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Breathe – Jax und Sadie Breathe – Jax und Sadie

Breathe – Jax und Sadie

Roman

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Breathe – Jax und Sadie — Inhalt

Sadie White wird ihre Sommerferien nicht am Strand von Sea Breeze verbringen, sondern als Hausangestellte einer wohlhabenden Familie. Was sie nicht ahnt: Der Besitzer des Anwesens ist Jax Stone, einer der heißesten Rockstars der Welt. Müsste Sadie sich nicht um ihre Mutter und die Familienfinanzen kümmern, wäre sie vielleicht begeistert, einem Rockstar so nah sein zu dürfen. Ist sie aber nicht. Doch während Sadie sich von Jax und dessen Ruhm nicht allzu beeindruckt zeigt, fühlt er sich umso mehr zu ihr hingezogen …

€ 10,00 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 13.04.2015
Übersetzt von: Heidi Lichtblau
336 Seiten, Broschur
EAN 978-3-492-30694-2
€ 8,99 [D], € 8,99 [A]
Erschienen am 13.04.2015
Übersetzt von: Heidi Lichtblau
336 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-96951-2

Leseprobe zu »Breathe – Jax und Sadie «

Jax

Als die Limousine vor dem Haus hielt, hatte sich das Personal auf Befehl Ms Marys hin schon vor dem Haus versammelt. Ich wartete nicht ab, dass der Fahrer mir die Tür öffnete. Was ich hier für einen Eindruck hinterließ, war schließlich piepegal. Entsprechend konnte ich tun und lassen, was ich wollte. Ich stieg aus, streckte mich und lächelte zu dem Haus auf, das für mich Freiheit verkörperte.

Hier bestand keine Gefahr, dass ausgetickte Mädchen meine Tür eindrückten. Ich musste auch nirgendwo hin. Musste keine Interviews geben. Nichts! Nein, hier [...]

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Jax

Als die Limousine vor dem Haus hielt, hatte sich das Personal auf Befehl Ms Marys hin schon vor dem Haus versammelt. Ich wartete nicht ab, dass der Fahrer mir die Tür öffnete. Was ich hier für einen Eindruck hinterließ, war schließlich piepegal. Entsprechend konnte ich tun und lassen, was ich wollte. Ich stieg aus, streckte mich und lächelte zu dem Haus auf, das für mich Freiheit verkörperte.

Hier bestand keine Gefahr, dass ausgetickte Mädchen meine Tür eindrückten. Ich musste auch nirgendwo hin. Musste keine Interviews geben. Nichts! Nein, hier konnte ich mich den ganzen verdammten Tag lang völlig ungestört an den Strand legen. In Süd-Alabama ließ es sich gut leben. Meine Mom war noch nicht eingetrudelt, insofern hatte ich Zeit, reinzugehen und ein paar Worte mit Ms Mary zu wechseln und mir dann noch einen Eistee und ein Buttermilchbrötchen zu organisieren.

Noch bevor ich die Treppen hochgegangen war, kam Ms Mary auch schon herausgeeilt. »Master Jax, du siehst ja aus, als hättest du seit unserer letzten Begegnung bald fünf Kilo verloren! Komm rein und lass dir was Gutes zu essen geben. So dürr dürfen heranwachsende Jungs nicht aussehen!«

Eigentlich hatte ich dank meinem neuen Trainer inzwischen fünf Kilogramm zugelegt. Aber auf eine Diskussion darüber würde ich mich trotzdem nicht einlassen. Ms Mary widersprach man nicht. Selbst meine Mutter wusste das. »Hallo, Ms Mary! Sie sind seit unserem letzten Treffen ja noch hübscher geworden!« Dieses Kompliment hatte ich ihr in den letzten fünf Jahren jedes Mal gemacht, und jedes Mal hatten sich ihre faltigen Wangen daraufhin rosig gefärbt.

»Sei still, Junge. Wir wissen beide, dass das nicht stimmt. Aber meine Buttermilchbrötchen, ja, von denen kannst du schwärmen!« Ms Mary war stolz auf ihre Kochkünste, und ich war auch ziemlich hingerissen davon. Deshalb bezahlte ich sie auch gut, damit sie das ganze Jahr über blieb, selbst während meiner Abwesenheit. Ich liebte es zu wissen, dass ich herkommen konnte, wann immer ich wollte. Dadurch hatte nicht nur Ms Mary einen Ganzjahresjob, sondern ein paar andere vom Personal auch. Im Sommer musste sie dann lediglich einige zusätzliche Aushilfskräfte einstellen.

 

Sadie

Am nächsten Tag lief schon alles viel glatter. Ich wurde nicht mehr durchsucht, und mir wurde sogar eine eigene Karte ausgestellt, die ich von nun an bei meiner Ankunft am Tor vorzuzeigen hatte. Und Fran lächelte mich sogar einmal an! Nach dem Mittagessen schickte Ms Mary mich in den zweiten Stock, in dem sich die meisten Schlafzimmer befanden. Es fiel mir nicht schwer zu vergessen, wessen Haus ich da putzte. Ich hatte auch keine Freundinnen, denen ich von meinem Job erzählen konnte. Eigentlich war nichts weiter dabei, in den Zimmern zu stehen, in denen sich der heißeste Teenie-Star der Welt den ganzen Sommer über aufhalten würde. Ich betrat sein Schlafzimmer und drehte mich einmal im Kreis. Der Raum sah überhaupt nicht so aus, wie man es bei einem Promi erwartet hätte. Mir kam hier alles so altmodisch vor, was ich seltsam fand. Das musste ich mir genauer anschauen.

An einer Wand hingen Baseballschläger und Bälle, von denen manche Autogramme aufwiesen, andere sahen einfach nur ziemlich abgenutzt aus. Trikots, die Jax Stone in seiner Kindheit getragen haben musste, waren ebenfalls an die Wand gehängt worden. Ich konnte mir den kleinen Jungen, den ich gestern auf den Bildern gesehen hatte, leicht vorstellen, wie er sie getragen und wie ein ganz normales Kind Baseball gespielt hatte. Ich ging hin, um mir die Fotos der Teams, die unter jedem Trikot hingen, genauer anzusehen. Auf den frühesten hatte ich so meine Probleme damit zu erkennen, welcher in der Mannschaft der kleine Junge gewesen war, der nun ein berühmter Rockstar war. Nachdem er dann so um die zehn, elf Jahre alt zu sein schien, erkannte ich ihn dagegen locker. Die Trikots und Bilder waren den Jahreszahlen nach von der Kindergartenzeit bis zum Alter von ungefähr dreizehn angeordnet worden, dann hörten sie auf. Also rund ein Jahr, bevor ich glaubte, seinen Namen zum ersten Mal im Radio gehört zu haben. Bis ein Plattenlabel ihn entdeckt hatte, schien er ein ganz normales Leben geführt zu haben.

