Aufstehen statt wegducken

Aufstehen statt wegducken

Eine Strategie gegen Rechts

Hardcover
E-Book

€ 20,00 inkl. MwSt.

Mutig Position beziehen gegen Rechts!

Rechtspopulisten treten in den letzten Jahren immer lauter und unverhohlener auf – im Ausland, aber auch in Deutschland: Die AfD ist in mehrere Landesparlamente eingezogen, und rechte Demagogen versuchen mit ihren Hetzparolen die öffentliche Debatte zu vergiften.

Ein Bundesjustizminister, der dem Schutz unserer demokratischen Kultur verpflichtet ist, darf zu diesen Entwicklungen nicht schweigen: Heiko Maas hat Position bezogen – und sich durch seine klare Haltung zur Zielscheibe der Wut von Rechtsaußen gemacht.

In diesem engagierten, aber auch sehr persönlichen Buch präsentiert er seine Strategie gegen Rechts: Wir dürfen im Umgang mit Rechtspopulisten nicht »neutral« bleiben, wir müssen die Mühe der Diskussion, den Kampf für das bessere Argument auf uns nehmen und unsere Demokratie verteidigen – das gilt für die Politiker, aber genauso auch für jeden einzelnen Bürger.

  • € 20,00 [D], € 20,60 [A]
  • Erschienen am 23.05.2017
  • 256 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • ISBN: 978-3-492-05841-4
 
 

Leseprobe zu »Aufstehen statt wegducken«

Zwickau, 1. Mai 2016

An diesem Sonntagmorgen bin ich auf dem Weg nach Sachsen – nach Zwickau, zum Maifest des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Das Verhältnis zu den Gewerkschaften ist gut. Gemeinsam haben wir den gesetzlichen Mindestlohn durchgesetzt, und viele Gewerkschafter engagieren sich bei der Hilfe für Geflüchtete. »Zeit für mehr Solidarität« lautet in diesem Jahr das Motto zum 1. Mai. Es könnte ein schöner Tag werden, denke ich. Doch es wird ganz anders kommen.

Schon in der Frühe gehen erste Hinweise ein, dass Rechtsradikale meine Rede stören wollen. Eine obskure [...]

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Heiko Maas

Heiko Maas

Heiko Maas, Jahrgang 1966, studierte Rechtswissenschaften in Saarbrücken. Er war Minister, Oppositionsführer und stellvertretender Ministerpräsident im Saarland. Er ist Vorsitzender der SPD Saar und seit 2013 Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz.

Michael Ebmeyer

Michael Ebmeyer

Michael Ebmeyer, Jahrgang 1973, ist Schriftsteller (u.a. Romane „Plüsch“, „Der Neuling“ und „Landungen“), Übersetzer und Drehbuchautor („Ausgerechnet Sibirien“). Über die neue Rechte publiziert er vor allem bei Zeit Online („Freitext“).

1 News Veröffentlicht am 13.06.2017 von Piper Verlag

Heiko Maas »Aufstehen statt wegducken« – Piper erwirkt Einstweilige Verfügung gegen Björn Höcke

Mit diesem Beschluss ist der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag und Björn Höcke verboten worden, den Facebook-Eintrag zu veröffentlichen, in dem er ein gefälschtes Cover des kürzlich bei Piper erschienenen Buches »Aufstehen statt wegducken« zeigt.
1 Buchblog Veröffentlicht am 16.03.2017 von Piper Verlag

Am 23. Mai 2017 erscheint das Buch von Heiko Maas bei Piper

»Aufstehen statt wegducken« Heiko Maas präsentiert in seinem engagierten, aber auch sehr persönlichen Buch seine Strategie gegen Rechts.

Rezensionen und Pressestimmen

Der Freitag


»Kein Wunder, dass dieses Politikerbuch nicht nur engagiert ist, sondern auch auffallend klar und elegant im Ton.«   

Donaukurier


»Nichts davon ist neu und wurde schon tausendfach beschrieben. Warum also hat es Bundesjustizminister Heiko Maas noch einmal zusammengefasst und als Buch auf den Markt gebracht? (...) Damit diese Anhänger wenigstens in Deutschland nicht irgendwann die Überhand gewinnen, gilt es, immer und immer wieder dagegenzuhalten. Dazu bekennt sich Maas persönlich als überzeugter Demokrat, der an Argumente glaubt und den Sinn sachlicher Diskussionen. Und er kämpft von Amts wegen gegen Populisten. Denn er versteht die Aufgabe des Justizministers nicht nur als Justiziar der Regierung, sondern auch als Verfassungsminister und Schützer des Grundgesetzes.«    

