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Der erste Tag vom Rest meines LebensDer erste Tag vom Rest meines Lebens

Der erste Tag vom Rest meines Lebens

Roman

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Der erste Tag vom Rest meines Lebens — Inhalt

Cesare ist 77 und zieht Bilanz. Von seinen einst hochfliegenden Träumen ist wenig aufgegangen. Seine Methode, mit den Enttäuschungen des Lebens umzugehen: Ironie und Sarkasmus. Das kommt bei seinen Mitmenschen nicht immer gut an. Bis Emma in die Nachbarwohnung zieht. Irgendetwas stimmt nicht mit ihr und ihrem Mann. Das sieht Cesare an Emmas traurigen Augen. Und plötzlich mischt sich Cesare ein. Er hat wieder Mut zu kämpfen. Für seine junge Nachbarin. Für die Liebe. Für das Glück, am Leben zu sein ...

Erschienen am 04.10.2016
Übersetzer: Esther Hansen
288 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-492-31019-2
Erschienen am 14.09.2015
Übersetzer: Esther Hansen
288 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-97148-5

Leseprobe zu »Der erste Tag vom Rest meines Lebens«

Ich habe so eine Ahnung: Meine Nachbarin Emma wird von ihrem Partner geschlagen. Oder ihrem Ehemann. Von dem Mistkerl jedenfalls, mit dem sie zusammenlebt.
Ich bin alt, und alte Menschen sind Gewohnheitstiere, Neues liegt ihnen nicht. Das hängt damit zusammen, dass sie denken, die Dinge würden immer nur schlechter werden anstatt besser, eine Lektion, die unser Körper uns im Laufe der Jahre erteilt. Deswegen habe ich, als das junge Paar hier einzog, die Nase gerümpft und geglaubt, sie würden meine Ruhe stören, mit Partys, Essenseinladungen, [...]