Die Wand über seinem Bett hob das Zimmer von dem eines normalen Teenagers ab. Gitarren in den verschiedensten Formen, Größen und Farben hingen dort. Auf vielen entdeckte ich Autogramme; manche waren nigelnagelneu und glänzten. Eine schien mit echtem Gold überzogen, und es hätte mich überhaupt nicht gewundert, wenn es wirklich so gewesen wäre. Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und betrachtete sie genauer. »Fender« stand darauf. Ich machte mich daran, mir die Unterschriften auf den teureren Gitarren anzusehen. Fuhr mit dem Finger über den Namen »Jon Bon Jovi« und lächelte. Anscheinend hatten selbst Rockstars Idole. Inmitten der ganzen Gitarren hing eine kleinere, die ziemlich abgegriffen aussah. Es handelte sich bestimmt um die erste und liebste aller Gitarren.

Ich linste zur Tür, um mich zu vergewissern, dass ich ungestört war, und stellte mich dann unter die kleine Gitarre, mit der alles angefangen haben musste. Sie war Sinnbild für einen Traum, der in Erfüllung gegangen war, und kam mir deshalb fast heilig vor, selbst wenn ich kein durchgedrehtes Groupie war.

Mein Reinigungswagen stand noch immer unbenutzt in der Türöffnung, und ich wusste, dass ich dringend loslegen musste. Außerdem wollte ich gar keine neuen persönlichen Dinge über ihn erfahren! Ich wollte weiterhin an meiner Vorstellung von ihm als einem oberflächlichen und unerreichbaren Menschen festhalten. Das Wissen, dass er einst ein hübscher kleiner Junge mit dunkelbraunen Locken und einem Lächeln gewesen war, das eines Tages Mädchen zum Austicken bringen würde, ließ ihn realer und nicht mehr so gottgleich erscheinen. Ich musste mein Interesse für ihn dringend auf ein Minimum herunterschrauben! Rasch machte ich mich daran, im Zimmer Staub zu wischen und den teuren Holzboden zu fegen. Dieses Zimmer musste schnellstmöglich fertig werden, damit ich nicht noch auf mehr Persönliches stieß. Ich konzentrierte mich gedanklich auf meine Zukunft und verdrängte alle Gedanken an Jax Stone.

Fran erschien in der Tür. »Sadie, bist du noch immer nicht fertig? Die Familie Stone ist eingetroffen, und wir müssen uns in den Personalbereich zurückziehen.« Sie machte einen sehr nervösen Eindruck.

Ich verstaute meine Reinigungsutensilien wieder in dem Wägelchen und kam zu ihr. »Doch, klar, bin gerade fertig geworden.«

Fran nickte und steuerte auf den hinteren Aufzug zu, in dem sich das Hauspersonal unbemerkt von der Familie auf und ab bewegte. Sobald die Tür aufglitt, eilte Fran hinein, und ich wollte ihr gerade folgen, als eine Flasche Glasreiniger vom Wagen fiel und etwas davon auslief. Ich griff nach einem kleinen Lappen, hob die Flasche vom Boden auf und wischte das ausgelaufene Reinigungsmittel so gut es ging auf.

»Beeil dich, bitte«, rief Fran mir nervös aus dem Aufzug zu. Anscheinend war die Familie bereits im Anmarsch.

Gerade wollte ich meinen Putzwagen in Richtung Aufzug schieben, als es mich plötzlich heiß und kalt überlief. Erschrocken drehte ich mich um und entdeckte Jax Stone, der mich beobachtete. Allerdings nicht in Gestalt des hübschen kleinen Lockenschopfs, sondern in der des berühmten Rockstars. Ich erstarrte, denn ich wusste nicht, was ich tun sollte. Schließlich wollte Ms Mary nicht, dass meine Anwesenheit im Haus schon so früh bekannt wurde. Auf seinem unglaublich sexy Gesicht breitete sich ein Lächeln aus, woraufhin meine Wangen zu glühen anfingen. Ich wandte den Blick ab und schob den Wagen eilig in den Aufzug.

Es schien ihn gar nicht zu ärgern, dass ein Teenager in seinem Haus arbeitete. Nein, es schien ihn eher zu amüsieren. Fran sah mich finster an, schwieg aber. Im Erdgeschoss angekommen, brachte ich meinen Putzwagen weg und machte mich auf den Weg in die Küche, um Bescheid zu geben, dass ich oben fertig sei. Dort stand Ms Mary schon mit in die Hüften gestemmten Händen da und wartete auf uns. Zwischen ihr und Fran schien eine stumme Unterhaltung stattzufinden. Dann nickte Ms Mary, griff nach etwas auf dem Tisch und reichte mir ein paar zusammengefaltete schwarze Kleidungsstücke.

»In Anwesenheit der Familie trägt jeder eine Uniform. Du wirst ab jetzt auch nicht mehr im Haus sauber machen, sondern mir in der Küche und Mr Greg im Garten zur Hand gehen. Heute Abend musst du mir allerdings dabei helfen, das Abendessen aufzutragen. Ms Stone hat angewiesen, dass alle Bediensteten, die die Familie oder die Gäste zu Gesicht bekommen, gut aussehen müssen. William, der junge Mann, den ich eingestellt habe, um Marcus beim Bedienen zu unterstützen, hat vor zehn Minuten angerufen und sich krankgemeldet. Du bist meine einzige Rettung, denn du hast bewiesen, dass du hart arbeiten kannst. Außerdem scheint dir ernsthaft etwas an diesem Job zu liegen. Dein Alter macht mir Sorgen, da der Hausherr ungefähr im selben Alter ist und ihn die meisten Mädchen anhimmeln. Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass du damit keine Probleme hast. Ich hoffe, du zeigst auch weiterhin so eine Reife!«

Ich wusste nicht recht, was ich darauf erwidern sollte, also nickte ich nur.

»Gut. Also, diese Sachen hier trägst du von nun an täglich. Ich werde zwei weitere Garnituren in deiner Größe anfertigen lassen. Du lässt sie abends hier, wo sie gewaschen und gebügelt werden. Schau, dass du das Haus immer durch den Personaleingang betrittst und dich im Wäschezimmer dann sofort umziehst. Wenn du draußen arbeitest, wechsele in die passenden Shorts. Die findest du ebenfalls im Wäschezimmer. Doch zuerst brauche ich deine Hilfe noch, um das Abendessen zuzubereiten. Beim Bedienen musst du dann wieder picobello aussehen.«

Die nächsten beiden Stunden über hackte, schnetzelte und rührte ich und befüllte alle möglichen Arten von Fleisch- und Gemüsesorten. Als Ms Mary mir schließlich befahl, mich umzuziehen und frisch zu frisieren, war ich schon ganz schön fertig. Ich schlüpfte in den schwarzen Rock, der knapp oberhalb der Knie endete, und in die weiße Bluse mit dem runden Ausschnitt. Über Rock und Bluse zog ich eine schwarze Schürze an. Ich löste meinen Pferdeschwanz und kämmte mir die Locken zu einer Hochsteckfrisur. Dann wusch ich mir Gesicht und Hände und betrachtete mich seufzend im Spiegel. Durch das Gesicht meiner Mutter hatte ich mir heute Abend einen Bedienungsjob ergattert, doch durch meine reservierte Art hatte ich Ms Marys Vertrauen gewonnen. Wo die Augen meiner Mutter vor Übermut funkelten, blieb mein Blick ernst und vorsichtig.

