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Dark Love

Dark Love

Roman

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Dark Love — Inhalt

Flackernde Gaslampen, dampfbetriebene Kutschen und Digitagebücher – das ist die Welt von Nora Dearly im Jahr 2195. Die 17-Jährige lebt im Internat, bis sie eines Tages entführt wird: Denn ein Virus greift um sich, das Menschen in lebende Tote verwandelt – und Nora trägt als Einzige die Antikörper in ihrem Blut. Bald muss sie feststellen, dass es auch wandelnde Untote gibt, die sich ihre Menschlichkeit dank eines Antiserums erhalten können. Und Bram, ihr Entführer, ist einer von ihnen. Nora verliebt sich in den jungen Mann, doch die Endlichkeit seiner Existenz bedroht ihre Liebe. Nur Noras Vater, ein hochrangiger Wissenschaftler, könnte ein Gegenmittel entwickeln, doch er ist selbst infiziert und droht zu sterben. Ist Noras Welt endgültig dem Untergang geweiht?

Erschienen am 14.09.2015
Übersetzer: Diana Bürgel
512 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-98256-6

Leseprobe zu »Dark Love«

Für meine Mutter, die mir schon früh beibrachte, dass echte Ladys befehlen und echte Gentlemen gehorchen können und dass echte Zombies keine Gehirne fressen.

 

»Es wird gesagt, dass Buddha, der sich aufmachte, das Leben
zu erkunden, große Angst vor dem Tode hatte. ›Sie fressen
sich alle gegenseitig!‹, schrie er und nannte es böse.
Ich überdachte dies, änderte das Verb, sagte: ›Sie nähren
sich alle gegenseitig‹ und nannte es gut.«
Charlotte Perkins Gilman,
The Living of Charlotte Perkins Gilman

 

»Nicht viele junge Mädchen erinnern sich gerne an die
Verg [...]

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Für meine Mutter, die mir schon früh beibrachte, dass echte Ladys befehlen und echte Gentlemen gehorchen können und dass echte Zombies keine Gehirne fressen.

 

»Es wird gesagt, dass Buddha, der sich aufmachte, das Leben
zu erkunden, große Angst vor dem Tode hatte. ›Sie fressen
sich alle gegenseitig!‹, schrie er und nannte es böse.
Ich überdachte dies, änderte das Verb, sagte: ›Sie nähren
sich alle gegenseitig‹ und nannte es gut.«
Charlotte Perkins Gilman,
The Living of Charlotte Perkins Gilman

 

»Nicht viele junge Mädchen erinnern sich gerne an die
Vergangenheit, dabei ist die Vergangenheit sehr schön.
Sehr schön.«
Barnabas Collins in Dark Shadows Episode 250,
Dan Curtis, 1967

 

Prolog

 

 