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Ich habe so eine Ahnung: Meine Nachbarin Emma wird von ihrem Partner geschlagen. Oder ihrem Ehemann. Von dem Mistkerl jedenfalls, mit dem sie zusammenlebt.
Ich bin alt, und alte Menschen sind Gewohnheitstiere, Neues liegt ihnen nicht. Das hängt damit zusammen, dass sie denken, die Dinge würden immer nur schlechter werden anstatt besser, eine Lektion, die unser Körper uns im Laufe der Jahre erteilt. Deswegen habe ich, als das junge Paar hier einzog, die Nase gerümpft und geglaubt, sie würden meine Ruhe stören, mit Partys, Essenseinladungen, Geburtstagsfeiern und was sonst noch allem. In ihrem Alter genügt doch der kleinste Anlass zum Feiern, und ein Geburtstag wird als Etappenziel angesehen, das man sofort hinter sich lässt, um das nächste anzupeilen. In ihrem Alter hat man noch nicht begriffen, dass es zwar wichtig ist, ein Ziel zu erreichen, dass es dabei aber nicht um Schnelligkeit geht und man keinen Rekord brechen muss. Besser, man kommt langsam an, genießt die Landschaft, bleibt im Rhythmus und atmet schön regelmäßig über die gesamte Strecke, um das Rennen dann so spät wie möglich zu beenden. Denn was die Jugend vielleicht nicht weiß: Beim Zieleinlauf wartet niemand auf dich, um dir eine Medaille umzuhängen.
Doch ich hatte mich geirrt, kein einziges Fest, keine Einladung, kein Geburtstag. Das Pärchen neben mir war stumm wie Fische; kein Wort zu hören, der Fernseher niemals aufgedreht, keine stinkenden Müllbeutel vor der Wohnungstür. Kurz gesagt, ein unsichtbares Paar.
Bis heute.
Vor ihnen wohnte dort eine Familie mit Mann, Frau und drei Kleinkindern. Hölle pur, die Rotznasen haben durchgeheult, die schlimmsten vier Jahre meines Lebens. Ein absolutes Unglück, neben einer Familie zu wohnen, die jedes Jahr einen neuen Säugling ausbrütet: als würde man ein zweites Mal Vater, beziehungsweise Sveva und Dante mitgerechnet ein drittes, viertes und fünftes Mal. Die eigentliche Katastrophe war jedoch, dass ihr Schlafzimmer direkt an meines grenzte. Ich wohne auf dem ­Vomero, ein Wohnviertel auf einem der Hügel von Neapel, wo die Luft halbwegs sauber und im Sommer etwas frischer ist. Hier gibt es nur ein Problem, und zwar ein großes. Unser Mehrfamilienhaus wurde in den Sechzigerjahren gebaut, zur Zeit des Wirtschaftswunders, mit wenig Sorgfalt und viel Eile. Und seine Wände dienen der Abtrennung, nicht dem Schallschutz. Alles teilt man mit den Nachbarn: das Kindergeschrei von nebenan, das Pinkeln und Abspülen der Signora von oben, den Hustenanfall von Marino, dem buchstäblich alten Freund unter meinen ­Füßen. Wer hier einen leichten Schlaf hat, wird vom kleinsten Furz zwei Stockwerke höher geweckt.
Nach den ersten drei durchwachten Nächten habe ich mein Bettzeug gepackt und bin ins Wohnzimmer gezogen. Dann haben die netten Nachbarn mich irgendwann zum Essen eingeladen, vielleicht dachten sie, der Alte ist ganz allein und braucht Unterstützung. Allein war und bin ich ja, aber deshalb brauche ich noch lange keine Unterstützung. Absagen konnte ich aber auch schlecht und verbrachte den Abend deshalb in Gesellschaft der kleinen Nervensägen, die mir den Schlaf geraubt hatten. Die ­Eltern hofften wohl, der Anblick ihrer lieben Kleinen werde mein Herz erweichen und dass ich einer von diesen alten Schwachköpfen bin, die den Gedanken an den Tod nicht ertragen und sich deshalb mit denjenigen anlegen, die das Leben noch vor sich haben. Kurz, sie dachten, ich sei weniger hartherzig. Falsch gedacht. Normalerweise heißt es, der Charakter wird weicher mit der Zeit, vor ­allem bei Männern. Viele strenge Väter sind später liebevolle Großväter. Bei mir ist das Gegenteil der Fall. Engel­zart geboren, sterbe ich als Griesgram.
Doch ich schweife ab. Ich sprach gerade von meinen neuen Nachbarn und davon, dass er sie meiner Meinung nach schlägt. Ich sagte bereits, ich schlafe wenig und unruhig. Vorgestern Nacht wälzte ich mich unruhig zwischen den Laken, da fingen die beiden zu streiten an. Zuerst war nur ihre erregte Stimme zu hören, dann kam sein Geschimpfe hinzu. Nach einer Weile hörte ich einen dumpfen Laut, wie wenn etwas Schweres auf den Boden fällt, dann Stille. Neugierig legte ich das Ohr an die Wand. Ich glaube nicht, mich verhört zu haben, sie weinte, und er redete tröstend auf sie ein. Als ich am nächsten Morgen in den Briefkasten schaute, kam Emma. Sie trug eine dunkle Sonnenbrille und hielt den Kopf gesenkt. Als sie mich erblickte, drehte sie sich zur Seite und stieg die Treppe hinauf.
»Guten Morgen«, sagte ich noch, aber da war sie schon fast weg.
Ich bin mir sicher, dass ihr Auge blau und geschwollen war, deshalb kam mir oben in den Sinn, zu klingeln und nachzufragen, ob alles in Ordnung sei. Ich hatte sogar schon die Hand an der Klingel, überlegte es mir aber im letzten Moment anders. Ich habe mich immer nur um mich selbst gekümmert und bin gut damit gefahren, warum sollte ich mich in Sachen einmischen, die mich nichts angehen? Außerdem ist meine Nachbarin alt genug: Wenn ihr Mann sie schlägt, kann sie jederzeit gehen. Danach habe ich die Sache vergessen, bis die junge Frau heute Morgen vor ihrer Wohnungstür stand, mit dem Rücken zu mir, und in ihrer Tasche nach dem Schlüssel kramte. Als sie meinen Gruß mit einem flüchtigen Lächeln erwiderte, konnte sie die geschwollene, geschundene Lippe nicht verbergen.
Es stimmt, ich bin ein echter Stoffel, und sollte eins meiner Kinder jemals den Mut finden, sich in Lobreden über meine zahlreichen Vorzüge zu ergehen, würden sie mich doch niemals einen umgänglichen Menschen nennen. Es ist nicht so, dass ich die Leute hasse, aber mich mit ihnen zu beschäftigen, ist mir einfach lästig. Auch Caterina hat immer gesagt: »Du bist kein schlechter Mensch, du bist nur ein Egoist.« Damit war ich nie einverstanden. Der Egoist verfolgt das eigene Wohl, koste es, was es wolle, aber ich habe mein Wohl nie erreicht. Selbst als Egoist habe ich versagt.
Aber wir sprachen von meiner Nachbarin. Gewalt gegen Frauen gehört zu den Themen, von denen wir immer nur in den Nachrichten hören, weit weg von uns »normalen Menschen«. Ein bisschen wie Mord, es ist nicht besonders wahrscheinlich, dass jemand aus meinem Bekanntenkreis umgebracht wird, eher wird einer beim Justieren seiner Satellitenschüssel vom Blitz getroffen.
Kurz, die gute Frau nervt mich nicht unerheblich, weil ich diesmal nicht so tun kann, als bemerkte ich nichts, vor allem wenn sie nicht aufhört, mit geschwollenem Gesicht durchs Haus zu laufen. Deshalb habe ich beschlossen einzugreifen, auch wenn ich noch nicht weiß, wie.
Ich werde mal mit Marino darüber reden, vielleicht hat er eine Idee.
Auch wenn es wahrscheinlicher ist, dass morgen die Sonne nicht mehr aufgeht.

