Couchsurfing in Russland

Couchsurfing in Russland

Wie ich fast zum Putin-Versteher wurde

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€ 16,99 inkl. MwSt.

Das erste Russland-Buch ohne Bären und Balalaikas!

Das erste Russland-Buch ohne Bären und Balalaikas!

Was ist Propaganda, was ist echt? Über keinen Teil der Erde ist die Informationslage verwirrender als über Russland. Da hilft nur: hinfahren und sich sein eigenes Bild machen. Zehn Wochen lang sucht Bestsellerautor Stephan Orth zwischen Moskau und Wladiwostok nach kleinen und großen Wahrheiten. Und entdeckt auf seiner Reise von Couch zu Couch ein Land, in dem sich hinter einer schroffen Fassade unendliche Herzlichkeit verbirgt.

»Stephan Orth versteht es hervorragend, Land und Leute für den Leser lebendig werden zu lassen.« Westdeutsche Allgemeine Zeitung

 

Eine Diamantenmine in Jakutien, eine Datscha mitten in der Großstadt, das Dorf einer Weltuntergangssekte in Sibirien: Es sind Orte wie diese, an denen Stephan Orth nach dem wahren Russland sucht. Zwischen Moskau und Grosny, zwischen Sankt Petersburg und Wladiwostok lebt er zu Hause bei Einheimischen, diskutiert mit ihnen über Politik, Propaganda und Pelmeni und lässt sich von ihnen ihre Welt zeigen.
Dabei trifft er nicht nur Putin-Versteher, Wodkatrinker und Waffennarren, sondern auch herzliche Musiker, einen intellektuellen Pedanten und die schönste Frau des Landes. Er erfährt, was Pfannkuchen mit dem Gefühlsleben der Russen zu tun haben, wie grüne Männchen auf der Krim landeten – und entdeckt sogar das Geheimversteck der sagenumwobenen russischen Seele. Von Gastgeber zu Gastgeber ergibt sich ein persönliches Bild dieses riesigen Landes, das derzeit ein zweifelhaftes Comeback auf der weltpolitischen Bühne feiert. Und gleichzeitig auf der Suche nach sich selbst ist.

  • € 16,99 [D], € 17,50 [A]
  • Erschienen am 20.03.2017
  • 256 Seiten, Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-89029-475-9
 
 

Leseprobe zu »Couchsurfing in Russland«

Angekommen

Hinter der Absperrung geht es 500 Meter in die Tiefe, wir stehen am Rand eines riesigen Kraters. »Willkommen am Arschloch der Welt!«, ruft die Leiterin der Dezernate Kultur und Jugend der Stadtverwaltung. Sie hält ihr Handy hoch, um ein paar Selfies unserer kleinen Gruppe zu knipsen. Lächeln. Klick. Victory-Zeichen. Klick. Arme hochreißen, »Ein bisschen näher zusammen!«. Klick. »Und jetzt alle richtig bescheuert gucken!« Klickklickklick. Wie Teenager am Schloss Neuschwanstein oder am Roten Platz.
Die Luft riecht nach Schwefel und verbranntem Holz, die Abendsonne hängt tief [...]

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Stephan Orth

Stephan Orth

Stephan Orth, Jahrgang 1979, studierte Anglistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Journalismus. Von 2008 bis 2016 arbeitete er als Redakteur im Reiseressort von SPIEGEL ONLINE, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Für seine Reportagen wurde Orth mehrfach mit dem Columbus-Preis mehr ...

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Couchsurfing Russland

Gewinnen Sie mit etwas Glück eine exklusive Wohnzimmer-Lesung mit Stephan Orth. Der Autor wird für Sie und Ihre Freunde aus »Couchsurfing in Russland« lesen, Fragen beantworten und Bücher signieren.
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Veranstaltungen

Lesung: Am Mittwoch, 10. Januar 2018 in Neubiberg
Stephan Orth spricht über »Couchsurfing in Rußland« in Neubiberg
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Haus für Weiterbildung, Rathausplatz 8 , 85579 Neubiberg
Lesung: Am Donnerstag, 11. Januar 2018 in Hamburg
Stephan Orth spricht über »Couchsurfing im Russland in Hamburg
Zeit: Uhr
Ort: Dr. Götze Land & Karte , Alstertor 14-18 , 20095 Hamburg
Lesung: Am Freitag, 12. Januar 2018 in Herrenberg
Stephan Orth spricht über »Couchsurfing in Rußland« in Herrenberg
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Herrenberg, Tübingerstr. 36 , 71083 Herrenberg

Medien zu »Couchsurfing in Russland«



Rezensionen und Pressestimmen

Berner Zeitung


»Über all das schreibt der ehemalige ›Spiegel‹-Redakteur Orth witzig geschliffen und dokumentiert mit Fotos die Authentizität seiner Begegnungen. Ein unterhaltsamer Einblick in ein hierzulande wenig bekanntes Land.«   

