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Der Einschnitt

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Der Einschnitt — Inhalt

Dieses Buch ist eine Provokation, und doch handelt es von etwas erschreckend Alltäglichem. Als bei Tahar Ben Jelloun Prostatakrebs diagnostiziert wurde, beschloss er, darüber zu schreiben. Ob ihm bewusst war, dass er damit an eines der letzten Tabus rührte? Anders als bei den "weiblichen" Krebsarten, die schon lange autobiographisch-literarisch verarbeitet werden, gab es noch keinen Schriftsteller von Rang, der über seine persönliche "Entmännlichung" berichtet hätte. Die Angst vor der Bloßstellung war groß genug, dass auch Jelloun sich zunächst des alten Kniffs bediente, die Geschichte eines "Freundes" zu erzählen. Nur so schaffte er es, die Ängste und Schrecken, die mit diesem Krebs und seiner Behandlung verbunden sind, mit der nötigen Distanz zu schildern. Schonungslos und dabei doch lyrisch, intim und zugleich überpersonell, berichtet Jelloun von Demütigungen, Entscheidungen und Abschieden. Dabei ist ihm unversehens noch etwas ganz anderes gelungen – nämlich eine Eloge an das Leben und die Liebe.

€ 9,99 [D], € 9,99 [A]
Erschienen am 09.11.2015
Übersetzt von: Christiane Kayser
128 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-8270-7843-8
»Eine wunderschöne Lektion in Sachen Leben. [...]. Schonungsloses Erzählen, das mitunter gar erotisch wird.«
Neues Deutschland
»Es ist buchstäblich der titelgebende Einschnitt, den Autor Thar Ben Jelloun am eigenen Leib erlebt hat: Aufgrund seiner Prostatkrebserkrankung wurde er 'entmännlicht'.«
Münchner Merkur
»Lyrisch, erotisch und intim zugleich erzählt Jelloun die Erinnerungen und Träume deines Protagonisten. Nachvollziehbar und schonungslos gestaltet er die Depressionen, den diesen nach der Operation befallen, die Minderwertigkeitsgefühle und Demütigungen, denen er nach seiner Rückkehr ins normale Leben ausgesetzt ist. Dennoch wirkt der Roman optimistisch und lebensbejahend.«
Freie Presse
»Er ist allein mit sich und seiner Krankheit. Schrecklich allein. Wie sich das anfühlt, erzählt Tahar Ben Jelloun in kurzen Szenen, die den Leser nicht so rasch wieder loslassen. Es ist, über weite Strecken, das Protokoll eines Niedergangs. [...] Aber er nimmt sich einen Satz des Dichters Cesare Pavese zu Herzen: 'Man befreit sich nicht von einer Sache, indem man sie umgeht, sondern nur indem man sie durchquert.«
Thurgauer Zeitung
»Dieses Buch ist eine Provokation, und doch handelt es von etwas erschreckend Alltäglichem.«
rhein-main magazin
»Überraschend ist der leichte, teilweise fast heiter melancholische Tonfall dieser Erzählung, die höchstwahrscheinlich den ersten literarischen Text darstellt, der sich mit der häufigsten Krebserkrankung unter Männern beschäftigt.«
sandammeer.at
»Schonungslos und dabei so lyrisch wie persönlich beschreibt Tahar Ben Jelloun von Demütigungen, Entscheidungen und Abschieden. Mit einer Liebeserklärung am das Leben.«
Konradsblatt
»Schonungslos und dabei lyrisch, intim und zugleich überpersonell berichtet der Autor von einer Krebserkrankung. […]. Souverän bespielt Tahar Ben Jelloun die Klaviatur seines literarischen Könnens. […]. Vom eigenen Leben in die Knie gezwungen, erreicht Tahar Ben Jelloun im Schreiben größte Freiheit. Es ist ihm gelungen, ein leichtes Buch über ein schweres Thema zu schreiben.«
MDR Figaro
»Es sind diese ganz existenziellen Gefühle, die Depression des Ich-Erzählers, die sehr berühren. Die völlige Konzentration auf die Folgen der Prostataentfernung. […]. 'Der Einschnitt' ist ein wichtiges Buch – trotz des Sexismus.«
Radio Bremen
»Die Angst vor der Bloßstellung war groß genug, dass auch Ben Jelloun sich zunächst des alten Tricks bediente, die Geschichte eines 'Freundes' zu erzählen. Nur so gelang es ihm, die Ängste, die mit diesem Krebs verbunden sind, aus der Perspektive eines Dritten in nötiger Distanz zu bewahren.«
tachles - Das jüdische Wochenmagazin

