Der beste Roman des Jahres

Erschienen am 01.09.2014
Übersetzt von: Nikolaus Hansen
256 Seiten, Laminierter Pappband
ISBN: 978-3-492-05435-5
€ 16,99 [D], € 17,50 [A]
Lieferzeit 3-4 Werktage

Von der Unmöglichkeit, den besten Roman des Jahres zu küren.

Wie immer steigt in den letzten Wochen vor der Verleihung des begehrten Elysischen Preises die Spannung ins Unermessliche. Und während jedes einzelne der überforderten Jurymitglieder seine ganz persönlichen Interessen verfolgt, bringen sich die Autoren in Stellung: Katherine Burns zum Beispiel, die begnadete Stilistin und Femme fatale, oder Sam Black, der liebestrunkene, vielversprechende Debütant, nicht zu vergessen der grenzenlos selbstgewisse Sonny, dessen Opus Magnum "Der Maulbeerbaum Elefant" natürlich von großen Gnaden ist. Eine missliche Fügung des Schicksals sorgt für eine außerordentlich originelle Entscheidung. - "Der beste Roman des Jahres" stellt mit seinem messerscharfen Humor und seinem pointensicheren Erzählen hintersinnige Fragen nach der Bedeutung der Literatur.

 

Leseprobe zu »Der beste Roman des Jahres«

1

Als Sir David Hampshire, ein wahres Relikt aus dem Kalten Krieg, ihn darauf ansprach, ob er den Vorsitz der Jury für den Elysia Preis übernehmen wolle, hatte Malcolm Craig um vierundzwanzig Stunden Bedenkzeit gebeten. Er empfand eine tief sitzende Abneigung gegen Hampshire, in seinen Augen der Inbegriff eines Internats-Snobs, der noch Staatssekretär im Auswärtigen Amt gewesen war, als Malcolm zum ersten Mal als Abgeordneter ins Parlament einzog. Nach seiner Pensionierung übernahm Hampshire den üblichen Strauß an Aufsichtsratsmandaten, wie sie Leuten wie ihm angeboten wurden, [...]

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Edward St Aubyn

Edward St Aubyn

Edward St Aubyn wurde 1960 in England geboren und wuchs dort und in Südfrankreich auf. Er ist Vater von zwei Kindern und lebt in Notting Hill, London. Als Schrifsteller etablierte er sich bislang vor allem mit der Melrose-Saga unter den großen englischen Autoren seiner Zeit. Ihr Anfang, »Schöne mehr ...

0 Buchblog Veröffentlicht am 18.09.2014 von Piper Verlag

Zitate mit Biss aus »Der beste Roman des Jahres«

...

Rezensionen und Pressestimmen

Stern


»›Der beste Roman des Jahres‹ ist ein hinreißend kluges kleines Buch geworden.«   

FAZ


»Dieser Roman stammt von einem der scharfsinnigsten, wortgewandtesten englischen Schriftsteller, er ist glänzend geschrieben, sehr komisch und höchst unterhaltsam.«   

Süddeutsche Zeitung


»Die Posse des Oscar Wilde-Verehrers über die Vergabe eines Literaturpreises, über eitle Autoren, dumme Juroren und den Zufallssieg des Außenseiters ist böse wie unterhaltsam.«   

Heilbronner Stimme


»Eine hinreißende Komödie, Parodie, Satire und Studie über den Literaturbetrieb.«   

Badische Zeitung


»›Lost for Words‹(so der Originaltitel) ist nicht der beste, aber vielleicht lustigste Roman des Jahres.«   

Vilsbiburger Zeitung


»Sprachästhet St Aubyn ist sein bisher unterhaltsamstes Werk gelungen.«   

guenterkeil.wordpress.com


»Eine furiose, bitterböse Satire – köstlich!«   

Brigitte


»Mit gewohnt spitzer Feder spießt St Aubyn die Absurditäten des Literaturbetriebs auf.«   

Tages-Anzeiger (CH)


»Edward St Aubyn gehört zu den feinsten Stilisten der englischen Literatur.«   

Neue Zürcher Zeitung


»Edward St Aubyn selbst war einmal für den Booker Prize nominiert, ging aber leer aus. Dennoch fehlt der beleidigte Ton des Zukurzgekommenen hier erfreulicherweise. Dafür ist die Temperatur dieser Prosa zu kühl, die intelektuelle Messlatte zu hoch, der Witz zu schneidend.«   