 

DAS NICHT-GETANE


Marino gehört zu dem Typ alte Nervensäge, über den Enkel sich so gerne lustig machen. Einer, der ständig dasselbe sagt, nie zuhört, keinen Jugendslang versteht und nicht mit Computern umgehen kann. Aber im Gegensatz zu vielen anderen seiner Altersgruppe hat er immerhin ­einen Computer, der gut sichtbar auf dem Schreibtisch seines kleinen Arbeitszimmers thront. Ich habe mich immer gefragt, wozu er ihn braucht, da schon seine Schreibmaschine ein großer Sprung ins Ungewisse war, doch dann erfuhr ich, dass er seinem Enkel Orazio gehört, der am Nachmittag oft zum Lernen kommt.
Marino ist über achtzig, riecht aus dem Mund, bekommt ohne Gebiss kein Wort heraus und nässt manchmal ein. Kurz, ein Trauerspiel. Dabei ist er ein richtig anständiger Kerl und gesellig noch dazu. Gut, man wirft sich mit ihm nicht gerade weg vor lachen, aber man kann mit ihm reden, er hört trotz einer gewissen Schwerhörigkeit gut zu und gibt manchmal sogar kluge Ratschläge. Marino ist in meinem Leben ein Mittelding aus Therapeut und Priester, dem ich mal meine Ängste offenbare und mal meine Sünden beichte. Das Schöne daran ist, dass beide Berufsgruppen, Psychologen und Geistliche, mir seit jeher auf den Sack gehen.
»Und wenn sie herausfinden, dass wir den Brief geschrieben haben? Wenn sie es an der Handschrift erkennen?«, will mein Freund aufgeregt wissen.
Ich stöhne auf. Ich vergaß zu erwähnen, dass Marino auch ein extrem ängstlicher Typ ist, und ängstliche Typen machen mir Angst. Das führt manchmal zu einem wahren Teufelskreis und einem Erregungslevel, für das es am Ende weder ein reales Motiv noch einen Schuldigen gibt.
»Abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, warum sich die Geheimdienste für unser Schreiben interessieren sollten, habe ich daran auch schon gedacht. Deshalb bin ich heute hier.«
Er sieht mich fragend an, obwohl er an meine sonderbaren Äußerungen gewöhnt ist.
»Wir werden deinen Computer benutzen!«, kläre ich ihn mit schelmischem Lächeln auf.
Er antwortet nicht, wiegt bedächtig den Kopf und schlägt mit den Händen auf die abgewetzten Armlehnen seines Sessels. Ich kenne Marino seit etwa vierzig Jahren, also die Hälfte seines Lebens. Und in all den Jahren habe ich nicht erlebt, dass er je seinen geliebten Sessel ausgetauscht hätte, und sei es auch nur den Bezug.
Nach einer Weile stößt er aus: »Du spinnst ja! Weißt du nicht, dass man bei einem Computer kinderleicht auf den Urheber rückschließen kann? Dann schnappen sie uns doch nach einem Tag.«
Ich überlege. Ich bin mir nicht sicher, ob das stimmt, doch er wirkt so überzeugt, dass ich ihm fast schon glaube.
»Woher willst du das wissen, wo du doch kaum den Anschaltknopf des Computers findest?«
»Orazio hat es mir erklärt.«
Dann stimmt es wohl. Wir müssen also zum Ausgangsplan zurück, den Brief handschriftlich verfassen und in den Briefkasten werfen. Die Idee kam mir gestern Nacht, als ich mich mal wieder schlaflos im Bett wälzte. Ich dachte, der frauenprügelnde Hundsfott muss wissen, dass jemand Bescheid weiß, damit er es sich zweimal überlegt, wenn er das nächste Mal die Hand hebt.
Die junge Frau habe ich noch einmal von ferne gesehen, im Supermarkt unten im Haus. Ich streifte durch die Gänge, sie stand an der Wursttheke. Als sie mich sah, drehte sie sich schnell um und wandte mir den Rücken zu, wie beim letzten Mal. Ich glaube, sie schämt sich, vielleicht weiß sie, dass ich es weiß.