Jax Stones leibhaftiges Lächeln hatte mich genauso überwältigt, wie es das auf den Millionen von Bildern getan hatte, die ich in Zeitschriften und auf Postern gesehen hatte. Allerdings hieß das noch lange nicht, dass ich so dumm gewesen wäre, mich wie der Rest der Welt zu ihm hingezogen zu fühlen. Nach einem tiefen Atemzug öffnete ich die Tür und ging in die Küche zurück, wo Ms Mary schon wartete.

»Okay, und jetzt denk bitte daran, dass du das hier Master Jax genau in dem Moment servierst, in dem Marcus Ms Stone das Essen serviert.« Sie deutete auf einen hochgewachsenen jungen Typen, dem ich zuvor noch nicht begegnet war. »Heute Abend werden nur die beiden am Tisch sitzen. Mr Stone und Jason treffen erst morgen ein. Entsprechend bedient heute Abend auch nur ihr beiden. Pass auf, dass du dich still hinter Master Jax stellst, während er isst, und Marcus’ Hinweise befolgst. Er wird dir bei allem helfen, wo du unsicher bist.«

Ich richtete meinen Blick nun ganz auf Marcus, der nur ein paar Jahre älter als ich zu sein schien, also vermutlich im Collegealter war. Angesichts seiner freundlichen grünen Augen entspannte ich mich sofort.

Er streckte seine gebräunte Hand aus und grinste. »Marcus Hardy.«

Ich ergriff sie. »Sadie White.«

Noch immer grinsend nickte er und griff nach seinem Tablett. »Übrigens, Hut ab für die Art, wie du dir den Job hier gestern gesichert hast. Ich fand’s verblüffend, wie sich der Ausdruck in deinen Augen in nicht mal einer Sekunde von nervös in entschlossen verwandelt hat.« Er hob das Tablett vor sich hoch, und ich nahm lächelnd jenes, das man mir hingestellt hatte.

»Folge mir.« Er zwinkerte mir noch einmal zu, dann wandte er sich um und nahm Kurs auf das Esszimmer.

Den großen Raum kannte ich schon, denn ich hatte dort am Morgen bereits den Boden geschrubbt. Marcus nahm hinter Ms Stone, die mit dem Rücken zur Tür saß, seinen Platz ein. Ich ging um den Tisch herum und stellte mich hinter Jax, der sich ans Kopfende des Tisches gesetzt hatte. Ich sah zu Marcus hinüber, er nickte, und wir stellten die Salate im exakt selben Moment auf den Tisch. Ich trat zurück. Marcus bedeutete mir, mich neben ihn zu stellen, also tat ich es.

»Ich kapiere immer noch nicht, warum Dad Jason dazu zwingt, zu dem Auswahlgespräch in Yale zu gehen, obwohl er da doch gar nicht hinwill!« Jax’ Stimme klang schon fast unwirklich samtig.

Es kam mir vor, als wäre ich in einen Kinofilm geraten und würde mir gerade diese Szene anschauen.

»Dein Bruder weiß eben nicht, was das Beste für ihn ist. Er hat nun mal den Grips dazu, mehr als nur Jax Stones jüngerer Bruder zu sein. Er kann sich selbst einen Namen machen, wenn er sich darauf konzentriert, anstatt so viel Zeit mit diesem Aktiengezocke zu verplempern. Sein Sinn für Zahlen ist doch da völlig für die Katz! Er muss sich entscheiden, was er künftig tun möchte, und es dann anpacken, anstatt alles Mögliche auszuprobieren und herumzutrödeln. Wenn er seinen Erfolg im Aktienmarkt sucht, meinetwegen! Aber er soll nicht so tun, als sei es ein Spiel.«

Jax’ Augen wanderten zu mir hinauf und schienen zu lächeln, bevor er sie wieder auf seine Mutter richtete. »Auf die Art verprellt ihr ihn doch nur. Du hast recht, er ist clever und deshalb braucht er euch nicht, um für ihn zu denken.«

Ms Stone lachte kurz und hart auf. »Das sagst ausgerechnet du! Dabei wärst du nicht da, wo du heute bist, wenn ich keinen Druck auf dich ausgeübt hätte. Du wolltest doch nur mit deinen Kumpeln Baseball spielen und einer albernen Garagenband angehören, deren einziges Talent du selbst warst!«

Jax seufzte und trank einen Schluck von seinem Eiswasser. »Genug, Mom, fang bloß nicht an, dich über die einzigen wahren Freunde lustig zu machen, die ich je hatte!«

Ms Stone lehnte sich zurück, und Marcus berührte mich an der Hand, um meine Aufmerksamkeit wieder auf sich und den Grund unseres Hierseins zu lenken. Wir traten vor und entfernten – gleichzeitig! – die Salatteller.

»Dürfen wir Ihnen zum zweiten Gang als Getränk etwas anderes als Wasser besorgen?«, erkundigte sich Marcus.

Wieder fiel mir auf, dass ich beobachtet wurde. Ich kämpfte gegen den Drang an, mir noch einmal zu erlauben, meinen Blick in Jax’ Richtung und zu seinen wahnsinnig blauen Augen zu lenken.

Ms Stone seufzte. »Ein Glas Wein könnte nicht schaden.« Sie warf einen Blick zu ihrem Sohn und strich die Serviette auf ihrem Schoß glatt, als wolle sie einen Entschluss fassen. »Bringen Sie mir ein Glas des besten Merlot, den wir im Keller haben.«

Jax lehnte sich zurück. Er beobachtete mich noch immer, das merkte ich. Also holte ich tief Luft und sah ihn an.

»Wenn ich bitte ein Glas von Ms Marys süßem Eistee haben könnte?«

Ich nickte und widerstand dem Drang, sein Lächeln zu erwidern.

»Ja, Sir«, erwiderte Marcus. Er trat zurück und bedeutete mir mit einer schwungvollen Geste, ich solle – ihm voran – zurück in die Küche gehen.

Ich verließ das große Esszimmer und atmete tief durch. Wer hätte gedacht, dass das Ganze so nervenaufreibend sein würde? Sobald wir in der Küche waren, lächelte Marcus mich an.

»Was ist? Hab ich’s vermasselt?«

Marcus schüttelte den Kopf, und eine blonde Locke fiel ihm in die Augen. »Unsinn, du warst toll. Und jetzt lass uns die Krabbencremesuppe rausbringen, bevor Ms Mary noch einen Anfall kriegt.« Er drehte sich zu ihr. »Ms Mary, wir brauchen einen Merlot aus dem Keller.«

Ms Mary reichte ihm eine bereits geöffnete Flasche und dazu ein Glas. »Das habe ich mir schon gedacht. Und hier ist der Eistee für Jax.«

»Das mit den Getränken übernehme ich«, erklärte Marcus.