Münchner Merkur


»Ein fantastisches Buch und eine grandiose Lesung.«   

Donau-Kurier


»Orth ist ein wunderbares Porträt des Landes gelungen, fernab von Putin und Politik. (...) In einer Zeit, in der sich der Westen und Russland immer mehr entfremden, werden Bücher, wie das von Stephan Orth, umso wichtiger.«   

Nürnberger Zeitung


»Authentizität gewinnt sein humorvoller Reisebericht dadurch, dass er sich bei fremden Russen einquartiert, an deren Leben teilnimmt und jeden Unsinn mitmacht, statt die allzu bekannten Sehenswürdigkeiten abzuklappern.«   

OÖ Nachrichten


»Amüsant und informativ.«   

russland.news


»Wer schrille russische Charaktere kennenlernen, den russischen Fahrstil hautnah erleben, etwas über die russische Geschichte und russische Empfindsamkeiten und etwas darüber erfahren möchte, wodurch sich der Wodkarausch von ›anderen Räuschen‹ unterscheidet, dem ist das Buch ›Couchsurfing in Russland‹ wärmstens ans Herz zu legen.«    

londonparismailandbla.wordpress.com


»Orth schafft es mit seinem etwas unüblichem Reisebericht ein sehr authentisches und informatives Bild Russlands zu zeichnen. Mit einem Augenzwinkern erzählt er sehr liebevoll von seinen Begegnungen, ohne die Menschen dabei ins Lächerliche zu ziehen. Er lacht nicht über die Menschen und ihre Situation, er lacht mit ihnen. Bei allem Humor kommt dabei auch das Informative nicht zu kurz.«   

ZEIT Campus


»Lohnt sich!«   

influenza-bookosa.de


»Ich wurde positiv überrascht, schockiert und informiert und das auf sehr unterhaltsame Art. Wer Russland einmal aus einer anderen Perspektive erleben möchte, sollte hier zugreifen.«   

Wiener Zeitung


»Russland kommt in den Medien schlecht weg. Was vor allem an Wladimir Putin liegt. Aber was ist mit den Russen selbst? Wie sind sie gestrickt? Und was denken sie über ihre Heimat und ihren Patriarchen? Um das herauszufinden, hat sich der erprobte Couchsurfer Stephan Orth bei ihnen zu Hause aufs Sofa gebettet und viele wahrhafte Erkenntnisse gewonnen.«   

reisebuch.de


»Stephan Orth beschreibt seine Erlebnisse und die gemachten Erfahrungen sehr genau. Sein ganz persönlicher Stil und seine außergewöhnliche Fähigkeit, auch Widrigkeiten mit einer Leichtigkeit zu schildern und alles mit einem feinen Humor wiederzugeben, machen den Reisebericht zu einem lesenswerten Vergnügen für jedermann.«   

Zevener Zeitung


»Orth zeigt ein bunteres, individuelleres Russland als die Nachrichten, ohne dabei unkritisch zu bleiben. Wie schon im Vorgänger ›Couchsurfing im Iran‹ lässt er sich überraschen.«   

haubentauchers.blogspot.de


»Stephan Orth gelingt dabei das Kunststück, humorvoll zu schreiben und sich doch niemals über seine Gastgeber und Begleiter lustig zu machen. Ein außergewöhnliches Reisebuch voller Respekt und Interesse für das erkundete Land, abgerundet durch eine Reihe schaurig-schöner Fotos, lexikalischer Einträge und Verweisen zu schrägen Videos. (...) Große Empfehlung!«   

Nordsee-Zeitung


»Wie schon im Vorgänger ›Couchsurfing im Iran‹ lässt er sich überraschen. Er streut Wahrheiten (»Mit dem Satz ›Das ist Russland‹ lassen sich viele Dinge erklären«) und ein Alphabet russischer Besonderheiten ein (»Putin-Kalender«) und sammelt beim ›Flirten für Profis‹ noch einen literarischen Pluspunkt.«   

WDR 5 "Redezeit"


»Ein spannendes, sehr unterhaltsames, sehr informatives Buch.«    

Neue Westfälische


»In seinem Buch beschreibt Stephan Orth nicht nur merkwürdige Bräuche und unbekannte Gegenden, sondern vor allem auch seine Gastgeber. (...) Und doch klingt fast in jeder Zeile eine fast emphatische Sympathie für dieses Land durch, in dem die Menschen Meister im Improvisieren sind und auch unter widrigen Umständen die Tugend der Gastfreundschaft hochhalten.«   

