Das Lied der Stare nach dem Frost

Roman

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»Ein Page-Turner.« Brigitte

Seit dem Tod ihres Bruders hat Rixa Hinrichs versucht zu vergessen: ihre Trauer, die stumme Melancholie ihrer Mutter und ihre verpatzte Solo-Karriere als Musikerin. Als Bar-Pianistin reist sie um die Welt, bis der Tod ihrer Mutter sie zurück nach Deutschland holt. Auch diese ist mit dem Auto verunglückt – fast an derselben Stelle wie Jahre zuvor Rixas Bruder. Die Suche nach einer Erklärung führt Rixa in das alte Pfarrhaus ihrer Großeltern nach Mecklenburg, wo ein streng gehütetes Geheimnis seine düsteren Schatten wirft …

  • € 9,99 [D], € 10,30 [A]
  • Erschienen am 14.07.2014
  • 496 Seiten, Broschur
  • ISBN: 978-3-492-30476-4
 
 

Leseprobe zu »Das Lied der Stare nach dem Frost«

Für meine Mutter und die Mecklenburger Ahnen. Und für Christina.

 

»Wir sind Erinnerung.«
Daniel L. Schacter

 

1949

 

Der Mond ist fast voll und wirft Schatten, die bläulich sind, und sie springen sie an, in unsteten Schemen. Sie blickt nicht zurück und läuft schneller, ein leises Stakkato, Triolen. Eins zwei drei, eins zwei drei. Sie ist auf dem Weg, sie wagt es tatsächlich.

 

Wie ein schwarzer Koloss thront das Gutshaus vor ihr, doch seine Fenster gleißen im Mondlicht, verwunschene Spiegel. Sie schlägt einen Bogen um den Panzer, presst sich in den Schatten der Mauer, die den [...]

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Gisa Klönne

Gisa Klönne

Gisa Klönne, geboren 1964, ist die Autorin von mittlerweile sechs erfolgreichen Kriminalromanen um die Kommissarin Judith Krieger. Daneben legte die unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnete Autorin mit »Das Lied der Stare nach dem Frost« und »Die Wahrscheinlichkeit des Glücks« mehr ...

0 Buchblog Veröffentlicht am 07.03.2013 von Gisa Klönne

Wie der Roman entstanden ist...

Der Auslöser, diesen Roman zu schreiben, war ein unscheinbarer brauner Umschlag mit alten Briefen aus den Jahren 1944 – 1945, die mir einer meiner Onkel eines Tages zusteckte. „Du schreibst doch, vielleicht ist das interessant für ...
0 Buchblog Veröffentlicht am 04.03.2013 von Gisa Klönne

Die Musik im Roman

Am Anfang stand ein Nebensatz, auf den ich in den Lebenserinnerungen meiner Großmutter gestoßen war. Als junge Frau hatte sie für den Opernsänger Paul Bender geschwärmt. Vor allem seine Interpretation der Carl-Loewe-Ballade „Der Nöck“ hatte ...

Medien zu »Das Lied der Stare nach dem Frost«

Rezensionen und Pressestimmen

Lippische Landeszeitung


»Gut gezeichnete Charaktere, geschickte Perspektivwechsel und flüssig erzählte deutsch-deutsche Geschichte machen den Roman zum echten Lese-Vergnügen.«   

Nürnberger Nachrichten


»Das spannende Porträt einer deutschen Familie im Wandel der Zeiten, vom Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart.«   

Das Neue Blatt


»Spannende Familiengeschichte.«   

Augsburger Allgemeine


»Spannende Familiensaga. (...) Mit wundervoll aufblitzendem Humor.«   

Kieler Zeitung


»ein fesselnder Roman«   

Wilhelmshavener Zeitung


»Mit den Erfahrungen ihrer exzellenten Krimis erzeugt Gisa Klönne von Beginn an eine intensive Sogwirkung. Die dunklen Geheimnisse, ein hintergründiger Mutter-Tochter-Konflikt und das alles vor der eindrucksvoll beschriebenen Landschaft - das fesselt und bewegt mit präziser Sprache und manch poetischen Bildern. Ein Meisterwerk des Genres.«   

NDR Kultur - Neue Bücher


»Dass Gisa Klönne den Roman mit Herzblut geschrieben hat, merkt man jeder Zeile an«    

Böhme Zeitung


»Ein Buch für spannende und berührende Lesestunden.«   

Brigitte


»ein Page-Turner«   

Wiener Zeitung


»Gisa Klönne ist ein wunderschöner, hoch spannender und stellenweise zu Tränen rührender Roman über eine mehrfach von Heimatverlust geprägte deutsche Großfamilie gelungen.«   