Ich war ihm zu dankbar, um nach dem Grund dafür zu fragen, nickte nur und folgte ihm zum Esszimmer. Kurz bevor wir wieder eintraten, warf Marcus mir einen Blick zu. »Kümmere dich einfach gar nicht drum, dass er dich beobachtet. Du bist nun mal ein echter Hingucker, da kann man das nur zu gut verstehen. Aber wenn du diesen Job behalten willst, musst du dich möglichst unsichtbar machen.« Er zwinkerte mir zu und öffnete die Tür.

Unsichtbar zu werden – das war mein größtes Ziel im Leben. Deshalb hatte ich auch gedacht, ich hätte genau das schon versucht. Anscheinend musste ich mich stärker ins Zeug legen.

»Ich habe vor, viel Zeit am Strand zu verbringen und mich einfach nur zu entspannen. Ich find’s toll, dass wir hier Zugang zu einem Privatstrand haben, und sehne mich schon das ganze Jahr danach, dort zu chillen, ohne dass jemand mit mir sprechen, mich kennenlernen oder ein Autogramm von mir haben will. Ich brauche dringend eine Verschnaufpause. Ich weiß, Marco kriegt bei dem Gedanken, dass ich drei Monate nicht verfügbar bin, die Krise, aber ohne diese Zeit hier würde ich durchdrehen.« Als ich die Krabbencremesuppe vor ihn hinstellte, sah Jax zu mir auf. »Danke!«, flüsterte er.

»Ich gönne dir die Verschnaufpause ja! Gregory meinte nur, es sei gut, wenn du dich in dieser Zeit auch ein bisschen deinen Fans widmen würdest. Vielleicht könntest du ja ein Strandkonzert veranstalten oder einfach nur auf ein paar Filmpremieren gehen.«

Jax schüttelte den Kopf. »Keine Chance, Mom. Ich weigere mich, hier aufzutreten. Alabama habe ich mir extra deshalb ausgesucht, weil hier alles noch so schön verschlafen wirkt. Und besser noch, diese kleine Insel hier ist privat. Ein paar Kinopremieren lasse ich mir ja noch eingehen, aber damit hat es sich dann auch. Konzerte kommen nicht infrage.«

Ms Stone zuckte die Achseln. »Nun, ich habe Gregory versprochen, dass ich es versuche, und das habe ich getan. Soll der sich mit dir befassen. Du bist erwachsen. Ich habe nicht vor, weiter Dampf zu machen.«

Jax aß weiter, und ich stand neben Marcus, starrte aus dem Fenster und warf hin und wieder einen Blick auf Jax’ Suppenteller, um ihn im richtigen Augenblick abzutragen. Ich suchte Marcus’ Blick, und er lächelte mir zu. Er war ganz Profi, und ich merkte ihm seinen Wunsch an, dass ich meine Sache gut machte. Ich hatte einen Freund gefunden. Marcus berührte mich leicht am Arm und trat vor. Ich folgte ihm unverzüglich, und wir entfernten die Suppenteller.

»Noch etwas Eistee, Sir?«

Jax sah erst zu mir und dann zu Marcus. »Ja, bitte!«

In Ms Stones Weinglas fehlte maximal ein Schluck. Einmal mehr trat Marcus zurück und gab mir den Vortritt beim Hinausgehen. Alles wie gehabt, wobei Marcus das gebrauchte Geschirr trug.

In der Küche nahm Marcus ein bereits vorbereitetes Tablett mit den üppigsten exotischen Früchten, die ich je gesehen hatte.

»Wow, die essen vielleicht einen Haufen!«

»Na, bislang hat Ms Stone ihr Essen doch kaum angerührt, und ich schätze, mit dem Obst hält sie es genauso.«

»Er isst seins aber schon ganz auf, oder?«

»Japp, der Bursche wächst ja auch noch!«

Ich lachte über seine Imitation von Ms Mary und folgte ihm wieder durch den inzwischen vertrauten Gang. Zurück im Esszimmer servierte ich Jax sein Obst, und Marcus übernahm für mich den Eistee.

Diesmal aßen Mutter und Sohn schweigend. Gelegentlich spürte ich, wie Jax mich beobachtete, und dann, dass Marcus mich sanft berührte, zweifellos um mich daran zu erinnern, dass ich unsichtbar bleiben sollte. Kein einziges Mal erwiderte ich die Blicke, die Jax mir mit seinen neugierigen stahlblauen Augen zuwarf. Die beiden Stones wechselten noch ein paar Belanglosigkeiten, mehr nicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit schaute ich zu Jax hinüber, um zu sehen, ob er fertig war, und unsere Blicke trafen sich.

Ich versuchte, meine Augen von ihm loszureißen, doch in seinen entdeckte ich einen Anflug von Belustigung. Ich starrte auf meine Füße, und Marcus drückte meinen Arm, woraufhin ich zusammenzuckte. Ich sah zu ihm auf, und er deutete mir durch ein Nicken an, dass es an der Zeit war, die Teller abzuräumen. Wir taten es gleichzeitig, dann marschierte ich – inzwischen schon routiniert – zur Tür.

»Ich brauche kein Dessert«, ließ Ms Stone Marcus wissen und wandte sich dann wieder Jax zu. »Ich lasse dich ja wirklich nur ungern allein essen, aber ich bin erschöpft. Ich bin in meinem Zimmer, wenn du mich brauchst.«

Als seine Mutter den Tisch verließ, stand Jax auf. Sobald sie verschwunden war, setzte er sich wieder. »Ich hätte wahnsinnig gern ein Dessert«, versicherte er uns … oder besser gesagt: mir.

Marcus nickte. »Ja, Sir«, erwiderte er in seinem geschäftsmäßigen Ton, und wir gingen.

Zurück in der Küche stellte Marcus sein Tablett ab. »Okay, jetzt wird’s knifflig. Du bist es, der ihm seinen Nachtisch bringen soll, und da Jax’ Mutter gegangen ist, gibt es für mich keinen Grund, noch mal ins Esszimmer zurückzukehren. Ich könnte für dich gehen, was eigentlich das Beste wäre, aber ich befürchte, dann würde Jax sauer werden. Er hat ein Auge auf dich geworfen, das war ja unvermeidlich. Allerdings hatte ich gehofft, dass eine Berühmtheit wie ihn ein weiteres hübsches Gesicht kaltlassen würde.«

Seufzend lehnte Marcus sich mit der Hüfte an den Tisch und überkreuzte seine langen Beine. »Ich überlasse die Entscheidung dir.«

»Mir?«

»Was möchtest du machen, Sadie? Es geht nicht um deinen Job, sondern um meinen. Wenn du nicht zurückgehst, könnte ich meinen dafür verlieren, weil ich an deiner Stelle gegangen bin. Ich glaube, er hat schon spitzgekriegt, dass ich dich beschütze. Ob du gehst oder nicht, dein Job ist dir sicher … zumindest vorerst.«

Seufzend griff ich nach dem Tablett, auf dem das Dessert stand. Ich würde nie den Job eines anderen gefährden, um meinen zu retten. »Ich mach’s selbst.«

Ohne ein weiteres Wort machte ich mich allein auf den Weg.

