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CassiopeiaCassiopeia

Cassiopeia

Das magische Pferde-Casting

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Cassiopeia — Inhalt

Juna ist auf einem Reiterhof aufgewachsen und reitet für ihr Leben gern. Ihren Wallach Merlin, der viele Kunststücke beherrscht, liebt sie über alles. Als Juna erfährt, dass die Pferdeshow »Cassiopeia« Akteure und Pferde für eine neue Show sucht, bewirbt sie sich sofort für das Casting. Während sie mit Merlin eine Kür vor der Jury vorführt, merkt sie, dass alle Teilnehmer des Castings eine magische Beziehung zu ihren Pferden haben. Juna freundet sich mit den anderen Teilnehmern Madita, Emma, Linus, Henry und Samuel an und bald sind sie unzertrennlich. Sie lernen, in die Seele ihrer Pferde zu blicken und die Sprache der Tiere zu verstehen. Doch plötzlich erfährt Juna von einer Pferdeherde, die sich in den Fängen gerissener Händler befindet. Juna und ihre Freunde müssen ihre magischen Fähigkeiten einsetzen, um den Pferden in Not zu helfen ...

€ 10,00 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 01.03.2018
224 Seiten, Hardcover
EAN 978-3-492-70485-4
€ 8,99 [D], € 8,99 [A]
Erschienen am 01.03.2018
224 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-99074-5

Leseprobe zu »Cassiopeia«

1. Kapitel

Eine spannende Anzeige

 

Für mich gab es keinen perfekteren Tag als den ersten Tag der Sommerferien. Schon morgens beim Aufstehen wusste ich, dass ich mir Zeit lassen konnte. Ich konnte lange unter der heißen Dusche stehen, in Ruhe meine Klamotten aus dem Schrank suchen oder stundenlang frühstücken.

Obwohl, wenn ich ehrlich war, stand ich gerne früh auf. Der Morgen war die schönste Zeit am Stall, fand ich. Meist war ich so früh da, dass noch nicht mal Mama am Silageballen stand, um das Futter in die Mistkarre zu werfen.

Ich duschte auch gar [...]

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1. Kapitel

Eine spannende Anzeige

 

Für mich gab es keinen perfekteren Tag als den ersten Tag der Sommerferien. Schon morgens beim Aufstehen wusste ich, dass ich mir Zeit lassen konnte. Ich konnte lange unter der heißen Dusche stehen, in Ruhe meine Klamotten aus dem Schrank suchen oder stundenlang frühstücken.

Obwohl, wenn ich ehrlich war, stand ich gerne früh auf. Der Morgen war die schönste Zeit am Stall, fand ich. Meist war ich so früh da, dass noch nicht mal Mama am Silageballen stand, um das Futter in die Mistkarre zu werfen.

Ich duschte auch gar nicht gerne lange, das hob ich mir meist für abends auf, um mir wenigstens einmal am Tag den Stallgeruch abzuwaschen. Und auch mit dem Klamottenraussuchen vergeudete ich keine Zeit, schließlich trug ich in den Ferien jeden Tag eine Reithose und ein T-Shirt.

Es ging in den Sommerferien auch gar nicht darum, all diese schönen Dinge zu tun. Es ging einzig und allein darum, dass ich sie tun konnte, wenn ich wollte. Um die Freiheit der Entscheidung.

Ich entschied mich an diesem perfekten ersten Tag der Sommerferien natürlich für Merlin.

Merlin war mein Pferd. Er war das schönste Pferd der Welt. Okay, das denken sicherlich viele von ihrem Pferd, aber Merlin war es wirklich. Er war ein Araberwallach und dazu noch ein Rappschimmel. Rappschimmel – schon die Farbbezeichnung war seltsam. Die meisten dachten, ich sei bescheuert, wenn ich von Merlins Fellzeichnung erzählte.

»Was soll denn das für eine Farbe sein?«, wurde ich dann immer gefragt. »Rappe oder Schimmel?«

Merlin hatte ein helles Gesicht, nur um die Nüstern herum war er dunkel. Außerdem hatte er einen grauen Körper mit helleren und dunkleren Flecken. Mähne und Schweif waren schwarz, die Beine ebenfalls, allerdings wurden sie zu den Hufen hin wieder weiß. Merlin war einzigartig. Noch nie hatte ich ein Pferd mit dieser Fellzeichnung gesehen.

Araber hatten wunderschöne, edle Gesichter mit weiten Nüstern. Merlin hatte dazu noch eine dunkle, lange, dichte Mähne. Der Schopf fiel ihm bis weit über die Augen. Wenn er auf der kleinen Anhöhe auf der Wiese stand und seine Mähne im Wind flattern ließ, blieb mir immer das Herz stehen, weil ich ihn so schön fand.