Jedenfalls durfte ich die Gelegenheit nicht verpassen. Ich nahm eine Packung Thunfisch im Sonderangebot und ging auf sie zu, und als ich hinter ihr vorbeiging, raunte ich in ihre Richtung: »Ich weiß es.« Dann setzte ich meine Runde fort, als sei nichts geschehen, und schaute nicht einmal zurück, ob sie mich gehört hatte.
Ich liebe es, den Geheimnisvollen zu spielen.
»Und außerdem wüsste ich gar nicht, wie man mit dem Ding da einen Brief ausdruckt. Bist du dir deiner Sache denn überhaupt sicher? Man kann doch nicht ohne Beweise einen Mann beschuldigen, seine Frau zu schlagen. Damit könnten wir sein Leben ruinieren!«
Noch so eine Seite von Marinos Charakter, die ich unerwähnt ließ: Er ist einfach zu gut für diese Welt. Manchmal kommt es mir vor, als unterhielte ich mich mit Federico, meinem Enkel. Vielleicht stimmt es ja, dass das Leben ein Kreislauf ist und man am Ende wieder an den Ausgangspunkt zurückkehrt; jedenfalls teilen ein Achtzigjähriger und ein Neugeborenes, wenn man genau hinschaut, dieselben Ängste.
»Wir müssen ihn ja nicht anzeigen. Wir setzen ihn nur ein bisschen unter Druck. Wenn er seine Frau nicht schlägt und ich mir alles nur eingebildet habe, lachen wir darüber und fertig. Wenn er jedoch, was ich glaube, schuldig ist, wird er sich ganz schön umsehen.«
»Cesare, du hast Spaß am Detektivspiel, dich amüsiert das. Mich aber nicht, ich will nur meine Ruhe haben. Kurzschlusshandlungen sind nicht meins.«
Es stimmt, ich spiele gerne den Schnüffler. Und nicht nur den. Ich liebe es, in andere Rollen zu schlüpfen, neue Identitäten anzunehmen, aus der Phantasie zu leben. Bis zu einem gewissen Alter habe ich ein weitgehend »normales« Leben geführt, ohne größere Emotionen. Das Problem ist nur, wenn du langsam auf das Ende zumarschierst, hörst du nachts viele kleine Stimmchen, die hartnäckig in dein Ohr flüstern: Beweg dich, hoch mit dir, nicht auf dem Sofa vermodern, tu was Verrücktes. Mach endlich etwas gegen all das Nicht-Getane in deinem armseligen Leben.
Tja, eben, das Nicht-Getane. Über siebzig Jahre habe ich gebraucht, um festzustellen, dass ich im Nicht-Getanen lebe. Mein wahres Ich, die Sehnsüchte, meine Energien und Instinkte, stecken in dem, was ich hätte tun wollen. Es ist nicht schön, immer wieder zu hören, du hast dein Leben falsch gelebt, hast deine Karten schlecht ausgespielt und bist vom Tisch aufgestanden, bevor die Partie zu Ende war. Egal, ob du dann auch noch die rest­lichen Chips verloren hättest. Es ist nicht leicht, verlorene Zeit wieder aufzuholen, in wenigen Jahren musst du deine gesamte Existenz zurechtrücken. Fast unmöglich. Es ist doch kurios: Gerade wenn du zu begreifen beginnst, wie die Dinge laufen, erklingt der Gong. Als würdest du in ­einem Fernsehquiz nur die letzten dreißig Sekunden nutzen und hättest die drei Minuten davor reglos auf deine Fingernägel gestarrt.
»Marino, du bis jetzt achtzig Jahre alt, und soweit ich
weiß, kam es bei dir noch nie zu einer unüberlegten Handlung. Seit zehn Jahren sitzt du in diesem Sessel, und wenn du aufstehst, bleibt dein Abdruck im Polster zurück. Meinst du nicht, es würde sich lohnen, vor dem Tod noch etwas Unsinniges zu tun?«
Er mustert mich und trommelt mit den Fingern auf die Armlehne. Ich starre zurück, ich weiß ja, dass er zuerst nachgibt. Und wirklich, kurze Zeit später senkt er den Blick und murmelt: »In Ordnung. Aber eins sag ich dir, wenn sie mich holen kommen, behaupte ich, es war deine Idee!«