BRAM

Ich war lebendig begraben.
Das wurde mir in dem Moment klar, als der Fahrstuhl irgendwo in dem steinernen Schacht ächzend zum Stehen kam. Ich war gefangen, über tausend Meter unter der Erdoberfläche und gute hundertfünfzig Meter über dem Grund des Schachtes, in einem drei mal drei Meter messenden Käfig über den Tiefen der Mine, in der ich Arbeit gefunden hatte. Ich war damals so verdammt erleichtert gewesen.
Ich zog mich auf die Füße, schob meinen besten Freund Jack zur Seite und schlug auf den Knopf, der den Fahrstuhl regelte. Wieder und wieder hämmerte ich mit der Faust darauf. Nichts. Die verglaste Laterne, die von der Decke baumelte, flackerte auf, während das Kerosin darin zur Neige ging, als wollte die ersterbende Flamme dadurch den Tod fernhalten.
Todesangst verdichtete sich auch in mir zu einem greifbaren, brennenden Etwas, das mein Fleisch nach seinem Willen formte, mein Herz schneller schlagen ließ und meine Haut mit glitschigem Schweiß überzog. Plötzlich musste ich mich übergeben. Mein Körper krampfte sich zusammen und ich erbrach mich durch den Gitterboden. Jack saß still neben mir. Die blutigen Augenhöhlen und das Loch in seiner Kehle schienen mich zu verhöhnen, mich und meinen lächerlichen Versuch, ihn zu retten. Sein Gesicht war zum schrecklichen Zerrbild eines Clowns geworden.
Der Damm brach und ich begann zu schreien. Ich schrie Jack an. Dann Gott. Dann alles und jeden. Ich konnte nichts anderes mehrtun, nur das Schreien war mir geblieben. Ich hatte nicht geschrien, als die Monster sich auf uns gestürzt hatten. Ich hatte nicht geschrien, als ich vor ihnen fliehen und gegen sie kämpfen musste, und auch nicht, als ich Jack zum Fahrstuhl geschleift hatte, während das Blut aus dem Loch in seinem Hals sprudelte. Es war alles so schnell gegangen. Keine Zeit für Schreie.
Die Monster. Wahnsinnig, animalisch, blutleer, gebrochen und zerschlagen von wilden Angriffen auf ihre Beute. Sie hatten sich uns entgegengeworfen wie Ertrinkende, die sich gegen das Eis warfen, das sie unter Wasser gefangen hielt, verzweifelt in ihrer Gier nach Luft … nur Zähne und Hunger …
Ich ließ mich an der Wand des Fahrstuhles hinabgleiten und barg das Gesicht in den Händen. Vom Kupfergeruch des Blutes wurde mir wieder schlecht. Ich legte den Kopf in den Nacken, doch es half nicht. Der Fahrstuhl war voller Blut, Jacks Blut. Auch ich war damit überzogen. Meine zerschlissene Weste hatte mehr Blut aufgesogen, als noch in seinen Venen ruhte. Still wie ein abgestandener Teich. Es verkrustete meine billige alte Taschenuhr und gerann auf der Digitalkamera, die Jacks Hand noch immer fest umschlossen hielt. Nutzloser, neuviktorianischer Schrott. Ich hatte mich über seine Vorliebe für dieses Zeug immer lustig gemacht. Ohne einen Computer konnte er sich die Fotos schließlich nicht einmal anschauen – und hier draußen besaß niemand einen Computer. Wenn der Sheriff jemals Wind davon bekommen hätte, dass sich in Jacks Haus Schmuggelware befand, hätte er alles verloren, wozu also der ganze Aufwand?
Aber er war so stolz auf die Schnappschüsse gewesen, die er damit eingefangen hatte. Und ich hatte pflichtbewusst in die Kamera gelächelt, wann immer er es verlangte.
Langsam und zitternd löste ich sie aus seiner steifen Umklammerung.
Das Licht der Laterne wurde schwächer. Ich kämpfte die Panik nieder und versuchte herauszufinden, wie man die Kamera einschaltete. Dabei klammerte ich mich an die nutzlose Hoffnung, dass all die Verschwörungstheorien vielleicht doch wahr waren. Dass die Neuviktorianer jedes ihrer technischen Geräte orten konnten, jeden digitalen Buchstaben, praktisch jeden Gedanken. Pflanzten sie ihren Leuten nicht Chips unter die Haut, um sie wie Vieh zu markieren? Es konnte vielleicht klappen, wenn der Schmuggler, der die Kamera über die Grenze gebracht hatte, nicht auch dafür gesorgt hatte, dass man sie nicht mehr orten konnte. Vielleicht.
Wenigstens konnte ich eine Nachricht darauf hinterlassen. Wenigstens das.
Als ich endlich herausgefunden hatte, wie man einen Film aufnahm, erstarb die Laterne und stürzte mich in vollkommene, fast greifbare Dunkelheit. Ich unterdrückte ein Schluchzen und sprach mit rauer Kehle. Meine Stimme klang wie die eines Geistes in der Gruft.
»Falls dieses Ding hier funktioniert … mein Name ist Bram Griswold. Ich bin sechzehn Jahre alt. Heute ist der … vierte Juli 2193. Ich wohne auf der Griswold Farm, Long Road, Westgould, Plata Ombre, im brasilianischen Hoheitsgebiet der Punks. Ich habe hier gearbeitet, um meine Mutter und meine Schwestern zu unterstützen … hier in der Celestino-Mine. Und diese Kreaturen, diese, diese Menschen … haben Jack … sie haben ihn zerfleischt …«
Das war zu viel. Ich begann zu weinen. Ich grub die Fingernägel in die Wunden, die an meinen Armen klafften, wo die Monster mich gebissen hatten, und versuchte verzweifelt, mich durch den Schmerz in der Wirklichkeit zu verankern und meinen Verstand vom Abgrund zurückzudrängen.
Es funktionierte nicht.
Ich sprach es aus.
»Ich bin mir sicher, dass ich hier … sterben werde. Emily, Addy … es tut mir leid.« Tränen rannen mir in den Mund, milderten den Geschmack nach Erbrochenem. »Es tut mir leid.«

 

 

