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Dark SpaceDark Space

Dark Space

Roman

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Dark Space — Inhalt

Mit »Dark Space« erschuf der kanadische Shootingstar Jasper T. Scott eine der erfolgreichsten Science-Fiction-Serien unserer Zeit: Die Menschheit ist verloren. Zehn Jahre zuvor eroberten die Sythianer das Sonnensystem. Ihr Ziel: menschliches Leben vollständig zu vernichten. Die letzten Überlebenden zogen sich in den Dunklen Raum zurück, einen isolierten Teil der Galaxis, der einst als Gefängnis und nun als Zufluchtsort dient. Hier bekommt der Söldner Ethan Ortane einen finsteren Auftrag. Er soll das gewaltige Sternenschiff Valiant infiltrieren, das die Tore zum Dunklen Raum bewacht und die Menschheit vor den feindlichen Sythianern schützt. Bald entdeckt Ethan, dass seine Mission zu einem epischen Sternenkrieg führen wird. Und er muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht: auf der der Menschen oder der Gerechtigkeit ...

€ 12,99 [D], € 13,40 [A]
Erschienen am 01.04.2016
Übersetzt von: Andreas Decker
272 Seiten, Klappenbroschur
EAN 978-3-492-70406-9
€ 9,99 [D], € 9,99 [A]
Erschienen am 01.04.2016
Übersetzt von: Andreas Decker
272 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-97375-5

Leseprobe zu »Dark Space«

Prolog


Jenseits der dünnen Hülle des Transpiraniumcockpits seines Nova-Abfangjägers funkelten in der unermesslichen Weite des Weltalls die Sterne. Sie erschienen nahe genug, um sie berühren zu können, aber Ethan durfte sich von dem Anblick nicht ablenken lassen. Er nahm den nächsten feindlichen Jäger in das rote Fadenkreuz und hörte schon bevor es seine Augen erfasst hatten, dass das Fadenkreuz auf Grün gesprungen war, das leise Klicken, mit dem die Laserzielerfassung den Gegner markiert hatte. Ethan betätigte den Abzug und hielt ihn gedrückt. Hellrotes [...]