Ich hatte mich schon bei seiner Geburt in Merlin verliebt. Meine Mutter war Pferdewirtschaftsmeisterin und leitete das Gestüt, auf dem wir wohnten. Sie bildete die Jungpferde aus und gab Reitunterricht. Dadurch war ich schon als kleines Kind jeden Tag am Stall gewesen. Und natürlich war ich auch schon früh bei Pferdegeburten dabei gewesen. Das hatte ich immer unglaublich spannend gefunden.

Ich erinnerte mich noch gut an die Nacht, in der Merlin geboren wurde. Ich war damals sechs Jahre alt gewesen. Mama hatte mich in den Stall mitgenommen, weil sie mich nicht allein im Haus lassen wollte. Ich schlief im Stroh, aber mitten in der Nacht wurde ich wach, weil jemand an mir schnupperte. Ich sah auf und schaute in die Augen eines Fohlens. Es war ein total intensiver Kontakt, ein Gänsehautmoment von der ersten Sekunde an.

Natürlich waren wir nicht von dem Moment an unzertrennlich gewesen. Merlin gehörte ja zu seiner Mutter und war immer etwas ängstlich, wenn ich versuchte, ihn zu streicheln. Aber wir wuchsen zusammen wie innige Freunde. Ich war dabei, als Mama ihn ausbildete, ich ging mit ihm spazieren, ich verbrachte die Nächte bei ihm, wenn er krank war. Und dann durfte ich ihn endlich reiten. Es war ein unglaubliches Gefühl.

Jetzt war er immer bei mir, wenn ich am Stall war. Mama lachte mich oft aus und sagte: »Du nimmst ihn noch mal mit zur Schule.«

Ja, das würde ich wirklich am liebsten tun. Die Schule war immer die längste Zeit, in der Merlin und ich getrennt waren.

Aber für diesen Sommer war die Schule vorbei – womit ich wieder bei diesem wundervollen, perfekten Gefühl angekommen war.

Die meisten Pferde schliefen noch, als ich leise in den Stall schlich. Auch Merlin lag noch im Stroh und blickte mich etwas verwundert mit seinen schwarzen Augen an.

»Ausritt?«, fragte ich. Er rappelte sich auf und schaute mich erwartungsvoll an. Ich öffnete die Boxentür und ließ ihn in die Stallgasse treten.

Wenn ich mit Merlin allein war, band ich ihn nicht fest. Er lief mir einfach bis zur Sattelkammer nach und wartete dort auf mich. Mama ärgerte sich immer, wenn ich ihn so laufen ließ. »Juna! Wenn das jeder machen würde«, sagte sie immer. »Das gäbe das totale Chaos.«

Es konnte aber nicht jeder so machen, denn in der Regel rannten die Pferde auf die Wiese oder zum Silageballen. So freundlich wie Merlin war niemand. Aber ich wollte keinen Ärger, darum ließ ich ihn nur frei laufen, wenn ich mit ihm alleine war.

Jetzt putzte ich ihn kurz, sattelte ihn und trenste auf. Dann stieg ich auf und ritt mit ihm vom Hof.

Unser Dorf lag noch im Schlaf. Nur eine Amsel trällerte mir einen Guten-Morgen-Gruß zu. Ich ritt ein Stück die Dorfstraße entlang und bog dann auf den Weg ein, der durch die Felder führte. Die Sonne stand schon hoch am Himmel. Es würde ein heißer Tag werden, doch jetzt lag auf den Feldern noch der Morgentau. Es sah wunderschön aus – als sei die Welt noch unberührt.

Ich hatte keine Lust, schnell zu reiten. Merlin und ich ritten in gemächlichem Schritt den Feldweg entlang und genossen die unendliche Ruhe.

Ein lauter Pfiff störte die Stille. Ich wusste sofort, dass das Linus war. Lachend drehte ich mich um. Linus und sein Pferd bogen gerade von der Dorfstraße auf den Feldweg ab. Noch waren sie ein kleiner Punkt, weit von mir entfernt, aber Linus winkte und jetzt galoppierte er an.

Linus war mein bester Freund. Ihn kannte ich sogar schon länger als Merlin. Er war nicht so ein typischer Junge wie die anderen aus dem Dorf. Er sah schon ganz anders aus mit seiner hellbraunen Haut, den schwarzen Haaren, die er neuerdings an den Spitzen gesträhnt hatte, und den braunen, mandelförmigen Augen. Das lag daran, dass er aus Indonesien kam. Seine Eltern hatten ihn adoptiert, als er noch ein Baby gewesen war.

Man sah sofort, dass Linus’ Mutter und sein Vater nicht seine leiblichen Eltern waren. Schröders waren blond und blauäugig. Sie waren beide sehr groß und kräftig, hatten Hände wie Schaufeln und Füße wie U-Boote. Aber sie und Linus liebten sich über alles. »Wollen wir nicht mal nach Indonesien fahren, damit du dich auf die Suche nach deiner leiblichen Mutter machen kannst?«, hatte Frau Schröder Linus einmal gefragt, aber Linus hatte geantwortet: »Was soll ich denn mit noch einer Mutter? Ich habe doch schon die beste, die es gibt.« Daraufhin waren der großen, kräftigen Frau Schröder die Tränen in die Augen gestiegen.

