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Be with MeBe with Me

Be with Me

Roman

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Be with Me — Inhalt

Du bist bereit, alles zu riskieren. Aber bist du auch bereit, alles zu verlieren?

Du bist bereit, alles zu riskieren. Aber bist du auch bereit, alles zu verlieren? 

Teresa Hamilton wollte immer nur eines: Tänzerin werden. Doch als ihr großer Traum nach einer Verletzung plötzlich in weite Ferne rückt, ist es Zeit für Plan B: ein College-Abschluss. Kurz darauf trifft sie am Campus nicht nur ihren großen Bruder Cam, sondern auch dessen besten Freund Jase – der Teresa einst den unglaublichsten Kuss gegeben hat, den die Welt je gesehen hat. Danach hat er allerdings kein Wort mehr mit ihr gesprochen, und auch jetzt will er ganz offensichtlich nichts mit ihr zu tun haben. Nur warum brennt sich sein Blick dann noch immer so tief in ihr Herz? 

Von J. Lynn bzw. Jennifer L. Armentrout liegen in der „Wait for You“-Saga vor:
Wait for You (Band 1: Avery & Cam)
Trust in Me (Band 2: Avery & Cam)
Be with Me (Band 3: Teresa & Jase)
Stay with Me (Band 4: Calla & Jax)
Fall with Me (Band 5: Roxy & Reece)
Forever with You (Band 6: Stephanie & Nick)
Fire in You …

Erschienen am 12.05.2014
Übersetzer: Vanessa Lamatsch
432 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-492-30573-0
Erschienen am 12.05.2014
Übersetzer: Vanessa Lamatsch
432 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-96716-7

Leseprobe zu »Be with Me«

Kapitel 1

Anscheinend würde Eistee mein Tod sein.

Nicht, weil die Menge von Zucker darin einen Menschen schon nach einem Schluck ins diabetische Koma katapultieren konnte. Oder deswegen, weil mein Bruder fast einen dreifachen Auffahrunfall verursacht hatte, indem er mit seinem Pick-up einen scharfen U-Turn machte, nachdem er eine SMS bekommen hatte, in der nur ein Wort stand:

Eistee.

Nein. Die Bitte um Eistee sorgte dafür, dass ich Jase Winstead gegenübertreten musste – der Verkörperung jedes Kleinmädchentraums, den ich je gehabt hatte. Und das wäre [...]

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Kapitel 1

Anscheinend würde Eistee mein Tod sein.

Nicht, weil die Menge von Zucker darin einen Menschen schon nach einem Schluck ins diabetische Koma katapultieren konnte. Oder deswegen, weil mein Bruder fast einen dreifachen Auffahrunfall verursacht hatte, indem er mit seinem Pick-up einen scharfen U-Turn machte, nachdem er eine SMS bekommen hatte, in der nur ein Wort stand:

Eistee.

Nein. Die Bitte um Eistee sorgte dafür, dass ich Jase Winstead gegenübertreten musste – der Verkörperung jedes Kleinmädchentraums, den ich je gehabt hatte. Und das wäre das erste Mal, dass ich ihm abseits des Campus begegnete.

Und in der Gegenwart meines Bruders.

Oh du lieber Himmel, das würde peinlich.

Warum, oh warum nur, musste mein Bruder Jase eine SMS schicken, dass wir uns an seinem Ende der Stadt befanden, und ihn fragen, ob er etwas brauchte? Cam sollte mich eigentlich herumfahren, damit ich mir die Umgebung ansehen konnte. Obwohl die Umgebung, die mich jetzt erwartete, sicher um einiges besser war als das, was ich bisher von diesem Bezirk mitbekommen hatte.

Wenn ich noch einen einzigen Stripklub sah, würde ich jemandem wehtun.

Cam warf mir einen kurzen Blick zu, als wir die Straße entlangsausten. Wir hatten die Route 9 schon vor Ewigkeiten verlassen. Sein Blick senkte sich von meinem Gesicht zu dem Becher voll Eistee, den ich mit den Händen umklammerte. Dann zog er eine Augenbraue hoch. »Du weißt schon, Teresa, dass es ein Gimmick namens Becherhalter gibt.«

Ich schüttelte den Kopf. »Es ist okay. Ich halte ihn fest.«

»Okay.« Er zog das Wort in die Länge, konzentrierte sich aber wieder auf die Straße.

Ich stellte mich an wie ein Volltrottel und musste mich dringend abregen. Auf keinen Fall sollte Cam herausfinden, warum ich mich wie eine Streberin auf Crack benahm. »Also, ähm, ich dachte, Jase wohnt in der Nähe der Uni?«

Das klang beiläufig, oder? Oh Gott, ich war mir ziemlich sicher, dass meine Stimme sich irgendwann während dieser nicht ganz so unschuldigen Frage überschlagen hatte.

