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Biss zum ersten Kuss

Biss zum ersten Kuss

Wie du deinen Jacob oder Edward fürs Leben findest

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Biss zum ersten Kuss — Inhalt

Dieses Buch ist ein Muss für alle, die von der großen Liebe träumen. Weltweit erleben Millionen Teenager das Glück und Unglück der jungen Bella Swan. Doch was ist mit dem wirklichen Leben, dem eigenen Edward oder Jacob? Werwölfe und Vampire trifft man in der Realität nur selten, und Beziehungen mit Menschen können reichlich kompliziert sein. Die Psychologin Louise Deacon lüftet mit umfassendem Fachwissen und Beispielen aus der Praxis die Geheimnisse einer Beziehung. Bist du auf der Suche? Dann erfährst du hier, wie auch du mit deinem Traummann glücklich wirst!

€ 9,99 [D], € 9,99 [A]
Erschienen am 11.08.2014
Übersetzer: Henriette Zeltner
416 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-98128-6

Leseprobe zu »Biss zum ersten Kuss«

Über mich, die Autorin dieses Buches

 

Als Psychologin helfe ich seit einundzwanzig Jahren Menschen, die private Probleme haben. Ich habe mich auf den Bereich Beziehungen und Sexualität spezialisiert, und viele meiner Patienten sind junge Leute, die Schwierigkeiten in ihrem Liebesleben haben. Ein wichtiger Schwerpunkt meiner Arbeit besteht darin, sie dabei zu unterstützen, künftig Partner zu finden, mit denen sie schlicht glücklicher sein können. Obwohl dieses Buch auf Erkenntnissen basiert, die ich im Rahmen meiner Arbeit gewonnen habe, fand aus [...]

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Über mich, die Autorin dieses Buches

 

Als Psychologin helfe ich seit einundzwanzig Jahren Menschen, die private Probleme haben. Ich habe mich auf den Bereich Beziehungen und Sexualität spezialisiert, und viele meiner Patienten sind junge Leute, die Schwierigkeiten in ihrem Liebesleben haben. Ein wichtiger Schwerpunkt meiner Arbeit besteht darin, sie dabei zu unterstützen, künftig Partner zu finden, mit denen sie schlicht glücklicher sein können. Obwohl dieses Buch auf Erkenntnissen basiert, die ich im Rahmen meiner Arbeit gewonnen habe, fand aus Gründen der Vertraulichkeit hier kein echter Fall Verwendung. Die Beispiele, die ich nenne, sind jedoch wahre Geschichten von Menschen, denen ich persönlich begegnet bin und die ihre Erfahrungen gern mit euch teilen wollten.
Zum ersten Mal wurde mir die Bedeutung der »Twilight«-Saga bewusst, als ich mir einige der Filme im Kino ansah. Ich staunte nicht schlecht über die Reaktionen der Mädchen im Publikum. Sie seufzten, hielten den Atem an und kreischten. Noch nie hatte ich so heftige Gefühlsausbrüche bei Kinozuschauern erlebt. Als Psychologin war ich davon ausgesprochen fasziniert.
Eines hat mich schon immer gewundert: Wie sehr sich romantische Lektüre wie zum Beispiel »Twilight« darauf auswirkt, welche Entscheidungen Menschen in Bezug auf ihre Partnerschaften fällen. Viele junge Frauen hatten mir erzählt, sie würden an einer unglücklichen Beziehung festhalten, weil sie annahmen, ihre Liebesgeschichten würden letztlich doch wie in vielen Filmen und Büchern gut ausgehen. Einfach weil ihr Freund sich ändern würde, und dann käme unweigerlich das Happy End.
Als ich die »Twilight«-Bücher selbst las, begriff ich, warum sie Millionen derart in ihren Bann geschlagen hatten. Die Saga ist perfekt gemacht, um die Psyche der modernen Frau anzusprechen. Die darin erzählte Geschichte beflügelt nicht nur unsere Phantasie und appelliert an unsere Gefühle, sondern sie besitzt das Potenzial, unser ganzes Leben zu prägen. Sie kann nämlich Einfluss darauf haben, was die gegenwärtige Generation junger Frauen für eine Vorstellung von Männern und von der Liebe hat.
Deshalb habe ich dieses Buch geschrieben. Damit »Twilight«-Fans durchschauen, wie diese Liebesgeschichte sich auf sie und ihr Leben auswirken kann. Ich möchte ihnen helfen, den Fallstricken der Liebe zu entgehen und ihre wahre Liebe zu finden.

