Der letzte Mann, der alles wusste

Der letzte Mann, der alles wusste

Das Leben des exzentrischen Genies Athanasius Kircher

Hardcover
E-Book

€ 24,99 inkl. MwSt.

Das Universalgenie - Aufstieg und Fall des legendären Athanasius Kircher

John Glassie erzählt die abenteuerliche Geschichte des Athanasius Kircher: dem Sohn eines Dorflehrers aus der Rhön, der es im 17. Jahrhundert erst zum Mathematikprofessor brachte, dann zum bedeutendsten Gelehrten des Vatikan und schließlich zum bekanntesten Wissenschaftler seiner Zeit. Und der entweder ein großes Genie oder ein liebenswerter Spinner war. Oder womöglich sogar beides?

 

Kirchers Neugier kannte keine Grenzen: Er war Erfinder, Biologe, Ägyptologe, Mediziner, Astronom, Musikwissenschaftler, Archäologe, Geograph und Autor von über 40 umfangreichen wissenschaftlichen Werken. Zur Überprüfung seiner Vulkanismus-Theorie ließ er sich in den Krater des Vesuv abseilen, und er war der Erste, der Krankheiten wie die Pest auf Mikroorganismen zurückführte. Sein Museum Kircherianum in Rom ist eine barocke Wunderkammer, die sprechende Statuen, einen Vorläufer des Filmprojektors, den Schwanz einer Meerjungfrau, einen Stein des Turms von Babel und ein »Perpetuum Mobile« enthielt. In ganz Europa eine Koryphäe, verkehrte Kircher mit Päpsten und korrespondierte mit den großen Meistern des Barock. Doch mit den Vorboten der Aufklärung begann sein Stern zu sinken ...

Hochunterhaltsam erzählt John Glassie vom kühnen Leben eines fehlbaren Genies. Seine unbezähmbare Neugier und sein Streben nach Ruhm ließen Kircher zur Verkörperung des Wissensstands seiner Zeit werden und machten ihn, wie die Stanford-Professorin Paula Findlen formulierte, zum »letzten Mann, der alles wusste«.

 

  • € 24,99 [D], € 25,70 [A]
  • Erschienen am 10.11.2014
  • 352 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • Übersetzt von: Bernhard Kleinschmidt
  • ISBN: 978-3-8270-1173-2
 
 

Leseprobe zu »Der letzte Mann, der alles wusste«

Dabei sollten wir, bei allem Stolz auf unser besseres Wissen, nicht mit Verachtung auf die Torheiten unserer Vorfahren hinabblicken … Wer diese nur verachtet und negiert, weil sie absurd waren, denkt oberflächlich.

Charles Mackay
Zeichen und Wunder. Aus den Annalen des Wahns (1852)

 

Apologetische Vorbemerkung

Irgendwann in den 1670er-Jahren machte ein alter Jesuit namens Athanasius Kircher sich daran, einen bemerkenswerten Bericht über sein Leben zu verfassen. Darin erzählt er, wie er, aus dem Nirgendwo stammend (einer Kleinstadt in der Rhön, damals im Besitz der Bischöfe von Fulda), [...]

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John Glassie

John Glassie

John Glassie, 1961 geboren, wuchs in Washington, D.C., auf und studierte Literatur an der Johns Hopkins University in Baltimore. Er war Redakteur beim New York Times Magazine und schreibt über Literatur, Kunst und Wissenschaft für renommierte Blätter wie die New York Times und Newsday. Zudem mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Der Medienbrief - unabhängiger Medienfachdienst


»Glassie erzählt vom kühnen Leben eines Genies. Seine Abenteuerlust und sein Streben nach Ruhm ließen Kirchner zur Verkörperung des Wissens seine Zeit werden und machten ihn zum letzten Mann, der alles wusste.«   

Deutschlandradio Kultur "Lesart"


»enn im Barock jemand den Titel eines Universalgelehrten beanspruchen konnte, dann war es der Jesuit Athanasius Kircher. 40 dickleibige Bücher zeugen von seiner Wissbegirde. John Glassie hat ihm eine höchstvergnügliche Biografie gewidmet.«   

Frankfurter Allgemeine Zeitung


»Unterhaltsam und bisweilen spannend wie ein Krimi folgt Glassie den intellektuellen Wegen und Irrwegen des Universalgelehrten.«   

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