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Binewskis: Verfall einer radioaktiven Familie

Binewskis: Verfall einer radioaktiven Familie

Roman

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Binewskis: Verfall einer radioaktiven Familie — Inhalt

„„Binewskis“ hat eine ganze Generation von verrückten Genies und Rebellen inspiriert… Katherine Dunn ist die Heldin des abgründigen Amerika.“ Chuck Palahniuk, Autor von „Fight Club“

Arturo, der Fischjunge, ist der Star des Familienzirkus. Sein rhetorisches Talent begeistert die Zuschauer so sehr, dass sie ihn wie einen Gott verehren und alles geben würden, um zu werden wie er. Am meisten aber liebt ihn seine Schwester Olympia, sie steht auch dann noch zu ihm, als er die siamesischen Zwillinge gegeneinander aufbringt, als er skrupellos die magischen Fähigkeiten des Nesthäkchens Chick für seine Zwecke missbraucht. Es ist Olympia, die buckelige Albino-Zwergin, die uns von ihrer Familie erzählt, von ihren Eltern, die sich durch unfassbare Experimente eine genetisch mutierte Freakshow heranzüchten. Sie berichtet von Geschwisterliebe und -konkurrenz, vom Kampf um Anerkennung in einer Welt des Über-Besonderen. Als Arturo in seinem Größenwahn kaum mehr zu halten ist, entwickelt sich ein dramatisches Spiel zwischen fanatischer Hingabe und mörderischer Abscheu. Dutzende wunderlich-bezaubernde Figuren hinterfragen unsere Vorstellung von „Selbst“ und dem „Anderen“, normal und unnormal, Perfektion und Deformation. Was ist Schönheit? Und was ist die moderne Familie wert?

€ 8,99 [D], € 8,99 [A]
Erschienen am 12.05.2014
Übersetzt von: Monika Schmalz
512 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-8270-7697-7
„Außergewöhnlich! Diese Familiensaga beeindruckt mit Stil, einer grandiosen Heldin und der Frage, was heutzutage eigentlich noch normal ist. Schrill, schillernd, umwerfend.“
Petra
„Das lange Warten auf die Übersetzung - Monika Schmalz meistert die Untiefen und Wortspiele des Originals übrigens glänzend - hat sich gelohnt: "Binewskis" [...] ist eine verstörend scharfsinnige, brutal komische Reflexion über Normalität und Abweichung. [...]. Katherine Dunn erzählt kühl und lakonisch ungerührt, warmherzig und nostalgisch von Zwergen, die nicht klein beigeben.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„"Binewskis" lässt sich lesen als Satire auf den Schönheitskult unserer Zeit: auf plastische Chirugie und Diätwahn. Aber auch als Satire auf Ich-Sucht und Individualismus als Religion. [...]. Dunns Sprache und ihr Ton sind mal saftig und mal versaut, mal blutig und mal tabulos, oft komisch und immer anschaulich.“
SPIEGEL online
Katherine Dunn

Über Katherine Dunn

Biografie

Katherine Dunn, geboren 1945 in Kansas City, ist Romanautorin und Journalistin für die L.A. Times und unzählige weitere Zeitungen und Magazine. Außerdem arbeitet sie als Radiomoderatorin und Kritikerin und ist eine der führenden Box-Reporterinnen der USA. Sie selbst steigt heute nicht mehr in den...

Pressestimmen
Petra

„Außergewöhnlich! Diese Familiensaga beeindruckt mit Stil, einer grandiosen Heldin und der Frage, was heutzutage eigentlich noch normal ist. Schrill, schillernd, umwerfend.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Das lange Warten auf die Übersetzung - Monika Schmalz meistert die Untiefen und Wortspiele des Originals übrigens glänzend - hat sich gelohnt: "Binewskis" [...] ist eine verstörend scharfsinnige, brutal komische Reflexion über Normalität und Abweichung. [...]. Katherine Dunn erzählt kühl und lakonisch ungerührt, warmherzig und nostalgisch von Zwergen, die nicht klein beigeben.“