NORA

Meine weiße Hand glitt zwischen die schweren Samtvorhänge.
»Und?«
»Noch nicht«, murmelte ich.
Das Mädchen, das mir über die Schulter spähte, stieß hörbar die Luft aus und zupfte ungeduldig an ihren Ärmelaufschlägen herum. »Hast du’s gut mit deiner eigenen Kutsche. Die Linienkutsche geht mir wirklich auf die Nerven. Wenn sie zu spät dran ist, bekommt man Angst, dass man sie verpasst hat und wenn sie zu früh kommt, dann hat man sie tatsächlich verpasst …«
»Worüber regst du dich dann so auf? Du musst ja gar nicht die Linienkutsche nehmen. Du fährst doch mit mir nach Hause.«
»Weil wir jetzt schon seit fast einer Stunde hier sind … und du kennst mich doch, ich werde immer nervös, wenn ich warten muss, ganz egal, worauf. Weißt du noch, diese Computerpanne, wegen der wir unsere Abschlussnoten einen Tag zu spät bekommen haben? Ich dachte, das überlebe ich nicht.«
Ich hörte Pamelas hektischem Geplapper nur mit halbem Ohr zu, während mein Blick wieder draußen über den Hof wanderte. Das schmiedeeiserne Tor des Mädcheninternats St. Cyprian stand weit offen und ließ einen stetigen Strom elektrischer Kutschen hindurch. Sie waren glänzender und geschwungener als die Vehikel der ersten Viktorianer und sie waren so gebaut worden, dass der Fahrer im Wageninneren sitzen konnte. Die Kutschen der vornehmsten Familien waren aus elegant geformten Metalllegierungen gearbeitet und glänzten in dunklem Purpur oder Mahagonibraun. Einige der reichsten Mädchen besaßen sogar eigene Kutschen. Diese waren dann perlweiß, um die – meist imaginäre – Unschuld und Reinheit ihrer Besitzerinnen zu unterstreichen.
Die Kutsche, die mich abholen sollte, war nicht weiß, was mich zu einer Richtigstellung veranlasste. »Und sie gehört nicht mir, Pamma, sondern meiner Tante.«
»Ich weiß.«
Pamela Roe, meine beste Freundin aus Kindertagen, setzte sich vor mich auf ihren Schiffskoffer. Sie war von indianischer Herkunft und unauffälligem Aussehen, mit ihren dunklen, treuen Augen und dem langen, schokoladenbraunen Haar.
»Wir könnten die Koffer schon mal runter in den Hof tragen«, schlug ich vor.
Heute war der letzte Tag des Schulhalbjahres, und in den Gängen ging es lauter zu als gewöhnlich. Alle fuhren über die Ferien nach Hause. Ein Meer aus Koffern und wirbelnden Röcken wogte direkt vor dem Alkoven, in den Pam und ich uns mitsamt unserer Sachen gezwängt hatten. Das Fenster bot einen guten Ausblick über den überfüllten Schulhof.
»Da werden wir ja zerquetscht.« Pamelas Blick schätzte den Gang ab. »Zerquetscht werden ist nicht gerade sehr damenhaft. Da warte ich lieber auf einen Träger.«
»Das kann dann ja noch Jahre dauern. Find dich lieber damit ab.« Sämtliche Träger, die ich an diesem Tag hatte ausfindig machen können, waren damit beschäftigt, nach der Pfeife der Mädchen aus der Oberschicht zu tanzen. St. Cyprian war eine der renommiertesten Privatschulen der Territorien, ein gewaltiger Bau inmitten einiger Morgen sorgsam gepflegter Ländereien. Das Gebäude war im hochviktorianischen Stil gehalten, alles aus echtem Stein und Holz. Mit den Statuen und Wasserspeiern hier hätte man eine ganze Stadt bevölkern können. Kein Plastik, keine Holografie-Projektoren. In all den Jahren dort hatte ich mich oft gefühlt, als wäre ich zu ewigem Stillstand verdammt – regungslos und allein, inmitten des täglichen Tanzes der Schule … und heute war dieses Gefühl noch intensiver. Pamela und ich hockten in unseren eher schlichten Mänteln auf den Koffern, während überall um uns herum fröhliche junge Mädchen und Bedienstete umhereilten. Ihre Besitztümer waren so viel wichtiger und ihre Reiseziele so viel glamouröser als unsere.
Pam lehnte still an den dunklen Holzpaneelen des Ganges. Ich beschäftigte mich, indem ich einen perlmuttfarbenen Eingabestift über den Bildschirm des digitalen Notizbuches auf meinem Schoß zog. Ich arbeitete an meinem Abschlussaufsatz in Geschichte. Beim Schreiben zog ich die Schultern hoch, eine Angewohnheit, die mir meine Mutter nie hatte austreiben können.
Nora Dearly, notierte ich oben auf die Seite. 17. Dezember 2195. Hausarbeit Nummer 14. Frühneuviktorianische Geschichte.
»Wie fühlt es sich an, wieder Farbe zu tragen?«, fragte Pamela.