Weilheimer Tagblatt


»Höchst amüsante Lektüre, nicht nur für Buchliebhaber!«   

BUNTE


»Grandiose Satire, die einen amüsanten Einblick in den Literaturbetrieb gibt.«   

RBB, INFOradio


»Es macht unglaublichen Spaß, diesen besten Roman des Jahres zu lesen, der ja auch irgendwie mehrere Romane zugleich ist, inklusive Tatsachenbericht. Es ist - nicht nur literarisch - eine Wonne, Edward St Aubyn beim Sezieren des - nicht nur britischen - Literaturbetriebs zu folgen, beim Zerlegen der literarischen Macken, Mimosen und Neurosen dabei zu sein.«   

feinerbuchstoff.wordpress.com


»Eines kann St Aubyn wirklich: Schreiben. Und das in den unterschiedlichsten Genres... Ausgefeilt humorig, umwerfend detailreich und von Beginn an zum Schlapplachen für ironie- und satiregeneigte Leser.«   

ORF, ex libris


»›Der beste Roman des Jahres‹ ist eine gelungene Fingerübung in Sachen Parodie und Komödie, sein Witz ist geschliffen, seine Beobachtung scharf.«   

Rolling Stone


»Die Kritiker wittern wieder einen autobiografischen Kern, sehen darin eine Abrechnung mit dem Booker-Prize, der ihm bisher vorenthalten wurde. Dabei ist ›Der beste Roman des Jahres‹ so viel mehr, eine Ästhetik etwa und eine Reflexion des Verhältnisses von Sprache und Wirklichkeit, Literatur und Leben, Körpern und Wörtern.«   

InStyle


»St. Aubyn offenbart in seinem achten Roman nicht seine Familienhistorie, sondern seziert die literarische Welt. Böse!«   

Die Rheinpfalz


»Edward St Aubyn beherrscht die ganze Klaviatur von Milieuschilderungen perfekt.«   

Leipziger Volkszeitung


»Die Prosa des Autors ist ebenso scharf wie seine Figurenzeichnungen scharfsinnig sind.«   

taz. die tageszeitung


»›Der beste Roman des Jahres‹ ist eine überdrehte Posse über Eitelkeit und Macht, Kunst und Geschäft, durchaus amüsant.«   

Spiegel Online


»Der preisgekrönte Schriftsteller Edward St Aubyn hat ein Buch über die Vergabe eines Literaturpreises geschrieben: nicht die peinlich Abrechnung eines Enttäuschten – sondern ein sehr lustiges Buch.«   

Ruhr Nachrichten


»Pointensicher erzählt der Autor von den persönlichen Interessen, die die Jury-Mitglieder verfolgen, und verfasst auch kleine Passagen der fiktiven nominierten Werke – amüsant, wie St Aubyn die Genres karikiert.«   

FOCUS


»Herrliche englische Literaturbetriebskomödie.«   

BüCHER


»Was soll man sagen ... ›Der beste Roman des Jahres‹ könnte durchaus der beste Roman des Jahres sein. Lesen und amüsieren!«   

Buchwelt


»Schwarzhumorig, sardonisch und sehr, sehr lustig.«   

BüCHER


»Amüsant, hintersinnig und böse.«   

Münchner Feuilleton


»Das furiose Stück um Einfluss und Macht sorgt für großes Vergnügen – ein literarisches Muss für Kulturmenschen.«   

Augsburger Allgemeine - Bücherjournal


»Wenn sich Schriftsteller ärgern, müssen sie das nicht für sich behalten. Sie können ihre Unmut mit dem Leser teilen. Und wenn sie dabei so lustig sind wie Edward St Aubyn, sollten sie es sogar unbedingt tun. (...) ›Der beste Roman des Jahres‹ heißt seine satirische Abrechnung, in dem er den Literaturbetrieb samt seinem Preisgedöns durch den Kakao zieht.«   

BuchMarkt


»Eine bitterböse und urkomische Abrechnung mit dem Literaturzirkus unserer Tage.«   

ÖKO-Test


»Hintersinnig und scharfzüngig – und zweifellos einer der witzigsten Romane des Jahres.«   

Bielefelder


»Nein, keine enttäuschte Abrechnung über die Vergabe von Literaturpreisen! Vielmehr erzählt der Brite in seinem köstlich-satirischen Roman scharfzüngig vom treiben hinter den Kulissen der Verleihung.«   

BüCHER


»Vertauschte Manuskripte, erotische Verwicklungen, Intrigen: der Literaturbetrieb als literarische Satire. Lachhaft!«   

Buchkultur


»Messerscharfe Ironie und echt britischer Humor.«   

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