Als ich eintrat, lächelte mich Jax mit seinen stahlblauen Augen an. »Aha, hat er dich also tatsächlich allein herkommen lassen. Ich hatte mich schon gefragt, was er machen würde.«

Eigentlich wollte ich über seine Bemerkung ja nicht grinsen, konnte es mir aber nicht verkneifen. Ich stellte sein Dessert vor ihn hin und nahm dann meinen Platz ein.

»Sprichst du auch?«, fragte er.

»Ja.« Bislang hatte Marcus das Sprechen für mich übernommen.

»Normalerweise haben wir hier keine so jungen weiblichen Hausangestellten. Wie hast du Ms Mary rumgekriegt?«

»Ich bin reif für mein Alter.«

Er nickte nur und aß einen Bissen von dem Schokoladenkuchen, aus dessen Innerem noch mehr Schokolade hervorquoll. Nachdem er gekaut und geschluckt hatte, sah er mich wieder an. Ich drehte mich zum Fenster und schaute auf die Wellen hinaus, die ans Ufer brandeten.

»Wie alt bist du?«

»Siebzehn.« Ich hoffte, meine kurz angebundene Antwort würde seinem Verhör ein Ende machen.

»Und wie hast du rausgekriegt, dass ich hier wohne?«

Seine Frage überraschte mich, und ich sah ihn an. »Beim Staub- und Bodenwischen sind die Fotos von Ihnen ja wohl kaum zu übersehen.«

Er runzelte die Stirn. »Du hast dich für den Job hier beworben, ohne zu wissen, dass ich hier wohne?«

Ich begriff, dass er davon ausging, dass sich ein Fan hereingeschmuggelt hatte, und nun wissen wollte, wie ich das geschafft hatte.

»Meine Mutter arbeitet hier schon seit zwei Monaten. Doch inzwischen ist sie hochschwanger, sodass sie mich an ihrer Stelle hergeschickt hat. Ich habe gezeigt, dass ich den Job genauso gut mache, und Ms Mary hat mich behalten. Meine Anwesenheit hier hat nichts mit Ihnen zu tun, Sir, umso mehr aber damit, dass ich Geld für Essen und Miete brauche.« Ich klang sauer, das wusste ich, aber das war ich auch, und daran ließ sich nichts ändern.

Er nickte und erhob sich. »Es tut mir leid. Als ich dich gesehen habe, jung und … na ja, attraktiv, wie du bist, dachte ich, der einzige Grund, dass du hier arbeitest, müsste der sein, dass du in meine Nähe kommen wolltest. Das war nicht fair. Bitte verzeih mir das.«

Ich schluckte den Kloß in meinem Hals herunter. Ich spürte, wie mir der Job durch die Hände glitt, aber ich würde nicht weinen! »Verstehe«, brachte ich heraus.

Ein jungenhaftes Lächeln umspielte seine Lippen, und er nickte mit dem Kopf zur Tür. »Schätzungsweise hätte mir aufgrund der besitzergreifenden Art des jungen Herrn hier heute Abend klar sein müssen, dass du in festen Händen bist. Ich habe dich öfter angeschaut, als ich es hätte tun sollen, aber ich habe immerzu darauf gewartet, dass du mich um ein Autogramm bitten oder mir deine Telefonnummer unauffällig unter die Serviette schieben würdest.«

Ich hob überrascht die Augenbrauen.

Er zuckte die Achseln. »Diese Dinge gehören zu meinem Alltag. Deshalb rechne ich immer damit.«

Diesmal erwiderte ich Jax’ Lächeln. Er war gar nicht so schlimm, wie ich es mir eingebildet hatte. Und er würde mich nicht feuern.

»Ich bin hier, um meinen Job zu machen, Sir, das ist alles.«

»Tu mir bitte den Gefallen und rede mich nicht mit ›Sir‹ an. Duze mich, ja? Ich bin gerade mal zwei Jahre älter als du.«

Ich nahm seinen Teller, wobei ich höllisch aufpasste, ihn dabei nicht zu berühren, und trat zurück. »Okay«, sagte ich und hoffte, nun gehen zu können.

»Dann ist er also dein Freund?«

Wieder eine Frage, mit der er mich überrumpelte, und ich stutzte.

»Wer? Marcus?«

Auf Jax’ Gesicht erschien ein schiefes Grinsen. Es fiel mir nicht leicht, den Blick von ihm loszureißen. »Wenn Marcus der Typ ist, der wild entschlossen schien, zu verhindern, dass du einen Fehler machst, dann ja.«

»Nein, er ist … er ist einfach ein Freund.« Wie seltsam, diese Worte auszusprechen. Noch nie in meinem Leben hatte ich jemanden als einen Freund bezeichnet.

Jax lächelte und beugte sich zu mir herunter, um mir etwas ins Ohr zu flüstern. »Ich hoffe, dass du mich eines Tages auch als Freund betrachtest. Davon habe ich nicht viele.«

Mein Gesicht erglühte, und seine Nähe brachte meine Haut zum Kribbeln. Ich spürte seinen warmen Atem und suchte nach Worten. Ich schluckte und versuchte, mich auf seine Bemerkung zu konzentrieren, anstatt in Ohnmacht zu fallen. »Ich habe nur einen«, platzte ich heraus.

Jax zog die Brauen zusammen. »Das kann ich kaum glauben.«

Ich zuckte die Achseln. »Mir bleibt keine Zeit für Freunde.«

Jax trat vor und öffnete lächelnd die Tür für mich. »Nun, ich hoffe, wir können etwas Zeit in deinem vollgestopften Terminkalender finden, da ich zufällig gerade selbst ein Bedürfnis nach Freunden habe … Nach jemandem, der darauf pfeift, wer ich bin … Nach jemandem, der nicht über meine Witze lacht, wenn sie nicht witzig sind. Wenn mich nicht alles täuscht, ist es dir völlig wurscht, dass ich diesen Monat auf dem Titelbild der Rolling Stone-Zeitschrift erscheine und ein Poster von mir über dem Bett jedes amerikanischen Mädchens im Teenageralter hängt.«

Seine Bemerkung schien meine zeitweilige geistige Umnachtung durch seine Nähe weitgehend zu beheben, und ich schüttelte den Kopf. »Nicht bei jedem Mädchen in Amerika. Du hast meine Zimmerwände noch nie gesehen. Ich schätze also, du hast recht, ich pfeife drauf.« Ich ging weg und ließ ihn einfach stehen.

Abbi Glines

Über Abbi Glines

Biografie

Abbi Glines, 1977 in Birmingham/Alabama geboren, schrieb zahlreiche Fantasy- und Jugendbücher, bevor ihr mit ihren New-Adult-Romanen der internationale Durchbruch gelang. Heute lebt die erfolgreiche Bestsellerautorin mit ihrem Mann und vier Kindern in Fairhope/Alabama.