Die unerwartete Frage hallte in meinem Kopf wider wie ein Pistolenschuss. Ich ließ die Schultern fallen und der Stift stand still. Ich sah an dem hochgeschlossenen Kleid aus rotem Taft hinunter, das ich auf Pamelas Drängen vor ein paar Stunden hin angezogen hatte. Sie hatte es für mich ausgesucht – tatsächlich hatte sie auch meinen Koffer mit all meinen schwarzen Trauerkleidern gepackt, meine weißen Taschentücher ausgelüftet und die schwarzgeränderten versteckt. Sie hatte getan, was sie konnte, um mir den Übergang zu erleichtern. Wenn es darum ging, Dinge zu organisieren und sich um andere zu kümmern, war Pamela die geborene Mutter – sie war unglaublich effektiv und dabei völlig unauffällig. Heute war seit dem Tod meines Vaters ein Jahr und ein Tag vergangen und meine Trauerzeit war vorüber.
Zumindest äußerlich.
Ich konnte nun wieder bunte Sachen tragen. Ich konnte wieder tanzen gehen, in der Kirche wieder in der ersten Reihe sitzen, Freunde besuchen und all das mit der Billigung jener, die angeblich weiser waren als ich. Doch das änderte auch nichts an der Tatsache, dass ich das alles gar nicht wollte.
»Gut.« Es klang nicht überzeugend. »Ich meine … ich freue mich natürlich, dass ich wieder Farben tragen darf.«
Pamela glaubte mir nicht. Sie durchschaute jede meiner Lügen – das konnte sie schon immer. Dafür hasste, achtete und liebte ich sie. Ihr Blick fiel auf mein Notizbuch. »Du hast mal wieder die Arbeit liegen lassen, stimmt’s? Musst du den nicht in zwei Stunden abgeben?«
Das hatte ich alles schon mal gehört und ich war nicht scharf darauf, es noch einmal zu hören. »Pamma, du hast deinen eigenen Lernstoff, um den du dich kümmern musst. Mach dir keine Gedanken um mich. Ich erledige das schon.«
»Ich … tue es aber trotzdem«, seufzte sie. »Ich habe meine Matheaufgaben noch mal abgeschrieben und sie für dich eingereicht. Jeden Tag siehst du dir die Hologramme deines Vaters an … du starrst sie nur an und vergisst dabei alles um dich herum. Das macht mir einfach Sorgen. Es ging dir doch so lange gut, aber seit ein paar Wochen muss ich wieder Ausreden für dich erfinden …«
Ich streckte die Hand aus und legte sie auf ihren Arm. Sie trug ein verwaschenes, blaues Leinenkleid. »Es ist alles in Ordnung, Pam. Wirklich.«
Pam biss sich von innen auf die Wange. »Ich meine nur, du solltest deine Gefühle nicht unterdrücken. Das ist nicht gesund. Ich weiß, dass deine Trauerzeit vorbei ist und dass jetzt niemand mehr Ausnahmen für dich machen wird, aber du darfst deshalb auch nicht … kalt werden.«
Und das aus dem Mund des Mädchens, das seit dem Tod meines Vaters unzählige Male als mein menschliches Taschentuch herhalten musste? Pah. Ich beschloss, es ihr durchgehen zu lassen, da wir schließlich beide unter Stress standen. Eins musste ich allerdings noch loswerden. »Ich unterdrücke sie nicht, Pam. Ich spare sie mir für Tante Gene auf.«
Sie witterte noch eine Lüge und warf mir einen vernichtenden Blick zu. Aber sie ritt nicht weiter darauf herum. Stattdessen meinte sie nach einer Pause: »Wenn du sie dir vorknöpfst, dann nimm es besser auf, auf Video, nicht nur auf Tonband, sonst glaube ich es dir nämlich nicht.«
Ich wusste, sie hatte mir verziehen. »Wenn es so weit ist, bist du die erste, die es erfährt. Ihren Brief habe ich dir ja gezeigt, oder?« Na ja, eigentlich hatte ich eher wütend vor ihr damit herumgefuchtelt, während ich über die Unverfrorenheit meiner Tante gewettert hatte, die an genau dem Tag, an dem unsere Trauerzeit offiziell endete, auf einen Ball gehen wollte. Aber egal.
Pam nickte. Dann huschte ihr Blick zum Fenster und sie sprang auf die Füße, die in hochgeknöpften Stiefeln steckten. »Da kommt sie ja!«
Großartig. Mit einem Seufzer schloss ich mein ledergebundenes Notizbuch.
Ein rascher Blick durch den Gang zeigte, dass es noch immer keine freien Träger gab. Ich half Pamela dabei, ihren Koffer den Gang entlang, die geschwungene Vordertreppe hinab und durch die mit Schnitzereien verzierten Holztüren zu tragen. Tante Genes Kutsche war ein unauffälliges V-Modell, das im Vergleich zu den anderen Fahrzeugen auf der ringförmigen Auffahrt eher schlicht wirkte. Als wir Pams Koffer schließlich abgesetzt und unsere vom Wind verrutschten Hauben wieder zurechtgerückt hatten, war Tante Genes Teilzeitchauffeur Jorge Alencar bereits auf einen Parkplatz gefahren und kam über den Rasen auf uns zu.
»Miss Dearly, die letzten Monate ohne Sie waren lang«, sagte er warm. Er war ein großer Mann in den Fünfzigern mit sonnengegerbter Haut und schütterem grauem Haar. »Miss Roe, es ist mir ebenfalls eine Freude, Sie zu sehen. Ich werde die Koffer zum Wagen bringen, wenn die jungen Damen es sich dort schon einmal bequem machen möchten.«