»Stimmt schon, aber er verbringt viel Zeit auf der Farm seiner Familie.« Cam bremste und bog scharf nach rechts ab. Fast wäre der Eistee aus dem Fenster geflogen, doch ich umklammerte den Becher mit aller Kraft. Er würde nirgendwo hingehen. »Du erinnerst dich an Jack, oder?«

Natürlich tat ich das. Jase hatte einen fünf Jahre alten Bruder namens Jack, und der kleine Junge bedeutete ihm die Welt. Ich speicherte fast schon fanatisch jedes Detail ab, das ich je über Jase erfahren hatte – so wie es Justin-Bieber-Fans wahrscheinlich mit ihrem Idol taten. So peinlich sich das auch anhörte, es stimmte. Jase war mir in den letzten Jahren – ohne dass er und der Rest der Welt es wussten – in vielerlei Hinsicht ans Herz gewachsen.

Als Freund.

Als der Retter meines Bruders.

Und als mein großer Schwarm.

Doch dann, vor einem Jahr, direkt am Anfang meines letzten Jahres auf der Highschool, als Jase Cam bei einem Besuch zu Hause begleitet hatte, war es sehr kompliziert geworden. Ein Teil von mir wollte nichts mehr, als diesen Abend einfach zu vergessen, doch der andere Teil von mir weigerte sich, die Erinnerungen daran, wie seine Lippen auf meinen gelegen hatten, gehen zu lassen; oder die Erinnerung an das Gefühl seiner Hände auf meinem Körper; oder an die Art, wie er meinen Namen gestöhnt hatte, als hätte ich ihm köstliche Schmerzen verursacht.

Oh Himmel …

Meine Wangen unter der Sonnenbrille fingen bei der lebhaften Erinnerung an zu brennen. Ich drehte den Kopf zum Fenster, halb in Versuchung, es herunterzukurbeln und meinen Kopf in den Fahrtwind zu halten. Ich musste mich wirklich dringend zusammenreißen. Wenn Cam jemals herausfand, dass Jase mich geküsst hatte, würde er ihn umbringen und seine Leiche auf einer abgelegenen Straße wie dieser verschwinden lassen.

Und das wäre eine verdammte Schande.

Mein Hirn war plötzlich vollkommen leer, und ich brauchte dringend eine Ablenkung. Die Feuchtigkeit am Becher und meine eigenen zitternden Hände machten es mir schwer, den Eistee festzuhalten. Ich hätte Cam nach Avery fragen können. Das hätte funktioniert, weil mein Bruder es liebte, über Avery zu reden. Ich hätte auch nach seinen Kursen fragen können oder wie das Training für das Testspiel bei United im Frühjahr lief. Doch stattdessen konnte ich nur daran denken, dass ich Jase gleich in einer Situation begegnen würde, in der er nicht vor mir weglaufen konnte.

Die dichten Bäume neben der Straße wurden weniger und gaben schließlich den Blick auf grüne Weiden frei. Cam bog auf eine schmale Straße ab, und der Truck holperte über die Schlaglöcher, bis mir leicht übel wurde.

Ich zog die Augenbrauen zusammen, als wir zwischen zwei braunen Pfosten hindurchfuhren. Ein Maschendrahtzaun lag auf dem Boden, und links von uns hing ein kleines hölzernes Schild mit der Aufschrift: Winstead. Privatgrund. Vor uns erstreckte sich ein weites Getreidefeld, doch die Stängel waren trocken und gelb, als ständen sie kurz davor, einfach zu verdorren und abzusterben. Ein Stück weiter weideten mehrere große Pferde hinter einem Holzzaun, bei dem an vielen Stellen der mittlere Balken fehlte. Links von uns wanderten fette, glücklich aussehende Kühe über eine grüne Wiese.

Als wir näher kamen, erblickte ich eine alte Scheune. Eine gruselige alte Scheune wie die in Texas Chainsaw Massacre, komplett mit diesem unheimlichen Wetterhahn-Kompass-Ding, das sich auf dem Dach drehte. Ein Stück neben der Scheune stand ein zweistöckiges Haus. Die weißen Wände wirkten eher grau, und selbst aus dem Auto heraus konnte ich sehen, dass mehr Farbe abgeblättert war, als noch an den Wänden hing. Mehrere Stellen auf dem Dach waren mit blauer Plane abgedeckt, und der Schornstein wirkte, als würde er jeden Moment in sich zusammensinken. Staubige rote Ziegel lagen aufgestapelt neben dem Haus, als habe jemand angefangen, den Schornstein zu reparieren, um dann gelangweilt aufzugeben. Außerdem erstreckte sich hinter dem Haus eine Art Autofriedhof – ein Meer aus verrosteten alten Trucks und Pkws.

