Cocktails

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Roman

Hardcover
E-Book

€ 20,00 inkl. MwSt.

Von einer jungen Frau zwischen Champagner und Fitzgerald

Dieses Debüt einer Achtzehnjährigen gehört zu den großen vergessenen Romanen der amerikanischen Literatur. Millionenfach verkauft, war es in den Fünfzigerjahren das Kultbuch einer Generation. Courtney gilt in ihrem Internat an der amerikanischen Ostküste als gute Schülerin, doch seit sie mit der frühreifen Janet befreundet ist, haben die beiden alles außer Schule im Kopf. Als ihre beunruhigte Mutter Sondra, Schauspielerin, ihre Tochter nach Los Angeles holt, verliert sich Courtney in den ausschweifenden Partys, in den dämmrigen Bungalows Hollywoods. Verwirrt von ihrer erwachenden Sexualität und den Verlockungen des Erwachsenenlebens sucht das kluge Mädchen verzweifelt nach Halt - doch ihr Umfeld ist so überfordert wie sie. – Unverblümt erzählt »Cocktails« von Sehnsucht und Schmerz der Jugend – ein zeitloses Buch, ein moderner Klassiker, ein weiblicher »Fänger im Roggen«.

  • € 20,00 [D], € 20,60 [A]
  • Erschienen am 31.08.2015
  • 304 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
  • Mit einem Nachwort von Emma Straub
  • Übersetzt von: Tanja Handels
  • ISBN: 978-3-492-05692-2
 
 

Leseprobe zu »Cocktails«

1


Der Frühling war mit Abstand die schönste Jahreszeit in Scaisbrooke Hall. Da waren sich alle Ehemaligen einig, wenn sie an die blühenden Apfelbäume im Innenhof ­zurückdachten und an das lange, frische Gras am Ufer des Bachs, wo die verbotenen Cola-Flaschen zum Kühlen lagerten, um dann vor der abendlichen Studierstunde heimlich geleert zu werden. Im Frühling wurden die viel zu weiten Pullis, die dazu passenden blauen Röcke und die festen Schnürschuhe heimgeschickt und durch die blauen Kleider und leichteren Sattelschuhe der Frühjahrsuniform ersetzt. Das Internat war vor sechzig [...]

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Pamela Moore

Pamela Moore

Pamela Moore, 1937 bis 1964, veröffentlichte 1956 ihren Debütroman »Cocktails«, der in zehn Sprachen übersetzt und ein internationaler Bestseller wurde. Es folgten vier weitere Romane. 1964, mit nur sechsundzwanzig Jahren, wählte Pamela Moore den Freitod. Heute gilt »Cocktails" als einer der großen mehr ...

0 Buchblog Veröffentlicht am 23.10.2015 von Piper Verlag

Diesen Cocktail empfiehlt Lektorin Eva zu Pamela Moores großem Roman

»Wir werden Champagner zum Frühstück trinken, und ich verspreche dir, es wird ein grandioser Sommer.«
0 Buchblog Veröffentlicht am 07.09.2015 von Kevin Kanarek

»Was geschah wirklich mit Pamela Moore?«

Pamela Moores »Cocktails«, das Debüt einer Achtzehnjährigen, gehört zu den großen vergessenen Romanen der amerikanischen Literatur. Millionenfach verkauft, avancierte es in den Fünfzigerjahren zum Kultbuch einer Generation. Unverblümt und zeitlos erzählt »Cocktails« von Sehnsucht und Schmerz der Jugend. Starke Emotionen, die auch der Autorin selbst nicht fremd waren.

Rezensionen und Pressestimmen

Hamburger Abendblatt


»Dieses Buch ist berauschend, liest sich leicht, ist frisch, aktuell und häufig urkomisch«   

WDR 3 »Mosaik«


»ein faszinierendes, weil tiefenscharfes Sittengemälde aus den Fünfzigerjahren voller jugendlicher Lasterhaftigkeit und Verzweiflung, in dem nicht einmal mehr der Suizid als Ausweg taugt.«   

Kölner Stadt-Anzeiger


»Ihren Reiz bezieht die Wiederauflage des Buches aus der zeitlichen Perspektive, die es dem Leser erlaubt, Vergleiche zum heutigen Lebensstil anzustellen und gleichzeitig das Seelenleben einer Pubertierenden zu erkunden.«   