»Danke. Sie stehen in dem Alkoven mit dem schmalen Fenster dort drüben.« Nachdem sie diese Anweisungen erteilt hatte, hakte sich Pamela bei mir unter und zog mich in Richtung der Kutsche. Ihre Familie besaß überhaupt kein Fahrzeug und deshalb freute sie sich immer auf eine Kutschfahrt. Ich verstand nur nicht ganz, warum, da sie gewöhnlich doch schon beim Anrollen einschlief.
»Also, versuchen wir mal, uns auf die Ferien einzustellen«, begann sie.
»Da gibt es nicht viel, worauf man sich einstellen müsste«, behauptete ich. »Jeden Tag die gleiche …«
Pam sah mich streng an und fuhr fort, als hätte ich sie nicht unterbrochen. »Ich finde, wir sollten uns etwas Lustiges vornehmen, eine Party vielleicht. Wir könnten Cracker machen, Spiele spielen, eine Münze in einem Pudding verstecken und so. Wir könnten meine Cousinen dazu einladen …«
»Ah, Miss Dearly, Sie scheuen wirklich keine Mühen, um Menschen in Not zu helfen«, kommentierte eine wohlbekannte Stimme hinter uns.
Pam vergaß den Rest ihres Satzes. »Nora«, zischte sie mit warnendem Unterton, als ich abrupt anhielt.
Meine Finger schlossen sich fester um ihr Handgelenk, ich musste mich nicht erst umdrehen, um zu wissen, wer da sprach.
»Miss Mink.«
»Ganz genau. Wie scharfsinnig von Ihnen.«
Mir war nicht nach ihren Spielchen zumute, aber ich drehte mich trotzdem um. Dort stand die blond gelockte Vespertine Mink, eine der beliebtesten und mächtigsten Schülerinnen des Internats, und betrachtete uns wie interessante Insekten. »Was gibt’s?«
Sie warf mir ihr kleines, beißendes Lächeln zu und neigte in schwacher Nachahmung einer höflichen Geste den Kopf. »Ich wollte Ihnen nur mitteilen, wie wunderbar es ist, zu sehen, wie eine unserer besten und begabtesten Schülerinnen den vom Schicksal weniger Begünstigten buchstäblich die Hand reicht.« Sie richtete ihre Augen auf Pam und öffnete leicht den Mund wie vor Erstaunen. »Oh, vergeben Sie mir, Miss Roe. Ich habe Sie gar nicht erkannt.«
Pamela hielt den Kopf trotz dieser Beleidigung hoch erhoben. »Miss Mink.«
»War’s das, Mink?«, fragte ich. Vespertines Augen trafen meine. Ich wollte ihren Blick auf mich konzentrieren. Pamelas Platz an dieser Schule wurde von einer gemeinnützigen Stiftung finanziert, sie war eine Stipendiatin. Ich tat, was ich konnte, um sie vor jedweder Form von Gemeinheit abzuschirmen. Die Fähigkeit zum geschickten Taktieren, die den meisten der vornehmen Mädchen in St. Cyprian in die Wiege gelegt zu sein schien, ging uns beiden völlig ab. Allerdings musste Pamela, im Gegensatz zu mir, darauf achten, was die Leute von ihr hielten.
»Noch nicht ganz, Dearly.« Sie kam noch einen Schritt näher. Auch sie hatte ihre wollene, türkis-grau gestreifte Monstrosität von einer Schuluniform abgelegt und trug nun ein Turnürenkleid aus smaragdgrüner matter Seide. Der modisch geraffte Saum strich flüsternd über das Gras. »Ich möchte Ihnen außerdem noch eine gute Nachricht überbringen.«
»Ach? Dann aber schnell, wir haben es eilig … und es tut mir leid, Ihnen sagen zu müssen, dass Sie heute offenbar nicht ganz in Hochform sind.«
»Miss Mink?«, fragte Pamela leise.
Vespertine lächelte wieder. »Wussten Sie schon, dass meine Mutter im nächsten Monat der Schulkommission beitritt?«
Mit offenen Drohungen konnte ich umgehen. Ich hob das Kinn. »Tatsächlich? Wie interessant. Und ist Lady Mink genauso boshaft, wie Sie es im Allgemeinen sind? Ich bin gerne vorbereitet, wenn ich Menschen zum ersten Mal treffe – besonders Menschen, die vorgeben, wichtig zu sein.«
»Miss Mink?« Pam versuchte es ein zweites Mal, ihre Stimme klang verzagt und als käme sie aus weiter Ferne. Vespertine beachtete sie nicht, sie stand nur da und betrachtete mich mit einer Mischung aus Hass und Abscheu. Zehn Punkte für mich.
»Miss Roe möchte Ihnen etwas sagen.«
»Wen interessiert das?«, schnappte sie.
»Miss Mink?« Pamela rückte näher an mich heran.
Vespertines Kopf fuhr hoch, die Locken umtanzten ihren Hals. »Was?«
Einen Moment lang schien Pamela von Vespertines funkelndem Blick wie gebannt zu sein und ich befürchtete schon, sie hätte ihren genialen Einfall oder ihre geistreiche Retourkutsche oder was auch immer es war vergessen. Beißende Bemerkungen waren noch nie Pams Stärke gewesen. Dann aber lächelte sie und fragte: »Gibt es einen speziellen Grund, warum Ihre Familie des Jahres 2178 gedenkt? Eine besondere Errungenschaft vielleicht?«