Schockiert setzte ich mich höher auf. Das war Jase’ Farm? Aus irgendeinem Grund hatte ich mir etwas … Moderneres vorgestellt.

Cam stoppte den Truck ein paar Meter vor der Scheune und schaltete den Motor aus. Er sah kurz zu mir, dann folgte er meinem Blick zum Haus. Mit einem Seufzen schnallte er sich ab. »Seine Eltern hatten vor ein paar Jahren eine wirklich schwere Zeit. Sie kommen gerade erst wieder auf die Beine. Jase versucht, auf der Farm und beim Rest zu helfen, aber wie du sehen kannst …«

Diese Farm brauchte mehr Hilfe, als Jase geben konnte.

Ich blinzelte. »Es ist … charmant.«

Cam lachte. »Nett von dir.«

Ich umklammerte den Becher fester. »Ist es.«

»Hmmmm.« Cam drehte seine Baseballkappe, sodass sie seine Augen beschattete. Schwarze Locken standen unter dem hinteren Rand heraus.

Ich wollte etwas sagen, doch da lenkte mich eine Bewegung in meinem Augenwinkel ab.

Neben der Scheune schoss fröhlich kreischend ein kleiner Junge auf einem John-Deere-Spielzeugtraktor hervor. Mit absolut geraden Armen umklammerte er das Lenkrad. Lockige braune Haare glänzten in der grellen Augustsonne. Jase schob den Traktor von hinten an, und obwohl ich ihn kaum hören konnte, war ich mir sicher, dass er Motorgeräusche von sich gab. Zusammen holperten sie über den unebenen Boden. Jase lachte, als sein kleiner Bruder schrie: »Schneller! Schieb schneller!«

Jase tat seinem Bruder den Gefallen. Er schob den Traktor kreuz und quer über den Hof, um dann vor dem Truck anzuhalten, während Jack kreischend das Lenkrad umklammerte. Staubwolken stiegen in die Luft.

Und dann richtete Jase sich auf.

Oh wow.

Mir fiel die Kinnlade nach unten. Nichts in der ganzen weiten Welt hätte mich dazu bringen können, meinen Blick von der Herrlichkeit vor mir abzuwenden.

Jase trug kein Hemd, und seine Haut glänzte vor Schweiß. Ich war mir nicht sicher, welchem Volk seine Vorfahren angehört hatten. Sie mussten aus Mexiko oder dem Mittelmeerraum gekommen sein, denn er hatte eine natürliche Bräune, die auch im Winter nicht verblasste.

Während er um den Traktor herumging, bewegten sich seine Muskeln auf faszinierende Weise – sie kräuselten und spannten sich. Seine Brustmuskeln waren perfekt ausgebildet und seine Schultern breit. Er hatte die Art von Muskulatur, die man entwickelte, wenn man regelmäßig Heuballen hob. Der Junge war echt durchtrainiert. Seine Bauchmuskeln spannten sich bei jedem Schritt an und bildeten das perfekte Waschbrett. Das förmlich nach Berührung schrie. Seine Jeans hingen fast schon unanständig tief auf seiner Hüfte – tief genug, dass ich mich fragte, ob er überhaupt noch etwas unter dem verblassten Stoff trug.

Es war das allererste Mal, dass ich seine Tätowierung im Ganzen sah. Seitdem ich ihn kannte, hatte ich immer mal wieder kurze Blicke auf das Tattoo erhascht: unter seinem Kragen auf der linken Schulter oder unter einem Ärmel. Doch bis jetzt hatte ich nicht mal gewusst, was es wirklich darstellte.

Die Tätowierung war riesig – ein keltischer Knoten in Schwarz, der an seinem Nacken anfing, um sich dann in Kurven und Windungen über seine linke Schulter und den halben Arm hinunterzuziehen. Ganz unten lief es in zwei Schleifen aus, die mich an aufgerichtete Schlangen erinnerten, die sich ansahen.

Es passte perfekt zu ihm.

Röte breitete sich auf meinem Gesicht und über meinen Hals aus, als ich meinen Blick wieder nach oben lenkte. Mein Mund war trocken wie die Wüste.

Die sehnigen Muskeln seiner Arme spannten sich an, als Jase Jack vom Fahrersitz hob und hoch über seinen Kopf hielt. Er wirbelte den kleinen Jungen im Kreis herum und lachte tief, während Jack schrie und zappelte.

Eierstockexplosion.

Jase stellte Jack auf den Boden, als Cam die Fahrertür öffnete und ihm etwas zurief. Doch ich hatte keine Ahnung, was er sagte. Jase richtete sich wieder auf und stemmte die Hände in die Hüften. Er kniff die Augen zusammen und sah Richtung Truck.