 

 

 

Über dieses Buch

 

Dieses Buch möchte euch helfen, »Twilight« noch besser zu verstehen. Es kann euch die Bedeutung für euer eigenes Leben aufzeigen und helfen, eure wahre Liebe zu finden. Manche Mädchen schaffen das ganz von allein und erkennen instinktiv, welcher Mann sie glücklich machen kann. Meist ist ihnen selbst unerklärlich, wie das funktioniert. Der Erfolg bleibt sogar für sie ein Geheimnis. Für die »Twilight«-Fans will ich dieses Rätsel in den folgenden Kapiteln lösen.
Die »Twilight «-Geheimnisse

 

Geheimnis Nummer eins:
Die ungeheure Wirkung von »Twilight« verstehen
Warum Edward und Jacob an die ureigensten menschlichen Bedürfnisse appellieren.

 

Geheimnis Nummer zwei:
Entdecke die verborgenen Gefahren deiner romantischen Illusionen
Verstehen, wie »Twilight« unser Männerbild geprägt hat.

 

Geheimnis Nummer drei:
Einen ganz normalen Menschen lieben
Erkennt die wahre Natur eurer Gefühle für Edward und Jacob. So lässt sich begreifen, warum nur ein echter Mensch euren Ansprüchen als Frau gerecht werden kann.

 

Geheimnis Nummer vier:
Was deine Persönlichkeit ausmacht
Anhand von Bellas Charakter und ihren Bedürfnissen in einer Beziehung lässt sich viel über das eigene Naturell und die eigenen Wünsche lernen.

 

Geheimnis Nummer fünf:
Deinen Freund richtig gut verstehen
So hat Bella Edward wahrgenommen, und so kannst du den wahren Charakter deines Partners erkennen.

 

Geheimnis Nummer sechs:
Wie du dir sicher sein kannst, dass eure Beziehung tatsächlich funktioniert
Wie du daraus, wie Edward und Bella als Paar agieren, etwas über die eigene Beziehung lernen kannst.

 

Geheimnis Nummer sieben:
Ein Blick in die Zukunft eurer Beziehung
Wie es dir gelingt, eure Zukunftschancen richtig einzuschätzen.

 

 

 

Geheimnis Nummer eins

 

Die ungeheure Wirkung von »Twilight« verstehen

 

Es sind nicht nur einfach tolle Bücher!

 

 


1
Werdet ihr euren Edward, euren Jacob finden?

 

Bella Swan kommt allein und ziemlich verzweifelt nach Forks.
Sie hat ihr Zuhause im geliebten sonnigen Phoenix verlassen, um auf der verregneten Halbinsel Olympic bei ihrem Vater Charlie zu leben, den sie in den letzten drei Jahren kaum gesehen hat. Sie hat nie zu den beliebten Mädchen gehört, und ihr graut vor dem Besuch der neuen Highschool.
An ihrem ersten Schultag wird sie in der Biostunde neben den atemberaubend gut aussehenden Edward Cullen gesetzt. Sie verliebt sich Hals über Kopf, und auf einen Schlag ist in ihrem Leben nichts mehr so, wie es war.
Könnte euch das auch passieren? Oder ist das nur eine Phantasiegeschichte? Kann sich das Leben tatsächlich komplett verändern, wenn man dem perfekten Partner begegnet ?