Vespertines Augen verengten sich zu Schlitzen. »Ach, halten Sie den Mund.«
Pamela riss in großartig gespielter Überraschung die Augen auf. »Habe ich Sie etwa beleidigt? Ich war lediglich neugierig, da seitdem doch nun schon beinahe zwanzig Jahre vergangen sind.« Ihr Blick wanderte die Einfahrt hinab bis zu der unmodernen mattbraunen Kutsche der Minks – auf deren Türen die Jahreszahl 2178 eingraviert war.
»Ihre Familie besitzt, wie viele? … vierzehn pferdelose Kutschen? Donnerwetter, das sind schon einige.«
Innerlich jubelte ich. Gott allein wusste, warum die Minks immer diese uralte Kutsche schickten, um Vespertine abzuholen – es sei denn, sie wollten sie auf diese verdrehte Art Bescheidenheit lehren. In diesem Fall würde ich mir das Datum glatt auf die Stirn tätowieren lassen, zum Zeichen meiner vollsten Unterstützung.
Vespertine warf die Haare zurück. »Schön, treibt nur eure dummen, kleinen Spielchen. Ich bin mit euch fertig. Dearly, du bist erledigt. Endgültig erledigt. Roe, ich würde mich an deiner Stelle lieber vorsehen, oder du landest wieder in dem Ghetto, aus dem du gekommen bist.« Sie funkelte mich noch einen Moment lang an, dann stolzierte sie über den Hof zurück zu ihrer Clique herausgeputzter Mädchen, die uns beobachteten.
»Ich freue mich schon drauf!«, rief ich ihr nach. Pamela langte nach dem Griff und öffnete die Kutschentür. »Ich kann einfach nicht glauben, dass du das gesagt hast!«, platzte ich heraus und konnte ein breites Grinsen nicht unterdrücken.
»Und ich kann nicht glauben, dass du überhaupt so mit ihr sprichst«, antwortete Pam und ihre Miene wurde ernst. Ich schob mich in die Kutsche und sie stieg hinter mir ein. »Das war dumm, sehr dumm, aber sie hat es ja nicht anders gewollt.«
»Es ist mir völlig egal, was Mink von mir hält. Sie ist ein gemeines kleines Scheusal. Aber du …«
»Ich weiß. Ich bin auf sie angewiesen. Ich brauche jegliches Wohlwollen, das ich bekommen kann.« Pam sah aus dem Fenster. Mit Verwunderung stellte ich wieder einmal fest, dass sie bereits leichte Falten unter den Augen hatte. Meine gute Laune, die immerhin volle zwei Minuten angedauert hatte, verflog.
Ich wollte etwas sagen, um sie zu beruhigen. »Lass mich das mit ihr ausmachen, Pam. Sie ist meine Feindin, nicht deine. Sie wird das hier einfach vergessen, wenn ich dafür sorge, dass sie mit mir beschäftigt ist, also mach dir keine Sorgen. Ich mache das jetzt schon seit Jahren so … seitdem sie versucht hat, mich dazu zu bringen, ihr die Bücher hinterherzutragen. Das ist nur ein altes Spielchen.«
Pamela nickte stumm, doch ich fühlte, dass sie noch immer aufgewühlt war.
Der Flachbildschirm, der in die Rückwand der Fahrerkabine vor uns eingelassen war, registrierte die Anwesenheit von Passagieren und erwachte leuchtend zum Leben. Zuerst erschien schimmernd in goldenen Lettern das Datum auf dem Schirm, dann kamen die Nachrichten. Der Bildschirm nahm das Aussehen von Papier an und in brauner Tinte geschriebene Schlagzeilen erschienen auf der Seite. Nichts als affektiertes Getue. Abgesehen von antiken Büchern und sehr wichtiger Korrespondenz war heute alles digital.
»Na also«, meinte ich und machte es mir in den quietschenden Sitzen aus Lederimitat bequem. »Die Nachrichten. Der Beweis, dass es dort draußen noch eine Welt gibt.« St. Cyprian hatte es sich zur Aufgabe gemacht, junge Damen hervorzubringen, die schwebten, anstatt zu laufen, die ein bisschen Klavier spielen konnten und sich ansonsten charmant und bescheiden gaben. Zu diesem Zweck war die Schule ein sehr behüteter Ort. Fernsehen war verboten und der Zugang zum AetherNet war streng reguliert.
Pamela nahm ihre Haube ab, löste den Bildschirm aus seiner Halterung und zog ihn sich auf den Schoß. »Oh, klasse!« Damit war sie beschäftigt.
»Viel Spaß«, murmelte ich, griff erneut nach meinem Digibuch und lieh mir den Federkiel, der zum Inventar der Kutsche gehörte. Ich nahm an, dass ich für meinen Aufsatz noch etwa eine Stunde brauchen würde und ich wollte den Faden nicht verlieren. Die Kutsche schaukelte leicht, als Alencar einen der Koffer einlud.
»Nora …«
»Es geht gleich los.« Die Kutsche kam wieder zur Ruhe. »Das war schon der zweite.«
»Nein, Nora – schau mal.« Pams Hand fand den Ärmel meines Mantels. Ich sah zu ihr herüber und bemerkte, dass sie auf den Bildschirm starrte. Ich sah nun ebenfalls hin. Noch immer waren dort die Schlagzeilen zu lesen.