Neue Presse


»Klönne erzählt auf zwei Zeitebenen, berührend und packend und erhellt dabei schlagartig deutsche Geschichte, Krieg und Teilung.«   

Westfalen-Blatt


»außerordentlich eindrücklich«   

Darmstädter Echo


»Poetisch, bilderreich, bisweilen melancholisch.«   

Altmühl-Bote


»Eine intensive, dichte und spannende deutsch-deutsche Familiengeschichte, die einen kaum mehr loslässt.«   

Tele


»Hochspannend und teils zu Tränen rührend.«   

Berliner Morgenpost


»Eine fesselnde Familiengeschichte (...) Heimat und Geschichte werden im wahrsten Sinne des Wortes zur Heimatgeschichte.«   

Krimikiosk


»Eine schöne Geschichte, die von ihren gut gezeichneten Charakteren lebt.«   

Belletristik-Couch


»Überragendes Portrait einer deutschen Familie im Wandel der Zeit (...) Man vermisst die Figuren schon, bevor man den Roman ganz ausgelesen hat. Selten hallt ein Werk so intensiv nach. Gisa Klönne in Hochform!«   

Lausitzer Rundschau


»Die Autorin erzählt aus zwei unterschiedlichen Perspektiven von den privaten und politischen Verstrickungen einer mecklenburgischen Pfarrersfamilie. Als geübte Krimiautorin weiß sie auch hier die Spannung bis zuletzt zu halten.«   

Neue Westfälische


»Ein Zeugnis deutsch-deutscher Geschichte mit wunderbaren Menschen- und Naturstudien, die die Sicht auf die DDR bereichern.«   

Neue Westfälische


»Neben wunderbaren Charakterstudien besticht der Roman "Das Lied der Stare nach dem Frost" durch detaillierte, liebevolle Naturbeschreibungen.«   

Nordkurier


»Der Roman erzählt von politischen Konflikten und privaten Tragödien - bis schließlich der historische Handlungsstrang auf die Auflösung von Rixas Fragen hinsteuert.«   

papiergeflüster.com


»Das Buch hat mich verzaubert. (...) Ein beeindruckendes Buch, das mich berührt und noch eine ganze Weile in Gedanken begleiten wird.«   

Kölner Stadtanzeiger


»Die Story ist tatsächlich so spannend wie ein Krimi. (...) Ein überraschender Plot. Die Krimiautorin lässt sich eben nicht so leicht bremsen.«   

Deutsches Ärzteblatt


»Wie ihre Krimireihe um die Kommissare Judith Krieger und Manni Korzilius möchte man auch diesen Roman nicht mehr aus der Hand legen, wenn man einmal mit dem Lesen angefangen hat.«   

Religionsreport


»Als äußerst angenehm erlebt der Leser Gisa Klönnes in "Das Lied der Stare nach dem Frost" eindrucksvoll unter Beweis gestellte Fähigkeit, Stimmungen zu erzeugen.«   

Westfalen-Blatt


»Der Roman "Das Lied der Stare nach dem Frost" verwebt gekonnt Vergangenheit und Gegenwart zu einem Familienroman und einem packenden Porträt deutscher Geschichte.«    

News - Das Magazin für Bielefeld und Umgebung


»Eine hervorragend erzählte und eindringliche Lektüre, die einen so schnell nicht wieder loslässt.«   

Chrismon plus Rheinland


»Der Roman verwebt Vergangenheit und Gegenwart gekonnt zu einem Porträt deutscher Geschichte.«   

Denglers Buchkritik


»Eine Geschichte, so spannend, wie die Geschichte Deutschlands. Klönne hat Figuren erschaffen, bei denen man jeden Augenblick mitgeht, solch eine Anziehungskraft haben sie. Gisa Klönne wandert mit diesem Roman auf den Spuren einer Kate Morton.«   

Stadtmagazin IN


»Ein außergewöhnlich komplexer und vielschichtiger Roman«   

booksection.de


»Es gibt Bücher, die haben eine magische Kraft. Einmal in diese Geschichte hineinversetzt, kommt man als Leser fast nicht mehr heraus.«   

Buch aktuell


»Ein klug komponierter Familienroman. (...) Diesem Buch sind viele Leser zu wünschen.«   

Frau und Mutter - Zeitschrift der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands


»Gisa Klönne gelingt es, von Anfang an eine sehr dichte Atmosphäre zu schaffen und die Spannung bis zur letzten Seite zu halten.«   

ASB Magazin


»Gisa Klönne versteht es meisterhaft, die Spannung in dieser aufwühlenden deutsch-deutschen Geschichte bis zum Schluss aufrechtzuerhalten.«   

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