Das verschlossene Zimmer

Das verschlossene Zimmer

Roman

Erschienen am 13.07.2015
320 Seiten, Kartoniert
ISBN: 978-3-492-30585-3
€ 9,99 [D], € 10,30 [A]
Lieferzeit 3-4 Werktage

Trotz ihrer Brückenphobie reist Lena nach Venedig, um die Familie ihrer Mutter kennenzulernen. Doch im labyrinthischen Palazzo der Orlandis kommt es zu unheimlichen Vorfällen: Weshalb kennt Lena sich im Palazzo so gut aus? Woher kommen die Schreie, die nachts durch die Gänge hallen? Lena lässt sich nicht einschüchtern und entdeckt eine tragische Wahrheit, die in den dunklen Wassern der Stadt verborgen liegt ...

Leseprobe zu »Das verschlossene Zimmer«

Kapitel 1

München 2014

»Wir werden gar nichts tun.« Lenas Mutter knallte die Espressotassen so energisch auf den Tisch, dass die Kanten des Briefs leicht erzitterten.

»Aber irgendwie müssen wir doch reagieren«, sagte Lena und zeigte auf das Blatt mit dem goldgeprägten Wappen, das vor ihr auf dem Tisch lag.

»Ich habe meinen Brief schon weggeworfen, und du wirst mit deinem dasselbe machen.« Gabriella nahm die fünfeckige Kanne vom Herd und schenkte den zischend heißen Kaffee ein. Zwischen ihren Augen saßen zwei unversöhnliche Falten, die Lena am liebsten mit dem Daumen weggestrichen [...]

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Mascha Vassena

Mascha Vassena

Mascha Vassena erhielt für ihre Erzählungen mehrere Stipendien, u. a. das Stipendium Akademie Schloss Solitude und den Hamburger Förderpreis für Literatur. 2005 erschien ihr Erzählungsband »Räuber und Gendarm« unter dem Namen Mascha Kurtz bei Liebeskind. Sie schreibt außerdem Opernlibretti und mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Schweizer Familie


»ein spannender und stimmungsvoller Roman«   

Südhessen Woche


»Bestes Lesefutter«   

Kommentare zum Buch
1. Rätselhafte Familiengeheimnisse
Monika Schulte am 16.10.2015 - 11:02:21

Lena und ihre Mutter Gabriella erhalten mit dem Brief eines Rechtsanwaltes eine Einladung nach Venedig. Es soll über den Verbleib bzw. den Verkauf der Orlandi-Bank entschieden werden. Lenas Mutter blockt jedoch ab. Sie möchte nichts mit ihrer Familie zu tun haben. Stattdessen fliegt sie mit ihrem Mann Frank wieder einmal nach Afrika, um dort Kindern zu helfen. Lena lässt das Ganze jedoch nicht mehr los. Gegen den Willen ihrer Mutter macht sie sich auf nach Venedig. Sie möchte die Familie ihrer Mutter kennenlernen, von der sie noch nicht einmal wusste, dass sie einer venezianischen Adelsfamilie entstammt. Über ihren Besuch scheint sich jedoch nur ihre Cousine Vittoria zu freuen. Ihre Tante begegnet ihr sehr unterkühlt und distanziert. Was ist damals bloß passiert, das zum Bruch der Schwestern führte? Und was hat es mit dem nächtlichen Heulen auf sich? Wird Lena die Geheimnisse ihrer Familie lüften können? Niemand scheint wirklich mit ihr sprechen zu wollen. Und wieso hat sie das Gefühl, sich im Palast der Orlandis auszukennen? Und wieso überfällt sie immer wieder diese Angst, wenn sie sich einer Brücke nähert?   "Das verschlossene Zimmer" - ist ein mitreißender, ist ein hinreißender Roman! Mascha Vassena fesselt und begeistert den Leser. Die Geschichte ist unheimlich spannend und auch sehr atmosphärisch. Der Leser begleitet Lena durch Venedig. Man spürt regelrecht den Nebel auf der Haut, hört die seichten Wellen gegen die Mauern klatschen. Paläste, Brücken, enge Gassen. Als Leser ist man immer dabei.   Wunderbar gezeichnet die einzelnen Personen. Lenas lebensfrohe Mutter Gabriella als junges Mädchen. Das komplette Gegenteil ihre immer tadellos agierende Schwester Beatrice, eine Frau so voller Neid und Hass. Dann Lena mit ihrer Angst, ihren Gedanken, ihren Gefühlen. Maria, die Haushälterin der Orlandis, die vieles weiß, aber nichts preisgibt.   "Das verschlossene Zimmer" - eine wunderbar spannende Familiengeschichte. Absolut guter Lesestoff mit vielen Überraschungsmomenten. Unbedingt lesen!

2. Ein weiterer Schatz in meiner Sammlung
LeseBlick am 12.08.2015 - 15:27:59

Ein grandioser Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Man wird förmlich überrannt von Verwirrungen und Verstrickungen, die große Auswirkungen auf die Geschehnisse in der Gegenwart haben. Mascha Vassena zeigt zum zweiten Mal, dass sie es kann. Ab der Mitte hat dieses Buch eine Sogwirkung, der ich nicht entkam. Fazit: Absolute Leseempfehlung!

3. Das verschlossene Zimmer
Karl-Heinz Gräber am 04.08.2015 - 11:38:00

Bis auf ca 30 Seiten gegen Ende des Buches gähnende Langeweile mit andauernden Wiederholungen von Ängsten, dazwischen immer mal wieder etwas Amore.So hätte ich mir eher einen "Lore Roman" vorgestellt. Fazit: Nicht lesenswert!

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