Pressestimmen

Neues Deutschland

»Eine wunderschöne Lektion in Sachen Leben. [...]. Schonungsloses Erzählen, das mitunter gar erotisch wird.«

Münchner Merkur

»Es ist buchstäblich der titelgebende Einschnitt, den Autor Thar Ben Jelloun am eigenen Leib erlebt hat: Aufgrund seiner Prostatkrebserkrankung wurde er 'entmännlicht'.«

Freie Presse

»Lyrisch, erotisch und intim zugleich erzählt Jelloun die Erinnerungen und Träume deines Protagonisten. Nachvollziehbar und schonungslos gestaltet er die Depressionen, den diesen nach der Operation befallen, die Minderwertigkeitsgefühle und Demütigungen, denen er nach seiner Rückkehr ins normale Leben ausgesetzt ist. Dennoch wirkt der Roman optimistisch und lebensbejahend.«

Thurgauer Zeitung

»Er ist allein mit sich und seiner Krankheit. Schrecklich allein. Wie sich das anfühlt, erzählt Tahar Ben Jelloun in kurzen Szenen, die den Leser nicht so rasch wieder loslassen. Es ist, über weite Strecken, das Protokoll eines Niedergangs. [...] Aber er nimmt sich einen Satz des Dichters Cesare Pavese zu Herzen: 'Man befreit sich nicht von einer Sache, indem man sie umgeht, sondern nur indem man sie durchquert.«

rhein-main magazin

»Dieses Buch ist eine Provokation, und doch handelt es von etwas erschreckend Alltäglichem.«

sandammeer.at

»Überraschend ist der leichte, teilweise fast heiter melancholische Tonfall dieser Erzählung, die höchstwahrscheinlich den ersten literarischen Text darstellt, der sich mit der häufigsten Krebserkrankung unter Männern beschäftigt.«

Konradsblatt

»Schonungslos und dabei so lyrisch wie persönlich beschreibt Tahar Ben Jelloun von Demütigungen, Entscheidungen und Abschieden. Mit einer Liebeserklärung am das Leben.«

MDR Figaro

»Schonungslos und dabei lyrisch, intim und zugleich überpersonell berichtet der Autor von einer Krebserkrankung. […]. Souverän bespielt Tahar Ben Jelloun die Klaviatur seines literarischen Könnens. […]. Vom eigenen Leben in die Knie gezwungen, erreicht Tahar Ben Jelloun im Schreiben größte Freiheit. Es ist ihm gelungen, ein leichtes Buch über ein schweres Thema zu schreiben.«

Radio Bremen

»Es sind diese ganz existenziellen Gefühle, die Depression des Ich-Erzählers, die sehr berühren. Die völlige Konzentration auf die Folgen der Prostataentfernung. […]. 'Der Einschnitt' ist ein wichtiges Buch – trotz des Sexismus.«

tachles - Das jüdische Wochenmagazin

»Die Angst vor der Bloßstellung war groß genug, dass auch Ben Jelloun sich zunächst des alten Tricks bediente, die Geschichte eines 'Freundes' zu erzählen. Nur so gelang es ihm, die Ängste, die mit diesem Krebs verbunden sind, aus der Perspektive eines Dritten in nötiger Distanz zu bewahren.«

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