Linus wohnte auf dem Lindenhof, der direkt hinter unserem Gestüt lag, und war genauso verrückt nach Pferden wie ich. Wenn ich das schönste Pferd der Welt hatte, dann hatte Linus auf alle Fälle das lustigste Pferd der Welt. Seine Stute Fairy war ein Mischlingspferd. Den kleinen zarten Kopf hatte sie von einem Welsh Cob, den kräftigen Körper eher von einem Haflinger, und die dicken Beine und die riesengroßen Hufe stammten ganz sicher von einem Shire Horse.

»Fairy ist ein Shire Cob«, sagte Linus immer, wenn er nach der Rasse seines Pferdes gefragt wurde.

Aber Fairy sah nicht nur witzig aus, sie hatte auch einen lustigen Charakter. Wenn Linus sie angaloppierte, warf sie ihre vier Beine gleichzeitig hoch in die Luft, sodass der schwarze Behang ihrer Beine nur so durch den Wind wehte. Und dann trommelten ihre riesigen Hufe gegen den harten Boden. Es hörte sich an wie eine Horde Cowboys, die durch die Rocky Mountains galoppierten.

Linus hatte mich schnell erreicht.

»Ich dachte, du wolltest heute ausschlafen«, rief er mir zu.

»Ich vergeude doch meinen Ferientag nicht im Bett«, gab ich zurück.

Linus lachte. »Meine Worte«, sagte er. Er war nun neben mir angekommen und nahm Fairy zurück, sodass wir gemeinsam in langsamem Tempo nebeneinander hergehen konnten.

Mit Linus auszureiten war noch schöner, als alleine unterwegs zu sein. Linus ritt oft ohne Sattel, denn Fairy hatte an einigen Stellen seltsame Ausbuchtungen im Fell, die wie Verletzungen durch Satteldruck aussahen. Bevor sie zu Linus gekommen war, hatte sie ein schwieriges Leben bei einer Kirmes-Reitschule gehabt. Linus hatte sich so in sie verliebt wie ich mich in Merlin und sie schließlich dem Kirmestypen abgekauft. Fairy dankte es ihm, indem sie genauso eng mit ihm verbunden war wie ich mit meinem Pferd.

Linus war der einzige Junge, den ich kannte, mit dem man über Pferde reden konnte. Über Pferdefutter, über Dressurturniere, über Hufkrankheiten oder über Pferderassen. Er kannte sich gut aus und war genauso interessiert wie ich.

Wir ritten eine große Runde, zunächst über die Felder, dann durch den Wald, zuletzt durch das kleine Dorf zurück. Linus, Merlin, Fairy und ich waren ein eingespieltes Team. Wir kamen miteinander klar, ohne viel zu reden, an den Zügeln zu ziehen oder mit den Beinen gegen den Pferdebauch zu klopfen. Linus ritt wie ein Indianer, fand ich. Wenn er auf Fairy saß, sahen die beiden aus, als wären sie zu einem ganz eigenen Wesen zusammengewachsen.

Als wir die Dorfstraße entlangritten und an Schröders Gut vorbeikamen, stand Frau Schröder bereits im Vorgarten und zupfte an ihren Blumenschalen herum.

»Zeit für ein Frühstück!«, rief sie.

Das war die perfekte Idee eines perfekten Tages. Linus und ich bogen auf Schröders Hof ein und ritten direkt in den Garten. Während ich Merlin absattelte und Sattel und Trense vorsichtig ins Gras legte, kam Frau Schröder auch schon mit einer weichen Decke und einem großen Korb an.

Linus hatte recht. Warum sollte man sich auf die Suche nach seiner leiblichen Mutter machen, wenn man so eine Mutter wie Christel Schröder erwischt hatte? Sie war das Sahnehäubchen unter all den Müttern der Welt.

»Ich habe euch Brötchen geholt und frischen Orangensaft gepresst. Und für dich ist Kakao in der großen Kanne, Juna«, sagte sie. »In dem Glas ist selbst gemachte Marmelade, da vorne ist Käse und Salami, hier ist die Butter. Und dann habe ich noch Teller und Messer und Tassen …«

»Wahnsinn! Danke, Mama!«, strahlte Linus.

»Echt, Christel, du bist klasse!«, sagte ich.

Frau Schröder strahlte über ihr rundes Gesicht. »Wenn man schon mal Sommerferien hat, muss man sie auch genießen«, sagte sie und legte alles auf die große Picknickdecke. »Ich habe euch auch noch die Zeitung mitgebracht«, sagte sie. »Da stehen ein paar ganz interessante Sachen drin. Über das Sommerturnier zum Beispiel. Außerdem ist die Todesanzeige vom alten Ludwig drin.«

»Ah«, machte Linus, aber er wirkte nicht besonders interessiert.