Die Welt


»Welch ein großartiges Buch. Welche Weltgewandtheit steckt in jedem Satz. So stilsicher, so cool, so komisch, so traurig in seiner das Pathos vermeidenden Art.«   

Brigitte


»Als 1956 die 18jährige Pamela Moore ihren Roman veröffentlichte, war Amerika in Aufruhr. Hier schrieb ein Mädchen entwaffnend ehrlich über Sex, Alkohol, Partys und die Sehnsucht nach Selbstfindung.«   

Basler Zeitung


»Erzähltempo, realistische Dialoge und radikal moralfreier Inhalt machen die Lektüre heute noch beklemmend. Stoff für einen packenden Spielfilm.«   

Berliner Zeitung


»Auf der Suche nach Liebe, nach sich selbst, nach einem Sinn im Leben. ›Cocktails‹ ist eine Coming-of-Age-Geschichte, ähnlich wie J.D. Salingers ›Fänger im Roggen‹, ein schonungsloser Einblick in die Gedankenwelt von Teenagern in den Fünfzigerjahren«   

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung


»Courtney ist 16 und ist unglücklich darüber, dass alle sie wie ein Kind behandeln. Gegenmaßnahmen müssen ergriffen werden: Bloody Marys zum Frühstück trinken, unzählige Zigaretten in schummrigen Bars rauchen,..., dann nach New York ziehen, sich in einen Träumer verlieben und schmerzvoll lernen, dass sich, einmal groß geworden, die Kindheit nicht zurückholen lässt. Ein schöner Taumel zwischen zwei Welten.«   

soundsandbooks.com


»In messerscharfen, pointierten und phantastischen Dialogen seziert sie das Innenleben ihrer Protagonistin und entlarvt die Mechanismen einer repressiven Gesellschaftsstruktur. (...) Zweifellos einer der besten Adoleszenzromane aller Zeiten.«   

Die Welt


»ein erstaunliches Romandebüt«   

Salzburger Nachrichten


»Pamela Moore leistet Einzigartiges für ihre Zeit: Sie gesteht Mädchen und Frauen eine Eigenständigkeit zu, die mit Konventionen abfährt.«   

Fuldaer Zeitung


»Als das Buch 1956 erschien, hat es schockiert. Heute ist es vor allem ein einfühlsames Porträt eines jungen Mädchens, das nicht weiß, wo es hingehört – und damit aktueller denn je.«   

Carsten Otte, SWR 2


»Pamela Moores ›Cocktails‹ gehört genau wie Salingers ›Fänger im Roggen‹ zu den großen Sehnsuchtsbüchern, die vom Rausch der Jugend erzählen – ein Vorbild für zahlreiche ›Coming-of-Age‹-Romane, nicht nur in den USA, sondern mittelbar auch in Deutschland.«   

Bild am Sonntag


»Seit ›Stoner‹ kann man sich vor ›Wiederentdeckungen‹ kaum retten. Hier ist wirklich mal eine: Das Debüt der damals 18jährigen Pamela Moore, das von Sehnsucht, Selbstfindung und sexuellem Erwachen eines Mädchens im Amerika der Eisenhower-Jahre erzählt.«   

Badische Zeitung


»Pamela Moore hat ihrer 16jährigen Heldin Courtney viel von dem zugemutet, mit dem auch sie sich herumschlagen musste: die Scheidung der Eltern, die Trunksucht der Mutter, die schäbige Seite Hollywoods und das New York der hemmungslos Reichen, vor allem aber immer wieder das Gefühl, nicht dazuzugehören«   

Westdeutsche Allgemeine Zeitung


»Bei der Wiederauflage 60 Jahre später hat der messerscharfe Ton nicht an Aktualität verloren.«   

Münchner Feuilleton


»›Cocktails‹ hat sämtliche Zutaten für einen modernen Klassiker: Die Autorin kannte die Probleme der verlorenen Generation und wagte sich an große Themen wie Identität, Sex, Liebe, Tod.«   

BÜCHER Magazin


»Der Roman ist eine bittersüße Feier des jugendlichen Liebesschmerzes und ein herrliches Sittengemälde.«   

Janet Fitch, Autorin von »Weißer Oleander«


»Ein Bücherschatz, den man für immer bewahren sollte.«   

Interview


»Leider brachte sich die Autorin mit 26 Jahren um, und ihr fantastisches Debüt geriet in Vergessenheit. Bis jetzt.«   

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