Buchmagazin


»In diesem engagierten, aber auch sehr persönlichen Buch präsentiert Heiko Maas seine Strategie gegen Rechts.«   

Kommentare zum Buch
1. Wichtige Nachhilfe in Sachen (Sozial)Demokratie - Empfehlung!
Interessierte Bürgerin am 15.06.2017 - 12:32:34

Dieses Buch unterliegt einem ebensolchen Shitstorm der Wutbürger, wie der Justizminister selbst oder wie ihn auch andere Menschen erleben, die dem Rechtspopulismus ihre Meinung sagen, bzw. sich gegen Intoleranz und Diskriminierung aussprechen. Er beschreibt seine Erlebnisse dazu anschaulich im ersten Kapitel.   Es war Zeit für ein Statement wie dieses Buch. Nachdem Carolin Emcke im letzten Jahr mit "Gegen den Hass" bereits die Denkmuster von Extremisten jeglicher Couleur unter die Lupe genommen hat, legt Herr Maas den Fokus auf das rechte Spektrum. Dabei zeigt er deutlich auf, auf welche Weise Rechtspopulisten und Rechtsextreme agieren und warum. Er zeigt die Bandbreite rechter Aktionen und wie sie in die Gesellschaft vorzudringen versuchen. Seine Meinung ist, dass viele Bürger dadurch, dass sie in der Demokratie aufgewachsen sind, denken diese sei selbstverständlich. Dies ist ein Irrglaube. Wir müssen aktiv werden. Jeder von uns. Er wendet sich an die schweigende Mehrheit. Diese soll nicht länger schweigen. Es braucht Menschen, die sich einbringen, mitdiskutieren und Haltung zeigen und zwar, das betont er immer wieder, ohne durch Verlust eines sachlichen Umgangstones selbst demokratische Werte zu missachten. Dass das funktioniert, zeigt, dass es in vielen Städten Initiatven wie Pegida gegeben hat, diese kaum irgendwo Fuß fassen konnten.   Doch der Appell an uns zur Mitgestaltung der Demokratie ist das eine. Das Aufzeigen von Denk- und Arbeitsweisen von rechtsmotivierten Ideologen bzw. Demagogen ist das andere. Dies gelingt dem Autor sehr gut. Er stellt auf diese Weise wunderbar dar, wie unsere Demokratie arbeitet und wodurch sie gefährdet werden kann.   Besonders gut gefällt mir das Kapitel: "Machos in Panik: die Angst der Rechten vor den Frauen". Stichwort hier: "Gender Wahn". Wer sehen will, was Herr Maas hier beschreibt, begebe sich auf Facebook zu einer beliebigen Nachrichtenseite, z. B. am 14.6.17 bei der Süddeutschen und schaue sich dort die Kommentare an. Herr Maas gelingt hier eine wirklich gute Skizzierung des Problems, das auf einem Frauenbild basiert, das wir meinten, seit mindestens 100 Jahren hinter uns gelassen zu haben. Zudem stellt er für jedermann verständlich den Stellenwert der wissenschaftlichen Forschung dar, die immer wieder aufzeigt, dass an der Gleichstellung von Mann und Frau weiter aktiv gearbeitet werden muss. Nun noch ein kleiner Appell.   Lieber Herr Maas, auch Sie sind gefordert. Kürzlich der Aufschrei, dass in deutschen Kasernen ein paar Hakenkreuze gefunden wurden. Wissen Sie, was in deutschen Gefängnissen los ist? Wie kann ein derartiges Treiben denn unentdeckt bleiben? Warum dürfen Rechtsextremisten so agieren, wie sie am 1.05.16 agiert haben oder in Lichtenau, Clausnitz z. B.? Warum richtet sich die Staatsmacht durch die Polizei vermehrt auf friedliche Demonstranten statt auf rechte Pöbler? Wann werden Mittel und Wege gefunden, das Treiben extremistischer Trollbanden im Netz zu unterbinden? Dabei bin ich skeptisch, ob es dafür ein neues Gesetz braucht oder ob man geltendes Recht einfach nur zur Anwendung bringen müsste.

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