 

Euer Dilemma

 

Ist dein Freund – oder wird dein nächster Freund – »dein Edward« oder »dein Jacob« sein?
Diese Frage haben sich Millionen von euch auf der ganzen Welt gestellt, nachdem sie Stephenie Meyers »Bis(s)«- Bücher gelesen hatten. Die Geschichte darin ist so eindrucksvoll, dass sie den Blick auf das eigene Liebesleben beeinflusst. In mancherlei Hinsicht kann das von Vorteil sein. Vermutlich seid ihr danach nicht mehr bereit, euch mit jemand zufriedenzugeben, der euch nicht genug liebt.
Aber es gibt auch Nachteile. Die romantischen Vorstellungen, die »Twilight « vermittelt, könnten dazu führen, dass ihr euch auf jemand einlasst, der euch nicht glücklich machen oder sogar gefährlich werden könnte.
Und dann gibt es da noch ein weiteres Problem, falls ihr »Twilight«-Fans seid. Der Mann eurer Träume ist kein Normalsterblicher mehr. Er ist unsterblich, besitzt übermenschliche Kräfte und eine Alabasterhaut (wenn ihr zur Edward-Fraktion gehört) oder er kann nach Belieben seine Gestalt verändern ( wenn ihr mehr für Jacob schwärmt ). Er soll euch zärtlich, mit aller Macht und auf ewig verfallen sein. Er wäre eher bereit zu sterben, als auf euch zu verzichten. Er gäbe sein Leben, um euch zu beschützen. Euer Dilemma ist: Mit Edwards Topas-Augen und seinen perfekten Gesichtszügen oder mit Jacobs Sixpack vermag es einfach kein sterblicher Junge aufzunehmen.

 

Einen Freund findet man nicht so leicht

 

Es ist schon schwer genug, überhaupt jemand zu finden, der zu einem passt. Genau genommen ist das schwerer denn je. Man hat mehr Freiheiten und Auswahl in punkto Freunde denn je. Weil du heute so einfach und vergleichsweise günstig von A nach B kommst, hast du die Möglichkeit, schon in deinem normalen Alltag Hunderte von Jungs kennenzulernen. Via Internet kannst du innerhalb von Sekunden mit jemand irgendwo auf der Welt in Kontakt treten.
Nehmen wir Bella. An ihrem ersten Tag an der Highschool von Forks lernt sie Eric und Mike kennen, zwei ganz nette einheimische Jungs. Sofort merkt sie, dass die beiden an ihr interessiert wären. In der Schul-Cafeteria gibt es viele weitere potenzielle Freunde.
Die Auswahl für einen möglichen Freund ist heutzutage atemberaubend groß (auch wenn viele dieser Jungs selbst alles andere als atemberaubend sind ! ). Wo liegt also das Problem? Psychologische Studien zur Entscheidungsfindung haben ergeben, dass uns die Wahl umso schwerer fällt, je größer die Zahl der Möglichkeiten ist. Im Mittelalter etwa hatte man noch keine Schul-Cafeterias, sondern nur die Auswahl zwischen Gottfried, dem Bauern vom Berg (dunkelhäutig, gut gebaut, der dich zum Lachen bringt, dem aber leider ein paar Zähne fehlen), und Sigismund, dem Bauern aus dem Tal (rothaarig, mit guten Zähnen, aber leider langweilig, weil er immer wieder denselben Witz von der Jungfrau und dem Bischof erzählt). Damals gab es also nicht so viel zu überlegen. Wahrscheinlich hätte nämlich eh dein Vater entschieden, wen du heiraten sollst.
Und selbst wenn du Glück gehabt hättest und man deine Sympathien berücksichtigt hätte, wäre dir nicht viel Zeit zum Entscheiden geblieben. Hättest du zu lange gezögert, hättest du bald als alte Jungfer gegolten. Über unverheiratete Achtzehnjährige wurde damals bereits getuschelt. Deine Mutter hätte sich geschämt und versucht, dich in ein Kloster zu stecken. Aber auch die Wahl zwischen Gottfried und Sigismund wäre nicht so schwerwiegend gewesen. Nach eurer Hochzeit wäre die Wahrscheinlichkeit groß gewesen, dass einer von euch in den nächsten paar Jahren ziemlich bald das Zeitliche segnete ( im Kindbett, an der Pest oder am Hunger ). Somit hättest du dich also nicht auf allzu lange Zeit festgelegt.
Heute dagegen bieten sich dir unzählige Möglichkeiten, und du hast viel Zeit, bevor du deine Wahl triffst, die dann von weitreichender Bedeutung ist. Angesichts der höheren Lebenserwartung ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du fünfzig Jahre und mehr mit deinem Partner verbringst. Aber das ist nicht der einzige Aspekt, der deine Entscheidung erschwert. In unserer modernen Gesellschaft weißt du außer den Informationen, die dir ein Junge von sich aus gibt, auch sehr wenig über deine Mitmenschen. Damals hättest du die meisten von klein auf gekannt oder würdest über dein Netz aus Familie und Freunden zumindest seinen Ruf kennen. Klatsch und Tratsch liebten die Menschen schon immer, und in einem kleinen Dorf ohne Fernsehen oder Bücher wüsste man praktisch alles über die ganze Nachbarschaft. Dann wäre dir der Jähzorn des dunkelhaarigen, muskelbepackten Gottfried ebenso bekannt gewesen wie die Unzuverlässigkeit des rothaarigen Sigismund.
Heute macht man jedoch eher solche Erfahrungen:

 

 

 

Die neunzehnjährige Lauren, die sich noch in der Ausbildung zur Tierarzthelferin befindet, meldet sich bei einer Partneragentur im Internet an.» Vor einiger Zeit habe ich mich von meinem Freund getrennt, mit dem ich schon seit der Schule zusammen war. Danach begegnete mir monatelang niemand, der meinen Vorstellungen entsprach. Jedes Wochenende ging ich mit denselben Leuten aus. Wir waren zwar eine nette Truppe von Freunden, die ich seit Jahren kenne, aber so lernte ich natürlich niemand Neuen kennen. Also entschloss ich mich, mein Glück im Internet zu versuchen. «
Bald lernt Lauren Marc kennen, dessen Profil sich geradezu perfekt liest. Er gibt dort an, fünfundzwanzig zu sein, über dreißigtausend im Jahr zu verdienen und auf der Suche nach dem richtigen Mädchen zu sein. » Wir trafen uns das erste Mal und verbrachten einen wunderbaren Abend zusammen. Er schaute mir in die Augen und versicherte mir ›die Richtige‹ zu sein. Wir gingen dann noch ein paarmal zusammen aus, aber schon nach wenigen Wochen war ich hoffnungslos verknallt.«
Marc hatte ihr allerdings nichts von seiner Spielautomatensucht erzählt. Und auch nicht, dass er keinerlei Interesse an einer langfristigen Beziehung hat, sondern in Wirklichkeit nur auf Spaß ohne jegliche Verpflichtungen aus ist.
»Ich habe das alles erst nach und nach im Verlauf von Monaten herausgefunden. Er ist nämlich gar nicht der Mensch, als der er sich anfangs ausgab.«

 

Weil sie niemanden kannte, der ihn kannte, tappte Lauren zunächst völlig im Dunkeln. Wenn sie mit jemand aus seinem Freundeskreis gesprochen hätte – egal ob männlich oder weiblich –, hätte sie erfahren, dass Marc für seine Spielsucht berüchtigt war und auch dafür, seine Freundinnen zu betrügen. Aber sie konnte sich eben ausschließlich auf sein Profil bei der Dating-Agentur verlassen, das Marc selbst verfasst hatte, und natürlich auf ihr eigenes Urteil.
In eine ähnliche Lage könnt ihr auch geraten. Es ist verdammt schwer, seine Mitmenschen korrekt einzuschätzen – vor allem wenn es sich um einen Typen handelt, der euch nach Kräften beeindrucken möchte. Wenn ihr euch erst einmal in ihn verliebt habt, ist es oft schon zu spät. Prägung ist etwas, das nicht nur Gestaltwandlern widerfährt. Und wenn man einmal eine Prägung durch jemand erfahren hat, ist es nicht leicht, seine Gefühle für diesen Menschen zu ändern, selbst wenn man allerlei Unerfreuliches über ihn herausfindet.