Jase war absolut atemberaubend. Das konnte man im realen Leben nicht über viele Leute sagen. Vielleicht über Prominente und Rockstars. Doch selten war jemand so attraktiv wie er.

Seine Haare bildeten ein wirres Meer aus rostbraunen Locken, die ihm ins Gesicht fielen. Seine Wangenknochen waren breit und markant, seine vollen Lippen ausdrucksstark. Ein leichter Bartschatten glänzte auf der faszinierenden Kurve seines Kinns. Er hatte keine Grübchen wie Cam oder ich, doch wenn er lächelte, war es eines der breitesten, schönsten Lächeln, die ich je an einem Mann gesehen hatte.

Im Moment lächelte er nicht.

Oh nein, er starrte nur mit schiefgelegtem Kopf zum Truck.

Mein Mund war so trocken, dass ich einen Schluck von dem süßen Eistee nahm, während ich durch die Windschutzscheibe starrte, vollkommen fasziniert von dem Babypotenzial vor mir. Nicht, dass ich vorhatte, Babys zu bekommen, aber ich hätte nichts gegen ein paar Trainingsläufe einzuwenden gehabt.

Cam zog eine Grimasse. »Hey, das ist sein Eistee.«

»Tut mir leid.« Ich wurde rot und ließ den Becher sinken. Nicht, dass es eine Rolle spielte. War ja nicht so, als hätten Jase und ich nicht schon Spucke getauscht.

Auf der anderen Seite der Windschutzscheibe formte Jase mit den Lippen das Wort Scheiße und fuchtelte herum. Wollte er weglaufen? Wie konnte er es wagen! Ich hatte seinen Eistee!

Eilig öffnete ich meinen Gurt und stieß die Tür auf. Mein Fuß rutschte aus meinem Flip-Flop, und nachdem Cam sich ja unbedingt einen hinterwäldlerischen Pick-up-Truck hatte anschaffen müssen, der unglaublich hoch war, hing ich jetzt plötzlich einen guten halben Meter über dem Boden in der Luft.

Ich war einmal anmutig gewesen. Zur Hölle, ich war immer noch Tänzerin – eine trainierte, verdammt gute Tänzerin, mit der Art von Gleichgewicht, die eine Turnerin vor Neid erblassen ließ. Doch das war vor dem Riss des vorderen Kreuzbandes gewesen. Vor diesem schicksalshaften Sprung, der meine Hoffnungen, eine Berufstänzerin zu werden, auf Eis gelegt hatte. Alles – meine Träume, meine Ziele und meine Zukunft – standen im Moment still, als habe Gott auf der Fernbedienung meines Lebens die Pausetaste gedrückt.

Und in ungefähr einer Sekunde würde ich Dreck fressen.

Ich streckte die Hand aus, um nach der Tür zu greifen, doch meine Finger fanden nur Luft. Der Fuß, der als Erstes auf den Boden treffen würde, war mit meinem kaputten Bein verbunden, das mein Gewicht nicht halten konnte. Ich würde vor Jase auf den Boden knallen und mir dabei seinen Eistee über den Kopf schütten.

Ich begann zu fallen und hoffte nur, auf dem Gesicht zu landen, weil ich dann wenigstens Jase’ Miene nicht sehen musste.

Aus dem Nichts heraus schossen zwei Hände nach vorne und griffen nach meinen Schultern. In der einen Sekunde hing ich horizontal halb aus dem Truck, in der nächsten befand ich mich wieder in der Vertikalen. Meine Füße baumelten einen Moment lang in der Luft, dann stand ich wieder, den Becher mit Eistee an meine Brust gedrückt.

»Guter Gott, du brichst dir noch den Hals«, rumpelte eine tiefe Stimme, die dafür sorgte, dass sich mir alle Nackenhaare aufstellten. »Geht es dir gut?«

Mir ging es mehr als gut. Ich legte den Kopf in den Nacken. Ich stand direkt vor dem perfektesten Oberkörper, den ich je gesehen hatte. Fasziniert beobachtete ich, wie ein Tropfen Schweiß über die Mitte seiner Brust und dann über diese tollen Bauchmuskeln lief, um schließlich in den feinen Haaren zu verschwinden, die eine Linie über seinen Bauchnabel bildeten. Diese Haare zogen sich noch weiter nach unten, um schließlich unter dem Saum seiner Jeans zu verschwinden.

Cam eilte um die Motorhaube des Trucks herum. »Hast du dir das Bein verletzt, Teresa?«

Ich war Jase seit einem Jahr nicht mehr so nahe gewesen, und er roch wundervoll – nach Mann und einem Hauch von Rasierwasser. Ich hob den Blick, und da fiel mir auf, dass ich meine Sonnenbrille verloren hatte.