»Ach, und noch etwas Tolles«, meinte Frau Schröder. »Gleich auf der zweiten Seite. Kennt ihr die Show ›Cassiopeia‹?«

»Du meinst diese Pferdeshow?«, fragte ich.

Frau Schröder nickte. »Ja, die magische Tiershow unter dem Sternzeichen Cassiopeia, mit dem Einhorn und den vielen Pferden. Wir haben sie mal im Fernsehen gesehen.«

»Stimmt, die war echt super«, erinnerte sich Linus. »Ich habe noch nie so tolle Freiheitsdressuren gesehen.«

»Ich habe die auch schon mal auf Youtube gesehen«, fiel mir ein. »Ich verstehe gar nicht, wie man so eine Show hinkriegt. Die müssen unglaublich gut mit Pferden umgehen können.«

»Die haben jetzt ein Casting und suchen noch Pferdemenschen, die sich für die Show bewerben«, fuhr Frau Schröder fort.

Linus sah mich an und lachte. »Das wäre es ja wohl«, meinte er. »Fairy und ich bewerben uns für die Clownsnummer.«

»Aber die gab es auch in dieser Pferdeshow«, erinnerte sich Frau Schröder. »Es gab edle Pferde und eine tolle Dressur, aber da waren auch lustige Sachen. Ich glaube, du hättest ganz gute Chancen.«

»Mama, kein Stress in den Ferien«, seufzte Linus.

Aber Frau Schröder beachtete den Einwand gar nicht. »Und für dich wäre das auch was, Juna«, meinte sie. »Merlin läuft doch hinter dir her wie ein Hund. So was haben die beim Casting bestimmt noch nie gesehen.«

»Wir gucken es uns nachher mal an«, sagte Linus. »Erst mal frühstücken wir in Ruhe.«

»Dann viel Spaß!«, sagte Frau Schröder. »Und vergiss nicht, Linus: Um zwölf Uhr gibt es Mittagessen.«

»Ich wette, nach den Ferien habe ich zehn Kilo zugenommen«, seufzte Linus.

Während wir in der Morgensonne frühstückten, spazierten die Pferde durch den Garten und knabberten am Gras. Ich schnappte mir einen Apfel aus dem Korb und versteckte ihn hinter meinem Rücken.

»Apfel?«, rief ich dann Merlin zu und stand auf. Er hob den Kopf und schaute mich aufmerksam an. Seine Ohren waren in meine Richtung gestellt.

»Apfel!«, wiederholte ich. Nun kam Merlin zu mir. Erst als er direkt vor mir stand, zog ich den Apfel hinter dem Rücken hervor. Dann steckte ich ihn mir so weit in den Mund, wie es ging, und streckte Merlin mein Gesicht entgegen. Er beugte sich zu mir hinunter, öffnete sein Maul und biss vorsichtig die andere Hälfte des Apfels ab.

Linus sah uns gespannt zu. »Das ist total verrückt«, sagte er, »wie vorsichtig Merlin immer ist. Es sieht fast wie ein Kuss aus.«

»Ehrlich, das ist ein richtiger Gänsehautmoment«, meinte ich. »Wenn er mit seinem weichen Maul so dicht kommt …«

»Das kannst du ja bei der Castingshow vorführen«, fiel Linus plötzlich ein. »Ich wette, du kriegst die Hauptrolle in dem Stück.«

»Und du kannst vorführen, wie du auf Fairy stehst und mit ihr im Galopp über die Wiese reitest«, fiel mir ein.

Wir lachten beide. Linus schnappte sich die Zeitung. »Wo steht das wohl?«, wollte er wissen.

»Zweite Seite, sagt deine Mutter«, fiel mir ein.

Linus schlug die Zeitung auf. »Ah, hier!« Er hielt die Zeitung so, dass ich mitlesen konnte. Casting für die Pferdeshow, lautete die Überschrift.

 

Für eine neue Aufführung sucht die Pferdeshow »Cassiopeia« noch Akteure. Es werden Jugendliche gesucht, die eine ganz besondere Beziehung zu Pferden haben. Wenn Du Interesse hast, bewirb Dich mit einer eigenen kleinen Pferdeshow bei uns und überzeuge uns von Deinem Können. Eine vierköpfige Jury entscheidet dann, ob Du zu uns passt. Wenn Du uns überzeugst, darfst Du ins Recall. Du bekommst von uns ein aufregendes Trainingscamp und hast dann noch einmal die Chance, Dich zu beweisen. Wenn Du alle Hürden nimmst, wirst Du Teil unseres Teams.

 

 

Linus ließ die Zeitung sinken und runzelte die Stirn. »Das hört sich nicht nach entspannten Sommerferien an«, sagte er.