 

 

 

Lauren trifft sich immer noch mit Marc. »Ich weiß ja, dass er ein Schürzenjäger ist und es mit der Wahrheit nicht immer so genau nimmt … aber ich liebe ihn nun mal. «

 

Wie oft habt ihr so etwas von euren Freundinnen schon gehört? »Ich weiß, dass er mir nicht guttut/ein Egoist ist/mich schlecht behandelt/mich betrügt/mich schlägt … aber ich liebe ihn trotzdem!«

 

Liebe braucht ihr mehr denn je

 

Daran, dass man geliebt werden möchte, gibt es nicht das Geringste auszusetzen. Jeder Mensch will geliebt werden. Fast alle Leute sind gern in Gesellschaft. Unser Überleben hängt vom Netz der Beziehungen ab, die wir pflegen. Eure Sehnsucht nach Liebe ist wie bei Bella auch etwas völlig Natürliches.
Unsere moderne Gesellschaft gibt uns jedoch zu verstehen, wir müssten als Individuum funktionieren. Die Message lautet, dass eine moderne junge Frau unabhängig und auch allein glücklich sein sollte. Häufig leben Familien räumlich getrennt oder sind überhaupt zerbrochen, wie bei Bella. Oft kennen wir die meisten Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung gar nicht. Seine Heimat zu verlassen, um auf eine höhere Schule oder die Uni zu gehen oder auch wegen eines Jobs, gilt als ganz normal. Das Gleiche gilt fürs Alleinleben oder für Umzüge ans andere Ende des Landes in eine fremde Stadt. Einem grundlegenden menschlichen Bedürfnis wird der moderne unabhängige Lebensstil allerdings nicht gerecht: dem Wunsch, für andere Menschen etwas Besonderes zu sein. Folglich sehnen wir uns nach einem Freund, der den Alltag mit uns teilt, nach einem Mann, der sich für die privatesten Einzelheiten unseres Lebens interessiert, nach einem Partner, den es kümmert, ob wir glücklich oder traurig, gelangweilt oder einsam sind.
Und es kommt noch schlimmer, denn diese Sehnsucht in uns wird mit jedem Tag stärker. Jedes Mal, wenn wir das Radio einschalten, den Fernseher anmachen oder eine Zeitschrift aufschlagen, werden wir mit Liebesgeschichten bombardiert. Mit Liebesliedern und Begebenheiten, die unsere Gefühle ansprechen und unser Denken beeinflussen. Mit dem MP3-Player in unserer Jacke und dem in unseren Rucksack gestopften Taschenbuch tragen wir die immer gleiche Botschaft mit uns herum: Liebe ist eine wunderbare, starke Macht, und wir brauchen sie auf der Stelle!
Weil wir diesen idealisierten, romantischen Geschichten permanent ausgesetzt sind, wünschen wir uns Liebe umso stärker. Die Anforderungen des modernen Alltags verstärken den Hunger nach Liebe, und die Romantik-Kost der Medien macht uns unersättlich. Das ist, als würde man uns halb verhungert nichts als Kochbücher zu lesen geben.
Und dann waren da plötzlich die »Bis(s)«-Romane.

 

»Twilight« hebt die Liebesgeschichte auf ein anderes Niveau

 