Dichte Wimpern umrahmten seine Augen, die ein aufsehenerregendes Grau zeigten. Als ich diese Augen zum ersten Mal gesehen hatte, hatte ich gefragt, ob sie echt seien. Jase hatte gelacht und mir angeboten, in seinen Augen herumzustochern, um es zu testen.

Im Moment lachte er nicht.

Wir sahen uns an, und die Eindringlichkeit seines Blickes raubte mir den Atem. Meine Haut schien zu verbrennen, als hätte ich den gesamten Tag in der Sonne verbracht.

Ich schluckte schwer und drängte mein Hirn, endlich die Arbeit aufzunehmen.

»Ich habe deinen Eistee.«

Jase’ Augenbrauen schienen sich mit dem Haaransatz vereinen zu wollen.

»Hast du dir den Kopf angeschlagen?«, fragte Cam, als er neben uns trat.

Hitze stieg mir in die Wangen. »Nein. Vielleicht. Ich weiß es nicht.« Ich streckte Jase den Eistee entgegen und zwang mich zu einem Lächeln, von dem ich nur hoffen konnte, dass es nicht unheimlich wirkte. »Hier.«

Jase ließ meine Schultern los und nahm den Eistee. Jetzt wünschte ich mir, ich hätte ihm den Becher nicht so ins Gesicht gestreckt, denn dann hätte er mich vielleicht immer noch festgehalten. »Danke. Bist du dir sicher, dass es dir gut geht?«

»Ja«, murmelte ich und senkte den Blick. Meine Sonnenbrille lag neben dem Reifen. Seufzend hob ich sie auf und säuberte sie, bevor ich sie wieder aufsetzte. »Danke, dass du … ähm, mich gefangen hast.«

Er starrte mich noch einen Moment lang an, dann drehte er sich um, als Jack mit einem T-Shirt in der Hand auf ihn zurannte. »Ich hab’s!«, rief der kleine Junge und wedelte mit dem Hemd wie mit einer Flagge.

»Danke.« Jase nahm das T-Shirt und gab Jack stattdessen den Eistee. Er wuschelte dem Jungen durch die Haare, dann zog er sich – sehr zu meiner Enttäuschung – das Shirt über den Kopf und bedeckte somit diesen perfekten Oberkörper. »Ich wusste nicht, dass du Teresa dabeihast.«

Trotz der Hitze lief mir ein kalter Schauder über den Rücken.

»Ich war gerade dabei, ihr die Stadt zu zeigen, damit sie Shepherdstown ein wenig besser kennenlernt«, erklärte Cam, während er den kleinen Racker anlächelte, der sich langsam an mich heranschlich. »Sie war noch nie hier unten.«

Jase nickte, dann nahm er Jack den Eistee wieder ab. Der Junge hatte in der kurzen Zeit die Hälfte davon getrunken. Jase wandte sich von mir ab und Cam zu. Ich war abgemeldet. Einfach so. Meine Kehle brannte, doch ich ignorierte das Gefühl, während ich mir wünschte, ich hätte den Becher behalten.

»Du und Avery kommen heute Abend zu der Party, oder?«, fragte Jase und nippte an dem Eistee.

»Es ist das Luau-Fest. Das werden wir doch nicht verpassen.« Cam grinste, und das Grübchen in seiner linken Wange wurde sichtbar. »Braucht ihr Hilfe beim Aufbau?«

Jase schüttelte den Kopf. »Dafür sind die Erstsemester verantwortlich.« Er warf mir einen kurzen Blick zu, und für einen Moment glaubte ich, er würde mich fragen, ob ich auch käme. »Ich muss mich hier noch um ein paar Dinge kümmern, dann fahre ich wieder nach Hause.«

Bittere Enttäuschung stieg in mir auf und verband sich mit dem Brennen in meiner Kehle. Ich öffnete den Mund, klappte ihn dann aber sofort wieder zu. Was konnte ich vor meinem Bruder schon sagen?

Eine kleine Hand zog am Saum meines T-Shirts. Ich sah nach unten, in graue Augen, die gleichzeitig jung und seelenvoll wirkten.

»Hi«, sagte Jack.

Meine Lippen verzogen sich zu einem kleinen Grinsen. »Hi zurück.«

»Du bist hübsch«, erklärte er mit einem Blinzeln.

»Danke.« Mir entfuhr ein kleines Lachen. Damit war es offiziell. Ich mochte dieses Kind. »Du bist auch recht gut aussehend.«

Jack strahlte. »Ich weiß.«

Wieder lachte ich. Dieser Junge war definitiv Jase’ kleiner Bruder.