 

Ausbau der Elysischen Gefilde aufgrund massiver Probleme mit der Wasserhauptleitung unterbrochen.
Experten stellen die Sicherheit der staatlichen Identitätsdatenbanken infrage.

 

Und dann noch etwas, das mich wirklich interessierte.

 

Punks konzentrieren ihre Truppen nach Terroranschlag an der Südgrenze.

 

Ich nahm nur am Rande wahr, dass Alencar auf dem Fahrersitz Platz genommen hatte und dass sich die verzierte Trennscheibe zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil der Kutsche langsam hob. Als der Motor angestellt wurde, überlief ein elektrisches Feld die Fenster und ersetzte den Blick auf die Außenwelt durch mein Abbild, das nun von der verspiegelten, blickdichten Oberfläche zurückgeworfen wurde. Verwirrt von dem Wandel schaute ich in meine eigenen Augen und las Sorge darin.
Während meines Aufenthaltes an der Schule war ganz offensichtlich die Welt zum Teufel gegangen.

 

 

 

Ich wollte unbedingt mehr über die letzten Schachzüge der Punks erfahren, aber Pam interessierte sich mehr für Panik und Klempnerarbeiten. Ich ließ sie entscheiden.
Nach einer Stunde hatten wir bereits fast alles gesehen, was der neuviktorianische Mobilsender, der NVMS, bereithielt. Dieser Sender bot eine begrenzte Auswahl an Berichten über die aktuellen Ereignisse der letzten Stunde und zudem noch einige Sendungen vom Vorabend.
Das Hauptaugenmerk lag auf dem vermeintlichen Sicherheitsleck. Es gab keinen Beweis für einen Identitätsraub, was aber keinen der TV-Sprecher davon abhielt, sich ausgiebig darüber auszulassen. Die Bevölkerung wusste eine ordentliche Massenhysterie durchaus zu schätzen.
Der Premierminister, Aloysius Ayles, hatte zu diesem Thema noch keinen Kommentar abgegeben. Ich hatte ihn im Vergleich zu seinem Vater und Vorgänger, Lord Harvey Ayles, schon immer für ziemlich unfähig gehalten. Daher maß ich seinem Schweigen nicht allzu viel Bedeutung bei.
Was die Explosion in der Wasserhauptleitung anging, gab es auch nicht viel Neues, außer dass Hunderte der städtischen Arbeiter Überstunden schieben mussten. Aber Pam musste sich natürlich schrecklich aufregen, das tat sie immer.
»Ich glaube, du solltest vielleicht lieber nicht nach Hause gehen, Nora«, sagte sie, wobei sie den Blick nicht vom Bildschirm nahm und rhythmisch mit einem Fingernagel gegen die Kuppe ihres Daumens tippte.
Ich wohnte in den Elysischen Gefilden. Vor Generationen hatte die neuviktorianische Regierung die Tradition eingeführt, jene, die sich durch große Leistungen für die Nation ausgezeichnet hatten, mit einem Stück Land zu beschenken. Aber auch nach der Entwicklung der Terraforming-Technologien war Land noch immer eine sehr begrenzte Ressource. Etwa zur gleichen Zeit, als mein Vater seine Parzelle erhielt, begann die Regierung mit den unterirdischen Bauten, wobei sie zunächst die bereits existierenden Schutzbunker aus Kriegsjahren erweiterte. Die Elysischen Gefilde gehörten zu den größten unterirdischen Bauprojekten und beherbergten etwa fünfhundert Familien. In Kürze sollte die zweite Ebene eröffnet werden.
»Das ist doch Blödsinn«, erwiderte ich. »Du weißt doch, wie diese Sensationsjournalisten sind. Sie stürzen sich auf jedes Fitzelchen und bauschen es dann für die Einschaltquoten auf. Je mehr sie in einem einzigen Satz zusammenwerfen können, umso besser.«
»Mir ist das trotzdem nicht geheuer.« Pam sah hinab auf ihr Handgelenk, wo ihr, wie jedem anderen auch, bei der Geburt ein ID-Chip injiziert worden war. »Und das mit dem Identitätsraub macht mir Angst. Ich meine, man kann ohne seinen Chip schließlich nicht einfach so weiterleben wie bisher, oder? Ich bekomme Gänsehaut bei der Vorstellung, was jemand mit diesen Infos so alles anstellen könnte. Mein Vater sagt, dass sogar die Daten der Lesegeräte, an denen man vorbeikommt, gespeichert werden, damit sie immer wissen, wo du gerade bist.«