Es ist nicht nur eine weitere Geschichte über einen normalen Mann, der eine Frau liebt. Stephenie Meyer hat ja geschildert, wie ihr die Idee zu »Twilight« in einem Traum kam. Die Figuren stammen also tief aus ihrem Unterbewusstsein, wo ihre ursprünglichsten Sehnsüchte begraben lagen. Höchstwahrscheinlich habt ihr die gleichen Sehnsüchte, weshalb »Twilight« euren tiefsten Wünschen entsprochen hat – nach einem Jungen, der euch bedingungslos und ewig liebt. Deshalb wart ihr auch bereit für eine so extreme Phantasiegestalt. Edward und Jacob sind eher göttlich als menschlich – sie sind unsterblich, lieben ewig, besitzen ungeheure Kräfte und geben ebenso kluge wie effektive Beschützer ab.
Auch wenn du vielleicht an Gott glaubst, ist es relativ wahrscheinlich, dass er in deinem täglichen Gefühlsleben keine allzu große Rolle spielt. Nicht viele junge Mädchen gehen regelmäßig in die Kirche, und mit zunehmendem Alter werden es immer weniger. Das hinterlässt eine Lücke, denn wenn man keinen tiefen Glauben besitzt, dann geht einem damit auch das Gefühl der Sicherheit verloren, das die Gewissheit, von einem mächtigen Schöpfer geliebt und beschützt zu werden, vermittelt. Und genau hier kommen Edward und Jacob ins Spiel. Bei vielen Mädchen rühren die »Twilight «-Helden an machtvolle Gefühle : an ihren Wunsch nach Liebe, Romantik und einem göttlichen Beschützer.
Daran ist an sich nichts auszusetzen. Allerdings ist »Twilight« eine so starke Geschichte, dass sie nicht nur Einfluss darauf hat, wie Mädchen Jungs betrachten, sondern sich auch darauf auswirkt, welche Beziehungen diese überhaupt eingehen. Überall auf der Welt machen Mädchen mit ihren Freunden Schluss, weil »er nicht mein Edward/Jacob ist«.

 

 

 

Monica ist zwanzig und studiert an der Uni Sportwissenschaft. Sie war schon eine Weile mit dem Medizinstudenten Ray zusammen, aber nachdem sie »Twilight« gelesen hatte, beendete sie die Beziehung, weil Ray sie bei Weitem nicht so bedingungslos liebte wie Edward seine Bella. Wenn sie jetzt einen Mann kennenlernt, dann denkt sie: Ist er mein Edward? Sie ist nach wie vor Single und zu dem Schluss gekommen, dass keiner ihrer Kommilitonen ihren Maßstäben je genügen könnte.

Über Louise Deacon

Biografie

Louise Deacon arbeitet seit zwanzig Jahren als klinische Psychologin und Tutorin an einer Universität. Sie hat sich auf die Bereiche Beziehungen, Depressionen und Sexualgesundheit spezialisiert. Deacon lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Surrey. »Biss zum ersten Kuss« ist ihr erstes...

Inhaltsangabe

Inhalt

Über mich, die Autorin dieses Buches

Über dieses Buch

Geheimnis Nummer eins

Die ungeheure Wirkung von » Twilight « verstehen

1 Werdet ihr euren Edward, euren Jacob finden?

2 Warum Edward und Jacob euer Herz erobert haben

3 »Twilight« – die perfekte Romanze

4 Edward und Jacob sind Halbgötter, und genau das braucht ihr gerade !

Geheimnis Nummer zwei

Entdecke die verborgenen Gefahren deiner romantischen Illusionen

5 »Twilight« und dein Liebesleben

6 »Twilight« hat die Messlatte für Jungs zu hoch gelegt

Geheimnis Nummer drei

Einen ganz normalen Menschen lieben

7 Du brauchst einen echten Menschen, keinen Halbgott in Menschengestalt

8 Einfach wundervoll, diese Jungs!

Geheimnis Nummer vier

Was deine Persönlichkeit ausmacht

9 Wie gut kennst du dich selbst?

10 So schätzt Bella sich selbst ein

11 Aus früheren Beziehungen lernen

12 Selbsterkenntnis: So ticken Bella, Edward und Jacob

Geheimnis Nummer fünf

Deinen Freund richtig gut verstehen

13 Warum man Jungs so schwer durchschaut

14 Männer richtig einschätzen

15 Wie du mehr über deinen Freund erfährst

Geheimnis Nummer sechs

Wie du dir sicher sein kannst, dass eure Beziehung tatsächlich funktioniert

16 Passt ihr zueinander?

17 Was Auseinandersetzungen über eine Beziehung verraten: Bellas Streitereien mit Edward

18 Liebst du ihn so, wie er ist?

Geheimnis Nummer sieben

Ein Blick in die Zukunft eurer Beziehung

19 Wird er dich so lieben, wie es dir guttut?

20 Ist er dein Edward oder dein Jacob?

21 Deine Entscheidungen im Hinblick auf eure Beziehung sind wichtig – und welche Rolle »Twilight« dabei spielt

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