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Prolog


Jenseits der dünnen Hülle des Transpiraniumcockpits seines Nova-Abfangjägers funkelten in der unermesslichen Weite des Weltalls die Sterne. Sie erschienen nahe genug, um sie berühren zu können, aber Ethan durfte sich von dem Anblick nicht ablenken lassen. Er nahm den nächsten feindlichen Jäger in das rote Fadenkreuz und hörte schon bevor es seine Augen erfasst hatten, dass das Fadenkreuz auf Grün gesprungen war, das leise Klicken, mit dem die Laserzielerfassung den Gegner markiert hatte. Ethan betätigte den Abzug und hielt ihn gedrückt. Hellrotes Laserpulsfeuer ergoss sich in einem kontinuierlichen Strom auf sein Ziel. Dann flackerte die Ladeanzeige des Lasers auf der eingeblendeten Anzeige rot auf, und der Feuerstrom versickerte zu einem langsamen Tröpfeln. Ethan ließ den Abzug los und schaltete gerade in dem ­Augenblick auf die Raketen um, als sein Ziel zur Seite auswich. Feindliches Ripperfeuer prallte zischend von Ethans Heckschilden ab. Er vergaß den Jäger für den Moment und leitete ein Ausweichmanöver ein. Das Prasseln des Ripperfeuers auf seinen Schilden verstummte, nur um jetzt aus einem anderen Winkel wieder einzusetzen, als sich ein zweiter Angreifer auf sechs Uhr setzte. Ethan reckte den Hals und nahm seine Gegner in Augenschein. Sie rasten aus genau entgegengesetzten Richtungen auf ihn zu – ein Zangenmanöver, das ihm mit Sicherheit das Leben kosten würde. »Wie wäre es mit etwas Hilfe? Ich stecke hier in der Klemme!«
»Verstanden, Fünf«, sagte Sieben.
Ethan bemühte sich, alles unter Kontrolle zu halten, während das feindliche Feuer seine Schilde traf. Sie verfärbten sich dunkelgrün, dann gelb und schließlich rot. Jetzt klirrten die Geschosse auf seinem Rumpf, weil die Schilde die Aufschlagenergie der Projektile nicht mehr völlig zerstreuen konnten.
Der feindliche Geschosshagel auf der Backbordseite verstummte abrupt, gefolgt vom Ausruf »Erwischt!«. Das war Wächter Sieben. Nun gab es nur noch einen Angreifer. Ethan verstärkte die Schilde auf der Steuerbordseite und zog den Nova-Abfangjäger hinter den Feind. Nur Augenblicke später feuerte er den frisch aufgeladenen Pulslaser auf den Doppelrumpf der klobigen Schrottkiste ab, deren Steuerbord-Manövriertriebwerk nur noch schwach flackerte. Sie konnte nicht mehr ausweichen und geriet so unter heftiges Feuer. Einer von Ethans Schüssen durchschlug die ­Außenhülle und den Reaktor. Unvermittelt explodierte der feindliche Jäger, und die beiden Rumpfhälften wirbelten rot glühend in entgegengesetzte Richtungen davon.
»Ich brauche Hilfe!«, kreischte Gina.
»Vier Feindjäger haben sich gerade von der Hauptgruppe getrennt!«, meldete die Stimme von Wächter Drei. »Sie formieren sich zu einem weiteren Angriff auf die Defiant! Schnappt sie euch, bevor sie …« Die Verbindung erstarb zu einem Rauschen.
»Staffelführer Drei?« Ethan warf einen schnellen Blick auf den Ortungsschirm.
Ithicus meldete sich in der nächsten Sekunde wieder. »Mir geht es gut. Wurde von einem Schrapnellteilchen getroffen. Kein schlimmer Schaden. Diese vier feuerten aus unmittelbarer Nähe eine Torp-Salve ab. Blöde Arschlöcher.«
Im nächsten Augenblick meldete sich der Kommandokanal. »Wächter, wir brauchen eine bessere Abschir­mung!«
»Wir tun, was wir können, Kommando«, erwiderte Drei hitzig. »Wir haben fünf Verluste, und da draußen sind mindestens zwei Feindstaffeln. Wo bleiben Ihre Geschützmannschaften?«
»Die Strahlenkanonen gehen jede Minute online.«
Wir haben aber keine Minute, dachte Ethan. »Sechs, wo stecken Sie?«, fragte er, und gleichzeitig fiel ihm ein, dass sie um Hilfe gerufen hatte. Er suchte nach Gina, allerdings erfolglos. Eine eiskalte Faust schien sein Herz zu packen, aber dann fand er sie doch, wie sie in einem Ausweichkurs auf die Valiant zusteuerte, während zwei Jäger ihr Heck mit goldenen Strömen Ripperfeuer eindeckten. Für Schrottkisten waren die beiden ziemlich schnell – Gina konnte sie einfach nicht abschütteln.
»Ich bin genau da, wo du mich zurückgelassen hast, du blöder Scheißkerl!« So viel zur Funkdisziplin. »Ich habe da draußen wohl nicht irgendwo noch einen anderen Flügelmann?«
Ethan schnitt eine Grimasse. An Teamarbeit war er nicht gewöhnt. »Tut mir leid, bin auf dem Weg.« Er wendete und holte aus seinen Nachbrennern noch mal alles heraus, um zu den feindlichen Jägern auf­zuschließen. Als er in Reichweite war, schaltete er auf die Hailfire-Raketen um und feuerte eine auf das Heck der Angreifer ab. In der nächsten Sekunde erkannte er seinen Fehler, da er bemerkte, wie nah sich der Gegner und Ginas Nova-Jäger waren. »Gina, verschwinde da! Ich habe gerade eine Hailfire auf deine Verfolger abgeschossen.«
»Du blöder Arsch! Meine Nachbrenner sind leer! Was soll ich deiner Meinung nach tun?«
Ethan überlegte rasend schnell, während die blaue Triebwerkspur der Hailfire-Rakete erlosch. Der Feind begriff die Gefahr, in der er schwebte, und brach ­Ginas Verfolgung ab, aber er war noch immer zu nahe dran.
»Gib Gegenschub!«
»Dann könnten sie mich aufs Korn nehmen!«
Scheiße!, dachte Ethan. »Halte durch!« Mit dem Daumen schaltete er die Pulslaser ein und zielte auf die ferne Rakete, in der Hoffnung, sie noch erwischen zu können, bevor sie sich in vier kleinere Lenkwaffen teilte. Bei der großen Entfernung wollte sein Zielcomputer die Rakete jedoch nicht erfassen. Verzweifelt feuerte Ethan blindlings. Nichts. Im nächsten Augenblick sprengte sich die Hailfire in vier Teile. Furcht durchzuckte Ethan. Schweiß rann in sein linkes Auge. Er wischte ihn mit dem Handrücken ab und blinzelte, um freie Sicht zu haben. Die kleineren Raketen zündeten die Antriebe und rasten hinter den Feindjägern her.
»Sie sind zu nah!«
Das Zittern in Ginas Stimme war unüberhörbar. »Gib mir eine Sekunde«, sagte er und lenkte sein Feuer auf die Rakete, die der Pilotin am nächsten war. Er landete einen Glückstreffer. Die daraus resultierende Explosion erwischte einen Feindjäger und riss einen Trümmerstrom aus den Schubdüsen. Die Schockwelle rüttelte an Ginas Nova. Dann fanden die anderen drei Raketen ihre Ziele, und die beiden gegnerischen Raumjäger explodierten in grellen Feuerbällen. Ethan hörte Ginas Aufschrei, dann verstummte ihr Funk, und er vernahm nur noch statisches Rauschen. »Gina!«
Das Rauschen hörte nicht auf. Ethan kroch es eiskalt den Rücken hinunter.
Verdammt! Mit pochendem Herzen warf er einen Blick auf den Orter, aber wegen der Nähe zu den ­Explosionen sah er bloß Trümmer. Er raste durch
die sich ausbreitende Trümmerwolke und ignorierte die Geräusche, mit denen Metallteile auf seinen Nova prasselten. Die Bugschilde flammten im Handumdrehen rot auf, und er überlegte voller Angst, was das für Gina bedeuten könnte. »Gina!«, wiederholte er.
Dann entdeckte er sie. Eines ihrer drei Triebwerke leuchtete noch immer blau, aber die anderen flackerten. Die Steuerbord-Stabilisatorflosse war abgerissen. Sprünge durchzogen die Cockpitkanzel. »Gina, um der Unsterblichen willen, antworte!«
Einen Augenblick später ertönte ihre Stimme, aber nur schwach. »Ich lebe noch. Die Kanzel wurde durchschlagen. Mein Anzug verliert Luft.«
»Verflucht, wie schlimm bist du verletzt?«
»Da ist nicht viel Blut, aber Atmen tut scheißweh. Vielleicht ein paar gebrochene Rippen.«
»Flieg zurück zur Defiant. Ich gebe dir Deckung.«
»Das schaffe ich nie, nicht mit halbem Schub. Zu viele Feindjäger.«
Ethan knirschte mit den Zähnen. »Scheiße! Willst du einfach aufgeben und sterben?«
Keine Antwort.
Vor ihnen gewann der Rumpf der Valiant an Größe. Aus dem Augenwinkel sah er, wie die Strahlenkanonen der Defiant das Feuer eröffneten, als der Kreuzer zum ersten Mal am Backbordhangar der Valiant entlangflog. Acht blaue Dymiumstrahlen zuckten durchs All und ließen die Hangarschilde flackern.
Ein paar Sekunden später beobachtete Ethan, wie Nova-Jäger aus den Startröhren des Trägerschiffes schossen.
»Sind das unsere Novas, die da von der Valiant starten?«, fragte Gina.
Ethan schüttelte den Kopf. »Von unseren Leuten ist keiner mehr an Bord. Abgesehen von den Raumsoldaten haben wir jeden mitgenommen.«
»Also sind das feindliche Novas. Verdammt!«
Darauf wusste Ethan nichts zu erwidern. Mittlerweile musste Brondi die sechs Raumsoldaten in der Halle zwischen den Unteren Hangars überwältigt und die Kontrolle über das Schiff übernommen haben – einschließlich der beträchtlichen Zahl an Jägern und Abfangjägern. Gina hat recht. Wir schaffen es nicht zurück zur Defiant.
Das wird keiner von uns.