»Okay, das reicht, Casanova.« Jase trank den letzten Schluck Eistee und warf den Becher in eine nahe stehende Mülltonne. »Hör auf, das Mädchen anzumachen.«

Jack ignorierte Jase. Stattdessen streckte er mir seine Hand entgegen. »Ich bin Jack.«

Ich umschloss die kleinen Finger mit meiner Hand. »Ich bin Teresa. Cam ist mein Bruder.«

Jack winkte mich mit einem molligen Finger zu sich herunter und flüsterte: »Cam weiß nicht, wie man ein Pferd sattelt.«

Ich warf einen Blick zu den Jungs. Sie unterhielten sich über die Party, doch gleichzeitig beobachtete Jase uns. Wir schauten uns an, dann brach er den Blickkontakt unangenehm schnell wieder ab, wie er es ständig tat, seitdem ich die Shepherd University besuchte.

Ich spürte einen frustrierten Stich in der Brust, als ich meine Aufmerksamkeit wieder Jack zuwandte. »Willst du ein Geheimnis hören?«

»Ja!« Er lächelte breit und strahlend.

»Ich weiß auch nicht, wie man ein Pferd sattelt. Und ich bin noch nie eines geritten.«

Seine Augen wurden so groß und rund wie der Mond. »Jase!«, schrie er und wirbelte zu seinem Bruder herum. »Sie hat noch nie ein Pferd geritten!«

Da ging es dahin, mein Geheimnis.

Jase warf mir einen kurzen Blick zu. Ich zuckte nur mit den Achseln. »Es ist wahr. Ich habe panische Angst vor Pferden.«

»Das solltest du nicht. Sie sind ziemlich coole Tiere. Es würde dir wahrscheinlich gefallen.«

»Du musst es ihr zeigen!« Jack rannte zu Jase und klammerte sich an seinem Hosenbein fest. »Du kannst es ihr beibringen, wie du es mir gebeibracht hast!«

Mein Herz raste, zum Teil wegen des Vorschlags, dass Jase mir irgendetwas beibringen könne, und zum anderen Teil wegen meiner Angst vor diesen riesigen Dinosauriern. Manche Leute hatten Angst vor Schlangen oder Spinnen. Oder vor Geistern und Zombies. Ich hatte Angst vor Pferden. Schien eigentlich ziemlich berechtigt, wenn man bedachte, dass ein Pferd einen mühelos tottrampeln konnte.

»Es heißt ›beigebracht‹, nicht ›gebeibracht‹, und ich bin mir sicher, dass Tess Besseres zu tun hat, als auf einem Pferd durch die Gegend zu reiten.«

Tess. Ich schnappte nach Luft. Das war sein Spitzname für mich – er war die einzige Person, die mich jemals so nannte. Es störte mich nicht. Nicht im Geringsten. Während Jack wissen wollte, wieso ich ihm gesagt hatte, dass ich Teresa hieß, und Jase erklärte, dass Tess nur ein Kosename war, versank ich in der Erinnerung daran, wie er mich das letzte Mal so genannt hatte.

»Du hast keine Ahnung, was du mit mir anstellst«, sagte er, während seine Lippen über meine Wange glitten und Schauder über meine Wirbelsäule jagten. »Du hast nicht den Schimmer einer Ahnung, Tess.«

»Macht es dir was aus, wenn ich mal auf die Toilette gehe, bevor wir wieder verschwinden? Ich muss nämlich zurück«, sagte Cam. »Ich habe Avery versprochen, dass wir vor der Party noch essen gehen.«

»Ich zeige es dir«, verkündete Jack und griff nach Cams Hand.

Jase zog eine dunkle Augenbraue hoch. »Ich bin mir sicher, dass er weiß, wo die Toilette ist.«

»Es ist okay.« Cam winkte ab. »Komm, kleiner Mann, führ mich hin.«

Damit verschwanden die beiden in Richtung des Farmhauses, und Jase und ich waren offiziell allein. Plötzlich startete ein Kolibri in meiner Brust und sauste darin herum, als wolle er sich seinen Weg freipicken, während eine warme Brise die Haare herumwirbelte, die aus meinem Pferdeschwanz entkommen waren.

Jase beobachtete Cam und Jack bei ihrem Weg über das fleckige Gras wie ein Mann, der den letzten Rettungsring der Titanic davonschwimmen sieht. Das war irgendwie beleidigend, weil es den Eindruck vermittelte, mit mir allein zu sein wäre ungefähr so schlimm, wie zu ertrinken.

Ich verschränkte die Arme vor der Brust und schürzte die Lippen. Ich war irritiert, aber gleichzeitig tat es auch weh zu sehen, wie unwohl er sich offensichtlich in meiner Nähe fühlte. Das war nicht immer so gewesen. Wir hatten uns definitiv schon mal besser verstanden, zumindest bis zu der Nacht, in der er mich geküsst hatte.