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2017 ist dieses neue Buch von Abbi Glines erschienen: »Unter the Lights - Gunnar und Willa«. 2018 erscheint der 3. Band in dieser Reihe »Field Party«.
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Bei Piper erschienen sind: - Sea Breeze - Rosemare Beach - Vincent Boys - Field Party

Kommentare zum Buch

Kommt nicht an die Rosemary Beach-Reihe ran.
Michelle von All you need is a lovely Book am 02.05.2016

„Breathe: Jax & Sadie“ ist der erste Band der neuen Reihe „Sea Breeze“ von Abbi Glines. Darin geht es um den Rockstar Jax, der im Örtchen Sea Breeze Urlaub macht, da er dort sehr viel Privatsphäre hat und auf Sadie, eins seiner Hausmädchen trifft.   Taschenbuch: 336 Seiten Verlag: Piper Taschenbuch (13. April 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3492306942 Preis Taschenbuch: 8,99€ Preis eBook: 7,99€ Originaltitel: Breathe (Sea Breeze 1)   Klappentext Sadie White wird ihre Sommerferien nicht am Strand von Sea Breeze verbringen, sondern als Hausangestellte einer wohlhabenden Familie. Was sie nicht ahnt: Der Besitzer des Anwesens ist Jax Stone, einer der heißesten Rockstars der Welt. Müsste Sadie sich nicht um ihre Mutter und die Familienfinanzen kümmern, wäre sie vielleicht begeistert, einem Rockstar so nah sein zu dürfen. Ist sie aber nicht. Doch während Sadie sich von Jax und dessen Ruhm nicht allzu beeindruckt zeigt, fühlt er sich umso mehr zu ihr hingezogen …   Meinung Nachdem ich die „Vincent Brother“-Reihe und die „Rosemary Beach“-Reihe gelesen und mehr als begeistert war, wollte ich mich nun auch an ihre neue „Sea Breeze“-Reihe wagen. Leider musste ich aber sehr schnell feststellen, dass der erste Band der Reihe nicht mit der Rosemary Beach-Reihe mithalten kann.   Jax ist ein erfolgreicher Rockstar, der sehr wenig Privatsphäre hat. Aus diesem Grund zieht er sich im Sommer mit seiner Familie auf Sea Breeze, einer kleinen exklusiven Insel, zurück um etwas Privatsphäre zu genießen. Sadie White ist die Tochter von der schwangeren Jessica White. Sie soll nun arbeiten gehen, weil Jessica selber es aufgrund der Schwangerschaft nicht mehr kann.   Schwanger oder nicht, Jessica war eine unglaublich nervig und anstrengende Persönlichkeit, die ich am liebsten an die Wand geklatscht hätte. Null Muttergefühl. Einfach schrecklich war die. Auch am Ende, einfach immer.   In Jax Sommerhaus lernen sich die beiden kennen und es funkt gewaltig zwischen den beiden. Die Gefühle kommen nicht wirklich rüber. Am Anfang bin ich sehr schwer in die Geschichte reingekommen und fand es mehr als anstrengend. Der Schreibstil war komisch und nicht so, wie man es von abbi Glines eigentlich gewohnt war.   Die Handlung verläuft relativ langweilig und wenig spannend. Es ist vorauszuahnen, dass die Beziehung der beiden irgendwann ans Licht kommt. Jax Reaktion darauf war auch mehr als klar. Die Lieder, die Jax gesungen hat, waren wirklich toll. Schön fand ich es auch, dass am Ende des Buches die Liedtexte ins Deutsche übersetzt wurden, sodass auch die, die kein Englisch sprechen, auch alles verstehe können. Sehr schade fand ich es, dass Jax so wenige Kapitel aus seiner Sicht hatte und fast nur Sadies Gefühle oder Meinungen dargestellt wurden. Das fand ich nicht so schön und bei der Rosemary Beach reihe auch besser!   Fazit   Insgesamt steht die Reihe ganz klar bis jetzt im Schatten der Rosemary Beach Reihe. An die kommt diese nicht ran. Die Grundidee ist eigentlich sogar fast die gleiche, wie bei Rosemary Beach. Nichts besonderes und auch nichts neues. Bis jetzt kann mich die neue Reihe nicht begeistern. 

Toller Schreibstil und eine schöne Story, die auch ohne den übertrieben Bad Boy glänzen kann!
vanniisbookparadise am 22.04.2016

Meinung: Mit 'Breathe - Jax & Sadie' habe ich nun mein zweites Buch von der Autorin gelesen und muss sagen, dass mir dieses sogar besser gefallen hat. Die Idee mit einem berühmten Rockstar und einem ganz normalen Mädchen ist nun wirklich nichts neues, allerdings fand ich es sehr interessant, dass sich die beiden kennengelernt haben, als Jax nicht auf Tour war sondern als er sich von seinem Leben als Rockstar ein Ruhepause gönnt und einfach mal abschalten will. Sadie lernt also einen ganz anderen Jax als im Fernsehr und der Zeitung kennen. Sie lernt einen bodenständigen und sympathischen Jax kennen. Man merkt also, dass es sich hier nicht um den typischen Bad Boy handelt, was mir sehr gefallen hat. Ein Buch von Abbi Glines kann also auch durchaus ohne Bad Boy funktionieren! Ich kann mir fast schon vorstellen, dass manche Jax als zu nett sehen werden. :D Um Jax und Sadie herum gibt es auch noch andere ganz tolle Charaktere, wie z.B. Marcus, welcher ein guter Freund für Sadie wird und etwas unglücklich in sie verliebt ist oder Ms Mary, welche die 'leitende' Aushilfskraft auf dem Anwesen der Stones ist. Ms Mary ist wirklich sehr sympathisch, wohingegen Sadies Mutter einfach nur schrecklich ist. Da will ich gar nicht so genau drauf eingehen, denn das werdet ihr beim lesen noch selber herausfinden. :D Auch wenn sich Jax momentan eine Ruhepause vom Rockstar-Leben gönnt, bekommt Sadie trotzdem die negativen Seiten dieses Lebens zu spüren, was für einige interessante Aspekte in der Story sorgt. Zum Ende hin wird es sogar nochmal ganz spannend, auch wenn im Grunde schon von Anfang an klar war, wie das Buch zu Ende gehen wird. Was mich irgendwie ein bisschen gestört war, dass Sadie keinerlei Erfahrungen in Sachen Liebe etc. haben soll, obwohl sie definitiv nicht schlecht aussieht, aber ganz plötzlich springen gleich 2 Typen (und andere sind auch nicht sehr abgeneigt!) auf sie an! Naja, schon etwas komisch... Auch war ich sehr überrascht, dass sich die Autorin diesmal ziemlich zurückgehalten hat, was die Sexszenen angeht! Was dieses Thema betrifft bin ich nämlich immer der Meinung, dass weniger einfach mehr ist. Abbi Glines Schreibstil hat mir auch in diesem Buch wieder sehr gefallen! Durch den flüssigen Schreibstil bin ich nur so durch die Seiten geflogen und war wieder schneller fertig, als ich gucken konnte. :D   Cover: Das Cover ist zwar nichts besonderes, aber eben ein typische New Adult - Cover mit der Protagonisten und ihrem geliebten Bad Boy. :D Allerdings gefallen mir die bunten Buchrücken der 'Sea Breeze' - Reihe mega gut. Sie sind so schön Bund und können zusammen im Buchregal bestimm einen tollen Anblick abgeben. :D   Fazit: Ein tolles Buch, was für mich kaum Schwächen hat und mit einem flüssigen Schreibstil und einer typischen (süßen) New Adult Geschichte Punkten kann. Das Buch hatte interessante Charaktere und Aspekte zu bieten, weshalb ich mich schon sehr auf die nächsten Teile freue!   Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