Ich zuckte mit den Schultern. »Ich glaube das alles erst, wenn einer der Ayles öffentlich erklärt, dass es wahr ist. Bis dahin muss ich mir um andere Dinge Gedanken machen.« Ich schlug die Beine übereinander und beugte mich über mein Notizbuch.
Pamela nickte und sah sich wieder das Programm an. Nach ein paar Sekunden fragte sie: »Sprichst du noch manchmal mit Lord Ayles?«
Ich blickte weiter auf das Buch. »Nein. Zuletzt auf der Beerdigung.«
Pam beließ es dabei. Ich zog mich in meine Gedanken zurück und zwang mich zum Schreiben. Als ich wieder aufblickte, hatte das Geräusch der sich drehenden Kutschräder Pam bereits eingelullt und sie schlief.
Ich nutzte die Stille und kritzelte meinen Abschlussaufsatz in der Kurzschrift hin, die Salvez mir beigebracht hatte. Dafür, dass ich mich so lange davor gedrückt hatte, war die Sache eigentlich recht schnell erledigt – wie eine Spritze beim Arzt. Ich lieferte meiner Geschichtslehrerin das, was ich bisher jedem Lehrer abgeliefert hatte, der mir im Laufe meiner Schulzeit dieses Thema zugeteilt hatte. Um ehrlich zu sein, waren bisher auch nur ein oder zwei Lehrer wirklich interessiert daran, was ich zu sagen hatte. Die meisten kümmerten sich mehr um meine Schönschrift.
»Wir sind die Kinder eines neuen goldenen Zeitalters«, begann ich. »Feuer und Eis haben die Welt verheert, doch uns gibt es immer noch. Unser Volk hat sich entschlossen zu überleben.«

Lia Habel

Über Lia Habel

Biographie

Lia Habel wurde in einer kleinen Stadt im Westen des Bundesstaates New York geboren. Weil sie Bücher über alles liebt, studierte sie Englische Literatur in Buffalo. Später zog sie nach Großbritannien und machte ihren Abschluss in Museumskunde an der Universität Leicester. Sie sammelt viktorianische...

Medien zu »Dark Love«

Pressestimmen

Darmstädter Echo

»Lia Habels ›Dark Love‹ möchte man am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin entwirft eine ungewöhnliche Zukunftsvision, die man so in noch keinem Science-Fiction-Roman gesehen hat.«

Wiener Journal

»Ein Jugendbuch - nicht nur. Eine Liebesgeschichte - viel mehr als das. Guter Lesestoff - auf jeden Fall!«

Sonntagsblatt

»(…) spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Und – endlich einmal – ohne wahnsinnig gut aussehende und unsterbliche Vampire. Stattdessen sind die Helden verlotterte, mörderische aber liebenswerte Zombies.«

Gothic-Family.net

»Ich bin schwer begeistert! Dieses Buch verpackt absolut geschickt die zwei derzeit stark angesagten Themengebiete Steam Punk und Zombies in einer unterhaltsamen Science Fiction Geschichte. Die Erklärungen für dieses beiden Phänomene sind wirklich gut durchdacht und fügen sich nahtlos in den Aufbau der Geschichte ein.«

LoveLetter

»Die Amerikanerin Lia Habel erzählt in ihrem Debütroman eine Geschichte rund um das Thema Zombies, die kaum herzergreifender sein könnte. (…) Die Autorin entführt die Leser in eine utopische Welt und überzeugt damit ebenso wie durch spannende Szenen, eine ordentliche Portion Humor und die Darstellung der ersten großen Liebe, So ist ihr mit ’Dark Love’ ein wahrer Pageturner gelungen, der nicht nur für Fans des Steampunk-Genres ein Highlight zum Jahresende ist.«

Nautilus - Abenteuer und Phantastik

»Der Charme der Zombies in Dark Love ist morbide, aber wer abgefahrene Fantasy mag, wird den Roman lieben.«

Kommentare zum Buch

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