MDR um 4


»Stephan Orth ist Deutschlands bekanntester Couchsurfer (…) mehr als 30 Länder hat er bereist. Für sein neues Buch ›Couchsurfing in Russland‹ ist er 10 Wochen lang von Couch zu Couch gereist.«   

Süddeutsche Zeitung


»Manches andere ist nur kurios, nicht jede Anekdote erklärt irgend etwas. Das ist eine Qualität von ›Couchsurfing in Russland‹. Es ist ein politisches Reisebuch, aber eben vor allem ein Reisebuch. Orth verweigert sich Verallgemeinerungen, er schließt nie unzulässig aufs große Ganze. Und doch ergibt sich ein Bild.«   

Radio Berlin 88,8


»Ich finde das unerhört spannend, ich würd's vielleicht nicht mehr machen, aber als Reisebericht ist das wirklich toll und weckt Fernweh.«   

Kommentare zum Buch
1. Couchsurfing in Russland
Miss.Mesmerized am 09.11.2017 - 17:50:36

Stephan Orth macht sich auf, das östlichste Land Europas per Couchsurfing zu erkunden. Ziel ist nicht das klassische Touristen-Programm Moskau-Sankt Petersburg-Goldener Ring, sondern es sind die normalen Bürger des Landes, bei denen er wohnt und die ihm einen Einblick in ihren Alltag geben. Westliche Großstädte, südliche Provinzen und der ferne Osten – die Wege sind weit und beschwerlich, aber dafür wird er mit interessanten und skurrilen Einblicken belohnt. Wie wohnt es sich auf der annektierten Krim? Was sucht eine Hippie Gemeinde mit eigenem Jesus in der sibirischen Einöde? Kann man sich in Grosny überhaupt sicher fühlen? Fragen über Fragen nimmt er mit auf seine Reise und er findet Antworten, auf diese und auch auf noch ganz andere Fragen.   Das Russlandbild in Deutschland ist geprägt von zwei Dingen: ersten, der großen Weltpolitik, sprich Putin und all das, was man in hiesigen Breitengraden nicht gut findet, und zweitens irgendwelchen negativen Erfahrungen, die mit russischen Einwanderern gemacht wurden. Wenn man einmal selbst in dem Land war, ändert sich der Blick sehr schnell und Stephan Orth schafft es ebenfalls, eine ganz andere Perspektive auf das heutige Russland zu werfen und einiges zurechtzurücken.   Viele der Episoden leben vom lockeren Plauderton des Autors. Die gemachten Erfahrungen sind sicherlich auf seine Persönlichkeit zurückzuführen: weltoffen, wagemutig bis riskant, auf der Suche nach dem Ungewöhnlichen. So gelingt es ihm auch ganz besondere Menschen zu entdecken, die etwas zu erzählen haben und über die zu lesen nicht nur interessant, sondern auch sehr unterhaltsam ist.   Natürlich lässt sich Politik nicht völlig ausblenden, immer wieder wird sie auch mit den Menschen thematisiert, was halten sie von Putin, wie wird der „einfache Bürger“ dort aber auch hier durch die Medien manipuliert, wie ist das Verhältnis von Russland zu Europa? Die Gastgeber haben unterschiedliche Antworten, manche Ansichten überraschen, andere erlauben einen ganz anderen Blick auf ein vermeintlich klares Thema wie die Krim-Annexion.   Was bleibt hängen am Ende des Buches? Russland ist groß. Viele Teilrepubliken mit ganz unterschiedlichen Bewohnern, die sich kaum ernsthaft unter einem Oberbegriff zusammenfassen lassen. Eine beschwerliche Art der Fortbewegung – auch wenn die Berichte über die Autotouren wirklich köstlich sind. Die russische Seele zu ergründen ist kein einfaches Unterfangen, sie ticken einfach anders als wir.

2. Interessante Einblicke und gute Unterhaltung
Gavroche am 11.08.2017 - 13:41:47

Wie schon das Buch "Couchsurfing im Iran" konnte mich auch das neue Werk von Stephan Orth überzeugen. Die Karte war ein sehr hilfreiches Mittel, so dass man immer gut die Route nachverfolgen konnte. Mit Witz beschreibt der Autor seine Reise in das gerade von Deutschen doch sehr zwiespältig gesehene Land und die vielen Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen und auch die Unterkünfte, die er erhält, machen das Buch wirklich zu etwas Besonderem. Sehr gut fand ich hier auch wieder die kleinen Informationskästchen zu ganz unterschiedlichen Eigenheiten oder aber Begriffen. Einblicke in den Alltag, die Kultur, aber auch in politische Ansichten. Sehr empfehlenswert, um mit so einigen Vorurteilen aufzuräumen und Einblicke in das uns oftmals so unbekannte Russland zu erhalten.

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