Ein schönes Buch fürs Herz
Charleens Traumbibliothek am 15.01.2016

Zum Cover: Das Cover zeigt Sadie und Jax. Ich finde es sehr ansprechend, obwohl ich nicht auf Cover mit Pärchen drauf stehe.     Zum Buch: Der Schreibstil ist flüssig und locker. Ich habe kaum bemerkt, wie die Seiten verflogen sind. Die Kapitel haben eine normale Länge und die Sichtweisen wechseln in der Ich-Perspektive zwischen Jax und Sadie hin und her. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es einen kurzen Absatz von Jax, der Rest des Kapitels folgt dann aus Sadie's Sichtweise.   Sadie konnte mich voll und ganz überzeugen. Einzig und allein ihre Einstellung zu sich selbst hat mich hin und wieder genervt. Sie hält absolut nichts von sich selbst und trotzdem lieben sie alle. Das konnte ich manchmal nicht so ganz nachvollziehen. Auch Jax war für mich nicht immer authentisch. Er ist ein Rockstar, benimmt sich aber immer wieder wie ein Romeo. Mit schmalzigen Sprüchen und kitschigen Handlungen konnte er mich nicht immer überzeugen, brachte mich aber dennoch damit zum lachen. Rockstars sind eben auch nur ganz normale Männer und hier ist es nun mal so, dass Jax - wie ich finde - von seinen Eltern in Richtung Rockstar gedrängt wurde. Besonders ist mir auch aufgefallen, dass Jax oftmals (eigentlich immer) die Gedanken von Sadie lesen konnte und ihr Antworten auf ihre nicht gestellten Fragen gab. Das war doch etwas zu viel des Guten.   Zeitweise hat sich Sadie's Aufregung auch auf mich übertragen. Die Story hat keinen besonderen Spannungsbogen, konnte mich aber dennoch fesseln. Der Inhalt war - besonders durch Jax - sehr kitschig und schmalzig. Trotz allem war es schön, ein wenig in das Leben eines Rockstars und vor allem in das Leben seiner Partnerin zu schauen. Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen und bin irgendwie traurig, dass die Story mit den beiden vorbei ist.     Fazit: Ein schönes kurzweiliges Buch mit viel Kitsch und vielen Klischees. Mich hat es von Anfang bis Ende mitgerissen, so dass ich es nur weiterempfehlen kann.

Eine schöne Geschichte für Zwischendurch
Kopfkino-Blog am 07.01.2016

Schon lange wollte ich ein Buch von Abbi Glines lesen. Doch welches? Die Geschichte von Sadie und Jax klang interessant und ich versprach mir ein paar schöne Lesestunden und eine nette Geschichte für Zwischendurch. Und genau das bekam ich auch.   Das Cover gefällt mir zwar nicht so gut, doch es passt sehr schön zur Geschichte. Zu sehen sind ein blondes Mädchen und ein Junge mit Gitarre. Besonders gut gefällt mir, dass man die Gesichter nicht genau sieht, sodass der Leser sich die Protagonisten selbst vorstellen kann.   Ich war wirklich gespannt auf mein erstes Buch der Erfolgsautorin, zugleich aber auch ein wenig skeptisch. Gerade zu Beginn vielen mir noch ein paar kleinere Fehlerchen auf, die mich zunächst störten, aber schnell immer weiter in den Hintergrund rückten. Die Geschichte um Jax uns Sadie hatte mich so gefangen, dass ich gerne darüber hinweg sah. Ansonsten ist der Schreibstil der Autorin angenehm zu lesen und sehr bildhaft. Die Geschichte ist größtenteils aus Sadies Perspektive erzählt, doch auch Jax schildert seine Gefühle in immer wieder auftauchenden, kurzen Kapiteln.   Den größten Pluspunkt bekam das Buch von mir für die tollen Charaktere. Die Protagonisten Jax und Sadie mochte ich auf Anhieb. Ich konnte mich in beide gut hineinversetzen, litt mit ihnen und freute mich mit ihnen. Doch eben so toll ausgearbeitet sind die Nebencharaktere. Gerade die Kollegen von Sadie schloss ich umgehend ins Herz. Doch auch Jax Freunde sind sehr sympathisch. Dies finde ich besonders wichtig, da in jedem Band der Sea Breeze Reihe eine andere Person zum Protagonisten wird.   Die Geschichte selbst war vorhersehbar und konnte mich nur selten überraschen. Doch mich störte das kein Stück. Ich hatte mir ein nettes Buch gewünscht, das ich mit einem "Hach, war das schön" zuschlagen konnte und genau so war es auch. Dennoch wirkte die Geschichte einen unglaublichen Sog auf mich aus. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen! Am Abend begonn ich das Buch und las bis tief in die Nacht. Die letzten 50 Seiten schaffte ich dann doch nicht mehr und somit war das erste, das ich nach dem Aufstehen tat: Lesen.   Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es wurde alles schön abgeschlossen und es blieben keine Fragen offen. Die Folgebände sind für mich definitiv ein Muss und ich hoffe sehr, dass Jax und Sadie vielleicht das ein oder andere Mal kurz auftauchen werden.   Fazit: Eine sehr schöne Geschichte für Zwischendurch, die man nicht eine Sekunde unterbrechen möchte. Für Fans des Genre ein absolutes Muss! 

