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Der Dorn

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Der Dorn — Inhalt

Wegen einer verlorenen Karteikarte wird ein Leben zerstört. Eine Geschichte aus dem Weltbestseller »Verbrechen«.

€ 0,99 [D], € 0,99 [A]
Erschienen am 24.02.2012
16 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-95709-0
Ferdinand von Schirach

Über Ferdinand von Schirach

Biografie

Der SPIEGEL nannte ihn einen »großartigen Erzähler«, die NEW YORK TIMES einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der INDEPENDENT verglich ihn mit Kafka und Kleist, der DAILY TELEGRAPH schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Ferdinand von Schirachs Erzählungsbände...

Unser Blog zu Ferdinand von Schirach

Pressestimmen

NZZ Folio

»Seine kühlen, klaren Texte wirkten wie mit dem Meissel gehauen. Trotzdem berührten sie stärker als alles, was auf Rührung aus war. Seine Geschichten waren nur wenige Seiten lang. Trotzdem erzählten sie mehr über Leben und Tod als manch weitschweifender Roman der deutschen Gegenwartsliteratur.«

Abendzeitung

»Diese Geschichten sind deswegen so ergreifend, weil der Erzähler kontrolliert jegliches Pathos vermeidet. Seine kühle Prosa ist die literarische Entdeckung des Jahres.«

Financial Times Deutschland

»Wer einem Nichtjuristen die Welt und das Wirken eines Strafverteidiger näher bringen will, dem sei unbedingt Ferdinand von Schirachs Verbrechen ans Herz gelegt. Nicht nur wegen der klaren, präzisen, schönen Sprache, mit der er seine Geschichten komponiert. Sondern auch, weil man nur selten eine literarisch so gekonnte Auseinandersetzung mit dem Schuldprinzip des deutschen Strafrechts findet. Schirach ist ein außergewöhnliches Buch gelungen, für Juristen und Nichtjusristen gleichermaßen.«

Literarische Welt

»Ein erfolgreicher Berliner Strafverteidiger erweist sich als bestürzend scharfsichtiger Erzähler, der in schlaglichtartigen Geschichten zeigt, wie sich die Parallelwelt des Verbrechens in der bürgerlichen Welt einnistet.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Ein Anwalt erzählt, wie das Leben so spielt – messerscharf und zärtlich zugleich. Von dem Mann möchte man sich sofort verteidigen lassen.«

Falter (A)

»Man staunt über sein Vermögen, in nur vier, fünf kurzen Sätzen eine Stimmung, ein Gefühl für eine Atmosphäre, ein Gesicht, einen Charakter entstehen zu lassen (….) eine echte Meisterleistung… Dies hier ist eine besonders dringliche Leseaufforderung!«

Buchmarkt

»Eines ist den Geschichten allen gemein: Sie erzählen von menschlichen Dramen und geben den Blick frei in seelische Abgründe. Schirach ist nicht nur ein erfolgreicher Strafverteidiger, er erweist sich auch als begnadeter Erzähler(...) Das reale Leben hält mehr Tragödien bereit, als Krimiautoren erfinden könnten. Sehr lesenswert.«

taz

»Was an diesem Buch in Bann schlägt, ist die Formvollendetheit, die reine Sprachästhetik. Schirach schreibt nicht über das Verbrechen, er formt das Verbrechen zu Literatur. Er überwindet nicht schreibend das Chaos, sondern erhebt es zu einem ästhetischen Phänomen. Das ist faszinierend und beunruhigend zugleich.«

Der Standard (A)

»Jede einzelne Geschichte beweist, dass die Wirklichkeit viel bizzarer sein kann, als die abseitigste Fantasie eines Krimi-Autors. Schirach erzählt ganz nüchtern und undramatisch, was eben deshalb seine Wirkung nicht verfehlt.«

WAZ

»Was sind das für Geschichten? Warum fesseln sie? Weil sich hinter der Sachlichkeit Parteinahme verbirgt, die keine politische Korrektheit kennt. Von Schirachs Moral ist eigenwillig. Eigensinnig. Ruhig: aber äußerst störrisch. Seine Texte verschließen ein Rätsel in sich. Was ist Schuld?«

Titanic

»Schirachs Texte sind nicht genuin komisch, es sind eher kleine komische Funken, die vor dem meist rabenschwarzen Hintergrund manchmal trivialer, manchmal tragischer Verbrechen um so heller leuchten.«

BZ

Ein unglaublich beeindruckendes Buch ...

Westdeutscher Rundfunk

Von Schirach blickt in Randgebiete der Gesellschaft, die die meisten von uns niemals sehen (und auch nicht sehen möchten).

titel, thesen, temperamente

Eine faszinierende Auseinandersetzung mit dem Thema Schuld. Und, nebenbei bemerkt, auch noch eine sehr gut geschriebene.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Wunderbar, fesselnd von der ersten Seite an und ohne jeden falschen Ton.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Im atemberaubenden Erzähldebüt ›Verbrechen‹ des Rechtsanwalts Ferdinand von Schirach geht es um die Wahrheit – nichts als die Wahrheit.

WDR 2

»›Verbrechen‹ ist das gemeinste, hinterhältigste und tollste Buch, das ich seit Langem gelesen haben. Es schleicht sich an (...). Aber dann haut einen jedes einzelne Kapitel aus den Schuhen.«

Literarische Welt

»Um die Vielschichtigkeit einer Tat geht es ihm. Sie beschreibt er nüchtern, wortkarg und immer so, dass der Leser am Ende Verständnis, fast Mitleid mit dem Täter hat.«

Der Spiegel

Schirach schreibt so souverän, klar und einfach, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Er ist ein großartiger Erzähler, weil er sich auf die Menschen verlässt, auf deren Schicksale. Geschriebenes Kino im Kurzformat.

Fragen und Antworten zu Ferdinand von Schirach
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