Ich dachte nach. »Aber spannend ist es schon«, meinte ich. »So ein Abenteuercamp mit Pferden stelle ich mir echt aufregend vor.«

»Hm«, machte Linus und tippte auf ein Foto. »Hier, schau mal. Kennst du den?«

Ich sah einen älteren Jugendlichen, der neben einem schwarzen Pferd stand. Der Typ hatte eine magische Ausstrahlung, genau wie sein Pferd. Dabei konnte man überhaupt nicht sagen, woran das lag. Sein Gesicht sah ganz normal aus: Dunkelblonde Haare, schmales Gesicht, Dreitagebart und dichte Brauen über ziemlich dunklen Augen.

»Ist das nicht Jacob Cordes?«, fragte ich.

Linus nickte.

»Wow!«, sagte ich. Jacob Cordes war der angesagteste Pferdeflüsterer, den ich kannte. »Der ist echt der Wahnsinn. Ich habe mal ein Video von ihm gesehen. Da steht er mitten in einer Pferdeherde und sagt in die Kamera: ›Ich rufe jetzt diesen Appaloosa zu mir.‹ Dann schließt er die Augen. Es ist ganz still. Die Pferde stehen da und knabbern am Gras. Cordes hat den Kopf gesenkt, die Augen geschlossen …« Ich stellte mich jetzt hin und machte es Linus vor, damit er eine Vorstellung von dem hatte, was Jacob Cordes gemacht hatte. »Und plötzlich wird es unruhig in der Herde. Die Pferde heben die Köpfe. Dann setzt sich dieser Appaloosa in Bewegung und geht direkt auf den Cordes zu. Er beugt sich über ihn. Dann öffnet der Typ die Augen … diese magischen Augen, weißt du …«

Linus nickte.

»Er weiß genau, dass das Pferd jetzt vor ihm steht. Und dann streichelt er dem Pferd über die Nase.«

»Cool«, sagte Linus. Dann fing er an zu lachen. Ich drehte mich um und sah, dass Merlin hinter mir stand. Er beugte sich über mich, wie der Appaloosa es bei dem Pferdeflüsterer getan hatte. Jetzt musste ich auch lachen. Ich küsste Merlin auf die Nase.

»Wir kriegen das eigentlich genauso gut hin«, sagte ich und streichelte ihn. Dann setzte ich mich wieder zu Linus und tippte in mein Smartphone. »Du musst dir das Video unbedingt angucken«, sagte ich. »Das ist unglaublich.«

Ich tippte »Jacob Cordes« in das Suchfeld ein. Und da war auch das erste Standbild zu sehen, in dem Cordes mit geschlossenen Augen auf der Wiese stand. Aber als ich das Video anklickte, um es zu starten, kam der Hinweis, dass das Video nicht gefunden werden konnte.

»Schade«, sagte Linus. Und dann vergaßen wir die ganze Sache wieder. Es gab an diesem perfekten Tag einfach ganz viele andere schöne Dinge zu tun. Zum Dorfteich zu reiten und mit Merlin zu schwimmen zum Beispiel. Oder unter dem großen Apfelbaum in der Sonne zu liegen und zu träumen. Oder mit Linus im Stall zu sitzen und ein neues Halfter zu flechten.

 

Erst, als ich am späten Nachmittag mit Merlin noch einmal über den Reitplatz ritt, ihn ein paar Seitengänge gehen ließ, mit ihm Volten verkleinerte und vergrößerte und ihn schließlich auf einen Punkt zugaloppierte, um ihn genau dort anzuhalten, fiel mir die Sache mit der Pferdeshow wieder ein. Eigentlich hatten Merlin und ich viele Sachen drauf, die man aufführen konnte.

Damals, als das Gestüt Tag der offenen Tür gehabt hatte, hatte ich mit Merlin einen Tanz aufgeführt. Merlin und ich hatten eine Kurzkehrtwende gemacht. Ich hatte ihn dreimal herumgedreht, dann hatten wir angehalten, waren durch die Halle galoppiert, um danach Seitengänge zu machen. Ob er das wohl noch konnte?

Ich ritt Merlin in die Mitte der Bahn, machte dann eine Kurzkehrtwende und verlängerte die Drehung, sodass Merlin wieder am Ausgangspunkt angekommen war. Diese Übung kriegten wir meistens gut hin, jedenfalls im Schritt. Jetzt aber ritt ich ihn im Trab an. Ich trabte eine Runde und versuchte, die Wende aus dem Trab zu reiten, doch Merlin kreuzte seine Hinterbeine, als ich ihn herumdrehen wollte.

In dem Moment kam meine Mutter mit ihren Reitschülern auf den Platz zu. »Was soll das werden, Juna?«, rief sie. »Tanzt du Walzer mit Merlin?«

Typisch Mama. Sie stellte mich gerne vor ihrer Reitgruppe bloß. Für sie musste ich eigentlich immer die perfekte Kurzkehrtwende reiten können, da ich schon so lange Reitunterricht bei ihr hatte.