»Wie geht es dem Bein?«

Die Tatsache, dass er tatsächlich mit mir gesprochen hatte, sorgte dafür, dass ich fast stotterte. »Na ja, nicht allzu schlecht. Tut kaum noch weh.«

»Cam hat mir davon erzählt, als es passiert ist. Tat mir leid, das zu hören. Ehrlich.« Er machte eine kurze Pause. »Wann kannst du wieder tanzen?«

Ich verlagerte mein Gewicht. »Ich weiß es nicht. Ich hoffe, bald, aber mein Arzt muss mir das Okay geben. Also drück mir die Daumen.«

Jase runzelte die Stirn. »Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen. Ist trotzdem ziemlich ätzend. Ich weiß doch, wie viel dir das Tanzen bedeutet.«

Ich konnte nur nicken, weil mich das ehrliche Mitgefühl in seiner Stimme härter traf, als es sollte.

Endlich landete der Blick seiner grauen Augen wieder auf mir, und ich schnappte nach Luft. Seine Augen … es gelang ihnen immer, dafür zu sorgen, dass ich zu Stein erstarrte oder vollkommen verrückte Dinge tun wollte. Im Moment zeigten seine Augen ein dunkles Grau wie die Wolken vor einem Sturm.

Jase war nicht glücklich.

Er fuhr sich mit einer Hand durch die feuchten Haare, dann atmete er tief durch. An seinem Kinn zuckte ein Muskel. Meine Irritation löste sich in völliges Gefühlschaos auf, und ich spürte, wie das Brennen in meiner Kehle auch in meine Augen stieg. Ich musste mich selbst immer wieder daran erinnern, dass er es nicht wusste – dass er es auf keinen Fall wissen konnte – und dass die Art, wie ich mich im Moment fühlte – der Schmerz und die Zurückweisung –, nicht seine Schuld waren. Ich war nur Cams kleine Schwester; der Grund dafür, warum Cam vor fast vier Jahren in solche Schwierigkeiten geraten war; und der Grund dafür, dass Jase angefangen hatte, fast jedes Wochenende die weite Strecke zu uns zu fahren. Es war nur ein gestohlener Kuss gewesen. Mehr nicht.

Ich wollte mich umdrehen, um in Cams Truck zu warten, bevor ich noch so etwas Peinliches tun würde, wie anfangen zu heulen. Meine Emotionen waren vollkommen durcheinander, seitdem ich mein Bein verletzt hatte, und Jase zu sehen machte es nicht besser.

»Tess. Warte.« Jase machte mit seinen langen Beinen einen großen Schritt auf mich zu. Er trat nah genug vor mich, dass seine abgetragenen Turnschuhe fast meine Zehen berührten; dann hob er die Hand, bis sie kurz vor meiner Wange schwebte. Er berührte mich nicht, doch ich spürte, wie die Wärme seines Körpers meine Haut verbrannte. »Wir müssen reden.«

J. Lynn

Über J. Lynn

Biografie

J. Lynn ist das Pseudonym der amerikanischen Bestseller-Autorin Jennifer L. Armentrout. Sie schrieb international sehr erfolgreiche Young-Adult-Romane, bevor sie sich mit ihren New-Adult-Romanen, beginnend mit »Wait for You«, endgültig an die Spitze der Bestsellerlisten schrieb. Sie lebt in...

Weitere Titel der Serie »Wait for You«

Wenn Liebe so einfach wäre ... In J. Lynns Reihe geht es um junge Männer und Frauen, die erst zusammen kommen können, wenn sie die Schatten ihrer Vergangenheit und inneren Dämonen hinter sich lassen können.