Jasper T. Scott

Über Jasper T. Scott

Biografie

Jasper T. Scott ist USA-Today-Bestsellerautor und wuchs als Kind südafrikanischer Eltern in Kanada auf. Nachdem er lange Zeit sein Dasein als hungernder Künstler fristete und sich mit zahlreichen Jobs über Wasser hielt, setzte er schließlich alles auf eine Karte und wurde freier Schriftsteller –...

Pressestimmen

forum.scifinews.de

»Eine wundervoll spannende und neue Sci-Fi Geschichte wartet hier auf euch. Dank der charismatischen Hauptfigur Ethan, einer durchdachten Story und einer großartigen Raumschlacht, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Jasper T. Scott hat eine interessante Zukunft vor sich und mit diesem Roman würde es mich nicht wundern, wenn er in ein paar Jahren zur absoluten Elite im Science Fiction Genre gehört.«

Geek!

»Ein flottes SF-Abenteuer, wie man es nicht allzu oft zu lesen bekommt.«

Kommentare zum Buch

@Richardanielutz
Piper-Team am 13.10.2016

Lieber Richardanielutz, der zweite Teil der »Dark Space«- Reihe ist bereits seit 01.09.2016 zu kaufen, der dritte erscheint am 20.03.2017. Herzliche Grüße, das Piper-Team

Unbedingt weiterführen
Richardanielutz am 12.10.2016

Scott schreibt nicht nur eine interessante Story, sondern auch gut. Die Charaktere sind glaubwürdig. Das ganze macht Lust auf mehr. Denn das Potential aus dieser Ausgangslage ist phantastisch. Leider ist nicht klar ob Piper die Saga weiter ins Deutsche übersetzt. Hier wäre ein Statement sehr willkommen.

Toller Auftakt einer neuen Space-Saga.
wsnhelios am 04.09.2016

Wenn ich nicht übermäßig motiviert gewesen wäre, hätte ich das Buch wohl rasch wieder zur Seite gelegt. Aber zum Glück habe ich das dann doch nicht getan. Der Anfang des Buches wirkt nämlich etwas seltsam, vor allem wegen der unsympathischen Darstellung des Hauptcharakters, der aber eigentlich sympathisch sein soll, und einem etwas konfusen Plot. Wenn man aber einmal den ersten Teil überwunden hat und Ethan mit seinem Auftrag beginnt, wird es richtig spannend. Tolle Weltraumkämpfe und interessante Beschreibungen garantieren gute Unterhaltung. Auch werden die Charaktere nun nachvollziehbar und sympathisch.   Hier die gesamte Kritik: meinekritiken.wordpress.com/2016/09/04/buch-scott-jasper-t-dark-space-die-menschheit-ist-verloren/

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