Lorenzo Marone

Über Lorenzo Marone

Biografie

Lorenzo Marone, geboren 1974 in Neapel, arbeitete fast zehn Jahre lang als Anwalt in seiner Heimatstadt, bis er sich ein Herz fasste, den ungeliebten Beruf an den Nagel hängte und sich seiner wahren Leidenschaft widmete: dem Schreiben. Sein erster Roman eroberte die Herzen der italienischen Leser...

Pressestimmen

Badische Neueste Nachrichten

»Es scheint immer wieder ein ein melancholischer Tiefsinn auf, der die Lektüre dieses Romans so vielschichtig und wertvoll macht.«

Neue Osnabrücker Zeitung

»Lorenzo Marone ist ein gefühlvolles Debüt gelungen, das vor allem durch die wunderbar gezeichnete Hauptfigur zu überzeugen weiß.«

Oberhessische Presse

»Ein wundervoller Roman mit soviel Tiefe, Charme und Witz erzählt, dass es eine rechte Freude ist.«

Weilheimer Tagblatt

»Ein Buch, das glücklich macht. Witzig, spritzig, geistreich.«

Stadt-Anzeiger Opfikon/Glattbrug

»Humorvolle, ironische und sarkastische Schilderungen bringen zuerst zum Schmunzeln, werfen aber einen nachdenklichen Blick auf das Leben im Alter.«

Wochenspiegel

»Humorvolle, ironische und sarkastische Schilderungen bringen zuerst zum Schmunzeln, werfen aber einen nachdenklichen Blick auf das Leben im Alter.«