»Ja, Walzer«, rief ich. »Wie gut, dass du das sofort erkannt hast.«

»Er ist mit dem inneren Hinterbein stehen geblieben. Dann hast du ihn einfach nur rumgeschoben«, sagte Mama.

»Ja, ich weiß«, erwiderte ich genervt. Ich war die Kurzkehrtwende zu klein und zu schnell geritten, weil ich vorgehabt hatte, Merlin ein- oder zweimal um sich selbst drehen zu lassen. Aber unter Mamas kritischem Reitlehrerblick wollte ich das jetzt nicht wiederholen. Ich ritt die Wende noch einmal bewusst und achtete auf jeden Schritt.

»Besser«, sagte Mama. Sie war immer ziemlich sparsam mit Komplimenten. Eigentlich hatte es sich ziemlich gut angefühlt, was Merlin und ich gemacht hatten. Ich klopfte Merlin auf den Hals und galoppierte ihn noch einmal kurz an, damit er sich entspannen konnte. Dann ließ ich ihn die Zügel aus der Hand kauen und ging mit ihm vom Platz. Die kleinen Mädchen drängten sich mit ihren Schulpferden an mir vorbei.

»Langsam!«, rief meine Mutter. »Wer mit Pferden umgeht, muss ruhig bleiben.« Aber das konnte sie ihren kleinen Pferdemädchen tausendmal sagen. Die waren eine echte Herausforderung.

Anschließend ging ich mit Merlin zum Stall zurück. Ich traf Linus in der Stallgasse. Er stand dort einfach nur herum und schaute vor sich hin.

»Alles okay mit dir?«, fragte ich, obwohl ich es von Linus kannte, dass er einfach so dastand und in sich hineinguckte.

»Klar«, sagte er. »Ich denke nach.«

»Lass mich raten«, sagte ich. »Du überlegst, ob du vielleicht doch bei diesem Pferdecasting mitmachst, stimmt’s?«

Linus richtete seinen Blick auf mich und lachte. »Du bist mir manchmal unheimlich«, meinte er. »Wie kommst du darauf?«

»Weil ich auch den ganzen Tag daran gedacht hatte«, erwiderte ich.

»Cool!«, sagte Linus. »Wenn du auch mitmachst, bin ich dabei!«

»Ehrlich?«

»Echt wahr.«

»Meist du, wir kriegen das hin?«

»Ganz bestimmt.« Er hob den Arm und hielt mir seine Hand entgegen. High five! Ich schlug ein.

Abgemacht! Wir waren dabei.

 

 

2. Kapitel

Das Casting

 

Linus und ich hatten schon einige Male Shows auf Reiterfesten vorgeführt. Einmal hatten wir Synchronreiten gezeigt, einmal waren wir eine Zweierquadrille geritten, einmal hatten wir eine Geschichte aufgeführt, die Mama gesprochen hatte. Wir waren immer ein tolles Team. Zu schade, dass wir bei diesem Pferdecasting einzeln auftreten mussten. Mit Linus an meiner Seite hätte ich mich viel wohler gefühlt.

Wir luden uns die Bewerbungsbedingungen aus dem Internet herunter und studierten sie genau. Jeder hatte nicht mehr als fünf Minuten Zeit, um seine Performance vorzustellen. Fünf Minuten waren verdammt kurz.

»Sie können aber ganz schön lang werden, wenn man sich blamiert«, meinte Linus und leider hatte er recht.

Zusammen mit Linus konnte man sich unglaublich tolle Showprogramme ausdenken, fand ich. Wir fingen mit der Vorbereitung meiner Kür an. Linus malte ein Viereck auf seinen Collegeblock und notierte die Bahnpunkte.

»Also, hier ist der Reitplatz«, erklärte er. Dann knabberte er an seinem Bleistift.

»Wichtig sind der Auftritt und der Abgang«, sagte ich. »Wenn das sensationell ist, kann man es sich für den Rest der Zeit gemütlich machen.«

»Auftritt – also, ich würde erst mal grüßen«, meinte Linus. »Das machen die meisten gar nicht mehr und das sieht immer so unhöflich aus. Außerdem kannst du dir dann die Jury genauer angucken.«

»Okay«, stimmte ich zu. »Erstens, grüßen. Jetzt muss aber was kommen.«

»Du machst sofort eine Pirouette«, schlug Linus vor. »Damit rechnen sie überhaupt nicht.«

»Du meinst eine Kurzkehrtwende um 360 Grad?«, fragte ich.

»Ich meine sogar zwei Kurzkehrtwenden um 360 Grad. Wenn du kannst, sogar drei.«

»Danach muss sich mein Pferd bestimmt übergeben«, sagte ich.