Leider nur durchschnittlich
Lenas Welt der Bücher am 08.07.2015

Nachdem mir der erste Teil der Rosemary Beach Reihe der Autorin so gut gefallen hat, musste ich natürlich testen, ob ihre neue Reihe auch etwas für mich ist.   Das Buch wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Jax und Sadie gelesen, wobei die Stellen von Sadie überwiegen. Sadie ist mit ihren 17 Jahren schon sehr reif, was daran liegt, dass ihre Mutter alles andere als reif ist. Sadie macht den ganzen Haushalt und kümmert sich um ihre schwangere Mutter. Damit die beiden Geld verdienen, geht Sadie arbeiten und übernimmt die Stelle ihrer Mutter und lernt so Jax kennen. Jax ist der Rockstar überhaupt und bei ihm Haus soll Sadie arbeiten. Ich denke, es ist keine große Überraschung, wenn ich sage, dass sich die beiden schnell näher kommen. Aber das ist ein Problem, denn nach dem Sommer wird Jax wieder in sein Rockstar leben zurückkehren. Jax fand ich zwischendurch wirklich unsympathisch, da er super eifersüchtig war und eigentlich bei jedem Blick eines anderen Mannes diesen am liebsten verprügelt hätte. Auf der anderen Seite war er aber auch wirklich charmant. Ihr merkt schon, eine interessante Mischung. Erotik gab es in diesem Buch nur sehr wenig. Die Autorin Abbi Glines konzentriert sich hier mehr auf das Thema erste große Liebe und die Annäherung. Das Buch hatte für mich ein paar lange Stellen, es passierte nicht wirklich was und die Geschichte plätschert nur so dahin. Zum Ende hin wird es aber nochmal spannend und man fiebert mit den beiden Charkateren mit.   Fazit: Der erste Teil der neuen Reihe von Abbi Glines „Breathe – Jax & Sadie“ ist für mich leider ein eher durchschnittliches Buch. Es konnte mich erst am Ende packen und es ist voll von Klischees. Zwischenzeitig war es ehre langatmig. Wer aber gerne Young Adult Bücher liest, in denen Erotik keine große Rolle spielt und der mit Klischess kein Problem, dem wir das Buch sicherlich gefallen.

Abbi Glines verzaubert mich immer wieder aufs Neue
Blonderschatten (Julia Gutenberg) am 02.05.2015

Cover:   Musik verbindet. Das zeigt das Cover in meinen Augen auf eindrucksvolle Weise. In einer liebevollen Umarmung tragen beide ein Lächeln auf den Lippen. Wirken verträumt und sehen vollkommen zufrieden aus. Musik gibt die Möglichkeit, jede Art von Gefühlen freien Lauf zu lassen und ebenso Geschehnisse zu verarbeiten bzw. Ausdruck zu verleihen. Dieses eine Bild bringt das alles toll zur Geltung.     Meinung:   Sadie ist 17 Jahre jung. Ein Alter, in dem sie die Fürsorge, ein offenes Ohr und warmen Worte von ihrer Mutter benötigt. Doch der Lebensstil von Jessica, Sadies Mutter, ist schon früh aus den Fugen geraten. Jessica ist nie erwachsen geworden und so kam es mir oft vor, als wären die beiden Schwestern. Letztendlich tauschen die beiden die Rollen und Sadie übernimmt den mütterlichen Part, dass alleine ist in meinen Augen schon schlimm genug. Doch anstatt das ihre Mutter wenigstens erkennt, was für eine tolle Tochter sie hat und wie dankbar sie sein kann, dass Sadie kein Ebenbild von ihr geworden ist, redet sie diesem einzigartigen Mädchen ein, keine sozialen Kompetenzen zu haben und es niemanden daran gelegen ist, mit ihr zu verkehren. Jung und unerfahren wie Sadie ist, glaubt sie ihrer Mutter und versucht sich vor allem und jedem abzuschirmen.   Unsichtbar zu werden - das war mein größtes Ziel im Leben.   Sadie hat gar keine Freunde aber sie sehnt sich auch nicht wirklich danach, welche zu haben, denn wie kann man etwas vermissen, das man nie hatte? Um keine Ausrede verlegen schafft Jessica es, den für beide lebenserhaltenden Job auf Sadie abzuwälzen. Sadie hat sich in Konfrontationen mit ihrer Mutter immer wieder meinen Respekt und meine steigende Bewunderung verdient. Oft wäre mir die Hutschnur gerissen. Sadie hingegen wird nie frech, sie denkt sich zwar ihren Teil, aber auch wenn sie verletzt wird, möchte sie nicht auch diejenige sein, die verletzende Worte ausspricht. Immer mehr Verantwortung wird ihr aufgebürdet und sie nimmt es kommentarlos hin. Wie gefährlich dieser Druck für Sadie wird, zeigt ein dramatisches Ereignis.   >>Eigentlich sollte ich es sein, der sich bedankt. Ich verdiene dich nicht, aber Gott sei Dank ist dir das nicht klar.<<   Jax hat als Rockstar viele Fans. Wenn es ihm an eins nicht mangelt, dann ist es Aufmerksamkeit. Von so vielen Leuten umgeben ist er dennoch einsam, sie betrachten nur sein Image und legen keinen Wert auf den jungen Mann, der sich hinter all diesem Ruhm verbirgt. Jax selbst vergisst mit der Zeit, wer er wirklich ist und wird immer mehr zu dem Bild, welches die Masse erstellt hat. Sadie nimmt Einfluss und weckt etwas in ihm, an das er selber nicht mehr geglaubt hat. Sadie macht es einem wirklich nicht schwer, sie ins Herz zu schließen. Sie hat wenig und gibt doch das wichtigste was man geben kann. Liebe, Loyalität, Respekt, Hilfsbereitschaft, viele Dinge die man heute viel zu selten findet. Mit ihrer liebenswerten und natürlichen Art, hat sie bald die Familie hinter sich stehen, die sie ihr ganzes Leben über vermisst hat.   Jetzt gibt es nur noch eine Hürde zu überwinden. Hat die aufkeimende Liebe zwischen der schüchternen Sadie, die Angst vor jeglicher Form der Aufmerksamkeit hat, und Jax, der keinerlei Privatsphäre hat, da ihm die Fotografen auf Schritt und Tritt verfolgen, eine Chance?     Charaktere:   Sadie muss in vielerlei Hinsicht viel zu schnell erwachsen werden. Sie arbeitet über ihr Limit hinaus, versucht es jedem Recht zu machen und beschwert sich kein einziges Mal. Liebe ist etwas, was sie nie erhalten hat und so merkt sie gar nicht, wie viele sie mit ihrer inneren und äußeren Schönheit verzaubert.   Jax ist ein Rockstar, dem sein Ruhm zu Kopf gestiegen ist. Er lebt zu seinem Vorteil, doch mit Sadie an seiner Seite, kann er sich an den alten Jax erinnern. Das größte Geschenk macht er einem kleinen Mädchen im Supermarkt, eine nette Geste, die für die zerbrochene Familie jedoch ein Lichtblick in ihrer dunklen Zeit ist. Die Saite von sich wieder entdeckt weiß er auch, dass er Opfer bringen muss und nicht mehr nur an sich selber denken darf.     Schreibstil:   Abbi Glines fasziniert immer wieder mit neuen Ideen und zaubert daraus wundervolle Geschichten. Sie bringt Charaktere hervor, die sich zwar in manchen Verhaltensmustern ähneln, doch jeder ist ein eigenes Individuum. Die Autorin vermittelt auch hier wieder gekonnt den Eindruck von Geborgenheit. Sadie ist ein schüchterner Charakter. Mit ihrer Zuvorkommenden Art erfährt sie jedoch Liebe von den unterschiedlichsten Menschen. Liebe die als Leser greifbar ist. Abbi Glines hat mich bisher mit jedem ihrer Bücher in ihrer Welt gefangen gehalten. Jedes ist ein einzigartiges Erlebnis, dass man festhält und ich hoffe auf viele weitere Bücher dieser Autorin, die es vermag mit ihren Worten zu verzaubern.

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