WDR 4 »Panorama«

»Der witzige und am Ende immer gefühlvollere Roman wird auch in Deutschland seine Fans finden. Weil Marone in einer echten, beiläufigen, präzisen Sprache schreibt.«

Schweizer Illustrierte Style

»Ein Roman wie ein wärmender Sonnenstrahl im Herbstnebel.«

Bielefelder

»Tragikomisch.«

Bibliotheksnachrichten

»Lorenzo Marone hat mit seinem Roman mein Herz erobert. Selten habe ich eine derart amüsante, herzerwärmende und weise Geschichte voll einmaliger Gedanken und Anekdoten gelesen.«

mobil

»Spritzig, humorvoll und liebenswürdig. (...) Nicht nur Italienliebhaber werden diesen Roman mögen und in einem Rutsch durchlesen.«

Tirolerin (A)

»Witzig und ehrlich (...) ein Plädoyer für ein Leben ohne angezogene Handbremse.«

Kommentare zum Buch

der erste tag vom rest meines lebens
kritikaster am 14.01.2017

ein wunderbares buch! das leben ist schön, ohne es sich schönreden zu müssen. unglaublich, dass ein noch nicht einmal fünfzigjähriger ein solches buch über das alter und seine beschwernisse schreiben konnte. wie cesare am ende des buches (und möglicherweise seines lebens) sich noch einmal vor augen führt, was er alles mag, wieviel gründe es gibt, das leben zu lieben ist einmalig. und auch, dass der autor es offen lässt, ob das leben für cesare weitergeht oder nicht - genial. man sollte es allen dauerjammerern und unzufriedenen als pflichtlektüre verordnen, diese buch.

Mit siebenundsiebzig mitten im Leben!
tinaliestvor.de am 30.10.2016

Siebenundsiebzig Jahre alt und jetzt beginnt das Leben? Ein alter Mann will nichts anderes mehr, als seine letzten Tage in seiner Wohnung mit den Frauen die er liebt zu verbringen. Doch das Altwerden fällt ihm nicht leicht und der Kontakt zu seinen Kindern hält er in Grenzen.   Doch dann taucht Emma in der Wohnung gegenüber auf und sein Leben bessert sich von Tag zu Tag. Als Emmas Ehemann wieder einmal mit den Fäusten zeigt, wer der Herr im Haus ist, beschließen Marino, sein uralter Nachbar und er gemeinsam, Emma zu retten.   Eine wunderbarer Roman über die Freundschaft, das Leben im Alter und der Rückkehr zur eigenen Familie.

Lorenzo Marone - Der erste Tag vom Rest meines Lebens
SABO / LovelyBooks am 01.10.2015

Ein Roman, der für Lachfältchen und feuchte Augen sorgt. Liebenswert und spannend. Cesare vor großartiger Kulisse: "Von jedem Punkt Neapels aus sieht man das Meer - und den Vesuv.." Ein herrliches Buch! "Cesare" hat mein Herz erobert! Bitte mehr davon! Da capo! Dieses Fazit ist ursprünglich auf www.lovelybooks.de erschienen.

Ein humorvoller und nachdenklicher Blick auf ein Leben und das Alter.
Ruffian / LovelyBooks am 01.10.2015

Diesen humorvollen, aber auch nachdenklichen Blick auf ein Leben, verpasste Chancen und das Alter habe ich sehr gerne gelesen. Dieser Leseeindruck ist ursprünglich auf www.lovelybooks.de erschienen.

Bin begeistert!
F. H. am 07.07.2015

Cesare Annuntiata`s "ICH MAG LISTE" ist fortzusetzen... Ich mag: Dieses einzigartige, glücklich machende, humorvolle, menschliche, traurige, leidenschaftliche, spannende Buch und die Gewitztheit des sympathischen Protagonisten. Von Weisheit, Menschenliebe, echter Freundschaft, Tiefgang und später Einsicht .. Hervorragend!!

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