Pressestimmen

LoveLetter Magazin

»Eine sinnliche, tiefe und romantische Liebesgeschichte.«

Kommentare zum Buch

Erotisch, spannend und einfach toll
Lenas Welt der Bücher am 21.05.2016

Meine Meinung: Im zweiten Teil der Reihe geht es weiter mit Cams Schwester Theresa. Cam kennt man aus „Wait for you“ und sollte man vorher gelesen haben. Man versteht die Geschichte zwar auch so, aber man könnte gespoilert werden, was die Beziehung der Charaktere untereinander angeht. Ich habe das Buch angefangen zu lesen und war wieder sofort hin und weg. Teresa und Jase sind ganz andere Charaktere, als Cam und Avery. Ihre gemeinsame Vergangenheit ist eine andere und auch die Vergangenheit der beiden sind anders. Teresa versucht irgendwie damit klar zu kommen, dass sie aufgrund eines Unfalls, nicht mehr so Tanzen kann, wie früher und das sich auch ihre Zukunft dadurch ändern wird und muss. Auch Jase hat es nicht ganz einfach. Er hat ein großes Geheimnis, das er mit sich herum trägt, was das genau ist, müsst ihr natürlich selber lesen. Die beiden Charakter haben mir unheimlich gut gefallen, sie haben viel Tiefe und waren sehr authentisch. Das Buch hatte natürlich auch wieder einige Erotikszenen. Die Anzahl der Szenen war aber genau richtig. Es gab sie nicht überwiegend, aber ab und zu wurde das Buch so etwas versüßt. Dieser Teil ist, im Gegensatz zum ersten Teil, unfassbar spannend. Gerade zum Ende hin passiert etwas, mit dem ich so nicht gerechnet habe und den ich schockierend fand. Der Schreibstil der Bücher ist grandios. Ich liebe die Bücher und würde sie am liebsten immer in einem Stück lesen. Die Autorin kann unfassbar gut schreiben und zieht den Leser in den Bann.   Fazit: "Be with me" hat mir wieder richtig gut gefallen. Es geht hier um die Schwester von Cam Teresa und Jase. Die beiden sind super tolle Charaktere, die ihre Geheimnisse und ihre Vergangenheit haben. Das Buch ist zum Ende super spannend und am liebsten würde man es in einem Rutsch lesen.

Fortsetzung
Victoria am 09.11.2015

Liebe Jana, die Geschichte um Jase und Teresa ist mit »Be with Me« abgeschlossen, jedoch geht es in »Trust in Me« mit J. Lynns Reihe spannend weiter. Liebe Grüße Victoria aus dem Piper Verlag

Jana am 07.11.2015

Super tolles Buch. Ich liebe es und habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen obwohl ich eigentlich nicht gerne lese. Macht bitte noch einen zweiten Teil dazu bitte! 

Absolutes Must Read !
Colette am 10.06.2015

Tess ist eine begeisterte Tänzerin - bis eine Verletzung ihre Karriere vorläufig beendet. Ihr Plan B ist das College , welches auch ihr Bruder und dessen bester Freund Jase besuchen. Zu Beginn kann sich Tess nur schwer an dieses neue Leben gewöhnen. Sie vermisst ihre Tanzschule. Doch dieser Wechsel auf das College hat auch seine guten Seiten. So begegnet Tess doch wieder öfter Jase. Dem Jase, der ihr vor einiger Zeit einen unbeschreiblichen Kuss gegeben hat und sich seither nicht mehr gemeldet hat. Da sie sich nun öfter begegnen und auch wieder viel Zeit miteinander verbringen, flammen die Gefühle von Tess wieder auf. Und auch Jase fühlt sich zu Tess hingezogen. Doch Jase hat ein Geheimnis ... Oh mein Gott !! Was für ein tolles Buch !! Ich habe ja bereits im vorhinein schon sehr viel positives über dieses Buch gehört - aber dass es mich so umhauen wird hätte ich nicht gedacht! "Be with Me" von J.Lynn ist eines dieser Bücher, die einen gleich zu Beginn in den Bann ziehen und einen einfach nicht mehr loslassen. Die Geschichte ist soo spannend und ich habe mit Tess oft mitgezittert, wie selten bei einem Buch. Noch dazu kommt, dass der Schreibstil einfach soo fesselnd ist und so habe ich das Buch in einem Tag ausgelesen gehabt. Ganz klar für alle zu empfehlen, die eine süße und zugleich spannende Liebesgeschichte lesen möchten! 5 von 5 Sternchen ! skjoonsbuecher.blogspot.co.at

5 von 5 Sternen
kathi am 12.10.2014

Nach Wait For You erscheint nun die Liebesgeschichte von Cams kleinen Schwester Teresa. J.Lynn hat es mal wieder geschafft mich zum Staunen gebracht. Es ist eine tolle und herzzerreißende Liebesgeschichte zwischen Teresa und Jase! Ich kann jedem das Buch nur empfelen. Das musst man gelesen haben. Dennoch frag ich mich was zwischen Cam und Avery vorgefallen ist, hat sie seinen Heiratsantrag angenommen? Nun die Frage steht noch offen und ich hoffe das J.Lynn eine Fortsetzung der Liebesromanze zwischen Cameron und Avery. 

zum verlieben <3
Mathi am 13.08.2014

Ich finde das Buch super schön ! Man kann sich richtig in die Geschichte hineinversetzen man freut sich und leidet mit den Charakteren ;) Man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen ! Ich würde mich freuen wenn zu diesem Buch auch noch eine zweite Fassung in der Sicht von Jase herauskommt ;) so wie bei Wait for you und Trust in me. <3

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