»Und du auch«, ergänzte Linus. Wir lachten beide. Damit stand schon mal fest, dass wir die Jury nicht verärgern wollten. Es blieb also bei einer Kurzkehrtwende um 360 Grad. Dann Traversalen nach rechts, wieder eine Kurzkehrtwende und Traversalen nach links.

Eine Kür sollte in einem Fluss geritten werden, das hatte mir Mama beigebracht. Wir entschieden uns für Kreis verkleinern, Mittelgalopp und eine Kehrtvolte. Von dort aus wollte ich im Galopp auf die Jury zureiten. Außerdem bauten wir auch noch verschiedene Trabübergänge ein.

Die Übung klang verdammt anspruchsvoll. Ich bekam Herzklopfen, als ich daran dachte, was ich mir vorgenommen hatte. Trabübergänge hatte ich zwar schon einige Male gemacht, doch ich bekam sie leider nicht immer so gut hin. Aber es war ja auch noch eine ganze Woche Zeit zum Üben.

Wir suchten Musik, die zu der Kür passte, und entschieden uns für verschiedene Songs aus »König der Löwen«, die wir zusammenschneiden wollten. Jedes Reittempo hatte eine andere Geschwindigkeit und brauchte darum auch eine andere Melodie.

Danach gingen wir alle Bewegungen noch mal auf dem Papier durch und ließen unsere Finger über das Papier traben und galoppieren.

Dann planten wir Linus’ Kür. Im Gegensatz zu mir wollte Linus eine lustige Performance vorführen, mit einem Sprung auf den Pferderücken und einem Handstand im Trab. Zuletzt wollte er sein Pferd angaloppieren, dann mit den Füßen auf den Pferderücken springen und sich hinstellen. Linus schaffte es sogar, seine Fairy durch Gewichtsverlagerung mit den Füßen zu lenken. Er hätte mit dieser Show jede Zirkusaufführung in den Schatten gestellt.

Für ihn suchten wir den Song »I’m the one« aus. Er war ziemlich schnell und fröhlich und passte zu Linus.

Wir übten die ganze nächste Woche. Und obwohl wir uns vorher immer wieder gesagt hatten: »Es geht doch um gar nichts. Wenn wir nicht ins Recall kommen, ist es doch auch egal. Dann genießen wir einfach die Sommerferien«, wünschten wir uns plötzlich doch, das Casting zu schaffen. Zehn Teilnehmer würden ins Recall kommen. Und wir wollten zu gerne dabei sein.

 

Als der große Tag da war, war ich furchtbar aufgeregt. Das ärgerte mich sehr. Ich wusste genau: Wenn ich hektisch war, war auch Merlin verspannt, und dann konnten wir beide nur Fehler machen.

Auch Linus wirkte nicht so lässig wie sonst. Im Gegenteil. Er sah richtig schüchtern aus.

Mama wollte uns mit dem Hänger zum Casting bringen und auch Frau Schröder mitnehmen. Mein Vater blieb zu Hause, um auf meine kleinen Geschwister aufzupassen.

Lange standen Linus und ich auf dem Hof, putzten die Pferde, kämmten die Schweife und sprühten sie mit einem Glanzspray ein. Zuletzt strichen wir noch die Hufe mit einem Öl ein, bis sie glänzten. So toll hatten unsere Pferde schon lange nicht mehr ausgesehen.

»Sie sehen süß aus«, meinte ich.

Linus nickte und trat einen Schritt zurück. »Also, an den Pferden kann es nicht liegen, wenn wir nicht ins Recall kommen«, meinte er, aber er sah plötzlich ganz unsicher aus. »Ich weiß immer noch nicht, ob es eine gute Idee ist, da mitzumachen.«

Mir ging es nicht anders. Dieses Casting hatte ziemlich viel Stress in unsere gemütlichen Sommerferien gebracht. Das hatte ich nicht gewollt.

»Na ja, nun haben wir uns entschieden«, sagte ich und hörte, wie gequetscht meine eigene Stimme klang.

Linus band Fairy schließlich ein rotes Band in die Mähne. Es passte gut zu ihr und ließ sie noch lustiger aussehen. Dann verluden wir die Pferde in den Hänger.

Als Papa zu uns kam, um uns alles Gute zu wünschen, spürte ich, wie mein Herz klopfte. Plötzlich wurde mir bewusst, dass es ernst wurde. Auch Linus war irgendwie blasser als sonst.

»Was soll schon passieren?«, murmelte er.

Aber er sagte es zu oft. Wir wussten beide, die Welt würde nicht untergehen, wenn wir nicht ins Recall kamen. Aber es wäre doch schöner, wenn wir es schafften.

 

Das Casting fand auf einem großen Reiterhof statt. Aus allen Richtungen kamen junge Leute mit Pferden angereist. Eine Frau mit einer roten Armbinde, auf der »Ordner« stand, wies uns einen Parkplatz zu. Wir stiegen aus und sahen uns um.

