgeglaubte“ das Zeug dazu ein Klassiker der amerikanischen Literatur zu werden. Ich wurde von diesem Buch aufs Beste unterhalten und so vergebe ich hierfür die Höchstpunktzahl von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

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