SPIEGEL online

„"Binewskis" lässt sich lesen als Satire auf den Schönheitskult unserer Zeit: auf plastische Chirugie und Diätwahn. Aber auch als Satire auf Ich-Sucht und Individualismus als Religion. [...]. Dunns Sprache und ihr Ton sind mal saftig und mal versaut, mal blutig und mal tabulos, oft komisch und immer anschaulich.“

Buchkultur

„Und es ist unwahrscheinlich, was in dieses Buch alles hineingezaubert wird. Immer dann, wenn man meint, man könne es sich auf einer Erzählebene bequem machen, dreht die Autorin die Schraube wieder um einige Windungen an, erfindet neue alptraumhafte Absonderlichkeiten und Absurditäten.“

Der Standard

„Was Dunn hier durchexerziert, ist ein reizvolles Gedankenexperiment: Schönheitsideale und die Dialektik, die sie in einer marktwirtschaftlich denkenden Welt entwickeln. [...]. Zweifellos ein Roman, der zu denken gibt.“

Die Presse

„"Binewskis" ist der schönste, schmerzvollste, fantasievollste, traurigste, verstörendste und berührendste Familienroman seit Langem. Man erahnt bei der Lektüre: Diese verrückten Binewskis, im Grunde sind sie uns doch recht ähnlich.“

Format

„Der scharfsinnige wie herrlich komische Roman über eine Artistenfamilie war in den USA in den 90er-Jahren Kult. [...]. Großartige Gesellschaftssatire!“

WIEN Spiegel

„Kult!“

Jolie

„Skandalös, absurd und absolut genial.“

Tages-Anzeiger

„Die heitere Selbstverständlichkeit, mit der Oly von ihrer schrecklich normalen Familie erzählt, ist starker Tobak. [...]. "Binewskis" ist eine verstörende, scharfsinnige Reflexion über Normalität und Abweichung: Familienroman, Gesellschafts- und Mediensatire und Hommage an die Beutelmenschen und bärtigen Frauen, die auf unser Mitgefühl und unsere Schönheitsideale pfeifen. [...]. Dunn feiert das Recht auf Anderssein, Weisheit und Stolz der Freaks, aber ihr Monstrositätenkabinett hat heute doch einiges von seiner Unschuld verloren.“

WDR 1Live

„Sprachgewaltig, derb, skurril, tabulos, überraschend, dabei aber auch witzig. [...]. Auf jeden Fall ein Muss-Buch!“

annabelle

„Danke, Katherine Dunn! Für den umwerfenden Roman "Binewskis". Eine Ode an das krasseste, witzigste, anrührendste und abgründigste Buch des Jahres. [...]. Die "Binewskis" waren das Abgründigste, was mir je begegnet war, und zugleich zu Tränen rührend und atemberaubend witzig.“

NEON

„"Binewskis. Verfall einer radioaktiven Familie" ist ein Buch wie ein Panoptikum, ein Familienroman, eine dunkel-schillernde Reflexion über die Frage nach Normalität und Perfektion in einem Mainstreamamerika [...]. An einem neuen Roman arbeitet Katherine Dunn seit 24 Jahren [...]. Es gibt kein Erscheinungsdatum und keine Vorhersage, wann er fertig sein könnte. Nur die Vorfreude darauf - und den leisen Neid, der so viele Dunn-Fans eint, auf alle jene, die das verstörende Wunder der Lektüre der "Binewskis" noch vor sich haben.“

NDR Kultur "Neue Bücher"

„Wer Sapß haben will an diesen 500 - vor Verrücktheiten strotzenden - Seiten, sollte keine ethische Diskussion erwarten, sondern einen Panoptikums-Text, der später die Autorin Karen Russel zu ihrem Überraschungsdebüt "Swamplandia" ebenso inspirierte wie John Irving zu "Zirkuskind". Vor der Übersetzung von Monika Schmalz kann man sich nur verneigen.“

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