Hier herrschte ein buntes Chaos. Ein Pferd riss aus und versuchte, hinter einer Stute herzurennen. Die Stute zickte und schlug aus, die beiden Pferdebesitzer stritten sich. Der Fahrer eines Wagens fuhr gegen einen Hänger und wieder gab es Streit. Ein Pferd stieg, ein Shetty bewegte sich nicht mehr vom Fleck und ein Pony biss, als ein Kind versuchte, ihm ein Leckerchen zu geben.

Linus und ich standen ganz dicht beieinander. Ich spürte die warme Haut seines Arms. Wahrscheinlich war ihm das auch alles viel zu viel.

»Noch können wir wieder abhauen«, flüsterte ich ihm zu.

Doch in diesem Moment sah ich ihn: Jacob Cordes. Er ging in großen, ruhigen Schritten über den Platz und sah sich um. Unsere Augen begegneten sich und er lächelte mich an. »Zur Anmeldung?«, fragte er.

Ich war nicht in der Lage, einen Ton von mir zu geben. Ich glaube, ich erstarrte wie eine Schlange, die zum ersten Mal einem Flötenspieler zuhört.

»Ja, die Kinder wollen zum Casting«, sagte meine Mutter. Ich schämte mich dafür, dass sie »Kinder« sagte.

Jacob Cordes blickte erst zu mir, dann zu Linus und schließlich wieder zu mir. Seine Augen hatten genau so einen magischen Blick wie auf dem Video.

»Da vorne ist die Anmeldung«, sagte er. »Ihr bekommt eine Uhrzeit für euren Auftritt.«

»Danke«, sagte Linus.

Ich wollte mich eigentlich auch bedanken, aber ich gab nur ein seltsames Krächzen von mir. Das war mir noch peinlicher als Mama, die uns als Kinder bezeichnet hatte.

Jacob Cordes ging nun ein paar Schritte weiter, blieb dann bei dem Shetty stehen und redete erst mit dem Mädchen, dann mit dem Pony. Das Pony schien ihm aufmerksam zuzuhören. Plötzlich setzte es sich wieder in Bewegung. Ich sah, wie das Mädchen den Pferdeflüsterer bewundernd anschaute. Dann rannte sie mit ihrem Shetty weiter.

 

»Name, Vorname?«, fragte die eine Frau an der Anmeldung, zu der Linus und ich uns gestellt hatten.

»Juna Altenberg«, sagte ich.

»Alter?«

»14 Jahre.«

»Name des Pferdes?«

»Merlin.«

»Was wirst du vorführen?«, lautete die nächste Frage.

»Eine Kür«, sagte ich.

»Hast du alles mitgebracht? Eine CD oder einen Stick? Das Pferd und deine Sachen?«

»Ja, ich habe alles dabei«, sagte ich.

»Wir starten um 15 Uhr. Du hast die Startnummer 211«, sagte die Frau.

Zweihundertelf – das klang nach einer unendlich langen Wartezeit.

»Bin ich dann überhaupt heute noch dran?«, fragte ich erschrocken.

»Natürlich«, erwiderte die Frau und ihre Stimme klang ein bisschen patzig. »Wir casten doch schon seit vier Tagen.«

Erschrocken sah ich Linus an. Das hatte ich nicht gewusst. Und auch Linus war nicht davon ausgegangen, dass so viele Menschen dabei waren. Damit sank unsere Chance, ins Recall zu kommen, fast auf Null.

»Name, Vorname?«, wandte sich die Frau nun an Linus.

Jetzt war Linus dran, sich und sein Pferd anzumelden und von seinem Auftritt zu erzählen. Linus erhielt die Startnummer 185, was komisch war, denn ich hatte mich ja vor ihm angemeldet.

Mit unseren Startnummern gingen wir zu unseren Müttern zurück.

 

Sina Trelde

Über Sina Trelde

Biografie

Sina Trelde lebt mit ihrer Familie und vielen Tieren in einem kleinen Ort in Westfalen. Nach einem Studium der Agrarwirtschaft übernahm sie den Hof ihres Großvaters, um dort eine biologische Landwirtschaft zu betreiben. Eine enge Verbindung hat Sina Trelde zu Pferden. Sie reitet gerne und bildet...

Kommentare zum Buch

Spannende Unterhaltung nicht nur für Pferdeliebhaber
0_Lavender_0 am 24.03.2018

„Cassiopeia“ ist nicht nur ein Pferdebuch, es ist auch ein spannendes Kinder- bzw. Jugendbuch über Beziehungen zwischen Menschen und zwischen Mensch und Tier, Teamgeist und einer Challenge, die großen Mut erfordert. Dieser Mix wird besonders Mädchen, aber natürlich auch Pferdeliebhaber aller Art in ihren Bann ziehen. Wer mit Pferden nichts anfangen kann, dem sei dieses Buch trotzdem empfohlen, denn es könnte dazu beitragen, diese Einstellung grundlegend zu ändern.

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